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		<title>Hauptgerichte rezepte | Der Mundschenk &amp; Cie.</title>
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		<description>Was Küche und Keller hergeben.</description>
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	<title>Hauptgerichte rezepte | Der Mundschenk &amp; Cie.</title>
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				<title>Die Sache mit der Wurst (oder: In Wurst We Trust)</title>
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				<pubDate>Sun, 11 May 2014 20:10:48 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
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									<description><![CDATA[<p>Österreich liebt Wurst – und das nicht erst seit gestern Nacht. Laut einer Erhebung aus dem Jahr 2009 liegt der Monatsverbrauch bei üppigen 1,3 Kilogramm pro Kopf allein zuhause (ohne Gastronomie). Was genau drin ist und wie man denn die Bratwürstel für den Grill eigentlich herstellt, weiß aber kaum jemand. Trotz des zweifelhaften Rufs, hauptsächlich [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/wurst-herstellung/">Die Sache mit der Wurst (oder: In Wurst We Trust)</a></p>
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											<content:encoded><![CDATA[<p>Österreich liebt Wurst – und das nicht erst seit gestern Nacht. Laut einer <a href="https://www.statistik.at/" target="_blank" rel="noopener">Erhebung aus dem Jahr 2009 liegt der Monatsverbrauch bei üppigen 1,3 Kilogramm pro Kopf</a> allein zuhause (ohne Gastronomie). Was genau drin ist und wie man denn die Bratwürstel für den Grill eigentlich herstellt, weiß aber kaum jemand. Trotz des zweifelhaften Rufs, hauptsächlich der Verwertung von Schlachtabfällen zu dienen, gehören Würste zum Besten, was man aus toten Tieren machen kann. Wurstsorten und ‑varianten gibt es unzählige, von der französischen <em>Andouillette</em> bis zur deutschen Zervelatwurst. <a href="https://www.esskultur.at/kulinarisches-abc-wurst-aka-wurst-trust/" target="_blank" rel="noopener">Katharina Seiser listet einige davon in ihrem Wurst-ABC auf</a>.</p>
<p>Jede Wurst beginnt mit einem toten Schwein [Anm.: Außer <a href="http://conchitawurst.com/" target="_blank" rel="noopener">Conchita</a>, falls das wer mißverstanden haben sollte]. Selbst wenn ein anderes Tier den Löwenanteil des Fleisches liefern sollte (was bei Industrieprodukten keineswegs so sein muß), der Speck stammt praktisch immer vom Schwein. Und zwar nicht zu wenig: Eine gute Wurst besteht zu einem Drittel aus Rückenspeck (bei gekutterten Würsten wie Frankfurtern ist der Fettanteil etwas niedriger, aber immer noch mehr als 20 Prozent) – über kulinarische Absonderlichkeiten wie fettfreie Putenbratwürstl wollen wir gnädig den Mantel des Schweigens breiten.</p>
<p>Doch wie kommt die Wurst eigentlich in den Darm? Vor knapp zwei Jahren hatte ich auf der <a href="https://www.biorama.eu/biorama-leser-safari-3/" target="_blank" rel="noopener">Biorama-Lesersafari #3</a> zum <a href="http://web.archive.org/web/20150213011108/http://www.dewiskentale.com/" target="_blank" rel="noopener">Hof von Isabell und Christoph Wiesner „Arche De Wiskenthale“</a> Gelegenheit, die Bratwurstherstellung im Hause Wiesner zu dokumentieren, sozusagen von der Sau weg.</p>
<p>Wer jetzt Gusto bekommen hat: Würste niemals kochen, auch nicht „sieden“. Mehr als 60 °C tun keinem Würstel gut, egal ob Frankfurter oder Bratwurst. Bei dieser Temperatur platzt nichts und dank des Vakuumbeutels braucht es auch keine „Opferwurst“, um das osmotische Gleichgewicht zwischen Kochwasser und Würsteln herzustellen. Die Wurst im Rezeptphoto ist übrigens eine <a href="https://britwurst.com/" target="_blank" rel="noopener">Britwurst von Richard Holmes</a>.</p>

<figure>
<img fetchpriority="high" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/05/enthaartes-totes-mangalitzaschwein-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Ein bereits enthaartes geschlachtetes Mangalitzaschwein">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/05/zerteilen-einer-toten-sau-mit-der-handsaege-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Zerteilen einer toten Sau mit der Handsäge">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/05/mageres-fleisch-und-fett-in-wuerfel-geschnitten-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Mageres Fleisch und Fett in Würfel geschnitten">
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<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/05/koerpereinsatz-beim-wolfen-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Eine junge Frau wolft Schweinefleisch in eine große Schüssel">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/05/auffaedeln-des-darms-auf-den-wurstfuellaparat-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Auffädeln des Darms auf den Wurstfüllaparat">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/05/befuellen-des-wurstfuellers-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Christoph Wiesner beim Befüllen des Wurstfüllaparats">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/05/fuellen-von-bratwuersten-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Bratwursterzeugung mit einem Wurstfüller">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/05/wurst-im-entstehen-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Spiralförmig abgelegte Wurst, noch am Wurstfüller befestigt">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/05/katharina-seiser-beim-abbinden-von-bratwuersten-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Ein junger Mann hilft Katharina Seiser beim Abbinden der Bratwürste">
