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		<title>Rezepte mit Knoblauch | Der Mundschenk &amp; Cie.</title>
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		<description>Was Küche und Keller hergeben.</description>
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	<title>Rezepte mit Knoblauch | Der Mundschenk &amp; Cie.</title>
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				<title>Den Tauben trotzend: Pesto, pluralistisch</title>
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				<pubDate>Tue, 22 Nov 2016 14:07:42 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Die Gärt­ne­rin</dc:creator>
						<category><![CDATA[Hortikultur]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Basilikum]]></category>
		<category><![CDATA[Kräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Kräuterpflege]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Nachdem unser Kräuterexperiment mit den neuen Kisterln letztes Jahr so gut verlaufen ist, gab es dieses Jahr selbstverständlich eine Wiederholung. Und bis auf ein paar Details ist sie auch gelungen und die Ernte war zwar nicht so reich wie in einem Garten, aber für unseren Verbrauch ausreichend. Kisterl Nr. 1, auf der Hausseite mit Nachmittagssonne, [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/kraeuterkisteln-pesto-dreierlei-basilikum/">Den Tauben trotzend: Pesto, pluralistisch</a></p>
]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem unser <a href="https://mundschenk.at/kraeuter-pflanzen-fensterbank-blumenkisterl/">Kräuterexperiment mit den neuen Kisterln</a> letztes Jahr so gut verlaufen ist, gab es dieses Jahr selbstverständlich eine Wiederholung. Und bis auf ein paar Details ist sie auch gelungen und die Ernte war zwar nicht so reich wie in einem Garten, aber für unseren Verbrauch ausreichend.</p>
<p>Kisterl Nr. 1, auf der Hausseite mit Nachmittagssonne, beinhaltete diesmal</p>
<ul>
<li><a href="http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Rosm_off.html">Rosmarin</a>,</li>
<li><a href="http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Majo_hor.html">Majoran</a>,</li>
<li><a href="http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Cori_sat.html">Koriander</a>,</li>
<li><a href="http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Pers_odo.html">vietnamesischen Koriander</a> und</li>
<li><a href="http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Ocim_bas.html">Strauchbasilikum</a>.</li>
</ul>

<figure>
<img fetchpriority="high" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/11/majoran-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Majoran">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/11/strauchbasilikum-und-vietnamesischer-koriander-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Strauchbasilikum und vietnameischer Koriander">
</figure>\n
<p><span id="more-63798"></span>Diese Zusammenstellung war, wie wir feststellen mussten, nicht ganz ideal. Trotz des Konzepts des Lechuza-Kisterls, dass jedes Kraut sich die Menge Wasser holt, die es braucht, ging es dem Rosmarin, neben dem durstigen Vietnamesischen Koriander nicht sehr gut und er sah mit der Zeit dementsprechend bemitleidenswert aus. Dafür wucherte aber das Strauchbasilikum und bildete richtige feste Zweige. Fazit: nächstes Jahr werden Rosmarin und Vietnamesischer Koriander voneinander getrennt und in verschiedene Kisterln an unterschiedliche Fensterbänke gesetzt.</p>
<p>Kisterl Nr. 2, ebenfalls mit Nachmittagssonne, beherbergte</p>
<ul>
<li><a href="http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Satu_hor.html">Bergbohnenkraut</a>,</li>
<li><a href="https://www.hortipendium.de/Kaskaden-Thymian">Steinpilzthymian</a>,</li>
<li><a href="http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Laur_nob.html">Lorbeer</a>,</li>
<li>„normalen“ <a href="http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Thym_vul.html">Thymian</a> und</li>
<li>Zitronenthymian.</li>
</ul>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/11/kerbel-koriander-zitronenthymian-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Kerbel, Koriander, Zitronenthymian">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/11/thymian-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Thymian">
</figure>\n
<p>Ursprünglich wohnte ja hier außerdem noch von letztem Jahr ein Salbei, der aber im Laufe des Frühjahrs leider einging – ev. ein ähnliches Problem wie beim Rosmarin und auch der Wind an der Außenseite des Hauses scheint der hohen Pflanze nicht so bekommen zu haben. Hier vertrugen sich alle soweit gut. Da wir erstere beiden jedoch etwas später eingesetzt hatten als die anderen, blieben sie etwas kleiner im Wuchs. Besonders der Lorbeer war dieses Jahr sehr hübsch und hatte viele Blätter.</p>
<p>Darüber hinaus spielten heuer diverse Basilikumsorten bei der Kräuterauswahl eine große Rolle – Kisterl Nr. 3, auf der Hofseite mit Morgensonne, beinhaltete diesmal gleich drei Sorten davon:</p>
<ul>
<li><em>Genovese</em>-Basilikum,</li>
<li>Thai-Basilikum und</li>
<li>Zitronenbasilikum.</li>
</ul>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/11/thai-und-genovese-basilikum-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Thai- und Genovese-Basilikum">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/11/zitronenbasilikum-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Zitronenbasilikum">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/11/strauchbasilikum-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Strauchbasilikum">
</figure>\n
<p>Ergänzt wurde dieses Trio durch eine Mojito-Minze (nachdem die Apfelminze, die noch von letztem Jahr drin war, von Kräuterzikaden befallen wurde). Während diese nicht ganz so groß wurde, wucherten ihre Kisterlnachbarn, und zwar kollektiv alle drei. Das Genovese lieferte feine Blätter für einige Male <em>Insalata Caprese</em>. Der Rest davon, plus das Zitronenbasilikum und das ergiebige Strauchbasilikum, fanden ihre Bestimmung in einem Pesto (das Rezept gibt’s weiter unten). Geduld war hier beim Blätter Abzupfen gefragt, besonders beim Strauchbasilikum. Dafür wurden wir dann mit einer hausgemachten Nudelsauce (kein Vergleich zu gekauftem Pesto!) belohnt. Die Zupfarbeit zahlt sich also definitv aus.</p>
<p>Im letzten Kisterl, ebenfalls hofseitig, wuchsen noch die Klassiker</p>
<ul>
<li><a href="http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Alli_sch.html">Schnittlauch</a> und</li>
<li><a href="http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Petr_cri.html">Petersilie</a>, sowie</li>
<li>Bohnenkraut und</li>
<li><a href="http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Meli_off.html">Zitronenmelisse</a>.</li>
</ul>
<p>Bis auf das Bohnenkraut hatte ich alle Pflanzen aus dem Garten meiner Mutter ausgegraben. Während es Zitronenmelisse und Bohnenkraut grundsätzlich gut ging, wurde der Schnittlauch leider früh von Blattläusen befallen und auch die Petersilie wurde in Mitleidenschaft gezogen. Außerdem tummelt sich im Hinterhof leider nach wie vor eine kleine Taubenkolonie, was für die Kräuterernte leider nicht so ideal ist.</p>
<p>Während wir grundsätzlich zufrieden waren, werden wir nächstes Jahr auf jeden Fall – trotz „High-Tech“-Kisterl – stärker darauf achten, dass wir mediterrane Kräuter wie Rosmarin nicht neben durstige Gesellen wie den vietnamesischen Koriander setzen. Außerdem werden wir Kräuter nicht überwintern und jene die wir fast gar nicht verwendet hatten, wie die Zitronenmelisse, nächstes Jahr durch andere ersetzen. Wir freuen uns auf jeden Fall schon wieder aufs Aussuchen und auf die nächste Kräutersaison!</p>
<p><em>Bezugsquellen für die Jungpflanzen waren dieses Jahr die <a href="http://gaertnerei-bach.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gärtnerei Bach</a>, das <a href="http://www.raritaeten-eck.at/versuch.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Raritäten-Eck</a>, <a href="https://www.feigenhof.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">der Feigenhof</a> sowie der Gemüsegarten meiner Mutter.</em></p>

<p><a href="https://mundschenk.at/kraeuterkisteln-pesto-dreierlei-basilikum/">Den Tauben trotzend: Pesto, pluralistisch</a></p>
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				<title>Im Gärtopf: Karfiol nach indischer Art</title>
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				<pubDate>Fri, 04 Apr 2014 19:50:49 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[#tierfreitag]]></category>
		<category><![CDATA[Fermentation]]></category>
		<category><![CDATA[Karfiol]]></category>
		<category><![CDATA[Kimchi]]></category>
		<category><![CDATA[Milchsäurebakterien]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Es gärt im Topf. Schuld sind Leuconostoc mesenteroides und seine Kumpanen aus der Ordnung der Milchsäurebakterien. Aufgewachsen bin ich mit ihnen nicht. Sieht man vom gelegentlichen Sauerkraut zum Schweinsbraten ab, kam kein milchsaures Gemüse auf den Tisch. Westlich von St. Pölten legt man in Essig ein. Salzgurken kann ich immer noch nicht ausstehen, weder die [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/gaertopf-karfiol-curry/">Im Gärtopf: Karfiol nach indischer Art</a></p>
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											<content:encoded><![CDATA[<p>Es gärt im Topf. Schuld sind <em>Leuconostoc mesenteroides</em> und seine Kumpanen aus der Ordnung der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Milchsäurebakterien" target="_blank">Milchsäurebakterien</a>. Aufgewachsen bin ich mit ihnen nicht. Sieht man vom gelegentlichen Sauerkraut zum Schweinsbraten ab, kam kein milchsaures Gemüse auf den Tisch. Westlich von St. Pölten legt man in Essig ein. Salzgurken kann ich immer noch nicht ausstehen, weder die in Rußland noch ihre Verwandten vom Naschmarkt. Im Vergleich zu Essiggurken fehlt in die Knackigkeit sowohl in Säure wie Biß.</p>
