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		<title>Der Küchenmeister, Autor bei Der Mundschenk &amp; Compagnie</title>
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		<description>Was Küche und Keller hergeben.</description>
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	<title>Der Küchenmeister, Autor bei Der Mundschenk &amp; Compagnie</title>
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				<title>Der platonische Panettone</title>
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				<pubDate>Mon, 19 Dec 2016 07:00:04 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
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									<description><![CDATA[<p>Mit einem Facebook-Posting von Susi hat alles begonnen. Welcher denn der beste Panettone sei, den man in Wien bekommen könne, wollte sie wissen. Und gab es nicht eh schon den von Katharina Seiser ins Leben gerufenen Wiener Jour Doux? Da müßte doch auch Panettone …? Nein, leider: Punschkrapfen, Maroniherzen, Krapfen, Osterpinzen, Croissants, Topfengolatschen – kein [&#8230;]</p>
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]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[ <p> Mit einem Facebook-Posting von <a href="https://www.turbohausfrau.at/">Susi</a> hat alles begonnen. Welcher denn der beste Panettone sei, den man in Wien bekommen könne, wollte sie wissen. Und gab es nicht eh schon den von Katharina Seiser ins Leben gerufenen <a href="https://www.esskultur.at/rubrik/jour-doux/">Wiener <em>Jour Doux</em></a>? Da müßte doch auch Panettone …? Nein, leider: Punschkrapfen, Maroniherzen, Krapfen, Osterpinzen, Croissants, Topfengolatschen – kein Panettone. </p> 
 <p> Empfehlungen gab es natürlich zuhauf, hier gebackene (Kasses) wie importierte (Casa Caria, Crupi). Doch welchen Panettone will man nun wirklich den Liebsten am Weihnachtstag servieren? Ein Vergleichstest mußte her.<span id="more-64767"></span> </p> 
 <p> Wie immer bei solchen Veranstaltungen sind mehr von der Idee begeistert, als es dann zur Verkostung schaffen und so trafen sich dann neben dem Autor dieser Zeilen Susi (<a href="https://www.turbohausfrau.at/2016/12/verkostung-panettone.html">Prostmahlzeit</a>), Nikky (<a href="https://www.kitchenstories.at/">Kitchen Stories</a>), Verena (<a href="https://www.verenakocht.at/2016/12/19/panettone-verkostung-test-panettonerausch/">verenakocht</a>) sowie Dagmar als Panettone-interessierte Nicht-Bloggerin. Gerhard, Susis Ehemann, war uns als neutraler Versuchsleiter behilflich und hat die Proben verblindet. </p> 
<h2>Gut erfunden</h2>
 <p> Ursprungslegenden zum Panettone gibt es fast eben so viele wie Rezepte, einig sind sie sich nur darüber, daß der Panettone aus Mailand stammt: Er sei vom Küchenjungen Toni erfunden worden, der damit die Weihnachtsfeier des Herzogs Ludovico <em>Il Moro</em> Sforza rettete (<em>pane di Toni</em>); oder vom adeligen Falkner Ughetto, der dem Vater seiner Auserwählten, einem einfachen Bäcker, finanziell unter die Arme greifen konnte; oder aber von der frommen Schwester Ughetta, die über den Verkauf von Panettone die Almosen ihres Klosters finanziert haben soll. </p> 
 <p> Alles „<em>naturalmente inventata</em>“, „natürlich erfunden“, wie der Journalist und Panettone-Experte <a href="http://www.stanislaoporzio.it/RePa_e_la_sua_corte.html">Stanislao Porzio</a> schreibt. Entstanden ist der Panettone wohl aus &nbsp;großen Weizenbroten für rituelle Zwecke, wie sie in einem Buch aus dem 15. Jahrhundert bezeugt sind. Bis zum späten 19. Jahrhundert finden sich weder Sauerteig noch kandierte Früchte in den überlieferten Rezepten. Seine heutige markante Kuppelform mit der „Bauchbinde“ aus Papier verdankt er der Industrialisierung des Bäckerhandwerks am Beginn des 20. Jahrhunderts. (So etwas wie ein überliefertes Rezept aus Privathaushalten gäbe es gar nicht, denn zuhause einen Panettone zu backen, wäre <a href="https://web.archive.org/web/20210927140926/https://www.itchefs-gvci.com/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=257&amp;Itemid=652">eher „Extremsport“ als ein für Normalsterbliche erreichbares Ziel, meint Porzio</a>.) </p> 
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-3 icon-9"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-64919" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2016/12/panettoneverkostung-530x352.jpg" alt="Verschiedene Panettone bereit für die große Verkostungsrunde" width="530" height="352" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2016/12/panettoneverkostung-530x352.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2016/12/panettoneverkostung-300x199.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2016/12/panettoneverkostung-768x510.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2016/12/panettoneverkostung-960x638.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2016/12/panettoneverkostung-1060x704.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2016/12/panettoneverkostung.jpg 1600w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<h2>Der ideale Panettone</h2>
 <p> Doch ist das platonische Ideal eines Panettone beschaffen? Nikky – die in einem früheren Leben Konditorin gelernt hat – konnte sich am Vorabend noch bei Bio-Bäckermeister Fritz Potocnik schlau machen und uns einiges über die Herstellung erzählen: Etwa über das verkehrt herum Aufhängen nach dem Backen, damit der schwere Teig nicht wieder in sich zusammenfällt beim Auskühlen. Strenge Regeln, wie ein Panettone beschaffen zu sein hat, scheint es aber nicht zu geben. </p> 
 <p> Ausgehend von den historischen Rezepten sollte ein guter Panettone aber jedenfalls folgende Zutaten beinhalten: </p> 
<ul>
<li>Sauer- oder Germteig aus Weizenmehl,</li>
<li>Butter,</li>
<li>Eier,</li>
<li>nicht zu viel Zucker,</li>
<li>Rosinen (auch wenn es hierzu am Tisch geteilte Meinungen gab <span class="foo"><span class="wp-font-emots-emo-wink"></span></span>).</li>
</ul>
 <p> Aranzini und Zitronat sind eine relativ späte Ergänzung, gehören heute aber irgendwie dazu. Gewürze (Vanille, wenn natürlich nur echte!), Mandeln und Nüsse können, müssen aber nicht sein. Der Teig soll langfädrig und saftig sein, aber nicht fettig. </p> 
<h2>Unsere Kriterien</h2>
 <p> Nachdem zwischen Idee und Termin eher spontan entstanden waren, blieb nur wenig Zeit für Recherche und Vorbereitung: Statt wie bei Jour Doux über Probeverkostungen und ausführliche Diskussionen über die Gewichtung haben wir die Bewertungskriterien einfach frei festgelegt: </p> 
<ul>
<li>Aussehen,</li>
<li>Geruch,</li>
<li>Geschmack, und</li>
<li>Textur.</li>
</ul>
 <p> Bis auf das Aussehen waren jeweils maximal drei Punkte möglich, bei der Optik beschränkten wir uns selbst auf 1,5 Punkte als Höchstwert. Zusätzlich einigten wir uns auf zwei Kriterien für nachträgliche Bonus- und Maluspunkte: bio-zertifizierte Panettone würden zwei Extrapunkte erreichen, die Verwendung von Aromen, die nicht <em>from the named fruit</em> stammen, würde mit einem Punkt Abzug bestraft. </p> 
<h2>Die Teilnehmer</h2>
<p class>Der Spagat zwischen Breitenwirksamkeit (Supermarkt-Panettone) und <em>peer group credibility</em> (bio-dynamische Kleinstbäckereien aus der Region) war diesmal insofern einfach, weil viele der üblichen Verdächtigen gar keinen Panettone im Angebot haben: Weder Ströck (inkl. Feierabend) noch Joseph noch Felzl führen den Mailänder Kuchen. Auch vielversprechende Kandidaten wie <a href="https://www.barolista.at/lebensmittel/panettone/">Barolista</a> (ausverkauft) und die <a href="http://www.torten.at/logopages/panettone.html">Bio-Konditorei Hanauer</a> (erste Charge heuer nichts geworden) fielen aus. </p> 
 <p> Übrig geblieben sind letztlich acht Probanden: </p> 
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" id="attachment_64898" class="wp-caption alignleft width-530 size-large icon-2 icon-5 icon-10"><img decoding="async" class="wp-image-64898 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2016/12/proben-bei-der-panettone-verkostung-530x353.jpg" alt="Proben bei der Panettone-Verkostung" width="530" height="353" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2016/12/proben-bei-der-panettone-verkostung-530x353.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2016/12/proben-bei-der-panettone-verkostung-300x200.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2016/12/proben-bei-der-panettone-verkostung-768x512.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2016/12/proben-bei-der-panettone-verkostung-960x640.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2016/12/proben-bei-der-panettone-verkostung-1060x707.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2016/12/proben-bei-der-panettone-verkostung.jpg 1600w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption id="figcaption_attachment_64898" class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span> 1:&nbsp;Martin Auer, 2:&nbsp;Dolce&nbsp;Pensiero, 3:&nbsp;Bonci/Casa&nbsp;Caria, 4:&nbsp;Kurkonditorei&nbsp;Oberlaa, 5:&nbsp;Loison/Merkur, 6:&nbsp;Crupi, 7:&nbsp;Kasses, 8:&nbsp;Brotocnik</figcaption></figure>
<table>
<thead>
<tr style="height: 24px">
<th style="height: 24px">Nr.</th>
<th style="height: 24px">Hersteller (Bezugsquelle)</th>
<th style="height: 24px">Gewicht (g)</th>
<th style="height: 24px">Preis (€)</th>
<th style="height: 24px">Preis/100 g (€)</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr style="height: 24px">
<td style="height: 24px">1</td>
<td style="height: 24px"><a href="https://www.martinauer.at/moment/panettone-originale/">Auer</a></td>
<td style="height: 24px;text-align: right">580 g</td>
<td style="height: 24px;text-align: left">19,50</td>
<td style="height: 24px;text-align: left">&nbsp;3,36</td>
</tr>
<tr style="height: 24px">
<td style="height: 24px">2</td>
<td style="height: 24px"><a href="https://www.facebook.com/login/?next=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Fdolcepensierovienna%2Fphotos%2Fpb.1481325678549819.-2207520000.1480474445.%2F1511574165524970%2F%3Ftype%3D3%26theater">Dolce Pensiero</a></td>
<td style="height: 24px;text-align: right">1080 g</td>
<td style="height: 24px;text-align: left">20,—</td>
<td style="height: 24px;text-align: left">1,85&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 24px">
<td style="height: 24px">3</td>
<td style="height: 24px"><a href="https://pasticceriabonci.it/collections/il-panbriacone">Bonci</a> (Casa Caria)</td>
<td style="height: 24px;text-align: right">830 g</td>
<td style="height: 24px;text-align: left">32,—</td>
<td style="height: 24px;text-align: left">3,86&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 24px">
<td style="height: 24px">4</td>
<td style="height: 24px"><a href="https://oberlaa-wien.at/produkt/panettone-500g-2/">Kurkonditorei Oberlaa</a></td>
<td style="height: 24px;text-align: right">1050 g</td>
<td style="height: 24px;text-align: left">19,20</td>
<td style="height: 24px;text-align: left">1,83&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 24px">
<td style="height: 24px">5</td>
<td style="height: 24px"><a href="https://loison.com/?stringa&amp;id_peso_form&amp;id_linea_in=30&amp;cerca_in=1&amp;id_cat=36&amp;cerca=Cerca">Loison</a> (Merkur)</td>
<td style="height: 24px;text-align: right">780 g</td>
<td style="height: 24px;text-align: left">17,95&nbsp;</td>
<td style="height: 24px;text-align: left">2,30&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 24px">
<td style="height: 24px">6</td>
<td style="height: 24px">„classico“ (<a href="http://web.archive.org/web/20161025115208/http://www.crupi.at/">Crupi</a>)</td>
<td style="height: 24px;text-align: right">1020 g</td>
<td style="height: 24px;text-align: left">12,—&nbsp;</td>
<td style="height: 24px;text-align: left">1,18</td>
</tr>
<tr style="height: 24px">
<td style="height: 24px">7</td>
<td style="height: 24px"><a href="https://www.kasses.at/baeckerei/">Kasses</a></td>
<td style="height: 24px;text-align: right">670 g</td>
<td style="height: 24px;text-align: left">13,50&nbsp;</td>
<td style="height: 24px;text-align: left">2,01</td>
</tr>
<tr style="height: 24px">
<td style="height: 24px">8</td>
<td style="height: 24px"><a href="https://brotocnik.at">Brotocnik</a></td>
<td style="height: 24px;text-align: right">520 g</td>
<td style="height: 24px;text-align: left">—&nbsp;</td>
<td style="height: 24px;text-align: left">—&nbsp;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
 <p> Die Vergabe der Probennummern erfolgte zufällig (danke noch einmal, Gerhard!) und entspricht nicht der Verkostungsreihenfolge. </p> 
<h2>And the winner is …</h2>
 <p> Bevor ich nun das virtuell Kuvert öffne, noch ein paar Anmerkungen zur Problematik einer solchen Verkostung. Ja, es ist eine Momentaufnahme. Gerade ein (zumindest hierzulande) strikt saisonales Gebäck kann einmal mißlingen, auch einem Bäckermeister. Anders als Semmeln kauft aber auch niemand jeden Tag einen Panettone, fehlende Konstanz kann also auch durch vielleicht anderntags exzeptionelle Qualität nicht wettgemacht werden. (Noch dazu sieht man in diesem speziellen Fall vor dem Kauf oft nur die aufwendige Verpackung.) Wir haben kurz überlegt, zwei sichtlich mißglückte Exemplare separat nachzuverkosten, uns aber letztlich dagegen entschieden. Viele Nuancen fallen nur im direkten Vergleich auf, um wirklich fair zu sein, hätten wir die gesamte Verkostung wiederholen müssen. Das war aber weder terminlich noch&nbsp;finanziell machbar (die Preise&nbsp;sind teilweise doch sehr beachtlich). Auch unsere Mägen hätten es uns in der Vorweihnachtszeit eher nicht gedankt – der Gusto auf Saures und Pikantes war schon nach einer Runde sehr groß! </p> 
 <p> Bis auf eine Ausnahme (da ich um die „geheimen Zutaten“ des bei Casa Caria gekauften Panbriacone von Bonci wußte) war für mich die Verkostung tatsächlich völlig verblindet – auch den zweiten von mir gekauften Kuchen (Dolce Pensiero) hätte ich vor dem Aufdecken der Nummern nicht zuordnen können. Ich gehe davon aus, daß es meinen Mitverkosterinnen ähnlich ging,&nbsp;mehr als maximal zwei Bewertungen pro Person sollten also&nbsp;nicht „offen“ gewesen sein. </p> 
 <p> Zu den weiter oben erwähnten Bonuspunkten für Bio-Produkte: Zum Zeitpunkt der Verkostung waren wir davon überzeugt, zwei Bio-Panettone am Start zu haben. Doch leider, werch ein Illtum. Zwar ist die Grazer Großbäckerei&nbsp;Martin Auer (mit Filiale in 1010) bio-zertifiziert,&nbsp;das gilt aber nur für den Brotbereich. Der Panettone des Waldviertler Bäckers Fritz Potocnik (der sich gerade unter dem Label Brotocnik selbständig gemacht hat) wiederum ist zwar wirklich bio, aber eine Spezialanfertigung für unsere Verkostung, die es zumindest heuer noch nicht im Handel gibt. </p> 
<h3>Platz 1: Kurkonditorei Oberlaa</h3>
 <p> Überraschend (oder vielleicht auch nicht) waren wir uns bei der Beurteilung des Testsiegers einig: Dreimal die Höchstnote &nbsp;und zweimal zwar etwas weniger, aber immer noch die meisten Punkte reichen heben den Panettone der Kurkonditorei Oberlaa souverän auf den ersten Platz. Schon beim Anschnitt fällt der angenehme Duft nach Zitrusfrüchten und Mandeln auf. Alleinstellungsmerkmal im Test ist neben der Mandel-Zucker-Kruste das wirklich hervorragende Orangeat, das von der Konditorei selbst produziert wird. </p> 

