Kategoriearchiv: Lokalbesuch

Brasserie Santner

Nach­dem uns der Gal­lier und der Hau­ben­tau­cher den Mund wäss­rig gemacht haben, waren die Gärtnerin und ich Mitte August mit einem befreun­de­ten Paar in der immer noch recht neuen Bras­se­rie Sant­ner in der Gra­zer Pau­lust­or­gasse. Wir wur­den nicht ent­täuscht.

Die Lage des Lokals mit einem wun­der­ba­ren Blick über den Kar­me­li­ter­platz ist ziem­lich genial, hat aber einen mini­ma­len Schön­heits­feh­ler: Der Scha­ni­gar­ten ist zu klein. Das führt dazu, daß es erstens im Freien nur Zwei­er­tisch­chen gibt (für ein fran­zöi­sches Lokal durch­aus authen­tisch) und zwei­tens die Zwei­er­tisch­chen alle belegt waren (unver­zeih­lich ;-)).

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Bild: Der Küchenmeister | mnd.sc

Alpen-Disney und Muschelfeind II: Beaulieu

Wäh­rend wir noch alle gespannt auf Gre­gors Bil­der des letzt­wö­chi­gen Fest­mahls war­ten (die Wein­haue­rin hat ihre schon abge­lie­fert, aber die große DSLR macht halt doch die bes­se­ren Pho­tos) und dem für heute geplante Span­fer­kel nach­trau­ern (wet­ter­be­dingt auf Sep­tem­ber ver­scho­ben), wird es an der Zeit, daß ich meine vor einem Monat ange­kün­digte Repor­tage über unse­ren Besuch im Beau­lieu end­lich nach­rei­che. An die­ser Stelle muß ich mich auch gleich für die (hüstel) etwas durch­wach­se­nen iPhone-Pho­tos ent­schul­di­gen. Schlech­tes Licht und eine Smart­phone-Kamera pas­sen ein­fach nicht zusam­men.

Das Beau­lieu gibt es seit knapp einem Jahr, der Stand­ort in der Fer­stel-Pas­sage ist dank des Blicks auf den den Donau­ni­xen­brun­nen bezau­bernd.

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Bild: Der Küchenmeister | mnd.sc

Zu Besuch im Freyenstein

Vor­ge­stern waren die Frau Kir­schen­kom­pott, der Musi­ker und ich im Frey­en­stein. Trotz Vor­be­rei­tungs­tru­bel für das Fest­mahl am Sams­tag, eine ver­schleppte Geburts­tags­ein­la­dung (nein, dies­mal war ich nicht der Ein­ge­la­dene). Vor­weg das Fazit: Um 39 Euro kann man in Wien schwer bes­ser essen gehen.

Aus Zeit­grün­den beschränke ich mich im fol­gen­den auf die Bil­der und die Beschrei­bun­gen der Gänge aus der Tages­karte (die leicht erra­ti­sche Recht­schrei­bung habe ich mir zu kor­ri­gie­ren erlaubt):

PS: Die Bäume im Gast­gar­ten sind übri­gens dicht genug, daß uns auch kurz­zei­tige Regen­schauer nicht ver­trei­ben konn­ten.


Alpen-Disney und Muschelfeind I: Steirereck Pogusch

Es ist nun schon wie­der ein paar Wochen her, daß die Gärtnerin und ich zwei sehr gegen­sätz­li­che Lokale besucht haben: Das Wirts­haus Stei­rer­eck am Pogusch und das sehr fran­zö­si­sche Bistro Beau­lieu in der Fer­stel-Pas­sage. Beide Male waren wir ein­ge­la­den, zumin­dest das Pogusch-Stei­rer­eck hätte sonst wohl nicht auf unse­rem Besich­tungs­plan gestan­den. Was aber – trotz des eher hef­ti­gen Alpen-Dis­ney-Dekors – ein Feh­ler gewe­sen wäre.

