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		<title>Recipe archiv | Der Mundschenk &amp; Cie.</title>
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		<description>Was Küche und Keller hergeben.</description>
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	<title>Recipe archiv | Der Mundschenk &amp; Cie.</title>
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											<item>
				<title>Den Tauben trotzend: Pesto, pluralistisch</title>
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				<pubDate>Tue, 22 Nov 2016 14:07:42 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Die Gärt­ne­rin</dc:creator>
						<category><![CDATA[Hortikultur]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Basilikum]]></category>
		<category><![CDATA[Kräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Kräuterpflege]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Nachdem unser Kräuterexperiment mit den neuen Kisterln letztes Jahr so gut verlaufen ist, gab es dieses Jahr selbstverständlich eine Wiederholung. Und bis auf ein paar Details ist sie auch gelungen und die Ernte war zwar nicht so reich wie in einem Garten, aber für unseren Verbrauch ausreichend. Kisterl Nr. 1, auf der Hausseite mit Nachmittagssonne, [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/kraeuterkisteln-pesto-dreierlei-basilikum/">Den Tauben trotzend: Pesto, pluralistisch</a></p>
]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem unser <a href="https://mundschenk.at/kraeuter-pflanzen-fensterbank-blumenkisterl/">Kräuterexperiment mit den neuen Kisterln</a> letztes Jahr so gut verlaufen ist, gab es dieses Jahr selbstverständlich eine Wiederholung. Und bis auf ein paar Details ist sie auch gelungen und die Ernte war zwar nicht so reich wie in einem Garten, aber für unseren Verbrauch ausreichend.</p>
<p>Kisterl Nr. 1, auf der Hausseite mit Nachmittagssonne, beinhaltete diesmal</p>
<ul>
<li><a href="http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Rosm_off.html">Rosmarin</a>,</li>
<li><a href="http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Majo_hor.html">Majoran</a>,</li>
<li><a href="http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Cori_sat.html">Koriander</a>,</li>
<li><a href="http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Pers_odo.html">vietnamesischen Koriander</a> und</li>
<li><a href="http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Ocim_bas.html">Strauchbasilikum</a>.</li>
</ul>

<figure>
<img fetchpriority="high" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/11/majoran-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Majoran">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/11/strauchbasilikum-und-vietnamesischer-koriander-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Strauchbasilikum und vietnameischer Koriander">
</figure>\n
<p><span id="more-63798"></span>Diese Zusammenstellung war, wie wir feststellen mussten, nicht ganz ideal. Trotz des Konzepts des Lechuza-Kisterls, dass jedes Kraut sich die Menge Wasser holt, die es braucht, ging es dem Rosmarin, neben dem durstigen Vietnamesischen Koriander nicht sehr gut und er sah mit der Zeit dementsprechend bemitleidenswert aus. Dafür wucherte aber das Strauchbasilikum und bildete richtige feste Zweige. Fazit: nächstes Jahr werden Rosmarin und Vietnamesischer Koriander voneinander getrennt und in verschiedene Kisterln an unterschiedliche Fensterbänke gesetzt.</p>
<p>Kisterl Nr. 2, ebenfalls mit Nachmittagssonne, beherbergte</p>
<ul>
<li><a href="http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Satu_hor.html">Bergbohnenkraut</a>,</li>
<li><a href="https://www.hortipendium.de/Kaskaden-Thymian">Steinpilzthymian</a>,</li>
<li><a href="http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Laur_nob.html">Lorbeer</a>,</li>
<li>„normalen“ <a href="http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Thym_vul.html">Thymian</a> und</li>
<li>Zitronenthymian.</li>
</ul>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/11/kerbel-koriander-zitronenthymian-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Kerbel, Koriander, Zitronenthymian">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/11/thymian-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Thymian">
</figure>\n
<p>Ursprünglich wohnte ja hier außerdem noch von letztem Jahr ein Salbei, der aber im Laufe des Frühjahrs leider einging – ev. ein ähnliches Problem wie beim Rosmarin und auch der Wind an der Außenseite des Hauses scheint der hohen Pflanze nicht so bekommen zu haben. Hier vertrugen sich alle soweit gut. Da wir erstere beiden jedoch etwas später eingesetzt hatten als die anderen, blieben sie etwas kleiner im Wuchs. Besonders der Lorbeer war dieses Jahr sehr hübsch und hatte viele Blätter.</p>
<p>Darüber hinaus spielten heuer diverse Basilikumsorten bei der Kräuterauswahl eine große Rolle – Kisterl Nr. 3, auf der Hofseite mit Morgensonne, beinhaltete diesmal gleich drei Sorten davon:</p>
<ul>
<li><em>Genovese</em>-Basilikum,</li>
<li>Thai-Basilikum und</li>
<li>Zitronenbasilikum.</li>
</ul>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/11/thai-und-genovese-basilikum-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Thai- und Genovese-Basilikum">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/11/zitronenbasilikum-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Zitronenbasilikum">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/11/strauchbasilikum-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Strauchbasilikum">
</figure>\n
<p>Ergänzt wurde dieses Trio durch eine Mojito-Minze (nachdem die Apfelminze, die noch von letztem Jahr drin war, von Kräuterzikaden befallen wurde). Während diese nicht ganz so groß wurde, wucherten ihre Kisterlnachbarn, und zwar kollektiv alle drei. Das Genovese lieferte feine Blätter für einige Male <em>Insalata Caprese</em>. Der Rest davon, plus das Zitronenbasilikum und das ergiebige Strauchbasilikum, fanden ihre Bestimmung in einem Pesto (das Rezept gibt’s weiter unten). Geduld war hier beim Blätter Abzupfen gefragt, besonders beim Strauchbasilikum. Dafür wurden wir dann mit einer hausgemachten Nudelsauce (kein Vergleich zu gekauftem Pesto!) belohnt. Die Zupfarbeit zahlt sich also definitv aus.</p>