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="798" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2016/12/verschiedene-panettone-530x798.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Verschiedene Panettone, im Vordergrund der Panettone der Kurkonditorei Oberlaa">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2016/12/panettone-kurkonditorei-oberlaa-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Angeschnittener Panettone der Kurkonditorei Oberlaa">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="352" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2016/12/mandelkruste-des-panettone-der-kurkonditorei-oberlaa-530x352.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Mandelkruste des Panettone der Kurkonditorei Oberlaa">
</figure>\n
 <p> Grundsätzlich verwendet die Kurkonditorei Oberlaa pasteurisierte Eier aus österreichischer Bodenhaltung, für den Vorteig des Panettone finden&nbsp;jedoch ausnahmsweise frische&nbsp;Eier aus ebensolcher zur Anwendung. Die Teigführung ist relativ lang (insgesamt ca. 36 Stunden). Die Zutatenliste umfaßt:&nbsp;Weizenmehl,&nbsp;Butter,&nbsp;Vollei,&nbsp;Zucker,&nbsp;Orangenschalen,&nbsp;Rosinen,&nbsp;Mandeln,&nbsp;Vanilleextrakt,&nbsp;Honig,&nbsp;Dextrin,&nbsp;Malzmehl,&nbsp;Sojamehl,&nbsp;Rapsöl,&nbsp;Glukosesirup,&nbsp;natürliches Orangenaroma,&nbsp;Kakao,&nbsp;Salz,&nbsp;Emulgator: Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren. </p> 
<h3>Platz 2: Martin Auer</h3>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-300 size-medium icon-11"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-64899" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2016/12/panettone-originale-martin-auer-300x400.jpg" alt="Angeschnittener &quot;Panettone Originale&quot; der Grazer Bäckerei Martin Auer" width="300" height="400" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2016/12/panettone-originale-martin-auer-300x400.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2016/12/panettone-originale-martin-auer-768x1024.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2016/12/panettone-originale-martin-auer-530x707.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2016/12/panettone-originale-martin-auer-960x1280.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2016/12/panettone-originale-martin-auer-1060x1413.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2016/12/panettone-originale-martin-auer.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
 <p> Auch hier verbinden sich Form, Geruch und Geschmack auf harmonische Weise:&nbsp;Feinporiger, saftiger Teig, etwas weniger süß, puristischer sozusagen. Punktemäßig knapp auf Platz 2, aber mit sehr geringem Abstand. Wenn die Eier nicht ebenfalls nur aus österreichischer Bodenhaltung kämen, hätte&nbsp;es auch für den Gesamtsieg gereicht. </p> 
 <p> Die Zutatenliste am Etikett und in der Mail-Auskunft&nbsp;unterscheiden sich leicht (am Etikett steht kein Gerstenmalz). Die <a href="https://www.martinauer.at/moment/panettone-originale/">Webseite zum „<em>pane di Martin</em>“</a>&nbsp;vermeldet eine fünftägige Teigführung, aber auch den Einsatz von Zitronat, den sowohl die Zutatenliste als auch unsere Verkostung ausschließen:&nbsp;Weizenmehl,&nbsp;Butter,&nbsp;Eigelb,&nbsp;Zucker,&nbsp;Rosinen,&nbsp;Aranzini, Vanillezucker,&nbsp;Honig,&nbsp;Orangenaroma,&nbsp;Salz,&nbsp;Gerstenmalz. </p> 
<h3>Bekenntnisse &amp; Erkenntnisse</h3>
 <p> Für definitive Schlußfolgerungen mag unsere Datenbasis zu gering sein, das Ergebnis der Verkostung legt jedoch zumindest eine These nahe: Das Gesamterlebnis steht und fällt mit der Qualität der kandierten Zitrusfrüchte. Es dürfte daher auch kein Zufall sein, daß die beiden Testsieger (die alle übrigen punktemäßig weit deklassiert haben) auf Zitronat als Zutat verzichten. Im „besten“ Fall waren die kandierten Zedratzitronenschalen geschmacksneutral, bei manchen Kandidaten schmeckten sie aber richtig grauslich („erdölartig“, „chemisch“). </p> 
 <p> Nachdem ich kandierte Zitrusfrüchte liebe und auch schon mit Begeisterung&nbsp;<a href="https://mundschenk.at/sonne-und-meer-am-teller-risotto-ai-gamberi-e-cedri/">in rohe und gekochte Zedratzitronen gebissen</a> habe,&nbsp;kann ich dieses Phänomen auch nicht mit einer Abneigung gegen das Produkt an sich erklären. Ist hier eine Zitrusmafia am Werk?&nbsp;Bei den Aranzini war es nicht ganz so schlimm, aber auch hier gab es für uns merkliche Qualitätsunterschiede. </p> 
 <p> Überraschend für uns war der deutliche Abstand der beiden Erstplatzierten vor dem Feld, wobei die erst&nbsp;Ende November 2016&nbsp;eröffnete kleine <a href="https://www.facebook.com/dolcepensierovienna/"><em>Pasticceria Dolce Pensiero</em></a> von den käuflich zu erwerbenden Panettoni trotz des verbrannten Bodens unseres Exemplars den respektablen dritten Rang erreicht hat (durch den Bio-Bonus hat sich Fritz Potocnik in der Wertung knapp davor geschoben, aber sein Panettone lief zumindest heuer <em>de facto</em> außer Konkurrenz). Mit einer fehlerfreien Probe wäre hier sicher noch ein besseres Ergebnis drin gewesen! (Das am Karton deklarierte „Aroma“ hat sich auf Nachfrage via Facebook erfreulicherweise&nbsp;als „Bourbon-Vanille, geriebene Orangen- und Zitronenschale“ herausgestellt. Sollte man vielleicht gleich so deklarieren, zumindest für notorische Label-Leserinnen &amp; ‑Leser wie mich.)&nbsp; </p> 
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" id="attachment_64900" class="wp-caption alignleft width-530 size-large"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-64900 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2016/12/panbriacone-von-casa-caria-530x353.jpg" alt="Angeschnittenes Panbriacone mit Olivotto-Creme von Bonci/Casa Caria" width="530" height="353" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2016/12/panbriacone-von-casa-caria-530x353.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2016/12/panbriacone-von-casa-caria-300x200.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2016/12/panbriacone-von-casa-caria-768x512.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2016/12/panbriacone-von-casa-caria-960x640.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2016/12/panbriacone-von-casa-caria-1060x706.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2016/12/panbriacone-von-casa-caria.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption id="figcaption_attachment_64900" class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span> Panbriacone con Olivotto von Bonci (gekauft bei Casa Caria)</figcaption></figure>
 <p> Unerwartet auch, daß sowohl die vermeintlich „sichere Bank“, der Panettone von Erich Kasses, als auch der teuerste Kuchen, das bei Casa Caria gekaufte Panbriacone (eine geschützte Marke von Bonci), in der Verkostung durchgefallen sind. Der Kasses-Panettone hatte es sicher eher schwer, weil er der erste in der Verkostung war und uns daher zur Kalibrierung diente. Trotzdem fanden wir ihn recht einhellig eher trocken, wohl durch die eingestreuten Walnüsse auch bitter und insgesamt nicht überzeugend. Vielleicht auch ein mißglücktes Exemplar?&nbsp;Unter anderen Umständen als in einer Verkostungssituation würde das aber möglicherweise nicht oder weit weniger auffallen. (Als Panettone mag das mit Alkohol getränkte und mit Olivencrème gefüllte Panbriacone eine Themenverfehlung sein, ein paar Tage nach der Präsidentschaftswahl hat&nbsp;es zu einem Glas Süßwein aber durchaus geschmeckt.) </p> 
 <p> Genug Gründe für eine weitere Verkostungsrunde gäbe es also. Aber zuerst brauch ich allein vom Schreiben ein Grammelschmalzbrot und ein Essiggurkerl. </p> 
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				<title>Statt Heringsschmaus: Räucherfisch &#038; rote Rüben</title>
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				<pubDate>Tue, 09 Feb 2016 19:17:06 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
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									<description><![CDATA[<p>Der klassische Heringsschmaus mit üppigen Mayonnaise-Salaten gehört nicht zu meinen Lieblingseßanlässen. Um sich dem hiesigen katholischen Gepräge &#160;aber zumindest formal&#160;anzupassen, empfehlen wir stattdessen diese „Fastenspeise“, die winterliches Wurzelgemüse mit feinem Räucherfisch (bei uns Saiblingsfilet von biofisch.at) und Sonne verheißenden&#160;Zitronen kombiniert.</p>
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											<content:encoded><![CDATA[ <p> Der klassische Heringsschmaus mit üppigen Mayonnaise-Salaten gehört nicht zu meinen Lieblingseßanlässen. Um sich dem hiesigen katholischen Gepräge &nbsp;aber zumindest formal&nbsp;anzupassen, empfehlen wir stattdessen diese „Fastenspeise“, die winterliches Wurzelgemüse mit feinem Räucherfisch (bei uns <a href="https://biofisch.at/" target="_blank" rel="noopener">Saiblingsfilet von biofisch.at</a>) und Sonne verheißenden&nbsp;Zitronen kombiniert. </p> 
 <p> </p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-7"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-63495" title="Räucherfisch &amp; rote Rüben" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2016/02/rote-rueben-mit-raeuchersaibling-meyer-salzzitronen-piemonteser-haselnuessen-530x398.jpg" alt="Rote Rüben mit Räuchersaibling, Meyer-Salzzitronen Piemonteser Haselnüssen und einem Verjus-Olivenöl-Dressing" width="530" height="398" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2016/02/rote-rueben-mit-raeuchersaibling-meyer-salzzitronen-piemonteser-haselnuessen-530x398.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2016/02/rote-rueben-mit-raeuchersaibling-meyer-salzzitronen-piemonteser-haselnuessen-300x225.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2016/02/rote-rueben-mit-raeuchersaibling-meyer-salzzitronen-piemonteser-haselnuessen-768x576.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2016/02/rote-rueben-mit-raeuchersaibling-meyer-salzzitronen-piemonteser-haselnuessen-960x720.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2016/02/rote-rueben-mit-raeuchersaibling-meyer-salzzitronen-piemonteser-haselnuessen-1060x795.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2016/02/rote-rueben-mit-raeuchersaibling-meyer-salzzitronen-piemonteser-haselnuessen.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure> <br> 
  
