Schlagwortarchiv: Wien

Mundschenk in der Weinschenke

Letz­ten Sams­tag waren wir zum zwei­ten Mal in der Wein­schenke in der Fran­zens­gasse 11 in Mar­ga­re­ten. Vor­mals als „Deutsch­kreut­zer Wein­schenke“ einer der letz­ten Brannt­wei­ner der Gegend, fällt die aktu­elle Inkar­na­tion recht deut­lich in die Kate­go­rie „Bobo-Lokal“. Aber bitte nicht falsch ver­ste­hen: In einem Blog wie die­sem ist das kein abwer­ten­des Epi­the­ton!

Unser erster Besuch fiel in die Zeit kurz vor der Ent­ste­hung von Der Mund­schenk & Com­pa­gnie. Kurz hatte ich schon damals über­legt, über das sehr beein­druckende Essen zu berich­ten – die etwas dürf­ti­gen iPhone-Bil­der gaben dann den Aus­schlag dage­gen.

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Bild: Der Küchenmeister | mnd.sc

Alpen-Disney und Muschelfeind II: Beaulieu

Wäh­rend wir noch alle gespannt auf Gre­gors Bil­der des letzt­wö­chi­gen Fest­mahls war­ten (die Wein­haue­rin hat ihre schon abge­lie­fert, aber die große DSLR macht halt doch die bes­se­ren Pho­tos) und dem für heute geplante Span­fer­kel nach­trau­ern (wet­ter­be­dingt auf Sep­tem­ber ver­scho­ben), wird es an der Zeit, daß ich meine vor einem Monat ange­kün­digte Repor­tage über unse­ren Besuch im Beau­lieu end­lich nach­rei­che. An die­ser Stelle muß ich mich auch gleich für die (hüstel) etwas durch­wach­se­nen iPhone-Pho­tos ent­schul­di­gen. Schlech­tes Licht und eine Smart­phone-Kamera pas­sen ein­fach nicht zusam­men.

Das Beau­lieu gibt es seit knapp einem Jahr, der Stand­ort in der Fer­stel-Pas­sage ist dank des Blicks auf den den Donau­ni­xen­brun­nen bezau­bernd.

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Bild: Der Küchenmeister | mnd.sc

Zu Besuch im Freyenstein

Vor­ge­stern waren die Frau Kir­schen­kom­pott, der Musi­ker und ich im Frey­en­stein. Trotz Vor­be­rei­tungs­tru­bel für das Fest­mahl am Sams­tag, eine ver­schleppte Geburts­tags­ein­la­dung (nein, dies­mal war ich nicht der Ein­ge­la­dene). Vor­weg das Fazit: Um 39 Euro kann man in Wien schwer bes­ser essen gehen.

Aus Zeit­grün­den beschränke ich mich im fol­gen­den auf die Bil­der und die Beschrei­bun­gen der Gänge aus der Tages­karte (die leicht erra­ti­sche Recht­schrei­bung habe ich mir zu kor­ri­gie­ren erlaubt):

PS: Die Bäume im Gast­gar­ten sind übri­gens dicht genug, daß uns auch kurz­zei­tige Regen­schauer nicht ver­trei­ben konn­ten.


China-Kitsch gibt’s anderswo

An einem Fei­er­tag aus­wärts essen zu gehen, ist bekann­ter­weise nicht immer ein leich­tes Unter­fan­gen. Oft steht man vor ver­schlos­se­nen Türen. Sicher­heits­hal­ber durch­for­stete ich also den Fal­ter-Lokal­füh­rer – und stieß auf das ON. Für die Berufs­wie­ne­rIn­nen viel­leicht eh klar, gerade jetzt, wo das neue Koch­buch von ON-Chef Simon Xie Hong stadt­auf und -ab bespro­chen wurde, als Wochen­end­be­su­che­rin aber nicht. Die Reser­vie­rung für 15 Uhr stellte sich als über­flüs­sig her­aus, nach­mit­tags waren nur ein paar Tische besetzt (nicht wenige aber für eine spä­tere Uhr­zeit reser­viert). So konn­ten wir uns einen Tisch aus­su­chen und setz­ten uns in den klei­nen, aber fei­nen Gast­gar­ten (noch fei­ner wäre er frei­lich bei weni­ger bewölk­tem Him­mel als heute).

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Bild: Der Küchenmeister | mnd.sc