<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	 >
	<channel>
		<title>Festmahl-Archiv  | Der Mundschenk &amp; Cie.</title>
		<atom:link href="https://mundschenk.at/festmahl/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
		<link>https://mundschenk.at/festmahl/</link>
		<description>Was Küche und Keller hergeben.</description>
		<lastBuildDate>Sun, 10 Nov 2024 15:52:34 +0000</lastBuildDate>
		<language>de-AT</language>
		<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
		<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/09/mundschenk-at-icon-cropped-150x150.png</url>
	<title>Festmahl-Archiv  | Der Mundschenk &amp; Cie.</title>
	<link>https://mundschenk.at/festmahl/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
											<item>
				<title>Kulinarisches Vollprogramm zum Geburtstag: Rent-a-Wrenkh</title>
				<link>https://mundschenk.at/karl-wrenkh-geburtstag-catering/</link>
				<comments>https://mundschenk.at/karl-wrenkh-geburtstag-catering/#respond</comments>
				<pubDate>Fri, 24 Jun 2016 21:59:18 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Die Gärt­ne­rin</dc:creator>
						<category><![CDATA[Festmahl]]></category>
		<category><![CDATA[Potpourri]]></category>
		<category><![CDATA[Fisch]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtstag]]></category>
		<category><![CDATA[Karl Wrenkh]]></category>
		<category><![CDATA[Süßkartoffel]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Wrenkh]]></category>
				<guid isPermaLink="false">https://mundschenk.at/?p=63710</guid>
									<description><![CDATA[<p>Letzen Herbst hatte ich ja beim Kochwettbewerb-Event von Karl und Leo Wrenkh anlässlich ihres neuen Kochbuchs mitgemacht, wobei meine Gruppe von der gestrengen Jury zu den SiegerInnen gekürt wurde. Da nun im Mai mein Geburtstag anstand, entschied ich mich, meinen Gewinn einzulösen: ein privates Koch-Event/Catering für zehn Personen mit sechs selbstgewählten Speisen aus dem neuen [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/karl-wrenkh-geburtstag-catering/">Kulinarisches Vollprogramm zum Geburtstag: Rent-a-Wrenkh</a></p>
]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[<p>Letzen Herbst hatte ich ja beim <a href="https://mundschenk.at/wrenkh-glueck-gemeinsam-essen/">Kochwettbewerb-Event von Karl und Leo Wrenkh</a> anlässlich ihres neuen Kochbuchs mitgemacht, wobei meine Gruppe von der gestrengen Jury zu den SiegerInnen gekürt wurde.</p>
<p>Da nun im Mai mein Geburtstag anstand, entschied ich mich, meinen Gewinn einzulösen: ein privates Koch-Event/Catering für zehn Personen mit sechs selbstgewählten Speisen aus dem neuen Kochbuch. Terminplanung,&nbsp;‑reservierung und Menüabsprache funktionierten bestens – nach sorgfältiger Überlegung entschied ich mich für <em>Pommes Frites aus Süßkartoffeln</em>, <em>Asiatisches Filet</em>, <em>Gebratene Zuckererbsen mit Sprossen</em>, <em>Kartoffel-Schwarzkümmel-Samosas</em>, <em>Bretonischen Fischeintopf</em> und als Dessert eine <em>Tarte Tatin</em>.</p>
<p><span id="more-63710"></span></p>
<p>Pünktlich am vereinbarten Samstagabend im Mai traf dann Karl Wrenkh mit seinem Assistenzkoch Limpar Zsolt und samt Materialien bei uns ein. In unserer – zuvor gewissenhaft aufgeräumten und geputzten ;-) – Küche „schlugen sie ihre Zelte auf“ und begannen aus den mitgebrachten Zutaten die geplanten Köstlichkeiten zu zaubern. Und sie kamen super ausgestattet, denn sogar Bier und ein passender Wein (<em>Spitzmühle 2014</em>&nbsp;vom Kloster am Spitz) waren dabei. Leider war die <em>Tarte-Tatin</em>-Bäckerin krankheitsbedingt ausgefallen, und so gab es als Dessert stattdessen Warme Schokoküchlein mit flüssigem Kern, was aber auf jeden Fall ein würdiger Ersatz war.</p>

<figure>
<img fetchpriority="high" decoding="async" width="530" height="663" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/06/karl-wrenkh-530x663.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Karl Wrenkh brät uns Sprossen">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/06/zubereitung-der-zuckerschoten-und-sprossen-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Frisch vom Herd: Zuckerschoten und Sprossen nach Leo &amp; Karl Wrenkh">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/06/limpar-zsolt-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Limpar Zsolt bepinselt die verunglückten Erdäpfel-Schwarzkümmel-Samosas">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/06/missglueckte-erdaepfel-schwarzkuemmel-samosas-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="OLYMPUS DIGITAL CAMERA">
<img decoding="async" width="530" height="424" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/06/probexemplar-der-suesskartoffel-pommes-frites-530x424.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Ein Probe-Süßkartoffel-Pommes-Frites wird fritiert">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/06/probe-suesskartoffel-pommes-frites-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Der Süßkartoffel-Probe-Pommes-Frites auf einer Zeitungsseite">
</figure>\n
<p>Der Küchenmeister und ich hatten ursprünglich geplant, Karl und seinem Co-Koch etwas zur Hand zu gehen, was aber bei dem eingespielten Team nicht notwendig war. Somit hatten wir genug Zeit zur Dokumentation des Abends, z.B. um das schwungvolle Schwenken der Zuckererbsen fotografisch festzuhalten. :-) Neben den Zuckererbsen haben sie noch das Filet rosa gebraten, die Süßkartoffeln frittiert, der Fischeintopf gekocht und die Samosas fertiggestellt. (Wegen eines Transportunfalls wurde aus den Samosas kurzerhand ein Strudel, was zwar die Knusprigkeit etwas beeinträchtigte, aber sonst nicht viel ausmachte.) Während des Kochens blieb auch noch Zeit zu plaudern, über diverse Kochtechniken und Bezugsquellen von guten und hochwertigen Lebensmitteln.</p>
<p>Als dann alles soweit fertig war und die Gäste eintrafen, gab Karl &nbsp;ein kurzes, knackiges Intro, welches Menü uns erwartete. Er servierte sogar vorab einen kleinen Gruß aus der Küche – asiatisch gewürzte Carpaccio-Crostini.</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" id="attachment_63724" class="wp-caption alignleft width-530 size-large icon-7"><img decoding="async" class="size-large wp-image-63724" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/06/apero-crostini-mit-rindsfilet-530x353.jpg" alt="Crostini mit Rindsfilet von Karl Wrenkh" width="530" height="353" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/06/apero-crostini-mit-rindsfilet-530x353.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/06/apero-crostini-mit-rindsfilet-300x200.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/06/apero-crostini-mit-rindsfilet-768x512.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/06/apero-crostini-mit-rindsfilet-960x640.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/06/apero-crostini-mit-rindsfilet-1060x706.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/06/apero-crostini-mit-rindsfilet.jpg 1600w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption id="figcaption_attachment_63724" class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span> Ein spontaner Happen</figcaption></figure>
<p>Und dann ging es auch schon los: bis auf den Fischeintopf und das Dessert kamen alle Speisen gleichzeitig auf den Tisch und alle konnten sich nehmen, was sie mochten. Besonders das feine rosa gebratene <em>Asiatische Filet</em> fand begeisterten Zuspruch. Da war aber eine meiner persönlichen Lieblingsspeisen noch nicht serviert: der <em>Bretonische Fischeintopf</em> war definitiv das Highlight des Abends! Schnell leerte sich die große Schüssel und auch vom Nachschub blieb nichts übrig.</p>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/06/festtisch-mit-vom-glueck-gemeinsam-zu-essen-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Ein festlich gedeckter Tisch mit dem Buch &quot;Vom Glück gemeinsam zu essen&quot; von Leo &amp; Karl Wrenkh">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/06/asiatisches-filet-nach-leo-karl-wrenkh-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="&quot;Asiatisches Filet&quot; nach Leo &amp; Karl Wrenkh mit Sesamöl und Sojasauce mariniert">
<img decoding="async" width="530" height="530" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/06/zuckerschoten-mit-sprossen-nach-leo-karl-wrenkh-530x530.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Gebratene Zuckererbsenschoten mit Sprossen nach Leo &amp; Karl Wrenkh">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/06/bretonischer-fischeintopf-nach-leo-karl-wrenkh-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Bretonischer Fischeintopf nach Leo &amp; Karl Wrenkh">
<img decoding="async" width="530" height="379" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/06/suesskarteffel-pommes-frites-nach-leo-karl-wrenkh-530x379.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Süßkarteffel-Pommes-Frites in einer weißen Schüssel">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/06/warmes-schokoladentoertchen-nach-leo-karl-wrenkh-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Ein warmes Schokoladentörtchen auf einem Teller">
</figure>\n
<p>Danach brauchte die Festgemeinde eine kleine Pause bevor die – ebenfalls sehr feinen – Schokoküchlein aufgetischt wurden. Zuerst &nbsp;ein Digéstif! Doch was befindet sich in der ererbten Flasche? Zum&nbsp;Glück konnte&nbsp;Limpar &nbsp;Zsolt uns die ungarische Aufschrift übersetzen: Kirsch, das paßte.</p>
<p>Nach diesem rundum gelungenen Geburtstagsessen werden wir bald einmal das <a href="https://wrenkh-wien.at/site/de/restaurant">Lokal von Karl &amp;&nbsp;Leo</a> besuchen. (Außerdem bin ich schon gespannt auf die 2*3 m große <em>green wall</em>&nbsp;mit Kräutern und Gemüse, die es ab&nbsp;1. August im Kochsalon geben wird).</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/karl-wrenkh-geburtstag-catering/">Kulinarisches Vollprogramm zum Geburtstag: Rent-a-Wrenkh</a></p>
]]></content:encoded>
													<wfw:commentRss>https://mundschenk.at/karl-wrenkh-geburtstag-catering/feed/</wfw:commentRss>
				<slash:comments>0</slash:comments>
											</item>
											<item>
				<title>Koscheres Coleslaw</title>
				<link>https://mundschenk.at/koscheres-coleslaw/</link>
				<comments>https://mundschenk.at/koscheres-coleslaw/#comments</comments>
				<pubDate>Fri, 06 Mar 2015 19:37:00 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Festmahl]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[#tierfreitag]]></category>
		<category><![CDATA[Claudia Roden]]></category>
		<category><![CDATA[Jüdische Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Kraut]]></category>
