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		<title>Rezepte mit Pfeffer | Der Mundschenk &amp; Cie.</title>
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		<description>Was Küche und Keller hergeben.</description>
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	<title>Rezepte mit Pfeffer | Der Mundschenk &amp; Cie.</title>
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				<title>Sonne und Meer am Teller</title>
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				<pubDate>Fri, 31 Jul 2015 16:00:24 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Küche]]></category>
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		<category><![CDATA[Casa Caria]]></category>
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		<category><![CDATA[Yuu'n Mee]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Kaum eine Frucht verkörpert für uns so sehr Italien, wie die Zitrone. Ob als Limoncello, als gelato oder im pollo al limone, die gelbe Zitrusfrucht verbreitet selbst an trüben Regentagen italianità – noch mehr aber während der Tropenwochen im Juli. Da traf es sich gut, daß die Gärtnerin einige Tage zuvor bei Casa Caria einkaufen [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/sonne-und-meer-am-teller-risotto-ai-gamberi-e-cedri/">Sonne und Meer am Teller</a></p>
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											<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum eine Frucht verkörpert für uns so sehr Italien, wie die Zitrone. Ob als <em>Limoncello</em>, als <em>gelato</em> oder im <a href="https://mundschenk.at/secondo-pollo-al-limone/"><em>pollo al limone</em></a>, die gelbe Zitrusfrucht verbreitet selbst an trüben Regentagen <em>italianità</em> – noch mehr aber während der Tropenwochen im Juli. Da traf es sich gut, daß die Gärtnerin einige Tage zuvor bei <em>Casa Caria</em> einkaufen war und zusätzlich zum geplanten Sackerl <em>cipolle rosse di Tropea</em> auch noch ein paar <em>cedri</em> mitgebracht hatte. <em>Cedri</em> oder Zedratzitronen (<em>Citrus medica</em>) sind eine der wenigen natürlich vorkommenden „Ursorten“, während die meisten Zitrusfrüchte Kreuzungen sind. Genutzt wird hauptsächlich die dicke, nicht bittere Schale (Mesokarp bzw. Albedo). Die Sortenvielfalt ist wie bei praktisch allen Zitrusfrüchten schier endlos (unsere sahen innen mehr nach „normaler“ Zitrone aus, mit relativ viel Fruchtfleisch). Ein schnelles Abendessen aus diesen Schätzen? <em lang="it">Sì, sì, subito!</em></p>

<figure>
<img fetchpriority="high" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/07/zutaten-fuer-risotto-ai-gamberi-e-cedri-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Eine Schüssel mit geriebenem Parmesan, eine Schüssel mit Risotto-Reis, eine rote Zwiebel aus Tropea und eine Cedro auf einem Holzbrett">
<img decoding="async" width="530" height="588" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/07/risotto-ai-gamberi-e-cedri-am-tisch-530x588.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Ein Teller mit Risotto ai gamberi e cedri, bedeckt von Zitronenscheiben und gekrönt mit einer Garnele">
</figure>\n
<p><span id="more-62161"></span></p>
<p>Aber halt, ein bißchen Meer gehört da auch noch dazu! Kein Fischhändler des Vertrauens in der Nähe? Kein Problem, es gibt auch im Tiefkühlregal ordentliche <em>gamberi</em>. (Ja, sie kommen aus Thailand und Vietnam, aber sie sind wirklich gut, die Bio-Garnelen von Yuu’n Mee. Wir müssen ja nicht unbedingt die letzten Bestände der Adria leerfischen, um italienisch zu kochen. Ob und <a href="https://www.keine-rezepte.at/duerfen-wir-garnelen-essen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">welche Garnelen man essen „darf“</a>, hat Lisa von Finespitz letztens sehr umfassend dargestellt, deswegen spar ich mir hier die Wiederholung.)</p>
<hr>
<p><em>Die in diesem Rezept verarbeiteten Garnelen wurden von Yuu’n Mee als Produktproben kostenlos zur Verfügung gestellt.</em><br>
</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/sonne-und-meer-am-teller-risotto-ai-gamberi-e-cedri/">Sonne und Meer am Teller</a></p>
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				<title>Koscheres Coleslaw</title>
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				<pubDate>Fri, 06 Mar 2015 19:37:00 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Festmahl]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[#tierfreitag]]></category>
		<category><![CDATA[Claudia Roden]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Ganz koscher war nicht alles, was wir vor zwei Wochen serviert haben, trotz des Festmahlthemas „Jüdische Küche“ (Rohmilchkäse ohne tierisches Lab sind ziemlich selten). Dieses Coleslaw nach einem Rezept von Claudia Roden aber schon. Da es ohne Mayonnaise auskommt, paßt es auch wunderbar zum heutigen #tierfreitag. Ein bisserl adaptiert hab ich natürlich schon: Deutlich mehr [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/koscheres-coleslaw/">Koscheres Coleslaw</a></p>
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											<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz koscher war nicht alles, was wir vor zwei Wochen serviert haben, trotz des Festmahlthemas „Jüdische Küche“ (Rohmilchkäse ohne tierisches Lab sind ziemlich selten). Dieses <em>Coleslaw</em> nach einem Rezept von Claudia Roden aber schon. Da es ohne Mayonnaise auskommt, paßt es auch wunderbar zum heutigen <a href="https://www.tierfreitag.com/" target="_blank">#tierfreitag</a>.</p>
<p>Ein bisserl adaptiert hab ich natürlich schon: Deutlich mehr Senf (ein Eßlöffel statt eines Teelöffels) und dafür keine Paprikaschote. Oh, und mariniert wird in dieser Küche natürlich mit Vakuumunterstützung (wer kein Vakuumiergerät, dafür aber Zeit hat, kann den Krautsalat aber auch einfach über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen).</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-3 icon-9"><img decoding="async" class="size-large wp-image-61353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/02/coleslaw-am-tisch-530x398.jpg" alt="Ein Schüsselchen mit Coleslaw, im Hintergrund ein Teelicht und ein Korken von koscherem Wein" width="530" height="398" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/02/coleslaw-am-tisch-530x398.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/02/coleslaw-am-tisch-300x225.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/02/coleslaw-am-tisch-768x576.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/02/coleslaw-am-tisch-960x720.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/02/coleslaw-am-tisch-1060x795.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/02/coleslaw-am-tisch.jpg 1600w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure><br>

<p><a href="https://mundschenk.at/koscheres-coleslaw/">Koscheres Coleslaw</a></p>
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				<title>Kein Schaum nicht: Räucherlachsterrine</title>
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				<pubDate>Sun, 14 Sep 2014 22:06:43 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Lachs]]></category>
		<category><![CDATA[Lachsmousse]]></category>
		<category><![CDATA[Terrine]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>„Lachsmousse“ nannte meine Mutter das Gericht, das bei uns ab Mitte der 1990er Jahren zu festlichen Anlässen gerne serviert wurde. In seiner Ursprungsform stammte das Rezept von einer Nachbarin, noch mit Lachsersatz und Tuben-„Majo“. So hat meine Mutter das aber zum Glück nie serviert – bei uns war die Mayonnaise stets frisch und der Räucherlachs [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/raeucherlachsterrine/">Kein Schaum nicht: Räucherlachsterrine</a></p>
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											<content:encoded><![CDATA[<p>„Lachsmousse“ nannte meine Mutter das Gericht, das bei uns ab Mitte der 1990er Jahren zu festlichen Anlässen gerne serviert wurde. In seiner Ursprungsform stammte das Rezept von einer Nachbarin, noch mit Lachsersatz und Tuben-„Majo“. So hat meine Mutter das aber zum Glück nie serviert – bei uns war die Mayonnaise stets frisch und der Räucherlachs echt. Jedenfalls war diese „Lachsmousse“ dann auch eine der ersten Speisen, die ich selbst zuzubereiten verstand. „Du mußt mir unbedingt noch dieses Rezept verraten!“ bekam ich mehr als einmal zu hören. Dabei sind Zutaten und Zubereitung geradezu genant einfach – als wären sie aus einem dieser Fünfzigerjahrekochbücher für die „gute“ (sprich: sparsame) Hausfrau entnommen. (Angesichts der Lachsersatzgenealogie, die ich bis zu einem Telefonat am vergangenen Wochenende selbst nicht kannte, wäre das durchaus denkbar.)</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-3 icon-9"><img decoding="async" class="wp-image-61119 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/09/raeucherlachsterrine-530x353.jpg" alt="Die fertige Räucherlachsterrine, mit Dill und Zitronenscheiben garniert." width="530" height="353" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/09/raeucherlachsterrine-530x353.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/09/raeucherlachsterrine-300x200.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/09/raeucherlachsterrine-768x512.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/09/raeucherlachsterrine-960x640.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/09/raeucherlachsterrine-1060x707.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/09/raeucherlachsterrine.jpg 1600w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: Der Küchenmeister</span></figcaption></figure>
<p><span id="more-61110"></span> Über die Jahre habe ich allerlei Varianten ausprobiert (das Rezept verzeiht viel, sogar den Einsatz von Agar-Agar). Die Erkenntnis, daß es sich bei der vermeintlichen „Lachsmousse“ mangels Schaum keinesfalls um eine <em>mousse</em> handeln konnte, sondern daß das Gericht technisch gesehen irgendwo zwischen Terrine und Sulz anzusiedeln wäre, kam mir erst relativ spät. Eigentlich zu spät für eine Umbenennung. Aber Namen sind nicht Schall und Rauch, gerade bei etwas so inhärent ephemerem wie Essen und Trinken. Daher: Räucherlachsterrine. Für den von <a href="https://www.kochtopf.me/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zorra (1× umrühren bitte)</a> gehosteten und von <a href="https://geschmeidigekoestlichkeiten.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Claudia (Geschmeidige Köstlichkeiten)</a> kuratierten <a href="https://www.kochtopf.me/blog-event-ci-smooth-food" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Blog-Event <em>smooth food</em></a> verrate ich nun endlich das Geheimnis dieser cremigen Räucherlachs<span style="text-decoration: line-through;">mousse</span>terrine. ;-) Gutes Gelingen!</p>