</figure>\n
<p><span id="more-60646"></span></p>
<p><br>
</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/wurst-herstellung/">Die Sache mit der Wurst (oder: In Wurst We Trust)</a></p>
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				<title>Tamales costeños für Bushcooks Kitchen</title>
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				<pubDate>Sun, 30 Mar 2014 20:17:49 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
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									<description><![CDATA[<p>Dorothée feiert das dreijährige Blog-Jubiläum von Bushcooks Kitchen mit viel Soul. Mit Soul food, um genau zu sein. Das trifft sich gut mit unserem mexikanischen Festmahl vom letzten Wochenende. Tamales sind quasi die Inkarnation der mexikanischen Seele. Die Taschen aus nixtamalisiertem Maismehl, mit viel Schmalz und ganz unterschiedlichen Füllen, werden meistens gedämpft. Als Hülle werden [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/tamales-costenos/">Tamales costeños für Bushcooks Kitchen</a></p>
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											<content:encoded><![CDATA[<p>Dorothée feiert das dreijährige Blog-Jubiläum von <a href="https://www.bushcook.de/">Bushcooks Kitchen</a> mit viel <em>Soul</em>. Mit <em>Soul food</em>, um genau zu sein. Das trifft sich gut mit unserem mexikanischen Festmahl vom letzten Wochenende. <em>Tamales</em> sind quasi die Inkarnation der mexikanischen Seele. Die Taschen aus nixtamalisiertem Maismehl, mit viel Schmalz und ganz unterschiedlichen Füllen, werden meistens gedämpft. Als Hülle werden verschiedene Pflanzenblätter benützt (am häufigsten Mais- oder Bananenblätter).</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-2 icon-4 icon-8"><img decoding="async" class="wp-image-60518 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/tamales-costenos-und-andere-botanas-530x353.jpg" alt="Heiße Tamales costeños und andere Botanas" width="530" height="353" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/tamales-costenos-und-andere-botanas-530x353.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/tamales-costenos-und-andere-botanas-300x200.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/tamales-costenos-und-andere-botanas-768x512.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/tamales-costenos-und-andere-botanas-960x640.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/tamales-costenos-und-andere-botanas-1060x706.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/tamales-costenos-und-andere-botanas.jpg 1600w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p><span id="more-60497"></span></p>
<p>Unsere <em>Tamales costeños</em> („<em>Tamales</em> aus der Küstenregion“) stammen von der Halbinsel Yucatán. Das besondere an ihnen: Die säuerliche Gewürzpaste aus den Samen des Annatto-Strauchs (der in Mexiko <em>Achiote</em> heißt), auch bekannt als <em>Recado rojo</em>. Dadurch erhält der Teig seine rötlich-orange Farbe und einen besonderen Geschmack, der gut zu der Füllung aus frischen und getrockneten Garnelen paßt. (Diana Kennedy schreibt in ihrem Kochbuch <em>The Art of Mexican Cooking</em>, daß traditionell halb getrocknete Garnelen verwendet werden, die aber außerhalb Yucatáns nicht erhältlich sind. Die Mischung aus frischen und getrockneten Krustentieren soll sich geschmacklich daran annähern.)</p>
<p>Soweit möglich habe ich mich an Diana Kennedys Rezept gehalten (das Buch verwendet leider meistens die amerikanischen Hohlmaße), jedoch hatte ich statt Bananenblättern nur Maisblätter zur Verfügung. In wie fern sich das auf den Geschmack der <em>Tamales</em> auswirkt, ist umstritten. Diana Kennedy behauptet, daß die Bananenblätter wesentlich für das Aroma der Teighülle seien; Bekannte, die beides probiert haben, meinen eher, es sei egal. Jedenfalls haben uns die <em>Tamales costeños</em> auch in der Maishülle gut geschmeckt. So gut, daß keine Zeit blieb zum Photographieren. Ein einziges Bild eines ausgepackten <em>Tamal</em> konnte ich am Schluß noch ergattern, leider war da schon fast nichts mehr von ihm übrig:</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-3 icon-9"><img decoding="async" class="wp-image-60519 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/angeschnittener-tamal-costeno-530x398.jpg" alt="Angeschnittener Tamal costeño" width="530" height="398" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/angeschnittener-tamal-costeno-530x398.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/angeschnittener-tamal-costeno-300x225.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/angeschnittener-tamal-costeno-768x576.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/angeschnittener-tamal-costeno-960x720.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/angeschnittener-tamal-costeno-1060x795.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/angeschnittener-tamal-costeno.jpg 1600w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p>Worin mein Rezept stark abweicht, ist die Teigmenge. Kennedys Rezept basiert nur auf halb so viel <em>Masa</em> (und entsprechend weniger Schweinsschmalz), ich bin damit für die 18 <em>Tamales</em> nicht ausgekommen. Mit der doppelten <em>Masa</em>-Menge hat’s dann gut gepaßt. <em>Tamales</em> lassen sich gut vorbereiten und vor dem Servieren kurz aufwärmen. (Entgegen den Angaben in den meisten Kochbüchern fand ich den Aufwand deutlich geringer als etwa für <em>Mole negro oaxaqueño</em>.)</p>
