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		<title>Mediterran e Rezepte | Der Mundschenk &amp; Cie.</title>
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		<description>Was Küche und Keller hergeben.</description>
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	<title>Mediterran e Rezepte | Der Mundschenk &amp; Cie.</title>
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				<title>Den Tauben trotzend: Pesto, pluralistisch</title>
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				<pubDate>Tue, 22 Nov 2016 14:07:42 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Die Gärt­ne­rin</dc:creator>
						<category><![CDATA[Hortikultur]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Basilikum]]></category>
		<category><![CDATA[Kräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Kräuterpflege]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Nachdem unser Kräuterexperiment mit den neuen Kisterln letztes Jahr so gut verlaufen ist, gab es dieses Jahr selbstverständlich eine Wiederholung. Und bis auf ein paar Details ist sie auch gelungen und die Ernte war zwar nicht so reich wie in einem Garten, aber für unseren Verbrauch ausreichend. Kisterl Nr. 1, auf der Hausseite mit Nachmittagssonne, [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/kraeuterkisteln-pesto-dreierlei-basilikum/">Den Tauben trotzend: Pesto, pluralistisch</a></p>
]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem unser <a href="https://mundschenk.at/kraeuter-pflanzen-fensterbank-blumenkisterl/">Kräuterexperiment mit den neuen Kisterln</a> letztes Jahr so gut verlaufen ist, gab es dieses Jahr selbstverständlich eine Wiederholung. Und bis auf ein paar Details ist sie auch gelungen und die Ernte war zwar nicht so reich wie in einem Garten, aber für unseren Verbrauch ausreichend.</p>
<p>Kisterl Nr. 1, auf der Hausseite mit Nachmittagssonne, beinhaltete diesmal</p>
<ul>
<li><a href="http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Rosm_off.html">Rosmarin</a>,</li>
<li><a href="http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Majo_hor.html">Majoran</a>,</li>
<li><a href="http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Cori_sat.html">Koriander</a>,</li>
<li><a href="http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Pers_odo.html">vietnamesischen Koriander</a> und</li>
<li><a href="http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Ocim_bas.html">Strauchbasilikum</a>.</li>
</ul>

<figure>
<img fetchpriority="high" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/11/majoran-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Majoran">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/11/strauchbasilikum-und-vietnamesischer-koriander-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Strauchbasilikum und vietnameischer Koriander">
</figure>\n
<p><span id="more-63798"></span>Diese Zusammenstellung war, wie wir feststellen mussten, nicht ganz ideal. Trotz des Konzepts des Lechuza-Kisterls, dass jedes Kraut sich die Menge Wasser holt, die es braucht, ging es dem Rosmarin, neben dem durstigen Vietnamesischen Koriander nicht sehr gut und er sah mit der Zeit dementsprechend bemitleidenswert aus. Dafür wucherte aber das Strauchbasilikum und bildete richtige feste Zweige. Fazit: nächstes Jahr werden Rosmarin und Vietnamesischer Koriander voneinander getrennt und in verschiedene Kisterln an unterschiedliche Fensterbänke gesetzt.</p>
<p>Kisterl Nr. 2, ebenfalls mit Nachmittagssonne, beherbergte</p>
<ul>
<li><a href="http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Satu_hor.html">Bergbohnenkraut</a>,</li>
<li><a href="https://www.hortipendium.de/Kaskaden-Thymian">Steinpilzthymian</a>,</li>
<li><a href="http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Laur_nob.html">Lorbeer</a>,</li>
<li>„normalen“ <a href="http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Thym_vul.html">Thymian</a> und</li>
<li>Zitronenthymian.</li>
</ul>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/11/kerbel-koriander-zitronenthymian-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Kerbel, Koriander, Zitronenthymian">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/11/thymian-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Thymian">
</figure>\n
<p>Ursprünglich wohnte ja hier außerdem noch von letztem Jahr ein Salbei, der aber im Laufe des Frühjahrs leider einging – ev. ein ähnliches Problem wie beim Rosmarin und auch der Wind an der Außenseite des Hauses scheint der hohen Pflanze nicht so bekommen zu haben. Hier vertrugen sich alle soweit gut. Da wir erstere beiden jedoch etwas später eingesetzt hatten als die anderen, blieben sie etwas kleiner im Wuchs. Besonders der Lorbeer war dieses Jahr sehr hübsch und hatte viele Blätter.</p>
<p>Darüber hinaus spielten heuer diverse Basilikumsorten bei der Kräuterauswahl eine große Rolle – Kisterl Nr. 3, auf der Hofseite mit Morgensonne, beinhaltete diesmal gleich drei Sorten davon:</p>
<ul>
<li><em>Genovese</em>-Basilikum,</li>
<li>Thai-Basilikum und</li>
<li>Zitronenbasilikum.</li>
</ul>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/11/thai-und-genovese-basilikum-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Thai- und Genovese-Basilikum">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/11/zitronenbasilikum-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Zitronenbasilikum">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/11/strauchbasilikum-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Strauchbasilikum">
</figure>\n
<p>Ergänzt wurde dieses Trio durch eine Mojito-Minze (nachdem die Apfelminze, die noch von letztem Jahr drin war, von Kräuterzikaden befallen wurde). Während diese nicht ganz so groß wurde, wucherten ihre Kisterlnachbarn, und zwar kollektiv alle drei. Das Genovese lieferte feine Blätter für einige Male <em>Insalata Caprese</em>. Der Rest davon, plus das Zitronenbasilikum und das ergiebige Strauchbasilikum, fanden ihre Bestimmung in einem Pesto (das Rezept gibt’s weiter unten). Geduld war hier beim Blätter Abzupfen gefragt, besonders beim Strauchbasilikum. Dafür wurden wir dann mit einer hausgemachten Nudelsauce (kein Vergleich zu gekauftem Pesto!) belohnt. Die Zupfarbeit zahlt sich also definitv aus.</p>
<p>Im letzten Kisterl, ebenfalls hofseitig, wuchsen noch die Klassiker</p>