		<category><![CDATA[sous-vide]]></category>
				<guid isPermaLink="false">https://mundschenk.at/?post_type=recipe&#038;p=61339</guid>
									<description><![CDATA[<p>Ganz koscher war nicht alles, was wir vor zwei Wochen serviert haben, trotz des Festmahlthemas „Jüdische Küche“ (Rohmilchkäse ohne tierisches Lab sind ziemlich selten). Dieses Coleslaw nach einem Rezept von Claudia Roden aber schon. Da es ohne Mayonnaise auskommt, paßt es auch wunderbar zum heutigen #tierfreitag. Ein bisserl adaptiert hab ich natürlich schon: Deutlich mehr [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/koscheres-coleslaw/">Koscheres Coleslaw</a></p>
]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz koscher war nicht alles, was wir vor zwei Wochen serviert haben, trotz des Festmahlthemas „Jüdische Küche“ (Rohmilchkäse ohne tierisches Lab sind ziemlich selten). Dieses <em>Coleslaw</em> nach einem Rezept von Claudia Roden aber schon. Da es ohne Mayonnaise auskommt, paßt es auch wunderbar zum heutigen <a href="https://www.tierfreitag.com/" target="_blank">#tierfreitag</a>.</p>
<p>Ein bisserl adaptiert hab ich natürlich schon: Deutlich mehr Senf (ein Eßlöffel statt eines Teelöffels) und dafür keine Paprikaschote. Oh, und mariniert wird in dieser Küche natürlich mit Vakuumunterstützung (wer kein Vakuumiergerät, dafür aber Zeit hat, kann den Krautsalat aber auch einfach über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen).</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-2 icon-5 icon-10"><img decoding="async" class="size-large wp-image-61353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/02/coleslaw-am-tisch-530x398.jpg" alt="Ein Schüsselchen mit Coleslaw, im Hintergrund ein Teelicht und ein Korken von koscherem Wein" width="530" height="398" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/02/coleslaw-am-tisch-530x398.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/02/coleslaw-am-tisch-300x225.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/02/coleslaw-am-tisch-768x576.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/02/coleslaw-am-tisch-960x720.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/02/coleslaw-am-tisch-1060x795.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/02/coleslaw-am-tisch.jpg 1600w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure><br>

<p><a href="https://mundschenk.at/koscheres-coleslaw/">Koscheres Coleslaw</a></p>
]]></content:encoded>
													<wfw:commentRss>https://mundschenk.at/koscheres-coleslaw/feed/</wfw:commentRss>
				<slash:comments>2</slash:comments>
											</item>
											<item>
				<title>Tamales costeños für Bushcooks Kitchen</title>
				<link>https://mundschenk.at/tamales-costenos/</link>
				<comments>https://mundschenk.at/tamales-costenos/#comments</comments>
				<pubDate>Sun, 30 Mar 2014 20:17:49 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Festmahl]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[¡Que viva México!]]></category>
		<category><![CDATA[Food-Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Krustentiere]]></category>
		<category><![CDATA[Mais]]></category>
		<category><![CDATA[Mexikanisch]]></category>
		<category><![CDATA[Tamales]]></category>
				<guid isPermaLink="false">http://mundschenk.at/?p=60497</guid>
									<description><![CDATA[<p>Dorothée feiert das dreijährige Blog-Jubiläum von Bushcooks Kitchen mit viel Soul. Mit Soul food, um genau zu sein. Das trifft sich gut mit unserem mexikanischen Festmahl vom letzten Wochenende. Tamales sind quasi die Inkarnation der mexikanischen Seele. Die Taschen aus nixtamalisiertem Maismehl, mit viel Schmalz und ganz unterschiedlichen Füllen, werden meistens gedämpft. Als Hülle werden [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/tamales-costenos/">Tamales costeños für Bushcooks Kitchen</a></p>
]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[<p>Dorothée feiert das dreijährige Blog-Jubiläum von <a href="https://www.bushcook.de/">Bushcooks Kitchen</a> mit viel <em>Soul</em>. Mit <em>Soul food</em>, um genau zu sein. Das trifft sich gut mit unserem mexikanischen Festmahl vom letzten Wochenende. <em>Tamales</em> sind quasi die Inkarnation der mexikanischen Seele. Die Taschen aus nixtamalisiertem Maismehl, mit viel Schmalz und ganz unterschiedlichen Füllen, werden meistens gedämpft. Als Hülle werden verschiedene Pflanzenblätter benützt (am häufigsten Mais- oder Bananenblätter).</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-11"><img decoding="async" class="wp-image-60518 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/tamales-costenos-und-andere-botanas-530x353.jpg" alt="Heiße Tamales costeños und andere Botanas" width="530" height="353" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/tamales-costenos-und-andere-botanas-530x353.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/tamales-costenos-und-andere-botanas-300x200.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/tamales-costenos-und-andere-botanas-768x512.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/tamales-costenos-und-andere-botanas-960x640.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/tamales-costenos-und-andere-botanas-1060x706.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/tamales-costenos-und-andere-botanas.jpg 1600w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p><span id="more-60497"></span></p>
<p>Unsere <em>Tamales costeños</em> („<em>Tamales</em> aus der Küstenregion“) stammen von der Halbinsel Yucatán. Das besondere an ihnen: Die säuerliche Gewürzpaste aus den Samen des Annatto-Strauchs (der in Mexiko <em>Achiote</em> heißt), auch bekannt als <em>Recado rojo</em>. Dadurch erhält der Teig seine rötlich-orange Farbe und einen besonderen Geschmack, der gut zu der Füllung aus frischen und getrockneten Garnelen paßt. (Diana Kennedy schreibt in ihrem Kochbuch <em>The Art of Mexican Cooking</em>, daß traditionell halb getrocknete Garnelen verwendet werden, die aber außerhalb Yucatáns nicht erhältlich sind. Die Mischung aus frischen und getrockneten Krustentieren soll sich geschmacklich daran annähern.)</p>
<p>Soweit möglich habe ich mich an Diana Kennedys Rezept gehalten (das Buch verwendet leider meistens die amerikanischen Hohlmaße), jedoch hatte ich statt Bananenblättern nur Maisblätter zur Verfügung. In wie fern sich das auf den Geschmack der <em>Tamales</em> auswirkt, ist umstritten. Diana Kennedy behauptet, daß die Bananenblätter wesentlich für das Aroma der Teighülle seien; Bekannte, die beides probiert haben, meinen eher, es sei egal. Jedenfalls haben uns die <em>Tamales costeños</em> auch in der Maishülle gut geschmeckt. So gut, daß keine Zeit blieb zum Photographieren. Ein einziges Bild eines ausgepackten <em>Tamal</em> konnte ich am Schluß noch ergattern, leider war da schon fast nichts mehr von ihm übrig:</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large"><img decoding="async" class="wp-image-60519 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/angeschnittener-tamal-costeno-530x398.jpg" alt="Angeschnittener Tamal costeño" width="530" height="398" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/angeschnittener-tamal-costeno-530x398.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/angeschnittener-tamal-costeno-300x225.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/angeschnittener-tamal-costeno-768x576.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/angeschnittener-tamal-costeno-960x720.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/angeschnittener-tamal-costeno-1060x795.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/angeschnittener-tamal-costeno.jpg 1600w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p>Worin mein Rezept stark abweicht, ist die Teigmenge. Kennedys Rezept basiert nur auf halb so viel <em>Masa</em> (und entsprechend weniger Schweinsschmalz), ich bin damit für die 18 <em>Tamales</em> nicht ausgekommen. Mit der doppelten <em>Masa</em>-Menge hat’s dann gut gepaßt. <em>Tamales</em> lassen sich gut vorbereiten und vor dem Servieren kurz aufwärmen. (Entgegen den Angaben in den meisten Kochbüchern fand ich den Aufwand deutlich geringer als etwa für <em>Mole negro oaxaqueño</em>.)</p>
<p><em>¡Buen provecho!</em> und herzliche Gratulation an Bushcooks Kitchen!</p>
<p><a title="3 Jahre Bushcooks Kitchen - Blog-Event Winter-Soulfood" href="https://www.bushcook.de/2014/02/3-jahre-bushcooks-kitchen-gratulieren.html"><img decoding="async" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/winter-soulfood-bei-bushcooks-kitchen-530x119.png" alt="3 Jahre Bushcooks Kitchen - Blog-Event Winter-Soulfood" width="530" height="119"></a></p>
<p></p>

<p><a href="https://mundschenk.at/tamales-costenos/">Tamales costeños für Bushcooks Kitchen</a></p>
]]></content:encoded>
													<wfw:commentRss>https://mundschenk.at/tamales-costenos/feed/</wfw:commentRss>
				<slash:comments>1</slash:comments>
											</item>
											<item>
				<title>Kısır – ein Festsalat</title>
				<link>https://mundschenk.at/kisir/</link>
				<comments>https://mundschenk.at/kisir/#comments</comments>
				<pubDate>Mon, 06 Jan 2014 20:56:41 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Festmahl]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[#tierfreitag]]></category>
		<category><![CDATA[Arabesque]]></category>
		<category><![CDATA[Bulgur]]></category>
		<category><![CDATA[Die orientalische Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Meze]]></category>
		<category><![CDATA[Türkisch]]></category>
		<category><![CDATA[vegetarisch]]></category>
				<guid isPermaLink="false">http://mundschenk.at/?p=60048</guid>
									<description><![CDATA[<p>Letztes Jahr gab’s zu Silvester Hummer und Austern, zum Jahreswechsel 2013/2014 haben wir uns auf ein low budget-Programm beschränkt: Was der Tiefkühler an halben Terrinen (Kaninchen, Reh) so ausgespuckt hat, ein bißchen antipasti misti die Tropea von Casa Caria. Dazu noch fast zehn Liter Erdäpfelgulasch nach dem Rezept von Katharina Seiser und Meinrad Neunkirchner (ja, [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/kisir/">Kısır – ein Festsalat</a></p>
]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[<p>Letztes Jahr gab’s zu Silvester Hummer und Austern, zum Jahreswechsel 2013<span class="notypo">/</span>2014 haben wir uns auf ein <em>low budget</em>-Programm beschränkt: Was der Tiefkühler an halben Terrinen (Kaninchen, Reh) so ausgespuckt hat, ein bißchen <a href="http://web.archive.org/web/20130906160650/http://www.casacaria.com:80/uber-casa-caria-2/" target="_blank"><em>antipasti misti die Tropea</em> von Casa Caria</a>. Dazu noch fast zehn Liter Erdäpfelgulasch nach dem Rezept von Katharina Seiser und Meinrad Neunkirchner (ja, aus je fünf Kilo Erdäpfel und Zwiebeln). Nachdem das doch alles eher üppig war, haben wir natürlich noch einen schön sauren Salat dazu gebraucht. Und zwar einen, der auch eine gewisse Standzeit aushält (womit Blattsalat schon einmal ausgeschieden waren).</p>
