<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	 >
	<channel>
		<title>Hortikultur-Archiv  | Der Mundschenk &amp; Cie.</title>
		<atom:link href="https://mundschenk.at/hortikultur/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
		<link>https://mundschenk.at/hortikultur/</link>
		<description>Was Küche und Keller hergeben.</description>
		<lastBuildDate>Sun, 10 Nov 2024 15:52:34 +0000</lastBuildDate>
		<language>de-AT</language>
		<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
		<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/09/mundschenk-at-icon-cropped-150x150.png</url>
	<title>Hortikultur-Archiv  | Der Mundschenk &amp; Cie.</title>
	<link>https://mundschenk.at/hortikultur/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
											<item>
				<title>Den Tauben trotzend: Pesto, pluralistisch</title>
				<link>https://mundschenk.at/kraeuterkisteln-pesto-dreierlei-basilikum/</link>
				<comments>https://mundschenk.at/kraeuterkisteln-pesto-dreierlei-basilikum/#respond</comments>
				<pubDate>Tue, 22 Nov 2016 14:07:42 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Die Gärt­ne­rin</dc:creator>
						<category><![CDATA[Hortikultur]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Basilikum]]></category>
		<category><![CDATA[Kräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Kräuterpflege]]></category>
				<guid isPermaLink="false">https://mundschenk.at/?post_type=recipe&#038;p=63798</guid>
									<description><![CDATA[<p>Nachdem unser Kräuterexperiment mit den neuen Kisterln letztes Jahr so gut verlaufen ist, gab es dieses Jahr selbstverständlich eine Wiederholung. Und bis auf ein paar Details ist sie auch gelungen und die Ernte war zwar nicht so reich wie in einem Garten, aber für unseren Verbrauch ausreichend. Kisterl Nr. 1, auf der Hausseite mit Nachmittagssonne, [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/kraeuterkisteln-pesto-dreierlei-basilikum/">Den Tauben trotzend: Pesto, pluralistisch</a></p>
]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem unser <a href="https://mundschenk.at/kraeuter-pflanzen-fensterbank-blumenkisterl/">Kräuterexperiment mit den neuen Kisterln</a> letztes Jahr so gut verlaufen ist, gab es dieses Jahr selbstverständlich eine Wiederholung. Und bis auf ein paar Details ist sie auch gelungen und die Ernte war zwar nicht so reich wie in einem Garten, aber für unseren Verbrauch ausreichend.</p>
<p>Kisterl Nr. 1, auf der Hausseite mit Nachmittagssonne, beinhaltete diesmal</p>
<ul>
<li><a href="http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Rosm_off.html">Rosmarin</a>,</li>
<li><a href="http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Majo_hor.html">Majoran</a>,</li>
<li><a href="http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Cori_sat.html">Koriander</a>,</li>
<li><a href="http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Pers_odo.html">vietnamesischen Koriander</a> und</li>
<li><a href="http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Ocim_bas.html">Strauchbasilikum</a>.</li>
</ul>

<figure>
<img fetchpriority="high" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/11/majoran-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Majoran">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/11/strauchbasilikum-und-vietnamesischer-koriander-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Strauchbasilikum und vietnameischer Koriander">
</figure>\n
<p><span id="more-63798"></span>Diese Zusammenstellung war, wie wir feststellen mussten, nicht ganz ideal. Trotz des Konzepts des Lechuza-Kisterls, dass jedes Kraut sich die Menge Wasser holt, die es braucht, ging es dem Rosmarin, neben dem durstigen Vietnamesischen Koriander nicht sehr gut und er sah mit der Zeit dementsprechend bemitleidenswert aus. Dafür wucherte aber das Strauchbasilikum und bildete richtige feste Zweige. Fazit: nächstes Jahr werden Rosmarin und Vietnamesischer Koriander voneinander getrennt und in verschiedene Kisterln an unterschiedliche Fensterbänke gesetzt.</p>
<p>Kisterl Nr. 2, ebenfalls mit Nachmittagssonne, beherbergte</p>
<ul>
<li><a href="http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Satu_hor.html">Bergbohnenkraut</a>,</li>
<li><a href="https://www.hortipendium.de/Kaskaden-Thymian">Steinpilzthymian</a>,</li>
<li><a href="http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Laur_nob.html">Lorbeer</a>,</li>
<li>„normalen“ <a href="http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Thym_vul.html">Thymian</a> und</li>
<li>Zitronenthymian.</li>
</ul>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/11/kerbel-koriander-zitronenthymian-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Kerbel, Koriander, Zitronenthymian">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/11/thymian-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Thymian">
</figure>\n
<p>Ursprünglich wohnte ja hier außerdem noch von letztem Jahr ein Salbei, der aber im Laufe des Frühjahrs leider einging – ev. ein ähnliches Problem wie beim Rosmarin und auch der Wind an der Außenseite des Hauses scheint der hohen Pflanze nicht so bekommen zu haben. Hier vertrugen sich alle soweit gut. Da wir erstere beiden jedoch etwas später eingesetzt hatten als die anderen, blieben sie etwas kleiner im Wuchs. Besonders der Lorbeer war dieses Jahr sehr hübsch und hatte viele Blätter.</p>
<p>Darüber hinaus spielten heuer diverse Basilikumsorten bei der Kräuterauswahl eine große Rolle – Kisterl Nr. 3, auf der Hofseite mit Morgensonne, beinhaltete diesmal gleich drei Sorten davon:</p>
<ul>
<li><em>Genovese</em>-Basilikum,</li>
<li>Thai-Basilikum und</li>
<li>Zitronenbasilikum.</li>
</ul>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/11/thai-und-genovese-basilikum-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Thai- und Genovese-Basilikum">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/11/zitronenbasilikum-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Zitronenbasilikum">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/11/strauchbasilikum-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Strauchbasilikum">
</figure>\n
<p>Ergänzt wurde dieses Trio durch eine Mojito-Minze (nachdem die Apfelminze, die noch von letztem Jahr drin war, von Kräuterzikaden befallen wurde). Während diese nicht ganz so groß wurde, wucherten ihre Kisterlnachbarn, und zwar kollektiv alle drei. Das Genovese lieferte feine Blätter für einige Male <em>Insalata Caprese</em>. Der Rest davon, plus das Zitronenbasilikum und das ergiebige Strauchbasilikum, fanden ihre Bestimmung in einem Pesto (das Rezept gibt’s weiter unten). Geduld war hier beim Blätter Abzupfen gefragt, besonders beim Strauchbasilikum. Dafür wurden wir dann mit einer hausgemachten Nudelsauce (kein Vergleich zu gekauftem Pesto!) belohnt. Die Zupfarbeit zahlt sich also definitv aus.</p>
<p>Im letzten Kisterl, ebenfalls hofseitig, wuchsen noch die Klassiker</p>
<ul>
<li><a href="http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Alli_sch.html">Schnittlauch</a> und</li>
<li><a href="http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Petr_cri.html">Petersilie</a>, sowie</li>
<li>Bohnenkraut und</li>
<li><a href="http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Meli_off.html">Zitronenmelisse</a>.</li>
</ul>
<p>Bis auf das Bohnenkraut hatte ich alle Pflanzen aus dem Garten meiner Mutter ausgegraben. Während es Zitronenmelisse und Bohnenkraut grundsätzlich gut ging, wurde der Schnittlauch leider früh von Blattläusen befallen und auch die Petersilie wurde in Mitleidenschaft gezogen. Außerdem tummelt sich im Hinterhof leider nach wie vor eine kleine Taubenkolonie, was für die Kräuterernte leider nicht so ideal ist.</p>
<p>Während wir grundsätzlich zufrieden waren, werden wir nächstes Jahr auf jeden Fall – trotz „High-Tech“-Kisterl – stärker darauf achten, dass wir mediterrane Kräuter wie Rosmarin nicht neben durstige Gesellen wie den vietnamesischen Koriander setzen. Außerdem werden wir Kräuter nicht überwintern und jene die wir fast gar nicht verwendet hatten, wie die Zitronenmelisse, nächstes Jahr durch andere ersetzen. Wir freuen uns auf jeden Fall schon wieder aufs Aussuchen und auf die nächste Kräutersaison!</p>
<p><em>Bezugsquellen für die Jungpflanzen waren dieses Jahr die <a href="http://gaertnerei-bach.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gärtnerei Bach</a>, das <a href="http://www.raritaeten-eck.at/versuch.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Raritäten-Eck</a>, <a href="https://www.feigenhof.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">der Feigenhof</a> sowie der Gemüsegarten meiner Mutter.</em></p>

<p><a href="https://mundschenk.at/kraeuterkisteln-pesto-dreierlei-basilikum/">Den Tauben trotzend: Pesto, pluralistisch</a></p>
]]></content:encoded>
													<wfw:commentRss>https://mundschenk.at/kraeuterkisteln-pesto-dreierlei-basilikum/feed/</wfw:commentRss>
				<slash:comments>0</slash:comments>
											</item>
											<item>
				<title>Kräuter hegen und pflegen</title>
				<link>https://mundschenk.at/kraeuter-richtig-pflegen/</link>
				<comments>https://mundschenk.at/kraeuter-richtig-pflegen/#respond</comments>
				<pubDate>Fri, 18 Sep 2015 14:12:59 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Die Gärt­ne­rin</dc:creator>
						<category><![CDATA[Hortikultur]]></category>
		<category><![CDATA[Balkon]]></category>
		<category><![CDATA[Blumenkisterl]]></category>
		<category><![CDATA[Fensterbank]]></category>
		<category><![CDATA[Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Kräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Kräuterpflege]]></category>
				<guid isPermaLink="false">https://mundschenk.at/?p=63202</guid>
									<description><![CDATA[<p>Nachdem die Begrünung unsere Fensterbänke erfolgreich verlaufen ist, wollen wir die grünen Schützlinge natürlich gut pflegen, damit die Ernte entsprechend ausfällt. Ganz so reichlich wie in einem Gartenbeet oder in großen Blumentöpfen auf einem Balkon wird sie sehr wahrscheinlich nicht werden, aber gut genug, um immer wieder einmal ein paar Blättchen oder Zweige abschneiden zu [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/kraeuter-richtig-pflegen/">Kräuter hegen und pflegen</a></p>