<ul>
<li><a href="http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Alli_sch.html">Schnittlauch</a> und</li>
<li><a href="http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Petr_cri.html">Petersilie</a>, sowie</li>
<li>Bohnenkraut und</li>
<li><a href="http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Meli_off.html">Zitronenmelisse</a>.</li>
</ul>
<p>Bis auf das Bohnenkraut hatte ich alle Pflanzen aus dem Garten meiner Mutter ausgegraben. Während es Zitronenmelisse und Bohnenkraut grundsätzlich gut ging, wurde der Schnittlauch leider früh von Blattläusen befallen und auch die Petersilie wurde in Mitleidenschaft gezogen. Außerdem tummelt sich im Hinterhof leider nach wie vor eine kleine Taubenkolonie, was für die Kräuterernte leider nicht so ideal ist.</p>
<p>Während wir grundsätzlich zufrieden waren, werden wir nächstes Jahr auf jeden Fall – trotz „High-Tech“-Kisterl – stärker darauf achten, dass wir mediterrane Kräuter wie Rosmarin nicht neben durstige Gesellen wie den vietnamesischen Koriander setzen. Außerdem werden wir Kräuter nicht überwintern und jene die wir fast gar nicht verwendet hatten, wie die Zitronenmelisse, nächstes Jahr durch andere ersetzen. Wir freuen uns auf jeden Fall schon wieder aufs Aussuchen und auf die nächste Kräutersaison!</p>
<p><em>Bezugsquellen für die Jungpflanzen waren dieses Jahr die <a href="http://gaertnerei-bach.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gärtnerei Bach</a>, das <a href="http://www.raritaeten-eck.at/versuch.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Raritäten-Eck</a>, <a href="https://www.feigenhof.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">der Feigenhof</a> sowie der Gemüsegarten meiner Mutter.</em></p>

<p><a href="https://mundschenk.at/kraeuterkisteln-pesto-dreierlei-basilikum/">Den Tauben trotzend: Pesto, pluralistisch</a></p>
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				<title>Sonne und Meer am Teller</title>
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				<pubDate>Fri, 31 Jul 2015 16:00:24 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[bio]]></category>
		<category><![CDATA[Casa Caria]]></category>
		<category><![CDATA[Garnelen]]></category>
		<category><![CDATA[Yuu'n Mee]]></category>
		<category><![CDATA[Zitrus]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Kaum eine Frucht verkörpert für uns so sehr Italien, wie die Zitrone. Ob als Limoncello, als gelato oder im pollo al limone, die gelbe Zitrusfrucht verbreitet selbst an trüben Regentagen italianità – noch mehr aber während der Tropenwochen im Juli. Da traf es sich gut, daß die Gärtnerin einige Tage zuvor bei Casa Caria einkaufen [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/sonne-und-meer-am-teller-risotto-ai-gamberi-e-cedri/">Sonne und Meer am Teller</a></p>
]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum eine Frucht verkörpert für uns so sehr Italien, wie die Zitrone. Ob als <em>Limoncello</em>, als <em>gelato</em> oder im <a href="https://mundschenk.at/secondo-pollo-al-limone/"><em>pollo al limone</em></a>, die gelbe Zitrusfrucht verbreitet selbst an trüben Regentagen <em>italianità</em> – noch mehr aber während der Tropenwochen im Juli. Da traf es sich gut, daß die Gärtnerin einige Tage zuvor bei <em>Casa Caria</em> einkaufen war und zusätzlich zum geplanten Sackerl <em>cipolle rosse di Tropea</em> auch noch ein paar <em>cedri</em> mitgebracht hatte. <em>Cedri</em> oder Zedratzitronen (<em>Citrus medica</em>) sind eine der wenigen natürlich vorkommenden „Ursorten“, während die meisten Zitrusfrüchte Kreuzungen sind. Genutzt wird hauptsächlich die dicke, nicht bittere Schale (Mesokarp bzw. Albedo). Die Sortenvielfalt ist wie bei praktisch allen Zitrusfrüchten schier endlos (unsere sahen innen mehr nach „normaler“ Zitrone aus, mit relativ viel Fruchtfleisch). Ein schnelles Abendessen aus diesen Schätzen? <em lang="it">Sì, sì, subito!</em></p>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/07/zutaten-fuer-risotto-ai-gamberi-e-cedri-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Eine Schüssel mit geriebenem Parmesan, eine Schüssel mit Risotto-Reis, eine rote Zwiebel aus Tropea und eine Cedro auf einem Holzbrett">
<img decoding="async" width="530" height="588" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/07/risotto-ai-gamberi-e-cedri-am-tisch-530x588.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Ein Teller mit Risotto ai gamberi e cedri, bedeckt von Zitronenscheiben und gekrönt mit einer Garnele">
</figure>\n
<p><span id="more-62161"></span></p>
<p>Aber halt, ein bißchen Meer gehört da auch noch dazu! Kein Fischhändler des Vertrauens in der Nähe? Kein Problem, es gibt auch im Tiefkühlregal ordentliche <em>gamberi</em>. (Ja, sie kommen aus Thailand und Vietnam, aber sie sind wirklich gut, die Bio-Garnelen von Yuu’n Mee. Wir müssen ja nicht unbedingt die letzten Bestände der Adria leerfischen, um italienisch zu kochen. Ob und <a href="https://www.keine-rezepte.at/duerfen-wir-garnelen-essen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">welche Garnelen man essen „darf“</a>, hat Lisa von Finespitz letztens sehr umfassend dargestellt, deswegen spar ich mir hier die Wiederholung.)</p>
<hr>
<p><em>Die in diesem Rezept verarbeiteten Garnelen wurden von Yuu’n Mee als Produktproben kostenlos zur Verfügung gestellt.</em><br>
</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/sonne-und-meer-am-teller-risotto-ai-gamberi-e-cedri/">Sonne und Meer am Teller</a></p>
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											</item>
											<item>
				<title>Erinnerungen an meinen Vater</title>
				<link>https://mundschenk.at/erinnerungen-an-meinen-vater/</link>
				<comments>https://mundschenk.at/erinnerungen-an-meinen-vater/#comments</comments>
				<pubDate>Mon, 29 Dec 2014 14:06:58 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Potpourri]]></category>
		<category><![CDATA[Al Cacciatore della Subida]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerung]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Parmesan]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Vor&#160;dreieinhalb&#160;Monaten ist mein Vater gestürzt. Fast zwei Wochen hat sein Körper durchgehalten, aber die Gehirnblutung ließ sich nicht stoppen. Seit damals bin ich sprachlos. Nicht im Alltag, aber hier, beim Schreiben. Der letzte Text, den ich verfaßt habe, war die Totenrede für meinen Vater. Ich weiß nicht, ob mein Vater diesen Blog jemals zu Gesicht [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/erinnerungen-an-meinen-vater/">Erinnerungen an meinen Vater</a></p>