<p><a href="https://mundschenk.at/raeucherlachsterrine/">Kein Schaum nicht: Räucherlachsterrine</a></p>
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				<title>Die verschollene Salzzitrone</title>
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				<pubDate>Wed, 16 Jul 2014 07:47:18 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[#tierfreitag]]></category>
		<category><![CDATA[Bergamotten]]></category>
		<category><![CDATA[Meyer lemons]]></category>
		<category><![CDATA[Zitrus]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Gut zwei Wochen ist es her, da haben Katharina Seiser und ich zur großen Zitrusprodukteverkostung geladen. Ein Zitrusfest der Superlative, in allen Dimensionen. Elf verkostende Menschen (neben Katharina und mir auch der Web- und Sängermeister, Sarah Satt, Nina Mohimi, Susi Turbohausfrau, Hanni Rützler, Wolfgang Reiter, Zitrusgärtner Heimo Karner sowie Dagmar und Robert Gordon) haben sich [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/meyer-salzzitronen/">Die verschollene Salzzitrone</a></p>
]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[<p>Gut zwei Wochen ist es her, da haben Katharina Seiser und ich zur großen Zitrusprodukteverkostung geladen. Ein Zitrusfest der Superlative, in allen Dimensionen. Elf verkostende Menschen (neben Katharina und mir auch der Web- und Sängermeister, <a href="https://sarahsatt.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sarah Satt</a>, <a href="https://web.archive.org/web/20171222195049/http://lemonlove.at:80/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nina Mohimi</a>, <a href="https://www.turbohausfrau.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Susi Turbohausfrau</a>, <a href="https://www.futurefoodstudio.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hanni Rützler</a>, <a href="http://culturalcomponents.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wolfgang Reiter</a>, Zitrusgärtner Heimo Karner sowie <a href="http://agrumi.at/TCgi/TCgi.cgi?Target=home&amp;P_Kat=2" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dagmar und Robert Gordon</a>) haben sich einen Abend lang mit 34 verschiedenen Zitrusvariationen beschäftigt:</p>
<ul>
<li>1 × <a href="https://web.archive.org/web/20210512080934/https://citrusvariety.ucr.edu/citrus/lemonade.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Limonaden</a>-Limonade</li>
<li>18 × Marmelade (6 × Pomeranzen, 5 × Meyer-Zitrone, 3 × Bergamotte, 4 × Blondorange bzw. gemischt)</li>
<li>1 × Bergamotten-Cedro-Sirup</li>
<li>5 × Salzzitrus (3 × Meyer-Zitrone, 1 × „normale“ Zitrone, 1 × Bergamotte)</li>
<li>8 × Zitrus in Alkohol (1 × Orangenwein, 1 × Meyer-Zitronen-Liqueur, 1 × Kumquat-Liqueur, 1 × Pomeranzen-Liqueur, 1 × Meyer-Zitronen-Ansatz – fünf Prozent in Wasser, <a href="https://mundschenk.at/pomeranzenessenz/" title="Blast from the Past: Pomeranzenessenz">1 × Pomeranzenessenz – ca. 3 Prozent und ca. 20 Prozent in Wasser</a>, 2 × Bergamotten-Liqueur)</li>
<li>1 × kandierte Meyer-Zitronenschale</li>
</ul>
<p>Für einen detaillierten Bericht natürlich viel zu viel (wobei Susi das <a href="https://www.turbohausfrau.at/2014/07/zitrussen.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Zitrussen“ eh schon so schön schildert</a>), daher will ich mich hier auf die Salzzitronen beschränken. Nach der ausgiebigen Marmelade-Session hatten wir alle Gusto auf Pikantes, da kamen die eingesalzenen Zitronen mit Susis Kichererbsensalat als Begleitung gerade recht. Vier verschiedene Salzzitronenrezepte haben wir durchprobiert (und eben eine Bergamotte). (Eigentlich wären es sogar fünf Zitronen gewesen, aber eine Probe war uns ob ihres Aussehens nicht ganz geheuer und wurde daher entsorgt.)</p>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/07/schale-einer-meyer-salzzitrone-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Schale einer Meyer-Salzzitrone auf einem weißen Porzellanteller">
<img decoding="async" width="530" height="397" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/07/meyer-salzzitrone-530x397.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Schale einer Meyer-Salzzitrone auf einem weißen Porzellanteller">
<img decoding="async" width="530" height="530" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/07/meyer-zitrone-in-salzlake-530x530.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Schale einer Meyer-Salzzitrone auf einem weißen Porzellanteller">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/07/bergamotte-in-salzlake-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Schale einer in Salzlake eingelegten Bergamotte auf einem weißen Porzellanteller">
<img decoding="async" width="530" height="397" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/07/salzzitrone-nach-citrus-530x397.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Schale einer Salzzitrone nach dem Rezept in &quot;Citrus&quot; auf einem weißen Porzellanteller">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/07/susis-kichererbsensalat-mit-den-salzzitronen-proben-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Susis Kichererbsensalat mit den Salzzitronen-Proben">
</figure>\n
<p><span id="more-60826"></span></p>
<p>Alles erkannt? Nein? Geschmacklich waren die Unterschiede jedenfalls deutlicher als optisch.</p>
<ol>
<li>Meyer-Salzzitrone 2013 (nach dem unten beschriebenen Rezept)</li>
<li>Meyer-Salzzitrone (<a href="https://www.esskultur.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">esskultur.at</a>)</li>
<li>Meyer-Zitrone in Salzlake (<a href="https://www.turbohausfrau.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Susi Turbohausfrau</a>)</li>
<li>Bergamotte in Salzlake (Susi Turbohausfrau)</li>
<li>Salzzitrone nach „Citrus“ (Susi Turbohausfrau)</li>
</ol>
<p>Meine eigenen Salzzitronen waren mir dann doch die liebsten (da fein würzig). Wobei ich die aus dem Hause esskultur auch sehr gern hatte. Beiden gemeinsam das Grundrezept: Nur Salz, kein Wasser und kein Überbrühen. Die Meyer-Zitrone in Salzlake fand ich zu weich, die Salzzitrone nach dem Rezept aus <em>Citrus</em> erinnerte uns alle überraschenderweise an Essiggurkerl. Mit Susis Bergamotte würde ich aber nicht so hart ins Gericht gehen wie sie selbst. Ja, pur ist Bergamottenschale schon ziemlich arg, aber feinst gehackt im Kichererbsensalat hat sie durchaus <em>bella figura</em> gemacht.</p>
<p>Irgendwie kam das Gerücht auf, das Rezept für die gewürzten Salzzitronen wäre verlorengegangen. Wahr ist vielmehr, ich hatte nur mein kleines schwarzes Büchl nicht mit bei der Verkostung! (Im Bergamotten-Cedro-Sirup war übrigens auch keine Vanille, gell!) Nur damit das klargestellt ist ;-) Und Ehre, wem Ehre gebührt: Das „verschollene“ Rezept stammt aus einer <em>Facebook</em>-Unterhaltung mit <a href="https://www.facebook.com/thx4cooking/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Parvin Razavi</a>.</p>
<hr>
<p><em>Hier noch ein paar Eindrücke (inkl. des <a href="https://web.archive.org/web/20180724231035/http://lemonlove.at:80/2015/09/persisches-huhn-ein-rezept-voller-missverstaendnisse/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">persischen Hendls, das es gar nicht gibt</a>).</em></p>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="530" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/07/zitrusverkostungsnotizen-530x530.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Zitrusverkostungsnotizen, Kugelschreiber">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/07/meyer-lemon-und-pomeranzenmarmeladen-mit-verkostungstaebchen-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Meyer-Lemon- und Pomeranzenmarmeladen mit Verkostungstäbchen">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/07/marinierter-saibling-und-duenn-aufgeschnittene-lammleber-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Marinierter Saibling mit rosa Beeren und Zwiebeln, im Vordergrund dünn aufgeschnittene Lammleber">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/07/roastbeef-mit-sauce-trara-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Dünne aufgeschnittenes Sous-vide-Roastbeef mit Sauce Trara">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/07/ninas-persisches-hendl-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Geschmortes Hendl mit getrockneten Marillen">
<img decoding="async" width="530" height="450" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/07/zitrusliqueure-530x450.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Meyerello, Pomeranzenliqeur, Pomeranzenessenz, Bergamottenliqueur, Kumquatliqueur, noch einmal Bergamottenliqueur">
</figure>\n
<hr>
<h2>Post Scriptum</h2>
<p>Eigentlich hätte dieses Rezept schon am letzten #tierfreitag, das heißt am 11. Juli, erscheinen sollen. Weil da aber auch die Biorama <em>fair fair</em> mit einer spannenden <a href="https://www.esskultur.at/vom-sinn-und-unsinn-des-vegetarismus/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Diskussion über „Sinn und Unsinn des Vegetarismus“</a> stattfand, hat sich die Veröffentlichung ein paar Tage verzögert. Viel mehr tierfreie Rezepte (hier ja doch eher die Ausnahme) findet ihr auf Katharinas Sammelstelle <a href="https://www.tierfreitag.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">tierfreitag.com</a></p>

<p><a href="https://mundschenk.at/meyer-salzzitronen/">Die verschollene Salzzitrone</a></p>
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											</item>
											<item>
				<title>Der Schweinsbraten zum Feiertag</title>
				<link>https://mundschenk.at/schweinsbraten-sous-vide/</link>
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				<pubDate>Sun, 27 Oct 2013 19:31:18 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