]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem die <a href="https://mundschenk.at/kraeuter-pflanzen-fensterbank-blumenkisterl/">Begrünung unsere Fensterbänke</a> erfolgreich verlaufen ist, wollen wir die grünen Schützlinge natürlich gut pflegen, damit die Ernte entsprechend ausfällt. Ganz so reichlich wie in einem Gartenbeet oder in großen Blumentöpfen auf einem Balkon wird sie sehr wahrscheinlich nicht werden, aber gut genug, um immer wieder einmal ein paar Blättchen oder Zweige abschneiden zu können.</p>
<p>Aufgrund der begrenzten Platzverhältnissen auf unseren Fensterbänken haben wir vorher überlegt, welche Kräuter wir auch wirklich in der Küche verwenden möchten und dementsprechend ausgewählt. Den Standort kann man als Fensterbankgärtnerin meistens nicht so frei wählen, wie es gut wäre. Trotzdem sollte man beachten, dass viele Küchenkräuter Sonne lieben und auch recht viel davon brauchen, damit sie ihr feines Aroma ausbilden. Besondere Sonnen-Fans sind z.B. Rosmarin, Salbei, Thymian, Majoran oder Lorbeer. Im Halbschatten – also ungefähr den halben Tag Sonne, die andere Tageshälfte schattig – gedeihen z.B. Petersilie, Schnittlauch oder Minze gut. Wir haben Glück: die eine Fensterseite hat Vormittags‑, die andere Nachmittagssonne.</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-2 icon-4 icon-8"><img decoding="async" class="size-large wp-image-63211" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/09/thymian-und-estragon-530x398.jpg" alt="Thymian und Estragon am Küchenfenster" width="530" height="398" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/09/thymian-und-estragon-530x398.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/09/thymian-und-estragon-300x225.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/09/thymian-und-estragon-768x576.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/09/thymian-und-estragon-960x720.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/09/thymian-und-estragon-1060x795.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/09/thymian-und-estragon.jpg 1600w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/mave/">Die Gärt­ne­rin</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p><span id="more-63202"></span></p>
<p>Apropos: Nicht alle Kräuter passen zueinander. Kombinationen, die gut funktionieren sind z.B. Basilikum und Majoran, Petersilie und Schnittlauch sowie Schnittlauch, Thymian und Estragon. Ein häufig gemachter Fehler: Thymian und Majoran nebeneinander zu setzen. Diese beiden mögen sich gar nicht und meistens geht dann der Majoran nach einiger Zeit ein. Bei uns stehen sie daher in verschiedenen Kisterln an unterschiedlichen Fensterbänken. Grundsätzlich vertragen sich einjährige Kräuter wie Basilikum, Petersilie oder Majoran und zwei- oder mehrjährige wie Minze, Salbei, Schnittlauch oder Thymian jeweils sehr gut mit ihresgleichen.</p>
<p>Für das gute Gedeihen der Kräuter ist das Substrat natürlich auch entscheidend. Während (Bio-)Kräutererde oder auch mit Sand vermischte normale Blumenerde grundsätzlich ausreicht, ist eine zusätzliche Drainage-Schicht sehr wichtig, die überschüssiges Wasser auffängt und ableitet. Bei uns besteht sie aus dem Blumenkisterl mitgelieferten Lechuza-Pon-Bimsgranulat. Beim Gießen muß man sich ein bisserl zurückhalten, denn die meisten Kräuter mögen Staunässe überhaupt nicht. Besonders mediterrane Kräuter wie Thymian, Rosmarin, Majoran oder Oregano reagieren da sehr empfindlich. Etwas mehr Wasser vertragen z.B. Petersilie, Schnittlauch, Melisse, Kerbel und Estragon. In Blumenkisterln ohne Bewässerungsfunktion setzt man daher die Kräuter auch entsprechend ihres Wasserbedarfs nebeneinander.</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-3 icon-9"><img decoding="async" class="wp-image-63213 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/09/minze-in-einem-lechuza-balconera-blumenkisterl-530x398.jpg" alt="Minze in einem Lechuza-Balconera-Blumenkisterl" width="530" height="398" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/09/minze-in-einem-lechuza-balconera-blumenkisterl-530x398.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/09/minze-in-einem-lechuza-balconera-blumenkisterl-300x225.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/09/minze-in-einem-lechuza-balconera-blumenkisterl-768x576.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/09/minze-in-einem-lechuza-balconera-blumenkisterl-960x720.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/09/minze-in-einem-lechuza-balconera-blumenkisterl-1060x795.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/09/minze-in-einem-lechuza-balconera-blumenkisterl.jpg 1600w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/mave/">Die Gärt­ne­rin</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p>Das System unseres Lechuza-Kisterls ist darauf ausgerichtet, dass sich jedes Kraut die Menge an Wasser holen kann, die es benötigt. In der „Anwachsphase“ haben wir die Kräuter etwa drei Wochen „normal“ von oben gegossen. Danach tut das Wasserreservoir seinen Dienst: zunächst wird es aufgefüllt, dann wartet man bis der Wasserstandsanzeiger absinkt – in dieser Phase holen sich die Kräuter das Wasser. Darauf folgt eine Trockenphase von drei bis sieben Tagen, damit die Pflanzen nicht ständig „im Wasser“ stehen, erst dann gießen wir wieder. Wie schnell das Wasser aufgebraucht ist, hängt natürlich auch von den Außentemperaturen ab – bei Hitze muss öfter gegossen werden. Dünger im Gießwasser sollte selbstverständlich biologisch sein, da wir die Kräuter ja in Speisen und Getränken verarbeiten und nicht nur anschauen wollen. Flüssigdünger ist allerdings nicht optimal, wie wir inzwischen festgestellt haben: Durch die Standzeit im Wasserreservoir ist leider beim Lüften jedes Mal ein nicht sehr dezenter <em>odeur de Mistkübel</em>, beim Fenster hereinkommen.</p>
<p>Regelmäßiges Ernten regt bei vielen Kräutern das Wachstum an: sie verzweigen sich und werden dichter. Speziell Rosmarin, Salbei, Thymian und Basilikum gedeihen gut, wenn die Triebe immer wieder zurückgeschnitten werden. Ob auch Blüten (z.B. bei Minze) zurückgeschnitten werden sollten, ist umstritten. Manche&nbsp;meinen, die Kräuter würden sonst zu viel Energie in die Samenproduktion, und damit weniger in die Blätter und das Aroma stecken. Und das wollen wir ja schließlich drinnen haben, wenn die Kräuter dann zum Einsatz kommen. Gerne verwenden wir z.B. Petersilie und Minze für <a href="https://mundschenk.at/kisir/">orientalische Salate wie Kısır</a> und Taboulé. Vom Abernten im Herbst geht sich vielleicht aus noch ein bisschen Kräuterpesto aus. Aber das nächste Frühjahr und somit die nächste Kräutersaison kommt bestimmt!</p>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/09/minze-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Minze und andere Kräuter">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/09/minze-und-rosmarin-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Minze und Rosmarin">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/09/salbei-in-einem-lechuza-kisterl-auf-der-fensterbank-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Salbei in einem Lechuza-Kisterl auf der Fensterbank">
</figure>\n
<p><a href="https://mundschenk.at/kraeuter-richtig-pflegen/">Kräuter hegen und pflegen</a></p>
]]></content:encoded>
													<wfw:commentRss>https://mundschenk.at/kraeuter-richtig-pflegen/feed/</wfw:commentRss>
				<slash:comments>0</slash:comments>
											</item>
											<item>
				<title>Grün am Haus: Kräuter im Blumenkisterl</title>
				<link>https://mundschenk.at/kraeuter-pflanzen-fensterbank-blumenkisterl/</link>
				<comments>https://mundschenk.at/kraeuter-pflanzen-fensterbank-blumenkisterl/#comments</comments>
				<pubDate>Sun, 16 Aug 2015 15:01:44 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Die Gärt­ne­rin</dc:creator>
						<category><![CDATA[Hortikultur]]></category>
		<category><![CDATA[Balkon]]></category>
		<category><![CDATA[Blumenkisterl]]></category>
		<category><![CDATA[Fensterbank]]></category>
		<category><![CDATA[Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Kräuter]]></category>
				<guid isPermaLink="false">https://mundschenk.at/?p=62996</guid>
									<description><![CDATA[<p>Schon vor ein paar Monaten bin ich nach Wien übersiedelt. Nachdem die diesjährige Chili-Armada leider nicht mitkommen konnte und sich somit in Graz in „Fremdbetreuung“ befindet, musste nach dem ersten Siedlungsstress frisches Grün her (auch wenn der Frühling und somit die Hauptpflanzzeit schon vorbei sind). Da die Wiener Wohnung leider keinen Balkon hat, blieb mir [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/kraeuter-pflanzen-fensterbank-blumenkisterl/">Grün am Haus: Kräuter im Blumenkisterl</a></p>
]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[<p>Schon vor ein paar Monaten bin ich nach Wien übersiedelt. Nachdem die diesjährige Chili-Armada leider nicht mitkommen konnte und sich somit in Graz in „Fremdbetreuung“ befindet, musste nach dem ersten Siedlungsstress frisches Grün her (auch wenn der Frühling und somit die Hauptpflanzzeit schon vorbei sind). Da die Wiener Wohnung leider keinen Balkon hat, blieb mir nur die Bepflanzung der Fenstersimse.</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="wp-caption alignleft width-530 size-large icon-2 icon-4 icon-8"><a href="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/08/kraeuterbeet-am-fensterbankl.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-63006 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/08/kraeuterbeet-am-fensterbankl-530x398.jpg" alt="Das fertige &quot;Kräuterbeet&quot; am Fensterbankl" width="530" height="398" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/08/kraeuterbeet-am-fensterbankl-530x398.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/08/kraeuterbeet-am-fensterbankl-300x225.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/08/kraeuterbeet-am-fensterbankl-768x576.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/08/kraeuterbeet-am-fensterbankl-960x720.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/08/kraeuterbeet-am-fensterbankl-1060x795.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/08/kraeuterbeet-am-fensterbankl.jpg 1600w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"></a><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span> Unser Kräuterbeet</figcaption></figure>