<p>Im letzten Kisterl, ebenfalls hofseitig, wuchsen noch die Klassiker</p>
<ul>
<li><a href="http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Alli_sch.html">Schnittlauch</a> und</li>
<li><a href="http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Petr_cri.html">Petersilie</a>, sowie</li>
<li>Bohnenkraut und</li>
<li><a href="http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Meli_off.html">Zitronenmelisse</a>.</li>
</ul>
<p>Bis auf das Bohnenkraut hatte ich alle Pflanzen aus dem Garten meiner Mutter ausgegraben. Während es Zitronenmelisse und Bohnenkraut grundsätzlich gut ging, wurde der Schnittlauch leider früh von Blattläusen befallen und auch die Petersilie wurde in Mitleidenschaft gezogen. Außerdem tummelt sich im Hinterhof leider nach wie vor eine kleine Taubenkolonie, was für die Kräuterernte leider nicht so ideal ist.</p>
<p>Während wir grundsätzlich zufrieden waren, werden wir nächstes Jahr auf jeden Fall – trotz „High-Tech“-Kisterl – stärker darauf achten, dass wir mediterrane Kräuter wie Rosmarin nicht neben durstige Gesellen wie den vietnamesischen Koriander setzen. Außerdem werden wir Kräuter nicht überwintern und jene die wir fast gar nicht verwendet hatten, wie die Zitronenmelisse, nächstes Jahr durch andere ersetzen. Wir freuen uns auf jeden Fall schon wieder aufs Aussuchen und auf die nächste Kräutersaison!</p>
<p><em>Bezugsquellen für die Jungpflanzen waren dieses Jahr die <a href="http://gaertnerei-bach.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gärtnerei Bach</a>, das <a href="http://www.raritaeten-eck.at/versuch.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Raritäten-Eck</a>, <a href="https://www.feigenhof.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">der Feigenhof</a> sowie der Gemüsegarten meiner Mutter.</em></p>

<p><a href="https://mundschenk.at/kraeuterkisteln-pesto-dreierlei-basilikum/">Den Tauben trotzend: Pesto, pluralistisch</a></p>
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				<title>Statt Heringsschmaus: Räucherfisch &#038; rote Rüben</title>
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				<pubDate>Tue, 09 Feb 2016 19:17:06 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Aschermittwoch]]></category>
		<category><![CDATA[Fisch]]></category>
		<category><![CDATA[Heringsschmaus]]></category>
		<category><![CDATA[Meyer lemons]]></category>
		<category><![CDATA[sous-vide]]></category>
		<category><![CDATA[Zitrus]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Der klassische Heringsschmaus mit üppigen Mayonnaise-Salaten gehört nicht zu meinen Lieblingseßanlässen. Um sich dem hiesigen katholischen Gepräge &#160;aber zumindest formal&#160;anzupassen, empfehlen wir stattdessen diese „Fastenspeise“, die winterliches Wurzelgemüse mit feinem Räucherfisch (bei uns Saiblingsfilet von biofisch.at) und Sonne verheißenden&#160;Zitronen kombiniert.</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/heringsschmaus-raeucherfisch-rote-rueben/">Statt Heringsschmaus: Räucherfisch &amp; rote Rüben</a></p>
]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[<p>Der klassische Heringsschmaus mit üppigen Mayonnaise-Salaten gehört nicht zu meinen Lieblingseßanlässen. Um sich dem hiesigen katholischen Gepräge &nbsp;aber zumindest formal&nbsp;anzupassen, empfehlen wir stattdessen diese „Fastenspeise“, die winterliches Wurzelgemüse mit feinem Räucherfisch (bei uns <a href="https://biofisch.at/" target="_blank" rel="noopener">Saiblingsfilet von biofisch.at</a>) und Sonne verheißenden&nbsp;Zitronen kombiniert.</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-2 icon-3 icon-6"><img decoding="async" class="size-large wp-image-63495" title="Räucherfisch &amp; rote Rüben" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/02/rote-rueben-mit-raeuchersaibling-meyer-salzzitronen-piemonteser-haselnuessen-530x398.jpg" alt="Rote Rüben mit Räuchersaibling, Meyer-Salzzitronen Piemonteser Haselnüssen und einem Verjus-Olivenöl-Dressing" width="530" height="398" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/02/rote-rueben-mit-raeuchersaibling-meyer-salzzitronen-piemonteser-haselnuessen-530x398.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/02/rote-rueben-mit-raeuchersaibling-meyer-salzzitronen-piemonteser-haselnuessen-300x225.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/02/rote-rueben-mit-raeuchersaibling-meyer-salzzitronen-piemonteser-haselnuessen-768x576.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/02/rote-rueben-mit-raeuchersaibling-meyer-salzzitronen-piemonteser-haselnuessen-960x720.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/02/rote-rueben-mit-raeuchersaibling-meyer-salzzitronen-piemonteser-haselnuessen-1060x795.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/02/rote-rueben-mit-raeuchersaibling-meyer-salzzitronen-piemonteser-haselnuessen.jpg 1600w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure><br>

<p><a href="https://mundschenk.at/heringsschmaus-raeucherfisch-rote-rueben/">Statt Heringsschmaus: Räucherfisch &amp; rote Rüben</a></p>
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				<title>Sonne und Meer am Teller</title>
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				<pubDate>Fri, 31 Jul 2015 16:00:24 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[bio]]></category>
		<category><![CDATA[Casa Caria]]></category>
		<category><![CDATA[Garnelen]]></category>
		<category><![CDATA[Yuu'n Mee]]></category>
		<category><![CDATA[Zitrus]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Kaum eine Frucht verkörpert für uns so sehr Italien, wie die Zitrone. Ob als Limoncello, als gelato oder im pollo al limone, die gelbe Zitrusfrucht verbreitet selbst an trüben Regentagen italianità – noch mehr aber während der Tropenwochen im Juli. Da traf es sich gut, daß die Gärtnerin einige Tage zuvor bei Casa Caria einkaufen [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/sonne-und-meer-am-teller-risotto-ai-gamberi-e-cedri/">Sonne und Meer am Teller</a></p>
