Eine ganze Reihe an neuen kleinen Esslokalen, wie z.B. das Tischlein deck dich, das Blendend oder das Café ZAPO, hat in letzter Zeit ihre Pforten in der steirischen Landeshauptstadt eröffnet. Eines davon ist das Gaumenkino in der Gartengasse in der Nähe der Technischen Universität, das sich hauptsächlich der kreativen Gemüseküche verschrieben hat. Direkt neben dem Lokal führen die BesitzerInnen Angela Hirmann und Ernst M. Preininger auch ein kleines Geschäft namens Gemüsewerkstatt, wo saisonales und regionales Gemüse abseits des üblichen Supermarkt-Sortiments angeboten wird.
Autor(inn)enarchiv: Die Gärtnerin
A Raw Vegan Experience at Tilia’s
Ernährungstrends beobachtend fällt mir auf, daß im Zuge steigender Beliebtheit tierfreier Gerichte und Ernährungsweisen (Hallo, Tierfreitag!) auch Lokale eröffnen, die raw food, also ungekochtes Essen, anbieten. Nach Wien, schon größenmäßig der hotspot in Österreich für pflanzliche Kost servierende Lokale, beobachte ich nun auch in Graz ein Wachstum dieses Gastronomiesegments. Als Fan von Lokalen wie z.B. dem Ginko, wurde ich vor kurzem auf Tilia’s Little Uncooked Restaurant aufmerksam. Ursprünglich ein Teil des Le Schnurrbart in der Paulustorgasse, ist das Lokal nun seit etwa einem Monat in der Klosterwiesgasse beheimatet (unweit des Jakominiplatzes).
Foodcamp 2014 – Ein Klassentreffen
Nach dem Foodcamp 2013 und dem Baking Atelier letzten Herbst war ich ja nun nicht mehr ganz Newbie und hatte mich schon auf eine Spontanauswahl der Sessions vor Ort eingestellt. Aufgrund TeilnehmerInnenzahlbeschränkung bei den praktisch orientierten Workshops mußten dann zwei Wahlmöglichkeiten im Vorhinein genannt werden – ich bekam hier die Wunsch-Session „Es gibt Reis, Baby!“ mi Parvin Razavi von Thx4cooking zugeteilt. Da jemand bei der Session „Weinsensorik“ am Nachmittag ausfiel, hatte ich Glück und konnte so einen zweiten Wahl-Workshop besuchen.
WTF – Where’s the Food(camp)?
Nach den vielen tollen Fotoserien und Reviews über das Foodcamp 2013 die schon Tags darauf auf den diversen Foodblogs zu lesen bzw. zu sehen waren (z.B. bei The Stepford Husband oder Goldschwarz), hier nun ein kleiner Rückblick aus „Newbie“-Sicht – war ich zum einen am 1. Foodcamp nicht zugegen und zum anderen bin ich selbst ja doch mehr Gärtnerin als Köchin. Nichtsdestotrotz war das Foodcamp 2013 für mich ein interessantes Erlebnis mit durchaus so einigen brauchbaren Infos, die den Küchenalltag schöner machen.
Ein Glas Jalapeños
Dieser weise Spruch bewahrheitete sich leider vor einiger Zeit für den Küchenmeister: Beim Kandieren der ersten Ernte meiner diesjährigen Chilipflanzen kam es zu einem unglücklichen Zusammentreffen mit heißem Läuterzucker.
Mein Chiliexperiment begann vor ein paar Jahren, als ich durch eine Freundin auf die Idee kam, zu versuchen exotische, bzw. außergewöhnliche Pflanzen zu ziehen. Mit den entsprechenden Informationen aus einem einschlägigen Forum, gab es dann kein Halten mehr – gesagt, getan, schon bald tummelte sich bei mir eine illustre kleine Runde an Zitruspflanzen, Avocados, Pitahayas, Orchideen – und natürlich Chilis.
Ausflug in den Kräutergarten
Heute wurde die Gärtnerin von einer Freundin, die ebenfalls eine begeisterte Hobbygärtnerin ist, eingeladen, den Kräutergarten und Genussladen „Die Amtmann“ in Gamlitz zu besuchen. Da es derzeit am angenehmsten ist, die Mittagshitze eher zu vermeiden, machte ich mich dementsprechend früh auf in die Südsteiermark. Gegen 10 Uhr kamen wir schließlich beim Kräutergarten an.
Das Erste, was man danach sieht, ist der Aufgang zum Hofgebäude und zum Hauptgarten, an dessen Rand schon die ersten Pflanzen wie Baldrian und roter Sonnenhut wachsen.
Mitbringsel aus der Weststeiermark
Fragt man Kinder nach ihrem Lieblingsobst, stehen die saftigen roten Erdbeeren oft ganz oben in der Hitliste. Und genau so eine Kindheitserinnerung bekam die Gärtnerin heute aus der Weststeiermark mitgebracht. Nach der langen Zeit ohne lokal angebaute frische Früchte sind die ersten Erdbeeren im Mai immer etwas Besonderes – kein Vergleich zu importierten, trockenen und geschmacksneutralen Erdbeeren aus Südeuropa oder Übersee. Nichts gegen die erwähnten Anbauorte – sie liefern sehr feine exotische Früchte, die hierzulande überhaupt nicht wachsen.