]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[<p>Vor&nbsp;dreieinhalb&nbsp;Monaten ist mein Vater gestürzt. Fast zwei Wochen hat sein Körper durchgehalten, aber die Gehirnblutung ließ sich nicht stoppen. Seit damals bin ich sprachlos. Nicht im Alltag, aber hier, beim Schreiben. Der letzte Text, den ich verfaßt habe, war die Totenrede für meinen Vater.</p>
<p>Ich weiß nicht, ob mein Vater diesen Blog jemals zu Gesicht bekommen hat. Wahrscheinlich hätte er schon mit dem Begriff <em>blog</em> nichts anzufangen gewußt. Das Internet war für ihn kein Neuland, sondern <em>terra incognita</em> im ursprünglichen Sinn: <em>HIC SVNT LEONES</em>. Nicht nur in dieser Hinsicht lebten wir in völlig verschiedenen Welten: Er in einem Blockhaus in den Tiroler Bergen, ich in einer Altbauwohnung in Wien. Eine größere Distanz könnte man innerhalb Österreichs fast nicht konstruieren.</p>
<p><span id="more-61157"></span></p>
<p>Und doch würde es <em>Der Mundschenk &amp; Compagnie</em> nicht geben ohne meinen Vater. Er hat meine Leidenschaft für Essen und Trinken geweckt. (Nicht ganz alleine, aber Monokausalität ist eben selten. Auch meine Mutter hat natürlich eine wichtige Rolle gespielt, denn für das Kochen zuhause war im Regelfall – eher traditionell – sie zuständig, wenn auch nicht ausschließlich.) Jedenfalls ist eine meiner frühesten kulinarischen Erinnerungen eine gemeinsame Reise mit meinem Vater durch Norditalien. Ich schreibe „Reise“, denn in der Erinnerung, meiner Erinnerung, war es <em>eine</em> Reise, aber wenn ich heute die Ortschaften und Städte auf der Landkarte betrachte, bin mir nicht mehr ganz sicher, ob das stimmen kann. Doch wen sollte ich noch fragen?</p>
<p>Hier also die Reise meiner Erinnerung: Zwei Wochen hatte ich, fünfzehn oder sechzehn Jahre alt, allein in Brescia verbracht, ein für sich eher mißglückter Sprachaufenthalt. Ob zur Belohnung für das Ausharren oder als Entschädigung, führte uns der gemeinsame Rückweg, der Osteriaführer immer am Armaturenbrett, auf etwas verschlungenen Wegen von Ort zu Ort.</p>
<p>In Mantua stellte ich erstaunt fest, daß die <em>Piazza delle Erbe</em> um Mitternacht belebter war als am frühen Abend. In Cormons kehrten wir bei <em>Al Cacciatore della Subida</em> ein. Die Wirtin möge bringen, was sie für gut empfände, bestellte mein Vater in seinem wohl fehlerhaften, aber im Vergleich zu meinem wesentlich flüssigeren Italienisch. An die Parmesan-Chips als <em>aperitivo</em> erinnere ich mich, an die <em>faraona con lampone</em>, Perlhuhn mit einer Himbeersauce und auch daran, daß die schwarzen Nudeln mit Tintenfischtinte, die mein Vater aufgrund seiner Fischallergie nicht essen wollte, ohne Probleme ausgetauscht wurden. In Cividale del Friuli sahen wir uns im Nationalmuseum die Relikte der Langobarden an, dann ging es wohl über Kärnten zurück nach Tirol. Oder nach Graz? Genau weiß ich es nicht mehr. Auch Erinnerung kennt Prioritäten.</p>
<p>Nein, Rezepte habe ich mir damals keine notiert. Kochen konnte ich zu dieser Zeit noch nicht. Aber die Saat war gelegt. (Die Parmesan-Chips habe ich dann eines Tages zu rekonstruieren versucht. Auch wenn es gefühlte 100.000 Anleitungen dazu im Netz gibt, diese hier ist ganz meine.)</p>

<p><a href="https://mundschenk.at/erinnerungen-an-meinen-vater/">Erinnerungen an meinen Vater</a></p>
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											<item>
				<title>Die verschollene Salzzitrone</title>
				<link>https://mundschenk.at/meyer-salzzitronen/</link>
				<comments>https://mundschenk.at/meyer-salzzitronen/#respond</comments>
				<pubDate>Wed, 16 Jul 2014 07:47:18 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[#tierfreitag]]></category>
		<category><![CDATA[Bergamotten]]></category>
		<category><![CDATA[Meyer lemons]]></category>
		<category><![CDATA[Zitrus]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Gut zwei Wochen ist es her, da haben Katharina Seiser und ich zur großen Zitrusprodukteverkostung geladen. Ein Zitrusfest der Superlative, in allen Dimensionen. Elf verkostende Menschen (neben Katharina und mir auch der Web- und Sängermeister, Sarah Satt, Nina Mohimi, Susi Turbohausfrau, Hanni Rützler, Wolfgang Reiter, Zitrusgärtner Heimo Karner sowie Dagmar und Robert Gordon) haben sich [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/meyer-salzzitronen/">Die verschollene Salzzitrone</a></p>
]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[<p>Gut zwei Wochen ist es her, da haben Katharina Seiser und ich zur großen Zitrusprodukteverkostung geladen. Ein Zitrusfest der Superlative, in allen Dimensionen. Elf verkostende Menschen (neben Katharina und mir auch der Web- und Sängermeister, <a href="https://sarahsatt.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sarah Satt</a>, <a href="https://web.archive.org/web/20171222195049/http://lemonlove.at:80/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nina Mohimi</a>, <a href="https://www.turbohausfrau.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Susi Turbohausfrau</a>, <a href="https://www.futurefoodstudio.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hanni Rützler</a>, <a href="http://culturalcomponents.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wolfgang Reiter</a>, Zitrusgärtner Heimo Karner sowie <a href="http://agrumi.at/TCgi/TCgi.cgi?Target=home&amp;P_Kat=2" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dagmar und Robert Gordon</a>) haben sich einen Abend lang mit 34 verschiedenen Zitrusvariationen beschäftigt:</p>
<ul>
<li>1 × <a href="https://web.archive.org/web/20210512080934/https://citrusvariety.ucr.edu/citrus/lemonade.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Limonaden</a>-Limonade</li>
<li>18 × Marmelade (6 × Pomeranzen, 5 × Meyer-Zitrone, 3 × Bergamotte, 4 × Blondorange bzw. gemischt)</li>
<li>1 × Bergamotten-Cedro-Sirup</li>
<li>5 × Salzzitrus (3 × Meyer-Zitrone, 1 × „normale“ Zitrone, 1 × Bergamotte)</li>