]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum eine Frucht verkörpert für uns so sehr Italien, wie die Zitrone. Ob als <em>Limoncello</em>, als <em>gelato</em> oder im <a href="https://mundschenk.at/secondo-pollo-al-limone/"><em>pollo al limone</em></a>, die gelbe Zitrusfrucht verbreitet selbst an trüben Regentagen <em>italianità</em> – noch mehr aber während der Tropenwochen im Juli. Da traf es sich gut, daß die Gärtnerin einige Tage zuvor bei <em>Casa Caria</em> einkaufen war und zusätzlich zum geplanten Sackerl <em>cipolle rosse di Tropea</em> auch noch ein paar <em>cedri</em> mitgebracht hatte. <em>Cedri</em> oder Zedratzitronen (<em>Citrus medica</em>) sind eine der wenigen natürlich vorkommenden „Ursorten“, während die meisten Zitrusfrüchte Kreuzungen sind. Genutzt wird hauptsächlich die dicke, nicht bittere Schale (Mesokarp bzw. Albedo). Die Sortenvielfalt ist wie bei praktisch allen Zitrusfrüchten schier endlos (unsere sahen innen mehr nach „normaler“ Zitrone aus, mit relativ viel Fruchtfleisch). Ein schnelles Abendessen aus diesen Schätzen? <em lang="it">Sì, sì, subito!</em></p>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/07/zutaten-fuer-risotto-ai-gamberi-e-cedri-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Eine Schüssel mit geriebenem Parmesan, eine Schüssel mit Risotto-Reis, eine rote Zwiebel aus Tropea und eine Cedro auf einem Holzbrett">
<img decoding="async" width="530" height="588" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/07/risotto-ai-gamberi-e-cedri-am-tisch-530x588.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Ein Teller mit Risotto ai gamberi e cedri, bedeckt von Zitronenscheiben und gekrönt mit einer Garnele">
</figure>\n
<p><span id="more-62161"></span></p>
<p>Aber halt, ein bißchen Meer gehört da auch noch dazu! Kein Fischhändler des Vertrauens in der Nähe? Kein Problem, es gibt auch im Tiefkühlregal ordentliche <em>gamberi</em>. (Ja, sie kommen aus Thailand und Vietnam, aber sie sind wirklich gut, die Bio-Garnelen von Yuu’n Mee. Wir müssen ja nicht unbedingt die letzten Bestände der Adria leerfischen, um italienisch zu kochen. Ob und <a href="https://www.keine-rezepte.at/duerfen-wir-garnelen-essen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">welche Garnelen man essen „darf“</a>, hat Lisa von Finespitz letztens sehr umfassend dargestellt, deswegen spar ich mir hier die Wiederholung.)</p>
<hr>
<p><em>Die in diesem Rezept verarbeiteten Garnelen wurden von Yuu’n Mee als Produktproben kostenlos zur Verfügung gestellt.</em><br>
</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/sonne-und-meer-am-teller-risotto-ai-gamberi-e-cedri/">Sonne und Meer am Teller</a></p>
]]></content:encoded>
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											</item>
											<item>
				<title>Koscheres Coleslaw</title>
				<link>https://mundschenk.at/koscheres-coleslaw/</link>
				<comments>https://mundschenk.at/koscheres-coleslaw/#comments</comments>
				<pubDate>Fri, 06 Mar 2015 19:37:00 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Festmahl]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[#tierfreitag]]></category>
		<category><![CDATA[Claudia Roden]]></category>
		<category><![CDATA[Jüdische Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Kraut]]></category>
		<category><![CDATA[sous-vide]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Ganz koscher war nicht alles, was wir vor zwei Wochen serviert haben, trotz des Festmahlthemas „Jüdische Küche“ (Rohmilchkäse ohne tierisches Lab sind ziemlich selten). Dieses Coleslaw nach einem Rezept von Claudia Roden aber schon. Da es ohne Mayonnaise auskommt, paßt es auch wunderbar zum heutigen #tierfreitag. Ein bisserl adaptiert hab ich natürlich schon: Deutlich mehr [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/koscheres-coleslaw/">Koscheres Coleslaw</a></p>
]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz koscher war nicht alles, was wir vor zwei Wochen serviert haben, trotz des Festmahlthemas „Jüdische Küche“ (Rohmilchkäse ohne tierisches Lab sind ziemlich selten). Dieses <em>Coleslaw</em> nach einem Rezept von Claudia Roden aber schon. Da es ohne Mayonnaise auskommt, paßt es auch wunderbar zum heutigen <a href="https://www.tierfreitag.com/" target="_blank">#tierfreitag</a>.</p>
<p>Ein bisserl adaptiert hab ich natürlich schon: Deutlich mehr Senf (ein Eßlöffel statt eines Teelöffels) und dafür keine Paprikaschote. Oh, und mariniert wird in dieser Küche natürlich mit Vakuumunterstützung (wer kein Vakuumiergerät, dafür aber Zeit hat, kann den Krautsalat aber auch einfach über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen).</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-2"><img decoding="async" class="size-large wp-image-61353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/02/coleslaw-am-tisch-530x398.jpg" alt="Ein Schüsselchen mit Coleslaw, im Hintergrund ein Teelicht und ein Korken von koscherem Wein" width="530" height="398" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/02/coleslaw-am-tisch-530x398.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/02/coleslaw-am-tisch-300x225.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/02/coleslaw-am-tisch-768x576.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/02/coleslaw-am-tisch-960x720.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/02/coleslaw-am-tisch-1060x795.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/02/coleslaw-am-tisch.jpg 1600w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure><br>

<p><a href="https://mundschenk.at/koscheres-coleslaw/">Koscheres Coleslaw</a></p>
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				<title>Erinnerungen an meinen Vater</title>
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				<pubDate>Mon, 29 Dec 2014 14:06:58 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Potpourri]]></category>
		<category><![CDATA[Al Cacciatore della Subida]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerung]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Parmesan]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Vor&#160;dreieinhalb&#160;Monaten ist mein Vater gestürzt. Fast zwei Wochen hat sein Körper durchgehalten, aber die Gehirnblutung ließ sich nicht stoppen. Seit damals bin ich sprachlos. Nicht im Alltag, aber hier, beim Schreiben. Der letzte Text, den ich verfaßt habe, war die Totenrede für meinen Vater. Ich weiß nicht, ob mein Vater diesen Blog jemals zu Gesicht [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/erinnerungen-an-meinen-vater/">Erinnerungen an meinen Vater</a></p>