<p>Glücklicherweise hatten wir ja vom <a href="https://mundschenk.at/capuling-tuerkisches-festmahl-meze/" title="Every Saturday I’m çapuling: Einmal quer durch die türkische Küche">türkischen Abend</a> etwas im Programm: <em>Kısır</em>. (Und ja, es ist dann trotz <em>open house</em> ein bisserl was übrig geblieben. Als Teil einer <em>Meze</em>-Platte würde ich eher die Hälfte der unten stehenden Menge machen.)</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-5"><img decoding="async" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/01/Kisir-in-Schuessel-530x397.jpg" alt="Halbvolle Schüssel mit Kısır" width="530" height="397" class="size-large wp-image-60081"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p><span id="more-60048"></span></p>
<p><br>
</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/kisir/">Kısır – ein Festsalat</a></p>
]]></content:encoded>
													<wfw:commentRss>https://mundschenk.at/kisir/feed/</wfw:commentRss>
				<slash:comments>2</slash:comments>
											</item>
											<item>
				<title>Dafür sollst du schmoren! – İmam bayıldı</title>
				<link>https://mundschenk.at/imam-bayildi/</link>
				<comments>https://mundschenk.at/imam-bayildi/#respond</comments>
				<pubDate>Mon, 14 Oct 2013 21:36:53 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Festmahl]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[#tierfreitag]]></category>
		<category><![CDATA[İmam bayıldı]]></category>
		<category><![CDATA[Melanzani]]></category>
		<category><![CDATA[Meze]]></category>
		<category><![CDATA[Türkisch]]></category>
		<category><![CDATA[vegetarisch]]></category>
				<guid isPermaLink="false">http://mundschenk.at/?p=12421</guid>
									<description><![CDATA[<p>Habe ich alle paar Tage ein Rezept versprochen? Das muß ein anderes Ich gewesen sein. Was inzwischen geschah? Ein Besuch bei Frl. Kirschenkompott im hohen Norden der Niederlande (samt Verkostung einheimischer „Delikatessen“ – OK, die frittierten Muscheln und der haring waren richtig gut, aber beim Gedanken an die Fleischkroketten schüttelt’s mich immer noch), das #twitcook07 [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/imam-bayildi/">Dafür sollst du schmoren! – İmam bayıldı</a></p>
]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[<p>Habe ich alle paar Tage ein Rezept versprochen? Das muß ein anderes Ich gewesen sein. Was inzwischen geschah? Ein Besuch bei <a href="https://mundschenk.at/author/kirschenkompott/">Frl. Kirschenkompott</a> im hohen Norden der Niederlande (samt Verkostung einheimischer „Delikatessen“ – OK, die frittierten Muscheln und der <em>haring</em> waren richtig gut, aber beim Gedanken an die Fleischkroketten schüttelt’s mich immer noch), das <a href="https://twitter.com/search?q=%23twitcook07&amp;f=realtime" target="_blank">#twitcook07</a> in den Räumlichkeiten der Kochschule <a href="https://kochkurse.ichkoche.at/ichkoche-kochschule" target="_blank">ichkoche.at</a> und die heurige Auflage unserer alljährlichen <a title="Durchs wilde Burgenland" href="https://mundschenk.at/burgenland-wein-2012/">Burgenlandtournée</a>. Und ja, am kommenden Samstag steht schon das nächste Festmahl an (Wild, eh klar). Mag sich wer für ein Praktikum bewerben? Vielleicht wird das mit dem regelmäßigen Schreiben dann eher was. Oder wollen eigentlich eh alle mehr hübsche Photos sehen und weniger meine endlos langen Texte lesen? Es darf mittels der Kommentarfunktion abgestimmt werden ;)</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-3"><img decoding="async" class="wp-image-12429 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/imam-bayildi-530x398.jpg" alt="İmam bayıldı (geschmorte Melanzani mit Paradeiser-Zwiebel-Fülle)" width="530" height="398" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/imam-bayildi-530x398.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/imam-bayildi-300x225.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/imam-bayildi-768x576.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/imam-bayildi-960x720.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/imam-bayildi-1060x795.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/imam-bayildi.jpg 2048w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p><span id="more-12421"></span> Nun denn, kurz zum Rezept. Manchmal liest man, <em>İmam bayıldı</em> würde „Der Imam fiel in Ohnmacht“ bedeuten, andere Quellen übersetzen die Redewendung hingegen als „Der Imam war entzückt“. Offenbar eine kulinarische Form des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Stendhal-Syndrom" target="_blank">Stendhal-Syndroms</a>. Was man bei diesen geschmorten Melanzani (<a title="Vollendetes Abendessen, 2. Tag – und Grapefruit-Sorbet" href="https://mundschenk.at/grapefruit-sorbet/">Claudia</a> verzeiht mir die österreichische Form hoffentlich) gut verstehen kann. Diesmal ausnahmsweise übrigens nicht „bio“ im engeren Sinn, sondern aus Eigenanbau der <a href="https://mundschenk.at/author/mave/">Gärtnerin</a>. </p>

<p><a href="https://mundschenk.at/imam-bayildi/">Dafür sollst du schmoren! – İmam bayıldı</a></p>
]]></content:encoded>
													<wfw:commentRss>https://mundschenk.at/imam-bayildi/feed/</wfw:commentRss>
				<slash:comments>0</slash:comments>
											</item>
											<item>
				<title>Gemüse, gut gefüllt: Zey­ti­nyağlı Doma­tes Dol­ması</title>
				<link>https://mundschenk.at/zeytinyagli-domates-dolmasi-gefuellte-paradeiser/</link>
				<comments>https://mundschenk.at/zeytinyagli-domates-dolmasi-gefuellte-paradeiser/#comments</comments>
				<pubDate>Wed, 25 Sep 2013 20:10:15 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Festmahl]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[#tierfreitag]]></category>
		<category><![CDATA[Arabesque]]></category>
		<category><![CDATA[çapuling]]></category>
		<category><![CDATA[Die orientalische Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Meze]]></category>
		<category><![CDATA[Türkisch]]></category>
		<category><![CDATA[vegetarisch]]></category>
				<guid isPermaLink="false">http://mundschenk.at/?p=12402</guid>
									<description><![CDATA[<p>Nachdem die Weinhauerin und ich von unserem Besuch beim Frl. Kirschkompott zurück sind, gibt es heute wie versprochen das erste Rezept unserer Gezi-Park-Tour. Claudia Rodens gefüllte Paradeiser Zey­ti­nyağlı Doma­tes Dol­ması habe ich relativ geradlinig nachgekocht. Allerdings hatte ich statt der von ihr empfohlenen großen (Fleisch-)Paradeiser deutlich kleinere Exemplare zur Verfügung. Als Teil einer Meze-Platte paßt [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/zeytinyagli-domates-dolmasi-gefuellte-paradeiser/">Gemüse, gut gefüllt: Zey­ti­nyağlı Doma­tes Dol­ması</a></p>
]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem <a href="https://mundschenk.at/author/tina/">die Weinhauerin</a> und ich von unserem Besuch beim <a href="https://mundschenk.at/author/kirschenkompott/">Frl. Kirschkompott</a> zurück sind, gibt es heute wie versprochen <a title="Every Saturday I’m çapuling: Einmal quer durch die türkische Küche" href="https://mundschenk.at/capuling-tuerkisches-festmahl-meze/">das erste Rezept unserer Gezi-Park-Tour</a>. Claudia Rodens gefüllte Paradeiser <em>Zey­ti­nyağlı Doma­tes Dol­ması</em> habe ich relativ geradlinig nachgekocht. Allerdings hatte ich statt der von ihr empfohlenen großen (Fleisch-)Paradeiser deutlich kleinere Exemplare zur Verfügung. Als Teil einer <em>Meze</em>-Platte paßt das aber eh viel besser, finde ich. Eine weitere Veränderung: Ich habe den abtropfenden Saft von den beim Aushöhlen zurückbleibenden Resten aufgefangen und mit etwas Wasser aufgefüllt zum Garen der Reisfülle verwendet. Es wäre ja schade drum!</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-7"><img decoding="async" class="size-large wp-image-12331" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/zeytinyagli-domates-dolmasi-gefuellte-paradeiser-530x353.jpg" alt="Zey­ti­nyağlı Doma­tes Dol­ması (gefüllte Paradeiser)" width="530" height="353" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/zeytinyagli-domates-dolmasi-gefuellte-paradeiser-530x353.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/zeytinyagli-domates-dolmasi-gefuellte-paradeiser-300x200.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/zeytinyagli-domates-dolmasi-gefuellte-paradeiser-768x512.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/zeytinyagli-domates-dolmasi-gefuellte-paradeiser-960x640.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/zeytinyagli-domates-dolmasi-gefuellte-paradeiser-1060x706.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/zeytinyagli-domates-dolmasi-gefuellte-paradeiser.jpg 2048w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure><br>
<span id="more-12402"></span><br>
<br>

<p><a href="https://mundschenk.at/zeytinyagli-domates-dolmasi-gefuellte-paradeiser/">Gemüse, gut gefüllt: Zey­ti­nyağlı Doma­tes Dol­ması</a></p>
]]></content:encoded>
													<wfw:commentRss>https://mundschenk.at/zeytinyagli-domates-dolmasi-gefuellte-paradeiser/feed/</wfw:commentRss>
				<slash:comments>2</slash:comments>
											</item>
											<item>
				<title>Every Saturday I’m çapuling: Einmal quer durch die türkische Küche</title>
				<link>https://mundschenk.at/capuling-tuerkisches-festmahl-meze/</link>
				<comments>https://mundschenk.at/capuling-tuerkisches-festmahl-meze/#respond</comments>
				<pubDate>Sun, 15 Sep 2013 12:51:45 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Festmahl]]></category>
		<category><![CDATA[Keller]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Arabesque]]></category>
		<category><![CDATA[çapuling]]></category>
		<category><![CDATA[Claudia Roden]]></category>
		<category><![CDATA[Die orientalische Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Echt türkisch!]]></category>
		<category><![CDATA[Lamm]]></category>
		<category><![CDATA[Mantı]]></category>
		<category><![CDATA[Meze]]></category>
		<category><![CDATA[migration culinaire]]></category>
		<category><![CDATA[sous-vide]]></category>
		<category><![CDATA[Türkisch]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
				<guid isPermaLink="false">http://mundschenk.at/?p=12130</guid>