<p>Kimchi fand ich dagegen immer schon super, seit mir das scharfe koreanische Kraut zum ersten Mal vor die Gabel gelaufen ist (das muß wohl vor rund 10 Jahren gewesen sein, kurz nach der Übersiedlung nach Wien). Und letztes Jahr hat mich dann Christoph Finks Salzkürbis beim „Salon Erde“ von AMA &amp; FiBL schwer beeindruckt. Kann man das zuhause auch machen? Die Rettung nahte in Form des SFYN Meat &amp; Eat Kimchi. Der aus Ungarn stammende Keramiker <a href="http://web.archive.org/web/20140702060231/http://artforusers.com/lebenslauf.html" target="_blank">Janos Szabo</a> erklärte uns die Technik der Milchsäuregärung und präsentierte nicht nur sein umfangreiches Gärtopfportfolio, sondern auch zahlreiche Kostproben von Bärlauch bis zu roten Rüben. Das will ich auch machen!</p>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/04/chinakohl-wird-mit-paprikapulver-und-gewuerzen-geknetet-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Chinakohl wird mit Paprikapulver und gewürzen geknetet">
<img decoding="async" width="530" height="397" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/04/gaertopf-mit-fein-geschnittenem-baerlauch-530x397.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Gärtopf mit fein geschnittenem Bärlauch">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/04/kimchi-teller-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Teller mit Reis und verschiedenen vergoreren Gemüsen (Kimchi)">
</figure>\n
<p><span id="more-60494"></span></p>
<p>Klar jedenfalls: Das Gemüse soll möglichst seine natürliche Form behalten und nicht gehobelt werden. Der Karfiol im Biogeschäft lachte mich an – das mußte es werden. Aber wie würzen? Und welche Salzmenge ist nötig, damit nur die braven Milchsäurebakterien und nicht die bösen Chlostridien wachsen? Sowohl <em>Modernist Cuisine at Home</em> wie <em>Ideas in Food</em> sind diesbezüglich nicht sonderlich ergiebig und auf <em>On Food and Cooking</em> habe ich in der Hitze des Gefechts glatt vergessen. Also doch improvisieren (= googlen). <a href="https://web.archive.org/web/20170909105401/http://www.picklemetoo.com:80/2012/01/20/indian-spiced-cauliflower/">Indian Spiced Cauliflower auf Pickle Me Too</a> sieht schon ganz gut aus, aber die Gewürze passen mir nicht. Kurkuma muß ich doch bei Verwendung einer Curry-Mischung (von der Weinhauerin aus Sri Lanka mitgebracht) wirklich nicht noch extra zugeben. Und statt Chili-Pulver nehme ich lieber eine getrocknete Schote Gorria (aus der in der richtigen Gegend <em>Piment d’Espelette</em> gemacht würde) aus der letzten Ernte der Gärtnerin. Die Lake mit zwei Prozent Salzgehalt schmeckt mir nicht salzig genug. Also erhöhen auf drei Prozent! Und sicherheitshalber noch zehn Gramm zum Einreiben der Karfiolröschen, ja!</p>
<p>Eine Woche und zwei Tage später schaut es gut aus. Die Geruchsbelästigung hält sich in Grenzen (naja, es richt schon ein bißchen intensiv, wenn man den Deckel öffnet, aber wenn man die ganze daneben gelebt hat, fällt einem das kaum noch auf ;-) ). Mhm … scharf, fein säuerlich, immer noch knackig … für einen Erstversuch kein schlechtes Resultat. Vielleicht doch ein bisserl zu salzig, zumindest das zusätzliche Salz hätte es nicht gebraucht (es ist daher im unten stehenden Rezept auch nicht angeführt). Aber macht nichts, nächstes Mal dann vielleicht doch nur 2,5 Prozent Salz, der goldene Mittelweg. Der Topf ist jetzt ja wieder frei.</p>
<h2>Post Scriptum</h2>
<p>Um mir allfällige Lektüreempfehlungen zu ersparen: Sandor Katz‘ <em>The Art of Fermentation</em> liegt seit heute auf meinem Nachtkastl.</p>
<p><br>
</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/gaertopf-karfiol-curry/">Im Gärtopf: Karfiol nach indischer Art</a></p>
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				<title>Der Schweinsbraten zum Feiertag</title>
				<link>https://mundschenk.at/schweinsbraten-sous-vide/</link>
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				<pubDate>Sun, 27 Oct 2013 19:31:18 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Markttag]]></category>
		<category><![CDATA[bio]]></category>
		<category><![CDATA[Porcella]]></category>
		<category><![CDATA[Schwein]]></category>
		<category><![CDATA[sous-vide]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Wenn in Österreich Fleisch auf den Teller kommt (was es sehr oft tut), dann meistens Schwein. So stammten 2011 von den über 900.000 gegessenen Tonnen Fleisch mehr als 500.000 vom Borstentier. Daß die Schweinehaltung trotz oder vielmehr wegen dieser enormen Mengen zum Grauslichsten gehört, was in der industriellen Landwirtschaft so getrieben wird, wissen vermutlich die [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/schweinsbraten-sous-vide/">Der Schweinsbraten zum Feiertag</a></p>
]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn in Österreich Fleisch auf den Teller kommt (was es sehr oft tut), dann meistens Schwein. So stammten 2011 von den über <a href="https://www.global2000.at/sites/global/files/import/content/fleisch/Sonntagsbraten_Hintergrundpapier4.pdf_me/Sonntagsbraten_Hintergrundpapier4.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">900.000 gegessenen Tonnen Fleisch</a> mehr als 500.000 vom Borstentier. Daß die Schweinehaltung trotz oder vielmehr wegen dieser enormen Mengen zum Grauslichsten gehört, was in der industriellen Landwirtschaft so getrieben wird, wissen vermutlich die wenigsten Konsumentinnen und Konsumenten. Das Standardschwein entstammt einer schnellwachsenden Hybridrasse und wird innerhalb von sechs Monaten mit Sojaschrot und Maissilage auf 100 bis 120 Kilogramm Lebensgewicht abgefüttert. In der Intensivhaltung könnten sich Krankheiten schnell durch ganze Herden verbreiten, daher werden prophylaktisch oft Antibiotika gefüttert. Das ist zwar streng genommen verboten, viele Tierärzte drücken aber beide Augen zu. Wer mag das wirklich essen?</p>
<p>Die Alternative heißt, nur Fleich aus Bio-Freilandhaltung zu kaufen. In den großen Supermarktketten wird man diesbezüglich aber leider nicht fündig. Extensiv wirtschaftende Züchterinnen und Züchter gäbe es wohl, allein, wenn man nicht in der Nähe wohnt, weiß man’s oft einfach nicht. Wer keinen Bio-Bauern mit Freilandschweinen kennt, hatte für ethisch und kulinarisch unbedenklichen Schweinsbraten bis jetzt eher schlechte Karten. Ein unbefriedigender Zustand, fanden auch Miriam Strobach und Gregor Einetter von <a href="https://lefoodink.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Le Foodink</a>. Gemeinsam mit dem <a href="https://bio-schober.at/fleischermeister/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bio-Fleischer Roman Schober</a> aus Gars am Kamp sorgen sie seit Anfang Juli mit ihrem Projekt „<a href="https://www.porcella.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Porcella</a>“ für Abhilfe.</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-7"><img decoding="async" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/turopolje-karree-mit-rosmarin-knoblauch-salz-und-schwarzem-pfeffer-530x353.jpg" alt="Turopolje-Karree mit Rosmarin, Knoblauch, Salz und schwarzem Pfeffer" width="530" height="353" class="size-large wp-image-12472" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/turopolje-karree-mit-rosmarin-knoblauch-salz-und-schwarzem-pfeffer-530x353.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/turopolje-karree-mit-rosmarin-knoblauch-salz-und-schwarzem-pfeffer-300x200.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/turopolje-karree-mit-rosmarin-knoblauch-salz-und-schwarzem-pfeffer-768x512.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/turopolje-karree-mit-rosmarin-knoblauch-salz-und-schwarzem-pfeffer-960x640.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/turopolje-karree-mit-rosmarin-knoblauch-salz-und-schwarzem-pfeffer-1060x707.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/turopolje-karree-mit-rosmarin-knoblauch-salz-und-schwarzem-pfeffer.jpg 1600w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p><span id="more-12469"></span></p>
<p>Neben Rindfleisch vom Waldviertler Blondvieh (und zwar wirkliches Rindfleisch von zwei Jahre alten Tieren, nicht dieses Quasi-Kalb AKA „Jungrind“ mit seinen neun Monaten) gibt es auch Schwein aus Freilandhaltung. Genauer: vom Turopolje-Schwein. Geliefert wird einmal pro Woche in ganz Österreich. Natürlich kann der Preis nicht mit dem Supermarktfleisch mithalten, aber die langsame Aufzucht kostet pro Schwein natürlich mehr als Massentierhaltung. Wenn man den unten beschriebenen Schweinsbraten aber erst einmal probiert hat, weiß man – es zahlt sich aus!</p>
<p><br>
</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/schweinsbraten-sous-vide/">Der Schweinsbraten zum Feiertag</a></p>
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											</item>
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				<title>Dafür sollst du schmoren! – İmam bayıldı</title>
				<link>https://mundschenk.at/imam-bayildi/</link>
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				<pubDate>Mon, 14 Oct 2013 21:36:53 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Festmahl]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[#tierfreitag]]></category>
		<category><![CDATA[İmam bayıldı]]></category>
		<category><![CDATA[Melanzani]]></category>
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		<category><![CDATA[Türkisch]]></category>