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									<description><![CDATA[<p>Wenn in Österreich Fleisch auf den Teller kommt (was es sehr oft tut), dann meistens Schwein. So stammten 2011 von den über 900.000 gegessenen Tonnen Fleisch mehr als 500.000 vom Borstentier. Daß die Schweinehaltung trotz oder vielmehr wegen dieser enormen Mengen zum Grauslichsten gehört, was in der industriellen Landwirtschaft so getrieben wird, wissen vermutlich die [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/schweinsbraten-sous-vide/">Der Schweinsbraten zum Feiertag</a></p>
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											<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn in Österreich Fleisch auf den Teller kommt (was es sehr oft tut), dann meistens Schwein. So stammten 2011 von den über <a href="https://www.global2000.at/sites/global/files/import/content/fleisch/Sonntagsbraten_Hintergrundpapier4.pdf_me/Sonntagsbraten_Hintergrundpapier4.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">900.000 gegessenen Tonnen Fleisch</a> mehr als 500.000 vom Borstentier. Daß die Schweinehaltung trotz oder vielmehr wegen dieser enormen Mengen zum Grauslichsten gehört, was in der industriellen Landwirtschaft so getrieben wird, wissen vermutlich die wenigsten Konsumentinnen und Konsumenten. Das Standardschwein entstammt einer schnellwachsenden Hybridrasse und wird innerhalb von sechs Monaten mit Sojaschrot und Maissilage auf 100 bis 120 Kilogramm Lebensgewicht abgefüttert. In der Intensivhaltung könnten sich Krankheiten schnell durch ganze Herden verbreiten, daher werden prophylaktisch oft Antibiotika gefüttert. Das ist zwar streng genommen verboten, viele Tierärzte drücken aber beide Augen zu. Wer mag das wirklich essen?</p>
<p>Die Alternative heißt, nur Fleich aus Bio-Freilandhaltung zu kaufen. In den großen Supermarktketten wird man diesbezüglich aber leider nicht fündig. Extensiv wirtschaftende Züchterinnen und Züchter gäbe es wohl, allein, wenn man nicht in der Nähe wohnt, weiß man’s oft einfach nicht. Wer keinen Bio-Bauern mit Freilandschweinen kennt, hatte für ethisch und kulinarisch unbedenklichen Schweinsbraten bis jetzt eher schlechte Karten. Ein unbefriedigender Zustand, fanden auch Miriam Strobach und Gregor Einetter von <a href="https://lefoodink.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Le Foodink</a>. Gemeinsam mit dem <a href="https://bio-schober.at/fleischermeister/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bio-Fleischer Roman Schober</a> aus Gars am Kamp sorgen sie seit Anfang Juli mit ihrem Projekt „<a href="https://www.porcella.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Porcella</a>“ für Abhilfe.</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-7"><img decoding="async" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/turopolje-karree-mit-rosmarin-knoblauch-salz-und-schwarzem-pfeffer-530x353.jpg" alt="Turopolje-Karree mit Rosmarin, Knoblauch, Salz und schwarzem Pfeffer" width="530" height="353" class="size-large wp-image-12472" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/turopolje-karree-mit-rosmarin-knoblauch-salz-und-schwarzem-pfeffer-530x353.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/turopolje-karree-mit-rosmarin-knoblauch-salz-und-schwarzem-pfeffer-300x200.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/turopolje-karree-mit-rosmarin-knoblauch-salz-und-schwarzem-pfeffer-768x512.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/turopolje-karree-mit-rosmarin-knoblauch-salz-und-schwarzem-pfeffer-960x640.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/turopolje-karree-mit-rosmarin-knoblauch-salz-und-schwarzem-pfeffer-1060x707.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/turopolje-karree-mit-rosmarin-knoblauch-salz-und-schwarzem-pfeffer.jpg 1600w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p><span id="more-12469"></span></p>
<p>Neben Rindfleisch vom Waldviertler Blondvieh (und zwar wirkliches Rindfleisch von zwei Jahre alten Tieren, nicht dieses Quasi-Kalb AKA „Jungrind“ mit seinen neun Monaten) gibt es auch Schwein aus Freilandhaltung. Genauer: vom Turopolje-Schwein. Geliefert wird einmal pro Woche in ganz Österreich. Natürlich kann der Preis nicht mit dem Supermarktfleisch mithalten, aber die langsame Aufzucht kostet pro Schwein natürlich mehr als Massentierhaltung. Wenn man den unten beschriebenen Schweinsbraten aber erst einmal probiert hat, weiß man – es zahlt sich aus!</p>
<p><br>
</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/schweinsbraten-sous-vide/">Der Schweinsbraten zum Feiertag</a></p>
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				<title>Gemüse, gut gefüllt: Zey­ti­nyağlı Doma­tes Dol­ması</title>
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				<pubDate>Wed, 25 Sep 2013 20:10:15 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
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									<description><![CDATA[<p>Nachdem die Weinhauerin und ich von unserem Besuch beim Frl. Kirschkompott zurück sind, gibt es heute wie versprochen das erste Rezept unserer Gezi-Park-Tour. Claudia Rodens gefüllte Paradeiser Zey­ti­nyağlı Doma­tes Dol­ması habe ich relativ geradlinig nachgekocht. Allerdings hatte ich statt der von ihr empfohlenen großen (Fleisch-)Paradeiser deutlich kleinere Exemplare zur Verfügung. Als Teil einer Meze-Platte paßt [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/zeytinyagli-domates-dolmasi-gefuellte-paradeiser/">Gemüse, gut gefüllt: Zey­ti­nyağlı Doma­tes Dol­ması</a></p>
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											<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem <a href="https://mundschenk.at/author/tina/">die Weinhauerin</a> und ich von unserem Besuch beim <a href="https://mundschenk.at/author/kirschenkompott/">Frl. Kirschkompott</a> zurück sind, gibt es heute wie versprochen <a title="Every Saturday I’m çapuling: Einmal quer durch die türkische Küche" href="https://mundschenk.at/capuling-tuerkisches-festmahl-meze/">das erste Rezept unserer Gezi-Park-Tour</a>. Claudia Rodens gefüllte Paradeiser <em>Zey­ti­nyağlı Doma­tes Dol­ması</em> habe ich relativ geradlinig nachgekocht. Allerdings hatte ich statt der von ihr empfohlenen großen (Fleisch-)Paradeiser deutlich kleinere Exemplare zur Verfügung. Als Teil einer <em>Meze</em>-Platte paßt das aber eh viel besser, finde ich. Eine weitere Veränderung: Ich habe den abtropfenden Saft von den beim Aushöhlen zurückbleibenden Resten aufgefangen und mit etwas Wasser aufgefüllt zum Garen der Reisfülle verwendet. Es wäre ja schade drum!</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-3"><img decoding="async" class="size-large wp-image-12331" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/zeytinyagli-domates-dolmasi-gefuellte-paradeiser-530x353.jpg" alt="Zey­ti­nyağlı Doma­tes Dol­ması (gefüllte Paradeiser)" width="530" height="353" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/zeytinyagli-domates-dolmasi-gefuellte-paradeiser-530x353.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/zeytinyagli-domates-dolmasi-gefuellte-paradeiser-300x200.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/zeytinyagli-domates-dolmasi-gefuellte-paradeiser-768x512.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/zeytinyagli-domates-dolmasi-gefuellte-paradeiser-960x640.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/zeytinyagli-domates-dolmasi-gefuellte-paradeiser-1060x706.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/zeytinyagli-domates-dolmasi-gefuellte-paradeiser.jpg 2048w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure><br>
<span id="more-12402"></span><br>
<br>

<p><a href="https://mundschenk.at/zeytinyagli-domates-dolmasi-gefuellte-paradeiser/">Gemüse, gut gefüllt: Zey­ti­nyağlı Doma­tes Dol­ması</a></p>
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				<title>Foodcamp 2013 – Eindrücke und Notizen</title>
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				<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 21:45:58 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
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									<description><![CDATA[<p>Nach dem großen Erfolg des ersten Foodcamps im letzten Jahr luden Dani Terbu und Nina Mohimi die versammelte Bloggerinnen- und Bloggerschar diesmal ins Palais Sans Souci. Diesmal war alles noch größer (von der Liste der Teilnehmenden bis hin zu den goodie bags, die diesmal einen Stabmixer von AEG enthielten!). Nachdem die Gärtnerin war diesmal auch [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/foodcamp-2013-fond-druckkochtopf/">Foodcamp 2013 – Eindrücke und Notizen</a></p>
]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem <a href="https://mundschenk.at/foodcamp-vienna-2012-report/" title="Zurück vom Foodcamp Vienna 2012">großen Erfolg des ersten <em>Foodcamps</em></a> im letzten Jahr luden <a href="http://web.archive.org/web/20160323011043/http://www.coolinarysociety.com/ueber-uns/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dani Terbu und Nina Mohimi</a> die versammelte Bloggerinnen- und Bloggerschar diesmal ins <em>Palais Sans Souci</em>. Diesmal war alles noch größer (von der Liste der Teilnehmenden bis hin zu den <em>goodie bags</em>, die diesmal einen Stabmixer von AEG enthielten!). Nachdem <a href="https://mundschenk.at/author/mave/">die Gärtnerin</a> war diesmal auch mit war und <a href="https://mundschenk.at/foodcamp-vienna-2013-gaertnerin/" title="WTF – Where’s the Food(camp)?">ihre Erfahrungen als <em>„Newbie“</em></a> bereits geschildert hat, beschränke ich mich hier auf die zahlreichen Photos und kurze Stichworte, die ich mir von den einzelnen Sessions gemacht habe.</p>
<p>Zu meiner eigenen Session („Fondkochen im Druckkochtopf“, mein Leib- und Magenthema <em>sous-vide</em> war diesmal ja schon vom Hauptsponsor besetzt) mögen andere mehr schreiben. Es war wie immer ein bißchen hektisch, aber hoffentlich auch für den einen oder die andere inspirierend für eigene Versuche mit einem in meinen Augen schwer unterschätzen Küchengerät. An dieser Stelle auch noch meinen besonderen Dank an das <a href="https://web.archive.org/web/20180323020803/http://paolos.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Catering-Team</em> von Paolo’s</a>, die mir mit allerlei Küchenutensilien ausgeholfen haben!</p>