									<description><![CDATA[<p>Çapuling! war das ausgelobte Motto für unseren kulinarischen Ausflug in die Türkei Ende August. Auf Tränengas und Pfefferspray für das echte Gezi-Park-Aroma haben wir dann aber ebenso verzichtet wie auf Kolonya. Authentizität ist schon als Ziel zweifelhaft und mehr als ein respektvoller Umgang mit den Traditionen und Zutaten einer Küche ist für non-natives ohnehin fast [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/capuling-tuerkisches-festmahl-meze/">Every Saturday I’m çapuling: Einmal quer durch die türkische Küche</a></p>
]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[<p>Çapuling! war das ausgelobte Motto für unseren kulinarischen Ausflug in die Türkei Ende August. Auf Tränengas und Pfefferspray für das echte Gezi-Park-Aroma haben wir dann aber ebenso verzichtet wie auf <a href="https://www.esskultur.at/63-stueck-pro-person/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kolonya</a>. Authentizität ist schon als Ziel zweifelhaft und mehr als ein respektvoller Umgang mit den Traditionen und Zutaten einer Küche ist für <em>non-natives</em> ohnehin fast nicht möglich.</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-11"><img decoding="async" class="wp-image-12344 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/ter-c2-adbiy-c2-adeli-kere-c2-adviz-sel-c2-adle-c2-adrie-mit-zitronensauce-530x353.jpg" alt="Ter­biy­eli Kere­viz (Sel­le­rie mit Zitronensauce)" width="530" height="353" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/ter-c2-adbiy-c2-adeli-kere-c2-adviz-sel-c2-adle-c2-adrie-mit-zitronensauce-530x353.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/ter-c2-adbiy-c2-adeli-kere-c2-adviz-sel-c2-adle-c2-adrie-mit-zitronensauce-300x200.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/ter-c2-adbiy-c2-adeli-kere-c2-adviz-sel-c2-adle-c2-adrie-mit-zitronensauce-768x512.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/ter-c2-adbiy-c2-adeli-kere-c2-adviz-sel-c2-adle-c2-adrie-mit-zitronensauce-960x640.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/ter-c2-adbiy-c2-adeli-kere-c2-adviz-sel-c2-adle-c2-adrie-mit-zitronensauce-1060x706.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/ter-c2-adbiy-c2-adeli-kere-c2-adviz-sel-c2-adle-c2-adrie-mit-zitronensauce.jpg 2048w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure><span id="more-12130"></span>
<p>Mit der türkischen Küche ernsthaft in Kontakt gekommen bin ich erst bei <a title="Von Wien nach Stambul" href="https://mundschenk.at/istanbul/">unserer letztjährigen Istanbul-Reise</a>. (Ja, es müßte eigentlich „mit den türkischen Küchen“ heißen, aber das gilt ja genauso für jedes Land, das größer als ein Stadtstaat ist. Mit genügend Akribie kann man auch die kulinarischen Unterschiede zwischen verschiedenen Tiroler Tälern herausarbeiten. Alles im Leben ist Abstraktion!) Im heurigen Frühjahr hatte ich dann bei der <a href="https://web.archive.org/web/20140120142943/http://www.futurefoodstudio.at:80/leistungen/brainkitchen.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">von Hanni Rützler organisierten <em>migration culinaire</em></a> die Gelegenheit, die Bekanntschaft zu vertiefen. Katharina Seiser hat in ihrem weiter oben verlinkten Text sehr empathisch vom letztjährigen Termin der Veranstaltung berichtet. Nachdem ich diesen Bericht nur schwer übertreffen könnte, werde ich mich auf ein paar visuelle Eindrücke von dem Festmahl beschränken, das uns Ahsen Çelik und ihre Tochter Betül damals bereitet haben.</p>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/ahsen-celik-vor-dem-schild-willkommen-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Ahsen Çelik vor dem Schild &quot;Willkommen&quot;">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/zigarrenboerek-beim-panieren-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Zigarrenbörek beim Panieren">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/zigarrenboerek-beim-frittieren-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Zigarrenbörek beim Frittieren">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/ahsen-celik-knetet-manti-teig-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Ahsen Çelik knetet Mantı-Teig">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/manti-teig-wird-ausgerollt-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Mantı-Teig wird ausgerollt">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/manti-mit-paradeissauce-im-topf-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Mantı mit Paradeissauce im Topf">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/betuel-celik-zum-glueck-koche-ich-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Betül Çelik serviert Mantı und trägt eine Kochschürze &quot;Zum Glück koche ich!&quot;">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/tuerkischer-lammeintopf-mit-reis-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Türkischer Lammeintopf mit Reis">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/gefuellte-weinblaetter-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Gefüllte Weinblätter">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/boerek-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Ein Backblech mit Börek">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/verschiedene-meze-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Verschiedene Meze">
<img decoding="async" width="530" height="530" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/betuel-celik-wolfgang-reiter-und-ahsen-celik-530x530.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Betül Çelik, Wolfgang Reiter und Ahsen Çelik">
</figure>\n
<hr>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail"><img decoding="async" class="wp-image-12321 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/gisela-prochazka--e2-80-8beisl-praesentiert-die-kaesevielfalt-der-tuerkei-150x150.jpg" alt="Gisela Procházka-​Eisl präsentiert die Käsevielfalt der Türkei" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/gisela-prochazka--e2-80-8beisl-praesentiert-die-kaesevielfalt-der-tuerkei-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/gisela-prochazka--e2-80-8beisl-praesentiert-die-kaesevielfalt-der-tuerkei-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Auf türkische Weine hat der Mundschenk nach eingehenden Konsultationen verzichtet. Und zugegeben, das hatte zumindest auch mit der schlechten Verfügbarkeit dieser Tropfen in Österreich zu tun. Mit der Verfügbarkeit von Zutaten ist ja es generell so eine Sache. Zumindest in Wien gibt es zwar gefühltermaßen an jeder zweiten Ecke einen türkischen Supermarkt oder Greißler, aber die qualitative Auswahl ist meist beschränkt. Bei der <em>migration culinaire</em>-Veranstaltung erklärte uns die Turkologin Gisela Procházka-Eisl, daß die Türkei auf eine große Käsetradition mit weit über hundert verschiedenen Käsesorten blicken kann. Auch <a href="https://web.archive.org/web/20130613233345/http://www.slowfood.com/international/food-for-thought/focus/180067/the-surprises-of-turkish-gastronomy/q=9EA3F1?" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Slow Food</em> zeigt sich von dieser Vielfalt begeistert</a>. Leider bemerkt man davon in Wien abseits von allerlei Frischkäsen in der Dose (Kuh, Schaf, Ziege – schon Büffel ist kaum zu finden) und einigen plastikverpackten Schnittkäsen, die sich gustatorisch kaum von ihrer Verpackung abheben, nur wenig. (Für entsprechende Einkaufstips wäre ich aber sehr dankbar – irgendwer muß ja wohl auch gescheiten Käse aus der Türkei importieren!)
<p>Auch Büffeljoghurt, <a href="https://mundschenk.at/istanbul-roundup/#kebab">von dem wir in Istanbul so begeistert waren</a>, war in den von mir besuchten Geschäften (und auch rund um den Yppenplatz) nicht aufzutreiben. Was es überall gibt, ist Kuhmilchjoghurt mit 3,6 Prozent und mit 10 Prozent Fettanteil – jeweils in Gebinden ab einem Kilogramm. <em>Single</em>-Haushalte gibt’s in der türkischen Gemeinde in Wien offensichtlich keine ;-). (Je einen dieser 1‑kg-Joghurtkübel haben wir dann für das 14-köpfige Festmahl gebraucht – vom mageren ist aber ein bißchen übrig geblieben.) Aber genug gesudert! Auf zu unserem Menü!</p>
<hr>
<p>Die Geschichte dieses Menüs ist die Geschichte meiner Niederlage. Eigentlich hätte es nach den Vorspeisen, den <em>Meze</em>, eine Portion <em>Mantı</em> für alle geben sollen. Also zumindest eine kleine Portion – weit weg von 63 Stück. Dank der Serienbildfunktion meiner Kamera hatte ich ja alle Schritte der Zubereitung der fingernagelkleinen Teigtaschen dokumentiert und Ahsen hatte uns auch ihr Rezept mitgegeben.</p>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/manti-teig-in-kleine-quadrate-geschnitten-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Mantı-Teig in kleine Quadrate geschnitten">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/manti-fuellen-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Mantı füllen">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/manti-falten-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Mantı falten">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/manti-verschliessen-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Mantı verschließen">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/fertige-manti-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Fertige Mantı">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/manti-mit-paradeissauce-und-joghurt-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Mantı mit Paradeissauce und Joghurt">
</figure>\n
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2"><img decoding="async" class="wp-image-12362 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/manti-versuch-150x150.jpg" alt="Selbstgemachte Mantı" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/manti-versuch-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/manti-versuch-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Allein, das alles reichte nicht. Der erste Versuch mit <em>KitchenAid</em> und Nudelmaschine war noch recht vielversprechend. Bloß als es dann an die ernsthafte Portionsgröße ging, machte mir die mangelnde Routine in der Nudelproduktion (nach vier Monaten im Besitz einer Nudelmaschine war das mein erster Pastateig) einen Strich durch die Rechnung. Statt auf ein Blech oder einen Teller setzte ich die fertigen <em>Mantı</em> in eine viel zu kleine bemehlte Schüssel. Das Ergebnis ist leicht zu erraten: Statt einer Schüssel voll klitzekleiner Teigtaschen hatte ich einen am Ende einen großen Klumpen aus Teig und Fleisch. Nachdem das alles am Vorabend des Festmahls passierte, verschwanden die <em>Mantı</em> ganz schnell wieder von der Speisekarte.