		<category><![CDATA[vegetarisch]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Habe ich alle paar Tage ein Rezept versprochen? Das muß ein anderes Ich gewesen sein. Was inzwischen geschah? Ein Besuch bei Frl. Kirschenkompott im hohen Norden der Niederlande (samt Verkostung einheimischer „Delikatessen“ – OK, die frittierten Muscheln und der haring waren richtig gut, aber beim Gedanken an die Fleischkroketten schüttelt’s mich immer noch), das #twitcook07 [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/imam-bayildi/">Dafür sollst du schmoren! – İmam bayıldı</a></p>
]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[<p>Habe ich alle paar Tage ein Rezept versprochen? Das muß ein anderes Ich gewesen sein. Was inzwischen geschah? Ein Besuch bei <a href="https://mundschenk.at/author/kirschenkompott/">Frl. Kirschenkompott</a> im hohen Norden der Niederlande (samt Verkostung einheimischer „Delikatessen“ – OK, die frittierten Muscheln und der <em>haring</em> waren richtig gut, aber beim Gedanken an die Fleischkroketten schüttelt’s mich immer noch), das <a href="https://twitter.com/search?q=%23twitcook07&amp;f=realtime" target="_blank">#twitcook07</a> in den Räumlichkeiten der Kochschule <a href="https://kochkurse.ichkoche.at/ichkoche-kochschule" target="_blank">ichkoche.at</a> und die heurige Auflage unserer alljährlichen <a title="Durchs wilde Burgenland" href="https://mundschenk.at/burgenland-wein-2012/">Burgenlandtournée</a>. Und ja, am kommenden Samstag steht schon das nächste Festmahl an (Wild, eh klar). Mag sich wer für ein Praktikum bewerben? Vielleicht wird das mit dem regelmäßigen Schreiben dann eher was. Oder wollen eigentlich eh alle mehr hübsche Photos sehen und weniger meine endlos langen Texte lesen? Es darf mittels der Kommentarfunktion abgestimmt werden ;)</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-3"><img decoding="async" class="wp-image-12429 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/imam-bayildi-530x398.jpg" alt="İmam bayıldı (geschmorte Melanzani mit Paradeiser-Zwiebel-Fülle)" width="530" height="398" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/imam-bayildi-530x398.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/imam-bayildi-300x225.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/imam-bayildi-768x576.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/imam-bayildi-960x720.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/imam-bayildi-1060x795.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/imam-bayildi.jpg 2048w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p><span id="more-12421"></span> Nun denn, kurz zum Rezept. Manchmal liest man, <em>İmam bayıldı</em> würde „Der Imam fiel in Ohnmacht“ bedeuten, andere Quellen übersetzen die Redewendung hingegen als „Der Imam war entzückt“. Offenbar eine kulinarische Form des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Stendhal-Syndrom" target="_blank">Stendhal-Syndroms</a>. Was man bei diesen geschmorten Melanzani (<a title="Vollendetes Abendessen, 2. Tag – und Grapefruit-Sorbet" href="https://mundschenk.at/grapefruit-sorbet/">Claudia</a> verzeiht mir die österreichische Form hoffentlich) gut verstehen kann. Diesmal ausnahmsweise übrigens nicht „bio“ im engeren Sinn, sondern aus Eigenanbau der <a href="https://mundschenk.at/author/mave/">Gärtnerin</a>. </p>

<p><a href="https://mundschenk.at/imam-bayildi/">Dafür sollst du schmoren! – İmam bayıldı</a></p>
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				<title>Foodcamp 2013 – Eindrücke und Notizen</title>
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				<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 21:45:58 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Küche]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Nach dem großen Erfolg des ersten Foodcamps im letzten Jahr luden Dani Terbu und Nina Mohimi die versammelte Bloggerinnen- und Bloggerschar diesmal ins Palais Sans Souci. Diesmal war alles noch größer (von der Liste der Teilnehmenden bis hin zu den goodie bags, die diesmal einen Stabmixer von AEG enthielten!). Nachdem die Gärtnerin war diesmal auch [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/foodcamp-2013-fond-druckkochtopf/">Foodcamp 2013 – Eindrücke und Notizen</a></p>
]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem <a href="https://mundschenk.at/foodcamp-vienna-2012-report/" title="Zurück vom Foodcamp Vienna 2012">großen Erfolg des ersten <em>Foodcamps</em></a> im letzten Jahr luden <a href="http://web.archive.org/web/20160323011043/http://www.coolinarysociety.com/ueber-uns/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dani Terbu und Nina Mohimi</a> die versammelte Bloggerinnen- und Bloggerschar diesmal ins <em>Palais Sans Souci</em>. Diesmal war alles noch größer (von der Liste der Teilnehmenden bis hin zu den <em>goodie bags</em>, die diesmal einen Stabmixer von AEG enthielten!). Nachdem <a href="https://mundschenk.at/author/mave/">die Gärtnerin</a> war diesmal auch mit war und <a href="https://mundschenk.at/foodcamp-vienna-2013-gaertnerin/" title="WTF – Where’s the Food(camp)?">ihre Erfahrungen als <em>„Newbie“</em></a> bereits geschildert hat, beschränke ich mich hier auf die zahlreichen Photos und kurze Stichworte, die ich mir von den einzelnen Sessions gemacht habe.</p>
<p>Zu meiner eigenen Session („Fondkochen im Druckkochtopf“, mein Leib- und Magenthema <em>sous-vide</em> war diesmal ja schon vom Hauptsponsor besetzt) mögen andere mehr schreiben. Es war wie immer ein bißchen hektisch, aber hoffentlich auch für den einen oder die andere inspirierend für eigene Versuche mit einem in meinen Augen schwer unterschätzen Küchengerät. An dieser Stelle auch noch meinen besonderen Dank an das <a href="https://web.archive.org/web/20180323020803/http://paolos.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Catering-Team</em> von Paolo’s</a>, die mir mit allerlei Küchenutensilien ausgeholfen haben!</p>
<p>Ah ja, das versprochene Kalbsfondrezept zum Nachlesen gibt’s dann ganz unten nach den ganzen Bildern! Falls es Fragen zum Thema „Druckkochtopf“ gibt, nur her damit. Die Kommentarfunktion fühlt sich eh schon ein bisserl vernachlässigt.</p>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/foodcamp-sessionplan-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Der Session-Plan des Foodcamp Vienna 2013">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/foodcamp-begruessung-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Blick ins Publikum während der Begrüßung beim Foodcamp Vienna 2013">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/nina-mohimi-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Nina Mohimi">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/dani-terbu-erklaert-den-ablauf-des-foodcamps-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Dani Terbu erklärt den Ablauf des Foodcamps">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/katharina-seiser-mit-kaffeehaeferl-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Katharina Seiser mit Kaffeehäferl">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/franz-stolz-stellt-die-sous-vide-session-vor-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Franz Stolz stellt die Sous-Vide-Session vor">
</figure>\n
<p><span id="more-10504"></span></p>
<h2>Curry, Curry, Curry!</h2>
<p>Die erste <em>Session</em> nach dem Frühstück. Jürgen Liechtenecker von Goldschwarz ist nicht nur ein ausgewiesener <a href="https://mundschenk.at/vollendetes-abendessen-finale-goldschwarz/" title="Vollendetes Abendessen: Finale über den Dächern von&nbsp;Wien">Curry-Experte</a>, er hat dankenswerterweise auch <a href="http://web.archive.org/web/20140117033356/http://goldschwarz.at/foodcamp-wien-2013-foodvie/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">seine Folien ins Netz gestellt</a>. Leider gab’s kein Kost-Curry (wohl aber ‑Pulver und ‑Paste). Jürgen, das hat gefehlt!</p>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/juergen-liechtenecker-mit-laptop-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Jürgen Liechtenecker mit Laptop">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/ein-foodie-riecht-am-curry-pulver-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Ein Foodie riecht am Curry-Pulver">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/juergen-liechtenecker-beim-curry-vortrag-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Jürgen Liechtenecker beim Curry-Vortrag">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/juergen-liechteneckers-curry-pulver-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Jürgen Liechteneckers Curry-Pulver">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/juergen-liechtenecker-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Jürgen Liechtenecker">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/alexandra-palla-riecht-an-juergen-liechteneckers-curry-pulver-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Alexandra Palla riecht an Jürgen Liechteneckers Curry-Pulver">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/curry-paste-von-juergen-liechtenecker-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Curry-Paste von Jürgen Liechtenecker">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/juergen-liechtenecker-stellt-sich-den-fragen-des-publikums-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Jürgen Liechtenecker stellt sich den Fragen des Publikums">
</figure>\n
<h2>Der Geschmack von Zitrus</h2>