<p>Der Beitrag <a href="https://mundschenk.at/heringsschmaus-raeucherfisch-rote-rueben/">Statt Heringsschmaus: Räucherfisch &amp; rote Rüben</a> erschien zuerst auf <a href="https://mundschenk.at">Der Mundschenk &amp; Compagnie</a>.</p>
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				<title>Statt des Foodcamps 2015</title>
				<link>https://mundschenk.at/statt-foodcamp-2015/</link>
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				<pubDate>Sat, 26 Sep 2015 21:13:38 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Schaustücke]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Heute hätte eigentlich das Foodcamp 2015 stattfinden sollen. Tut es natürlich nicht, sonst hätte ich gar nicht die Zeit, diese Beitrag zu schreiben. Die Gründe für die Verschiebung stehen im Moment ebenso in den Sternen wie das Datum. Ein neuer Termin „für November“ ist zwar in Aussicht gestellt, aber offenbar noch nicht fixiert. Ich hoffe [&#8230;]</p>
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											<content:encoded><![CDATA[<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" id="attachment_63239" class="wp-caption alignright width-300 size-medium"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-63239" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/roman-sindelar-latte-art-300x400.jpg" alt="Roman Sindelar trinkt eine Tasse Meinl-Kaffee mit Latte-Art" width="300" height="400" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/roman-sindelar-latte-art-300x400.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/roman-sindelar-latte-art-768x1024.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/roman-sindelar-latte-art-530x707.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/roman-sindelar-latte-art-960x1280.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/roman-sindelar-latte-art-1060x1413.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/roman-sindelar-latte-art.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px"><figcaption id="figcaption_attachment_63239" class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span> Roman Sindelar braucht einen Kaffee</figcaption></figure>
 <p> Heute hätte eigentlich das Foodcamp 2015 stattfinden sollen. Tut es natürlich nicht, sonst hätte ich gar nicht die Zeit, diese Beitrag zu schreiben. Die Gründe für die Verschiebung stehen im Moment ebenso in den Sternen wie das Datum. Ein neuer Termin „für November“ ist zwar in Aussicht gestellt, aber offenbar noch nicht fixiert. Ich hoffe jedenfalls sehr, daß alles klappt (wobei ich bei <a href="http://web.archive.org/web/20160410110355/http://www.coolinarysociety.com/ueber-coolinary-society/" target="_blank" rel="noopener">Dani &amp; Nina</a> da sowieso zuversichtlich bin) – #foodvie war seit 2012 immer der Szenehöhepunkt des Jahres. Wo sonst gibt es in Österreich die Gelegenheit, sich mit so vielen <a href="http://foodcamp.coolinarysociety.com/2014/04/sessions/" target="_blank" rel="noopener">genußinteressierten Bloggerinnen und Bloggern fachlich auszutauschen</a>? </p> 
 <p> Hier also noch ein paar Bilder vom letzten Jahr (einen detaillierten <a href="https://mundschenk.at/foodcamp-2014-klassentreffen/">Bericht über das Foodcamp 2014</a> gibt es ja schon von der Gärtnerin), zum In-Erinnerungen-Schwelgen und Gusto-Machen. </p> 
 <p> <span id="more-63233"></span> </p> 
<h2>Begrüßung &amp; Frühstück</h2>
 <p> Viele bekannte Gesichter, aber manchen fehlt eindeutig noch der Morgenkaffee <span class="wp-font-emots-emo-wink"></span> </p> 

<figure>
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/dani-terbu-nina-mohimi-sponsoren-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Dani Terbu und Nina Mohimi präsentieren die Liste der Sponsoren des Foodcamp 2014">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/ulli-cecerle-uitz-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Ulli Cecerle-Uitz am Foodcamp 2014">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/sonja-planeta-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Sonja Planeta am Foodcamp 2014">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/katharina-seiser-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Katharina Seiser am Foodcamp 2014">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/bene-steinle-beim-photographieren-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Bene Steinle kniet beim Photographieren am Foodcamp 2014">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/publikum-beim-foodcamp-2014-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Das Publikum beim Foodcamp 2014">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/gregor-fauma-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Gregor Fauma am Foodcamp 2014">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/nina-mohimi-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Nina Mohimi beim Foodcamp 2014">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/friedrich-riess-beim-foodcamp-2014-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Friedrich Riess und Nina Mohimi beim Foodcamp 2014">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/bene-steinle-am-foodcamp-2014-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Bene Steinle am Foodcamp 2014">
</figure>\n
<h2>Session „Qualitätsfisch aus Österreich“</h2>
 <p> Nach dem Frühstück gleich rohen Fisch? Aber sicher doch! Denn auch wenn ich <a href="http://web.archive.org/web/20160406012632/http://www.alpenlachs.at/" target="_blank" rel="noopener">den Namen „Alpenlachs“ immer noch für grob irreführend halte</a> (ein Seesaibling ist nun einmal kein Lachs, schaut nicht so aus und schmeckt nicht so), so produzieren die Vertragszüchter der inzwischen den Soravia-Brüdern gehörenden Dachmarke durchaus wohlschmeckende Fische. </p> 

<figure>
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/johannes-ambros-richtet-an-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Johannes Ambros richtet Teller mit geräuchtertem Saibling an">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="219" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/ganzer-saibling-530x219.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Ein ausgenommener Saibling auf einem blauen Schneidbrett">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/jungbloggerinnen-beim-fischzerlegen-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Jungbloggerinnen am Foodcamp 2014">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/fisch-filetieren-mit-dem-kettenhandschuh-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Fisch filetieren mit dem Kettenhandschuh">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/saibling-ohne-filets-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Saiblingskarkasse nach dem Filetieren">
</figure>\n
<h2>Mittendrin</h2>
 <p> Detailliert kann ich Katharinas interessante <em>session</em> „Ein (erfolgreiches) Kochbuch schreiben“ nicht mehr nacherzählen (die Checkliste für ein gutes Kochboch war jedenfalls ganz schön lang), ein Photo daraus ist aber mein absolutes Lieblingsbild unter den letztjährigen Foodcamp-Aufnahmen: </p> 
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" id="attachment_63283" class="wp-caption alignleft width-530 size-large icon-2"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-63283" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/katharina-seiser-live-und-am-ipad-530x398.jpg" alt="Katharina Seiser live und am Bildschirm eines iPad" width="530" height="398" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/katharina-seiser-live-und-am-ipad-530x398.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/katharina-seiser-live-und-am-ipad-300x225.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/katharina-seiser-live-und-am-ipad-768x576.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/katharina-seiser-live-und-am-ipad-960x720.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/katharina-seiser-live-und-am-ipad-1060x795.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/katharina-seiser-live-und-am-ipad.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption id="figcaption_attachment_63283" class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span> Katharina mal zwei</figcaption></figure>
 <p> Irgendwann am späteren Vormittag habe ich dann auch selbst eine <em>session</em> gehalten. Unter dem augenzwinkernden Titel <em>spherification for fun &amp; profit</em> ging es dabei um zwei modernistische Techniken: </p> 
<ul>
<li>Sphärifikation (einfach und <em>reverse</em>)</li>
<li>Karbonisierung mit der <span class="caps">ISI</span>-Flasche</li>
</ul>
 <p> (Uh… dazu bin ich glaub ich den Teilnehmerinnen und Teilnehmern noch ein paar technische Daten schuldig. Der Beitrag kommt noch vor dem Foodcamp 2016, ganz festes Ehrenwort!) Naturgemäß konnte ich selbst nicht viele Bilder machen während der Session, mehr Eindrück gibt es <a href="https://www.bigii.at/food-camp-2014/" target="_blank" rel="noopener">bei Bigii</a> und <a href="https://www.turbohausfrau.at/2014/05/foodbloggercamp-2014-foodvie.html" target="_blank" rel="noopener">Susi</a>. </p> 
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" id="attachment_63263" class="wp-caption alignleft width-530 size-large icon-3"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-63263" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/sphaerisierter-karbonisierter-gin-tonic-530x398.jpg" alt="Eine Gin-&amp;-Tonic-Sphäre auf einem perforierten Löffel" width="530" height="398" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/sphaerisierter-karbonisierter-gin-tonic-530x398.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/sphaerisierter-karbonisierter-gin-tonic-300x225.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/sphaerisierter-karbonisierter-gin-tonic-768x576.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/sphaerisierter-karbonisierter-gin-tonic-960x720.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/sphaerisierter-karbonisierter-gin-tonic-1060x795.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/sphaerisierter-karbonisierter-gin-tonic.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption id="figcaption_attachment_63263" class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span> Spherification for fun &amp; profit</figcaption></figure>
<h2>Mittagspause (oder so)</h2>
 <p> Nach der Mittagspause war ich dann ganz kurz bei den <a href="https://www.complimenttothechef.com/" target="_blank" rel="noopener">#pastachefs Sonja &amp; Oliver</a> und beim Wurst-Workshop von Toni &amp; Bene kiebitzen. <em>Favorite</em> am Stand der Ölmühle Fandler: Camelinaöl (Leindotter). </p> 