<p><em>¡Buen provecho!</em> und herzliche Gratulation an Bushcooks Kitchen!</p>
<p><a title="3 Jahre Bushcooks Kitchen - Blog-Event Winter-Soulfood" href="https://www.bushcook.de/2014/02/3-jahre-bushcooks-kitchen-gratulieren.html"><img decoding="async" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/winter-soulfood-bei-bushcooks-kitchen-530x119.png" alt="3 Jahre Bushcooks Kitchen - Blog-Event Winter-Soulfood" width="530" height="119"></a></p>
<p></p>

<p><a href="https://mundschenk.at/tamales-costenos/">Tamales costeños für Bushcooks Kitchen</a></p>
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				<title>Der Schweinsbraten zum Feiertag</title>
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				<pubDate>Sun, 27 Oct 2013 19:31:18 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
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									<description><![CDATA[<p>Wenn in Österreich Fleisch auf den Teller kommt (was es sehr oft tut), dann meistens Schwein. So stammten 2011 von den über 900.000 gegessenen Tonnen Fleisch mehr als 500.000 vom Borstentier. Daß die Schweinehaltung trotz oder vielmehr wegen dieser enormen Mengen zum Grauslichsten gehört, was in der industriellen Landwirtschaft so getrieben wird, wissen vermutlich die [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/schweinsbraten-sous-vide/">Der Schweinsbraten zum Feiertag</a></p>
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											<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn in Österreich Fleisch auf den Teller kommt (was es sehr oft tut), dann meistens Schwein. So stammten 2011 von den über <a href="https://www.global2000.at/sites/global/files/import/content/fleisch/Sonntagsbraten_Hintergrundpapier4.pdf_me/Sonntagsbraten_Hintergrundpapier4.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">900.000 gegessenen Tonnen Fleisch</a> mehr als 500.000 vom Borstentier. Daß die Schweinehaltung trotz oder vielmehr wegen dieser enormen Mengen zum Grauslichsten gehört, was in der industriellen Landwirtschaft so getrieben wird, wissen vermutlich die wenigsten Konsumentinnen und Konsumenten. Das Standardschwein entstammt einer schnellwachsenden Hybridrasse und wird innerhalb von sechs Monaten mit Sojaschrot und Maissilage auf 100 bis 120 Kilogramm Lebensgewicht abgefüttert. In der Intensivhaltung könnten sich Krankheiten schnell durch ganze Herden verbreiten, daher werden prophylaktisch oft Antibiotika gefüttert. Das ist zwar streng genommen verboten, viele Tierärzte drücken aber beide Augen zu. Wer mag das wirklich essen?</p>
<p>Die Alternative heißt, nur Fleich aus Bio-Freilandhaltung zu kaufen. In den großen Supermarktketten wird man diesbezüglich aber leider nicht fündig. Extensiv wirtschaftende Züchterinnen und Züchter gäbe es wohl, allein, wenn man nicht in der Nähe wohnt, weiß man’s oft einfach nicht. Wer keinen Bio-Bauern mit Freilandschweinen kennt, hatte für ethisch und kulinarisch unbedenklichen Schweinsbraten bis jetzt eher schlechte Karten. Ein unbefriedigender Zustand, fanden auch Miriam Strobach und Gregor Einetter von <a href="https://lefoodink.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Le Foodink</a>. Gemeinsam mit dem <a href="https://bio-schober.at/fleischermeister/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bio-Fleischer Roman Schober</a> aus Gars am Kamp sorgen sie seit Anfang Juli mit ihrem Projekt „<a href="https://www.porcella.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Porcella</a>“ für Abhilfe.</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-2 icon-4 icon-8"><img decoding="async" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/turopolje-karree-mit-rosmarin-knoblauch-salz-und-schwarzem-pfeffer-530x353.jpg" alt="Turopolje-Karree mit Rosmarin, Knoblauch, Salz und schwarzem Pfeffer" width="530" height="353" class="size-large wp-image-12472" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/turopolje-karree-mit-rosmarin-knoblauch-salz-und-schwarzem-pfeffer-530x353.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/turopolje-karree-mit-rosmarin-knoblauch-salz-und-schwarzem-pfeffer-300x200.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/turopolje-karree-mit-rosmarin-knoblauch-salz-und-schwarzem-pfeffer-768x512.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/turopolje-karree-mit-rosmarin-knoblauch-salz-und-schwarzem-pfeffer-960x640.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/turopolje-karree-mit-rosmarin-knoblauch-salz-und-schwarzem-pfeffer-1060x707.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/turopolje-karree-mit-rosmarin-knoblauch-salz-und-schwarzem-pfeffer.jpg 1600w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p><span id="more-12469"></span></p>