<p>Katharina Seiser bot eine Wiederholung ihres <a href="https://www.esskultur.at/einladung-zu-den-zitrustagen-in-schoenbrunn/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vortrags mit Verkostung von den Wiener Zitrustagen</a>. Was soll ich sagen? Ich bin Wiederholungstäter aus Überzeugung. (Morgen gibt’s übrigens die kaiserlichen Raritäten aus der Obhut von <a href="https://mundschenk.at/pomeranzen-marmelade/" title="Unter Marmeladingern: Wie die Pomeranzen aufs Brot kommen">Heimo Karner</a> für heuer zum letzten Mal als <a href="https://www.fibl.org/de/themen/projektdatenbank/projektitem/project/1391" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FiBL-<em>Tasting_forum</em></a>.)</p>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/riesenzitrone-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Riesenzitrone">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/kiste-mit-zitrusfruechten-aus-schoenbrunn-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Kiste mit Zitrusfrüchten aus Schönbrunn">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/claudia-colombo-und-thomas-stangl-warten-auf-den-zitrus-workshop-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Claudia Colombo und Thomas Stangl warten auf den Zitrus-Workshop">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/kevin-ilse-im-zitrus-workshop-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Kevin Ilse im Zitrus-Workshop">
<img decoding="async" width="530" height="397" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/warten-auf-den-zitrus-workshop-530x397.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Das Publikum wartet auf den Beginn des Zitrus-Workshop">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/theres-rathmanner-schenkt-limettenwasser-ein-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Theres Rathmanner schenkt Limettenwasser ein">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/foodies-photographieren-die-vorbereitungen-zum-zitrus-workshop-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Foodies photographieren bei den Vorbereitungen zum Zitrus-Workshop">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/limettenwasser-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Mit Kaffirlimittenblättern aromatisiertes Wasser">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/katharina-seiser-mit-publikum-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Katharina Seiser mit Publikum beim Zitrusvortrag">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/katharina-seiser-bei-den-vorbereitungen-fuer-den-zitrusvortrag-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Katharina Seiser bei den Vorbereitungen für den Zitrusvortrag">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/zitrusfruechte-aus-schoenbrunn-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Pomeranze und Süße Zitrone aus Schönbrunn">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/kevin-ilse-twittert-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Kevin Ilse twittert">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/margit-fensl-und-ulli-cecerle-uitz-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Margit Fensl und Ulli Cecerle-Uitz">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/katharina-seiser-mit-zedratzitrone-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Katharina Seiser mit Zedratzitrone">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/publikum-im-zitrusworkshop-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Das Publikum lauscht andächtig Katharina Seisers Zitrusvortrag">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/roman-sindelar-photographiert-im-zitrusworkshop-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Roman Sindelar photographiert Im Zitrusworkshop">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/katharina-seiser-erzaehlt-ueber-zitrusfruechte-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Katharina Seiser erzählt über Zitrusfrüchte">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/katharina-seiser-und-die-riesenzitrone-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Katharina Seiser präsentiert eine Riesenzitrone">
</figure>\n
<h2>Die Geschichte von Noan</h2>
<p>Gleicher Raum direkt im Anschluß an Katharinas Vortrag – leider habe ich die eigentliche „<a href="https://web.archive.org/web/20131215205030/http://www.noanoliveoil.com/die-idee?" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Geschichte von Noan</a>“ durch das Helfen beim Abbau verpaßt. Macht aber nichts, der praktische Teil mit der von Margit und Richard Schweger geleiteten Olivenölverkostung war umso interessanter. Allerdings: Können wir uns darauf einigen, daß Olivenöl ein Genussmittel ist und keine halbgaren „Gesundheitsargumente“ braucht? Das gilt aus meiner Sicht jedenfalls für gute Olivenöle, und dazu gehören die beiden Noan-Öle zweifellos. <em>Highlight</em>: Mango-<em>Sorbet</em> mit <a href="https://web.archive.org/web/20140213011541/http://noanoliveoil.com/die_produkte/noan-pure/geschmack" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Noan pure</em></a>.</p>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/noan-olivenoel-mit-verkostungsbechern-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Noan-Olivenöl mit Verkostungsbechern">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/richard-schweger-erzaehlt-ueber-noan-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Richard Schweger erzählt über NOAN">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/mangosorbet-noch-ohne-olivenoel-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Mangosorbet, noch ohne Olivenöl">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/noan-olivenoel-im-verkostungsbecher-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Noan-Olivenöl im Verkostungsbecher">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/bloggerinnen-und-blogger-bei-der-olivenoelverkostung-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Bloggerinnen und Blogger bei der Olivenölverkostung">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/mangosorbet-bereit-fuer-das-olivenoel-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Mangosorbet bereit für das Olivenöl">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/noan-olivenoel-zum-mangosorbet-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Noan-Olivenöl wird über das Mangosorbet gegossen">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/noan-olivenoel-wird-ueber-das-mangosorbet-gegossen-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Noan-Olivenöl wird über das Mangosorbet gegossen">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/richard-schweger-serviert-mangosorbet-mit-olivenoel-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Richard Schweger serviert Mangosorbet mit Olivenöl">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/mangosorbet-mit-olivenoel-am-serviertablett-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Mangosorbet mit Olivenöl am Serviertablett">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/mangosorbet-mit-noan-olivenoel-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Mangosorbet mit NOAN-Olivenöl">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/margit-schweger-mit-einer-flasche-noan-olivenoel-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Margit Schweger mit einer Flasche Noan-Olivenöl">
</figure>\n
<h2>Sous-vide-Garen</h2>
<p>Leider hat’s mit dem Gewinnspiel nicht geklappt – der AEG-Multidampfgarer wär schon ein netter Ersatz für mein prähistorisches Gasbackrohr gewesen. Jedenfalls war es sehr eindrucksvoll, was <a href="http://www.perfekter-gastgeber.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Franz Stolz</a> da für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des <em>Foodcamps</em> zauberte. Nur der Spargelkuchen war mir ein bisserl zu speziell.</p>
<p>Nach dem ersten Ansturm um die Mittagszeit war auch genug Muße für ein wenig Fachsimpelei unter <em>Sous-vide</em>-Nutzern. Sehr schön auch die Vakuumierlade von AEG – aber die kostete halt noch mehr, als eine ordentliche Kammervakuummaschine halt eh schon kostet. Ich fürchte, so lang sich bei den Preisen nichts tut, wird das ein Produkt für Repräsentationsküchen bleiben. Gerade die werden halt leider selten qualifiziert bespielt. Schade!</p>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/gruener-spargel-auf-der-grillplatte-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Grüner Spargel auf der Grillplatte">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/sous-vide-steaks-auf-holzschneidbrett-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Sous-vide-Steaks auf Holzschneidbrett">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/franz-stolz-schneidet-sous-vide-steaks-auf-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Franz Stolz schneidet Sous-vide-Steaks auf">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/gemuese-auf-der-grillplatte-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Gemüse auf der Grillplatte">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/steak-hemdbrust-und-spargel-mit-hollandaise-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Steak, Hemdbrust und Spargel mit Hollandaise">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/franz-stolz-serviert-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Franz Stolz serviert">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/dani-terbu-mit-dem-sous-vide-essen-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Dani Terbu mit dem Sous-vide-Essen">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/nina-mohimi-vor-der-aeg-schaukueche-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Nina Mohimi vor der AEG-Schauküche">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/sous-vide-steak-wird-aufgeschnitten-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Sous-vide-Steak wird aufgeschnitten">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/sous-vide-steak-mit-sauce-hollandaise-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Sous-vide-Steak mit Sauce Hollandaise">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/aeg-vakuumlade-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="AEG-Vakuumlade">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/vakuumierter-spargel-im-aeg-multi-dampfgarer-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Vakuumierter Spargel im AEG-Multi-Dampfgarer">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/aeg-multi-dampfgarer-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="AEG-Multi-Dampfgarer">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/spargelkuchen-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Spargelkuchen">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/franz-stolz-pariert-eine-ganze-beiried-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Franz Stolz pariert eine ganze Beiried">