<p>Übrig blieben damit drei Gänge: <em>Meze</em>, ein Ragout und eine Nachspeise. Ein bisserl dürftig für eines unserer <a href="https://mundschenk.at/festmahl/">Festmahle</a>, könnte man meinen. Aber wer wie ich die levantinisch-orientalische Küche liebt, weiß, daß ihr größtes Glück in den Vorspeisen liegt. (Wobei, wenn ich es mir recht überlege, gilt das fast überall – egal ob <em>Tapas</em>, <em>Meze</em> oder Degustationsmenüs, kleine Happen ziehe ich jederzeit einer „ordentlichen“ Hauptspeise vor!)</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-3"><img decoding="async" class="wp-image-12341 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/meze-anrichten-530x353.jpg" alt="Meze werden über den Tisch gereicht" width="530" height="353" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/meze-anrichten-530x353.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/meze-anrichten-300x200.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/meze-anrichten-768x512.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/meze-anrichten-960x640.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/meze-anrichten-1060x706.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/meze-anrichten.jpg 2048w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<ul>
<li><em>Meze</em>
<ul>
<li><em>Terbiyeli Kereviz</em> (Sellerie mit Zitronensauce)</li>
<li><em>Pancar Salatası</em> (Rote-Rüben-Salat mit Joghurt)</li>
<li><a title="Gemüse, gut gefüllt:Zey­ti­nyağlı Doma­tes Dolması" href="https://mundschenk.at/zeytinyagli-domates-dolmasi-gefuellte-paradeiser/"><em>Zeytinyağlı Domates Dolması</em></a> (gefüllte Paradeiser)</li>
<li><em>Cacık</em> (Joghurt mit Gurken und Dill)</li>
<li><em>Humus</em> (Kichererbsenpüree mit Sesampaste)</li>
<li><a title="Dafür sollst du schmoren! – İmam bayıldı" href="https://mundschenk.at/imam-bayildi/"><em>İmam Bayıldı</em></a> (geschmorte Melanzani)</li>
<li><em>Ispanaklı Tepsi Böreği</em> (Spinat-Schafskäse-Auflauf)</li>
<li><a title="Kısır – ein Festsalat" href="https://mundschenk.at/kisir/"><em>Kısır</em></a> (Bulgursalat)</li>
</ul>
</li>
<li><em>Kestaneli Kuzu</em> (geschmortes Lamm mit Schalotten und Maroni)<br>
<em>Nohutlu Pilav</em> (Kichererbsen-Reis)</li>
<li><em>Künefe</em> (sirupgetränktes „Engelshaar“ mit Schafskäse)</li>
</ul>
<p>Bei so vielen verschiedenen Gerichten wird eine Weinbegleitung natürlich schwierig – bis auf den „Dessertwein“ (englischer Pomeranzenvodka, eh ganz OK, aber keine Offenbarung) gab es daher keine explizite Gangzuordnung. Der Getränkeeinkauf erfolgte diesmal etwas kurzfristiger als sonst, weshalb die Gärtnerin die Weinliste für die Menükarte nur telefonisch durchgesagt bekam. Im Nachhinein ist mir nun aufgefallen, daß die Niederschrift aufgrund dessen wohl nicht ganz fehlerfrei war. Blöderweise hat sich der Mundschenk im unmittelbaren Anschluß an das Festmahl in den Urlaub auf ein Segelboot an der istrischen Küste verabschiedet. Ich glaube, ich konnte die Getränkeliste aber halbwegs rekonstruieren:</p>
<ul>
<li>Muscadet Sèvre et Maine 2012 (Domaine de la Foliette, Loire, Frankreich)</li>
<li>Bergerac blanc sec 2010 (Château le Thibaut, Bergerac, Frankreich)</li>
<li>Château Martinon Entre-deux-Mers 2012 (Bordeaux, Frankreich)</li>
<li>Cabernet Sauvignon 2011 (Zeitlberger &amp; Zeitlberger, Wagram, Niederösterreich)</li>
<li>Urbano Marche Rosso 2011 (Marche, Italien)</li>
<li>Pinot Noir 2008 (Reinisch, Tattendorf, Burgenland)</li>
<li>Chase Marmalade Vodka (Herfordshire, UK)</li>
</ul>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-4"><img decoding="async" class="wp-image-12394 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/echt-tuerkisch-und-die-orientalische-kueche-150x150.jpg" alt="&quot;Echt türkisch!&quot; (Latife und Hilal Arslantaş und &quot;Die orientalische Küche&quot; (Claudia Roden)" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/echt-tuerkisch-und-die-orientalische-kueche-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/echt-tuerkisch-und-die-orientalische-kueche-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Für die Rezepte habe ich mich im wesentlichen an Claudia Rodens „Die orientalische Küche“ (die deutsche Übersetzung von „Arabesque“). Als Zweitmeinung habe ich mir dann noch „Echt türkisch!“ von Latife und Hilal Arslantaş geholt. Claudia Roden – oder ihr Übersetzer Helmut Ertl – neigt nämlich zur vorauseilenden Substitution: <em>Mascarpone</em> statt <em>Kaymak</em>, Paradeismark statt <em>Biber salçası</em> … nur teilweise finden sich zumindest im Fließtext die Originalzutaten. Warum, bleibt mir ein Rätsel – andere „spezielle“ Zutaten wie <em>Yufka</em>-Teig werden nämlich nicht ersetzt. Schon klar, die Rezepte sollen auch außerhalb von Großstädten mit starken migrantischen <em>communities</em> nachkochbar sein. Trotzdem würde ich mich gerne bewußt für eine Ersatzzutat entscheiden können (sei es, weil das „Original“ nicht erhältlich ist oder weil ich die Variation kulinarisch reizvoll finde).
<p>Wobei dieser Umstand der Qualität von „Arabesque“ keinen Abbruch tut, bitte mich nicht falsch zu verstehen. Roden liefert neben den reinen Rezepten auch kulturgeschichtliche Hintergründe. Für mich ist das wichtiger als Hochglanzphotos zu jedem Gericht. Auch „Echt türkisch!“ muß ich hier kurz besprechen: Die Typographie ist so lala und es fehlt ein alphabetischer Index, aber die Rezepte sind (soweit ich das halt beurteilen kann) authentisch und die Photographien sind nicht nur appetitlich, sondern auch illustrativ. (Kaufentscheidend waren für mich dabei die Bilder zur <em>Mantı</em>-Herstellung.) Die Kurzanleitung zur Aussprache des Türkischen im Anhang schadet auch nicht ;-). Sehr feines Buch!</p>
<hr>
<p>Da die Weinhauerin schon andere Pläne hatte und nur zum Dessert nachkommen wollte, war ich in der Küche diesmal auf mich allein gestellt. Bei den Vorbereitungen ging sich mein Zeitplan wieder einmal vorne und hinten nicht aus, am großen Abend selbst klappte aber alles reibungslos. Bis auf die Saucen und das <em>Cacık</em> waren ja auch schon alle <em>Meze</em> fertig und mußten nur noch angerichtet werden. Kleinere Schwierigkeiten machte uns dabei das Fehlen genügend großer Servierplatten. Besonders beim Rote-Rüben-Salat <em>Pan­car Sala­tası</em> mußten wir mit Alufolie improvisieren, um die doch recht flüssige Marinade nicht überschwappen zu lassen.</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-5"><img decoding="async" class="wp-image-12342 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/ein-mit-meze-gefuellter-tisch-150x150.jpg" alt="Ein mit meze gefüllter Tisch" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/ein-mit-meze-gefuellter-tisch-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/ein-mit-meze-gefuellter-tisch-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Weiches Fladenbrot und das etwas dünnere und festere <em>Lavaş</em> standen schon am Tisch, irgendwie fanden zwischen den Gläsern und Kerzen dann auch noch die <em>Meze</em>-Teller Platz. Nur einer fehlte: der <em>Rakı</em>. Der Mundschenk hatte sich auf den Yppenmarkt verlassen, doch der einzige Getränketandler, der am Samstagabend offen hatte, stammte leider vom Balkan und nicht aus der Türkei. Geschmeckt haben uns die Vorspeisen glücklicherweise auch ohne den traditionellen Anisschnaps. Sehr sogar! <em>Meze</em>-Koma! An das Hauptgericht war vorerst nicht zu denken.
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-3 icon-6"><img decoding="async" class="wp-image-12348 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/tuerkischer-kaffe-wird-eingeschenkt-150x150.jpg" alt="Türkischer Kaffe wird eingeschenkt" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/tuerkischer-kaffe-wird-eingeschenkt-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/tuerkischer-kaffe-wird-eingeschenkt-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Was tun? <em>Türk Kahvesi</em> muß her! Der Mundschenk war mit der Zubereitung von Heißgetränken sichtbar gefordert. (Ein passendes Kupferkännchen für 14 Menschen haben wir natürlich nicht, ein Milchtopf tut es aber auch.) Doch mit Unterstützung des <em>Spicegirl</em> und trotz meiner klugen Ratschläge aus dem <em>Off</em>, machte uns der starke, tiefschwarze Kaffee bald wieder munter genug für den Hauptgang.