<p>Neben Rindfleisch vom Waldviertler Blondvieh (und zwar wirkliches Rindfleisch von zwei Jahre alten Tieren, nicht dieses Quasi-Kalb AKA „Jungrind“ mit seinen neun Monaten) gibt es auch Schwein aus Freilandhaltung. Genauer: vom Turopolje-Schwein. Geliefert wird einmal pro Woche in ganz Österreich. Natürlich kann der Preis nicht mit dem Supermarktfleisch mithalten, aber die langsame Aufzucht kostet pro Schwein natürlich mehr als Massentierhaltung. Wenn man den unten beschriebenen Schweinsbraten aber erst einmal probiert hat, weiß man – es zahlt sich aus!</p>
<p><br>
</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/schweinsbraten-sous-vide/">Der Schweinsbraten zum Feiertag</a></p>
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				<title>Secondo: Pollo al limone (und ein bißchen Wein)</title>
				<link>https://mundschenk.at/secondo-pollo-al-limone/</link>
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				<pubDate>Sun, 21 Oct 2012 15:21:20 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Mundschenk</dc:creator>
						<category><![CDATA[Festmahl]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Die Auswahl der Weinbegleitung war zu diesem Menü etwas anspruchsvoller. Einerseits zeichnen sich alle Speisen durch einen recht starken Eigengeschmack aus und andererseits sollte der Wein auch aus Italien kommen. Zum Vitello tonnato wählten wir einen Vernaccia di San Gimignano von der Fattoria di Pancole, Toskana, aus dem Jahr 2010. Der recht kräftige Geschmack mit [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/secondo-pollo-al-limone/">Secondo: Pollo al limone (und ein bißchen Wein)</a></p>
]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-5"><img decoding="async" class="wp-image-4748 size-thumbnail" title="Gedeckter Tisch" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/gedeckter-tisch-150x150.jpg" alt="Festlich gedeckter Tisch mit Weingläsern und Menükarten" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/gedeckter-tisch-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/gedeckter-tisch-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit"></span></figcaption></figure>Die Auswahl der Weinbegleitung war zu diesem Menü etwas anspruchsvoller. Einerseits zeichnen sich alle Speisen durch einen recht starken Eigengeschmack aus und andererseits sollte der Wein auch aus Italien kommen.
<p>Zum <em><a title="Antipasto: Vitello tonnato" href="https://mundschenk.at/vitello-tonnato/">Vitello tonnato</a></em> wählten wir einen <em>Vernaccia di San Gimignano</em> von der <em>Fattoria di Pancole</em>, Toskana, aus dem Jahr 2010. Der recht kräftige Geschmack mit <em>Grapefruit</em>-Noten harmonierte gut mit Fisch und Kapern, hätte aber auch noch eine etwas stärkere Würzung vertragen. Ein weiterer Grund für die Wahl diesen Weines war jedoch auch, daß er geschmacklich noch etwas Spielraum für die weiteren Gänge ließ.</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-3 icon-6"><img decoding="async" class="wp-image-4749 size-thumbnail" title="Weinflaschen" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/weinflaschen-150x150.jpg" alt="Vernaccia di San Gimignano, Roero Arneis, Barbera d'Alba &quot;Sposabella&quot;, Terra da confine" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/weinflaschen-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/weinflaschen-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit"></span></figcaption></figure>Für die nächsten beiden Gänge planten wir drei verschieden Weine mit einem Wechsel von Weiß- auf Rotwein und steigende Kraft. Zunächst einen <em>Roero Arneis</em> 2011 von <em>Ceste</em>, Piemont. Etwas kräftige in Geschmack und Alkoholgehalt als der Vernaccia, paßte er sehr gut zu den <em><a title="Primo: Tagliatelle ai finferli di Carinzia" href="https://mundschenk.at/tagliatelle-ai-finferli/">Tagliatelle ai finferli</a></em>. Nach einer Runde wurde ein <em>Barbera d’Alba „Sposabella“</em>, ebenfalls von <em>Ceste</em>, aus dem Jahr 2010 ausgeschenkt und damit den Wechsel auf Rotwein vollzogen. Der körperreiche Wein und die Eierschwammerln waren eine sehr feine Kombination.
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-7"><img decoding="async" class="wp-image-4488 size-thumbnail" title="Zitronenhendl angerichtet Totale" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/zitronenhendl-angerichtet-totale-150x150.jpg" alt="Mehrere Teller mit Zitronenhendl und Polenta" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/zitronenhendl-angerichtet-totale-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/zitronenhendl-angerichtet-totale-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit"></span></figcaption></figure>Zum <em><a title="Secondo: Pollo affogato alla Ligure" href="https://mundschenk.at/pollo-affogato-alla-ligure/">Pollo affogato</a></em> wurde zunächst ebenfalls der <em>Barbera</em> ausgeschenkt, der auch mit den Zitronenaromen des <em>Pollo al Limone</em> gut mithielt. (Apropos Zitronenhuhn: Das Weinhauerin-<em>pollo</em> unterscheidet sich doch wesentlich vom <a title="Secondo: Pollo affogato alla Ligure" href="https://mundschenk.at/pollo-affogato-alla-ligure/"><em>sous-vide</em>-Konkurrenzhendl</a>. Ihr Rezept findet Ihr weiter unten.) Zum Abschluß wählten wir aber einen Rotwein aus Umbrien: <em>Terra da confine</em> von <em>Vitalonga</em> aus dem Jahr 2009. Mit den kräftigen Geschmack und dem feinen Holzeinsatz (zwölf Monate in Holz gelagert) war dies der perfekte Wein zum <em>Pollo affogato</em> und dem ersten Verdauen vor dem Dessert.
