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		<title>Schlagwortarchiv für &#039;Fisch&#039; - Der Mundschenk &amp; Compagnie</title>
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		<description>Was Küche und Keller hergeben.</description>
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	<title>Schlagwortarchiv für &#039;Fisch&#039; - Der Mundschenk &amp; Compagnie</title>
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				<title>Kulinarisches Vollprogramm zum Geburtstag: Rent-a-Wrenkh</title>
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				<pubDate>Fri, 24 Jun 2016 21:59:18 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Die Gärt­ne­rin</dc:creator>
						<category><![CDATA[Festmahl]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Letzen Herbst hatte ich ja beim Kochwettbewerb-Event von Karl und Leo Wrenkh anlässlich ihres neuen Kochbuchs mitgemacht, wobei meine Gruppe von der gestrengen Jury zu den SiegerInnen gekürt wurde. Da nun im Mai mein Geburtstag anstand, entschied ich mich, meinen Gewinn einzulösen: ein privates Koch-Event/Catering für zehn Personen mit sechs selbstgewählten Speisen aus dem neuen [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/karl-wrenkh-geburtstag-catering/">Kulinarisches Vollprogramm zum Geburtstag: Rent-a-Wrenkh</a></p>
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											<content:encoded><![CDATA[<p>Letzen Herbst hatte ich ja beim <a href="https://mundschenk.at/wrenkh-glueck-gemeinsam-essen/">Kochwettbewerb-Event von Karl und Leo Wrenkh</a> anlässlich ihres neuen Kochbuchs mitgemacht, wobei meine Gruppe von der gestrengen Jury zu den SiegerInnen gekürt wurde.</p>
<p>Da nun im Mai mein Geburtstag anstand, entschied ich mich, meinen Gewinn einzulösen: ein privates Koch-Event/Catering für zehn Personen mit sechs selbstgewählten Speisen aus dem neuen Kochbuch. Terminplanung,&nbsp;‑reservierung und Menüabsprache funktionierten bestens – nach sorgfältiger Überlegung entschied ich mich für <em>Pommes Frites aus Süßkartoffeln</em>, <em>Asiatisches Filet</em>, <em>Gebratene Zuckererbsen mit Sprossen</em>, <em>Kartoffel-Schwarzkümmel-Samosas</em>, <em>Bretonischen Fischeintopf</em> und als Dessert eine <em>Tarte Tatin</em>.</p>
<p><span id="more-63710"></span></p>
<p>Pünktlich am vereinbarten Samstagabend im Mai traf dann Karl Wrenkh mit seinem Assistenzkoch Limpar Zsolt und samt Materialien bei uns ein. In unserer – zuvor gewissenhaft aufgeräumten und geputzten ;-) – Küche „schlugen sie ihre Zelte auf“ und begannen aus den mitgebrachten Zutaten die geplanten Köstlichkeiten zu zaubern. Und sie kamen super ausgestattet, denn sogar Bier und ein passender Wein (<em>Spitzmühle 2014</em>&nbsp;vom Kloster am Spitz) waren dabei. Leider war die <em>Tarte-Tatin</em>-Bäckerin krankheitsbedingt ausgefallen, und so gab es als Dessert stattdessen Warme Schokoküchlein mit flüssigem Kern, was aber auf jeden Fall ein würdiger Ersatz war.</p>

<figure>
<img fetchpriority="high" decoding="async" width="530" height="663" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/06/karl-wrenkh-530x663.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Karl Wrenkh brät uns Sprossen">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/06/zubereitung-der-zuckerschoten-und-sprossen-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Frisch vom Herd: Zuckerschoten und Sprossen nach Leo &amp; Karl Wrenkh">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/06/limpar-zsolt-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Limpar Zsolt bepinselt die verunglückten Erdäpfel-Schwarzkümmel-Samosas">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/06/missglueckte-erdaepfel-schwarzkuemmel-samosas-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="OLYMPUS DIGITAL CAMERA">
<img decoding="async" width="530" height="424" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/06/probexemplar-der-suesskartoffel-pommes-frites-530x424.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Ein Probe-Süßkartoffel-Pommes-Frites wird fritiert">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/06/probe-suesskartoffel-pommes-frites-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Der Süßkartoffel-Probe-Pommes-Frites auf einer Zeitungsseite">
</figure>\n
<p>Der Küchenmeister und ich hatten ursprünglich geplant, Karl und seinem Co-Koch etwas zur Hand zu gehen, was aber bei dem eingespielten Team nicht notwendig war. Somit hatten wir genug Zeit zur Dokumentation des Abends, z.B. um das schwungvolle Schwenken der Zuckererbsen fotografisch festzuhalten. :-) Neben den Zuckererbsen haben sie noch das Filet rosa gebraten, die Süßkartoffeln frittiert, der Fischeintopf gekocht und die Samosas fertiggestellt. (Wegen eines Transportunfalls wurde aus den Samosas kurzerhand ein Strudel, was zwar die Knusprigkeit etwas beeinträchtigte, aber sonst nicht viel ausmachte.) Während des Kochens blieb auch noch Zeit zu plaudern, über diverse Kochtechniken und Bezugsquellen von guten und hochwertigen Lebensmitteln.</p>