<p>Ah ja, das versprochene Kalbsfondrezept zum Nachlesen gibt’s dann ganz unten nach den ganzen Bildern! Falls es Fragen zum Thema „Druckkochtopf“ gibt, nur her damit. Die Kommentarfunktion fühlt sich eh schon ein bisserl vernachlässigt.</p>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/foodcamp-sessionplan-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Der Session-Plan des Foodcamp Vienna 2013">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/foodcamp-begruessung-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Blick ins Publikum während der Begrüßung beim Foodcamp Vienna 2013">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/nina-mohimi-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Nina Mohimi">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/dani-terbu-erklaert-den-ablauf-des-foodcamps-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Dani Terbu erklärt den Ablauf des Foodcamps">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/katharina-seiser-mit-kaffeehaeferl-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Katharina Seiser mit Kaffeehäferl">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/franz-stolz-stellt-die-sous-vide-session-vor-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Franz Stolz stellt die Sous-Vide-Session vor">
</figure>\n
<p><span id="more-10504"></span></p>
<h2>Curry, Curry, Curry!</h2>
<p>Die erste <em>Session</em> nach dem Frühstück. Jürgen Liechtenecker von Goldschwarz ist nicht nur ein ausgewiesener <a href="https://mundschenk.at/vollendetes-abendessen-finale-goldschwarz/" title="Vollendetes Abendessen: Finale über den Dächern von&nbsp;Wien">Curry-Experte</a>, er hat dankenswerterweise auch <a href="http://web.archive.org/web/20140117033356/http://goldschwarz.at/foodcamp-wien-2013-foodvie/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">seine Folien ins Netz gestellt</a>. Leider gab’s kein Kost-Curry (wohl aber ‑Pulver und ‑Paste). Jürgen, das hat gefehlt!</p>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/juergen-liechtenecker-mit-laptop-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Jürgen Liechtenecker mit Laptop">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/ein-foodie-riecht-am-curry-pulver-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Ein Foodie riecht am Curry-Pulver">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/juergen-liechtenecker-beim-curry-vortrag-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Jürgen Liechtenecker beim Curry-Vortrag">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/juergen-liechteneckers-curry-pulver-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Jürgen Liechteneckers Curry-Pulver">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/juergen-liechtenecker-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Jürgen Liechtenecker">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/alexandra-palla-riecht-an-juergen-liechteneckers-curry-pulver-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Alexandra Palla riecht an Jürgen Liechteneckers Curry-Pulver">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/curry-paste-von-juergen-liechtenecker-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Curry-Paste von Jürgen Liechtenecker">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/juergen-liechtenecker-stellt-sich-den-fragen-des-publikums-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Jürgen Liechtenecker stellt sich den Fragen des Publikums">
</figure>\n
<h2>Der Geschmack von Zitrus</h2>
<p>Katharina Seiser bot eine Wiederholung ihres <a href="https://www.esskultur.at/einladung-zu-den-zitrustagen-in-schoenbrunn/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vortrags mit Verkostung von den Wiener Zitrustagen</a>. Was soll ich sagen? Ich bin Wiederholungstäter aus Überzeugung. (Morgen gibt’s übrigens die kaiserlichen Raritäten aus der Obhut von <a href="https://mundschenk.at/pomeranzen-marmelade/" title="Unter Marmeladingern: Wie die Pomeranzen aufs Brot kommen">Heimo Karner</a> für heuer zum letzten Mal als <a href="https://www.fibl.org/de/themen/projektdatenbank/projektitem/project/1391" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FiBL-<em>Tasting_forum</em></a>.)</p>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/riesenzitrone-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Riesenzitrone">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/kiste-mit-zitrusfruechten-aus-schoenbrunn-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Kiste mit Zitrusfrüchten aus Schönbrunn">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/claudia-colombo-und-thomas-stangl-warten-auf-den-zitrus-workshop-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Claudia Colombo und Thomas Stangl warten auf den Zitrus-Workshop">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/kevin-ilse-im-zitrus-workshop-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Kevin Ilse im Zitrus-Workshop">
<img decoding="async" width="530" height="397" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/warten-auf-den-zitrus-workshop-530x397.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Das Publikum wartet auf den Beginn des Zitrus-Workshop">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/theres-rathmanner-schenkt-limettenwasser-ein-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Theres Rathmanner schenkt Limettenwasser ein">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/foodies-photographieren-die-vorbereitungen-zum-zitrus-workshop-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Foodies photographieren bei den Vorbereitungen zum Zitrus-Workshop">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/limettenwasser-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Mit Kaffirlimittenblättern aromatisiertes Wasser">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/katharina-seiser-mit-publikum-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Katharina Seiser mit Publikum beim Zitrusvortrag">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/katharina-seiser-bei-den-vorbereitungen-fuer-den-zitrusvortrag-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Katharina Seiser bei den Vorbereitungen für den Zitrusvortrag">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/zitrusfruechte-aus-schoenbrunn-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Pomeranze und Süße Zitrone aus Schönbrunn">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/kevin-ilse-twittert-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Kevin Ilse twittert">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/margit-fensl-und-ulli-cecerle-uitz-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Margit Fensl und Ulli Cecerle-Uitz">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/katharina-seiser-mit-zedratzitrone-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Katharina Seiser mit Zedratzitrone">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/publikum-im-zitrusworkshop-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Das Publikum lauscht andächtig Katharina Seisers Zitrusvortrag">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/roman-sindelar-photographiert-im-zitrusworkshop-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Roman Sindelar photographiert Im Zitrusworkshop">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/katharina-seiser-erzaehlt-ueber-zitrusfruechte-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Katharina Seiser erzählt über Zitrusfrüchte">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/katharina-seiser-und-die-riesenzitrone-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Katharina Seiser präsentiert eine Riesenzitrone">
</figure>\n
<h2>Die Geschichte von Noan</h2>
<p>Gleicher Raum direkt im Anschluß an Katharinas Vortrag – leider habe ich die eigentliche „<a href="https://web.archive.org/web/20131215205030/http://www.noanoliveoil.com/die-idee?" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Geschichte von Noan</a>“ durch das Helfen beim Abbau verpaßt. Macht aber nichts, der praktische Teil mit der von Margit und Richard Schweger geleiteten Olivenölverkostung war umso interessanter. Allerdings: Können wir uns darauf einigen, daß Olivenöl ein Genussmittel ist und keine halbgaren „Gesundheitsargumente“ braucht? Das gilt aus meiner Sicht jedenfalls für gute Olivenöle, und dazu gehören die beiden Noan-Öle zweifellos. <em>Highlight</em>: Mango-<em>Sorbet</em> mit <a href="https://web.archive.org/web/20140213011541/http://noanoliveoil.com/die_produkte/noan-pure/geschmack" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Noan pure</em></a>.</p>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/noan-olivenoel-mit-verkostungsbechern-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Noan-Olivenöl mit Verkostungsbechern">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/richard-schweger-erzaehlt-ueber-noan-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Richard Schweger erzählt über NOAN">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/mangosorbet-noch-ohne-olivenoel-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Mangosorbet, noch ohne Olivenöl">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/noan-olivenoel-im-verkostungsbecher-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Noan-Olivenöl im Verkostungsbecher">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/bloggerinnen-und-blogger-bei-der-olivenoelverkostung-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Bloggerinnen und Blogger bei der Olivenölverkostung">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/mangosorbet-bereit-fuer-das-olivenoel-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Mangosorbet bereit für das Olivenöl">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/noan-olivenoel-zum-mangosorbet-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Noan-Olivenöl wird über das Mangosorbet gegossen">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/noan-olivenoel-wird-ueber-das-mangosorbet-gegossen-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Noan-Olivenöl wird über das Mangosorbet gegossen">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/richard-schweger-serviert-mangosorbet-mit-olivenoel-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Richard Schweger serviert Mangosorbet mit Olivenöl">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/mangosorbet-mit-olivenoel-am-serviertablett-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Mangosorbet mit Olivenöl am Serviertablett">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/mangosorbet-mit-noan-olivenoel-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Mangosorbet mit NOAN-Olivenöl">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/margit-schweger-mit-einer-flasche-noan-olivenoel-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Margit Schweger mit einer Flasche Noan-Olivenöl">