<li>8 × Zitrus in Alkohol (1 × Orangenwein, 1 × Meyer-Zitronen-Liqueur, 1 × Kumquat-Liqueur, 1 × Pomeranzen-Liqueur, 1 × Meyer-Zitronen-Ansatz – fünf Prozent in Wasser, <a href="https://mundschenk.at/pomeranzenessenz/" title="Blast from the Past: Pomeranzenessenz">1 × Pomeranzenessenz – ca. 3 Prozent und ca. 20 Prozent in Wasser</a>, 2 × Bergamotten-Liqueur)</li>
<li>1 × kandierte Meyer-Zitronenschale</li>
</ul>
<p>Für einen detaillierten Bericht natürlich viel zu viel (wobei Susi das <a href="https://www.turbohausfrau.at/2014/07/zitrussen.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Zitrussen“ eh schon so schön schildert</a>), daher will ich mich hier auf die Salzzitronen beschränken. Nach der ausgiebigen Marmelade-Session hatten wir alle Gusto auf Pikantes, da kamen die eingesalzenen Zitronen mit Susis Kichererbsensalat als Begleitung gerade recht. Vier verschiedene Salzzitronenrezepte haben wir durchprobiert (und eben eine Bergamotte). (Eigentlich wären es sogar fünf Zitronen gewesen, aber eine Probe war uns ob ihres Aussehens nicht ganz geheuer und wurde daher entsorgt.)</p>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/07/schale-einer-meyer-salzzitrone-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Schale einer Meyer-Salzzitrone auf einem weißen Porzellanteller">
<img decoding="async" width="530" height="397" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/07/meyer-salzzitrone-530x397.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Schale einer Meyer-Salzzitrone auf einem weißen Porzellanteller">
<img decoding="async" width="530" height="530" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/07/meyer-zitrone-in-salzlake-530x530.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Schale einer Meyer-Salzzitrone auf einem weißen Porzellanteller">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/07/bergamotte-in-salzlake-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Schale einer in Salzlake eingelegten Bergamotte auf einem weißen Porzellanteller">
<img decoding="async" width="530" height="397" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/07/salzzitrone-nach-citrus-530x397.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Schale einer Salzzitrone nach dem Rezept in &quot;Citrus&quot; auf einem weißen Porzellanteller">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/07/susis-kichererbsensalat-mit-den-salzzitronen-proben-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Susis Kichererbsensalat mit den Salzzitronen-Proben">
</figure>\n
<p><span id="more-60826"></span></p>
<p>Alles erkannt? Nein? Geschmacklich waren die Unterschiede jedenfalls deutlicher als optisch.</p>
<ol>
<li>Meyer-Salzzitrone 2013 (nach dem unten beschriebenen Rezept)</li>
<li>Meyer-Salzzitrone (<a href="https://www.esskultur.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">esskultur.at</a>)</li>
<li>Meyer-Zitrone in Salzlake (<a href="https://www.turbohausfrau.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Susi Turbohausfrau</a>)</li>
<li>Bergamotte in Salzlake (Susi Turbohausfrau)</li>
<li>Salzzitrone nach „Citrus“ (Susi Turbohausfrau)</li>
</ol>
<p>Meine eigenen Salzzitronen waren mir dann doch die liebsten (da fein würzig). Wobei ich die aus dem Hause esskultur auch sehr gern hatte. Beiden gemeinsam das Grundrezept: Nur Salz, kein Wasser und kein Überbrühen. Die Meyer-Zitrone in Salzlake fand ich zu weich, die Salzzitrone nach dem Rezept aus <em>Citrus</em> erinnerte uns alle überraschenderweise an Essiggurkerl. Mit Susis Bergamotte würde ich aber nicht so hart ins Gericht gehen wie sie selbst. Ja, pur ist Bergamottenschale schon ziemlich arg, aber feinst gehackt im Kichererbsensalat hat sie durchaus <em>bella figura</em> gemacht.</p>
<p>Irgendwie kam das Gerücht auf, das Rezept für die gewürzten Salzzitronen wäre verlorengegangen. Wahr ist vielmehr, ich hatte nur mein kleines schwarzes Büchl nicht mit bei der Verkostung! (Im Bergamotten-Cedro-Sirup war übrigens auch keine Vanille, gell!) Nur damit das klargestellt ist ;-) Und Ehre, wem Ehre gebührt: Das „verschollene“ Rezept stammt aus einer <em>Facebook</em>-Unterhaltung mit <a href="https://www.facebook.com/thx4cooking/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Parvin Razavi</a>.</p>
<hr>
<p><em>Hier noch ein paar Eindrücke (inkl. des <a href="https://web.archive.org/web/20180724231035/http://lemonlove.at:80/2015/09/persisches-huhn-ein-rezept-voller-missverstaendnisse/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">persischen Hendls, das es gar nicht gibt</a>).</em></p>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="530" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/07/zitrusverkostungsnotizen-530x530.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Zitrusverkostungsnotizen, Kugelschreiber">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/07/meyer-lemon-und-pomeranzenmarmeladen-mit-verkostungstaebchen-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Meyer-Lemon- und Pomeranzenmarmeladen mit Verkostungstäbchen">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/07/marinierter-saibling-und-duenn-aufgeschnittene-lammleber-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Marinierter Saibling mit rosa Beeren und Zwiebeln, im Vordergrund dünn aufgeschnittene Lammleber">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/07/roastbeef-mit-sauce-trara-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Dünne aufgeschnittenes Sous-vide-Roastbeef mit Sauce Trara">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/07/ninas-persisches-hendl-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Geschmortes Hendl mit getrockneten Marillen">
<img decoding="async" width="530" height="450" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/07/zitrusliqueure-530x450.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Meyerello, Pomeranzenliqeur, Pomeranzenessenz, Bergamottenliqueur, Kumquatliqueur, noch einmal Bergamottenliqueur">
</figure>\n
<hr>
<h2>Post Scriptum</h2>
<p>Eigentlich hätte dieses Rezept schon am letzten #tierfreitag, das heißt am 11. Juli, erscheinen sollen. Weil da aber auch die Biorama <em>fair fair</em> mit einer spannenden <a href="https://www.esskultur.at/vom-sinn-und-unsinn-des-vegetarismus/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Diskussion über „Sinn und Unsinn des Vegetarismus“</a> stattfand, hat sich die Veröffentlichung ein paar Tage verzögert. Viel mehr tierfreie Rezepte (hier ja doch eher die Ausnahme) findet ihr auf Katharinas Sammelstelle <a href="https://www.tierfreitag.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">tierfreitag.com</a></p>