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-7"><img decoding="async" class="wp-image-12339 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/lamm-mit-kastanien-und-schalotten-im-kochtopf-150x150.jpg" alt="Kesta­neli Kuzu (geschmor­tes Lamm mit Scha­lot­ten und Maroni) im Kochtopf" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/lamm-mit-kastanien-und-schalotten-im-kochtopf-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/lamm-mit-kastanien-und-schalotten-im-kochtopf-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>An sich hatte ich diesmal ganz traditionell gekocht. Also fast ganz. Die roten Rüben und der Sellerie waren schon <em>sous-vide</em> gegart, aber den Lammschlögel habe ich geschmort. Gemäß des Mottos „<a title="Foodcamp 2013 — Eindrücke und Notizen" href="https://mundschenk.at/foodcamp-2013-fond-druckkochtopf/">Köche kochen nicht mit Wasser</a>“ hatte ich letzteres in Claudia Rodens Rezept aber durch einen Lammknochenfond ersetzt. Über Nacht war das Ragout im Kühlschrank natürlich erstarrt. Am nächsten Tag war die optische Ähnlichkeit zu Katzenfutter (aus der 3‑kg-Dose) leider frappierend. Aber egal, so lang es besser riecht und schmeckt und am Teller nicht mehr danach aussieht …
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-2 icon-4 icon-8"><img decoding="async" class="wp-image-12340 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/lamm-mit-kastanien-und-schalotten-530x298.jpg" alt="Kesta­neli Kuzu mit Nohutlu Pilav (geschmor­tes Lamm mit Scha­lot­ten und Maroni und Kichererbsen-Pilaw als Beilage)" width="530" height="298" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/lamm-mit-kastanien-und-schalotten-530x298.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/lamm-mit-kastanien-und-schalotten-300x169.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/lamm-mit-kastanien-und-schalotten-768x432.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/lamm-mit-kastanien-und-schalotten-960x540.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/lamm-mit-kastanien-und-schalotten-1060x596.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/lamm-mit-kastanien-und-schalotten.jpg 2048w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-3 icon-9"><img decoding="async" class="wp-image-12333 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/kadayif-150x150.jpg" alt="Kadayıf" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/kadayif-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/kadayif-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-5 icon-10"><img decoding="async" class="wp-image-12391 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/kuenefe-dekorieren-150x150.jpg" alt="Künefe wird mit Pistazien dekoriert" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/kuenefe-dekorieren-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/kuenefe-dekorieren-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Schon beim Anrichten des Hauptgangs war mir das <em>Spicegirl</em> mit ihrer Gastro-Erfahrung hilfreich zur Seite gestanden. Bei der später folgenden Zubereitung des Desserts (ja, auch diesmal deutlich nach Mitternacht) und besonders beim Dekorieren lief sie dann zur Höchstform auf. Die <em>Kadayıf</em> genannten Teigfäden werden im türkischen Supermarkt vakuumverpackt in 500-g-Blöcken verkauft. (Schon fertig gebackene gibt es auch, aber von dieser Variante kann ich nach einem Selbstversuch nur abraten.) Drei solcher Blöcke hatte ich sicherheitshalber besorgt, doch schon einer der Ziegel reichte locker für meine 30-cm-Form. <em>Künefe</em> ist keine leichte Nachspeise: Sirup- und buttergetränkte Teigfäden mit einer fein-säuerlichen, ganz leicht salzigen Schicht Schafskäse dazwischen. Mjam! Selbstgemacht ist sie höchstens halb so süß wie die <em>Baklava</em> vom Naschmarkt. Nach <em>Künefe</em> und Pomeranzenvodka brauchten wir trotzdem noch etwas Herbes zum Abschluß. Käse fiel aus (siehe oben), <em>Rakı</em> ebenso. Zum Glück hat unser Gastgeber für solche Notfälle immer einen gut sortierten <em>Single Malt</em>-Vorrat bereitstehen. Ah!
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-11"><img decoding="async" class="wp-image-12338 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/kuenefe-530x353.jpg" alt="Künefe" width="530" height="353" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/kuenefe-530x353.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/kuenefe-300x200.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/kuenefe-768x512.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/kuenefe-960x640.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/kuenefe-1060x706.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/kuenefe.jpg 2048w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Ich hatte zu Beginn ja das Motto des Abends erwähnt. <em>Çapulcu</em> hieß ursprünglich so viel wie „Plünderer“, „Marodeur“. Vielleicht haben wir ja bei unserer Plünderung der türkischen Küche den einen oder anderen <em>faux pas</em> begangen. Aber es hat großen Spaß gemacht und am Ende war auch die Skeptikerin vom Yppenplatz von der Küchenleistung überzeugt. Und: Ein Festmahl darf auch weniger Gänge haben, so lang es genügend verschiedene Gerichte gibt! So, das war’s für heute. Die Rezepte folgen im Lauf der nächsten Tage, versprochen. Einstweilen: <em>Görüşürüz!</em>
<p><a href="https://mundschenk.at/capuling-tuerkisches-festmahl-meze/">Every Saturday I’m çapuling: Einmal quer durch die türkische Küche</a></p>
]]></content:encoded>
													<wfw:commentRss>https://mundschenk.at/capuling-tuerkisches-festmahl-meze/feed/</wfw:commentRss>
				<slash:comments>0</slash:comments>
											</item>
											<item>
				<title>Heute essen wir Gemüse</title>
				<link>https://mundschenk.at/vegetarisches-festmahl/</link>
				<comments>https://mundschenk.at/vegetarisches-festmahl/#respond</comments>
				<pubDate>Fri, 26 Apr 2013 19:42:54 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Festmahl]]></category>
		<category><![CDATA[Hortikultur]]></category>
		<category><![CDATA[Keller]]></category>
		<category><![CDATA[Gemüse]]></category>
		<category><![CDATA[vegan]]></category>
		<category><![CDATA[vegetarisch]]></category>
				<guid isPermaLink="false">http://mundschenk.at/?p=9607</guid>
									<description><![CDATA[<p>OK, das war jetzt gelogen. Das vegetarische Festmahl findet erst morgen statt. Mit dem Gemüse hatten wir’s bisher ja nicht so (ein bisserl wie der Fidler), außer halt als Beilage zu tierischem Protein. Wie das Thema der freiwilligen Selbstbeschränkung genau aufgekommen ist, weiß ich nicht mehr, aber nicht alle Gäste waren von der Idee begeistert. [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/vegetarisches-festmahl/">Heute essen wir Gemüse</a></p>
]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[<p>OK, das war jetzt gelogen. Das vegetarische Festmahl findet erst morgen statt. Mit dem Gemüse hatten wir’s bisher ja nicht so (ein bisserl wie der <a href="https://www.derstandard.at/consent/tcf/r5151/lokaltester-schmecks" target="_blank" rel="noopener">Fidler</a>), außer halt als Beilage zu tierischem Protein. Wie das Thema der freiwilligen Selbstbeschränkung genau aufgekommen ist, weiß ich nicht mehr, aber nicht alle Gäste waren von der Idee begeistert. Manche allerdings schon, dem Ansinnen, doch gleich vegan zu kochen, habe ich mich aber aus prinzipiellen (geschmackspolitischen) Erwägungen verweigert.</p>
<p><span id="more-9607"></span></p>
<p>Vegetarisch kochen, eh simpel? Nicht ganz. Lebensmittel enthalten vielfach „versteckte“ Tiere. Sei es die berühmt-berüchtigte Schildlaus im Campari, die Gelatineschönung beim Wein oder das Lab im Rohmilchkäse. Ein rein vegetarisches Festmahl ist also auch eine Frage des <em>sourcing</em>. Wer unsere bisherigen Abenteuer kennt, weiß schon, das es nicht ganz ohne das geht, was <a href="https://mundschenk.at/author/tina/">die Weinhauerin</a> als „chi-chi“ bezeichnet. Das beginnt diesmal schon damit, daß die Speisenfolge geheim geblieben ist. Nur die Weinhauerin, eine weitere Mitköchin und <a href="https://mundschenk.at/author/piny/">der Mundschenk</a> wissen über die geplanten Gerichte Bescheid. Die Weinkarte und die Namen der Gerichte wollen wir euch aber nicht vorenthalten:</p>
<ul>
<li><em>Der bunte Block</em><br>
2012 Muscadet Sèvre et Maine (Domaine de la Foliette, Loire, Frankreich)</li>
<li><em>Sunken City</em><br>
2011 Mâcon-Fuissé (Domaine Romanin, Burgund, Frankreich)</li>
<li><em>Vergessenes Osternest</em><br>
2009 Sauvignon Blanc (Chocalan, Casablanca Valley, Chile)</li>
<li><em>Mr. Burns</em><br>
Cava Brut Reserva (Miquel Pons, Penedès, Spanien)</li>
<li><em>Eierspeis</em><br>
2010 Cabernet Franc „Vigna Sottopasso“ (Nicola &amp; Mauro Cencig, Friaul, Italien)</li>
<li><em>Autokino</em><br>
Ratafia de Champagne (Distillerie Goyard, Champagne, Frankreich)</li>
<li><em>Das Schweigen der Kälber</em></li>
</ul>
<p>Was sich dahinter verbirgt? Tja. Das verraten wir demnächst in diesem Blog.</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/vegetarisches-festmahl/">Heute essen wir Gemüse</a></p>
]]></content:encoded>
													<wfw:commentRss>https://mundschenk.at/vegetarisches-festmahl/feed/</wfw:commentRss>
				<slash:comments>0</slash:comments>
											</item>
											<item>
				<title>Wie man einen Lachs verspeist: Gravad Lax in 12 Stunden</title>
				<link>https://mundschenk.at/gravad-lax-12-stunden/</link>
				<comments>https://mundschenk.at/gravad-lax-12-stunden/#respond</comments>
				<pubDate>Sun, 31 Mar 2013 13:12:13 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Festmahl]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Dill]]></category>
		<category><![CDATA[Lachs]]></category>
		<category><![CDATA[Silvester 2012]]></category>
		<category><![CDATA[sous-vide]]></category>
				<guid isPermaLink="false">http://mundschenk.at/?p=9543</guid>
									<description><![CDATA[<p>Osterrezept ist sich keines ausgegangen, aber der nächste Karfreitag kommt bestimmt. Oder sollte ich das mit dem Fischessen mißverstanden haben? Egal, dieser schnell zubereitete gravad lax schmeckt zu jeder Jahreszeit. Wozu wurde der Eiskasten erfunden? Glücklicherweise brauchen wir unsere Fische nicht mehr im kühlen Sand am Strand zu vergraben. Die Urfassung dieses Rezepts ist schon [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/gravad-lax-12-stunden/">Wie man einen Lachs verspeist: Gravad Lax in 12 Stunden</a></p>
]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-4"><img decoding="async" class="wp-image-9589 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/03/lachsteller-mit-zitronenspalten-150x150.jpg" alt="Aufgeschnittener gebeizter Lachs mit Zitronenspalten" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/03/lachsteller-mit-zitronenspalten-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/03/lachsteller-mit-zitronenspalten-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Osterrezept ist sich keines ausgegangen, aber der nächste Karfreitag kommt bestimmt. Oder sollte ich das mit dem Fischessen mißverstanden haben? Egal, dieser schnell zubereitete <em>gravad lax</em> schmeckt zu jeder Jahreszeit. Wozu wurde der Eiskasten erfunden? Glücklicherweise brauchen wir unsere Fische nicht mehr im kühlen Sand am Strand zu vergraben.