</figure>\n
<h2>Sous-vide-Garen</h2>
<p>Leider hat’s mit dem Gewinnspiel nicht geklappt – der AEG-Multidampfgarer wär schon ein netter Ersatz für mein prähistorisches Gasbackrohr gewesen. Jedenfalls war es sehr eindrucksvoll, was <a href="http://www.perfekter-gastgeber.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Franz Stolz</a> da für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des <em>Foodcamps</em> zauberte. Nur der Spargelkuchen war mir ein bisserl zu speziell.</p>
<p>Nach dem ersten Ansturm um die Mittagszeit war auch genug Muße für ein wenig Fachsimpelei unter <em>Sous-vide</em>-Nutzern. Sehr schön auch die Vakuumierlade von AEG – aber die kostete halt noch mehr, als eine ordentliche Kammervakuummaschine halt eh schon kostet. Ich fürchte, so lang sich bei den Preisen nichts tut, wird das ein Produkt für Repräsentationsküchen bleiben. Gerade die werden halt leider selten qualifiziert bespielt. Schade!</p>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/gruener-spargel-auf-der-grillplatte-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Grüner Spargel auf der Grillplatte">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/sous-vide-steaks-auf-holzschneidbrett-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Sous-vide-Steaks auf Holzschneidbrett">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/franz-stolz-schneidet-sous-vide-steaks-auf-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Franz Stolz schneidet Sous-vide-Steaks auf">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/gemuese-auf-der-grillplatte-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Gemüse auf der Grillplatte">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/steak-hemdbrust-und-spargel-mit-hollandaise-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Steak, Hemdbrust und Spargel mit Hollandaise">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/franz-stolz-serviert-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Franz Stolz serviert">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/dani-terbu-mit-dem-sous-vide-essen-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Dani Terbu mit dem Sous-vide-Essen">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/nina-mohimi-vor-der-aeg-schaukueche-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Nina Mohimi vor der AEG-Schauküche">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/sous-vide-steak-wird-aufgeschnitten-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Sous-vide-Steak wird aufgeschnitten">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/sous-vide-steak-mit-sauce-hollandaise-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Sous-vide-Steak mit Sauce Hollandaise">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/aeg-vakuumlade-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="AEG-Vakuumlade">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/vakuumierter-spargel-im-aeg-multi-dampfgarer-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Vakuumierter Spargel im AEG-Multi-Dampfgarer">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/aeg-multi-dampfgarer-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="AEG-Multi-Dampfgarer">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/spargelkuchen-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Spargelkuchen">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/franz-stolz-pariert-eine-ganze-beiried-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Franz Stolz pariert eine ganze Beiried">
</figure>\n
<h2>Sinnliche Gewißheit</h2>
<p>Der spannende Vortrag von <a href="https://www.klausduerrschmid.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Klaus Dürrschmid von der Universität für Bodenkultur</a> zum Thema Sensorik begann leider etwas verspätet (die Zeitplanung war überhaupt das Hauptproblem des heurigen <em>Foodcamps</em>), brachte aber doch zwei wichtige Erkenntnisse: Menschen vermeinen Dinge zu schmecken, die sie gar nicht schmecken können, und schmecken andererseits Unterschiede nicht, die deutlich vorhanden sind. Einige ausgewählte Beispiele machten deutlich, wie sehr wir uns alle in unseren Wahrnehmungen beeinflussen lassen. Im Prinzip ist jede nicht verblindete Verkostung wertlos.</p>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/der-sensorikvortrag-spiegelt-sich-im-luster-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Der Sensorikvortrag spiegelt sich im Luster">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/klaus-duerrschmid-traegt-vor-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Klaus Dürrschmid trägt vor">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/klaus-duerrschmid-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Klaus Dürrschmid">
</figure>\n
<h2>Weinverkostung</h2>
<p>Gänzlich unverblindet ging es bei der Präsentation der <a href="https://www.weingut-weiss.at/histamin-im-wein.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">histaminfreien Weine des burgenländischen Weinguts Weiss</a> und dem Vortrag von <a href="http://www.topf-und-deckel.at/uber-uns/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Thomas Stangl von Topf und Deckel</a> über <a href="http://www.topf-und-deckel.at/2013/weine/orange-wines/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>orange wines</em></a>. Was hat es mit dieser neuen Mode der „naturbelassenen“ Weine auf sich? Für mich bleibt die Frage offen, denn ich konnte aus zeitlichen Gründen leider nicht bis zum Schluß bleiben. Ein anschließender Plausch mit Thomas und Tini hätte mich sehr gefreut. (Unsere Blogs sind beinahe genau gleich alt und wir „kennen“ uns auch fast von Anfang an.) Hoffentlich dann nächstes Jahr!</p>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/christian-weiss-praesentiert-seine-histaminfreien-weine-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Christian Weiss präsentiert seine histaminfreien Weine">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/thomas-stangl-und-die-orange-wines-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Thomas Stangl und die Orange Wines">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/christian-weiss-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Christian Weiss">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/orange-wines-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Orange Wines">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/thomas-stangl-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Thomas Stangl">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/publikum-bei-der-weinverkostung-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Publikum bei der Weinverkostung">
<img decoding="async" width="530" height="397" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/thomas-stangl-schaut-tief-ins-glas-530x397.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Thomas Stangl schaut tief ins Glas">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/thomas-stangl-mit-einem-glas-orange-wine-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Thomas Stangl">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/leere-flasche-280-slm-frizzante-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Leere Flasche 280 slm Frizzante">
</figure>\n
<p><br>
</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/foodcamp-2013-fond-druckkochtopf/">Foodcamp 2013 – Eindrücke und Notizen</a></p>
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				<title>Ein vollendetes Abendessen: Nachtrag zur Vorspeise</title>
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				<pubDate>Thu, 09 May 2013 11:29:07 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Keller]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
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		<category><![CDATA[Foodblog-Dinner]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Ich hab Euch ja noch ein paar Rezepte versprochen, und ich bin schon wieder in Verzug: Nächsten Donnerstag geht’s ja schon weiter bei Chefbabe! Bevor ich aber die Geheimnisse meines ins Menü geschmuggelten Sorbets verrate, bedarf es eines Nachtrags: Dem Vorspeisenrezept vom letzten Ma(h)l fehlt nämlich die Sauce! Meine Sauce Cumberland ist eine etwas freie [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/sauce-cumberland/">Ein vollendetes Abendessen: Nachtrag zur Vorspeise</a></p>
]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-3"><img decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-10047" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/goldenits-zweigelt-2008-150x150.jpg" alt="Eine Flasche Goldenits Zweigelt 2008" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/goldenits-zweigelt-2008-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/goldenits-zweigelt-2008-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Ich hab Euch ja noch ein paar Rezepte versprochen, und ich bin schon wieder in Verzug: <a href="https://chefbabe.at/2013/05/06/das-perfekte-foodblogger-dinner-erste-runde/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nächsten Donnerstag geht’s ja schon weiter bei Chefbabe</a>! Bevor ich aber die Geheimnisse meines ins Menü geschmuggelten Sorbets verrate, bedarf es eines Nachtrags: Dem <a title="Ein vollendetes Abendessen" href="https://mundschenk.at/vollendetes-abendessen-foodblogger-innen/">Vorspeisenrezept vom letzten Ma(h)l</a> fehlt nämlich die Sauce!