<figure>
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/semmelknoedel-zur-jause-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Gerösteter Semmelknödel und rosa gebratenes Fleisch auf einem kleinen Teller">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/barbara-klein-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Barbara Klein (Ölmühle Fandler) am Foodcamp 2014">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/selchripperl-und-teilsames-vom-bio-schwein-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Selchripperl und Teilsames vom Bio-Schwein">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/ausblick-auf-den-ama_foodblog-award-2014-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Sandra Wagner und Alexandra Palla am Mikrophon, Sarah Krobath hört zu">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/pasta-selbst-machen-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Foodblogger stehen um eine Pasta-Maschine mit Handkurbel">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/foodbloggerinnen-beim-wursten-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Zwei Foodbloggerinnen beim Wursten mit dem Fleischwolf">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/wurstbraet-wird-in-naturdaerme-gefuellt-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Wurstbrät wird in Naturdärme gefüllt">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/bratwuerste-in-der-pfanne-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Bratwürste und überschüssiges Wurstbrät in der Pfanne">
</figure>\n
<h2>Werd ich zum Tofu-Tiger?</h2>
 <p> Sehr gespannt war ich schon auf „Tofu selber machen“ – mit Industrietofu konnte ich noch nie etwas anfangen, aber seit Dave Arnold von frischem, nicht gewässertem Tofu geschwärmt hat, wollte ich das einmal ausprobieren. <a href="https://www.donausoja.org/" target="_blank" rel="noopener">Elisabeth Fischer vom Verein Donau Soja</a> zeigte uns nicht nur, wie das Tofumachen geht, sondern wir konnten auch gleich den Unterschied zwischen Tofu aus kommerzieller und selbst gemachter Sojamilch erschmecken. Hier noch einmal die wichtigsten Schritte zu den Bildern (Mengen und Zeiten hab ich mir leider nicht im Vortrag aufgeschrieben, die stammen daher aus Netzfundstücken): </p> 
<ol>
<li>Sojabohnen einweichen, abtropfen lassen und mit der passenden Menge Wasser im Blender pürieren. Die Flüssigkeit aufkochen und dann 10–15 Minuten köcheln und durch ein Etamin abseihen. Die resultierende Flüssigkeit ist die Sojamilch, die zum Tofu werden soll. Nicht auskühlen lassen!</li>
<li>Vier Gramm Nigari auf einen Liter Sojamilch in etwas warmem Wasser auflösen.</li>
<li>Nigarilösung langsam über den Rücken eines Kochlöffels in die ca. 75 °C warme Sojamilch eintropfen lassen. Sehr vorsichtig umrühren.</li>
<li>Nach dem Koagulieren der Sojamilch die „Molke“ mit einem Schöpflöffel abschöpfen. Die geronnene Sojamilch in die mit einem Etamin ausgeschlagene Tofupresse gießen, kräftig auspressen und beschweren.</li>
<li>Nach einigen Stunden kann der Tofu ausgepackt und verarbeitet werden.</li>
</ol>

<figure>
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/sojabohnen-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Sojabohnen in einem Plastiksackerl">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/eingeweikte-sojabohnen-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Eingeweikte Sojabohnen in einer Schüssel">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/sojabohnen-in-einem-sieb-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Sojabohnen tropfen in einem Sieb über einem großen Email-Topf ab">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/nigari-japanische-bittersalze-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Nigari (japanische Bittersalze)">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/elisabeth-fischer-mit-nigari-loesung-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Elisabeth Fischer mischt eine NIgari-Lösung an">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/nigari-eintropfen-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Die Nigari-Lösung wird vorsichtig in die Sojamilch eingetropft">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/fluessigkeit-abschoepfen-beim-tofu-machen-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Mit einem großen Schöpflöffel wird die übrige Flüssigkeit (&quot;Molke&quot;) nach der Gerinnung der Sojaproteine abgeschöpft">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/fast-schon-tofu-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Geronnene Sojamilch in einer mit Etamin ausgeschlagenen Tofupresse">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/selbst-gemachter-tofu-noch-im-etamin-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Noch in Etamin eingehüllter, fertig gepreßter Tofu">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/tofu-schneiden-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Selbst gemachter Tofu wird in einer mit Wasser gefüllten Schüssel geschnitten">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/tofu-kostprobe-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Kleine Stücke frischen Tofus auf einem Teller">
</figure>\n
<h2>Ausklang</h2>
 <p> Zum Trinken gab’s dann auch noch ein paar nette Sachen. Hätte ich nicht erwartet, aber Averna (bekanntlich ein <em>Amaro</em>) mit Bier (Peroni) schmeckt gar nicht schlecht. </p> 

<figure>
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/poma-saefte-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Verschiedene POMA-Flaschen: Apfel-Limette, Apfel und Tarocco-Orange">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/abstecher-an-die-bar-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Ein Barkeepr mixt Mojitos mit Averna">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/09/averna-peroni-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Averna und Peroni-Bier">
</figure>\n
<p>Der Beitrag <a href="https://mundschenk.at/statt-foodcamp-2015/">Statt des Foodcamps 2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://mundschenk.at">Der Mundschenk &amp; Compagnie</a>.</p>
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				<title>Sonne und Meer am Teller</title>
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				<pubDate>Fri, 31 Jul 2015 16:00:24 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[bio]]></category>
		<category><![CDATA[Casa Caria]]></category>
		<category><![CDATA[Garnelen]]></category>
		<category><![CDATA[Yuu'n Mee]]></category>
		<category><![CDATA[Zitrus]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Kaum eine Frucht verkörpert für uns so sehr Italien, wie die Zitrone. Ob als Limoncello, als gelato oder im pollo al limone, die gelbe Zitrusfrucht verbreitet selbst an trüben Regentagen italianità – noch mehr aber während der Tropenwochen im Juli. Da traf es sich gut, daß die Gärtnerin einige Tage zuvor bei Casa Caria einkaufen [&#8230;]</p>
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]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[ <p> Kaum eine Frucht verkörpert für uns so sehr Italien, wie die Zitrone. Ob als <em>Limoncello</em>, als <em>gelato</em> oder im <a href="https://mundschenk.at/secondo-pollo-al-limone/"><em>pollo al limone</em></a>, die gelbe Zitrusfrucht verbreitet selbst an trüben Regentagen <em>italianità</em> – noch mehr aber während der Tropenwochen im Juli. Da traf es sich gut, daß die Gärtnerin einige Tage zuvor bei <em>Casa Caria</em> einkaufen war und zusätzlich zum geplanten Sackerl <em>cipolle rosse di Tropea</em> auch noch ein paar <em>cedri</em> mitgebracht hatte. <em>Cedri</em> oder Zedratzitronen (<em>Citrus medica</em>) sind eine der wenigen natürlich vorkommenden „Ursorten“, während die meisten Zitrusfrüchte Kreuzungen sind. Genutzt wird hauptsächlich die dicke, nicht bittere Schale (Mesokarp bzw. Albedo). Die Sortenvielfalt ist wie bei praktisch allen Zitrusfrüchten schier endlos (unsere sahen innen mehr nach „normaler“ Zitrone aus, mit relativ viel Fruchtfleisch). Ein schnelles Abendessen aus diesen Schätzen? <em lang="it">Sì, sì, subito!</em> </p> 

<figure>
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/07/zutaten-fuer-risotto-ai-gamberi-e-cedri-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Eine Schüssel mit geriebenem Parmesan, eine Schüssel mit Risotto-Reis, eine rote Zwiebel aus Tropea und eine Cedro auf einem Holzbrett">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="588" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/07/risotto-ai-gamberi-e-cedri-am-tisch-530x588.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Ein Teller mit Risotto ai gamberi e cedri, bedeckt von Zitronenscheiben und gekrönt mit einer Garnele">
</figure>\n
 <p> <span id="more-62161"></span> </p> 
 <p> Aber halt, ein bißchen Meer gehört da auch noch dazu! Kein Fischhändler des Vertrauens in der Nähe? Kein Problem, es gibt auch im Tiefkühlregal ordentliche <em>gamberi</em>. (Ja, sie kommen aus Thailand und Vietnam, aber sie sind wirklich gut, die Bio-Garnelen von Yuu’n Mee. Wir müssen ja nicht unbedingt die letzten Bestände der Adria leerfischen, um italienisch zu kochen. Ob und <a href="https://www.keine-rezepte.at/duerfen-wir-garnelen-essen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">welche Garnelen man essen „darf“</a>, hat Lisa von Finespitz letztens sehr umfassend dargestellt, deswegen spar ich mir hier die Wiederholung.) </p> 
<hr>
 <p> <em>Die in diesem Rezept verarbeiteten Garnelen wurden von Yuu’n Mee als Produktproben kostenlos zur Verfügung gestellt.</em> <br> 
 </p> 
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				<title>Abschied von der Brasserie Santner</title>
				<link>https://mundschenk.at/brasserie-santner-sperrt-zu/</link>
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				<pubDate>Sun, 26 Jul 2015 22:42:19 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Lokalbesuch]]></category>
		<category><![CDATA[Schaustücke]]></category>
		<category><![CDATA[Brasserie Santner]]></category>
		<category><![CDATA[Französisch]]></category>
		<category><![CDATA[Graz]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Serret]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Knapp mehr als drei Jahre ist sie alt geworden, die Brasserie Santner. Ein bisserl gefremdelt hat das Grazer Publikum von Anfang an mit Gernot Santners Vision einer gehobenen französischen Küche. Obwohl Noch-Küchenchef Thomas Serret diese durchaus bodenständiger als sein Vorgänger Stefan Prieler interpretiert, hat sich am grundlegenden Mißverständnis offenbar wenig geändert. Mit Ende des Monats [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mundschenk.at/brasserie-santner-sperrt-zu/">Abschied von der Brasserie Santner</a> erschien zuerst auf <a href="https://mundschenk.at">Der Mundschenk &amp; Compagnie</a>.</p>
]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[ <p> Knapp mehr als drei Jahre ist sie alt geworden, die Brasserie Santner. Ein bisserl gefremdelt hat das Grazer Publikum von Anfang an mit Gernot Santners Vision einer gehobenen französischen Küche. Obwohl Noch-Küchenchef Thomas Serret diese durchaus bodenständiger als sein <a href="https://mundschenk.at/stefan-prieler-verlaesst-die-brasserie-santner/">Vorgänger Stefan Prieler</a> interpretiert, hat sich am grundlegenden Mißverständnis offenbar wenig geändert. Mit Ende des Monats schließt das Lokal dauerhaft <span class="wp-font-emots-emo-unhappy"></span> </p> 

<figure>
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/07/ausschnitt-speisekarte-brasserie-santner-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Das Logo der Brasserie Santner auf der Speisekarte">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="424" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/07/abschied-von-der-brasserie-santner-530x424.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Ein Glas Picon Amer, im Hintergrund Regentropfen am Fenster der Brasserie Santner">
</figure>\n
 <p> <span id="more-62166"></span> </p> 
 <p> Wer es trotz unserer <a href="https://mundschenk.at/tag/brasserie-santner/">dringenden Empfehlungen</a> in den letzten Jahren immer noch nicht ins französische Graz geschafft hat: Bis einschließlich Donnerstag gibt es noch normalen Restaurantbetrieb; am Freitag, den 31. Juli 2015 werden von Thomas Serret und seiner Brigade dann lediglich die noch vorhandenen Vorräte verkocht. </p> 
 <p> Zum Abschied haben wir – unter tatkräftiger Mithilfe des <a href="https://mundschenk.at/author/piny/">Mundschenks</a> (Weinfavorit: <em>L’Esprit de l’Horizon rouge</em>, 2012) – das Samstagsmenü photographisch dokumentiert: </p> 