<p><span id="more-9543"></span></p>
<p>Die Urfassung dieses Rezepts ist schon im Dezember des letzten Jahres entstanden, als mich meine Tante auf die Idee brachte, statt Räucherlachs doch selbstgebeizten Lachs zu servieren. Ihr Rezept weicht etwas vom traditionellen <em>gravad lax</em> ab (hauptsächlich durch den Verzicht auf Zucker und die Hinzufügung von Zitronensaft), braucht aber natürlich trotzdem die üblichen „zwei bis drei Tage“. Zeit wäre vor dem Silvesterfestmahl zwar genug gewesen, aber mich reizt natürlich immer die technische Modernisierung. Das müßte doch auch im Vakuumbeutel gehen?</p>
<p>Nachdem ich das Kochbuchmonster prominent im Regal stehen habe, galt mein erster Blick natürlich dem <a href="http://web.archive.org/web/20150501044527/http://modernistcuisine.com:80/docs/Modernist_Cuisine_index.pdf" target="_blank">elektronischen Index von <em>Modernist Cuisine</em></a>. Doch unter <em>gravlax</em>: nichts. Welche Stichwörter gibt es unter <em>salmon</em>? <em>„cold-smoking, parametric recipe for“</em>? Nein. <em>„cooking sous-vide, parametric recipe for“</em>? Auch nicht. <em>„diet and flesh color of“</em>? Eigentlich einen Abstecher wert, aber jetzt gerade nicht … Ah! <em>„Grapefruit-Cured Salmon“</em> – das klingt zumindest schon einmal nach der richtigen Richtung.</p>
<p>Und tatsächlich, hier finden sich die gewünschten Angaben Salzkonzentration und Beizdauer. Kein Dill, dafür Maiwipfel von der Douglasie, zusätzlich deren ätherisches Öl und eben die namensgebende Grapefruit. Und ein ordentlicher Schluck Aquavit. Für den Lachs, nicht den Koch. Klingt jetzt ziemlich arg, aber ursprünglich sollen wirklich Kiefernnadeln als Teil der Beize verwendet worden sein, Dill wäre nur der moderne Ersatz. Durchaus denkbar (Harz wurde ja schon immer gern zur Konservierung verwendet), aber wo bekomme ich mitten im Winter Maiwipferl her?</p>
<p>Also doch lieber die traditionelle Würzung: Dill und Wacholder für das Harzige. Aquavit war aus (OK, eigentlich hatte ich noch nie einen in meiner Hausbar), Vodka sollte es aber doch auch tun? Geschmacklich kann er ja nicht viel beitragen, außer als Lösungsmittel für die Gewürzinhaltsstoffe. Bei diesem ersten Versuch blieben die Lachsfilets übrigens mit Haut, aber trotz beidseitigem Einreiben und einer verdoppelten Beizzeit waren die hautnahen Fleischschichten am Ende würzmäßig unterversorgt. Für den zweiten Versuch im Frühjahr habe ich mich daher an den <em>Modernist Cuisine</em>-Ansatz gehalten und die Haut gleich entfernt.</p>
<p>Damit reichen dann die zwölf Stunden wirklich, nur das Aufschneiden wird eine Spur diffiziler, da man am Ende keinen guten Griff hat. Dafür ist Beizzeit sensationell kurz und man kann die Haut anderweitig verwenden (zumindest wenn sie vorher gut abgeschuppt und beim Abziehen nicht völlig zerstört wurde – nie wieder Fischkauf im Supermarkt!). Es hilft, wenn man ein möglichst großes Stück im ganzen vakuumiert. Das Filet sollte aber trotzdem flach liegen, da das Beizen die Form durch die denaturierten Proteine quasi „einfriert“. Eine weitere Änderung: Statt Aquavit/Vodka kam diesmal ein schön rauchiger <em>Islay-Whisky</em> zum Einsatz (der zehnjährige Laphroaig, um genau zu sein). Das subtile Rauch- bzw. Torfaroma paßte ganz hervorragend zum Lachs, waren sich die Gäste einig. Den Zitronensaft werde ich hingegen beim nächsten Mal weglassen. Er stammt noch aus dem Rezept meiner Tante und dient wohl hauptsächlich der Unterdrückung mikrobieller Aktivität, wenn ohne Vakuum gebeizt wird. Im Vakuumbeutel sehe ich keine Notwendigkeit dafür, teilweise kam es jedoch zu oberflächlicher Eiweißdenaturierung durch die Säure (wie bei <em>ceviche</em>). Zitrusschalen könnten hingegen geschmacklich noch einen <em>kick</em> bringen.</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-5"><img decoding="async" class="wp-image-9594 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/03/dill-senf-sauce-150x150.jpg" alt="Dill-Senf-Sauce mit Honig" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/03/dill-senf-sauce-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/03/dill-senf-sauce-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Ah ja, die traditionelle schwedische Beilage: Dill-Senf-Sauce. Diesmal ganz schnell und improvisiert: Dijon-Senf, Honig, Salz, Pfeffer, gefrorenen Dill und neutrales Pflanzenöl in einen Mixbecher geben und mit dem Stabmixer emulgieren (wie Mayonnaise ohne Ei). <em>Smaklig måltid!</em>
<p>&nbsp;<br>
</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/gravad-lax-12-stunden/">Wie man einen Lachs verspeist: Gravad Lax in 12 Stunden</a></p>
]]></content:encoded>
													<wfw:commentRss>https://mundschenk.at/gravad-lax-12-stunden/feed/</wfw:commentRss>
				<slash:comments>0</slash:comments>
											</item>
											<item>
				<title>Der englische Fasan</title>
				<link>https://mundschenk.at/pate-en-croute-de-faisan/</link>
				<comments>https://mundschenk.at/pate-en-croute-de-faisan/#respond</comments>
				<pubDate>Sat, 02 Feb 2013 18:18:33 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Festmahl]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Babette's]]></category>
		<category><![CDATA[Druckkochtopf]]></category>
		<category><![CDATA[Fasan]]></category>
		<category><![CDATA[Gewürze]]></category>
		<category><![CDATA[Mangalitza]]></category>
		<category><![CDATA[Pastete]]></category>
		<category><![CDATA[Pistazien]]></category>
		<category><![CDATA[Reh]]></category>
		<category><![CDATA[sous-vide]]></category>
		<category><![CDATA[Terrine]]></category>
		<category><![CDATA[Wilder Abend]]></category>
				<guid isPermaLink="false">https://mundschenk.at/?p=7710</guid>
									<description><![CDATA[<p>Anfang November war es wieder einmal Zeit für ein Festmahl. Der Jagdsaison entsprechend hatten die Weinhauerin und ich uns auf das Motto „Wilder Abend“ geeinigt. Bei der Menüplanung blieben wir ganz traditionell (um nicht zu sagen: kulinarisch reaktionär). Der erste Gang sollte aus einer Pastete oder Terrine bestehen, danach ein Hirschragout mit Spätzle. Als pièce [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/pate-en-croute-de-faisan/">Der englische Fasan</a></p>
]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-11"><img decoding="async" class="wp-image-7755 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/menuekarte-pasteten-150x150.jpg" alt="Menükarte &quot;Pâté en croûte de Faisan mit kandierten Schwarzen Nüssen / Terrine de chevreuil et canard&quot;" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/menuekarte-pasteten-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/menuekarte-pasteten-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="http://gregorjoham.at">Gregor Joham</a></span></figcaption></figure>Anfang November war es wieder einmal Zeit für ein Festmahl. Der Jagdsaison entsprechend hatten <a href="https://mundschenk.at/author/tina/">die Weinhauerin</a> und ich uns auf das Motto „Wilder Abend“ geeinigt. Bei der Menüplanung blieben wir ganz traditionell (um nicht zu sagen: kulinarisch reaktionär). Der erste Gang sollte aus einer Pastete oder Terrine bestehen, danach ein Hirschragout mit Spätzle. Als <em>pièce de résistance</em> dann Rehfilet, rosa gebraten, mit dem ganzen altmodischen Brimborium: Rotweinbirnen, Preiselbeeren, Kroketten, Blaukraut. Und damit auch wirklich niemand ohne zumindest einen Damenspitz nachhause kommt, als Nachspeise besoffene Kapuziner.

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/02/hirschgulasch-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Hirschgulasch mit Spätzle">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/02/reh-mit-rotweinglace-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Reh mit Blaukraut, glasierten Maroni, Portweinbirnen und Kroketten">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/02/besoffener-kapuziner-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Besoffener Kapuziner mit marinierten Waldbeeren und Schlagobers">
</figure>\n
<p><span id="more-7710"></span></p>
<p>Im Detail war es dann etwas komplizierter: Zweimal warmes Fleisch direkt aufeinanderfolgend geht nicht. Also noch ein Sorbet zur Abkühlung des Gaumens. Birne bot sich in diesem Fall an. Nachdem wir eh für das Reh auch noch Rotweinbirnen haben wollten, diente das Kompottrezept aus <a href="https://www.esskultur.at/frisch-aus-der-buchbinderei-oesterreich-vegetarisch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Österreich vegetarisch“</a> gleich als Sorbetbasis (einfach noch ein bißchen länger gekocht, bis die Birnen schön weich waren). Die Sauce des Rehs bestand aus der <em>red wine glaze</em> aus „Modernist Cuisine at Home“, nicht ganz unaufwendig, aber aber nichts im Vergleich zum elaboriertesten Vorhaben des Abends, den Vorspeisen.</p>
<hr>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail"><img decoding="async" class="wp-image-7719 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/luisa-schrammel-und-nathalie-pernstich-150x150.jpg" alt="Luisa Schrammel und Nathalie Pernstich" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/luisa-schrammel-und-nathalie-pernstich-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/luisa-schrammel-und-nathalie-pernstich-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2"><img decoding="async" class="wp-image-7971 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/01/sophie-laurent-150x150.jpg" alt="Sophie Laurent" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/01/sophie-laurent-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/01/sophie-laurent-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Schon allein deshalb, weil die Vorbereitungen gut zwei Wochen früher mit der Zusammenstellung der richtigen Gewürzmischungen begonnen hatten. Terminlich traf es sich gut, daß das Babette’s‑Team für Ende Oktober den ersten <em>Spice Workshop</em> zum Thema „Wildgewürze“ angesetzt hatte. Anders als die <a title="Häppchenweise bei Babette’s" href="https://mundschenk.at/kochkurs-tapas-mezze-babettes/">Kochkurse</a> fand der Gewürz-<em>Workshop</em> in der Filiale am Hof statt. Nach einer theoretischen Einführung (inklusive einer Einteilung in Gewürzklassen wie „scharf“, „bitter“, „säuerlich“ usw.) konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Lust und Laune mit den zahlreichen vorrätigen Gewürzen experimentieren und zum Beispiel ausprobieren, wie sich Aromen durch Röstung verändern. Auch Mörser standen in ausreichender Zahl bereit. Zu essen und trinken gab es natürlich auch etwas (aber eben anders als in den Kochkursen nicht selbst zubereitet).