<p><span id="more-10036"></span></p>
<p>Meine <em>Sauce Cumberland</em> ist eine etwas freie Interpretation des Klassikers, die Rezepte sind zum Teil sehr unterschiedlich (mit Fond bzw. <em>demi-glace</em> oder ohne, Rotwein oder Portwein oder …). Außerdem, frische Orangen waren grad gut, aber aus. Und englisches Senfpulver sowieso. Nicht einmal beim Meinl am Graben war das zu bekommen. Dafür hätten sie dort dutzende Grillfertigsaucen gehabt. Naja. Unten also meine Variante. Und ja, ich finde, diese Sauce hätte ich schon früher machen sollen. Das wär erst ein <a title="Der englische Fasan" href="https://mundschenk.at/pate-en-croute-de-faisan/">Wilder Abend</a> geworden!</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-4"><img decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-10049" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/schwarzbauer-pinot-noir-barrique-2004-150x150.jpg" alt="Eine Flasche Schwarzbauer Pinot Noir Barrique 2004" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/schwarzbauer-pinot-noir-barrique-2004-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/schwarzbauer-pinot-noir-barrique-2004-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-5"><img decoding="async" class="wp-image-10048 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/goldenits-neuburger-1995-mit-creme-brulee-150x150.jpg" alt="Ein Glas Goldenits Goldburger Trockenbeerenauslese 1995" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/goldenits-neuburger-1995-mit-creme-brulee-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/goldenits-neuburger-1995-mit-creme-brulee-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Oh, und ehe ich’s vergesse, noch ein paar Worte zur Weinbegleitung. Wer hier aufmerksam mitliest, hat vermutlich bemerkt, daß ich gerne über das Jungweintrinken in Österreich lästere. So schlecht kann ein Wein gar nicht sein, daß ihm ein paar Jahre Lagerung nicht gut tun würden. (Auch wenn sich <a href="https://mundschenk.at/author/tina/">die Weinhauerin</a> jedes Jahr bemüht, das Gegenteil zu beweisen ;-)) Zur praktischen Demonstration dieser meiner Überzeugung (und aufgrund des gesetzten Kostenlimits) wurde zur Vorspeise ein Zweigelt 2008 von <a href="https://www.goldenits.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Anita und Richard Goldenits</a> aus Tadten kredenzt. Der „Pasta-Wein“ des Hauses (Einkaufspreis anno 2010: 3,70 Euro). Zum Steak dann eine meiner letzten Flaschen des Pinot Noir Barrique 2004 der Familie <a href="https://www.weingut-schwarzbauer.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Schwarzbauer</a> aus Illmitz. Mit 6 Euro ab Hof ebenfalls wohlfeil (aber halt leider schon länger aus). Zum Dessert dann noch ein Goldenits-Wein, nämlich die Goldburger-Trockenbeerenauslese 1995. Ein schöner Abschluß, fand ich.
<p><br>
</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/sauce-cumberland/">Ein vollendetes Abendessen: Nachtrag zur Vorspeise</a></p>
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				<title>Wie man einen Lachs verspeist: Gravad Lax in 12 Stunden</title>
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				<pubDate>Sun, 31 Mar 2013 13:12:13 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Festmahl]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Dill]]></category>
		<category><![CDATA[Lachs]]></category>
		<category><![CDATA[Silvester 2012]]></category>
		<category><![CDATA[sous-vide]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Osterrezept ist sich keines ausgegangen, aber der nächste Karfreitag kommt bestimmt. Oder sollte ich das mit dem Fischessen mißverstanden haben? Egal, dieser schnell zubereitete gravad lax schmeckt zu jeder Jahreszeit. Wozu wurde der Eiskasten erfunden? Glücklicherweise brauchen wir unsere Fische nicht mehr im kühlen Sand am Strand zu vergraben. Die Urfassung dieses Rezepts ist schon [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/gravad-lax-12-stunden/">Wie man einen Lachs verspeist: Gravad Lax in 12 Stunden</a></p>
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											<content:encoded><![CDATA[<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail"><img decoding="async" class="wp-image-9589 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/03/lachsteller-mit-zitronenspalten-150x150.jpg" alt="Aufgeschnittener gebeizter Lachs mit Zitronenspalten" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/03/lachsteller-mit-zitronenspalten-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/03/lachsteller-mit-zitronenspalten-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Osterrezept ist sich keines ausgegangen, aber der nächste Karfreitag kommt bestimmt. Oder sollte ich das mit dem Fischessen mißverstanden haben? Egal, dieser schnell zubereitete <em>gravad lax</em> schmeckt zu jeder Jahreszeit. Wozu wurde der Eiskasten erfunden? Glücklicherweise brauchen wir unsere Fische nicht mehr im kühlen Sand am Strand zu vergraben.