</figure>\n
<h2>Sinnliche Gewißheit</h2>
<p>Der spannende Vortrag von <a href="https://www.klausduerrschmid.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Klaus Dürrschmid von der Universität für Bodenkultur</a> zum Thema Sensorik begann leider etwas verspätet (die Zeitplanung war überhaupt das Hauptproblem des heurigen <em>Foodcamps</em>), brachte aber doch zwei wichtige Erkenntnisse: Menschen vermeinen Dinge zu schmecken, die sie gar nicht schmecken können, und schmecken andererseits Unterschiede nicht, die deutlich vorhanden sind. Einige ausgewählte Beispiele machten deutlich, wie sehr wir uns alle in unseren Wahrnehmungen beeinflussen lassen. Im Prinzip ist jede nicht verblindete Verkostung wertlos.</p>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/der-sensorikvortrag-spiegelt-sich-im-luster-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Der Sensorikvortrag spiegelt sich im Luster">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/klaus-duerrschmid-traegt-vor-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Klaus Dürrschmid trägt vor">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/klaus-duerrschmid-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Klaus Dürrschmid">
</figure>\n
<h2>Weinverkostung</h2>
<p>Gänzlich unverblindet ging es bei der Präsentation der <a href="https://www.weingut-weiss.at/histamin-im-wein.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">histaminfreien Weine des burgenländischen Weinguts Weiss</a> und dem Vortrag von <a href="http://www.topf-und-deckel.at/uber-uns/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Thomas Stangl von Topf und Deckel</a> über <a href="http://www.topf-und-deckel.at/2013/weine/orange-wines/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>orange wines</em></a>. Was hat es mit dieser neuen Mode der „naturbelassenen“ Weine auf sich? Für mich bleibt die Frage offen, denn ich konnte aus zeitlichen Gründen leider nicht bis zum Schluß bleiben. Ein anschließender Plausch mit Thomas und Tini hätte mich sehr gefreut. (Unsere Blogs sind beinahe genau gleich alt und wir „kennen“ uns auch fast von Anfang an.) Hoffentlich dann nächstes Jahr!</p>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/christian-weiss-praesentiert-seine-histaminfreien-weine-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Christian Weiss präsentiert seine histaminfreien Weine">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/thomas-stangl-und-die-orange-wines-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Thomas Stangl und die Orange Wines">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/christian-weiss-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Christian Weiss">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/orange-wines-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Orange Wines">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/thomas-stangl-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Thomas Stangl">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/publikum-bei-der-weinverkostung-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Publikum bei der Weinverkostung">
<img decoding="async" width="530" height="397" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/thomas-stangl-schaut-tief-ins-glas-530x397.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Thomas Stangl schaut tief ins Glas">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/thomas-stangl-mit-einem-glas-orange-wine-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Thomas Stangl">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/leere-flasche-280-slm-frizzante-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Leere Flasche 280 slm Frizzante">
</figure>\n
<p><br>
</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/foodcamp-2013-fond-druckkochtopf/">Foodcamp 2013 – Eindrücke und Notizen</a></p>
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				<title>Der englische Fasan</title>
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				<pubDate>Sat, 02 Feb 2013 18:18:33 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Festmahl]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Anfang November war es wieder einmal Zeit für ein Festmahl. Der Jagdsaison entsprechend hatten die Weinhauerin und ich uns auf das Motto „Wilder Abend“ geeinigt. Bei der Menüplanung blieben wir ganz traditionell (um nicht zu sagen: kulinarisch reaktionär). Der erste Gang sollte aus einer Pastete oder Terrine bestehen, danach ein Hirschragout mit Spätzle. Als pièce [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/pate-en-croute-de-faisan/">Der englische Fasan</a></p>
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											<content:encoded><![CDATA[<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-4"><img decoding="async" class="wp-image-7755 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/menuekarte-pasteten-150x150.jpg" alt="Menükarte &quot;Pâté en croûte de Faisan mit kandierten Schwarzen Nüssen / Terrine de chevreuil et canard&quot;" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/menuekarte-pasteten-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/menuekarte-pasteten-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="http://gregorjoham.at">Gregor Joham</a></span></figcaption></figure>Anfang November war es wieder einmal Zeit für ein Festmahl. Der Jagdsaison entsprechend hatten <a href="https://mundschenk.at/author/tina/">die Weinhauerin</a> und ich uns auf das Motto „Wilder Abend“ geeinigt. Bei der Menüplanung blieben wir ganz traditionell (um nicht zu sagen: kulinarisch reaktionär). Der erste Gang sollte aus einer Pastete oder Terrine bestehen, danach ein Hirschragout mit Spätzle. Als <em>pièce de résistance</em> dann Rehfilet, rosa gebraten, mit dem ganzen altmodischen Brimborium: Rotweinbirnen, Preiselbeeren, Kroketten, Blaukraut. Und damit auch wirklich niemand ohne zumindest einen Damenspitz nachhause kommt, als Nachspeise besoffene Kapuziner.

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/02/hirschgulasch-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Hirschgulasch mit Spätzle">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/02/reh-mit-rotweinglace-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Reh mit Blaukraut, glasierten Maroni, Portweinbirnen und Kroketten">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/02/besoffener-kapuziner-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Besoffener Kapuziner mit marinierten Waldbeeren und Schlagobers">
</figure>\n
<p><span id="more-7710"></span></p>
<p>Im Detail war es dann etwas komplizierter: Zweimal warmes Fleisch direkt aufeinanderfolgend geht nicht. Also noch ein Sorbet zur Abkühlung des Gaumens. Birne bot sich in diesem Fall an. Nachdem wir eh für das Reh auch noch Rotweinbirnen haben wollten, diente das Kompottrezept aus <a href="https://www.esskultur.at/frisch-aus-der-buchbinderei-oesterreich-vegetarisch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Österreich vegetarisch“</a> gleich als Sorbetbasis (einfach noch ein bißchen länger gekocht, bis die Birnen schön weich waren). Die Sauce des Rehs bestand aus der <em>red wine glaze</em> aus „Modernist Cuisine at Home“, nicht ganz unaufwendig, aber aber nichts im Vergleich zum elaboriertesten Vorhaben des Abends, den Vorspeisen.</p>
<hr>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-5"><img decoding="async" class="wp-image-7719 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/luisa-schrammel-und-nathalie-pernstich-150x150.jpg" alt="Luisa Schrammel und Nathalie Pernstich" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/luisa-schrammel-und-nathalie-pernstich-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/luisa-schrammel-und-nathalie-pernstich-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-3 icon-6"><img decoding="async" class="wp-image-7971 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/01/sophie-laurent-150x150.jpg" alt="Sophie Laurent" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/01/sophie-laurent-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/01/sophie-laurent-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Schon allein deshalb, weil die Vorbereitungen gut zwei Wochen früher mit der Zusammenstellung der richtigen Gewürzmischungen begonnen hatten. Terminlich traf es sich gut, daß das Babette’s‑Team für Ende Oktober den ersten <em>Spice Workshop</em> zum Thema „Wildgewürze“ angesetzt hatte. Anders als die <a title="Häppchenweise bei Babette’s" href="https://mundschenk.at/kochkurs-tapas-mezze-babettes/">Kochkurse</a> fand der Gewürz-<em>Workshop</em> in der Filiale am Hof statt. Nach einer theoretischen Einführung (inklusive einer Einteilung in Gewürzklassen wie „scharf“, „bitter“, „säuerlich“ usw.) konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Lust und Laune mit den zahlreichen vorrätigen Gewürzen experimentieren und zum Beispiel ausprobieren, wie sich Aromen durch Röstung verändern. Auch Mörser standen in ausreichender Zahl bereit. Zu essen und trinken gab es natürlich auch etwas (aber eben anders als in den Kochkursen nicht selbst zubereitet).