<figure>
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/07/paniertes-bauchfleisch-zucchinisuppe-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Gruß aus der Küche: Paniertes Bauchfleisch, Zucchinisuppe mit Rauchöl">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/07/zucchinitarte-gurkensorbet-ziegenfrischkaeseschaum-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Zucchinitarte, Gurkensorbet, Ziegenfrischkäseschaum">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/07/pochiertes-ei-rohschinken-melanzanicreme-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Pochiertes Ei, Rohschinken, Melanzanicrème">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/07/garnele-jakobsmuschel-chorizo-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Noch keine Marseillaiser Fischsuppe, Garnele, Jakobsmuschel, Chorizo (und Brotknusper)">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/07/marseillaiser-fischsuppe-garnele-jakobsmuschel-chorizo-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Marseillaiser Fischsuppe, Garnele, Jakobsmuschel, Chorizo">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/07/mariniertes-hendlfilet-bohnencreme-paradeiser-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Mariniertes Hendlfilet, Bohnencrème, Paradeiser, Käseknusper">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/07/geschmortes-vom-rind-cremige-polenta-melanzani-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Geschmortes vom Rind, cremige Polenta, Melanzani, Karotten">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/07/lamm-gebraten-geschmort-linsen-thymianjus-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Lamm (gebraten &amp; geschmort), Linsen, Thymianjus, Frühlingszwiebel, Mais, Zucchini">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/07/gratiniertes-welsfilet-quinoa-selleriepueree-beurre-blanc-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Gratiniertes Welsfilet, Quinoa, Selleriepüree, Beurre blanc">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/07/vollmilchschokoladentarte-rosmarinsorbet-zitrone-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Vollmilchschokoladentarte, Rosmarinsorbet, Zitrone">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/07/lavendel-creme-brulee-dattelparfait-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Lavendel-Crème-brûllée, Dattelparfait">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/07/keine-lavendel-creme-brulee-und-kein-dattelparfait-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Alles aufgegessen: Keine Lavendel-Crème-brûllée und kein Dattelparfait">
</figure>\n
 <p> Bevor jemand fragen muß: Nein, den Käsegang haben wir auch mit Unterstützung des Mundschenks nicht mehr geschafft. Und ja, wir sind schon ein bisserl traurig. Die Brasserie Santner wird uns fehlen. </p> 
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				<title>Schnitzel jagen für den Garten</title>
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				<pubDate>Tue, 07 Jul 2015 19:14:35 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Markttag]]></category>
		<category><![CDATA[Schaustücke]]></category>
		<category><![CDATA[#vfq15]]></category>
		<category><![CDATA[1000 Gärten in Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Casa Caria]]></category>
		<category><![CDATA[Der Schweizer]]></category>
		<category><![CDATA[Dottore Porchetta]]></category>
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		<category><![CDATA[Jutta Ambrositsch]]></category>
		<category><![CDATA[Leones Gelato]]></category>
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		<category><![CDATA[Porcella]]></category>
		<category><![CDATA[Vienna Foodie Quest]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Während unsere inhäusigen Kulinarikaktivitäten umzugs- und küchenrenovierungsbedingt noch auf Sparflamme laufen (ja, richtig, deswegen auch die lange Blog-Pause), sorgte die von Sarah Krobath organisierte Vienna Foodie Quest vor drei&#160;Wochen trotz brütender Hitze für ordentlich action in der Stadt. Fünfzehn Teams hatten sich auf Sarahs Einladung hin am Startpunkt „Zum roten Bären“ versammelt, um nach Entgegennahme [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mundschenk.at/vienna-foodie-quest-2015/">Schnitzel jagen für den Garten</a> erschien zuerst auf <a href="https://mundschenk.at">Der Mundschenk &amp; Compagnie</a>.</p>
]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[ <p> Während unsere inhäusigen Kulinarikaktivitäten umzugs- und küchenrenovierungsbedingt noch auf Sparflamme laufen (ja, richtig, deswegen auch die lange Blog-Pause), sorgte die von Sarah Krobath organisierte <em><a href="https://viennafoodiequest.wordpress.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vienna Foodie Quest</a></em> vor drei&nbsp;Wochen trotz brütender Hitze für ordentlich <em>action</em> in der Stadt. </p> 
 <p> Fünfzehn Teams hatten sich auf Sarahs Einladung hin am Startpunkt <a href="https://www.facebook.com/redredmedved" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Zum roten Bären“</a> versammelt, um nach Entgegennahme eines VFQ-Buttons und der Liste mit den elf Aufgaben zur kulinarischen Schnitzeljagd quer durch Wien aufzubrechen. Die Reihenfolge war uns dabei selbst überlassen, nur die Märkte sollten wir doch bitte vor 13 Uhr besuchen, weil danach … </p> 

<figure>
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/06/bene-steinle-im-roten-baeren-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Bene Steinle im Roten Bären">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/06/sarah-krobath-erklaert-die-regeln-der-vienna-foodie-quest-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Sarah Krobath erklärt die Regeln der Vienna Foodie Quest">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/06/roman-sindelar-im-roten-baeren-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Roman Sindelar im Roten Bären">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/06/team-anmeldung-the-plate-runners-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Team-Anmeldung bei der Vienna Foodie Quest 2015 für The Plate Runners">
</figure>\n
 <p> <span id="more-61440"></span> </p> 
 <p> Nach kurzer Planung ergaben sich für das Team <em lang="en">„The Plate Runners“</em> (bestehend aus <a href="https://www.kitchenstories.at/about-me/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nikky von <em>Kitchen Stories</em></a>, <a href="https://binekocht.at/uber-mich/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bine von <em>bine kocht!</em></a> und mir) <em>in concreto</em> folgende Stationen: </p> 
<ol>
<li>Dottore Porchetta am Karmelitermarkt</li>
<li>Pöhl’s am Kutschkermarkt</li>
<li>Leones Gelato in der Langen Gasse</li>
<li>Jumi am anderen Ende der Langen Gasse</li>
<li>Casa Caria in der Schottenfeldgasse</li>
<li>Die Zuckerlwerkstatt in der Herrengasse</li>
<li>Die Buschenschank von Jutta Ambrositsch in Grinzing</li>
</ol>
 <p> Die übrigen Aufgaben waren quasi standortunabhängig (eine Marktstandlerin oder einen Marktstandler mit Vornamen kennenlernen, einen Würstelstand dokumentieren etc.). Die exzessive photographische Dokumentation versteht sich in einer netzaffinen Runde eh fast von selbst (<em>Hashtag</em> #vfq15), sicherheitshalber gab es dann aber auch noch von den einzelnen Stationen gestiftete Preise zu gewinnen. </p> 
<h2>Markttag</h2>
 <p> Unser erster Weg führte uns naheliegenderweise zum Karmelitermarkt, wo <a href="https://web.archive.org/web/20170423021643/http://porchetta.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Paolo Castiglione alias <em>Dottore Porchetta</em></a> schon auf uns wartete. Die ursprüngliche Variante der <em>porchetta</em> ist ein entbeintes ganzes Schwein, das mit Kräutern gefüllt und wieder zusammengebunden am Spieß gebraten wird. Ein Spanferkel <em>on speed</em> quasi, für mich nah dran am ultimativen Schweinsbraten – auch in der <a href="https://blog.porcella.at/2015/04/24/porchetta-partyessen-auf-italienisch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">niederösterreichischen Variante vom Schwäbisch-Hällischen</a>. </p> 
 <p> <a href="https://www.derschweizer.eu/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Andrzej Koch, „der Schweizer“</a> mit dem polnischen Vornamen und dem Faible für exquisiten Käse verschaffte uns im Anschluß nicht nur unser Marktstandler-<em>Selfie</em>, sondern gab uns auch noch den Hinweis, daß es natürlich auch am Karmelitermarkt einen Trinkbrunnen gäbe. Warum der im offiziellen <a href="https://www.wien.gv.at/stadtplan/grafik.aspx?lang=de-AT&amp;bookmark=1vEyRpRdDEZVtAJGrimdRe5RphlnHrluL6YRAQ-b-b" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Brunnenplan der Stadt Wien</a> nicht eingezeichnet ist, weiß vermutlich nur die zuständige Magistratsabteilung. </p> 
 <p> Eine U‑Bahn und eine Straßenbahn weiter war es dann schon wieder Zeit für eine kleine Stärkung: Bei <a href="https://mayr-delikatessen.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Irene Pöhl’s Käsestand</a> (sic!) &nbsp;am Kutschkermarkt wartete&nbsp;sollten wir verschiedene Brote den richtigen Bäckereien zuordnen. Gut, gar so schwer war das dann doch nicht, waren es doch ausgesucht spezielle Brotsorten. (Wer auch immer behauptet, glutenfreies Brot wäre eh genauso wie „normales“, lügt.) </p> 

<figure>
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/06/paolo-castiglione-dottore-porchetta-am-karmelitermarkt-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Paolo Castiglione &quot;Dottore Porchetta&quot; am Karmelitermarkt">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="397" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/06/porchetta-von-porcella-am-karmeltiermarkt-530x397.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Porchetta von Porcella am Karmeltiermarkt">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="530" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/06/visitenkarte-von-dottore-porchetta-530x530.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Visitenkarte von Dottore Porchetta">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/06/andrzej-koch-der-schweizer-und-sabine-hallwachs-am-karmeltiermarkt-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Andrzej Koch &quot;Der Schweizer&quot; und Sabine Hallwachs am Karmeltiermarkt">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/06/sabine-hallwachs-und-nikky-wlasak-mit-dem-trinkbrunnen-am-karmeltiermarkt-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Sabine Hallwachs und Nikky Berger mit dem Trinkbrunnen am Karmeltiermarkt">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/06/trinkbrunnen-am-karmelitermarkt-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Trinkbrunnen am Karmelitermarkt">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="397" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/06/brotverkostung-bei-poehl-am-kutschkermarkt-530x397.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Brotverkostung bei Pöhl's am Kutschkermarkt">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/06/brot-challenge-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Brote von Felzl, Joseph, Waldherr, Kasses und Grimm">
</figure>\n
<h2>Zu lange in der Langen Gasse</h2>
 <p> Ohne jetzt mit detaillierten Ausführungen zu unserer Route langweilen zu wollen: Die Lange Gasse heißt nicht umsonst so – besonders wenn man statt 78 die Hausnummer 8 notiert und sie dann bei gefühlten 40 Grad im Schatten gleich zweimal auf- und abgeht. Dafür gab’s im <a href="https://leones.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Leones Gelato</a> ein heiß-kaltes&nbsp;<em>affogato al caffè</em>&nbsp;zur Belebung&nbsp;und für den Rückweg ein Stanitzel Schleckeis als Hitzeschutz (war leider auf halber Strecke aus). Im Vergleich zu anderen kürzlich eröffneten <em>gelaterie</em> ist die Sortenauswahl sehr klassisch (wenn auch, <em>purtroppo</em>, in einer Rezeptur ohne Dotter, denn „leider war davon nur ein Wiener Gastrokritiker begeistert“). </p> 
 <p> Rückblickend war Käse nach Eis vielleicht nicht die beste Reihenfolge.&nbsp;Überraschung des Tages: die Erdbeerrolle. Nur saisonal erhältlich, aber eine tolle Grundlage für nicht ganz alltägliche Desserts. Und ja, die anderen Käse sind eh auch gut im neuen <a href="https://jumi.lu/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wiener Jumi-Laden</a>. Was ja nicht verwundert, wenn man <a href="https://www.biorama.eu/sarah-krobath-who-the-fuck-is-heidi/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sarahs Buch</a> gelesen hat. </p> 

<figure>
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="354" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/06/affogato-di-caffe-im-leones-gelato-530x354.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Affogato di caffè im Leones Gelato">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="530" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/06/was-vom-affogato-uebrig-blieb-530x530.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Eine ausgetrunkene Kaffeetasse im Leones">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/06/kaeseprobe-bei-jumi-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Käseprobe bei Jumi">
</figure>\n
<h2>Calabria, Wien</h2>
 <p> Nach unserem kleinen Abstecher in die kulinarische Schweiz ging es zurück nach Italien. Genauer: Nach Kalabrien. Von dort stammt nämlich Domenico Pugliese, der zusammen mit Brigitte Schmidhuber den Olivenöl- und Feinkostimport <a href="https://www.shop.casacaria.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Casa Caria</a> betreibt. (Seit der Übersiedlung in die Schottenfeldgasse auch mit einem eigenen Ladengeschäft.) Neben wirklich tollen Olivenölen, die wir verkosten durften – das war die #vfq15-Aufgabe – ist die Casa Caria auch eine der wenigen mir bekannten Bezugsquellen für die kalabresische Chili-Streichwurst <em>’nduja</em>. Definitiv immer einen Besuch wert! </p> 