]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[<p>Vor&nbsp;dreieinhalb&nbsp;Monaten ist mein Vater gestürzt. Fast zwei Wochen hat sein Körper durchgehalten, aber die Gehirnblutung ließ sich nicht stoppen. Seit damals bin ich sprachlos. Nicht im Alltag, aber hier, beim Schreiben. Der letzte Text, den ich verfaßt habe, war die Totenrede für meinen Vater.</p>
<p>Ich weiß nicht, ob mein Vater diesen Blog jemals zu Gesicht bekommen hat. Wahrscheinlich hätte er schon mit dem Begriff <em>blog</em> nichts anzufangen gewußt. Das Internet war für ihn kein Neuland, sondern <em>terra incognita</em> im ursprünglichen Sinn: <em>HIC SVNT LEONES</em>. Nicht nur in dieser Hinsicht lebten wir in völlig verschiedenen Welten: Er in einem Blockhaus in den Tiroler Bergen, ich in einer Altbauwohnung in Wien. Eine größere Distanz könnte man innerhalb Österreichs fast nicht konstruieren.</p>
<p><span id="more-61157"></span></p>
<p>Und doch würde es <em>Der Mundschenk &amp; Compagnie</em> nicht geben ohne meinen Vater. Er hat meine Leidenschaft für Essen und Trinken geweckt. (Nicht ganz alleine, aber Monokausalität ist eben selten. Auch meine Mutter hat natürlich eine wichtige Rolle gespielt, denn für das Kochen zuhause war im Regelfall – eher traditionell – sie zuständig, wenn auch nicht ausschließlich.) Jedenfalls ist eine meiner frühesten kulinarischen Erinnerungen eine gemeinsame Reise mit meinem Vater durch Norditalien. Ich schreibe „Reise“, denn in der Erinnerung, meiner Erinnerung, war es <em>eine</em> Reise, aber wenn ich heute die Ortschaften und Städte auf der Landkarte betrachte, bin mir nicht mehr ganz sicher, ob das stimmen kann. Doch wen sollte ich noch fragen?</p>
<p>Hier also die Reise meiner Erinnerung: Zwei Wochen hatte ich, fünfzehn oder sechzehn Jahre alt, allein in Brescia verbracht, ein für sich eher mißglückter Sprachaufenthalt. Ob zur Belohnung für das Ausharren oder als Entschädigung, führte uns der gemeinsame Rückweg, der Osteriaführer immer am Armaturenbrett, auf etwas verschlungenen Wegen von Ort zu Ort.</p>
<p>In Mantua stellte ich erstaunt fest, daß die <em>Piazza delle Erbe</em> um Mitternacht belebter war als am frühen Abend. In Cormons kehrten wir bei <em>Al Cacciatore della Subida</em> ein. Die Wirtin möge bringen, was sie für gut empfände, bestellte mein Vater in seinem wohl fehlerhaften, aber im Vergleich zu meinem wesentlich flüssigeren Italienisch. An die Parmesan-Chips als <em>aperitivo</em> erinnere ich mich, an die <em>faraona con lampone</em>, Perlhuhn mit einer Himbeersauce und auch daran, daß die schwarzen Nudeln mit Tintenfischtinte, die mein Vater aufgrund seiner Fischallergie nicht essen wollte, ohne Probleme ausgetauscht wurden. In Cividale del Friuli sahen wir uns im Nationalmuseum die Relikte der Langobarden an, dann ging es wohl über Kärnten zurück nach Tirol. Oder nach Graz? Genau weiß ich es nicht mehr. Auch Erinnerung kennt Prioritäten.</p>
<p>Nein, Rezepte habe ich mir damals keine notiert. Kochen konnte ich zu dieser Zeit noch nicht. Aber die Saat war gelegt. (Die Parmesan-Chips habe ich dann eines Tages zu rekonstruieren versucht. Auch wenn es gefühlte 100.000 Anleitungen dazu im Netz gibt, diese hier ist ganz meine.)</p>

<p><a href="https://mundschenk.at/erinnerungen-an-meinen-vater/">Erinnerungen an meinen Vater</a></p>
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				<title>Kein Schaum nicht: Räucherlachsterrine</title>
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				<pubDate>Sun, 14 Sep 2014 22:06:43 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Lachs]]></category>
		<category><![CDATA[Lachsmousse]]></category>
		<category><![CDATA[Terrine]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>„Lachsmousse“ nannte meine Mutter das Gericht, das bei uns ab Mitte der 1990er Jahren zu festlichen Anlässen gerne serviert wurde. In seiner Ursprungsform stammte das Rezept von einer Nachbarin, noch mit Lachsersatz und Tuben-„Majo“. So hat meine Mutter das aber zum Glück nie serviert – bei uns war die Mayonnaise stets frisch und der Räucherlachs [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/raeucherlachsterrine/">Kein Schaum nicht: Räucherlachsterrine</a></p>
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											<content:encoded><![CDATA[<p>„Lachsmousse“ nannte meine Mutter das Gericht, das bei uns ab Mitte der 1990er Jahren zu festlichen Anlässen gerne serviert wurde. In seiner Ursprungsform stammte das Rezept von einer Nachbarin, noch mit Lachsersatz und Tuben-„Majo“. So hat meine Mutter das aber zum Glück nie serviert – bei uns war die Mayonnaise stets frisch und der Räucherlachs echt. Jedenfalls war diese „Lachsmousse“ dann auch eine der ersten Speisen, die ich selbst zuzubereiten verstand. „Du mußt mir unbedingt noch dieses Rezept verraten!“ bekam ich mehr als einmal zu hören. Dabei sind Zutaten und Zubereitung geradezu genant einfach – als wären sie aus einem dieser Fünfzigerjahrekochbücher für die „gute“ (sprich: sparsame) Hausfrau entnommen. (Angesichts der Lachsersatzgenealogie, die ich bis zu einem Telefonat am vergangenen Wochenende selbst nicht kannte, wäre das durchaus denkbar.)</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-2 icon-5 icon-10"><img decoding="async" class="wp-image-61119 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/09/raeucherlachsterrine-530x353.jpg" alt="Die fertige Räucherlachsterrine, mit Dill und Zitronenscheiben garniert." width="530" height="353" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/09/raeucherlachsterrine-530x353.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/09/raeucherlachsterrine-300x200.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/09/raeucherlachsterrine-768x512.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/09/raeucherlachsterrine-960x640.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/09/raeucherlachsterrine-1060x707.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/09/raeucherlachsterrine.jpg 1600w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: Der Küchenmeister</span></figcaption></figure>