<p>Als dann alles soweit fertig war und die Gäste eintrafen, gab Karl &nbsp;ein kurzes, knackiges Intro, welches Menü uns erwartete. Er servierte sogar vorab einen kleinen Gruß aus der Küche – asiatisch gewürzte Carpaccio-Crostini.</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" id="attachment_63724" class="wp-caption alignleft width-530 size-large icon-7"><img decoding="async" class="size-large wp-image-63724" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/06/apero-crostini-mit-rindsfilet-530x353.jpg" alt="Crostini mit Rindsfilet von Karl Wrenkh" width="530" height="353" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/06/apero-crostini-mit-rindsfilet-530x353.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/06/apero-crostini-mit-rindsfilet-300x200.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/06/apero-crostini-mit-rindsfilet-768x512.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/06/apero-crostini-mit-rindsfilet-960x640.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/06/apero-crostini-mit-rindsfilet-1060x706.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/06/apero-crostini-mit-rindsfilet.jpg 1600w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption id="figcaption_attachment_63724" class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span> Ein spontaner Happen</figcaption></figure>
<p>Und dann ging es auch schon los: bis auf den Fischeintopf und das Dessert kamen alle Speisen gleichzeitig auf den Tisch und alle konnten sich nehmen, was sie mochten. Besonders das feine rosa gebratene <em>Asiatische Filet</em> fand begeisterten Zuspruch. Da war aber eine meiner persönlichen Lieblingsspeisen noch nicht serviert: der <em>Bretonische Fischeintopf</em> war definitiv das Highlight des Abends! Schnell leerte sich die große Schüssel und auch vom Nachschub blieb nichts übrig.</p>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/06/festtisch-mit-vom-glueck-gemeinsam-zu-essen-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Ein festlich gedeckter Tisch mit dem Buch &quot;Vom Glück gemeinsam zu essen&quot; von Leo &amp; Karl Wrenkh">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/06/asiatisches-filet-nach-leo-karl-wrenkh-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="&quot;Asiatisches Filet&quot; nach Leo &amp; Karl Wrenkh mit Sesamöl und Sojasauce mariniert">
<img decoding="async" width="530" height="530" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/06/zuckerschoten-mit-sprossen-nach-leo-karl-wrenkh-530x530.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Gebratene Zuckererbsenschoten mit Sprossen nach Leo &amp; Karl Wrenkh">
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<img decoding="async" width="530" height="379" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/06/suesskarteffel-pommes-frites-nach-leo-karl-wrenkh-530x379.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Süßkarteffel-Pommes-Frites in einer weißen Schüssel">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/06/warmes-schokoladentoertchen-nach-leo-karl-wrenkh-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Ein warmes Schokoladentörtchen auf einem Teller">
</figure>\n
<p>Danach brauchte die Festgemeinde eine kleine Pause bevor die – ebenfalls sehr feinen – Schokoküchlein aufgetischt wurden. Zuerst &nbsp;ein Digéstif! Doch was befindet sich in der ererbten Flasche? Zum&nbsp;Glück konnte&nbsp;Limpar &nbsp;Zsolt uns die ungarische Aufschrift übersetzen: Kirsch, das paßte.</p>
<p>Nach diesem rundum gelungenen Geburtstagsessen werden wir bald einmal das <a href="https://wrenkh-wien.at/site/de/restaurant">Lokal von Karl &amp;&nbsp;Leo</a> besuchen. (Außerdem bin ich schon gespannt auf die 2*3 m große <em>green wall</em>&nbsp;mit Kräutern und Gemüse, die es ab&nbsp;1. August im Kochsalon geben wird).</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/karl-wrenkh-geburtstag-catering/">Kulinarisches Vollprogramm zum Geburtstag: Rent-a-Wrenkh</a></p>
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				<title>Statt Heringsschmaus: Räucherfisch &#038; rote Rüben</title>
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				<pubDate>Tue, 09 Feb 2016 19:17:06 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Küche]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Der klassische Heringsschmaus mit üppigen Mayonnaise-Salaten gehört nicht zu meinen Lieblingseßanlässen. Um sich dem hiesigen katholischen Gepräge &#160;aber zumindest formal&#160;anzupassen, empfehlen wir stattdessen diese „Fastenspeise“, die winterliches Wurzelgemüse mit feinem Räucherfisch (bei uns Saiblingsfilet von biofisch.at) und Sonne verheißenden&#160;Zitronen kombiniert.</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/heringsschmaus-raeucherfisch-rote-rueben/">Statt Heringsschmaus: Räucherfisch &amp; rote Rüben</a></p>