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/gewuerze-mit-namenskaertchen-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Gewürze mit Namenskärtchen">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/gewuerze-roesten-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Verschiedene Gewürze werden in der Pfanne trocken geröstet">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/moerser-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Die Gewürzmischung wird um Steinmörser zerkleinert">
</figure>\n
<p>Bei mir kamen dabei zwei unterschiedliche Gewürzmischungen heraus, die ich in der Folge auch für die Pastete und die Terrine verwendet habe. (Die Maßangaben sind nur ungefähr, da wir beim Experimentieren keine Feinwaage zur Verfügung hatten.)</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-7"><img decoding="async" class="wp-image-7717 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/gewuerzmischung-1-150x150.jpg" alt="Meine Pastetengewürzmischung #1" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/gewuerzmischung-1-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/gewuerzmischung-1-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure><strong>Mischung #1:</strong>
<ul>
<li>Kakao (½ TL)</li>
<li>Wacholder (1 TL) [<em>Anm.: steht nicht in meinen Notizen, aber auf den Photos eindeutig zu erkennen</em>]</li>
<li>Piment (1 TL)</li>
<li>Nelken (1 TL)</li>
<li>Zimtblüten (1 TL)</li>
<li>Macis (½ TL)</li>
<li>Senfkörner geröstet (½ TL)</li>
<li>Ingwer getrocknet (½ TL)</li>
<li>Lorbeer (2 Blätter)</li>
</ul>
<p><strong>Mischung #2:</strong></p>
<ul>
<li>Cumin (1 TL)</li>
<li>Korianderkörner (1 TL)</li>
<li>Wilder Kardamom (3 Körner)</li>
<li>Hibiskus (1 Blüte)</li>
<li>Macis (2 Stück)</li>
<li>Orangenschale getrocknet (½ TL)</li>
<li>Paradieskörner (½ TL)</li>
<li>Zimtblüten (½ TL)</li>
<li>Ingwer getrocknet (½ TL)</li>
<li>Vanille (¼ TL)</li>
<li>Rosmarin (½ TL)</li>
<li>Safran (1 ordentliche Prise)</li>
<li>Dunkler Zucker (¼ TL)</li>
</ul>
<hr>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-4 icon-8"><img decoding="async" class="wp-image-7722 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/fasane-verpackt-150x150.jpg" alt="Zwei verpackte Fasane aus Großbritannien" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/fasane-verpackt-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/fasane-verpackt-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Reh und Fasan wurden natürlich sicherheitshalber vorbestellt. Beim Reh habe ich auch noch explizit nach der Herkunft gefragt (Niederösterreich), für die Fasane habe ich die lokale Provenienz einfach vorausgesetzt. Die Photos zeigen es deutlich: ein Irrtum. Obwohl Fasane an sich Laufvögel sind, waren diese beiden Exemplare schon weit geflogen – von Großbritannien bis nach Österreich. Geschmeckt haben sie ja trotzdem, ganz im Sinne des Kochs war diese weite Reise nicht.
<p>Ganz generell zu Fasanen: Viel dran ist nicht an so einem Vogel. Die Haxerl haben ziemlich feste Sehnen (wie schon erwähnt, ein Laufvogel), Fett fehlt dagegen völlig. Pasteten und Terrinen sind daher meiner Meinung nach die ideale Darreichungsform. Um eine reine Fasanenpastete herzustellen, müßten wohl mehr als zwei Fasane daran glauben (drei sollten passen, wenn man es übers Herz bringt, auch eine Brust zu faschieren), mit ein wenig „Füllfleisch“ (Kalb) geht es aber auch so. Beim Zerlegen sollte man immer alle Fleischstücke sorgfältig nach Schrotkugeln abtasten. Abgesehen von möglichen Gesundheitsrisiken (Blei) mag es der Fleischwolf gar nicht, wenn er mit Metallfragmenten traktiert wird.</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-3 icon-9"><img decoding="async" class="wp-image-7723 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/fasane-nackt-150x150.jpg" alt="Zwei Fasane" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/fasane-nackt-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/fasane-nackt-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Mit Schrotflinten geschossene Tiere sind sowieso immer eine Art Überraschungsei – egal wie unversehrt sie von außen aussehen mögen, kann es sein, daß einzelne Muskeln durch Blut schwarz verfärbt sind. Ich schneide solche Stellen immer großzügig weg. Einerseits aus ästhetischen Erwägungen, andererseits auch wegen der Geschmacksbeeinträchtigung durch das im Muskel geronnene Blut. Beim Unteren der beiden abgebildeten Fasane war fast die ganze halbe Brust unbrauchbar. Die Haut habe ich übrigens aus reiner Faulheit ebenfalls entsorgt – ich wollte nicht auch noch Federn zupfen müssen.
<p>Auch wenn die Herkunft der Fasane nicht optimal war: Über den Service der <a href="https://fleischerei-szabo.at/?lang=de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fleischhauerei Szabo</a> kann ich mich wirklich nicht beklagen. Auch ohne Vorbestellung war es kein Problem, Rindsnierenfett für den Pastetenteig zu bekommen. Weil wenn schon <em>old school</em>, dann richtig. Butterschmalz ist nur ein schwacher Abklatsch von „richtigem“ tierischem Fett.</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-2 icon-5 icon-10"><img decoding="async" class="wp-image-7721 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nierenfett-530x310.jpg" alt="Ronald Szabo zeigt woher das Nierenfett stammt." width="530" height="310" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nierenfett-530x310.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nierenfett-300x176.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nierenfett-768x450.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nierenfett-960x562.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nierenfett-1060x621.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nierenfett.jpg 2048w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-11"><img decoding="async" class="wp-image-7732 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nierenfett-ganz-150x150.jpg" alt="Nierenfett ganz" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nierenfett-ganz-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nierenfett-ganz-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Die Verarbeitung dieses recht festen Fetts war dann schon ziemlich ungewohnt. In der Literatur steht, man soll das Fett aus den umgebenden Häutchen herausbrechen. Am Anfang dachte ich, daß mir viel zu viel Bindegewebe in meinen Fettbröckchen blieb, bis ich ein anderes Trumm in die Hand nahm und feststellte, wie sich die besagten Häute wirklich anfühlen. Also: ein paar Fasern im Fett sind normal und stören nicht! Allgemein wird geraten, das Nierenfett nicht vollständig zu zerkleinern, damit der Teig eine schöne blättrige Struktur entwickeln kann. Mein Fett war aber definitiv zu grob gehackt. Im Zweifel würde ich eher für „zu fein“ als für „zu grob“ plädieren, da sonst die Teigbearbeitung mühsam wird.
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail"><img decoding="async" class="wp-image-8492 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/02/fasanenreste-vakuumiert-150x150.jpg" alt="Reste der Fasanenfarce in kleinen Porzellanförmchen vakuumiert" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/02/fasanenreste-vakuumiert-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/02/fasanenreste-vakuumiert-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Falls sich jemand über die Portionsangabe im Rezept wundert: Wir haben eh 20 Personen verköstigt (bei der Menge ist auch noch genug Farce für zwei <em>sous-vide</em>-Terrinnchen übriggeblieben), aber am Schluß ist’s schon ein bißchen knapp geworden. Eine 24-cm-Kastenform reicht definitiv nicht für 20 Scheiben.
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2"><img decoding="async" class="wp-image-7752 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nuesse-schneiden-150x150.jpg" alt="Schwarze Nüsse werden in feine Scheiben geschnitten" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nuesse-schneiden-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nuesse-schneiden-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Irgendwie hatte ich mich in Teubners <em>großem Buch der Pasteten</em> bezüglich der Zielkerntemperatur verlesen – statt 65–70 °C empfehlen sie für Pasteten mit Fileteinlage eh passendere „knapp über 60 °C“. Die letzten paar Grad gehen übrigens recht schnell, ich hab die Pastete dann leider erst bei knapp über 70 °C herausgenommen (was wohl teilweise die deutlich weniger rötliche Farbe im Vergleich zur Reh-Enten-Terrine erklärt). Serviert wurde dann jeweils eine Scheibe der Pastete und der Terrine mit meinen <a title="Bis meine Nüsse schwarz werden" href="https://mundschenk.at/schwarze-nuesse/">schwarzen Nüssen vom Vorjahr</a> und gebratenem Kürbis, den die Weinhauerin beisteuerte – aber natürlich erst, nachdem alle die beiden Prachtstücke gebührend im Ganzen bewundern konnten.