<p><span id="more-61110"></span> Über die Jahre habe ich allerlei Varianten ausprobiert (das Rezept verzeiht viel, sogar den Einsatz von Agar-Agar). Die Erkenntnis, daß es sich bei der vermeintlichen „Lachsmousse“ mangels Schaum keinesfalls um eine <em>mousse</em> handeln konnte, sondern daß das Gericht technisch gesehen irgendwo zwischen Terrine und Sulz anzusiedeln wäre, kam mir erst relativ spät. Eigentlich zu spät für eine Umbenennung. Aber Namen sind nicht Schall und Rauch, gerade bei etwas so inhärent ephemerem wie Essen und Trinken. Daher: Räucherlachsterrine. Für den von <a href="https://www.kochtopf.me/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zorra (1× umrühren bitte)</a> gehosteten und von <a href="https://geschmeidigekoestlichkeiten.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Claudia (Geschmeidige Köstlichkeiten)</a> kuratierten <a href="https://www.kochtopf.me/blog-event-ci-smooth-food" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Blog-Event <em>smooth food</em></a> verrate ich nun endlich das Geheimnis dieser cremigen Räucherlachs<span style="text-decoration: line-through;">mousse</span>terrine. ;-) Gutes Gelingen!</p>

<p><a href="https://mundschenk.at/raeucherlachsterrine/">Kein Schaum nicht: Räucherlachsterrine</a></p>
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				<title>Zum Bezwingen der Zucchiniberge</title>
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				<pubDate>Sun, 03 Aug 2014 21:09:12 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Walnuß]]></category>
		<category><![CDATA[Zitrus]]></category>
		<category><![CDATA[Zucchini]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Da hat die Gärtnerin letzte Woche Zucchini aus Eigenanbau mitgebracht und ich weiß nicht, wohin mit dem Zeug. Also ja, ratatouille wäre natürlich eine Möglichkeit, aber für eine Person waren’s zu viele Zucchini und zum Einfrieren ist ratatouille auch nur bedingt geeignet. (Daß Katharina meine Sicht auf Zucchini teilt, habe ich ebenso wie ihr Erweckungsrezept [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/zucchini-bread/">Zum Bezwingen der Zucchiniberge</a></p>
]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[<p>Da hat <a href="https://mundschenk.at/author/mave/">die Gärtnerin</a> letzte Woche Zucchini aus Eigenanbau mitgebracht und ich weiß nicht, wohin mit dem Zeug. Also ja, <em>ratatouille</em> wäre natürlich eine Möglichkeit, aber für eine Person waren’s zu viele Zucchini und zum Einfrieren ist <em>ratatouille</em> auch nur bedingt geeignet. (Daß Katharina meine Sicht auf Zucchini teilt, habe ich ebenso wie ihr <a href="https://www.esskultur.at/gehet-hin-und-kaufet-zucchini/" target="_blank">Erweckungsrezept für pikante <em>torta di zucchine</em></a> leider zu spät gesehen. Aber die nächste Zucchinilieferung kommt bestimmt!) Was läßt mit Zucchini zweifelhafter Größe machen und gut einfrieren für zweisame Zeiten? <em>Zucchini bread</em>.</p>
<p>Also natürlich kein echtes Brot, sondern wie <em>banana bread</em> ein Kuchen. Ur-amerikanisch. Blöderweise sind die dortigen Rezepte aber a) alle mit Hohlmaßen für feste Zutaten und b) lauter Ölkuchen. Ersteres ist zugegeben eher ein ästhetisches Problem, Letzteres hingegen mag ich aufgrund der sich daraus ergebenden Teigkonsistenz einfach nicht. Gibt’s da keine Rezepte mit Butter? Nun, jetzt gibt es eins. Und für alle, die meinen, zwei Laibe wären schon ein bisserl viel Kuchen: Der erste ist nach nicht einmal 24 Stunden schon fast aufgegessen!</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-3"><img decoding="async" class="wp-image-60987 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/08/zutaten-fuer-zucchini-bread-530x353.jpg" alt="Zwei Zucchini, zerlassene Butter, geröstete Walnüsse und eine Vanilleschote" width="530" height="353" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/08/zutaten-fuer-zucchini-bread-530x353.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/08/zutaten-fuer-zucchini-bread-300x200.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/08/zutaten-fuer-zucchini-bread-768x512.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/08/zutaten-fuer-zucchini-bread-960x640.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/08/zutaten-fuer-zucchini-bread-1060x707.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/08/zutaten-fuer-zucchini-bread.jpg 1600w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure><br>

<p><a href="https://mundschenk.at/zucchini-bread/">Zum Bezwingen der Zucchiniberge</a></p>
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				<title>Die verschollene Salzzitrone</title>
				<link>https://mundschenk.at/meyer-salzzitronen/</link>
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				<pubDate>Wed, 16 Jul 2014 07:47:18 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[#tierfreitag]]></category>
		<category><![CDATA[Bergamotten]]></category>
		<category><![CDATA[Meyer lemons]]></category>
		<category><![CDATA[Zitrus]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Gut zwei Wochen ist es her, da haben Katharina Seiser und ich zur großen Zitrusprodukteverkostung geladen. Ein Zitrusfest der Superlative, in allen Dimensionen. Elf verkostende Menschen (neben Katharina und mir auch der Web- und Sängermeister, Sarah Satt, Nina Mohimi, Susi Turbohausfrau, Hanni Rützler, Wolfgang Reiter, Zitrusgärtner Heimo Karner sowie Dagmar und Robert Gordon) haben sich [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/meyer-salzzitronen/">Die verschollene Salzzitrone</a></p>
]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[<p>Gut zwei Wochen ist es her, da haben Katharina Seiser und ich zur großen Zitrusprodukteverkostung geladen. Ein Zitrusfest der Superlative, in allen Dimensionen. Elf verkostende Menschen (neben Katharina und mir auch der Web- und Sängermeister, <a href="https://sarahsatt.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sarah Satt</a>, <a href="https://web.archive.org/web/20171222195049/http://lemonlove.at:80/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nina Mohimi</a>, <a href="https://www.turbohausfrau.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Susi Turbohausfrau</a>, <a href="https://www.futurefoodstudio.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hanni Rützler</a>, <a href="http://culturalcomponents.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wolfgang Reiter</a>, Zitrusgärtner Heimo Karner sowie <a href="http://agrumi.at/TCgi/TCgi.cgi?Target=home&amp;P_Kat=2" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dagmar und Robert Gordon</a>) haben sich einen Abend lang mit 34 verschiedenen Zitrusvariationen beschäftigt:</p>