<p><span id="more-62996"></span> Abseits meiner Chilis bin ich auch ein großer Fan von frischen Kräutern. Sie verfeinern fast jede Speise, von pikant bis süß. Daher stand schnell fest, dass es Blumenkisterln mit verschiedenen Küchenkräutern wie Rosmarin, Thymian, Salbei und Minze werden sollten. Besonders Salbei und Minze müssen für mich dabei sein, während der Küchenmeister vor allem auf Thymian, Lorbeer und Rosmarin Wert legt. Doch die vorhandenen Fenstersimse stellten eine Herausforderung dar – knapp unter einem Meter lang, 17 Zentimeter breit, leicht abschüssig und seit der erfolgten Renovierung ohne jegliche Halterungen. Geschickten <span class="caps">DIY</span>-Menschen fiele bestimmt eine selbstgebaute Lösung ein, ich wollte wegen Wind und Wetter aber lieber auf der sicheren Seite sein. Die Kriterien für das Kisterl waren also: Ein möglichst großes Erdvolumen und daher eher breiter als die üblichen 15 Zentimeter, Länge zwischen 80 und 90 Zentimeter, optisch schlicht. Dazu war mir noch ein Bewässerungssystem wichtig, um den Kräutern, wenn sie schon auf ein Pflanzgefäß beschränkt sind, ansonsten optimale Bedingungen zu bieten. Damit das Kisterl sicher auf der Fensterbank steht und nicht hinunterfallen kann, mussten wir auch noch eine passende Halterung besorgen.</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="wp-caption alignright width-300 size-medium icon-3 icon-9"><a href="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/08/blumenkastenhalterung-vario-fix-universal.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-63002 size-medium" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/08/blumenkastenhalterung-vario-fix-universal-300x400.jpg" alt="Montierte Blumenkastenhalterung Vario-Fix Universal" width="300" height="400" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/08/blumenkastenhalterung-vario-fix-universal-300x400.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/08/blumenkastenhalterung-vario-fix-universal-768x1024.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/08/blumenkastenhalterung-vario-fix-universal-530x707.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/08/blumenkastenhalterung-vario-fix-universal-960x1280.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/08/blumenkastenhalterung-vario-fix-universal-1060x1413.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/08/blumenkastenhalterung-vario-fix-universal.jpg 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"></a><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span> Hier kippt nichts</figcaption></figure>
<p>Wir wurden, eh klar, im Internet fündig. Das für unsere Zwecke optimale Kisterl ist das <a href="https://www.lechuza.at/trend-oberflaeche/balconera-color/BALCONERA_Color.html?cgid=TREND&amp;dwvar_BALCONERA__Color_color=white&amp;dwvar_BALCONERA_BALCONERA_Color_Size=50" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lechuza Balconera Color 80 All-in-One Set</a> – 80 cm lang, weiß und schnörkellos. Das Besondere daran: es hat ein Wasserreservoir und zwei separate Pflanzeinsätze mit Tragegriffen. In diese werden die Kräuter gesetzt, ehe dann die bepflanzten Einsätze ganz einfach ins Kisterl gestellt werden. Das ist auch z.B. bei einem Unwetter sehr praktisch, da die Pflanzen im Einsatz schnell in Sicherheit gebracht werden können, ohne gleich das ganze Blumenkisterl abmontieren zu müssen. Auch für das Überwintern in der Wohnung nimmt man ohne großen Aufwand die Einsätze mit den Pflanzen heraus. Budget-mäßig ist das Ganze natürlich ein bisschen mehr Aufwand, als alles selber zu basteln, aber halt vielversprechend für lange Freude an Pflanzen und Kisterl. (Lustiges Detail am Rande: <a href="https://web.archive.org/web/20210517165309/https://www.playmobil.at/lechuza/CONTENT_INFO_LECHUZA.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Herstellerfirma produziert auch das allseits bekannte Spielzeug „Playmobil“.</a>) Alle ZimmergärtnerInnen kennen außerdem das Staunässeproblem: Einmal etwas zu viel gegossen, und schon lässt das Grünzeug alles hängen. Besonders Küchenkräuter können Staunässe überhaupt nicht leiden. Um das langfristig zu vermeiden, haben die Kisterl und Pflanzeneinsätze Löcher im Boden – so kann überschüssiges Wasser ablaufen. Auf den Boden der Einsätze kommt eine Schicht Bimsgranulat, bevor dann die Kräuter hinein gesetzt werden. Als Substrat habe ich Bio-Kräutererde genommen – normale (Bio-)Blumenerde mit etwas Sand vermischt tut es aber grundsätzlich auch. Nach dem Einsetzen gießt man die Pflanzen in der Anwachsphase noch für zwei bis drei Wochen normal von oben. Danach verrichtet das erwähnte (und zuvor hoffentlich befüllte) Wasserreservoir seine Arbeit und die Pflanzen holen sich selbst so viel Wasser, wie sie brauchen.</p>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/08/drainage-schicht-aus-lechuza-pon-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Einfüllen einer Drainage-Schicht aus Lechuza-Pon in das Pflanzgefäß">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/08/kraeutererde-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Einfüllen einer Erdschicht über der Drainage-Schicht">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/08/lechuza-balconera-color-ueberlaufschraube-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Verschlußschraube und Abflußloch der Lechuza Balconera Color">
<img decoding="async" width="530" height="530" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/08/einsetzen-der-kraeuter-ins-pflanzgefaess-530x530.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Basilikum und Oregano werden ins Pflanzgefäß eingesetzt">
</figure>\n
<p>Nachdem ich bisher etwa bei meinen Chilis zwar mit verschiedenen, aber doch eher konventionellen Blumentöpfen gearbeitet habe, bin ich schon gespannt, wie es mit diesem etwas professionelleren System funktioniert. Ich halte euch auf dem Laufenden!</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/kraeuter-pflanzen-fensterbank-blumenkisterl/">Grün am Haus: Kräuter im Blumenkisterl</a></p>
]]></content:encoded>
													<wfw:commentRss>https://mundschenk.at/kraeuter-pflanzen-fensterbank-blumenkisterl/feed/</wfw:commentRss>
				<slash:comments>4</slash:comments>
											</item>
											<item>
				<title>Der André ist schuld</title>
				<link>https://mundschenk.at/meyer-lemon-marmelade/</link>
				<comments>https://mundschenk.at/meyer-lemon-marmelade/#respond</comments>
				<pubDate>Fri, 14 Mar 2014 00:05:43 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Frl. Kirschenkompott</dc:creator>
						<category><![CDATA[Hortikultur]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[#tierfreitag]]></category>
		<category><![CDATA[André Le Nôtre]]></category>
		<category><![CDATA[Druckkochtopf]]></category>
		<category><![CDATA[Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Marmelade]]></category>
		<category><![CDATA[Meyer lemons]]></category>
		<category><![CDATA[Pomeranze]]></category>
		<category><![CDATA[Schönbrunn]]></category>
		<category><![CDATA[Zitrus]]></category>
				<guid isPermaLink="false">http://mundschenk.at/?p=60390</guid>
									<description><![CDATA[<p>„Zitrone schmeckt mir besser.“ Mit dieser dahingesagten Kleinigkeit brachte ich mich vor ein paar Wochen ziemlich in die Bredouille, als ich die Marmeladegläser, die ich ich während der verspäteten Weihnachtsferien in der Residenzstadt erhalten und als kulinarische Kuriositäten in den calvinistisch Norden geschleppt hatte, aufmachte und mir die Marmelade, aus Ermangelung eines Briochekipferls, zwangsläufig auf [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/meyer-lemon-marmelade/">Der André ist schuld</a></p>
]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[<p><span>„Zitrone schmeckt mir besser.“</span>  Mit dieser dahingesagten Kleinigkeit brachte ich mich vor ein paar Wochen ziemlich in die <em>Bredouille</em>, als ich die Marmeladegläser, die ich ich während der verspäteten Weihnachtsferien in der Residenzstadt erhalten und als kulinarische Kuriositäten in den calvinistisch Norden geschleppt hatte, aufmachte und mir die Marmelade, aus Ermangelung eines Briochekipferls, zwangsläufig auf ein <em>Croissant</em> schmieren mußte.</p>
<p>Zitrone schmecke mir also besser – als was denn nun – als Pomeranze, und zwar <a href="https://mundschenk.at/pomeranzen-marmelade/" title="Unter Marmeladingern: Wie die Pomeranzen aufs Brot kommen">die heilige Pomeranzenmarmelade aus den feinen Früchten der Orangerie in Schönbrunn</a>. Barockgarten, Orangerie, Pomeranzen – diese jenige Pomeranzenmarmelade kam zu einem Ausflug nach Versailles mit, bei dem ich mit zwei Gartenhistorikern mehrere Gärten Le Nôtres besichtigte – allen voran <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Versailles" target="_blank">Versailles</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Saint-Cloud" target="_blank">Saint-Cloud</a>. <a href="http://lenotre.chateauversailles.fr/exposition_en.html" target="_blank">André Le Nôtre (1613–1700) – der große französische Gartenarchitekt</a>, der den <em>jardin à la française</em>, den Barockgarten, prägte und damit mehr oder weniger zum Übervater der Profession wurde, der auch ich angehöre.</p>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="337" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/bueste-von-andre-le-notre-in-den-tuilerien-530x337.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Eine Büste von André Le Nôtre in den Tuilerien">
<img decoding="async" width="530" height="304" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/potagerversailles3-530x304.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Das Eingangsschild des Obst- und Gemüsegartens von Versailles">
<img decoding="async" width="530" height="293" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/saintcloudparis-530x293.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Saint-Cloud">
</figure>\n
<p><span id="more-60390"></span></p>