<p><a href="https://mundschenk.at/meyer-salzzitronen/">Die verschollene Salzzitrone</a></p>
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				<title>Kısır – ein Festsalat</title>
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				<pubDate>Mon, 06 Jan 2014 20:56:41 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
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									<description><![CDATA[<p>Letztes Jahr gab’s zu Silvester Hummer und Austern, zum Jahreswechsel 2013/2014 haben wir uns auf ein low budget-Programm beschränkt: Was der Tiefkühler an halben Terrinen (Kaninchen, Reh) so ausgespuckt hat, ein bißchen antipasti misti die Tropea von Casa Caria. Dazu noch fast zehn Liter Erdäpfelgulasch nach dem Rezept von Katharina Seiser und Meinrad Neunkirchner (ja, [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/kisir/">Kısır – ein Festsalat</a></p>
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											<content:encoded><![CDATA[<p>Letztes Jahr gab’s zu Silvester Hummer und Austern, zum Jahreswechsel 2013<span class="notypo">/</span>2014 haben wir uns auf ein <em>low budget</em>-Programm beschränkt: Was der Tiefkühler an halben Terrinen (Kaninchen, Reh) so ausgespuckt hat, ein bißchen <a href="http://web.archive.org/web/20130906160650/http://www.casacaria.com:80/uber-casa-caria-2/" target="_blank"><em>antipasti misti die Tropea</em> von Casa Caria</a>. Dazu noch fast zehn Liter Erdäpfelgulasch nach dem Rezept von Katharina Seiser und Meinrad Neunkirchner (ja, aus je fünf Kilo Erdäpfel und Zwiebeln). Nachdem das doch alles eher üppig war, haben wir natürlich noch einen schön sauren Salat dazu gebraucht. Und zwar einen, der auch eine gewisse Standzeit aushält (womit Blattsalat schon einmal ausgeschieden waren).</p>
<p>Glücklicherweise hatten wir ja vom <a href="https://mundschenk.at/capuling-tuerkisches-festmahl-meze/" title="Every Saturday I’m çapuling: Einmal quer durch die türkische Küche">türkischen Abend</a> etwas im Programm: <em>Kısır</em>. (Und ja, es ist dann trotz <em>open house</em> ein bisserl was übrig geblieben. Als Teil einer <em>Meze</em>-Platte würde ich eher die Hälfte der unten stehenden Menge machen.)</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-11"><img decoding="async" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/01/Kisir-in-Schuessel-530x397.jpg" alt="Halbvolle Schüssel mit Kısır" width="530" height="397" class="size-large wp-image-60081"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p><span id="more-60048"></span></p>
<p><br>
</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/kisir/">Kısır – ein Festsalat</a></p>
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				<title>Der Schweinsbraten zum Feiertag</title>
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				<pubDate>Sun, 27 Oct 2013 19:31:18 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
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									<description><![CDATA[<p>Wenn in Österreich Fleisch auf den Teller kommt (was es sehr oft tut), dann meistens Schwein. So stammten 2011 von den über 900.000 gegessenen Tonnen Fleisch mehr als 500.000 vom Borstentier. Daß die Schweinehaltung trotz oder vielmehr wegen dieser enormen Mengen zum Grauslichsten gehört, was in der industriellen Landwirtschaft so getrieben wird, wissen vermutlich die [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/schweinsbraten-sous-vide/">Der Schweinsbraten zum Feiertag</a></p>
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											<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn in Österreich Fleisch auf den Teller kommt (was es sehr oft tut), dann meistens Schwein. So stammten 2011 von den über <a href="https://www.global2000.at/sites/global/files/import/content/fleisch/Sonntagsbraten_Hintergrundpapier4.pdf_me/Sonntagsbraten_Hintergrundpapier4.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">900.000 gegessenen Tonnen Fleisch</a> mehr als 500.000 vom Borstentier. Daß die Schweinehaltung trotz oder vielmehr wegen dieser enormen Mengen zum Grauslichsten gehört, was in der industriellen Landwirtschaft so getrieben wird, wissen vermutlich die wenigsten Konsumentinnen und Konsumenten. Das Standardschwein entstammt einer schnellwachsenden Hybridrasse und wird innerhalb von sechs Monaten mit Sojaschrot und Maissilage auf 100 bis 120 Kilogramm Lebensgewicht abgefüttert. In der Intensivhaltung könnten sich Krankheiten schnell durch ganze Herden verbreiten, daher werden prophylaktisch oft Antibiotika gefüttert. Das ist zwar streng genommen verboten, viele Tierärzte drücken aber beide Augen zu. Wer mag das wirklich essen?</p>
<p>Die Alternative heißt, nur Fleich aus Bio-Freilandhaltung zu kaufen. In den großen Supermarktketten wird man diesbezüglich aber leider nicht fündig. Extensiv wirtschaftende Züchterinnen und Züchter gäbe es wohl, allein, wenn man nicht in der Nähe wohnt, weiß man’s oft einfach nicht. Wer keinen Bio-Bauern mit Freilandschweinen kennt, hatte für ethisch und kulinarisch unbedenklichen Schweinsbraten bis jetzt eher schlechte Karten. Ein unbefriedigender Zustand, fanden auch Miriam Strobach und Gregor Einetter von <a href="https://lefoodink.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Le Foodink</a>. Gemeinsam mit dem <a href="https://bio-schober.at/fleischermeister/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bio-Fleischer Roman Schober</a> aus Gars am Kamp sorgen sie seit Anfang Juli mit ihrem Projekt „<a href="https://www.porcella.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Porcella</a>“ für Abhilfe.</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-2 icon-4 icon-8"><img decoding="async" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/turopolje-karree-mit-rosmarin-knoblauch-salz-und-schwarzem-pfeffer-530x353.jpg" alt="Turopolje-Karree mit Rosmarin, Knoblauch, Salz und schwarzem Pfeffer" width="530" height="353" class="size-large wp-image-12472" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/turopolje-karree-mit-rosmarin-knoblauch-salz-und-schwarzem-pfeffer-530x353.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/turopolje-karree-mit-rosmarin-knoblauch-salz-und-schwarzem-pfeffer-300x200.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/turopolje-karree-mit-rosmarin-knoblauch-salz-und-schwarzem-pfeffer-768x512.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/turopolje-karree-mit-rosmarin-knoblauch-salz-und-schwarzem-pfeffer-960x640.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/turopolje-karree-mit-rosmarin-knoblauch-salz-und-schwarzem-pfeffer-1060x707.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/turopolje-karree-mit-rosmarin-knoblauch-salz-und-schwarzem-pfeffer.jpg 1600w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p><span id="more-12469"></span></p>