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-3"><img decoding="async" class="wp-image-7750 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/pastete-ganz-530x398.jpg" alt="Die Fasanenpastete wird gemeinsam mit der Rehterrine auf einem Tablett präsentiert" width="530" height="398" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/pastete-ganz-530x398.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/pastete-ganz-300x225.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/pastete-ganz-768x576.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/pastete-ganz-960x720.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/pastete-ganz-1060x795.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/pastete-ganz.jpg 2048w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure><br>

<p><a href="https://mundschenk.at/pate-en-croute-de-faisan/">Der englische Fasan</a></p>
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				<title>Secondo: Pollo al limone (und ein bißchen Wein)</title>
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				<pubDate>Sun, 21 Oct 2012 15:21:20 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Mundschenk</dc:creator>
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									<description><![CDATA[<p>Die Auswahl der Weinbegleitung war zu diesem Menü etwas anspruchsvoller. Einerseits zeichnen sich alle Speisen durch einen recht starken Eigengeschmack aus und andererseits sollte der Wein auch aus Italien kommen. Zum Vitello tonnato wählten wir einen Vernaccia di San Gimignano von der Fattoria di Pancole, Toskana, aus dem Jahr 2010. Der recht kräftige Geschmack mit [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/secondo-pollo-al-limone/">Secondo: Pollo al limone (und ein bißchen Wein)</a></p>
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											<content:encoded><![CDATA[<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail"><img decoding="async" class="wp-image-4748 size-thumbnail" title="Gedeckter Tisch" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/gedeckter-tisch-150x150.jpg" alt="Festlich gedeckter Tisch mit Weingläsern und Menükarten" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/gedeckter-tisch-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/gedeckter-tisch-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit"></span></figcaption></figure>Die Auswahl der Weinbegleitung war zu diesem Menü etwas anspruchsvoller. Einerseits zeichnen sich alle Speisen durch einen recht starken Eigengeschmack aus und andererseits sollte der Wein auch aus Italien kommen.
<p>Zum <em><a title="Antipasto: Vitello tonnato" href="https://mundschenk.at/vitello-tonnato/">Vitello tonnato</a></em> wählten wir einen <em>Vernaccia di San Gimignano</em> von der <em>Fattoria di Pancole</em>, Toskana, aus dem Jahr 2010. Der recht kräftige Geschmack mit <em>Grapefruit</em>-Noten harmonierte gut mit Fisch und Kapern, hätte aber auch noch eine etwas stärkere Würzung vertragen. Ein weiterer Grund für die Wahl diesen Weines war jedoch auch, daß er geschmacklich noch etwas Spielraum für die weiteren Gänge ließ.</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2"><img decoding="async" class="wp-image-4749 size-thumbnail" title="Weinflaschen" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/weinflaschen-150x150.jpg" alt="Vernaccia di San Gimignano, Roero Arneis, Barbera d'Alba &quot;Sposabella&quot;, Terra da confine" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/weinflaschen-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/weinflaschen-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit"></span></figcaption></figure>Für die nächsten beiden Gänge planten wir drei verschieden Weine mit einem Wechsel von Weiß- auf Rotwein und steigende Kraft. Zunächst einen <em>Roero Arneis</em> 2011 von <em>Ceste</em>, Piemont. Etwas kräftige in Geschmack und Alkoholgehalt als der Vernaccia, paßte er sehr gut zu den <em><a title="Primo: Tagliatelle ai finferli di Carinzia" href="https://mundschenk.at/tagliatelle-ai-finferli/">Tagliatelle ai finferli</a></em>. Nach einer Runde wurde ein <em>Barbera d’Alba „Sposabella“</em>, ebenfalls von <em>Ceste</em>, aus dem Jahr 2010 ausgeschenkt und damit den Wechsel auf Rotwein vollzogen. Der körperreiche Wein und die Eierschwammerln waren eine sehr feine Kombination.
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-3"><img decoding="async" class="wp-image-4488 size-thumbnail" title="Zitronenhendl angerichtet Totale" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/zitronenhendl-angerichtet-totale-150x150.jpg" alt="Mehrere Teller mit Zitronenhendl und Polenta" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/zitronenhendl-angerichtet-totale-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/zitronenhendl-angerichtet-totale-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit"></span></figcaption></figure>Zum <em><a title="Secondo: Pollo affogato alla Ligure" href="https://mundschenk.at/pollo-affogato-alla-ligure/">Pollo affogato</a></em> wurde zunächst ebenfalls der <em>Barbera</em> ausgeschenkt, der auch mit den Zitronenaromen des <em>Pollo al Limone</em> gut mithielt. (Apropos Zitronenhuhn: Das Weinhauerin-<em>pollo</em> unterscheidet sich doch wesentlich vom <a title="Secondo: Pollo affogato alla Ligure" href="https://mundschenk.at/pollo-affogato-alla-ligure/"><em>sous-vide</em>-Konkurrenzhendl</a>. Ihr Rezept findet Ihr weiter unten.) Zum Abschluß wählten wir aber einen Rotwein aus Umbrien: <em>Terra da confine</em> von <em>Vitalonga</em> aus dem Jahr 2009. Mit den kräftigen Geschmack und dem feinen Holzeinsatz (zwölf Monate in Holz gelagert) war dies der perfekte Wein zum <em>Pollo affogato</em> und dem ersten Verdauen vor dem Dessert.
<p>Zum <em>Sorbetto all’arancia</em> schließlich reichten wir einen <em>Moscato d’Asti</em> 2011 (wieder aus dem Hause <em>Ceste</em>), der durch seine Süße sehr gut mit den Orangen harmonierte.</p>
<p>&nbsp;<br>
</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/secondo-pollo-al-limone/">Secondo: Pollo al limone (und ein bißchen Wein)</a></p>
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				<title>Secondo: Pollo affogato alla Ligure</title>
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				<pubDate>Wed, 10 Oct 2012 21:36:44 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
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									<description><![CDATA[<p>Unsere Italienische Reise liegt immer weiter zurück und ich habe immer noch nicht alle Rezepte eingestellt. Ein Beitrag pro Monat ist definitiv zu wenig – außerdem naht schon bald das nächste Festmahl (der Jahreszeit entsprechend mit viel wildem Wild – näheres dazu nächste Woche). So kann’s also nicht weitergehen. Ich gelobe feierlich Besserung! Die Weinhauerin [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/pollo-affogato-alla-ligure/">Secondo: Pollo affogato alla Ligure</a></p>
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											<content:encoded><![CDATA[<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-300 size-medium icon-3 icon-9"><img decoding="async" class="wp-image-4307 size-medium alignright" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/09/menuekarte-mit-secondi-300x450.jpg" alt="Eine Menükarte mit zwei Secondi: Pollo affogato alle Ligure e Pollo al limone" width="300" height="450" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/09/menuekarte-mit-secondi-300x450.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/09/menuekarte-mit-secondi-768x1152.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/09/menuekarte-mit-secondi-530x795.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/09/menuekarte-mit-secondi-960x1440.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/09/menuekarte-mit-secondi-1060x1590.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/09/menuekarte-mit-secondi.jpg 1365w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="http://gregorjoham.at">Gregor Joham</a></span></figcaption></figure>Unsere <a title="Auch ich in Arkadien!" href="https://mundschenk.at/huehnerfond-druckkochtopf/">Italienische Reise liegt immer weiter zurück</a> und ich habe immer noch nicht alle Rezepte eingestellt. Ein Beitrag pro Monat ist definitiv zu wenig – außerdem naht schon bald das nächste Festmahl (der Jahreszeit entsprechend mit viel wildem Wild – näheres dazu nächste Woche). So kann’s also nicht weitergehen. Ich gelobe feierlich Besserung!