<ul>
<li>1 × <a href="https://web.archive.org/web/20210512080934/https://citrusvariety.ucr.edu/citrus/lemonade.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Limonaden</a>-Limonade</li>
<li>18 × Marmelade (6 × Pomeranzen, 5 × Meyer-Zitrone, 3 × Bergamotte, 4 × Blondorange bzw. gemischt)</li>
<li>1 × Bergamotten-Cedro-Sirup</li>
<li>5 × Salzzitrus (3 × Meyer-Zitrone, 1 × „normale“ Zitrone, 1 × Bergamotte)</li>
<li>8 × Zitrus in Alkohol (1 × Orangenwein, 1 × Meyer-Zitronen-Liqueur, 1 × Kumquat-Liqueur, 1 × Pomeranzen-Liqueur, 1 × Meyer-Zitronen-Ansatz – fünf Prozent in Wasser, <a href="https://mundschenk.at/pomeranzenessenz/" title="Blast from the Past: Pomeranzenessenz">1 × Pomeranzenessenz – ca. 3 Prozent und ca. 20 Prozent in Wasser</a>, 2 × Bergamotten-Liqueur)</li>
<li>1 × kandierte Meyer-Zitronenschale</li>
</ul>
<p>Für einen detaillierten Bericht natürlich viel zu viel (wobei Susi das <a href="https://www.turbohausfrau.at/2014/07/zitrussen.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Zitrussen“ eh schon so schön schildert</a>), daher will ich mich hier auf die Salzzitronen beschränken. Nach der ausgiebigen Marmelade-Session hatten wir alle Gusto auf Pikantes, da kamen die eingesalzenen Zitronen mit Susis Kichererbsensalat als Begleitung gerade recht. Vier verschiedene Salzzitronenrezepte haben wir durchprobiert (und eben eine Bergamotte). (Eigentlich wären es sogar fünf Zitronen gewesen, aber eine Probe war uns ob ihres Aussehens nicht ganz geheuer und wurde daher entsorgt.)</p>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/07/schale-einer-meyer-salzzitrone-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Schale einer Meyer-Salzzitrone auf einem weißen Porzellanteller">
<img decoding="async" width="530" height="397" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/07/meyer-salzzitrone-530x397.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Schale einer Meyer-Salzzitrone auf einem weißen Porzellanteller">
<img decoding="async" width="530" height="530" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/07/meyer-zitrone-in-salzlake-530x530.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Schale einer Meyer-Salzzitrone auf einem weißen Porzellanteller">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/07/bergamotte-in-salzlake-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Schale einer in Salzlake eingelegten Bergamotte auf einem weißen Porzellanteller">
<img decoding="async" width="530" height="397" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/07/salzzitrone-nach-citrus-530x397.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Schale einer Salzzitrone nach dem Rezept in &quot;Citrus&quot; auf einem weißen Porzellanteller">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/07/susis-kichererbsensalat-mit-den-salzzitronen-proben-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Susis Kichererbsensalat mit den Salzzitronen-Proben">
</figure>\n
<p><span id="more-60826"></span></p>
<p>Alles erkannt? Nein? Geschmacklich waren die Unterschiede jedenfalls deutlicher als optisch.</p>
<ol>
<li>Meyer-Salzzitrone 2013 (nach dem unten beschriebenen Rezept)</li>
<li>Meyer-Salzzitrone (<a href="https://www.esskultur.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">esskultur.at</a>)</li>
<li>Meyer-Zitrone in Salzlake (<a href="https://www.turbohausfrau.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Susi Turbohausfrau</a>)</li>
<li>Bergamotte in Salzlake (Susi Turbohausfrau)</li>
<li>Salzzitrone nach „Citrus“ (Susi Turbohausfrau)</li>
</ol>
<p>Meine eigenen Salzzitronen waren mir dann doch die liebsten (da fein würzig). Wobei ich die aus dem Hause esskultur auch sehr gern hatte. Beiden gemeinsam das Grundrezept: Nur Salz, kein Wasser und kein Überbrühen. Die Meyer-Zitrone in Salzlake fand ich zu weich, die Salzzitrone nach dem Rezept aus <em>Citrus</em> erinnerte uns alle überraschenderweise an Essiggurkerl. Mit Susis Bergamotte würde ich aber nicht so hart ins Gericht gehen wie sie selbst. Ja, pur ist Bergamottenschale schon ziemlich arg, aber feinst gehackt im Kichererbsensalat hat sie durchaus <em>bella figura</em> gemacht.</p>
<p>Irgendwie kam das Gerücht auf, das Rezept für die gewürzten Salzzitronen wäre verlorengegangen. Wahr ist vielmehr, ich hatte nur mein kleines schwarzes Büchl nicht mit bei der Verkostung! (Im Bergamotten-Cedro-Sirup war übrigens auch keine Vanille, gell!) Nur damit das klargestellt ist ;-) Und Ehre, wem Ehre gebührt: Das „verschollene“ Rezept stammt aus einer <em>Facebook</em>-Unterhaltung mit <a href="https://www.facebook.com/thx4cooking/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Parvin Razavi</a>.</p>
<hr>
<p><em>Hier noch ein paar Eindrücke (inkl. des <a href="https://web.archive.org/web/20180724231035/http://lemonlove.at:80/2015/09/persisches-huhn-ein-rezept-voller-missverstaendnisse/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">persischen Hendls, das es gar nicht gibt</a>).</em></p>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="530" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/07/zitrusverkostungsnotizen-530x530.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Zitrusverkostungsnotizen, Kugelschreiber">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/07/meyer-lemon-und-pomeranzenmarmeladen-mit-verkostungstaebchen-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Meyer-Lemon- und Pomeranzenmarmeladen mit Verkostungstäbchen">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/07/marinierter-saibling-und-duenn-aufgeschnittene-lammleber-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Marinierter Saibling mit rosa Beeren und Zwiebeln, im Vordergrund dünn aufgeschnittene Lammleber">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/07/roastbeef-mit-sauce-trara-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Dünne aufgeschnittenes Sous-vide-Roastbeef mit Sauce Trara">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/07/ninas-persisches-hendl-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Geschmortes Hendl mit getrockneten Marillen">