<figure>
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/06/domenico-pugliese-und-brigitte-schmidhuber-in-ihrem-geschaeft-casa-caria-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Domenico Pugliese und Brigitte Schmidhuber in ihrem Geschäft Casa Caria">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/06/nduja-und-andere-kalabrische-spezialitaeten-bei-casa-caria-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="'nduja und andere kalabrische Spezialitäten bei Casa Caria">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/06/kalabrische-orangen-bei-casa-caria-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Kalabrische Orangen bei Casa Caria">
</figure>\n
<h2>Innenstadt-Zuckerln</h2>
 <p> Ein bisserl hab ich mich gefürchtet vor der vorletzten Station. Zuckerln sind halt nicht so meins. Obwohl, als Photo-Motiv machen sie schon einiges her. Fasziniert war ich von der Technik. Obwohl es leider zu heiß für eine <em>Live</em>-Vorführung war, wurden uns in der <a href="https://www.zuckerlwerkstatt.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zuckerlwerkstatt </a>die Grundzüge der Zuckerlherstellung dank der verfügbaren Videos anschaulich nähergebracht. Damit war dann auch die Funktion des Ziehhakens klar. </p> 
 <p> (Eigentlich waren wir damit doch mit unseren Aufgaben fertig, oder? Nein, halt, ein Würstelstand-<em>Selfie</em> war ja noch ausständig. Zum Glück lag am Weg zur U‑Bahn ein recht schmuckes, offenbar noch in Bau befindliches, Exemplar.) </p> 

<figure>
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/06/zuckerlglas-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Ein Glas voll mit Fruchtzuckerln in der Zuckerlwerkstatt Wien">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/06/zuckerlwerkstatt-wien-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Blackboard der Zuckerlwerkstatt Wien">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="298" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/06/gezogenes-apfelzuckerl-530x298.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Gezogenes Apfelzuckerl - von groß zu klein in der Zuckerlwerkstatt Wien">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="530" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/06/nikky-und-bine-und-der-wuerstelstand-530x530.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Nicole Wlasak und Sabine-Caroline Hallwachs vor einem Wiener Würstelstand">
</figure>\n
<h2>Grinzing</h2>
 <p> Letztlich wurde es doch nicht die U‑Bahn, irgendwo kurz vor der U‑Bahn entschieden wir uns für ein Taxi. (Eine Rikscha wär zwar wirklich <em>stylish</em> gewesen, aber da hätten wir zu dritt nicht Platz gehabt.) </p> 

<figure>
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/06/sarahs-abschlusspraesentation-im-gastgarten-bei-jutta-ambrositsch-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Sarahs Abschlußpräsentation im Gastgarten bei Jutta Ambrositsch">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/06/blick-durch-das-blaetterdach-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Blick durch das Blätterdach bei Jutta Ambrositsch">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/06/himmelfahrt-bei-jutta-ambrositsch-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Himmelfahrt bei Jutta Ambrositsch">
</figure>\n
 <p> Ein bisserl dauerte es, bis fast alle Teams ihren Weg in die <a href="https://web.archive.org/web/20160421064401/http://www.jutta-ambrositsch.at:80/buschenschank-mehr" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Buschenschank von Jutta Ambrositsch</a> gefunden hatten (zu viele Verlockungen lagen am Weg), doch dann war es so weit: Die Präsentation der prämierten Photos konnte beginnen. Die Kategorien waren eher <em>ad hoc</em>, nicht alle habe ich mir gemerkt. OK, gelogen. Erinnerlich ist mir nur der Preis für „bestes Gruppenbild“, der ging nämlich an <em>The Plate Runners (</em>in echtes Gemeinschaftswerk übrigens, da hatten alle die Finger an Bines iPad):<em> <br> 
</em> </p> 
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="wp-caption alignleft width-530 size-large icon-5"><a href="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/06/the-plate-runners-sieger-selfie.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-61481" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/06/the-plate-runners-sieger-selfie-530x530.jpg" alt="Peter Putzer, Nicole Wlasak, Andrezj Koch, Sabine-Caroline Hallwachs (v.l.n.r.)" width="530" height="530" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/06/the-plate-runners-sieger-selfie-530x530.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/06/the-plate-runners-sieger-selfie-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/06/the-plate-runners-sieger-selfie-300x300.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/06/the-plate-runners-sieger-selfie-768x768.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/06/the-plate-runners-sieger-selfie-960x960.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/06/the-plate-runners-sieger-selfie-1060x1060.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/06/the-plate-runners-sieger-selfie.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 530px) 100vw, 530px"></a><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: The Plate Runners</span> Peter, Nikky, Andrzej, Bine (v.l.n.r.)</figcaption></figure>
 <p> Fehlt noch was? Ah ja, den guten Zweck der kulinarischen Schnitzeljagd will ich natürlich nicht vorenthalten. Es handelte sich um das <em>Slow-Food</em>-Projekt „<a href="http://slowfood.wien/index.php/20-projekt/51-1000gaerten" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><del>1000</del> 10.000 Gärten in Afrika</a>“. 1000 oder gar 10.000 Gärten sind es aus unseren Spenden zwar nicht geworden, aber <a href="https://viennafoodiequest.wordpress.com/2015/06/22/foodies-in-genuesslicher-mission-die-vienna-foodie-quest-2015/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">immerhin eineinhalb</a>. Bei interesse: Mehr zum<a href="https://www.fondazioneslowfood.com/en/publications/10-000-gardens-in-africa/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> aktuellen Projektstand findet sich auf der Seite der <em>Fondazione Slow Food</em></a>. </p> 
 <p> Für Interessierte: Dieses Jahr war die <em>Vienna Foodie Quest</em> invite-only – die nächste Runde soll dann aber für alle offen sein. Schon jetzt kann man sich <a href="https://viennafoodiequest.wordpress.com/mitmachen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">für den Newsletter eintragen</a> lassen. </p> 
<p>Der Beitrag <a href="https://mundschenk.at/vienna-foodie-quest-2015/">Schnitzel jagen für den Garten</a> erschien zuerst auf <a href="https://mundschenk.at">Der Mundschenk &amp; Compagnie</a>.</p>
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				<title>Koscheres Coleslaw</title>
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				<pubDate>Fri, 06 Mar 2015 19:37:00 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Festmahl]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[#tierfreitag]]></category>
		<category><![CDATA[Claudia Roden]]></category>
		<category><![CDATA[Jüdische Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Kraut]]></category>
		<category><![CDATA[sous-vide]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Ganz koscher war nicht alles, was wir vor zwei Wochen serviert haben, trotz des Festmahlthemas „Jüdische Küche“ (Rohmilchkäse ohne tierisches Lab sind ziemlich selten). Dieses Coleslaw nach einem Rezept von Claudia Roden aber schon. Da es ohne Mayonnaise auskommt, paßt es auch wunderbar zum heutigen #tierfreitag. Ein bisserl adaptiert hab ich natürlich schon: Deutlich mehr [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mundschenk.at/koscheres-coleslaw/">Koscheres Coleslaw</a> erschien zuerst auf <a href="https://mundschenk.at">Der Mundschenk &amp; Compagnie</a>.</p>
]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[ <p> Ganz koscher war nicht alles, was wir vor zwei Wochen serviert haben, trotz des Festmahlthemas „Jüdische Küche“ (Rohmilchkäse ohne tierisches Lab sind ziemlich selten). Dieses <em>Coleslaw</em> nach einem Rezept von Claudia Roden aber schon. Da es ohne Mayonnaise auskommt, paßt es auch wunderbar zum heutigen <a href="https://www.tierfreitag.com/" target="_blank">#tierfreitag</a>. </p> 
 <p> Ein bisserl adaptiert hab ich natürlich schon: Deutlich mehr Senf (ein Eßlöffel statt eines Teelöffels) und dafür keine Paprikaschote. Oh, und mariniert wird in dieser Küche natürlich mit Vakuumunterstützung (wer kein Vakuumiergerät, dafür aber Zeit hat, kann den Krautsalat aber auch einfach über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen). </p> 
 <p> </p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-3"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-61353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/02/coleslaw-am-tisch-530x398.jpg" alt="Ein Schüsselchen mit Coleslaw, im Hintergrund ein Teelicht und ein Korken von koscherem Wein" width="530" height="398" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/02/coleslaw-am-tisch-530x398.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/02/coleslaw-am-tisch-300x225.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/02/coleslaw-am-tisch-768x576.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/02/coleslaw-am-tisch-960x720.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/02/coleslaw-am-tisch-1060x795.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/02/coleslaw-am-tisch.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure> <br> 
  
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				<title>Unter Insektenfressern</title>
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				<pubDate>Wed, 18 Feb 2015 19:41:36 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Markttag]]></category>
		<category><![CDATA[Harald Irka]]></category>
		<category><![CDATA[Insekten]]></category>
		<category><![CDATA[Speiseplan]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Ganz unbekannt war die Entomophagie auch im deutschsprachigen Raum nicht, wie aus dem 19. Jahrhundert stammende Rezepte für Maikäfersuppe beweisen. Man rechnete 30 Maikäfer pro Person und geschmeckt haben soll sie ähnlich wie Krebssuppe, also durchaus delikat. Danach aber war lange Zeit Pause mit dem Insektenessen und anders als in Mittel- und Südamerika, Asien und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mundschenk.at/unter-insektenfressern/">Unter Insektenfressern</a> erschien zuerst auf <a href="https://mundschenk.at">Der Mundschenk &amp; Compagnie</a>.</p>
]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[ <p> Ganz unbekannt war die Entomophagie auch im deutschsprachigen Raum nicht, wie aus dem 19. Jahrhundert stammende Rezepte für Maikäfersuppe beweisen. Man rechnete 30 Maikäfer pro Person und geschmeckt haben soll sie ähnlich wie Krebssuppe, also durchaus delikat. Danach aber war lange Zeit Pause mit dem Insektenessen und anders als in Mittel- und Südamerika, Asien und Afrika ist diese kulinarische Traditionslinie bei uns lange in Vergessenheit geraten. </p> 
 <p> </p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-2"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-61298 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/02/heuschrecken-in-einer-schuessel-530x398.jpg" alt="Heuschrecken in einer Schüssel" width="530" height="398" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/02/heuschrecken-in-einer-schuessel-530x398.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/02/heuschrecken-in-einer-schuessel-300x225.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/02/heuschrecken-in-einer-schuessel-768x576.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/02/heuschrecken-in-einer-schuessel-960x720.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/02/heuschrecken-in-einer-schuessel-1060x795.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/02/heuschrecken-in-einer-schuessel.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure><span id="more-61205"></span>  
 <p> Dabei gäbe es für das Verspeisen von Kerbtieren in einem Land mit weitgehend katholischer Sozialisation sogar ein biblisches Vorbild: </p> 
<blockquote>
<p lang="gr">καὶ ἦν ὁ Ἰωάννης ἐνδεδυμένος τρίχας καμήλου καὶ ζώνην δερματίνην περὶ τὴν ὀσφὺν αὐτοῦ, καὶ ἐσϑίων ἀκρίδας καὶ μέλι ᾄγριον. </p> 
 <p> Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Hüften und er lebte von Heuschrecken und wildem Honig. </p> 
<footer>– <cite><a href="https://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/mk1.html" target="_blank" rel="noopener">Markus 1,6 (EÜ)</a> <br> 
</cite></footer>
</blockquote>
<h2>Insekten auf den Speiseplan</h2>
 <p> Christoph Thomann und sein <a href="http://www.speiseplan.wien/" target="_blank" rel="noopener">Verein Speiseplan</a> (Eigenbeschreibung: „Verein zur Bewusstseinsförderung alternativer und nachhaltiger Ernährung“) wollen das nun mit regelmäßigen Insektenverkostungsabenden in <a href="https://www.futurefoodstudio.at/" target="_blank" rel="noopener">Hanni Rützlers <em>futurefoodstudio</em></a> ändern. Als Einstieg gab es Mitte Jänner für eine ausgewählte Schar einschlägig Interessierter ein viergängiges Menü, gekocht von Harald Irka (sonst in der Saziani Stub’n im steirischen Straden tätig), bei dem auch der ORF mit dabei war. (Bis 23. Feber sollte der <em>Thema</em>-Beitrag „Insekten auf dem Teller“ noch verfügbar sein.) </p> 
 <p> Für mich war dies nun <a title="Das war die Vienna Design Week 2013" href="https://mundschenk.at/vienna-design-week-2013/">der zweite Selbstversuch zur Insektenfresserei</a>.&nbsp;Daß die (durchaus wortwörtlich zu verstehenden) Berührungsängste diesmal deutlich geringer ausfielen, lag zum Teil sicher auch an der Kochkunst Harald Irkas, aber eben nicht nur. </p> 