<p><em>Meanwhile in Austria</em>: Jean Trehet (ein gebürtiger Franzose, 1654–1740) und der Gärtner Martin Lehemayer begannen im Zuge des <em>redesign</em> Schönbrunns 1696 mit der Anlage des Schönbrunner Gartens. Zur Recherche reiste Trehet nach Frankreich, um einerseits die Gärten zu studieren und andererseits unterschiedliche Pflanzen für Schönbrunn zu besorgen. Neben dem Hauptparterre plante Trehet für Schönbrunn auch ein Orangeriegarten, so wie es beispielsweise auch im Vorbild das es ursprünglich zu übertreffen galt, in Versailles also, einen Teil der Gartenausstattung darstellte. In Bezug auf die Pomeranzen und Zitrusfrüchte war Frankreich diesbezüglich sozusagen <em>front-runner</em>, denn schon im Jahr 1644 wurde beispielsweise in Versailles unterhalb des südlichen Parterres eine südorientierte Orangerie mit davorliegendem Orangerieparkett errichtet, um die aus Vaux-le-Vicomte „übernommenen“ Zitrus- und Orangenbäumchen unterzubringen (vgl. <a href="https://mundschenk.at/meyer-lemon-marmelade/#kleinegartenkunst">Keller, 1976</a>). Die Orangerie, die man heute in Versailles sieht, beherbergt einen 155 m langen Mittelflügel und wurde von Jules Hardouin-Mansart in den 1680er Jahren gebaut. Die großen Fenster bieten Licht, bei möglichen Hitzestau ist die Orangerie belüftbar und im Fall eisiger Kühle auch beheizbar.</p>
<blockquote>
<p>Die große Schönheit dieser kostbaren Pflanzen läßt sich nicht in Worte fassen. Sie rührt her von dem unvergänglichen und glänzenden Grün ihres Blattwerks und von den guten Eigenschaften ihrer Früchte, die entgegen der Neigung aller anderen die längste Zeit des Jahres über am Baum bleiben. Und es vermehrt die Anmut, daß man zugleich, am selben Stamm, kleine, mittlere und große Früchte sieht, daß sogar Blüten sie lange Zeit hindurch begleiten und dem Ort, wo sie stehen, den lieblichsten Duft verleihen. Diese herrlichen Bäume in einem ihrer Natur feindlichen Klima zu ziehen, ist wahrscheinlich die Lust der Fürsten und großen Herren. Darin die Großartigkeit zu bewundern ist leichter, als sie nachzuahmen.</p>
<footer>
<p>– <cite>De Serres, 1600 in <a href="https://mundschenk.at/meyer-lemon-marmelade/#gartentheorie">Wimmer, 1989:85ff</a></cite></p>
</footer>
</blockquote>
<p>Die Bäumchen wurden unter anderem in Kübeln gezogen und während der Sommersaison am Orangerieparkett auf- und ausgestellt. „Wenn die Luft mild ist, kann man die Gärten mit Kübeln (<em>caisses</em>) von Orangen- und Granatapfelbäumen, Jasmin, Oleander usw. schmücken. Man macht daraus Alleen oder stellt Vasen mit verschiedenen Blumen im Wechsel mit den Kübeln an die Ecken der Parterrefelder und Beete.“ (d’Aviler, 1691 in <a href="https://mundschenk.at/meyer-lemon-marmelade/#gartentheorie">Wimmer, 1989:117</a>). Der Einfluß Le Nôtres, einer der wichtigsten, wenn nicht der wichtigste Garten- und Landschaftsarchitekt, war also auch in der Residenzstadt prägend – französischer <em>chic</em> am Wiener Hof.</p>
<p>Die Pomeranzenmarmelade am <em>Croissant</em> ergibt also Sinn und professionsgeschichtlich kann man bei einem Kaffee und ein paar Büchern über die Orangen- und Zitronenbäumchen und Gartengeschichte einen Sonntag ausgezeichnet vorüberziehen lassen. Danke André.</p>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/02/glashaus-in-schoenbrunn-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Zitrus-Glashaus in Schönbrunn">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/schoenbrunner-pomeranzen-im-glashaus-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Schönbrunner Pomeranzen im Glashaus">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/schoenbrunner-pomeranzen-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Schönbrunner Pomeranzen">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/grosse-orangerie-in-schloss-schoenbrunn-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Große Orangerie in Schloß Schönbrunn">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/orangenkegel-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Ein Orangenkegel vor dem Banner der Österreichischen Gartenbau-Gesellschaft">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/nicht-beruehren-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Große Zitrusfrucht mit Schild &quot;Nicht berühren!&quot;">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/pomeranze-am-baum-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Pomeranze am Baum">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/citrus-limon-cajetanum-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Zitrone aus Gaeta (Citrus limon 'Cajetanum')">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/citrus-limon-perettone-canaliculata-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Birnenförmige gefurchte Zitrone (Citrus limon 'Perettone canaliculata')">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/citrus-bergamia-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Bergamotte (Citrus bergamia)">
<img decoding="async" width="530" height="663" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/dekorativer-zitruskorb-530x663.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Ein Dekorationskorb mit verschiedenen Zitrusfrüchten">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/zitronatzitrone-citrus-medica-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Zitronatzitrone (Citrus medica)">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/citrus-aurantium-cv-distorto-o-monstroso-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Monströse Bitterorange (Citrus aurantium cv. Distorto o monstroso)">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/citrus-medica-var-sarcodactylis-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Buddhas Hand (Citrus medica var. sarcodactylis)">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/bluete-einer-panaschierten-zitrone-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Blüte einer panaschierten Zitrone">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/verschlossene-tueren-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Ein verschlossenes Tor mit einer dekorativ abgelegten Zitrusfrucht">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/heimo-karner-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Heimo Karner, Schönbrunner Zitrusgärtner">
</figure>\n
<h2>Quellen und anderes zum Schmökern</h2>
<ul>
<li id="lenotre">Bouchenot-Dechin, P.;  Farhat, G. (2013): <cite>Le Notre in Perspective</cite>. Yale University Press.</li>
<li id="schoenbrunn">Frohmann, E.; Doblhammer, R. (2005): <cite>Schönbrunn – Eine vertiefende Begegnung mit dem Schlossgarten</cite>. Ennsthaler Verlag.</li>
<li id="gartenkunst">Hennebo, D.; Hoffmann, A. (1963): <cite>Geschichte der deutschen Gartenkunst in drei Bänden: Gärten des Mittelalters – Der architektonische Garten (Renaissance und Barock) – Der Landschaftsgarten</cite>. Broschek-Verlag.</li>
<li id="history">Hyams, E. (1971): <cite>A History of Gardens and Gardening</cite>. Praeger Publishers.</li>
<li id="kleinegartenkunst">Keller, H. (1976): <cite>Kleine Geschichte der Gartenkunst</cite>. Paur Parey.</li>
<li id="gartentheorie">Wimmer, C.A. (1989): <cite>Geschichte der Gartentheorie</cite>. Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt.</li>
</ul>
<hr>
<p>Zitronenmarmelade getestet und für himmlisch befunden am <em>Croissant</em>, als Fülle eines feines Biscuits und als Topping einer <em>Panna cotta</em>. Die Pomeranzenmarmelade schmeckt überirdisch am <em>Croissant</em> und als Fülle hauchdünner Palatschinken.</p>
<p><br>
</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/meyer-lemon-marmelade/">Der André ist schuld</a></p>
]]></content:encoded>
													<wfw:commentRss>https://mundschenk.at/meyer-lemon-marmelade/feed/</wfw:commentRss>
				<slash:comments>0</slash:comments>
											</item>
											<item>
				<title>#tierfreitag</title>
				<link>https://mundschenk.at/tierfreitag/</link>
				<comments>https://mundschenk.at/tierfreitag/#respond</comments>
				<pubDate>Fri, 07 Feb 2014 22:59:02 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Hortikultur]]></category>
		<category><![CDATA[Potpourri]]></category>
		<category><![CDATA[#tierfreitag]]></category>
		<category><![CDATA[Fleisch]]></category>
		<category><![CDATA[vegan]]></category>
		<category><![CDATA[vegetarisch]]></category>
				<guid isPermaLink="false">http://mundschenk.at/?p=60267</guid>
									<description><![CDATA[<p>Willkommen beim ersten #tierfreitag. Katharina Seiser hat diesen Neologismus letzte Woche geprägt und ich greife ihn gerne hier auf. Schon während ihres veganen Selbstversuchs habe ich kurz daran gedacht, das Schlagwort „vegan“ hier im Blog zu aktivieren („vegetarisch“ gibt es ja), aber ich habe es angesichts all des ideologischen Ballasts, den dieser Begriff mit sich [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/tierfreitag/">#tierfreitag</a></p>
]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[<p>Willkommen beim ersten #tierfreitag. <a href="https://www.esskultur.at/der-tierfreitag/" target="_blank">Katharina Seiser hat diesen Neologismus letzte Woche geprägt</a> und ich greife ihn gerne hier auf. Schon <a href="https://www.esskultur.at/wie-schmeckt-vegan-tag-4/" target="_blank">während ihres veganen Selbstversuchs</a> habe ich kurz daran gedacht, das <a href="https://mundschenk.at/tag/vegan/">Schlagwort „vegan“</a> hier im Blog zu aktivieren (<a href="https://mundschenk.at/tag/vegetarisch/">„vegetarisch“</a> gibt es ja), aber ich habe es angesichts all des ideologischen Ballasts, den dieser Begriff mit sich bringt, dann doch nicht getan.</p>
<p>Nun also der #tier<em>frei</em>tag (die verschiedenen Lesarten findet ihr bei Katharina). Damit werden hier in Zukunft alle rein pflanzlichen Rezepte gekennzeichnet. Und solche aus der <a href="https://mundschenk.at/markttag/">Rubrik „Markttag“</a>, die sich mit nachhaltiger und auf das Tierwohl bedachter Landwirtschaft oder besonderen pflanzlichen Produkten befaßt. Und damit es auch schon was zu schauen gibt, habe ich die alten Beiträge durchforstet und verschlagwortet. (Und ja, gar so viele sind es noch nicht. Überraschend viel aus der türkischen Küche – sonst spielen halt meistens Milch und Eier irgendwie mit, selbst wenn die Hauptbestandteile des Gerichts Obst oder Gemüse sind.)</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" id="attachment_60319" class="wp-caption alignleft width-530 size-large"><img decoding="async" class="wp-image-60319 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/02/turopolje-schweine-im-waldviertel-530x398.jpg" alt="Turopolje-Schweine im Waldviertel" width="530" height="398" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/02/turopolje-schweine-im-waldviertel-530x398.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/02/turopolje-schweine-im-waldviertel-300x225.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/02/turopolje-schweine-im-waldviertel-768x576.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/02/turopolje-schweine-im-waldviertel-960x720.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/02/turopolje-schweine-im-waldviertel-1060x795.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/02/turopolje-schweine-im-waldviertel.jpg 1600w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption id="figcaption_attachment_60319" class="wp-caption-text">Turopolje-Freilandschweine im Waldviertel</figcaption></figure>
