Autor(inn)enarchiv: Der Küchenmeister

Der Küchen­meis­ter arbei­tet als Infor­ma­ti­ker und dilet­tiert in sei­ner Frei­zeit am Herd und Zir­ku­la­tor. Seit eini­gen Jah­ren gilt sein beson­de­res Inter­esse den moder­nen Küchentechniken.

Foodcamp 2013 – Eindrücke und Notizen

Nach dem gro­ßen Erfolg des ersten Food­camps im letz­ten Jahr luden Dani Terbu und Nina Mohimi die ver­sam­melte Blog­ge­rin­nen- und Blog­ger­schar dies­mal ins Palais Sans Souci. Dies­mal war alles noch grö­ßer (von der Liste der Teil­neh­men­den bis hin zu den goo­die bags, die dies­mal einen Stab­mi­xer von AEG ent­hiel­ten!). Nach­dem die Gärtnerin war dies­mal auch mit war und ihre Erfah­run­gen als „New­bie“ bereits geschil­dert hat, beschränke ich mich hier auf die zahl­rei­chen Pho­tos und kurze Stich­worte, die ich mir von den ein­zel­nen Ses­si­ons gemacht habe. 

Zu mei­ner eige­nen Ses­sion („Fondko­chen im Druck­koch­topf“, mein Leib- und Magen­thema sous-vide war dies­mal ja schon vom Haupt­spon­sor besetzt) mögen andere mehr schrei­ben.

Vollendetes Abendessen: Finale über den Dächern von Wien

Ein­deu­tig die schön­ste Loca­tion unse­rer klei­nen Din­ner-Serie. Jür­gen und seine Frau Susanne woh­nen im Grü­nen, mit Blick auf die Dächer der Stadt – und das Wet­ter spielte dies­mal auch mit. Als dekla­rier­ter Fan des vor­be­rei­te­ten Apé­ri­tifs gab es also als erstes einen West Indies Punch, den wir natür­lich auf der Ter­rasse zu uns nah­men. Auch wenn der Punsch nur post­mo­dern zum asia­ti­schen Sub­text des Abends paßt, ein schö­ner Beginn! 

Das eigent­li­che Abend­essen wurde dann im Wohn­zim­mer auf­ge­tra­gen, dank der decken­ho­hen Fen­ster blieb die Aus­sicht aber groß­ar­tig.

Vollendetes Abendessen, 3. Tag: Hier kocht die Chefin

Gestern war ja schon das Finale unse­rer Abend­essen­se­rie bei Jür­gen, aber bevor ich dazu komme, ist noch der Bericht von Clau­dias Essen vor zwei Wochen aus­stän­dig. Trotz eines klei­nen Umwegs auf­grund man­geln­der Orts­kennt­nis traf ich als erster ein und konnte la capo­cu­oca so noch ein biß­chen beim Kochen zuschauen. 

Eigent­lich wollte sie mich aber eh lie­ber aus der Küche scheu­chen und was wäre bes­ser dazu geeig­net, als ein amaro aus der Bar? Für den eigent­lich geplan­ten (spä­ter dann aber doch noch ser­vier­ten) Hugo war es ja lei­der ein biß­chen zu kalt.

Frühstücken wie Gott in Frankreich

Ein­kaufs­bum­mel in Graz. Vor­sichts­hal­ber rela­tiv früh, damit auch das Auto noch ein Plat­zerl fin­det. Nach­dem heute das größte Klein­for­mat der Welt sein Stadt­fest fei­erte, muß­ten wir auf Num­mer sicher gehen. Rela­tiv früh (also vor zehn) heißt auch: Vor dem Früh­stück. Was liegt also näher, als das Nütz­li­che mit dem Ange­neh­men zu ver­bin­den und das fran­zö­si­sche Früh­stück in der Bras­se­rie Sant­ner auszuprobieren? 

Die Abend­karte hat­ten wir ja schon zwei­mal zu unse­rer gro­ßen Zufrie­den­heit durch­pro­biert (wobei das aktu­elle Menü mit Taschenkrebstartare/​Flußkrebs/​Froschschenkel/​Zitronengelée und Côte de bœuf/​Rindswangerlragout/​beef tar­tare/​gefüllter Erd­ap­fel – die Frosch­schen­kel übri­gens aus fran­zö­si­scher Zucht, bevor es Pro­te­ste hagelt – sehr ver­lockend klingt, beim näch­sten Graz­be­such pla­nen wir einen Abend ein!).

Vollendetes Abendessen, 2. Tag – und Grapefruit-Sorbet

Obwohl mein „gehei­mer“ Zwi­schen­gang eigent­lich ganz ein­fach ist, bin ich mit dem Auf­schrei­ben nicht mehr vor Chef­ba­bes gro­ßem Abend fer­tig gewor­den. Daher zuerst ein paar Impres­sio­nen davon: 

Der Apé­ri­tif aus Asti, Rosen­was­ser und Hei­del­bee­ren (und einer Phy­sa­lis) eröff­nete das Menü. Mir per­sön­lich war zwar das Rosen­was­ser eine Spur zu domi­nant, aber ich bin da auch sehr emp­find­lich. Ins­ge­samt durch­aus stim­mig. Danach gleich das erste high­light: Spar­gel-Mango-Salat mit kurz gebra­te­nem Lachs­fi­let als Gruß aus der Küche.

Ein vollendetes Abendessen: Nachtrag zur Vorspeise

Ich hab Euch ja noch ein paar Rezepte ver­spro­chen, und ich bin schon wie­der in Ver­zug: Näch­sten Don­ners­tag geht’s ja schon wei­ter bei Chef­babe! Bevor ich aber die Geheim­nisse mei­nes ins Menü geschmug­gel­ten Sor­bets ver­rate, bedarf es eines Nach­trags: Dem Vor­spei­sen­re­zept vom letz­ten Ma(h)l fehlt näm­lich die Sauce! 

Meine Sauce Cum­ber­land ist eine etwas freie Inter­pre­ta­tion des Klas­si­kers, die Rezepte sind zum Teil sehr unter­schied­lich (mit Fond bzw. demi-glacé oder ohne, Rot­wein oder Port­wein oder …).

Ein vollendetes Abendessen

Es sollte ein „voll­ende­tes Abend­essen“ im Kreise von Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen aus der Food­blog-Szene wer­den, ganz wie in der (fast) gleich­na­mi­gen Sen­dung im deut­schen Pri­vat­fern­se­hen. Also nicht ganz ganz, die Schlaf­zim­mer­schnüf­fe­lei des Ori­gi­nals hat­ten wir gleich von Anfang aus­ge­klam­mert. Muß ja nicht gleich das ganze Inter­net wis­sen, wie sau­ber (oder gerade nicht) unsere Küchen sind ;-). 

Ursprüng­lich hät­ten es ja fünf Blog­ge­rin­nen und Blog­ger wer­den sol­len, aber als es dann kon­kret wurde, hat sich das Feld etwas aus­ge­dünnt.