<p>Zum <em>Sorbetto all’arancia</em> schließlich reichten wir einen <em>Moscato d’Asti</em> 2011 (wieder aus dem Hause <em>Ceste</em>), der durch seine Süße sehr gut mit den Orangen harmonierte.</p>
<p>&nbsp;<br>
</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/secondo-pollo-al-limone/">Secondo: Pollo al limone (und ein bißchen Wein)</a></p>
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				<title>Secondo: Pollo affogato alla Ligure</title>
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				<pubDate>Wed, 10 Oct 2012 21:36:44 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
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									<description><![CDATA[<p>Unsere Italienische Reise liegt immer weiter zurück und ich habe immer noch nicht alle Rezepte eingestellt. Ein Beitrag pro Monat ist definitiv zu wenig – außerdem naht schon bald das nächste Festmahl (der Jahreszeit entsprechend mit viel wildem Wild – näheres dazu nächste Woche). So kann’s also nicht weitergehen. Ich gelobe feierlich Besserung! Die Weinhauerin [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/pollo-affogato-alla-ligure/">Secondo: Pollo affogato alla Ligure</a></p>
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											<content:encoded><![CDATA[<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-300 size-medium icon-5"><img decoding="async" class="wp-image-4307 size-medium alignright" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/09/menuekarte-mit-secondi-300x450.jpg" alt="Eine Menükarte mit zwei Secondi: Pollo affogato alle Ligure e Pollo al limone" width="300" height="450" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/09/menuekarte-mit-secondi-300x450.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/09/menuekarte-mit-secondi-768x1152.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/09/menuekarte-mit-secondi-530x795.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/09/menuekarte-mit-secondi-960x1440.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/09/menuekarte-mit-secondi-1060x1590.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/09/menuekarte-mit-secondi.jpg 1365w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="http://gregorjoham.at">Gregor Joham</a></span></figcaption></figure>Unsere <a title="Auch ich in Arkadien!" href="https://mundschenk.at/huehnerfond-druckkochtopf/">Italienische Reise liegt immer weiter zurück</a> und ich habe immer noch nicht alle Rezepte eingestellt. Ein Beitrag pro Monat ist definitiv zu wenig – außerdem naht schon bald das nächste Festmahl (der Jahreszeit entsprechend mit viel wildem Wild – näheres dazu nächste Woche). So kann’s also nicht weitergehen. Ich gelobe feierlich Besserung!
<p>Die Weinhauerin bestand ja darauf, daß wir unbedingt zwei Hauptspeisen bräuchten, so von wegen Wettbewerb und so. Sechs Hühner sind dann aber auch für 20 (bzw. letztlich 18) Menschen zu viel. Zumindest wenn es vorher auch noch <a title="Antipasto: Vitello tonnato" href="https://mundschenk.at/vitello-tonnato/"><em>vitello tonnato</em></a> und <a title="Primo: Tagliatelle ai finferli di Carinzia" href="https://mundschenk.at/tagliatelle-ai-finferli/"><em>tagliatelle ai finferli</em></a> gibt!</p>
<p>Das von ihr vorgeschlagene Zitronenhuhn war mir trotz zahlreicher Internet-Rezepte irgendwie zu unauthentisch (falls ich mich das überhaupt schreiben trauen darf). Also schnell in dem dünnen Band „Fleisch, Geflügel &amp; Wild“ mit den <em>Carluccio’s</em>-Rezepten geblättert. Ah ja, da war ja der Kiniglhas mit Oliven. Kaninchen, Hendl, eh alles einerlei? Nachträglich bedaure ich die Substitution. Hendl ist fad. Zumindest in der Form, in der man es bei uns käuflich erwerben kann (also jung). Zweimal Hendl, angesichts der Gästezahl notgedrungen in ähnlicher Auflaufform und mit derselben Beilagee serviert, kann eigentlich nur <em>overkill</em> sein. Selbst wenn’s allen geschmeckt hat: Meine Menüplanung war schon einmal besser ;-)</p>
<p>Aber nun zum Rezept selbst: Abgesehen von der Mengenskalierung war es mir natürlich ein Anliegen, das Fleisch möglichst saftig zu halten, was bei Hendl traditionell ja oft ein Problem ist. Also <em>sous-vide</em>. Die Brüste hatte ich mir mit Haut, aber ohne Knochen schon vom Fleischer zuschneiden lassen. Bei den Haxerln blieben die Knochen drin (ich hatte ursprünglich vor, sie nach der Garung zu entfernen, aber in der Hitze des Gefechts unterblieb das dann). Im Originalrezept wird zum Stauben der Fleischstücke natürlich Mehl verwendet. Da eine <em>commensale</em> an einer Glutenunverträglichkeit leidet, war der Griff zur Maisstärke obligatorisch. Der Knusprigkeit sollte das aber eh eher zuträglich gewesen sein.</p>
<p><br>
</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/pollo-affogato-alla-ligure/">Secondo: Pollo affogato alla Ligure</a></p>
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				<title>Ein Fest für die Fische: Bouillabaisse</title>
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				<pubDate>Thu, 14 Jun 2012 23:47:29 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
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									<description><![CDATA[<p>Nachdem nun das Schlafdefizit vom letzten Wochenende halbwegs abgebaut ist (und auch meine Wohnung nur noch ganz leicht nach Fisch riecht, obwohl das Fest ja ganz woanders stattgefunden hat), wird es Zeit für einen kurzen&#160;Bericht. Auf eGullet läuft gerade ein hitziger Thread über People who just can’t get a meal ready on time und ich [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/fest-fuer-fische-bouillabaisse/">Ein Fest für die Fische: Bouillabaisse</a></p>