<p><span id="more-60267"></span></p>
<p>Die tierfreien Rezepte:</p>
<ul>
<li><a title="Blast from the Past: Pomeranzenessenz" href="https://mundschenk.at/pomeranzenessenz/">Pomeranzenessenz [hatte ich doch glatt übersehen!]</a></li>
<li><a title="Kısır – ein Festsalat" href="https://mundschenk.at/kisir/">Kısır</a></li>
<li><a title="Dafür sollst du schmoren! – İmam bayıldı" href="https://mundschenk.at/imam-bayildi/">İmam bayıldı</a></li>
<li><a title="Gemüse, gut gefüllt: Zey­ti­nyağlı doma­tes dolması" href="https://mundschenk.at/zeytinyagli-domates-dolmasi-gefuellte-paradeiser/">Zey­ti­nyağlı Doma­tes Dolması</a></li>
<li><a title="Bis meine Nüsse schwarz werden" href="https://mundschenk.at/schwarze-nuesse/">Schwarze Nüsse</a></li>
<li><a title="Rhabarber, Rhabarber" href="https://mundschenk.at/rhabarber-sous-vide/">Rhabarber</a></li>
</ul>
<p>Und noch zwei Beiträge der Gärtnerin, auch #tierfreitagswert sind:</p>
<ul>
<li><a title="Ausflug in den Kräutergarten" href="https://mundschenk.at/ausflug-in-den-kraeutergarten/">Ausflug zum Kräutergarten „Die Amtmann“</a></li>
<li><a title="Mitbringsel aus der Weststeiermark" href="https://mundschenk.at/erdbeeren-aus-der-weststeiermark/">Erdbeeren aus der Weststeiermark</a></li>
</ul>
<p>Schönen #tierfreitag noch! (Auch am Samstag ;-) )</p>
<h2>Post scriptum</h2>
<p><a href="https://www.esskultur.at/oesterreich-vegan-tierfreitag-1/" target="_blank">Nachdem Katharina in ihrem Beitrag auch „Rezepte mit winziger Änderung“ erlaubt</a>, will ich folgende Gerichte zumindest noch verlinken (wenn auch nicht verschlagworten):</p>
<ul>
<li><a title="Primo: Tagliatelle ai finferli di Carinzia" href="https://mundschenk.at/tagliatelle-ai-finferli/">Tagliatelle ai finferli (Olivenöl statt Butter)</a></li>
<li><a title="Weißer Spargel mit brauner Butter" href="https://mundschenk.at/weisser-spargel-mit-brauner-butter/">Spargel <em>sous-vide</em> (Mein erstes Rezept überhaupt. Und wieder Olivenöl statt Butter.)</a></li>
</ul>
<p><a href="https://mundschenk.at/tierfreitag/">#tierfreitag</a></p>
]]></content:encoded>
													<wfw:commentRss>https://mundschenk.at/tierfreitag/feed/</wfw:commentRss>
				<slash:comments>0</slash:comments>
											</item>
											<item>
				<title>Heute essen wir Gemüse</title>
				<link>https://mundschenk.at/vegetarisches-festmahl/</link>
				<comments>https://mundschenk.at/vegetarisches-festmahl/#respond</comments>
				<pubDate>Fri, 26 Apr 2013 19:42:54 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Festmahl]]></category>
		<category><![CDATA[Hortikultur]]></category>
		<category><![CDATA[Keller]]></category>
		<category><![CDATA[Gemüse]]></category>
		<category><![CDATA[vegan]]></category>
		<category><![CDATA[vegetarisch]]></category>
				<guid isPermaLink="false">http://mundschenk.at/?p=9607</guid>
									<description><![CDATA[<p>OK, das war jetzt gelogen. Das vegetarische Festmahl findet erst morgen statt. Mit dem Gemüse hatten wir’s bisher ja nicht so (ein bisserl wie der Fidler), außer halt als Beilage zu tierischem Protein. Wie das Thema der freiwilligen Selbstbeschränkung genau aufgekommen ist, weiß ich nicht mehr, aber nicht alle Gäste waren von der Idee begeistert. [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/vegetarisches-festmahl/">Heute essen wir Gemüse</a></p>
]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[<p>OK, das war jetzt gelogen. Das vegetarische Festmahl findet erst morgen statt. Mit dem Gemüse hatten wir’s bisher ja nicht so (ein bisserl wie der <a href="https://www.derstandard.at/consent/tcf/r5151/lokaltester-schmecks" target="_blank" rel="noopener">Fidler</a>), außer halt als Beilage zu tierischem Protein. Wie das Thema der freiwilligen Selbstbeschränkung genau aufgekommen ist, weiß ich nicht mehr, aber nicht alle Gäste waren von der Idee begeistert. Manche allerdings schon, dem Ansinnen, doch gleich vegan zu kochen, habe ich mich aber aus prinzipiellen (geschmackspolitischen) Erwägungen verweigert.</p>
<p><span id="more-9607"></span></p>
<p>Vegetarisch kochen, eh simpel? Nicht ganz. Lebensmittel enthalten vielfach „versteckte“ Tiere. Sei es die berühmt-berüchtigte Schildlaus im Campari, die Gelatineschönung beim Wein oder das Lab im Rohmilchkäse. Ein rein vegetarisches Festmahl ist also auch eine Frage des <em>sourcing</em>. Wer unsere bisherigen Abenteuer kennt, weiß schon, das es nicht ganz ohne das geht, was <a href="https://mundschenk.at/author/tina/">die Weinhauerin</a> als „chi-chi“ bezeichnet. Das beginnt diesmal schon damit, daß die Speisenfolge geheim geblieben ist. Nur die Weinhauerin, eine weitere Mitköchin und <a href="https://mundschenk.at/author/piny/">der Mundschenk</a> wissen über die geplanten Gerichte Bescheid. Die Weinkarte und die Namen der Gerichte wollen wir euch aber nicht vorenthalten:</p>
<ul>
<li><em>Der bunte Block</em><br>
2012 Muscadet Sèvre et Maine (Domaine de la Foliette, Loire, Frankreich)</li>
<li><em>Sunken City</em><br>
2011 Mâcon-Fuissé (Domaine Romanin, Burgund, Frankreich)</li>
<li><em>Vergessenes Osternest</em><br>
2009 Sauvignon Blanc (Chocalan, Casablanca Valley, Chile)</li>
<li><em>Mr. Burns</em><br>
Cava Brut Reserva (Miquel Pons, Penedès, Spanien)</li>
<li><em>Eierspeis</em><br>
2010 Cabernet Franc „Vigna Sottopasso“ (Nicola &amp; Mauro Cencig, Friaul, Italien)</li>
<li><em>Autokino</em><br>
Ratafia de Champagne (Distillerie Goyard, Champagne, Frankreich)</li>
<li><em>Das Schweigen der Kälber</em></li>
</ul>
<p>Was sich dahinter verbirgt? Tja. Das verraten wir demnächst in diesem Blog.</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/vegetarisches-festmahl/">Heute essen wir Gemüse</a></p>
]]></content:encoded>
													<wfw:commentRss>https://mundschenk.at/vegetarisches-festmahl/feed/</wfw:commentRss>
				<slash:comments>0</slash:comments>
											</item>
											<item>
				<title>Ein Glas Jalapeños</title>
				<link>https://mundschenk.at/chilis-im-garten/</link>
				<comments>https://mundschenk.at/chilis-im-garten/#comments</comments>
				<pubDate>Fri, 05 Oct 2012 06:00:10 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Die Gärt­ne­rin</dc:creator>
						<category><![CDATA[Hortikultur]]></category>
		<category><![CDATA[Chilis]]></category>
		<category><![CDATA[Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Habanero]]></category>
		<category><![CDATA[Red Savina]]></category>
		<category><![CDATA[Twilight]]></category>
				<guid isPermaLink="false">https://mundschenk.at/?p=3449</guid>
									<description><![CDATA[<p>Dieser weise Spruch bewahrheitete sich leider vor einiger Zeit für den Küchenmeister: Beim Kandieren der ersten Ernte meiner diesjährigen Chilipflanzen kam es zu einem unglücklichen Zusammentreffen mit heißem Läuterzucker. Mein Chiliexperiment begann vor ein paar Jahren, als ich durch eine Freundin auf die Idee kam, zu versuchen exotische, bzw. außergewöhnliche Pflanzen zu ziehen. Mit den [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/chilis-im-garten/">Ein Glas Jalapeños</a></p>
]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-11"><img decoding="async" class="wp-image-4149 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/ernte-2010-150x150.jpg" alt="&quot;Red Savina&quot;- und Twilight-Chilis" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/ernte-2010-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/ernte-2010-300x300.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/ernte-2010-768x768.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/ernte-2010-530x530.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/ernte-2010-960x960.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/ernte-2010-1060x1060.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/ernte-2010.jpg 2048w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/mave/">Die Gärt­ne­rin</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Dieser weise Spruch bewahrheitete sich leider vor einiger Zeit für <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">den Küchenmeister</a>: Beim Kandieren der ersten Ernte meiner diesjährigen Chilipflanzen kam es zu einem unglücklichen Zusammentreffen mit heißem Läuterzucker.
<p>Mein Chiliexperiment begann vor ein paar Jahren, als ich durch eine Freundin auf die Idee kam, zu versuchen exotische, bzw. außergewöhnliche Pflanzen zu ziehen. Mit den entsprechenden Informationen <a href="https://www.tropenland.at/trp/default.asp" target="_blank" rel="noopener noreferrer">aus einem einschlägigen Forum</a>, gab es dann kein Halten mehr – gesagt, getan, schon bald tummelte sich bei mir eine illustre kleine Runde an Zitruspflanzen, Avocados, Pitahayas, Orchideen – und natürlich Chilis. Schließlich wollte ich ja auch ein bisschen etwas ernten können (was z.B. bei Avocados hierzulande nur schwer bis gar nicht möglich ist).</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail"><img decoding="async" class="wp-image-4153 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/twilight-chilis-150x150.jpg" alt="Reife (rot) und unreife (violett) Twilight-Chilis" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/twilight-chilis-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/twilight-chilis-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Somit kommen die meisten Chilis, die der Küchenmeister für seine Kreationen verwendet, aus eigenem Anbau – selbstverständlich bio, ohne jegliche Spritzmittel. Jedes Jahr gibt es andere Sorten, manche bleiben aber auch Konstanten, wie die von Lila zu Gelborange zu Rot reifenden NuMex- bzw. Twilight-Chilis (aus der Art <em>Capsicum annuum</em>). Diese Sorte zeichnet sich neben ihrer mittleren Schärfe (Stufe 6 bis 7 auf der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Scoville-Skala" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Scoville-Skala</a>) auch durch ihre optischen Vorzüge aus – durch die verschiedenen Reifestadien sind oft Früchte verschiedener Farbe gleichzeitig an der Pflanze.