<img decoding="async" width="530" height="450" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/07/zitrusliqueure-530x450.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Meyerello, Pomeranzenliqeur, Pomeranzenessenz, Bergamottenliqueur, Kumquatliqueur, noch einmal Bergamottenliqueur">
</figure>\n
<hr>
<h2>Post Scriptum</h2>
<p>Eigentlich hätte dieses Rezept schon am letzten #tierfreitag, das heißt am 11. Juli, erscheinen sollen. Weil da aber auch die Biorama <em>fair fair</em> mit einer spannenden <a href="https://www.esskultur.at/vom-sinn-und-unsinn-des-vegetarismus/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Diskussion über „Sinn und Unsinn des Vegetarismus“</a> stattfand, hat sich die Veröffentlichung ein paar Tage verzögert. Viel mehr tierfreie Rezepte (hier ja doch eher die Ausnahme) findet ihr auf Katharinas Sammelstelle <a href="https://www.tierfreitag.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">tierfreitag.com</a></p>

<p><a href="https://mundschenk.at/meyer-salzzitronen/">Die verschollene Salzzitrone</a></p>
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											</item>
											<item>
				<title>Die Sache mit der Wurst (oder: In Wurst We Trust)</title>
				<link>https://mundschenk.at/wurst-herstellung/</link>
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				<pubDate>Sun, 11 May 2014 20:10:48 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Schaustücke]]></category>
		<category><![CDATA[#inwurstwetrust]]></category>
		<category><![CDATA[Arche De Wiskenthale]]></category>
		<category><![CDATA[Mangalitza]]></category>
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		<category><![CDATA[Wurst]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Österreich liebt Wurst – und das nicht erst seit gestern Nacht. Laut einer Erhebung aus dem Jahr 2009 liegt der Monatsverbrauch bei üppigen 1,3 Kilogramm pro Kopf allein zuhause (ohne Gastronomie). Was genau drin ist und wie man denn die Bratwürstel für den Grill eigentlich herstellt, weiß aber kaum jemand. Trotz des zweifelhaften Rufs, hauptsächlich [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/wurst-herstellung/">Die Sache mit der Wurst (oder: In Wurst We Trust)</a></p>
]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[<p>Österreich liebt Wurst – und das nicht erst seit gestern Nacht. Laut einer <a href="https://www.statistik.at/" target="_blank" rel="noopener">Erhebung aus dem Jahr 2009 liegt der Monatsverbrauch bei üppigen 1,3 Kilogramm pro Kopf</a> allein zuhause (ohne Gastronomie). Was genau drin ist und wie man denn die Bratwürstel für den Grill eigentlich herstellt, weiß aber kaum jemand. Trotz des zweifelhaften Rufs, hauptsächlich der Verwertung von Schlachtabfällen zu dienen, gehören Würste zum Besten, was man aus toten Tieren machen kann. Wurstsorten und ‑varianten gibt es unzählige, von der französischen <em>Andouillette</em> bis zur deutschen Zervelatwurst. <a href="https://www.esskultur.at/kulinarisches-abc-wurst-aka-wurst-trust/" target="_blank" rel="noopener">Katharina Seiser listet einige davon in ihrem Wurst-ABC auf</a>.</p>
<p>Jede Wurst beginnt mit einem toten Schwein [Anm.: Außer <a href="http://conchitawurst.com/" target="_blank" rel="noopener">Conchita</a>, falls das wer mißverstanden haben sollte]. Selbst wenn ein anderes Tier den Löwenanteil des Fleisches liefern sollte (was bei Industrieprodukten keineswegs so sein muß), der Speck stammt praktisch immer vom Schwein. Und zwar nicht zu wenig: Eine gute Wurst besteht zu einem Drittel aus Rückenspeck (bei gekutterten Würsten wie Frankfurtern ist der Fettanteil etwas niedriger, aber immer noch mehr als 20 Prozent) – über kulinarische Absonderlichkeiten wie fettfreie Putenbratwürstl wollen wir gnädig den Mantel des Schweigens breiten.</p>
<p>Doch wie kommt die Wurst eigentlich in den Darm? Vor knapp zwei Jahren hatte ich auf der <a href="https://www.biorama.eu/biorama-leser-safari-3/" target="_blank" rel="noopener">Biorama-Lesersafari #3</a> zum <a href="http://web.archive.org/web/20150213011108/http://www.dewiskentale.com/" target="_blank" rel="noopener">Hof von Isabell und Christoph Wiesner „Arche De Wiskenthale“</a> Gelegenheit, die Bratwurstherstellung im Hause Wiesner zu dokumentieren, sozusagen von der Sau weg.</p>
<p>Wer jetzt Gusto bekommen hat: Würste niemals kochen, auch nicht „sieden“. Mehr als 60 °C tun keinem Würstel gut, egal ob Frankfurter oder Bratwurst. Bei dieser Temperatur platzt nichts und dank des Vakuumbeutels braucht es auch keine „Opferwurst“, um das osmotische Gleichgewicht zwischen Kochwasser und Würsteln herzustellen. Die Wurst im Rezeptphoto ist übrigens eine <a href="https://britwurst.com/" target="_blank" rel="noopener">Britwurst von Richard Holmes</a>.</p>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/05/enthaartes-totes-mangalitzaschwein-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Ein bereits enthaartes geschlachtetes Mangalitzaschwein">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/05/zerteilen-einer-toten-sau-mit-der-handsaege-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Zerteilen einer toten Sau mit der Handsäge">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/05/mageres-fleisch-und-fett-in-wuerfel-geschnitten-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Mageres Fleisch und Fett in Würfel geschnitten">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/05/fleischwolfscheiben-und-stopfer-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Fleischwolfscheiben und Stopfer in einem Strohkorb">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/05/koerpereinsatz-beim-wolfen-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Eine junge Frau wolft Schweinefleisch in eine große Schüssel">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/05/auffaedeln-des-darms-auf-den-wurstfuellaparat-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Auffädeln des Darms auf den Wurstfüllaparat">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/05/befuellen-des-wurstfuellers-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Christoph Wiesner beim Befüllen des Wurstfüllaparats">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/05/fuellen-von-bratwuersten-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Bratwursterzeugung mit einem Wurstfüller">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/05/wurst-im-entstehen-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Spiralförmig abgelegte Wurst, noch am Wurstfüller befestigt">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/05/katharina-seiser-beim-abbinden-von-bratwuersten-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Ein junger Mann hilft Katharina Seiser beim Abbinden der Bratwürste">