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											<content:encoded><![CDATA[<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail"><img decoding="async" class="wp-image-469 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/22-menuekarte-150x150.jpg" alt="Die Menükarte zum Festmahl" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/22-menuekarte-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/22-menuekarte-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit"></span></figcaption></figure>Nachdem nun das Schlafdefizit vom letzten Wochenende halbwegs abgebaut ist (und auch meine Wohnung nur noch ganz leicht nach Fisch riecht, obwohl das Fest ja ganz woanders stattgefunden hat), wird es Zeit für einen kurzen&nbsp;Bericht. Auf eGullet läuft gerade ein hitziger Thread über <em><a href="https://forums.egullet.org/topic/142948-people-who-just-cant-get-a-meal-ready-on-time/" target="_blank">People who just can’t get a meal ready on time</a></em> und ich überlege, ob das für uns auch gelten würde. Ich meine, nur weil die Nachspeise selten vor Mitternacht serviert wird, sind wir doch nicht unpünktlich?
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2"><img decoding="async" class="wp-image-450 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/03-fischhaendler-1-150x150.jpg" alt="Abwiegen eines Steinbutts beim Fischhändler" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/03-fischhaendler-1-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/03-fischhaendler-1-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/tina/">Die Weinhauerin</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Die Weinhauerin und ich haben uns letzten Freitag schon zu Mittag getroffen, um Edelfische für den Hauptgang zu besorgen. Angenehmerweise haben uns die Leute von Eishken Estate gleich die ausgesuchten Exemplare (je nachdem) entschuppt oder gehäutet und filetiert. Die Karkassen gab’s dann extra mit, für den <a title="Gone Fishing" href="https://mundschenk.at/fischfond-im-druckkochtopf/">nächsten Versuch</a>. Irgendwann klappt der Fischfond auch <em>sous-vide</em>. Bei mir zuhause haben wir dann die <em>rouille</em> (quasi eine mit Fischfond und Weißbrot gestreckte Knoblauchmayonnaise) und eine Sauce aus gegrilltem Paprika gemacht und die Jakobsmuscheln das erste Mal gegart (im Wasserbad, wie sonst).
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-3"><img decoding="async" class="wp-image-453 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/06-glaeser-150x150.jpg" alt="Weingläser" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/06-glaeser-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/06-glaeser-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit"></span></figcaption></figure><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-4"><img decoding="async" class="wp-image-456 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/09-scampi-roh-150x150.jpg" alt="Rohe Scampie auf einem Teller aufgestapelt" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/09-scampi-roh-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/09-scampi-roh-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit"></span></figcaption></figure>Während die dann abkühlen durften bei den noch tiefgefrorenen <em>Scampi</em>, hab ich meine sieben Sachen zusammengepackt und, OK, noch ein bißchen gebloggt. Wir waren aber sicher noch vor fünf an unserer Ziellokation. Laut Einladung war die Kochshow für 18 Uhr angesetzt, aber bis alle da sind und die ersten Gin &amp; Tonics getrunken und die erste Flasche Cava geleert ist … Ja, ich geb’s zu, wesentlich vor sieben werden wir mit der Zubereitung der <em>Scampi</em> nicht begonnen haben. Blanchieren, kalt abschrecken, und dann drei Minuten auf jeder Seite bei hoher Hitze (wirklich hoher Hitze, ich hätte uns als Gastgeber vor lauter Qualm längst rausgeschmissen) gebraten. Aber ohne Pyrolyse halt kein Grillaroma ;-) Den Jakobsmuscheln erging es daneben ähnlich, nur etwas kürzer. Hier wurde im Akkord gearbeitet! Hat sich aber gelohnt :-)
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-5"><img decoding="async" class="wp-image-463 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/16-scampi-und-jakobsmuschel-530x252.jpg" alt="Scampi und Jakobsmuschel mit Zucchinistreifen angerichtet" width="530" height="252" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/16-scampi-und-jakobsmuschel-530x252.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/16-scampi-und-jakobsmuschel-300x143.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/16-scampi-und-jakobsmuschel-768x366.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/16-scampi-und-jakobsmuschel-960x457.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/16-scampi-und-jakobsmuschel-1060x505.jpg 1060w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit"></span></figcaption></figure><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-3 icon-6"><img decoding="async" class="wp-image-467 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/20-bouillabaisse-150x150.jpg" alt="Bouillabaisse" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/20-bouillabaisse-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/20-bouillabaisse-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit"></span></figcaption></figure>Bevor wir die <em>Bouillabaisse</em> angehen konnten, war dann erst einmal eine Grobreinigung der Küche angesagt. Die Suppe selbst hatten wir schon vorher angesetzt: zwei Dosen Paradeiser, Fenchel, Lauch, Orangenschalen, brauner und weißer Fischfond und eine halbe Flasche nicht mehr ganz taufrischer Noilly Prat. Dazu reichlich Safran und <em>Piment d’Espelette</em>. Pfeffer und Salz, eh klar. Aber lassen wir das, das Rezept folgt eh noch.
