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Zurück in Frankreich: Brasserie Santner, Graz

Eine Fami­li­en­feier diente uns als Vor­wand, wie­der ein­mal nach Frank­reich zu fah­ren. So weit man halt kommt, ohne Graz zu ver­las­sen: Bis zur Ecke Paulustorgasse/​Karmeliterplatz. Und ja, man setzt in der Bras­se­rie Sant­ner schon mehr auf Wein, aber das mit der Braue­rei wird ja auch in Frank­reich selbst nicht mehr so eng gese­hen.

Viel hat sich seit unse­rem ersten Besuch nicht ver­än­dert, außer der Spei­se­karte, und ich finde, das ist gut so. Noch immer wird als Gedeck Salz­but­ter aus der Nor­man­die zum war­men Sauer­teig­brot der Hof­bäcke­rei Edeg­ger ser­viert, noch immer gibt es drei, vier oder fünf Gänge nach Wahl um ca. 40, 50 oder 60 Euro (zum Grund­me­nü­preis von 29,90÷39,50÷49,00 Euro kom­men je nach Aus­wahl bei ein oder zwei Gerich­ten sup­plé­ments hinzu).

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Bild: Der Küchenmeister | mnd.sc

Tapas beim Steirer

Nach dem redu­zier­ten Fei­er­tags­pro­gramm gibt’s als ersten Ein­trag des Jah­res noch einen advent­li­chen Abste­cher nach Graz – die ver­spro­che­nen Fasa­nen benö­ti­gen doch noch ein bis­serl mehr Aus­ar­bei­tung. (Und ja, das liegt haupt­säch­lich daran, daß ich aus­ge­rech­net meine Noti­zen zur Pastete nicht mehr fin­den kann.) Mit „stei­ri­schen Tapas“ lockt das dem Hotel Weit­zer ange­glie­derte Restau­rant „Der Stei­rer“ in die Bel­gier­gasse. Neben­bei wird hier auch noch mit (stei­ri­schem, eh klar) Wein gehan­delt, aber wir woll­ten uns kuli­na­risch auf das vor­weih­nacht­li­che Getüm­mel vor­be­rei­ten.

Unser reser­vier­ter Tisch liegt im Hin­ter­zim­mer, das über ein sehens­wer­tes Gewölbe ver­fügt.

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Bild: Der Küchenmeister | mnd.sc

Brasserie Santner

Nach­dem uns der Gal­lier und der Hau­ben­tau­cher den Mund wäss­rig gemacht haben, waren die Gärtnerin und ich Mitte August mit einem befreun­de­ten Paar in der immer noch recht neuen Bras­se­rie Sant­ner in der Gra­zer Pau­lust­or­gasse. Wir wur­den nicht ent­täuscht.

Die Lage des Lokals mit einem wun­der­ba­ren Blick über den Kar­me­li­ter­platz ist ziem­lich genial, hat aber einen mini­ma­len Schön­heits­feh­ler: Der Scha­ni­gar­ten ist zu klein. Das führt dazu, daß es erstens im Freien nur Zwei­er­tisch­chen gibt (für ein fran­zöi­sches Lokal durch­aus authen­tisch) und zwei­tens die Zwei­er­tisch­chen alle belegt waren (unver­zeih­lich ;-)).

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Bild: Der Küchenmeister | mnd.sc