<p>Neben Rindfleisch vom Waldviertler Blondvieh (und zwar wirkliches Rindfleisch von zwei Jahre alten Tieren, nicht dieses Quasi-Kalb AKA „Jungrind“ mit seinen neun Monaten) gibt es auch Schwein aus Freilandhaltung. Genauer: vom Turopolje-Schwein. Geliefert wird einmal pro Woche in ganz Österreich. Natürlich kann der Preis nicht mit dem Supermarktfleisch mithalten, aber die langsame Aufzucht kostet pro Schwein natürlich mehr als Massentierhaltung. Wenn man den unten beschriebenen Schweinsbraten aber erst einmal probiert hat, weiß man – es zahlt sich aus!</p>
<p><br>
</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/schweinsbraten-sous-vide/">Der Schweinsbraten zum Feiertag</a></p>
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				<title>Dafür sollst du schmoren! – İmam bayıldı</title>
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				<pubDate>Mon, 14 Oct 2013 21:36:53 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
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									<description><![CDATA[<p>Habe ich alle paar Tage ein Rezept versprochen? Das muß ein anderes Ich gewesen sein. Was inzwischen geschah? Ein Besuch bei Frl. Kirschenkompott im hohen Norden der Niederlande (samt Verkostung einheimischer „Delikatessen“ – OK, die frittierten Muscheln und der haring waren richtig gut, aber beim Gedanken an die Fleischkroketten schüttelt’s mich immer noch), das #twitcook07 [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/imam-bayildi/">Dafür sollst du schmoren! – İmam bayıldı</a></p>
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											<content:encoded><![CDATA[<p>Habe ich alle paar Tage ein Rezept versprochen? Das muß ein anderes Ich gewesen sein. Was inzwischen geschah? Ein Besuch bei <a href="https://mundschenk.at/author/kirschenkompott/">Frl. Kirschenkompott</a> im hohen Norden der Niederlande (samt Verkostung einheimischer „Delikatessen“ – OK, die frittierten Muscheln und der <em>haring</em> waren richtig gut, aber beim Gedanken an die Fleischkroketten schüttelt’s mich immer noch), das <a href="https://twitter.com/search?q=%23twitcook07&amp;f=realtime" target="_blank">#twitcook07</a> in den Räumlichkeiten der Kochschule <a href="https://kochkurse.ichkoche.at/ichkoche-kochschule" target="_blank">ichkoche.at</a> und die heurige Auflage unserer alljährlichen <a title="Durchs wilde Burgenland" href="https://mundschenk.at/burgenland-wein-2012/">Burgenlandtournée</a>. Und ja, am kommenden Samstag steht schon das nächste Festmahl an (Wild, eh klar). Mag sich wer für ein Praktikum bewerben? Vielleicht wird das mit dem regelmäßigen Schreiben dann eher was. Oder wollen eigentlich eh alle mehr hübsche Photos sehen und weniger meine endlos langen Texte lesen? Es darf mittels der Kommentarfunktion abgestimmt werden ;)</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-3"><img decoding="async" class="wp-image-12429 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/imam-bayildi-530x398.jpg" alt="İmam bayıldı (geschmorte Melanzani mit Paradeiser-Zwiebel-Fülle)" width="530" height="398" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/imam-bayildi-530x398.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/imam-bayildi-300x225.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/imam-bayildi-768x576.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/imam-bayildi-960x720.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/imam-bayildi-1060x795.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/imam-bayildi.jpg 2048w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p><span id="more-12421"></span> Nun denn, kurz zum Rezept. Manchmal liest man, <em>İmam bayıldı</em> würde „Der Imam fiel in Ohnmacht“ bedeuten, andere Quellen übersetzen die Redewendung hingegen als „Der Imam war entzückt“. Offenbar eine kulinarische Form des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Stendhal-Syndrom" target="_blank">Stendhal-Syndroms</a>. Was man bei diesen geschmorten Melanzani (<a title="Vollendetes Abendessen, 2. Tag – und Grapefruit-Sorbet" href="https://mundschenk.at/grapefruit-sorbet/">Claudia</a> verzeiht mir die österreichische Form hoffentlich) gut verstehen kann. Diesmal ausnahmsweise übrigens nicht „bio“ im engeren Sinn, sondern aus Eigenanbau der <a href="https://mundschenk.at/author/mave/">Gärtnerin</a>. </p>

<p><a href="https://mundschenk.at/imam-bayildi/">Dafür sollst du schmoren! – İmam bayıldı</a></p>
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				<title>Gemüse, gut gefüllt: Zey­ti­nyağlı Doma­tes Dol­ması</title>
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				<pubDate>Wed, 25 Sep 2013 20:10:15 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
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									<description><![CDATA[<p>Nachdem die Weinhauerin und ich von unserem Besuch beim Frl. Kirschkompott zurück sind, gibt es heute wie versprochen das erste Rezept unserer Gezi-Park-Tour. Claudia Rodens gefüllte Paradeiser Zey­ti­nyağlı Doma­tes Dol­ması habe ich relativ geradlinig nachgekocht. Allerdings hatte ich statt der von ihr empfohlenen großen (Fleisch-)Paradeiser deutlich kleinere Exemplare zur Verfügung. Als Teil einer Meze-Platte paßt [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/zeytinyagli-domates-dolmasi-gefuellte-paradeiser/">Gemüse, gut gefüllt: Zey­ti­nyağlı Doma­tes Dol­ması</a></p>
