Abschied von der Brasserie Santner

Knapp mehr als drei Jahre ist sie alt gewor­den, die Bras­se­rie Sant­ner. Ein bis­serl gefrem­delt hat das Gra­zer Publi­kum von Anfang an mit Ger­not Sant­ners Vision einer geho­be­nen fran­zö­si­schen Küche. Obwohl Noch-Küchen­chef Tho­mas Ser­ret diese durch­aus boden­stän­di­ger als sein Vor­gän­ger Ste­fan Prie­ler inter­pre­tiert, hat sich am grund­le­gen­den Miß­ver­ständ­nis offen­bar wenig geän­dert. Mit Ende des Monats schließt das Lokal dau­er­haft

Wer es trotz unse­rer drin­gen­den Emp­feh­lun­gen in den letz­ten Jah­ren immer noch nicht ins fran­zö­si­sche Graz geschafft hat: Bis ein­schließ­lich Don­ners­tag gibt es noch nor­ma­len Restau­rant­be­trieb; am Frei­tag, den 31. Juli 2015 wer­den von Tho­mas Ser­ret und sei­ner Bri­gade dann ledig­lich die noch vor­han­de­nen Vor­räte verkocht. 

Zum Abschied haben wir – unter tat­kräf­ti­ger Mit­hilfe des Mund­schenks (Wein­fa­vo­rit: L’Esprit de l’Horizon rouge, 2012) – das Sams­tags­menü pho­to­gra­phisch dokumentiert: 

Bevor jemand fra­gen muß: Nein, den Käse­gang haben wir auch mit Unter­stüt­zung des Mund­schenks nicht mehr geschafft. Und ja, wir sind schon ein bis­serl trau­rig. Die Bras­se­rie Sant­ner wird uns fehlen. 


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Der Küchenmeister

Der Küchen­meis­ter arbei­tet als Infor­ma­ti­ker und dilet­tiert in sei­ner Frei­zeit am Herd und Zir­ku­la­tor. Seit eini­gen Jah­ren gilt sein beson­de­res Inter­esse den moder­nen Küchentechniken.

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