Kategoriearchiv: Bibliothek

Zurück vom Foodcamp Vienna 2012

So viel zu erzäh­len und so wenig Zeit. Ich bin zurück vom gest­ri­gen Food­camp und die Ein­drücke schwir­ren immer noch wild in mei­nem Kopf herum. Wie es war? Vol­ler Gegen­sätze. Chao­tisch, aber in orga­ni­sier­ter Art und Weise. Nur Katha­rina Sei­ser mel­dete sich spon­tan für eine zusätz­li­che Ses­sion über die neue nor­di­sche Küche, alle ande­ren waren vor­aus­ge­plant. Fast erwart­bar haben sich alle Ses­si­ons etwas ver­spä­tet, uner­war­tet waren aber trotz­dem frü­her als geplant im Koch­sa­lon Wrenkh. Aber der Reihe nach!

Auch ich hatte ja eine Ses­sion zum Thema sous-vide vor­be­rei­tet. Geplant war offi­zi­ell für jede Ses­sion nur eine halbe Stunde – die mei­sten sous-vide-Zube­rei­tun­gen dau­ern aber deut­lich län­ger.

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Bild: Der Küchenmeister | mnd.sc

Häppchenweise bei Babette’s

Letz­ten Don­ners­tag war es wie­der ein­mal soweit: Koch­kurs bei Babette’s. Das Thema dies­mal, pas­send zur Jah­res­zeit: „Som­mer­li­che Tapas & Mezze“. Gleich vor Beginn gesteht mir Natha­lie, daß die im Netz ange­kün­dig­ten „neuere[n] Krea­tio­nen der spa­ni­schen Avant­garde“ zu einem ande­ren Kurs gehört hät­ten und daher lei­der nicht im heu­ti­gen Pro­gramm mit dabei wären. Macht aller­dings nichts, ich hatte die­sen Satz aus der Kurs­be­schrei­bung schon längst wie­der ver­ges­sen gehabt

Wir waren ein bis­serl früh dran, aber bei einem Gläs­chen Szi­geti-Friz­zante war­tet sich’s eh leicht. Die Babette’s-Kochkurse sind ja grund­sätz­lich immer für zwölf Per­so­nen kal­ku­liert, mei­stens sind’s dann aber real ein biß­chen weni­ger.

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Bild: Der Küchenmeister | mnd.sc

Feste fallen: Babette’s feierte Geburtstag

Das Babette’s ist wohl der net­te­ste Koch­buch­la­den Wiens. Seit nun­mehr zehn Jah­ren ver­sorgt das Team um Natha­lie Pern­stich Koch­buch-Jun­kies wie mich mit dem neu­esten Stoff. Auch wenn ich mich bei eng­li­schen Buch­ti­teln manch­mal den öko­no­mi­schen Zwän­gen beuge und beim satt­sam bekann­ten Inter­net-Buch­ver­sen­der bestelle: Weder bzgl. Sach­kennt­nis noch Charme hat der ein Lei­berl gegen das Babette’s. Und wenn man sich wie­der ein­mal Bücher­neu­k­auf­ent­zug ver­ord­net hat, gibt es trotz­dem einen, nein zwei gute Gründe hin­zu­schauen. Seit 2008 gibt es näm­lich getreu der Tag­line spice and books for cooks auch ein umfang­rei­ches und erst­klas­si­ges Gewür­zan­ge­bot (ins­be­son­dere am zwei­ten Stand­ort Am Hof).

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Bild: Der Küchenmeister | mnd.sc