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											<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem <a href="https://mundschenk.at/author/tina/">die Weinhauerin</a> und ich von unserem Besuch beim <a href="https://mundschenk.at/author/kirschenkompott/">Frl. Kirschkompott</a> zurück sind, gibt es heute wie versprochen <a title="Every Saturday I’m çapuling: Einmal quer durch die türkische Küche" href="https://mundschenk.at/capuling-tuerkisches-festmahl-meze/">das erste Rezept unserer Gezi-Park-Tour</a>. Claudia Rodens gefüllte Paradeiser <em>Zey­ti­nyağlı Doma­tes Dol­ması</em> habe ich relativ geradlinig nachgekocht. Allerdings hatte ich statt der von ihr empfohlenen großen (Fleisch-)Paradeiser deutlich kleinere Exemplare zur Verfügung. Als Teil einer <em>Meze</em>-Platte paßt das aber eh viel besser, finde ich. Eine weitere Veränderung: Ich habe den abtropfenden Saft von den beim Aushöhlen zurückbleibenden Resten aufgefangen und mit etwas Wasser aufgefüllt zum Garen der Reisfülle verwendet. Es wäre ja schade drum!</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-5"><img decoding="async" class="size-large wp-image-12331" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/zeytinyagli-domates-dolmasi-gefuellte-paradeiser-530x353.jpg" alt="Zey­ti­nyağlı Doma­tes Dol­ması (gefüllte Paradeiser)" width="530" height="353" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/zeytinyagli-domates-dolmasi-gefuellte-paradeiser-530x353.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/zeytinyagli-domates-dolmasi-gefuellte-paradeiser-300x200.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/zeytinyagli-domates-dolmasi-gefuellte-paradeiser-768x512.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/zeytinyagli-domates-dolmasi-gefuellte-paradeiser-960x640.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/zeytinyagli-domates-dolmasi-gefuellte-paradeiser-1060x706.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/09/zeytinyagli-domates-dolmasi-gefuellte-paradeiser.jpg 2048w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure><br>
<span id="more-12402"></span><br>
<br>

<p><a href="https://mundschenk.at/zeytinyagli-domates-dolmasi-gefuellte-paradeiser/">Gemüse, gut gefüllt: Zey­ti­nyağlı Doma­tes Dol­ması</a></p>
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				<title>Dolce: Sorbetto all’arancia</title>
				<link>https://mundschenk.at/sorbetto-all-arancia/</link>
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				<pubDate>Tue, 13 Nov 2012 20:57:37 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
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									<description><![CDATA[<p>Zum Abschluß eines italienischen Menüs gehört einfach ein dolce – mit einem sommerlichen Sorbet endet daher auch unsere Italienische Reise. Auch wenn der heurige Sommer nur noch eine ferne Erinnerung ist, möchte ich euch mein Eisrezept nicht vorenthalten. Schon lange bevor ich eine Eismaschine mein eigen nennen konnte (kleiner Exkurs: eine Nemox Gelatissimo, gleiche Technik [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/sorbetto-all-arancia/">Dolce: Sorbetto all’arancia</a></p>
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											<content:encoded><![CDATA[<div class="mceMediaCreditOuterTemp alignright" style="width: 300px;"><a href="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/angerichtetes-sorbet.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-5429 size-medium" title="Angerichtetes Sorbet" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/angerichtetes-sorbet-300x200.jpg" alt="Mehrere Glasschüsseln mit Orangensorbet" width="300" height="200" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/angerichtetes-sorbet-300x200.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/angerichtetes-sorbet-768x512.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/angerichtetes-sorbet-530x353.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/angerichtetes-sorbet-960x639.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/angerichtetes-sorbet-1060x706.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/angerichtetes-sorbet.jpg 2048w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"></a></div>
<p>Zum Abschluß eines italienischen Menüs gehört einfach ein <em>dolce</em> – mit einem sommerlichen <em>Sorbet</em> endet daher auch unsere <a href="https://mundschenk.at/tag/italienische-reise/">Italienische Reise</a>. Auch wenn der heurige Sommer nur noch eine ferne Erinnerung ist, möchte ich euch mein Eisrezept nicht vorenthalten.</p>
<p>Schon lange bevor ich eine Eismaschine mein eigen nennen konnte (kleiner Exkurs: eine <em>Nemox Gelatissimo</em>, gleiche Technik wie die kleinste „Profi“-Maschine von Nemox, die <em>Gelato Pro 1700</em>; zwar mit Plastikgehäuse, dafür aber um den halben Preis erhältlich), habe ich mich an einem Blutorangen-Campari-<em>Parfait</em> versucht, mit durchaus wohlschmeckenden Ergebnissen. Mittlerweile bevorzuge ich aber bei den gefrorenen Fruchtdesserts die <em>Sorbets</em>, sie sind einfach erfrischender.</p>
<p>Meine Technik lehnt sich dabei an <a href="http://web.archive.org/web/20161007044343/http://www.thequenelle.com/2010/03/frozen-desserts-now-available-in-german.html" target="_blank" rel="noopener">Francisco Migoyas Standardwerk <em>Frozen Desserts</em></a> (Fruchtsaft + Sirup + Stabilisator), ersetzt aber einige der Hydrokolloide durch die im Einzelhandel erhältlichen Produkte der Firma <a href="https://biozoon.de/de/produkte/texturepro/" target="_blank" rel="noopener">Biozoon</a>. Das Buch ist übrigens wirklich empfehlenswert, wenn man auch über die technischen Aspekte der Eisbereitung Bescheid wissen will (aber eher nichts für diejenigen, die unkomplizierte Rezepte zum Nachkochen suchen). Ah ja, zum ersten Mal bei einem Rezept für dieses Festmahl mußte ich die Mengenangaben deutlich herunterskalieren. Alle Rezepte in <em>Frozen Desserts</em> sind in Restaurantmengen angegeben und ergeben fünf Kilogramm fertiges Eis.</p>
<p>Viele Faktoren wirken in der Eisbereitung auf hoch komplexe Art zusammen. Man kann zum Beispiel nicht einfach den Zuckergehalt eines Rezepts reduzieren und sich erwarten, daß das Ergebnis bis auf die Süße ident wäre. Um dies zu erreichen könnte man aber den Anteil des normalen Haushaltszuckers reduzieren und mehr Glucose verwenden, denn sie hat eine deutlich geringere Süßkraft. Wenn das Sorbet gleich verspeist werden soll, kann auf die Zugabe eines Stabilisators verzichtet werden. Muß es aber länger im Tiefkühler ausharren, besteht die Gefahr, daß es seine cremige Konsistenz verliert und steinhart wird. Der Stabilisatormix im Rezept reduziert einerseits die Bildung zu großer Eiskristalle und sorgt andererseits dafür, daß das <em>Sorbet</em> beim Antauen nicht gleich in ein Lackerl Orangensaft zerfließt.</p>