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2"><img decoding="async" class="wp-image-4150 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/habanero-chili-150x150.jpg" alt="Oranger Habanero-Chili" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/habanero-chili-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/habanero-chili-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/mave/">Die Gärt­ne­rin</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Eine weitere Chilifamilie die ich – auch wegen des Küchenmeisters Vorliebe für Schärfeexperimente – gerne anbaue, sind Habaneros (ein Cultivar von <em>Capsicum chinense</em>). Dieser Zuchtform zeichnet sich durch ihre feurige Schärfe und ein fruchtig-tropisches Aroma aus – Habaneros gehören zu den schärfsten Chilis der Welt. Daher ist hier besondere Vorsicht bei der Verarbeitung geboten – selbige sollte nie ohne Schutzhandschuhe erfolgen. Für den durchschnittlichen europäischen Geschmack ist die extreme Schärfe der Habaneros wirklich gewöhnungsbedürftig. Sich geschmacklich heran tasten ist hier unbedingt notwendig. Eine Möglichkeit das Ganze etwas zu „entschärfen“ ist die Kerne und die inneren Zellwände zu entfernen. Darin befindet sich nämlich das meiste Capsaicin, der Stoff der für die Schärfe verantwortlich ist. Bei meinen Habanero-Pflanzen war auch schon mal die Sorte <em>Red Savina</em> dabei, welche lange Zeit als die schärfste Chili der Welt galt. Dieses Jahr sind es zwei mexikanische Habaneros geworden. Derzeit befinden sie sich wie man sieht noch im Reifungsprozess, aber im Laufe des Herbstes sollten sie noch orange werden.
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-3"><img decoding="async" class="wp-image-4151 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/red-savina-chili-530x353.jpg" alt="Habanero-Cultivar &quot;Red Savina&quot;" width="530" height="353" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/red-savina-chili-530x353.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/red-savina-chili-300x200.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/red-savina-chili-768x511.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/red-savina-chili-960x639.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/red-savina-chili-1060x705.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/red-savina-chili.jpg 2048w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/mave/">Die Gärt­ne­rin</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-4"><img decoding="async" class="wp-image-4237 size-thumbnail" title="Habanero-Jungpflanze" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/habanero-jungpflanze-150x150.jpg" alt="Habanero-Jungpflanze im Anzuchttopf" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/habanero-jungpflanze-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/habanero-jungpflanze-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/mave/">Die Gärt­ne­rin</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-5"><img decoding="async" class="wp-image-4236 size-thumbnail" title="Chiliblüten (2009)" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/chiliblueten-2009-150x150.jpg" alt="Chiliblüten und -knospen" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/chiliblueten-2009-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/chiliblueten-2009-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/mave/">Die Gärt­ne­rin</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Aufzucht- und pflegetechnisch sind Chilis grundsätzlich nicht so kompliziert – meine Pflanzen stehen in Töpfen und haben einen sonnigen bis halbschattigen, windgeschützten Standort. Balkon oder Terrasse sind für die Chiliaufzucht z.B. gut geeignet. Mit regelmäßigem, aber nicht übermäßigem Gießen bin ich stets sehr gut gefahren, denn die Pflanzen mögen weder längere Zeit staubtrockene Erde noch „nasse Füße“. Grundsätzlich habe ich um die Pflanzen eher weniger Aufwand betrieben, also fast nicht gedüngt oder zurückgeschnitten. Selbiges kann man aber natürlich machen – für ausführlichere Infos zum Chilianbau kann ich die Seite <a href="https://pepperworld.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pepperworld</a> empfehlen. Saatgut bzw. junge Pflanzen bekommt man heutzutage auch teilweise schon im Gartencenter. Ich bevorzuge hierfür allerdings grundsätzlich Pflanzenmärkte, wie jenen im Botanischen Garten in Wien, der jedes Jahr im April stattfindet.
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-3 icon-6"><img decoding="async" class="wp-image-4152 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/thai-chilis-150x150.jpg" alt="Reife und unreife Thai-Chilis" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/thai-chilis-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/thai-chilis-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Bisherige Verarbeitungsexperimente waren Dörren (danach roch der ganze Raum nach Chili, was aber durch gutes Durchlüften wieder verschwand), Kandieren und an einer Schnur aufgehängt Trocknen. Hierbei ist zu beachten, dass sich dickfleischige Chilis wie Habaneros nicht zum an der Luft Trocknen, sondern eher zum Dörren oder Einfrieren eignen. Bin schon gespannt was sich der Küchenmeister für den Rest der diesjährigen Chiliernte einfallen lässt!
<p><a href="https://mundschenk.at/chilis-im-garten/">Ein Glas Jalapeños</a></p>
]]></content:encoded>
													<wfw:commentRss>https://mundschenk.at/chilis-im-garten/feed/</wfw:commentRss>
				<slash:comments>2</slash:comments>
											</item>
											<item>
				<title>Bis meine Nüsse schwarz werden</title>
				<link>https://mundschenk.at/schwarze-nuesse/</link>
				<comments>https://mundschenk.at/schwarze-nuesse/#comments</comments>
				<pubDate>Wed, 15 Aug 2012 21:23:55 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Hortikultur]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[#tierfreitag]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne Nüsse]]></category>
		<category><![CDATA[Kandieren]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarze Nüsse]]></category>
		<category><![CDATA[sous-vide]]></category>
		<category><![CDATA[vegetarisch]]></category>
		<category><![CDATA[Walnuß]]></category>
				<guid isPermaLink="false">https://mundschenk.at/?p=892</guid>
									<description><![CDATA[<p>Tiefschwarz sind sie inzwischen, meine Nüsse. Vor einem Monat waren sie noch grün. Traditionell vor oder um die Johannisnacht (24. Juni) gepflückt, sind grüne Walnüsse die Basis für allerlei wohlschmeckende Zubereitungen. Vin de noix, Nocino und wie die angesetzten Liköre und Schnäpse da alle heißen, sind doch eher nichts für Kinder. Schwarze Nüsse hingegen – [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/schwarze-nuesse/">Bis meine Nüsse schwarz werden</a></p>
]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-7"><img decoding="async" class="wp-image-1074 size-thumbnail" title="Schwarze Nüsse im Glas" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/schwarze-nuesse-im-glas-150x150.jpg" alt="Schwarze Nüsse im Glas" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/schwarze-nuesse-im-glas-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/schwarze-nuesse-im-glas-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p>Tiefschwarz sind sie inzwischen, meine Nüsse. Vor einem Monat waren sie noch grün. Traditionell vor oder um die Johannisnacht (24. Juni) gepflückt, sind grüne Walnüsse die Basis für allerlei wohlschmeckende Zubereitungen. <em>Vin de noix</em>, <em>Nocino</em> und wie die angesetzten Liköre und Schnäpse da alle heißen, sind doch eher nichts für Kinder. Schwarze Nüsse hingegen – auch wenn sie sich im Titel dieses Beitrags nicht so anhören mögen – hingegen schon. Zum Beispiel mit Vanille- oder Nußeis. Doch auch, wer nicht unbedingt zu den Naschkatzen zählt, wird schwarze Nüsse schätzen: Sowohl zu Käse wie zu Pasteten und Wildgerichten passen die eingelegten Walnüsse ganz vorzüglich!</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-4 icon-8"><img decoding="async" class="wp-image-1127 size-thumbnail" title="Nüsse waschen" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/nuesse-waschen-150x150.jpg" alt="Grüne Walnüsse werden in einem Waschbecken gewaschen" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/nuesse-waschen-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/nuesse-waschen-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p>Letztes Jahr habe ich mehr als einen Kilo grüne Nüsse vom Walnußbaum im Garten der Oma der <a href="https://mundschenk.at/author/mave/">Gärtnerin</a> geerntet. Die Verwandlung der grünen in schwarze Nüsse war dann auch eine ziemliche Plackerei. Bevor es ans Kandieren geht, müssen die Nüsse nämlich erst einmal zwei bis drei Wochen gewässert werden. Wässern heißt: täglich zweimal das Wasser wechseln und die Schüssel ordentlich ausschwemmen. Und vorher natürlich jede Nuß mehrfach bis zur Mitte anstechen. Ich verwende dafür eine dieser kleinen dreizackigen Gabeln zum Erdäpfelschälen. Das funktioniert ganz gut. Man muß nur Handschuhe tragen, ordentliche, denn die Gerbsäure der Nüsse färbt nicht nur gut und dauerhaft, sie verätzt auch die Haut.</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-3 icon-9"><img decoding="async" class="wp-image-1067 size-thumbnail" title="Nüsse gestochen" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/nuesse-gestochen-150x150.jpg" alt="Die grünen Walnüsse wurden mit einer Nadel angestochen." width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/nuesse-gestochen-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/nuesse-gestochen-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p>Alle Rezepte verweisen daher zu recht auf Handschuhe. Es sollten aber auch wirklich ordentliche sein. Die von mir letztes Jahr verwendeten billigen Plastikeinweghandschuhe aus dem Drogeriemarkt waren der Beanspruchung nicht gewachsen. Das Resultat: Einen Monat lang Hände wie Stefan Petzner und drei Finger mit offenen Wunden. Diesmal also richtig dicke Sanitärreinigungshandschuhe. Die sind zwar nun auch ein bisserl braun eingefärbt, haben funktionell aber nichts zu wünschen übrig gelassen.</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-5 icon-10"><img decoding="async" class="wp-image-1071 size-thumbnail" title="Nüsse nach dem Wässern" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/nuesse-nach-dem-waessern-150x150.jpg" alt="Grüne Walnüsse teilweise geschwärzt nach vierzehntägiger Wässerung" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/nuesse-nach-dem-waessern-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/nuesse-nach-dem-waessern-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p>Während der drei Wochen verfärben sich die Nüsse immer stärker, richtig schwarz sind sie danach aber noch lange nicht. Eher bundesheertarnfarbenscheckig. Die richtig dunkle Farbe kommt erst beim Erhitzen. Nachdem ich 2011 mit großem Erfolg die traditionelle Methode ausprobiert hatte, wollte ich dieses Jahr schauen, ob sich der Komfort (beziehungsweise die Geschwindigkeit) durch die Anwendung des <em>sous-vide</em>-Verfahrens steigern ließe.</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" id="attachment_1076" class="wp-caption alignright width-150 size-thumbnail icon-11"><img decoding="async" class="wp-image-1076 size-thumbnail" title="Zuckersirup" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/zuckersirup-150x150.jpg" alt="Kochender Zuckersirup" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/zuckersirup-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/zuckersirup-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption id="figcaption_attachment_1076" class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span> Kochender Zuckersirup</figcaption></figure>