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-7"><img decoding="async" class="wp-image-465 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/18-seeteufel-150x150.jpg" alt="Seeteufelfilets werden geschnitten" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/18-seeteufel-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/18-seeteufel-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit"></span></figcaption></figure>Jedenfalls stand der 10-Liter-Topf draußen am Balkon. Glücklicherweise zugedeckt, sonst wäre die Suppe gleich noch mit etwas Regenwasser verdünnt worden! Den Fisch haben wir in drei Etappen (Seeteufel – Steinbutt – Wolfsbarsch/Goldbrasse) garziehen lassen. Gesamtergebnis: acht Liter <em>Bouillabaisse</em>. Sieben davon haben wir aufgegessen, zu dreizehnt. Sehr fein! Kein Wunder, daß die <em>Bouillabaisse</em> eine der wenigen Suppen ist, die <a href="https://www.youtube.com/watch?v=bpka1op9KXk" target="_blank">in Liedern besungen wird</a>.
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-2 icon-4 icon-8"><img decoding="async" class="wp-image-468 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/21-bouillabaisse-im-teller-530x353.jpg" alt="Ein Teller Bouillabaisse" width="530" height="353" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/21-bouillabaisse-im-teller-530x353.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/21-bouillabaisse-im-teller-300x200.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/21-bouillabaisse-im-teller-768x512.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/21-bouillabaisse-im-teller-960x640.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/21-bouillabaisse-im-teller-1060x707.jpg 1060w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit"></span></figcaption></figure><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-3 icon-9"><img decoding="async" class="wp-image-470 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/23-kirschen-150x150.jpg" alt="Kirschen in einer Auflaufform" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/23-kirschen-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/23-kirschen-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit"></span></figcaption></figure>Die Kirschen für den <em>Clafoutis</em> lagen übrigens die ganze Zeit in Kirschwasser, das die Weinhauerin in einem Augenblick tiefer Verwirrtheit entsorgt hat, statt es den durstenden Massen zu überlassen.&nbsp;Das Dessert gab’s wie erwähnt gegen Mitternacht, irgendwann gegen zwei Uhr dürfte dann der Käse serviert worden sein. Photos gibt’s davon aber keine mehr ;-)
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-2 icon-5 icon-10"><img decoding="async" class="wp-image-471 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/24-clafoutis-mit-eis-530x320.jpg" alt="Kirsch-Clafoutis mit Eis" width="530" height="320" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/24-clafoutis-mit-eis-530x320.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/24-clafoutis-mit-eis-300x181.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/24-clafoutis-mit-eis-768x464.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/24-clafoutis-mit-eis-960x580.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/24-clafoutis-mit-eis-1060x640.jpg 1060w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit"></span></figcaption></figure><em>Alle Bilder mit Ausnahme der Aufnahme des Steinbutts (die stammt von der Weinhauerin) wurden dankenswerterweise von unserem Meisterphotographen&nbsp;<a href="https://gregorjoham.at" target="_blank">Gregor Joham</a> aufgenommen. Die Menükarte wurde von der <a href="https://mundschenk.at/author/mave/">Gärtnerin</a> gestaltet.</em>
<p><br>
</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/fest-fuer-fische-bouillabaisse/">Ein Fest für die Fische: Bouillabaisse</a></p>
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				<title>Weißer Spargel mit brauner Butter</title>
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				<pubDate>Sat, 19 May 2012 21:41:26 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Markttag]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Am Heimweg vom gestrigen Sherry-Kauf hat mich an einem Marktstand der Solospargel angelacht. An sich hab ich ja den grünen Spargel lieber (den gab es dann auch beim Geburtstag der Gärtnerin als Beilage zum Pfeffersteak), aber auch weißer Spargel ist etwas Feines. Spargel kaufe ich inzwischen nur noch am Markt, die Supermarktketten mit ihren abgepackten [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/weisser-spargel-mit-brauner-butter/">Weißer Spargel mit brauner Butter</a></p>
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											<content:encoded><![CDATA[<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-5 icon-10"><img decoding="async" class="wp-image-81 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/spargel-roh-150x150.jpg" alt="Spargel roh" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/spargel-roh-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/spargel-roh-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Am Heimweg vom <a title="Über die Schwierigkeit, guten Sherry zu kaufen" href="https://mundschenk.at/ueber-die-schwierigkeit-guten-sherry-zu-kaufen/">gestrigen Sherry-Kauf</a> hat mich an einem Marktstand der Solospargel angelacht. An sich hab ich ja den grünen Spargel lieber (den gab es dann auch beim Geburtstag der <a title="Über uns" href="https://mundschenk.at/ueber-mundschenk/">Gärtnerin</a> als Beilage zum Pfeffersteak), aber auch weißer Spargel ist etwas Feines.