<p><span id="more-9543"></span></p>
<p>Die Urfassung dieses Rezepts ist schon im Dezember des letzten Jahres entstanden, als mich meine Tante auf die Idee brachte, statt Räucherlachs doch selbstgebeizten Lachs zu servieren. Ihr Rezept weicht etwas vom traditionellen <em>gravad lax</em> ab (hauptsächlich durch den Verzicht auf Zucker und die Hinzufügung von Zitronensaft), braucht aber natürlich trotzdem die üblichen „zwei bis drei Tage“. Zeit wäre vor dem Silvesterfestmahl zwar genug gewesen, aber mich reizt natürlich immer die technische Modernisierung. Das müßte doch auch im Vakuumbeutel gehen?</p>
<p>Nachdem ich das Kochbuchmonster prominent im Regal stehen habe, galt mein erster Blick natürlich dem <a href="http://web.archive.org/web/20150501044527/http://modernistcuisine.com:80/docs/Modernist_Cuisine_index.pdf" target="_blank">elektronischen Index von <em>Modernist Cuisine</em></a>. Doch unter <em>gravlax</em>: nichts. Welche Stichwörter gibt es unter <em>salmon</em>? <em>„cold-smoking, parametric recipe for“</em>? Nein. <em>„cooking sous-vide, parametric recipe for“</em>? Auch nicht. <em>„diet and flesh color of“</em>? Eigentlich einen Abstecher wert, aber jetzt gerade nicht … Ah! <em>„Grapefruit-Cured Salmon“</em> – das klingt zumindest schon einmal nach der richtigen Richtung.</p>
<p>Und tatsächlich, hier finden sich die gewünschten Angaben Salzkonzentration und Beizdauer. Kein Dill, dafür Maiwipfel von der Douglasie, zusätzlich deren ätherisches Öl und eben die namensgebende Grapefruit. Und ein ordentlicher Schluck Aquavit. Für den Lachs, nicht den Koch. Klingt jetzt ziemlich arg, aber ursprünglich sollen wirklich Kiefernnadeln als Teil der Beize verwendet worden sein, Dill wäre nur der moderne Ersatz. Durchaus denkbar (Harz wurde ja schon immer gern zur Konservierung verwendet), aber wo bekomme ich mitten im Winter Maiwipferl her?</p>
<p>Also doch lieber die traditionelle Würzung: Dill und Wacholder für das Harzige. Aquavit war aus (OK, eigentlich hatte ich noch nie einen in meiner Hausbar), Vodka sollte es aber doch auch tun? Geschmacklich kann er ja nicht viel beitragen, außer als Lösungsmittel für die Gewürzinhaltsstoffe. Bei diesem ersten Versuch blieben die Lachsfilets übrigens mit Haut, aber trotz beidseitigem Einreiben und einer verdoppelten Beizzeit waren die hautnahen Fleischschichten am Ende würzmäßig unterversorgt. Für den zweiten Versuch im Frühjahr habe ich mich daher an den <em>Modernist Cuisine</em>-Ansatz gehalten und die Haut gleich entfernt.</p>
<p>Damit reichen dann die zwölf Stunden wirklich, nur das Aufschneiden wird eine Spur diffiziler, da man am Ende keinen guten Griff hat. Dafür ist Beizzeit sensationell kurz und man kann die Haut anderweitig verwenden (zumindest wenn sie vorher gut abgeschuppt und beim Abziehen nicht völlig zerstört wurde – nie wieder Fischkauf im Supermarkt!). Es hilft, wenn man ein möglichst großes Stück im ganzen vakuumiert. Das Filet sollte aber trotzdem flach liegen, da das Beizen die Form durch die denaturierten Proteine quasi „einfriert“. Eine weitere Änderung: Statt Aquavit/Vodka kam diesmal ein schön rauchiger <em>Islay-Whisky</em> zum Einsatz (der zehnjährige Laphroaig, um genau zu sein). Das subtile Rauch- bzw. Torfaroma paßte ganz hervorragend zum Lachs, waren sich die Gäste einig. Den Zitronensaft werde ich hingegen beim nächsten Mal weglassen. Er stammt noch aus dem Rezept meiner Tante und dient wohl hauptsächlich der Unterdrückung mikrobieller Aktivität, wenn ohne Vakuum gebeizt wird. Im Vakuumbeutel sehe ich keine Notwendigkeit dafür, teilweise kam es jedoch zu oberflächlicher Eiweißdenaturierung durch die Säure (wie bei <em>ceviche</em>). Zitrusschalen könnten hingegen geschmacklich noch einen <em>kick</em> bringen.</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2"><img decoding="async" class="wp-image-9594 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/03/dill-senf-sauce-150x150.jpg" alt="Dill-Senf-Sauce mit Honig" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/03/dill-senf-sauce-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/03/dill-senf-sauce-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Ah ja, die traditionelle schwedische Beilage: Dill-Senf-Sauce. Diesmal ganz schnell und improvisiert: Dijon-Senf, Honig, Salz, Pfeffer, gefrorenen Dill und neutrales Pflanzenöl in einen Mixbecher geben und mit dem Stabmixer emulgieren (wie Mayonnaise ohne Ei). <em>Smaklig måltid!</em>
<p>&nbsp;<br>
</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/gravad-lax-12-stunden/">Wie man einen Lachs verspeist: Gravad Lax in 12 Stunden</a></p>
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				<title>Der englische Fasan</title>
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				<pubDate>Sat, 02 Feb 2013 18:18:33 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
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									<description><![CDATA[<p>Anfang November war es wieder einmal Zeit für ein Festmahl. Der Jagdsaison entsprechend hatten die Weinhauerin und ich uns auf das Motto „Wilder Abend“ geeinigt. Bei der Menüplanung blieben wir ganz traditionell (um nicht zu sagen: kulinarisch reaktionär). Der erste Gang sollte aus einer Pastete oder Terrine bestehen, danach ein Hirschragout mit Spätzle. Als pièce [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/pate-en-croute-de-faisan/">Der englische Fasan</a></p>
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											<content:encoded><![CDATA[<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-5 icon-10"><img decoding="async" class="wp-image-7755 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/menuekarte-pasteten-150x150.jpg" alt="Menükarte &quot;Pâté en croûte de Faisan mit kandierten Schwarzen Nüssen / Terrine de chevreuil et canard&quot;" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/menuekarte-pasteten-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/menuekarte-pasteten-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="http://gregorjoham.at">Gregor Joham</a></span></figcaption></figure>Anfang November war es wieder einmal Zeit für ein Festmahl. Der Jagdsaison entsprechend hatten <a href="https://mundschenk.at/author/tina/">die Weinhauerin</a> und ich uns auf das Motto „Wilder Abend“ geeinigt. Bei der Menüplanung blieben wir ganz traditionell (um nicht zu sagen: kulinarisch reaktionär). Der erste Gang sollte aus einer Pastete oder Terrine bestehen, danach ein Hirschragout mit Spätzle. Als <em>pièce de résistance</em> dann Rehfilet, rosa gebraten, mit dem ganzen altmodischen Brimborium: Rotweinbirnen, Preiselbeeren, Kroketten, Blaukraut. Und damit auch wirklich niemand ohne zumindest einen Damenspitz nachhause kommt, als Nachspeise besoffene Kapuziner.

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/02/hirschgulasch-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Hirschgulasch mit Spätzle">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/02/reh-mit-rotweinglace-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Reh mit Blaukraut, glasierten Maroni, Portweinbirnen und Kroketten">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/02/besoffener-kapuziner-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Besoffener Kapuziner mit marinierten Waldbeeren und Schlagobers">
</figure>\n
<p><span id="more-7710"></span></p>
<p>Im Detail war es dann etwas komplizierter: Zweimal warmes Fleisch direkt aufeinanderfolgend geht nicht. Also noch ein Sorbet zur Abkühlung des Gaumens. Birne bot sich in diesem Fall an. Nachdem wir eh für das Reh auch noch Rotweinbirnen haben wollten, diente das Kompottrezept aus <a href="https://www.esskultur.at/frisch-aus-der-buchbinderei-oesterreich-vegetarisch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Österreich vegetarisch“</a> gleich als Sorbetbasis (einfach noch ein bißchen länger gekocht, bis die Birnen schön weich waren). Die Sauce des Rehs bestand aus der <em>red wine glaze</em> aus „Modernist Cuisine at Home“, nicht ganz unaufwendig, aber aber nichts im Vergleich zum elaboriertesten Vorhaben des Abends, den Vorspeisen.</p>
<hr>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-11"><img decoding="async" class="wp-image-7719 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/luisa-schrammel-und-nathalie-pernstich-150x150.jpg" alt="Luisa Schrammel und Nathalie Pernstich" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/luisa-schrammel-und-nathalie-pernstich-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/luisa-schrammel-und-nathalie-pernstich-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail"><img decoding="async" class="wp-image-7971 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/01/sophie-laurent-150x150.jpg" alt="Sophie Laurent" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/01/sophie-laurent-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/01/sophie-laurent-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Schon allein deshalb, weil die Vorbereitungen gut zwei Wochen früher mit der Zusammenstellung der richtigen Gewürzmischungen begonnen hatten. Terminlich traf es sich gut, daß das Babette’s‑Team für Ende Oktober den ersten <em>Spice Workshop</em> zum Thema „Wildgewürze“ angesetzt hatte. Anders als die <a title="Häppchenweise bei Babette’s" href="https://mundschenk.at/kochkurs-tapas-mezze-babettes/">Kochkurse</a> fand der Gewürz-<em>Workshop</em> in der Filiale am Hof statt. Nach einer theoretischen Einführung (inklusive einer Einteilung in Gewürzklassen wie „scharf“, „bitter“, „säuerlich“ usw.) konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Lust und Laune mit den zahlreichen vorrätigen Gewürzen experimentieren und zum Beispiel ausprobieren, wie sich Aromen durch Röstung verändern. Auch Mörser standen in ausreichender Zahl bereit. Zu essen und trinken gab es natürlich auch etwas (aber eben anders als in den Kochkursen nicht selbst zubereitet).