<figure>
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/02/futurefoodstudio-bespielt-von-speiseplan-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Die Tafel des futurefoodstudio mit dem Speiseplan-Logo versehen">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="256" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/02/hanni-ruetzler-paul-machat-harald-irka-christoph-thomann-georg-rubicko-530x256.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Hanni Rützler, Paul Machat, Harald Irka, Christoph Thomann, Georg Rubicko">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/02/mise-en-place-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Kresse, Eidotter in einer Schüssel, verschiedene Insekten">
</figure>\n
<h2>Ekel entsteht im Kopf</h2>
 <p> <span class="pullquote-off">Hand aufs Herz: Wem war, zumindest wenn diese Erlebnisse nach der Pubertät stattfanden, beim ersten <em>beef tartare</em>, bei der ersten Auster nicht etwas mulmig zumute? Auch mit Schnecken haben viele Menschen kulinarisch&nbsp;ein Problem – übrigens noch so eine verlorengegangene Eßtradition. Warum also nicht Insekten essen? </span> </p> 
 <p> <span class="pullquote-off">Je unverarbeiteter sie mir dargeboten wurden, desto höher war die zu überwindende Hemmschwelle in meinem Kopf. Doch auch zwischen den Insektenarten gibt es Unterschiede. Heimchen essen sich leichter „pur“ als Fliegenmaden. „Schwarze Soldatenfliege“ klingt halt auch entschieden weniger heimelig. Von der Vorstellung, daß Insekten notwendigerweise <em>crunchy</em> wären, hatte ich mich ja schon Ende 2013 verabschiedet. Nein, die Körper der damals dargebotenen gebratenen Kleininsekten waren&nbsp;(ungeschält!) im Biß&nbsp;eher irgendwo zwischen Kaviar und kleinen Garnelen angesiedelt. Anders diesmal die frittierte Variante: Ja, knusprig geht auch. Aber halt nur knusprig, erkennbaren Eigengeschmack hatten die Mehlwürmer keinen. <br> 
</span> </p> 

<figure>
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/02/muesliriegel-mit-insekten-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Müsliriegel mit Insekten auf einer Schieferplatte">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/02/mehlwuermer-in-einer-schuessel-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Mehlwürmer in einer Schüssel">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/02/larven-der-schwarzen-soldatenfliege-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Larven der schwarzen Soldatenfliege in einer Schüssel">
</figure>\n
<h2>… aber warum sollte man?</h2>
 <p> Die einzelnen <a href="https://www.derstandard.at/consent/tcf/2000010433665/mehlwurm-krokant-und-grillen-burger-vom-dreihaubenkoch" target="_blank" rel="noopener">Speisen hat Severin Corti im Standard schon schön beschrieben</a>, geschmeckt haben sie auch mir wunderbar. Nur: Nicht nach Insekten. Oder besser gesagt, ich weiß immer noch nicht, wie Insekten schmecken. Zwischen Mairüben und Wildschwein gingen die Heuschrecken schneller unter als die <em>Titanic</em>. Auch den Grillen und Heimchen im Burger erging es nicht anders. Einzig der Fliegenlarvenkrokant in der <a href="https://kurier.at/genuss/insekten-essen-wie-schmecken-larven-oder-fliegen/55.619.162" target="_blank" rel="noopener">Müslimischung&nbsp;</a><em><a href="https://kurier.at/genuss/insekten-essen-wie-schmecken-larven-oder-fliegen/55.619.162" target="_blank" rel="noopener">Grubnola</a></em><a href="https://kurier.at/genuss/insekten-essen-wie-schmecken-larven-oder-fliegen/55.619.162" target="_blank" rel="noopener"> von LIVIN</a> konnte mit seinem Eigengeschmack hervorstechen – allerdings halt auch nicht positiv: Irgendwie metallisch-bitter, am ehesten wie <em>shrimp</em>, denen der Darm nicht gezogen wurde. Sollte das so intendiert sein, <em>definitely an acquired taste</em>. </p> 