<p>Spargel kaufe ich inzwischen nur noch am Markt, die Supermarktketten mit ihren abgepackten Bündeln, bei denen die Verpackungen ihr Möglichstes tun, den verräterischen Anschnitt (immer eingetrocknet, oft verschimmelt) zu verbergen. Für einen hungrigen Küchenmeister also ein halber Kilo Spargel. Darfs etwas mehr sein? Ja, knapp über 600 Gramm sind auch OK, danke sehr. Über den Preis reden wir besser nicht, am Naschmarkt letztens war’s aber auch nicht wirklich billiger.</p>
<p><span id="more-77"></span></p>
<p>Spargel natürlich <em>sous-vide</em>, am längsten dauert noch das Aufheizen des Zirkulators. Normalerweise würde ich bei 85 Grad mit dem Wasserkocher nachhelfen, aber da ich noch zu tun hatte, hab ich das diesmal unterlassen. Wenn man wie ich viel <em>sous-vide</em> kocht (und das auch noch für mehrere Gänge und Gäste) wäre ein zweiter Zirkulator wirklich praktisch. Zwei Wasserbäder mit unterschiedlichen Temperaturen würden den Streßpegel oft einmal stark senken. Spargel für eine Person ist da aber glücklicherweise keine Herausforderung an das Werkzeug.</p>
<p>Orientiert habe ich mich am Rezept für grünen Spargel aus <em>Modernist Cuisine</em> (10 Prozent Wasser, 5 Prozent Olivenöl und 1 Prozent Salz, 15 Minuten bei 85 Grad). Als „Sauce“ gab es braune Butter, beim nächsten Mal würde ich aber für weißen Spargel gleich das Olivenöl durch die <em>beurre noisette</em> ersetzen. Schritt für Schritt also:</p>
<ol>
<li>Wasserbad auf <strong>85 Grad</strong> vorheizen.</li>
<li><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-11"><img decoding="async" class="wp-image-83 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/spargel-im-sous-vide-beutel-150x150.jpg" alt="Spargel im Sous-vide-Beutel" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/spargel-im-sous-vide-beutel-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/spargel-im-sous-vide-beutel-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Spargel schälen, in einer Ebene flach liegend mit <strong>zehn Prozent</strong> des Gewichts des geschälten Spargels an <strong>Wasser</strong>, <strong>fünf Prozent Olivenöl</strong> oder (brauner) Butter sowie <strong>ein Prozent Salz&nbsp;</strong>vakuumieren. Nach dem Schälen ist mir ziemlich genau ein halber Kilo übriggeblieben, bei dünneren Spargeln ist der Schalenanteil vermutlich höher. Hier also:&nbsp;50 g Wasser,&nbsp;25 g Olivenöl oder Butter und&nbsp;5 g Salz.</li>
<li>Den eingeschweißten Spargel in das Wasserbad geben und warten, bis die Temperatur wieder auf 85 Grad ist (dauert ein paar Minuten). Die Garzeit startet erst, wenn das Wasserbad wieder aufgeheizt ist! Die 15 Minuten von Myhrvold &amp; Co. beziehen sich auf &nbsp;Spargelstangen mit einem Durchmesser von ca. 1,5 Zentimetern. Da Solospargel fast doppelt so dick ist, war die Zeit etwas zu kurz. Ich hab zwar noch überlegt, noch fünf Minuten zuzuwarten deswegen, aber der Hunger war stärker. Für Solospargel würde ich daher eine <strong>Garzeit von 20 bis 25 Minuten</strong> empfehlen.</li>
<li>Nach Ablauf der Garzeit den Spargel aus dem Wasserbad nehmen, den Beutel vorsichtig an einer Ecke aufschneiden und die Spargelessenz in ein geeignetes Gefäß gießen (für Spargelsuppe oder ‑risotto aufheben). Dann den Spargel anrichten und mit der geklärten braunen Butter nappieren.</li>
</ol>
<p><em>Bon appétit!</em></p>
<p><br>
</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/weisser-spargel-mit-brauner-butter/">Weißer Spargel mit brauner Butter</a></p>
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