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/gewuerze-mit-namenskaertchen-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Gewürze mit Namenskärtchen">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/gewuerze-roesten-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Verschiedene Gewürze werden in der Pfanne trocken geröstet">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/moerser-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Die Gewürzmischung wird um Steinmörser zerkleinert">
</figure>\n
<p>Bei mir kamen dabei zwei unterschiedliche Gewürzmischungen heraus, die ich in der Folge auch für die Pastete und die Terrine verwendet habe. (Die Maßangaben sind nur ungefähr, da wir beim Experimentieren keine Feinwaage zur Verfügung hatten.)</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2"><img decoding="async" class="wp-image-7717 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/gewuerzmischung-1-150x150.jpg" alt="Meine Pastetengewürzmischung #1" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/gewuerzmischung-1-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/gewuerzmischung-1-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure><strong>Mischung #1:</strong>
<ul>
<li>Kakao (½ TL)</li>
<li>Wacholder (1 TL) [<em>Anm.: steht nicht in meinen Notizen, aber auf den Photos eindeutig zu erkennen</em>]</li>
<li>Piment (1 TL)</li>
<li>Nelken (1 TL)</li>
<li>Zimtblüten (1 TL)</li>
<li>Macis (½ TL)</li>
<li>Senfkörner geröstet (½ TL)</li>
<li>Ingwer getrocknet (½ TL)</li>
<li>Lorbeer (2 Blätter)</li>
</ul>
<p><strong>Mischung #2:</strong></p>
<ul>
<li>Cumin (1 TL)</li>
<li>Korianderkörner (1 TL)</li>
<li>Wilder Kardamom (3 Körner)</li>
<li>Hibiskus (1 Blüte)</li>
<li>Macis (2 Stück)</li>
<li>Orangenschale getrocknet (½ TL)</li>
<li>Paradieskörner (½ TL)</li>
<li>Zimtblüten (½ TL)</li>
<li>Ingwer getrocknet (½ TL)</li>
<li>Vanille (¼ TL)</li>
<li>Rosmarin (½ TL)</li>
<li>Safran (1 ordentliche Prise)</li>
<li>Dunkler Zucker (¼ TL)</li>
</ul>
<hr>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-3"><img decoding="async" class="wp-image-7722 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/fasane-verpackt-150x150.jpg" alt="Zwei verpackte Fasane aus Großbritannien" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/fasane-verpackt-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/fasane-verpackt-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Reh und Fasan wurden natürlich sicherheitshalber vorbestellt. Beim Reh habe ich auch noch explizit nach der Herkunft gefragt (Niederösterreich), für die Fasane habe ich die lokale Provenienz einfach vorausgesetzt. Die Photos zeigen es deutlich: ein Irrtum. Obwohl Fasane an sich Laufvögel sind, waren diese beiden Exemplare schon weit geflogen – von Großbritannien bis nach Österreich. Geschmeckt haben sie ja trotzdem, ganz im Sinne des Kochs war diese weite Reise nicht.
<p>Ganz generell zu Fasanen: Viel dran ist nicht an so einem Vogel. Die Haxerl haben ziemlich feste Sehnen (wie schon erwähnt, ein Laufvogel), Fett fehlt dagegen völlig. Pasteten und Terrinen sind daher meiner Meinung nach die ideale Darreichungsform. Um eine reine Fasanenpastete herzustellen, müßten wohl mehr als zwei Fasane daran glauben (drei sollten passen, wenn man es übers Herz bringt, auch eine Brust zu faschieren), mit ein wenig „Füllfleisch“ (Kalb) geht es aber auch so. Beim Zerlegen sollte man immer alle Fleischstücke sorgfältig nach Schrotkugeln abtasten. Abgesehen von möglichen Gesundheitsrisiken (Blei) mag es der Fleischwolf gar nicht, wenn er mit Metallfragmenten traktiert wird.</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-4"><img decoding="async" class="wp-image-7723 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/fasane-nackt-150x150.jpg" alt="Zwei Fasane" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/fasane-nackt-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/fasane-nackt-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Mit Schrotflinten geschossene Tiere sind sowieso immer eine Art Überraschungsei – egal wie unversehrt sie von außen aussehen mögen, kann es sein, daß einzelne Muskeln durch Blut schwarz verfärbt sind. Ich schneide solche Stellen immer großzügig weg. Einerseits aus ästhetischen Erwägungen, andererseits auch wegen der Geschmacksbeeinträchtigung durch das im Muskel geronnene Blut. Beim Unteren der beiden abgebildeten Fasane war fast die ganze halbe Brust unbrauchbar. Die Haut habe ich übrigens aus reiner Faulheit ebenfalls entsorgt – ich wollte nicht auch noch Federn zupfen müssen.
<p>Auch wenn die Herkunft der Fasane nicht optimal war: Über den Service der <a href="https://fleischerei-szabo.at/?lang=de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fleischhauerei Szabo</a> kann ich mich wirklich nicht beklagen. Auch ohne Vorbestellung war es kein Problem, Rindsnierenfett für den Pastetenteig zu bekommen. Weil wenn schon <em>old school</em>, dann richtig. Butterschmalz ist nur ein schwacher Abklatsch von „richtigem“ tierischem Fett.</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-5"><img decoding="async" class="wp-image-7721 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nierenfett-530x310.jpg" alt="Ronald Szabo zeigt woher das Nierenfett stammt." width="530" height="310" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nierenfett-530x310.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nierenfett-300x176.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nierenfett-768x450.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nierenfett-960x562.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nierenfett-1060x621.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nierenfett.jpg 2048w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-3 icon-6"><img decoding="async" class="wp-image-7732 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nierenfett-ganz-150x150.jpg" alt="Nierenfett ganz" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nierenfett-ganz-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nierenfett-ganz-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Die Verarbeitung dieses recht festen Fetts war dann schon ziemlich ungewohnt. In der Literatur steht, man soll das Fett aus den umgebenden Häutchen herausbrechen. Am Anfang dachte ich, daß mir viel zu viel Bindegewebe in meinen Fettbröckchen blieb, bis ich ein anderes Trumm in die Hand nahm und feststellte, wie sich die besagten Häute wirklich anfühlen. Also: ein paar Fasern im Fett sind normal und stören nicht! Allgemein wird geraten, das Nierenfett nicht vollständig zu zerkleinern, damit der Teig eine schöne blättrige Struktur entwickeln kann. Mein Fett war aber definitiv zu grob gehackt. Im Zweifel würde ich eher für „zu fein“ als für „zu grob“ plädieren, da sonst die Teigbearbeitung mühsam wird.
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-7"><img decoding="async" class="wp-image-8492 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/02/fasanenreste-vakuumiert-150x150.jpg" alt="Reste der Fasanenfarce in kleinen Porzellanförmchen vakuumiert" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/02/fasanenreste-vakuumiert-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/02/fasanenreste-vakuumiert-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Falls sich jemand über die Portionsangabe im Rezept wundert: Wir haben eh 20 Personen verköstigt (bei der Menge ist auch noch genug Farce für zwei <em>sous-vide</em>-Terrinnchen übriggeblieben), aber am Schluß ist’s schon ein bißchen knapp geworden. Eine 24-cm-Kastenform reicht definitiv nicht für 20 Scheiben.
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-4 icon-8"><img decoding="async" class="wp-image-7752 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nuesse-schneiden-150x150.jpg" alt="Schwarze Nüsse werden in feine Scheiben geschnitten" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nuesse-schneiden-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nuesse-schneiden-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Irgendwie hatte ich mich in Teubners <em>großem Buch der Pasteten</em> bezüglich der Zielkerntemperatur verlesen – statt 65–70 °C empfehlen sie für Pasteten mit Fileteinlage eh passendere „knapp über 60 °C“. Die letzten paar Grad gehen übrigens recht schnell, ich hab die Pastete dann leider erst bei knapp über 70 °C herausgenommen (was wohl teilweise die deutlich weniger rötliche Farbe im Vergleich zur Reh-Enten-Terrine erklärt). Serviert wurde dann jeweils eine Scheibe der Pastete und der Terrine mit meinen <a title="Bis meine Nüsse schwarz werden" href="https://mundschenk.at/schwarze-nuesse/">schwarzen Nüssen vom Vorjahr</a> und gebratenem Kürbis, den die Weinhauerin beisteuerte – aber natürlich erst, nachdem alle die beiden Prachtstücke gebührend im Ganzen bewundern konnten.
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-3 icon-9"><img decoding="async" class="wp-image-7750 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/pastete-ganz-530x398.jpg" alt="Die Fasanenpastete wird gemeinsam mit der Rehterrine auf einem Tablett präsentiert" width="530" height="398" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/pastete-ganz-530x398.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/pastete-ganz-300x225.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/pastete-ganz-768x576.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/pastete-ganz-960x720.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/pastete-ganz-1060x795.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/pastete-ganz.jpg 2048w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure><br>

<p><a href="https://mundschenk.at/pate-en-croute-de-faisan/">Der englische Fasan</a></p>
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