<p>Die Weinhauerin bestand ja darauf, daß wir unbedingt zwei Hauptspeisen bräuchten, so von wegen Wettbewerb und so. Sechs Hühner sind dann aber auch für 20 (bzw. letztlich 18) Menschen zu viel. Zumindest wenn es vorher auch noch <a title="Antipasto: Vitello tonnato" href="https://mundschenk.at/vitello-tonnato/"><em>vitello tonnato</em></a> und <a title="Primo: Tagliatelle ai finferli di Carinzia" href="https://mundschenk.at/tagliatelle-ai-finferli/"><em>tagliatelle ai finferli</em></a> gibt!</p>
<p>Das von ihr vorgeschlagene Zitronenhuhn war mir trotz zahlreicher Internet-Rezepte irgendwie zu unauthentisch (falls ich mich das überhaupt schreiben trauen darf). Also schnell in dem dünnen Band „Fleisch, Geflügel &amp; Wild“ mit den <em>Carluccio’s</em>-Rezepten geblättert. Ah ja, da war ja der Kiniglhas mit Oliven. Kaninchen, Hendl, eh alles einerlei? Nachträglich bedaure ich die Substitution. Hendl ist fad. Zumindest in der Form, in der man es bei uns käuflich erwerben kann (also jung). Zweimal Hendl, angesichts der Gästezahl notgedrungen in ähnlicher Auflaufform und mit derselben Beilagee serviert, kann eigentlich nur <em>overkill</em> sein. Selbst wenn’s allen geschmeckt hat: Meine Menüplanung war schon einmal besser ;-)</p>
<p>Aber nun zum Rezept selbst: Abgesehen von der Mengenskalierung war es mir natürlich ein Anliegen, das Fleisch möglichst saftig zu halten, was bei Hendl traditionell ja oft ein Problem ist. Also <em>sous-vide</em>. Die Brüste hatte ich mir mit Haut, aber ohne Knochen schon vom Fleischer zuschneiden lassen. Bei den Haxerln blieben die Knochen drin (ich hatte ursprünglich vor, sie nach der Garung zu entfernen, aber in der Hitze des Gefechts unterblieb das dann). Im Originalrezept wird zum Stauben der Fleischstücke natürlich Mehl verwendet. Da eine <em>commensale</em> an einer Glutenunverträglichkeit leidet, war der Griff zur Maisstärke obligatorisch. Der Knusprigkeit sollte das aber eh eher zuträglich gewesen sein.</p>
<p><br>
</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/pollo-affogato-alla-ligure/">Secondo: Pollo affogato alla Ligure</a></p>
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				<title>Antipasto: Vitello tonnato</title>
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				<pubDate>Sat, 25 Aug 2012 16:46:17 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
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									<description><![CDATA[<p>Oft geht bled. Da wartet man schon sehnsüchtig auf die schönen Photos vom letzten Festmahl und dann kommen sie ausgerechnet, während man auf Urlaub ist. Nachdem das Wetter nun aber keine Ausreden mehr bietet („Na, ich kann heut keinen Blog-Eintrag schreiben, am Pool könnte der Computer naß werden!“) beginne ich heute mit der ersten Etappe [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/vitello-tonnato/">Antipasto: Vitello tonnato</a></p>
]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-3 icon-9"><img decoding="async" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/vitello-am-teller-150x150.jpg" alt="Eine Portion vitello tonnato mit Kapern und einer Zitronenscheibe" title="Vitello am Teller" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-1762" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/vitello-am-teller-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/vitello-am-teller-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit"></span></figcaption></figure>
<p>Oft geht bled. Da wartet man schon sehnsüchtig auf die schönen Photos vom letzten Festmahl und dann kommen sie ausgerechnet, während man auf Urlaub ist. Nachdem das Wetter nun aber keine Ausreden mehr bietet („Na, ich kann heut keinen Blog-Eintrag schreiben, am Pool könnte der Computer naß werden!“) beginne ich heute mit der ersten Etappe der <a href="https://mundschenk.at/huehnerfond-druckkochtopf/" title="Auch ich in Arkadien!">Italienischen Reise</a>. Ein italienisches Festmahl beginnt natürlich mit dem <em>antipasto</em>. Den sommerlichen Temperaturen Ende Juli angepaßt war das diesmal <em>vitello tonnato</em>.</p>
<p>Kaum ein Gericht bietet sich so sehr für eine Zubereitung <em>sous-vide</em> an, wie <em>vitello tonnato</em>. Das zarte Kalbfleisch übergart leicht und unter drei Flaschen Wein käme man bei einer Portion für 20 Personen auch nicht aus. Frisch sollte das Fleisch natürlich sein. Es gibt kaum etwas Grauslicheres als überlagertes Kalbfleisch (so wir bei noch grundsätzlich verzehrfähigen Produkten bleiben). Wenn das Wiener Schnitzel seltsam schmeckt, muß das nicht an schlechtem Frittierfett liegen.</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-5 icon-10"><img decoding="async" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/kalbfleisch-150x150.jpg" alt="Kalbfleisch" title="Kalbfleisch" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-1764" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/kalbfleisch-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/kalbfleisch-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p>Nach Vorbestellung bei der Fleischerei Szabo hatte ich diesbezüglich aber keinerlei Probleme, obwohl ich nach Abholung am Mittwoch erst am Donnerstag zum Kochen gekommen bin. Im dicken Vakuumbeutel war auch ein weiterer Tag Rast in meinem Kühlschrank kein Malheur. Das an sich nette Angebot, das gegarte Fleisch zum Aufschneiden auf der großen Schneidmaschine vorbeizubringen, hatte ich dankend abgelehnt. Dreieinhalb Kilo sind doch für meine Graef Euro 1900 kein Problem. Für alle, die keine (wenn auch kleine) Gewerbeaufschnittmaschine zuhause haben, ist das aber natürlich ein feiner Service.</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-11"><img decoding="async" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/zutaten-150x150.jpg" alt="Zwiebeln, Karotten, Sellerie und Knoblauch" title="Zutaten" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-1767" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/zutaten-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/zutaten-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p>Als Ausgangspunkt wählte ich ein <a href="https://web.archive.org/web/20180409143253/http://antonio-carluccio.co.uk/" target="_blank">Carluccio</a>-Rezept, das ich in meiner Vor-sous-vide-Zeit schon einmal zu allgemein großer Zufriedenheit zubereitet hatte. Angegeben ist ein Liter Wein auf ein Kilo Fleisch, was ich aus Ökonomiegründen für meine sous-vide-Variation auf eine Flasche bei gleichbleibender Gemüseeinwaage reduziert habe. Keine große Ersparnis? Doch, denn mit dieser einfachen Fondmenge wird bei mir die dreifache Menge Fleisch pochiert. Bevor es aber langweilig wird, hier das Rezept.</p>
<p><br>
</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/vitello-tonnato/">Antipasto: Vitello tonnato</a></p>
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				<title>Auch ich in Arkadien!</title>
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				<pubDate>Sun, 22 Jul 2012 21:35:46 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Festmahl]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Druckkochtopf]]></category>
		<category><![CDATA[Fond]]></category>
		<category><![CDATA[Hendl]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Italienische Reise]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Neunzehn Leute sind diesmal angesagt. Also nächsten Samstag. Auch wenn eventuell noch wer kurzfristig ausfällt: Das ist ein neuer Rekord. Und gleichzeitig das Limit. Mehr Menschen zu verköstigen geht indoor privat einfach nicht (außer, es hat jemand gerade ein passendes Penthouse zu verschenken). Zum Glück bin ich für den Abend nicht allein verantwortlich! Das Motto [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/huehnerfond-druckkochtopf/">Auch ich in Arkadien!</a></p>
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											<content:encoded><![CDATA[<p>Neunzehn Leute sind diesmal angesagt. Also nächsten Samstag. Auch wenn eventuell noch wer kurzfristig ausfällt: Das ist ein neuer Rekord. Und gleichzeitig das Limit. Mehr Menschen zu verköstigen geht <em>indoor</em> privat einfach nicht (außer, es hat jemand gerade ein passendes Penthouse zu verschenken). Zum Glück bin ich für den Abend nicht allein verantwortlich!</p>
<p>Das Motto lautet diesmal „Italienische Reise“ (laut Wetterbericht auch wieder mit den dazu passenden sommerlichen Temperaturen). Die Weinbegleitung hat der <a href="https://mundschenk.at/author/piny/">Mundschenk</a> noch nicht ausgewählt, das Menü steht aber schon fest:</p>
<ul>
<li><em>Vitello tonnato</em> (Piemonte)</li>
<li><em>Tagliatelle ai finferli</em> (Emilia-Romagna)</li>
<li><em>Pollo affogato alla Ligure</em> (Liguria)</li>
<li><em>Sorbetto all’arancia</em> (Sicilia)</li>
<li><em>Formaggi dalle varie regioni italiane</em></li>
</ul>
<p>OK, ich geb’s zu, die strikte Regionalzuordnung ist ein bisserl geschummelt – das <em>pollo</em> wär bei Carluccio eigentlich ein <em>coniglio</em> und in meinem Orangensorbet ist auch ein ganz unsizilianischer Schuß Campari. Aber mit Goethe als literarischem Schirmherren werden wir uns am Samstag vor lauter <em>italianità</em> trotzdem kaum retten können, da bin ich mir sicher. Nur was wird die passende Musikuntermalung? Die Weinhauerin schwankt zwischen schnulzigen Opernarien und schnulzigen Schlagern, ich bin mir bei beidem nicht so sicher. Hat jemand Vorschläge?</p>
<p>Ah ja, ein Rezept hab ich auch noch. Als Vorbereitung für das <em>pollo affogato</em> (also ein ersoffenes bzw. ertränktes Hendl) hab ich vier Hendln vom zukünftigen Fleischhauer meines Vertrauens tranchieren lassen (<a href="https://fleischerei-szabo.at/?lang=de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fleischhauerei Szabo</a>, nachdem mir der Klausberger letztes Jahr vor der Nase zugesperrt hat). Neben 2 kg Brüsten und (ohne Knochen gerechnet) ca. 1,5 kg Ober- und Unterhaxerl blieben da auch etwas über 2 kg Karkassen und Flügerln übrig. Nachdem mein Tiefkühler gerade recht gut belegt ist, habe ich diese Restln gleich zu Hendlfond weiterverarbeitet. Wie fast immer im Druckkochtopf, nach einem etwas vereinfachten Rezept aus Modernist Cuisine.</p>
<p><br>
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<p><a href="https://mundschenk.at/huehnerfond-druckkochtopf/">Auch ich in Arkadien!</a></p>
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