<p>Besonderheiten dieses <em>sorbetto all’arancia</em>: Ein Schuß Campari, um die bitteren Geschmackskomponenten der Orangen zu verstärken. Demselben Zweck dient das Mazerieren der Zesten in der Eismasse. Als texturellen Kontrapunkt zum Schmelz des <em>Sorbets</em> (und weil ich auch die Farbe so hübsch fand), habe ich Orangenschalen fein gehackt wieder untergemischt. Das fanden allerdings nicht alle Gäste so prickelnd, nach einer informellen Umfrage stand die Zustimmungsrate dabei ziemlich bei 50:50. Für das nächste Mal würde ich daher die Zesten nach dem Mazerieren über Nacht kandieren und damit nur das fertig angerichtete Sorbet dekorieren.</p>

<p><a href="https://mundschenk.at/sorbetto-all-arancia/">Dolce: Sorbetto all’arancia</a></p>
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				<title>Secondo: Pollo al limone (und ein bißchen Wein)</title>
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				<pubDate>Sun, 21 Oct 2012 15:21:20 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Mundschenk</dc:creator>
						<category><![CDATA[Festmahl]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Die Auswahl der Weinbegleitung war zu diesem Menü etwas anspruchsvoller. Einerseits zeichnen sich alle Speisen durch einen recht starken Eigengeschmack aus und andererseits sollte der Wein auch aus Italien kommen. Zum Vitello tonnato wählten wir einen Vernaccia di San Gimignano von der Fattoria di Pancole, Toskana, aus dem Jahr 2010. Der recht kräftige Geschmack mit [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/secondo-pollo-al-limone/">Secondo: Pollo al limone (und ein bißchen Wein)</a></p>
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											<content:encoded><![CDATA[<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail"><img decoding="async" class="wp-image-4748 size-thumbnail" title="Gedeckter Tisch" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/gedeckter-tisch-150x150.jpg" alt="Festlich gedeckter Tisch mit Weingläsern und Menükarten" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/gedeckter-tisch-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/gedeckter-tisch-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit"></span></figcaption></figure>Die Auswahl der Weinbegleitung war zu diesem Menü etwas anspruchsvoller. Einerseits zeichnen sich alle Speisen durch einen recht starken Eigengeschmack aus und andererseits sollte der Wein auch aus Italien kommen.
<p>Zum <em><a title="Antipasto: Vitello tonnato" href="https://mundschenk.at/vitello-tonnato/">Vitello tonnato</a></em> wählten wir einen <em>Vernaccia di San Gimignano</em> von der <em>Fattoria di Pancole</em>, Toskana, aus dem Jahr 2010. Der recht kräftige Geschmack mit <em>Grapefruit</em>-Noten harmonierte gut mit Fisch und Kapern, hätte aber auch noch eine etwas stärkere Würzung vertragen. Ein weiterer Grund für die Wahl diesen Weines war jedoch auch, daß er geschmacklich noch etwas Spielraum für die weiteren Gänge ließ.</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2"><img decoding="async" class="wp-image-4749 size-thumbnail" title="Weinflaschen" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/weinflaschen-150x150.jpg" alt="Vernaccia di San Gimignano, Roero Arneis, Barbera d'Alba &quot;Sposabella&quot;, Terra da confine" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/weinflaschen-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/weinflaschen-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit"></span></figcaption></figure>Für die nächsten beiden Gänge planten wir drei verschieden Weine mit einem Wechsel von Weiß- auf Rotwein und steigende Kraft. Zunächst einen <em>Roero Arneis</em> 2011 von <em>Ceste</em>, Piemont. Etwas kräftige in Geschmack und Alkoholgehalt als der Vernaccia, paßte er sehr gut zu den <em><a title="Primo: Tagliatelle ai finferli di Carinzia" href="https://mundschenk.at/tagliatelle-ai-finferli/">Tagliatelle ai finferli</a></em>. Nach einer Runde wurde ein <em>Barbera d’Alba „Sposabella“</em>, ebenfalls von <em>Ceste</em>, aus dem Jahr 2010 ausgeschenkt und damit den Wechsel auf Rotwein vollzogen. Der körperreiche Wein und die Eierschwammerln waren eine sehr feine Kombination.
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-3"><img decoding="async" class="wp-image-4488 size-thumbnail" title="Zitronenhendl angerichtet Totale" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/zitronenhendl-angerichtet-totale-150x150.jpg" alt="Mehrere Teller mit Zitronenhendl und Polenta" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/zitronenhendl-angerichtet-totale-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/zitronenhendl-angerichtet-totale-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit"></span></figcaption></figure>Zum <em><a title="Secondo: Pollo affogato alla Ligure" href="https://mundschenk.at/pollo-affogato-alla-ligure/">Pollo affogato</a></em> wurde zunächst ebenfalls der <em>Barbera</em> ausgeschenkt, der auch mit den Zitronenaromen des <em>Pollo al Limone</em> gut mithielt. (Apropos Zitronenhuhn: Das Weinhauerin-<em>pollo</em> unterscheidet sich doch wesentlich vom <a title="Secondo: Pollo affogato alla Ligure" href="https://mundschenk.at/pollo-affogato-alla-ligure/"><em>sous-vide</em>-Konkurrenzhendl</a>. Ihr Rezept findet Ihr weiter unten.) Zum Abschluß wählten wir aber einen Rotwein aus Umbrien: <em>Terra da confine</em> von <em>Vitalonga</em> aus dem Jahr 2009. Mit den kräftigen Geschmack und dem feinen Holzeinsatz (zwölf Monate in Holz gelagert) war dies der perfekte Wein zum <em>Pollo affogato</em> und dem ersten Verdauen vor dem Dessert.
<p>Zum <em>Sorbetto all’arancia</em> schließlich reichten wir einen <em>Moscato d’Asti</em> 2011 (wieder aus dem Hause <em>Ceste</em>), der durch seine Süße sehr gut mit den Orangen harmonierte.</p>
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<p><a href="https://mundschenk.at/secondo-pollo-al-limone/">Secondo: Pollo al limone (und ein bißchen Wein)</a></p>
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