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/gewuerze-mit-namenskaertchen-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Gewürze mit Namenskärtchen">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/gewuerze-roesten-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Verschiedene Gewürze werden in der Pfanne trocken geröstet">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/moerser-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Die Gewürzmischung wird um Steinmörser zerkleinert">
</figure>\n
<p>Bei mir kamen dabei zwei unterschiedliche Gewürzmischungen heraus, die ich in der Folge auch für die Pastete und die Terrine verwendet habe. (Die Maßangaben sind nur ungefähr, da wir beim Experimentieren keine Feinwaage zur Verfügung hatten.)</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-3"><img decoding="async" class="wp-image-7717 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/gewuerzmischung-1-150x150.jpg" alt="Meine Pastetengewürzmischung #1" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/gewuerzmischung-1-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/gewuerzmischung-1-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure><strong>Mischung #1:</strong>
<ul>
<li>Kakao (½ TL)</li>
<li>Wacholder (1 TL) [<em>Anm.: steht nicht in meinen Notizen, aber auf den Photos eindeutig zu erkennen</em>]</li>
<li>Piment (1 TL)</li>
<li>Nelken (1 TL)</li>
<li>Zimtblüten (1 TL)</li>
<li>Macis (½ TL)</li>
<li>Senfkörner geröstet (½ TL)</li>
<li>Ingwer getrocknet (½ TL)</li>
<li>Lorbeer (2 Blätter)</li>
</ul>
<p><strong>Mischung #2:</strong></p>
<ul>
<li>Cumin (1 TL)</li>
<li>Korianderkörner (1 TL)</li>
<li>Wilder Kardamom (3 Körner)</li>
<li>Hibiskus (1 Blüte)</li>
<li>Macis (2 Stück)</li>
<li>Orangenschale getrocknet (½ TL)</li>
<li>Paradieskörner (½ TL)</li>
<li>Zimtblüten (½ TL)</li>
<li>Ingwer getrocknet (½ TL)</li>
<li>Vanille (¼ TL)</li>
<li>Rosmarin (½ TL)</li>
<li>Safran (1 ordentliche Prise)</li>
<li>Dunkler Zucker (¼ TL)</li>
</ul>
<hr>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-4"><img decoding="async" class="wp-image-7722 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/fasane-verpackt-150x150.jpg" alt="Zwei verpackte Fasane aus Großbritannien" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/fasane-verpackt-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/fasane-verpackt-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Reh und Fasan wurden natürlich sicherheitshalber vorbestellt. Beim Reh habe ich auch noch explizit nach der Herkunft gefragt (Niederösterreich), für die Fasane habe ich die lokale Provenienz einfach vorausgesetzt. Die Photos zeigen es deutlich: ein Irrtum. Obwohl Fasane an sich Laufvögel sind, waren diese beiden Exemplare schon weit geflogen – von Großbritannien bis nach Österreich. Geschmeckt haben sie ja trotzdem, ganz im Sinne des Kochs war diese weite Reise nicht.
<p>Ganz generell zu Fasanen: Viel dran ist nicht an so einem Vogel. Die Haxerl haben ziemlich feste Sehnen (wie schon erwähnt, ein Laufvogel), Fett fehlt dagegen völlig. Pasteten und Terrinen sind daher meiner Meinung nach die ideale Darreichungsform. Um eine reine Fasanenpastete herzustellen, müßten wohl mehr als zwei Fasane daran glauben (drei sollten passen, wenn man es übers Herz bringt, auch eine Brust zu faschieren), mit ein wenig „Füllfleisch“ (Kalb) geht es aber auch so. Beim Zerlegen sollte man immer alle Fleischstücke sorgfältig nach Schrotkugeln abtasten. Abgesehen von möglichen Gesundheitsrisiken (Blei) mag es der Fleischwolf gar nicht, wenn er mit Metallfragmenten traktiert wird.</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-5"><img decoding="async" class="wp-image-7723 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/fasane-nackt-150x150.jpg" alt="Zwei Fasane" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/fasane-nackt-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/fasane-nackt-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Mit Schrotflinten geschossene Tiere sind sowieso immer eine Art Überraschungsei – egal wie unversehrt sie von außen aussehen mögen, kann es sein, daß einzelne Muskeln durch Blut schwarz verfärbt sind. Ich schneide solche Stellen immer großzügig weg. Einerseits aus ästhetischen Erwägungen, andererseits auch wegen der Geschmacksbeeinträchtigung durch das im Muskel geronnene Blut. Beim Unteren der beiden abgebildeten Fasane war fast die ganze halbe Brust unbrauchbar. Die Haut habe ich übrigens aus reiner Faulheit ebenfalls entsorgt – ich wollte nicht auch noch Federn zupfen müssen.
<p>Auch wenn die Herkunft der Fasane nicht optimal war: Über den Service der <a href="https://fleischerei-szabo.at/?lang=de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fleischhauerei Szabo</a> kann ich mich wirklich nicht beklagen. Auch ohne Vorbestellung war es kein Problem, Rindsnierenfett für den Pastetenteig zu bekommen. Weil wenn schon <em>old school</em>, dann richtig. Butterschmalz ist nur ein schwacher Abklatsch von „richtigem“ tierischem Fett.</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-2 icon-3 icon-6"><img decoding="async" class="wp-image-7721 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nierenfett-530x310.jpg" alt="Ronald Szabo zeigt woher das Nierenfett stammt." width="530" height="310" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nierenfett-530x310.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nierenfett-300x176.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nierenfett-768x450.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nierenfett-960x562.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nierenfett-1060x621.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nierenfett.jpg 2048w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-7"><img decoding="async" class="wp-image-7732 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nierenfett-ganz-150x150.jpg" alt="Nierenfett ganz" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nierenfett-ganz-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nierenfett-ganz-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Die Verarbeitung dieses recht festen Fetts war dann schon ziemlich ungewohnt. In der Literatur steht, man soll das Fett aus den umgebenden Häutchen herausbrechen. Am Anfang dachte ich, daß mir viel zu viel Bindegewebe in meinen Fettbröckchen blieb, bis ich ein anderes Trumm in die Hand nahm und feststellte, wie sich die besagten Häute wirklich anfühlen. Also: ein paar Fasern im Fett sind normal und stören nicht! Allgemein wird geraten, das Nierenfett nicht vollständig zu zerkleinern, damit der Teig eine schöne blättrige Struktur entwickeln kann. Mein Fett war aber definitiv zu grob gehackt. Im Zweifel würde ich eher für „zu fein“ als für „zu grob“ plädieren, da sonst die Teigbearbeitung mühsam wird.
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-4 icon-8"><img decoding="async" class="wp-image-8492 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/02/fasanenreste-vakuumiert-150x150.jpg" alt="Reste der Fasanenfarce in kleinen Porzellanförmchen vakuumiert" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/02/fasanenreste-vakuumiert-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/02/fasanenreste-vakuumiert-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Falls sich jemand über die Portionsangabe im Rezept wundert: Wir haben eh 20 Personen verköstigt (bei der Menge ist auch noch genug Farce für zwei <em>sous-vide</em>-Terrinnchen übriggeblieben), aber am Schluß ist’s schon ein bißchen knapp geworden. Eine 24-cm-Kastenform reicht definitiv nicht für 20 Scheiben.
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-3 icon-9"><img decoding="async" class="wp-image-7752 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nuesse-schneiden-150x150.jpg" alt="Schwarze Nüsse werden in feine Scheiben geschnitten" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nuesse-schneiden-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nuesse-schneiden-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Irgendwie hatte ich mich in Teubners <em>großem Buch der Pasteten</em> bezüglich der Zielkerntemperatur verlesen – statt 65–70 °C empfehlen sie für Pasteten mit Fileteinlage eh passendere „knapp über 60 °C“. Die letzten paar Grad gehen übrigens recht schnell, ich hab die Pastete dann leider erst bei knapp über 70 °C herausgenommen (was wohl teilweise die deutlich weniger rötliche Farbe im Vergleich zur Reh-Enten-Terrine erklärt). Serviert wurde dann jeweils eine Scheibe der Pastete und der Terrine mit meinen <a title="Bis meine Nüsse schwarz werden" href="https://mundschenk.at/schwarze-nuesse/">schwarzen Nüssen vom Vorjahr</a> und gebratenem Kürbis, den die Weinhauerin beisteuerte – aber natürlich erst, nachdem alle die beiden Prachtstücke gebührend im Ganzen bewundern konnten.
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-2 icon-5 icon-10"><img decoding="async" class="wp-image-7750 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/pastete-ganz-530x398.jpg" alt="Die Fasanenpastete wird gemeinsam mit der Rehterrine auf einem Tablett präsentiert" width="530" height="398" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/pastete-ganz-530x398.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/pastete-ganz-300x225.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/pastete-ganz-768x576.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/pastete-ganz-960x720.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/pastete-ganz-1060x795.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/pastete-ganz.jpg 2048w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure><br>

<p><a href="https://mundschenk.at/pate-en-croute-de-faisan/">Der englische Fasan</a></p>
]]></content:encoded>
													<wfw:commentRss>https://mundschenk.at/pate-en-croute-de-faisan/feed/</wfw:commentRss>
				<slash:comments>0</slash:comments>
											</item>
			</channel>
</rss>