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<p><span id="more-60646"></span></p>
<p><br>
</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/wurst-herstellung/">Die Sache mit der Wurst (oder: In Wurst We Trust)</a></p>
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				<title>Im Gärtopf: Karfiol nach indischer Art</title>
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				<pubDate>Fri, 04 Apr 2014 19:50:49 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[#tierfreitag]]></category>
		<category><![CDATA[Fermentation]]></category>
		<category><![CDATA[Karfiol]]></category>
		<category><![CDATA[Kimchi]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Es gärt im Topf. Schuld sind Leuconostoc mesenteroides und seine Kumpanen aus der Ordnung der Milchsäurebakterien. Aufgewachsen bin ich mit ihnen nicht. Sieht man vom gelegentlichen Sauerkraut zum Schweinsbraten ab, kam kein milchsaures Gemüse auf den Tisch. Westlich von St. Pölten legt man in Essig ein. Salzgurken kann ich immer noch nicht ausstehen, weder die [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/gaertopf-karfiol-curry/">Im Gärtopf: Karfiol nach indischer Art</a></p>
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											<content:encoded><![CDATA[<p>Es gärt im Topf. Schuld sind <em>Leuconostoc mesenteroides</em> und seine Kumpanen aus der Ordnung der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Milchsäurebakterien" target="_blank">Milchsäurebakterien</a>. Aufgewachsen bin ich mit ihnen nicht. Sieht man vom gelegentlichen Sauerkraut zum Schweinsbraten ab, kam kein milchsaures Gemüse auf den Tisch. Westlich von St. Pölten legt man in Essig ein. Salzgurken kann ich immer noch nicht ausstehen, weder die in Rußland noch ihre Verwandten vom Naschmarkt. Im Vergleich zu Essiggurken fehlt in die Knackigkeit sowohl in Säure wie Biß.</p>
<p>Kimchi fand ich dagegen immer schon super, seit mir das scharfe koreanische Kraut zum ersten Mal vor die Gabel gelaufen ist (das muß wohl vor rund 10 Jahren gewesen sein, kurz nach der Übersiedlung nach Wien). Und letztes Jahr hat mich dann Christoph Finks Salzkürbis beim „Salon Erde“ von AMA &amp; FiBL schwer beeindruckt. Kann man das zuhause auch machen? Die Rettung nahte in Form des SFYN Meat &amp; Eat Kimchi. Der aus Ungarn stammende Keramiker <a href="http://web.archive.org/web/20140702060231/http://artforusers.com/lebenslauf.html" target="_blank">Janos Szabo</a> erklärte uns die Technik der Milchsäuregärung und präsentierte nicht nur sein umfangreiches Gärtopfportfolio, sondern auch zahlreiche Kostproben von Bärlauch bis zu roten Rüben. Das will ich auch machen!</p>

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<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/04/chinakohl-wird-mit-paprikapulver-und-gewuerzen-geknetet-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Chinakohl wird mit Paprikapulver und gewürzen geknetet">
<img decoding="async" width="530" height="397" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/04/gaertopf-mit-fein-geschnittenem-baerlauch-530x397.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Gärtopf mit fein geschnittenem Bärlauch">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/04/kimchi-teller-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Teller mit Reis und verschiedenen vergoreren Gemüsen (Kimchi)">
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<p><span id="more-60494"></span></p>
<p>Klar jedenfalls: Das Gemüse soll möglichst seine natürliche Form behalten und nicht gehobelt werden. Der Karfiol im Biogeschäft lachte mich an – das mußte es werden. Aber wie würzen? Und welche Salzmenge ist nötig, damit nur die braven Milchsäurebakterien und nicht die bösen Chlostridien wachsen? Sowohl <em>Modernist Cuisine at Home</em> wie <em>Ideas in Food</em> sind diesbezüglich nicht sonderlich ergiebig und auf <em>On Food and Cooking</em> habe ich in der Hitze des Gefechts glatt vergessen. Also doch improvisieren (= googlen). <a href="https://web.archive.org/web/20170909105401/http://www.picklemetoo.com:80/2012/01/20/indian-spiced-cauliflower/">Indian Spiced Cauliflower auf Pickle Me Too</a> sieht schon ganz gut aus, aber die Gewürze passen mir nicht. Kurkuma muß ich doch bei Verwendung einer Curry-Mischung (von der Weinhauerin aus Sri Lanka mitgebracht) wirklich nicht noch extra zugeben. Und statt Chili-Pulver nehme ich lieber eine getrocknete Schote Gorria (aus der in der richtigen Gegend <em>Piment d’Espelette</em> gemacht würde) aus der letzten Ernte der Gärtnerin. Die Lake mit zwei Prozent Salzgehalt schmeckt mir nicht salzig genug. Also erhöhen auf drei Prozent! Und sicherheitshalber noch zehn Gramm zum Einreiben der Karfiolröschen, ja!</p>
<p>Eine Woche und zwei Tage später schaut es gut aus. Die Geruchsbelästigung hält sich in Grenzen (naja, es richt schon ein bißchen intensiv, wenn man den Deckel öffnet, aber wenn man die ganze daneben gelebt hat, fällt einem das kaum noch auf ;-) ). Mhm … scharf, fein säuerlich, immer noch knackig … für einen Erstversuch kein schlechtes Resultat. Vielleicht doch ein bisserl zu salzig, zumindest das zusätzliche Salz hätte es nicht gebraucht (es ist daher im unten stehenden Rezept auch nicht angeführt). Aber macht nichts, nächstes Mal dann vielleicht doch nur 2,5 Prozent Salz, der goldene Mittelweg. Der Topf ist jetzt ja wieder frei.</p>
<h2>Post Scriptum</h2>
<p>Um mir allfällige Lektüreempfehlungen zu ersparen: Sandor Katz‘ <em>The Art of Fermentation</em> liegt seit heute auf meinem Nachtkastl.</p>
<p><br>
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<p><a href="https://mundschenk.at/gaertopf-karfiol-curry/">Im Gärtopf: Karfiol nach indischer Art</a></p>
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