<p>Die kurze Antwort: Es geht, aber weniger aufwendig ist es letztlich nicht. Angesichts der Nebenwirkungen (auf die ich später noch genauer zu sprechen kommen werde) lohnt sich <em>sous-vide</em> hier einfach nicht. Ohne einen Garvorgang sind die Walnüsse schon von der Konsistenz her nicht zu genießen. Das Kandieren allein – also der Austausch von Wasser in den Zellen durch eine Zuckerlösung – macht sie nicht weich genug.</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail"><img decoding="async" class="wp-image-1070 size-thumbnail" title="Fertiger Sirup mit Gewürzen" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/fertiger-sirup-mit-gewuerzen-150x150.jpg" alt="Zuckersirup mit Zitronenschale, Vanilleschoten und Piment" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/fertiger-sirup-mit-gewuerzen-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/fertiger-sirup-mit-gewuerzen-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure><br>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2"><img decoding="async" class="wp-image-1072 size-thumbnail" title="Nüsse vakuumiert" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/nuesse-vakuumiert-150x150.jpg" alt="Walnüsse mit Sirup vakuumiert" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/nuesse-vakuumiert-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/nuesse-vakuumiert-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p>Ich hätte die Nüsse natürlich auch einfach in Salzwasser blanchieren können, aber darauf habe ich zugunsten einer temperaturkontrollierten Garung verzichtet: ca. 10 Stunden bei 85 Grad waren diesbezüglich prinzipiell auch ausreichen. Versuchen wollte ich eine „Äquilibriumskandierung“ analog zu der in <em>Modernist Cuisine</em> vorgestellten Methode des <em>equilibrium brining</em>. Dazu habe ich Zucker mit etwas Wasser zu einem Sirup verkocht, wobei ich so viel Zucker verwendet habe, daß das Gewicht der Walnüsse und des Wassers gemeinsam nur etwa die Hälfte des Gewichts des Zuckers ausgemacht hat. Die genaue Berechnung war etwas komplizierter, aber das Ziel der Methode war, durch osmotischen Austausch ein Gleichgewicht bei ungefähr 65 Brix (65 Gramm Zucker in 100 Gramm Sirup) zu erreichen. Das entspricht in etwa der üblichen finalen Zuckerkonzentration in kandierten Früchten.</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-3"><img decoding="async" class="wp-image-1628 size-thumbnail" title="Verfärbtes Wasser" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/verfaerbtes-wasser-150x150.jpg" alt="Nach dem Kochen der schwarzen Nüsse ist das Wasser verfärbt" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/verfaerbtes-wasser-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/verfaerbtes-wasser-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p>Dummerweise haben die Nüsse im Wasserbad nicht nur Farbe an den Sirup (normal) abgegeben, sondern auch an das Wasserbad selbst. Es ist ein bei <em>sous-vide</em>-Interessierten bekanntes Phänomen, daß trotz luftdichter Verpackung gewisse Aromen (z.B. Rauch bei Selchfleisch) bei längerer Garung an die Umgebung abgegeben werden können. (Wenn es auf völlige Gasdichtheit ankommt, gibt es spezielle Vakuumbeutel mit Sperrschichten.) Auf die Farbe des Wassers hatte das allerdings bei mir noch nie Auswirkungen. Bis jetzt. Zuerst wollte ich’s ja nicht wirklich glauben, doch auch bei Tageslicht war das Wasser eindeutig braun. Um das Wegschütten bin ich dann natürlich nicht herumgekommen.</p>
<p>Aber was war mit den Nüssen? Die durften nach dem Bad noch ein bißchen bei Kühlschranktemperaturen abhängen, ehe ich die Gewürze durch frische ersetzt und den Sirup noch einmal aufgekocht habe. Das Zwischenergebnis hatte mich geschmacklich und optisch im Vergleich zur Vorjahresernte nicht überzeugt. Natürlich hatte die auch ein ganzes Jahr mehr Reifungszeit. Wie weit sich hier die <em>sous-vide</em>-Variante angleicht, werde ich nächstes Jahr berichten! Die diesjährigen Nüsse sind wesentlich runzliger, der Wasserverlust durch die Vakuumgarung war also höher als bei der traditionellen Methode. Wobei ich mich dunkel daran erinnern kann, daß die herkömmlich geschwärzten Nüsse am Anfang auch so ausgesehen haben. Ob sich da noch was ändert, sehen wir dann wir dann naturgemäß erst in einem Jahr.</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" id="attachment_1073" class="wp-caption alignleft width-530 size-large icon-2 icon-4"><img decoding="async" class="wp-image-1073 size-large" title="Schwarze Nüsse außen" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/schwarze-nuesse-aussen-530x398.jpg" alt="Zwei schwarze Nüsse: Oben sous-vide von heuer, unten traditionell vom letzten Jahr" width="530" height="398" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/schwarze-nuesse-aussen-530x398.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/schwarze-nuesse-aussen-300x225.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/schwarze-nuesse-aussen-768x576.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/schwarze-nuesse-aussen-960x720.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/schwarze-nuesse-aussen-1060x795.jpg 1060w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption id="figcaption_attachment_1073" class="wp-caption-text">Oben: eine Sous-vide-Nuß nach einer Woche. Unten: eine traditionell geschwärzte Nuß nach einem Jahr Reifung.</figcaption></figure><br>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-5"><img decoding="async" class="wp-image-1075 size-thumbnail" title="Schwarze Nüsse innen" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/schwarze-nuesse-innen-150x150.jpg" alt="Aufgeschnittene schwarze Nüsse: Oben sous-vide von heuer, unten traditionell vom letzten Jahr" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/schwarze-nuesse-innen-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/schwarze-nuesse-innen-300x300.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/schwarze-nuesse-innen-768x768.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/schwarze-nuesse-innen-530x530.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/schwarze-nuesse-innen-960x960.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/schwarze-nuesse-innen-1060x1060.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/schwarze-nuesse-innen.jpg 1540w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p>Im Inneren der Nüsse hielten sich die Unterschiede rein optisch in Grenzen, geschmacklich lagen zwischen den zwei Varianten aber ganze Welten: Ohne Reifung können die Nüsse gar nichts. Vielleicht gibt es im Spätherbst in der Wildsaison noch eine Walnußverkostung: Ernte 2011 süß, Ernte 2011 pikant (mit ein bißchen Salz und Chili zusätzlich zu den Gewürzen), Ernte 2012. Wer stellt sich für Doppelverblindung und Dreickstext zur Verfügung?</p>
<p></p>

<p><a href="https://mundschenk.at/schwarze-nuesse/">Bis meine Nüsse schwarz werden</a></p>
]]></content:encoded>
													<wfw:commentRss>https://mundschenk.at/schwarze-nuesse/feed/</wfw:commentRss>
				<slash:comments>3</slash:comments>
											</item>
											<item>
				<title>Twilight, süß</title>
				<link>https://mundschenk.at/twilight-chilis-kandieren/</link>
				<comments>https://mundschenk.at/twilight-chilis-kandieren/#respond</comments>
				<pubDate>Tue, 31 Jul 2012 21:06:51 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Hortikultur]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Chilis]]></category>
		<category><![CDATA[Kandieren]]></category>
		<category><![CDATA[sous-vide]]></category>
		<category><![CDATA[Twilight]]></category>
				<guid isPermaLink="false">http://mundschenk.at/?p=839</guid>
									<description><![CDATA[<p>Am Wochenende hat die Gärtnerin ein paar Mitbringsel aus ihrem Garten zum Festmahl mitgebracht. Nachdem ich von der letzten Ernte noch genügend getrocknete Chilis vorrätig habe, sollen es diesmal kandierte Chilis werden. Die Idee dazu ist mir letztes Jahr zufällig gekommen, als nach dem Zubereiten von schwarzen Nüssen zwei ehemals getrocknete und nunmehr kandierte Chilischoten [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/twilight-chilis-kandieren/">Twilight, süß</a></p>
]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[<p>Am Wochenende hat die Gärtnerin ein paar Mitbringsel aus ihrem Garten zum Festmahl mitgebracht. Nachdem ich von der letzten Ernte noch genügend getrocknete Chilis vorrätig habe, sollen es diesmal kandierte Chilis werden. Die Idee dazu ist mir letztes Jahr zufällig gekommen, als nach dem Zubereiten von schwarzen Nüssen zwei ehemals getrocknete und nunmehr kandierte Chilischoten im Sieb zurückgeblieben sind. Ganz neu ist die Idee natürlich nicht, die einschlägigen <em>chilihead</em>-Foren sind voll von entsprechenden Rezepten.</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-11"><img decoding="async" class="wp-image-842 size-large" title="Chilis vor dem Kandieren" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/chilis-vor-dem-kandieren-530x398.jpg" alt="Twilight-Chilis in unterschiedlichen Reifegraden in einer Porzellanschüssel" width="530" height="398" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/chilis-vor-dem-kandieren-530x398.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/chilis-vor-dem-kandieren-300x225.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/chilis-vor-dem-kandieren-768x576.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/chilis-vor-dem-kandieren-960x720.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/chilis-vor-dem-kandieren-1060x795.jpg 1060w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Die meisten der <a href="https://chiliforum.hot-pain.de/threads/numex-twilight-capsicum-annuum.2697/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>NuMex Twilight Chilis</em></a> sind noch nicht ganz reif und daher violett. Einmal schauen, was das geschmacklich heißt nach dem Kandieren.
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large"><img decoding="async" class="wp-image-843 size-large" title="Eine Prise Zitronensäure" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/eine-prise-zitronensaeure-530x398.jpg" alt="Zucker und Wasser und eine Prise Zitronensäure" width="530" height="398" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/eine-prise-zitronensaeure-530x398.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/eine-prise-zitronensaeure-300x225.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/eine-prise-zitronensaeure-768x576.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/eine-prise-zitronensaeure-960x720.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/eine-prise-zitronensaeure-1060x795.jpg 1060w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Den Sirup habe ich aus drei Teilen Zucker und einem Teil Wasser hergestellt. Die geheime Zutat: ein Prozent Zitronensäure. Die sollte einerseits ein gewisses geschmackliches Gegengewicht zur Süße sein und andererseits beim Aufkochen einen Teil des Zuckersirups „invertieren“, also in Glucose und Fructose aufspalten und damit das Auskristallisieren auch bei hoher Zuckerkonzentration verhindern..
