Ein vollendetes Abendessen: Nachtrag zur Vorspeise

Eine Flasche Goldenits Zweigelt 2008
Bild: Der Küchen­meis­ter | mnd.sc

Ich hab Euch ja noch ein paar Rezepte ver­spro­chen, und ich bin schon wie­der in Ver­zug: Nächs­ten Don­ners­tag geht’s ja schon wei­ter bei Chef­babe! Bevor ich aber die Geheim­nisse mei­nes ins Menü geschmug­gel­ten Sor­bets ver­rate, bedarf es eines Nach­trags: Dem Vor­spei­sen­re­zept vom letz­ten Ma(h)l fehlt näm­lich die Sauce!

Wei­ter­le­sen

Ein vollendetes Abendessen

Es sollte ein „voll­en­de­tes Abend­es­sen” im Kreise von Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen aus der Foodblog-​Szene wer­den, ganz wie in der (fast) gleich­na­mi­gen Sen­dung im deut­schen Pri­vat­fern­se­hen. Also nicht ganz ganz, die Schlaf­zim­mer­schnüf­fe­lei des Ori­gi­nals hat­ten wir gleich von Anfang aus­ge­klam­mert. Muß ja nicht gleich das ganze Inter­net wis­sen, wie sau­ber (oder gerade nicht) unsere Küchen sind


Heute essen wir Gemüse

OK, das war jetzt gelo­gen. Das vege­ta­ri­sche Fest­mahl fin­det erst mor­gen statt. Mit dem Gemüse hat­ten wir’s bis­her ja nicht so (ein bis­serl wie der Fid­ler), außer halt als Bei­lage zu tie­ri­schem Pro­tein. Wie das Thema der frei­wil­li­gen Selbst­be­schrän­kung genau auf­ge­kom­men ist, weiß ich nicht mehr, aber nicht alle Gäste waren von der Idee begeis­tert.


Wie man einen Lachs verspeist: Gravad Lax in 12 Stunden

Oster­re­zept ist sich kei­nes aus­ge­gan­gen, aber der nächste Kar­frei­tag kommt bestimmt. Oder sollte ich das mit dem Fisch­es­sen miß­ver­stan­den haben? Egal, die­ser schnell zube­rei­tete gra­vad lax schmeckt zu jeder Jah­res­zeit. Wozu wurde der Eis­kas­ten erfun­den? Glück­li­cher­weise brau­chen wir unsere Fische nicht mehr im küh­len Sand am Strand zu vergraben.


Zurück in Frankreich: Brasserie Santner, Graz

Eine Fami­li­en­feier diente uns als Vor­wand, wie­der ein­mal nach Frank­reich zu fah­ren. So weit man halt kommt, ohne Graz zu ver­las­sen: Bis zur Ecke Paulustorgasse/​Karmeliterplatz. Und ja, man setzt in der Bras­se­rie Sant­ner schon mehr auf Wein, aber das mit der Braue­rei wird ja auch in Frank­reich selbst nicht mehr so eng gese­hen. Viel hat


Unter Marmeladingern: Wie die Pomeranzen aufs Brot kommen

Begon­nen hat alles ganz unschul­dig. Daß Katha­rina Sei­ser die Zitrus­ex­per­tin unter den öster­rei­chi­schen Food­blog­ge­rin­nen und –blog­ge­rin ist, haben wir ja schließ­lich schon vor ihrem Auf­tritt bei Andi & Alex gewußt. Als Katha­rina dann recht­zei­tig vor dem Ende der Zitrus­sai­son ihr reich bebil­der­tes Rezept für Pome­ran­zen­mar­me­lade nach Dan Lepard auf esskultur.at online gestellt hat, mußte ich


Der englische Fasan

Anfang Novem­ber war es wie­der ein­mal Zeit für ein Fest­mahl. Der Jagd­sai­son ent­spre­chend hat­ten die Wein­haue­rin und ich uns auf das Motto „Wil­der Abend” geei­nigt. Bei der Menü­pla­nung blie­ben wir ganz tra­di­tio­nell (um nicht zu sagen: kuli­na­risch reak­tio­när). Der erste Gang sollte aus einer Pas­tete oder Ter­rine beste­hen, danach ein Hirschra­gout mit Spätzle. Als pièce


Herbstimpressionen aus dem Freyenstein

Nach unse­rem Erst­ver­such im Juli sind das Fräu­lein Kir­schen­kom­pott, der Musi­ker und ich im Okto­ber erneut im Frey­en­stein ein­ge­fal­len. Dies­mal mit der Wein­haue­rin im Schlepp­tau, schließ­lich war es ihr Geburts­tags­es­sen. Und sozu­sa­gen vor­an­ge­kün­digt, weil ein­ein­halb Wochen vor­her die Prä­sen­ta­tion von des neuen Koch­buchs von Mein­rad Neun­kirch­ner und Katha­rina Sei­ser in der Buch­hand­lung Frick statt­ge­fun­den hatte. Eigent­lich


Iß was, Doc!

DocS­ny­der wünscht sich sehn­lichst das Nach­spei­sen­re­zept unse­res Sil­ves­ter­fest­mahls. Natür­lich erfül­len wir unse­ren Lese­rin­nen und Lesern alle Wün­sche, sogar außer­halb der Spei­sen­rei­hen­folge Auf­grund mei­ner Ver­geß­lich­keit (statt am Vor­abend wan­der­ten die Espressoboh­nen erst am Vor­mit­tag des 31. Dezem­ber in den Obers, wodurch die Maze­ra­tion erst nach den Aus­tern und Hum­mer–Cros­tini abge­schlos­sen war) gibt es keine Bil­der der


Tapas beim Steirer

Nach dem redu­zier­ten Fei­er­tags­pro­gramm gibt’s als ers­ten Ein­trag des Jah­res noch einen advent­li­chen Abste­cher nach Graz – die ver­spro­che­nen Fasa­nen benö­ti­gen doch noch ein bis­serl mehr Aus­ar­bei­tung. (Und ja, das liegt haupt­säch­lich daran, daß ich aus­ge­rech­net meine Noti­zen zur Pas­tete nicht mehr fin­den kann.) Mit „stei­ri­schen Tapas” lockt das dem Hotel Weit­zer ange­glie­derte Restau­rant „Der