<figure>
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/02/geroestete-mehlwuermer-auf-geselchter-rahmsauce-mit-pochiertem-ei-und-kresse-von-harald-irka-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Geröstete Mehlwürmer auf geselchter Rahmsauce mit pochiertem Ei und Kresse von Harald Irka">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/02/geroestete-mehlwuermer-auf-geselchter-rahmsauce-mit-pochiertem-ei-und-kresse-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Geröstete Mehlwürmer mit Eidotter auf einem Löffel">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/02/wildschweinterrine-mit-mairueben-und-heuschreckenpastete-mit-gin-dressing-und-anis-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Wildschweinterrine mit Mairüben und Heuschreckenpastete mit Gin-Dressing und Anis von Harald Irka">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="530" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/02/briocheburger-mit-rindfleisch-grille-heimchen-laberl-und-mehlwurm-knusper-von-harald-irka-530x530.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Briocheburger mit Rindfleisch-Grille-Heimchen-Laberl und Mehlwurm-Knusper von Harald Irka">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/02/briocheburger-mit-rindfleisch-grille-heimchen-laberl-und-mehlwurm-knusper-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Ein angebissener Briocheburger mit Rindfleisch-Grille-Heimchen-Laberl und Mehlwurm-Knusper">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/02/vanilleeis-mit-mehlwurmkrokant-und-matcha-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Vanilleeis mit Mehlwurmkrokant und Matcha von Harald Irka">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/02/mehlwurmschokolade-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Mehlwurmschokolade von Harald Irka">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/02/grubnola-von-livin-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Grubnola von Livin - Müsli mit karamellisierten Fliegenlarven">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/02/katharina-unger-mit-der-farm-432-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Katharina Unger mit der Farm 432">
</figure>\n
 <p> Auch wenn es also keine Gründe gibt, die grundsätzlich gegen den Verzehr von Insekten sprechen, so scheint es, zumindest geschmacklich, auch ganz wenige zu geben, die dafür sprechen würden. Wobei: Vermutlich kommt es bei Kerbtieren ebenso auf Sorte und Fütterung an, wie auch sonst in der Tierzucht. Nach Dänemark hab ich es leider noch nicht geschafft, aber <a href="https://www.derstandard.at/consent/tcf/1341845100684/das-prickeln-der-ameise" target="_blank" rel="noopener">die im Noma servierten Ameisen</a> klingen durchaus interessant. Auch die nicht ganz kleinen Larven der im Englischen als <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Manduca_quinquemaculata" target="_blank" rel="noopener"><em>tomato hornworm</em></a> bekannten Schmetterlingsart (im deutschsprachigen Raum scheint es <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Manduca_quinquemaculatus" target="_blank" rel="noopener">keinen Trivialnamen für dieses Insekt</a> zu geben) schauen <a href="https://www.thedailymeal.com/recipes/fried-green-tomato-hornworms-recipe" target="_blank" rel="noopener">sautiert ganz ansprechend</a> aus. Geschmacklich sollen sie – oh Wunder, bei der Ernährung! – an Paradeiser erinnern. </p> 
 <p> Eins steht jedenfalls fest: Bis man in Österreich den wöchentlichen Insekteneinkauf im Bio-Laden statt im Zoobedarf erledigen kann, wird jedenfalls noch eine ganze Menge Wasser die Donau hinabfließen. </p> 
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-3"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-61315 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/02/zweimal-heuschreck-aus-karton-530x398.jpg" alt="Zweimal Heuschreck aus Karton" width="530" height="398" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/02/zweimal-heuschreck-aus-karton-530x398.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/02/zweimal-heuschreck-aus-karton-300x225.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/02/zweimal-heuschreck-aus-karton-768x576.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/02/zweimal-heuschreck-aus-karton-960x720.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/02/zweimal-heuschreck-aus-karton-1060x795.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/02/zweimal-heuschreck-aus-karton.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://mundschenk.at/unter-insektenfressern/">Unter Insektenfressern</a> erschien zuerst auf <a href="https://mundschenk.at">Der Mundschenk &amp; Compagnie</a>.</p>
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				<title>Standardlinks zum Thema „Sherry“</title>
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				<pubDate>Sun, 01 Feb 2015 15:11:41 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Keller]]></category>
		<category><![CDATA[Der Standard]]></category>
		<category><![CDATA[Klaus Hackl]]></category>
		<category><![CDATA[Sherry]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Zwischen&#160;2005 und 2007 erschien in der Tageszeitung „Der Standard“ eine feine Serie von Klaus Hackl zum Thema Sherry. Ärgerlicherweise sind die Beiträge zwar im Online-Archiv noch zugänglich, aber nur noch sehr schwer über die seiteninterne Suchfunktion auffindbar. Damit diese Schätze nicht verlorengehen, habe ich die Links zu&#160;allen Texten der Reihe, die ich über Google ausfindig [&#8230;]</p>
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]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-300 size-medium icon-7"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-61246" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/02/jerez-xeres-sherry-300x200.jpg" alt="Etikett einer Sherry-Flasche (Palo Cortado &quot;Jauna&quot; von Sacristía de Garvey)" width="300" height="200" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/02/jerez-xeres-sherry-300x200.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/02/jerez-xeres-sherry-768x512.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/02/jerez-xeres-sherry-530x353.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/02/jerez-xeres-sherry-960x640.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/02/jerez-xeres-sherry-1060x706.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/02/jerez-xeres-sherry.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
 <p> Zwischen&nbsp;2005 und 2007 erschien in der Tageszeitung „Der Standard“ eine feine Serie von <a href="https://www.derstandard.at/consent/tcf/2257724/autorenportrait-klaus-hackl" target="_blank" rel="noopener">Klaus Hackl</a> zum Thema Sherry. Ärgerlicherweise sind die Beiträge zwar im Online-Archiv noch zugänglich, aber nur noch sehr schwer über die seiteninterne Suchfunktion auffindbar. Damit diese Schätze nicht verlorengehen, habe ich die Links zu&nbsp;allen Texten der Reihe, die ich über Google ausfindig machen konnte, gesammelt. <span id="more-61176"></span> </p> 
<h2>Vorwort</h2>
 <p> <a href="https://www.derstandard.at/consent/tcf/2257716/sherry---weltberuehmt-doch-unbekannt" target="_blank" rel="noopener">Sherry – weltberühmt, doch unbekannt</a> </p> 
<h2>Klaus Hackls Sherry-Serie</h2>
<ol>
<li><a href="https://www.derstandard.at/consent/tcf/2257958/manzanilla-fino--co" target="_blank" rel="noopener">Manzanilla, Fino &amp; Co</a></li>
<li><a href="https://www.derstandard.at/consent/tcf/2261595/das-sherry-dreieck" target="_blank" rel="noopener">Das Sherry Dreieck</a> (sic!)</li>
<li><a href="https://www.derstandard.at/consent/tcf/2271449/palomino-pedro-ximenez--moscatel" target="_blank" rel="noopener">Palomino, Pedro Ximenez &amp; Moscatel</a></li>
<li><a href="https://www.derstandard.at/consent/tcf/2279370/von-der-traube-zum-wein" target="_blank" rel="noopener">Von der Traube zum Wein</a></li>
<li><a href="https://www.derstandard.at/consent/tcf/2282988/la-flor-del-vino" target="_blank" rel="noopener">La Flor del Vino</a></li>
<li><a href="https://www.derstandard.at/consent/tcf/2291265/sherry---typen-und-charaktere" target="_blank" rel="noopener">Sherry – Typen und Charaktere</a></li>
<li><a href="https://www.derstandard.at/consent/tcf/2296363/al-ina" target="_blank" rel="noopener">Al Ina</a></li>
<li><a href="https://www.derstandard.at/consent/tcf/2303925/der-erste-sherryboom" target="_blank" rel="noopener">Der erste Sherryboom</a></li>
<li><a href="https://www.derstandard.at/consent/tcf/2312789/auf-und-ab-im-20-jahrhundert" target="_blank" rel="noopener">Auf und ab im 20. Jahrhundert</a></li>
<li><a href="https://www.derstandard.at/consent/tcf/2321484/sherry-heute" target="_blank" rel="noopener">Sherry heute</a></li>
<li><a href="https://www.derstandard.at/consent/tcf/2329868/der-consejo-regulador" target="_blank" rel="noopener">Der Consejo Regulador</a></li>
<li><a href="https://www.derstandard.at/consent/tcf/2337902/die-zukunft-des-sherry" target="_blank" rel="noopener">Die Zukunft des Sherry</a></li>
<li><a href="https://www.derstandard.at/consent/tcf/2346943/el-toro---die-geschichte-des-stiers" target="_blank" rel="noopener">El Toro – die Geschichte des Stiers</a></li>
<li><a href="https://www.derstandard.at/consent/tcf/2354559/sherry--universeller-speisenbegleiter" target="_blank" rel="noopener">Sherry – universeller Speisenbegleiter</a></li>
<li><a href="https://www.derstandard.at/consent/tcf/2364779/sherry-bodegas--kathedralen-des-weins" target="_blank" rel="noopener">Sherry Bodegas – Kathedralen des Weins</a></li>
<li><a href="https://www.derstandard.at/consent/tcf/2372951/manzanilla--el-vino-de-la-alegria" target="_blank" rel="noopener">Manzanilla – El vino de la alegria</a></li>
<li><a href="https://www.derstandard.at/consent/tcf/2378954/valdivia--neuer-stern-am-sherryhimmel" target="_blank" rel="noopener">Valdivia – neuer Stern am Sherryhimmel</a></li>
<li><a href="https://www.derstandard.at/consent/tcf/2389245/sherry-sherry-lady---der-test-teil-1" target="_blank" rel="noopener">Sherry Sherry Lady – Der Test Teil 1</a></li>
<li><a href="https://www.derstandard.at/consent/tcf/2395226/sherry-sherry-lady----der-test-teil-2" target="_blank" rel="noopener">Sherry Sherry Lady – Der Test Teil 2</a></li>
<li><a href="https://www.derstandard.at/consent/tcf/2405046/sherry-sherry-lady---der-test-teil-3" target="_blank" rel="noopener">Sherry Sherry Lady – Der Test Teil 3</a></li>
<li><a href="https://www.derstandard.at/consent/tcf/2525000/palo-cortado--eine-laune-der-natur" target="_blank" rel="noopener">Palo Cortado – eine Laune der Natur?</a></li>
<li><a href="https://www.derstandard.at/consent/tcf/2533238/frauenwirtschaft---el-maestro-sierra" target="_blank" rel="noopener">Frauenwirtschaft – El Maestro Sierra</a></li>
<li><a href="https://www.derstandard.at/consent/tcf/2540377/vos-und-vors--alt-und-gut" target="_blank" rel="noopener">VOS und VORS – Alt und gut</a></li>
<li><a href="https://www.derstandard.at/consent/tcf/2548201/gutierrez-colosia--klein-aber-fein" target="_blank" rel="noopener">Gutiérrez Colosía – Klein, aber fein</a></li>
<li><a href="https://www.derstandard.at/consent/tcf/2555751/viel-spass-fuer-wenig-geld" target="_blank" rel="noopener">Viel Spaß für wenig Geld</a></li>
<li><a href="https://www.derstandard.at/consent/tcf/2564381/bodegas-tradicion--der-name-verpflichtet" target="_blank" rel="noopener">Bodegas Tradición – der Name verpflichtet</a></li>
<li><a href="https://www.derstandard.at/consent/tcf/2571826/jerez-2006--normale-ernte" target="_blank" rel="noopener">Jerez 2006 – „normale“ Ernte</a></li>
<li><a href="https://www.derstandard.at/consent/tcf/2597537/im-schatten-von-jerez" target="_blank" rel="noopener">Im Schatten von Jerez</a></li>
<li><a href="https://www.derstandard.at/consent/tcf/2632996/quo-vadis" target="_blank" rel="noopener">Quo Vadis?</a></li>
<li><a href="https://www.derstandard.at/consent/tcf/2670701/sherrykauf-in-wien--ein-wegweiser" target="_blank" rel="noopener">Sherrykauf in Wien – ein Wegweiser</a></li>
<li><a href="https://www.derstandard.at/consent/tcf/2688772/sanlucar--bodegas-und-meer" target="_blank" rel="noopener">Sanlúcar – Bodegas und Meer</a></li>
<li><a href="https://www.derstandard.at/consent/tcf/2708730/fino-inocente--lagenwein-mit-tradition" target="_blank" rel="noopener">Fino Inocente – Lagenwein mit Tradition</a></li>
<li><a href="https://www.derstandard.at/consent/tcf/2762161/qualitaet-statt-masse--la-cigarrera" target="_blank" rel="noopener">Qualität statt Masse – La Cigarrera</a></li>
<li><a href="https://www.derstandard.at/consent/tcf/2789710/der-beste-wein-spaniens" target="_blank" rel="noopener">Der beste Wein Spaniens</a></li>
<li><a href="https://www.derstandard.at/consent/tcf/2820863/ungleiche-schwestern" target="_blank" rel="noopener">Ungleiche Schwestern</a></li>
<li><a href="https://www.derstandard.at/consent/tcf/2895580/sherry-in-reinkultur" target="_blank" rel="noopener">Sherry in Reinkultur</a></li>
<li><a href="https://www.derstandard.at/consent/tcf/2927062/geburt-einer-solera" target="_blank" rel="noopener">Geburt einer Solera</a>&nbsp;(von&nbsp;José Ángel Dianes)</li>
<li><a href="https://www.derstandard.at/consent/tcf/2949117/geschichte-einer-grossen-solera" target="_blank" rel="noopener">Geschichte einer großen Solera</a>&nbsp;(von&nbsp;José Ángel Dianes)</li>
</ol>
<h2>Außerhalb der Reihe</h2>
<ul>
<li><a href="https://www.derstandard.at/consent/tcf/2639023/erster-oesterreichischer-sherry-educator" target="_blank" rel="noopener">Erster österreichischer Sherry Educator</a></li>
</ul>
<ul>
<li><a href="https://www.derstandard.at/consent/tcf/2738912/ii-copa-jerez--sieg-an-grossbritannien" target="_blank" rel="noopener">II Copa Jerez – Sieg an Großbritannien</a></li>
<li><a href="https://www.derstandard.at/consent/tcf/2724010/estevez-kauft-la-guita" target="_blank" rel="noopener">Estévez kauft La Guita</a></li>
</ul>
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				<title>Erinnerungen an meinen Vater</title>
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				<pubDate>Mon, 29 Dec 2014 14:06:58 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Potpourri]]></category>
		<category><![CDATA[Al Cacciatore della Subida]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerung]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Parmesan]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Vor&#160;dreieinhalb&#160;Monaten ist mein Vater gestürzt. Fast zwei Wochen hat sein Körper durchgehalten, aber die Gehirnblutung ließ sich nicht stoppen. Seit damals bin ich sprachlos. Nicht im Alltag, aber hier, beim Schreiben. Der letzte Text, den ich verfaßt habe, war die Totenrede für meinen Vater. Ich weiß nicht, ob mein Vater diesen Blog jemals zu Gesicht [&#8230;]</p>
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											<content:encoded><![CDATA[ <p> Vor&nbsp;dreieinhalb&nbsp;Monaten ist mein Vater gestürzt. Fast zwei Wochen hat sein Körper durchgehalten, aber die Gehirnblutung ließ sich nicht stoppen. Seit damals bin ich sprachlos. Nicht im Alltag, aber hier, beim Schreiben. Der letzte Text, den ich verfaßt habe, war die Totenrede für meinen Vater. </p> 
 <p> Ich weiß nicht, ob mein Vater diesen Blog jemals zu Gesicht bekommen hat. Wahrscheinlich hätte er schon mit dem Begriff <em>blog</em> nichts anzufangen gewußt. Das Internet war für ihn kein Neuland, sondern <em>terra incognita</em> im ursprünglichen Sinn: <em>HIC SVNT LEONES</em>. Nicht nur in dieser Hinsicht lebten wir in völlig verschiedenen Welten: Er in einem Blockhaus in den Tiroler Bergen, ich in einer Altbauwohnung in Wien. Eine größere Distanz könnte man innerhalb Österreichs fast nicht konstruieren. </p> 
 <p> <span id="more-61157"></span> </p> 
 <p> Und doch würde es <em>Der Mundschenk &amp; Compagnie</em> nicht geben ohne meinen Vater. Er hat meine Leidenschaft für Essen und Trinken geweckt. (Nicht ganz alleine, aber Monokausalität ist eben selten. Auch meine Mutter hat natürlich eine wichtige Rolle gespielt, denn für das Kochen zuhause war im Regelfall – eher traditionell – sie zuständig, wenn auch nicht ausschließlich.) Jedenfalls ist eine meiner frühesten kulinarischen Erinnerungen eine gemeinsame Reise mit meinem Vater durch Norditalien. Ich schreibe „Reise“, denn in der Erinnerung, meiner Erinnerung, war es <em>eine</em> Reise, aber wenn ich heute die Ortschaften und Städte auf der Landkarte betrachte, bin mir nicht mehr ganz sicher, ob das stimmen kann. Doch wen sollte ich noch fragen? </p> 
 <p> Hier also die Reise meiner Erinnerung: Zwei Wochen hatte ich, fünfzehn oder sechzehn Jahre alt, allein in Brescia verbracht, ein für sich eher mißglückter Sprachaufenthalt. Ob zur Belohnung für das Ausharren oder als Entschädigung, führte uns der gemeinsame Rückweg, der Osteriaführer immer am Armaturenbrett, auf etwas verschlungenen Wegen von Ort zu Ort. </p> 
 <p> In Mantua stellte ich erstaunt fest, daß die <em>Piazza delle Erbe</em> um Mitternacht belebter war als am frühen Abend. In Cormons kehrten wir bei <em>Al Cacciatore della Subida</em> ein. Die Wirtin möge bringen, was sie für gut empfände, bestellte mein Vater in seinem wohl fehlerhaften, aber im Vergleich zu meinem wesentlich flüssigeren Italienisch. An die Parmesan-Chips als <em>aperitivo</em> erinnere ich mich, an die <em>faraona con lampone</em>, Perlhuhn mit einer Himbeersauce und auch daran, daß die schwarzen Nudeln mit Tintenfischtinte, die mein Vater aufgrund seiner Fischallergie nicht essen wollte, ohne Probleme ausgetauscht wurden. In Cividale del Friuli sahen wir uns im Nationalmuseum die Relikte der Langobarden an, dann ging es wohl über Kärnten zurück nach Tirol. Oder nach Graz? Genau weiß ich es nicht mehr. Auch Erinnerung kennt Prioritäten. </p> 
 <p> Nein, Rezepte habe ich mir damals keine notiert. Kochen konnte ich zu dieser Zeit noch nicht. Aber die Saat war gelegt. (Die Parmesan-Chips habe ich dann eines Tages zu rekonstruieren versucht. Auch wenn es gefühlte 100.000 Anleitungen dazu im Netz gibt, diese hier ist ganz meine.) </p> 

<p>Der Beitrag <a href="https://mundschenk.at/erinnerungen-an-meinen-vater/">Erinnerungen an meinen Vater</a> erschien zuerst auf <a href="https://mundschenk.at">Der Mundschenk &amp; Compagnie</a>.</p>
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