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-2"><img decoding="async" class="wp-image-844 size-large" title="Zuckersirup" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/zuckersirup-530x530.jpg" alt="Zuckersirup" width="530" height="530" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/zuckersirup-530x530.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/zuckersirup-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/zuckersirup-300x300.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/zuckersirup-768x768.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/zuckersirup-960x960.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/zuckersirup-1060x1060.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/zuckersirup.jpg 1722w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Der Zuckersirup durfte dann auf eine plastikverträgliche Temperatur abkühlen, bevor er in den Beutel mit den Chilis gewandert ist:
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-3"><img decoding="async" class="wp-image-840 size-large" title="Chilis in Sirup mit Hand" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/chilis-in-sirup-mit-hand-530x398.jpg" alt="Twilight-Chilis mit Sirup vakuumiert" width="530" height="398" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/chilis-in-sirup-mit-hand-530x398.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/chilis-in-sirup-mit-hand-300x225.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/chilis-in-sirup-mit-hand-768x576.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/chilis-in-sirup-mit-hand-960x720.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/chilis-in-sirup-mit-hand-1060x795.jpg 1060w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-2 icon-4"><img decoding="async" class="wp-image-841 size-large" title="Chilis in Sirup, abstrakt" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/chilis-in-sirup-abstrakt-530x236.jpg" alt="Twilight-Chilis mit Sirup vakuumiert vor einer Lichtquelle" width="530" height="236" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/chilis-in-sirup-abstrakt-530x236.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/chilis-in-sirup-abstrakt-300x134.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/chilis-in-sirup-abstrakt-768x342.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/chilis-in-sirup-abstrakt-960x428.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/chilis-in-sirup-abstrakt-1060x472.jpg 1060w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Nach dem Auskühlen ging’s in den Kühlschrank. In ungefähr zwei Wochen sollten wir sehen, ob das „kalte“ Kandieren ein Erfolg war. Falls ja, gibt’s auch ein richtiges Rezept.
<p><a href="https://mundschenk.at/twilight-chilis-kandieren/">Twilight, süß</a></p>
]]></content:encoded>
													<wfw:commentRss>https://mundschenk.at/twilight-chilis-kandieren/feed/</wfw:commentRss>
				<slash:comments>0</slash:comments>
											</item>
											<item>
				<title>Ausflug in den Kräutergarten</title>
				<link>https://mundschenk.at/ausflug-in-den-kraeutergarten/</link>
				<comments>https://mundschenk.at/ausflug-in-den-kraeutergarten/#respond</comments>
				<pubDate>Wed, 18 Jul 2012 20:29:31 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Die Gärt­ne­rin</dc:creator>
						<category><![CDATA[Hortikultur]]></category>
		<category><![CDATA[Markttag]]></category>
		<category><![CDATA[#tierfreitag]]></category>
		<category><![CDATA[Ausflug]]></category>
		<category><![CDATA[Gamlitz]]></category>
		<category><![CDATA[Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Kräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Minze]]></category>
		<category><![CDATA[Südsteiermark]]></category>
				<guid isPermaLink="false">http://mundschenk.at/?p=744</guid>
									<description><![CDATA[<p>Heute wurde die Gärtnerin von einer Freundin, die ebenfalls eine begeisterte Hobbygärtnerin ist,&#160; eingeladen, den Kräutergarten und Genussladen „Die Amtmann“ in Gamlitz zu besuchen. Da es derzeit am angenehmsten ist, die Mittagshitze eher zu vermeiden, machte ich mich dementsprechend früh auf in die Südsteiermark. Gegen 10 Uhr kamen wir schließlich beim Kräutergarten an. Das Erste, [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/ausflug-in-den-kraeutergarten/">Ausflug in den Kräutergarten</a></p>
]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-3 icon-6"><img decoding="async" class="wp-image-759 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/eingang-150x150.jpg" alt="Der Eingang zum Genußgarten &quot;Die Amtmann&quot;" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/eingang-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/eingang-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/mave/">Die Gärt­ne­rin</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Heute wurde die Gärtnerin von einer Freundin, die ebenfalls eine begeisterte Hobbygärtnerin ist,&nbsp; eingeladen, den Kräutergarten und Genussladen „<a href="https://www.die-amtmann.at/" target="_blank">Die Amtmann</a>“ in Gamlitz zu besuchen. Da es derzeit am angenehmsten ist, die Mittagshitze eher zu vermeiden, machte ich mich dementsprechend früh auf in die Südsteiermark. Gegen 10 Uhr kamen wir schließlich beim Kräutergarten an.
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-7"><img decoding="async" class="wp-image-769 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/minzenacker-schild-150x150.jpg" alt="Schild &quot;Minzenacker&quot;" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/minzenacker-schild-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/minzenacker-schild-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/mave/">Die Gärt­ne­rin</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Das Erste, was man danach sieht, ist der Aufgang zum Hofgebäude und zum Hauptgarten, an dessen Rand schon die ersten Pflanzen wie Baldrian und roter Sonnenhut wachsen. Folgt man diesem Weg, kommt man zuerst in den Minzegarten – für mich persönlich gleich ein Highlight des Besuchs. Viele Sorten, auch eher unbekanntere Exemplare wie z.B. Erdbeerminze, Ananasminze, Feigenminze oder Nadelminze wuchern hier eifrig die Beete zu. Einzelne Blättchen abzupfen und riechen natürlich erlaubt. :-) Neben jeder Pflanze oder Kraut steckt übrigens ein kleines Infoschild in der Erde, sodass sich Besucherinnen und Besucher auch ohne Führung zurechtfinden.
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-4 icon-8"><img decoding="async" class="wp-image-765 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/lavendelspirale-150x150.jpg" alt="&quot;Lavendelspirale&quot; im Genußgarten &quot;Die Amtmann&quot;" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/lavendelspirale-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/lavendelspirale-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/mave/">Die Gärt­ne­rin</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Oberhalb des Minzegartens befindet sich die „Lavendelspirale“ – leider war diese teilweise schon abgeblüht. Um ihre volle Schönheit zu bewundern, ist hier wohl ein Besuch im Frühjahr ratsam.&nbsp; Geht man dann weiter den Hügel hinauf kommt man, vorbei an ein paar jungen seltenen Obstbäumchen, wie Kornelkirsche oder Mispel, zum Rosengarten. Dieser ist ebenfalls an einem Hang angelegt. Das Besondere daran ist, dass hier Bulgarische Ölrosen wachsen, deren Blüten zur Herstellung echten Rosenöls verwendet werden. Leider hatten wir auch hier die Blüte (fast) verpasst.
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-3 icon-9"><img decoding="async" class="wp-image-762 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/kraeuterkrater-150x150.jpg" alt="Der &quot;Kräuterkrater&quot; im Genußgarten &quot;Die Amtmann&quot;" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/kraeuterkrater-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/kraeuterkrater-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/mave/">Die Gärt­ne­rin</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" id="attachment_757" class="wp-caption alignright width-150 size-thumbnail icon-2 icon-5 icon-10"><img decoding="async" class="wp-image-757 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/aronia-150x150.jpg" alt="Aronia" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/aronia-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/aronia-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption id="figcaption_attachment_757" class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/mave/">Die Gärt­ne­rin</a> | mnd.sc</span> Aronia</figcaption></figure>Das geheime Herzstück des Gartens bildet jedoch der sogenannte „Kräuterkrater“, wo eine Vielfalt von Küchenkräutern amphitheaterartig angelegt wachsen. Der Sinn der Sache ist angeblich, dass die Wärme besser „eingefangen“ wird. An der tiefsten Stelle befindet sich ein kleiner Tümpel. Von den Kräutern die auf den „Stufen“&nbsp; wachsen, hatten es mir besonders die diversen Salbeisorten angetan, wie Muskateller-Salbei, Mandarinen-Salbei, dreifarbiger Salbei (dunkelgrün, beige und lila gesprenkelt) und noch so einige mehr. Ebenfalls vorhanden sind z.B. diverse Arten von Thymian, Majoran oder Melisse, aber auch Pflanzen wie Aronia, Fette Henne oder Schwarze Malve, die am Rand des „Kraters“ ihr Plätzchen bekommen haben. Nicht fehlen in diesem kleinen Naturparadies darf auch das Biotop, in dem sich diverse Bewohnerinnen und Bewohner tummeln sollen – jedoch muß man Glück haben um sie zu erblicken.
<p>Der Name der Wirtschaft stammt von der ehemaligen Besitzerin des Hofes, einer alten Frau, die dafür bekannt war immer mit ihrem alten Fahrrad mit vollbepacktem Anhänger unterwegs zu sein und im ganzen Ort nur „die Amtmann“ genannt wurde. Verewigt wurde sie im Logo des Betriebes.</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-11"><img decoding="async" class="wp-image-763 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/genussladen-150x150.jpg" alt="Marmeladengläser im Genußladen &quot;Die Amtmann&quot;" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/genussladen-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/genussladen-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/mave/">Die Gärt­ne­rin</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Neben dem Kräutergarten gibt es im Haus auch einen sogenannten Genussladen, wo eine kleine, aber feine Auswahl an selbst hergestellten Produkten wie Fruchtaufstriche und Gelees, Minzzucker, Rosenblütensirup, eingelegte Vogelbeeren, Kräutertee und Wein verkauft werden. Ich hab mich für einen Weinbergpfirsichaufstrich für mich und eine (laut Etikett) „Scharfe Pflaumensoße“ als Mitbringsel für den Küchenmeister entschieden – ich hoffe es wird munden. :-)
<p>Mit Anfang August eröffnet die Hofbesitzerin übrigens ein kleines Freiluft-Café auf der Terrasse des Hauses. Nicht nur deswegen ist „Die Amtmann“ einen weiteren Besuch absolut wert.</p>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="371" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/minzenacker-530x371.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Der Minzenacker im Genußgarten &quot;Die Amtmann&quot;">
<img decoding="async" width="530" height="435" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/ananasminze-530x435.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Ananasminze">
<img decoding="async" width="530" height="771" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/kornelkirsche-530x771.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Kornelkirsche">
<img decoding="async" width="530" height="627" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/bulgarische-oelrose-530x627.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Bulgarische Ölrose">
<img decoding="async" width="530" height="459" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/muskatellersalbei-530x459.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Muskatellersalbei">
<img decoding="async" width="530" height="491" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/dreifaerbiger-salbei-530x491.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Dreifärbiger Salbei">
<img decoding="async" width="530" height="700" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/schwarze-malve-530x700.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Schwarze Malve">
<img decoding="async" width="530" height="394" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/07/volle-regale-530x394.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Volle Regale im Genußladen &quot;Die Amtmann&quot;">
</figure>\n
<p><a href="https://mundschenk.at/ausflug-in-den-kraeutergarten/">Ausflug in den Kräutergarten</a></p>
]]></content:encoded>
													<wfw:commentRss>https://mundschenk.at/ausflug-in-den-kraeutergarten/feed/</wfw:commentRss>
				<slash:comments>0</slash:comments>
											</item>
			</channel>
</rss>