Lei­der war es trotz (oder wahr­schein­lich eher wegen) des guten Wet­ters unmög­lich, einen Platz auf der Ter­rasse zu bekom­men. Im Inne­ren des Rie­sen­baus war es dann zwar noch ein biß­chen rusti­ka­ler, aber kli­ma­tisch aus­halt­bar (und trotz nicht vor­han­de­ner Rau­cher­ab­teil­tren­nung keine olfak­to­ri­sche Belä­sti­gung – die Belüf­tungs­an­lage ist offen­bar ihr Geld wert).

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Bild: Der Küchenmeister | mnd.sc

Von Wien nach Stambul III

Von der Wein­haue­rin kam kürz­lich der unge­fragte Rat­schlag, „mehr Bil­der, weni­ger Text“. Eigent­lich wollte ich ihn ja schon aus Prin­zip nicht befol­gen, aber da meine bei­den Istan­bul-Berichte bis­her nur je einen Vor- und Nach­mit­tag behan­delt haben, bleibt mir fast nichts ande­res übrig, wenn ich diese Woche noch zu unse­rem fischeln­den Fest­mahl kom­men möchte. Das chro­no­lo­gi­sche For­mat hat also aus­ge­dient, hier gibt’s nur noch the­ma­tisch grup­pierte Bil­der. (Und halt doch noch ein bis­serl Text dazu, ganz kann ich’s nicht las­sen.)

Armada Terrace

Ein Hotel­re­stau­rant im drit­ten Stock (ja, in der Istan­bu­ler Alt­stadt kann das noch ganz oben sein!) mit phä­no­me­na­ler Aus­sicht auf die asia­ti­sche Seite der Stadt.

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Bild: Klaus Putzer

Von Wien nach Stambul II

Lei­der hat es mit der noch aus Istan­bul ver­spro­che­nen Fort­set­zung mei­nes kuli­na­ri­schen Rei­se­be­richts etwas län­ger gedau­ert. Eigent­lich wollte ich damit ja schon am Sonn­tag online gehen. Den Auf­be­rei­tungs- und Sich­tungs­auf­wand für die Pho­tos (und nicht zuletzt das Aus­sor­tie­ren der vie­len völ­lig unbrauch­ba­ren Auf­nah­men) habe ich ein­fach stark unter­schätzt. (OK, die Nach­wir­kun­gen einer Hoch­zeits­feier haben am Sonn­tag die Arbeits­ge­schwin­dig­keit auch nicht direkt erhöht ;-))

Wo war ich in mei­ner Erzäh­lung ste­hen geblie­ben? Ah ja, bei der Suche nach einem Fisch­lo­kal in Kara­köy (vor­mals Galata, aber so hei­ßen nur noch die Brücke und der Turm … der Fuß­ball­ver­ein zählt nicht wirk­lich).

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Bild: Der Küchenmeister | mnd.sc

China-Kitsch gibt’s anderswo

An einem Fei­er­tag aus­wärts essen zu gehen, ist bekann­ter­weise nicht immer ein leich­tes Unter­fan­gen. Oft steht man vor ver­schlos­se­nen Türen. Sicher­heits­hal­ber durch­for­stete ich also den Fal­ter-Lokal­füh­rer – und stieß auf das ON. Für die Berufs­wie­ne­rIn­nen viel­leicht eh klar, gerade jetzt, wo das neue Koch­buch von ON-Chef Simon Xie Hong stadt­auf und -ab bespro­chen wurde, als Wochen­end­be­su­che­rin aber nicht. Die Reser­vie­rung für 15 Uhr stellte sich als über­flüs­sig her­aus, nach­mit­tags waren nur ein paar Tische besetzt (nicht wenige aber für eine spä­tere Uhr­zeit reser­viert). So konn­ten wir uns einen Tisch aus­su­chen und setz­ten uns in den klei­nen, aber fei­nen Gast­gar­ten (noch fei­ner wäre er frei­lich bei weni­ger bewölk­tem Him­mel als heute).

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Bild: Der Küchenmeister | mnd.sc