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											<content:encoded><![CDATA[<p>Der klassische Heringsschmaus mit üppigen Mayonnaise-Salaten gehört nicht zu meinen Lieblingseßanlässen. Um sich dem hiesigen katholischen Gepräge &nbsp;aber zumindest formal&nbsp;anzupassen, empfehlen wir stattdessen diese „Fastenspeise“, die winterliches Wurzelgemüse mit feinem Räucherfisch (bei uns <a href="https://biofisch.at/" target="_blank" rel="noopener">Saiblingsfilet von biofisch.at</a>) und Sonne verheißenden&nbsp;Zitronen kombiniert.</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-2 icon-3 icon-6"><img decoding="async" class="size-large wp-image-63495" title="Räucherfisch &amp; rote Rüben" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/02/rote-rueben-mit-raeuchersaibling-meyer-salzzitronen-piemonteser-haselnuessen-530x398.jpg" alt="Rote Rüben mit Räuchersaibling, Meyer-Salzzitronen Piemonteser Haselnüssen und einem Verjus-Olivenöl-Dressing" width="530" height="398" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/02/rote-rueben-mit-raeuchersaibling-meyer-salzzitronen-piemonteser-haselnuessen-530x398.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/02/rote-rueben-mit-raeuchersaibling-meyer-salzzitronen-piemonteser-haselnuessen-300x225.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/02/rote-rueben-mit-raeuchersaibling-meyer-salzzitronen-piemonteser-haselnuessen-768x576.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/02/rote-rueben-mit-raeuchersaibling-meyer-salzzitronen-piemonteser-haselnuessen-960x720.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/02/rote-rueben-mit-raeuchersaibling-meyer-salzzitronen-piemonteser-haselnuessen-1060x795.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/02/rote-rueben-mit-raeuchersaibling-meyer-salzzitronen-piemonteser-haselnuessen.jpg 1600w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure><br>

<p><a href="https://mundschenk.at/heringsschmaus-raeucherfisch-rote-rueben/">Statt Heringsschmaus: Räucherfisch &amp; rote Rüben</a></p>
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				<title>„Werden hier etwa Tiere getötet?“</title>
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				<pubDate>Sat, 16 Aug 2014 19:05:03 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Potpourri]]></category>
		<category><![CDATA[Babette's]]></category>
		<category><![CDATA[Die Pause]]></category>
		<category><![CDATA[Fisch]]></category>
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		<category><![CDATA[Thai]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Niemand lernt in einem Kochkurs kochen. Allein schon die Vorstellung ist absurd. Kochen ist zuallererst Handwerk. (Die Kochkunst im eigentlichen Sinn, wie sie Ferran Adrià und andere Spitzenköchinnen und ‑köche betreiben oder betrieben haben, soll für die folgenden Gedanken außen vor bleiben.) Wie jedes Handwerk ist auch das Küchenhandwerk in Wahrheit nur auf eine Art [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/nutzen-kochkurse/">„Werden hier etwa Tiere getötet?“</a></p>
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											<content:encoded><![CDATA[<p>Niemand lernt in einem Kochkurs kochen. Allein schon die Vorstellung ist absurd. Kochen ist zuallererst Handwerk. (Die Kochkunst im eigentlichen Sinn, wie sie Ferran Adrià und andere Spitzenköchinnen und ‑köche betreiben oder betrieben haben, soll für die folgenden Gedanken außen vor bleiben.) Wie jedes Handwerk ist auch das Küchenhandwerk in Wahrheit nur auf eine Art erlernbar: durch das fortwährende Tun.</p>
<p>Damit möchte ich natürlich nicht ausdrücken, daß das Lernen unter Anleitung den meisten Menschen nicht etwas leichter fällt. Das stimmt zweifellos. Aber auch der Lehrberuf „Koch/Köchin“ besteht eben hauptsächlich aus Tun und der Wiederholung von, ja, auch stumpfsinnigen (manche sagen: meditativen) Tätigkeiten. Nur so kann sich die Routine einstellen, die signalisiert, daß man ein Handwerk wirklich beherrscht. Diese Routine war früher keineswegs auf den professionellen Bereich beschränkt. Während es jedoch vormals fast ausschließlich Frauen waren, die derart fest in die tägliche Essensversorgung eingebunden waren (und es vereinzelt noch sind – mir kommt dazu die türkische Großmutter in den Sinn, die im Akkord Mantı für die Familienfeier formt), hat sich die Beschäftigung mit und in der Küche in Bezug auf die Geschlechter egalisiert: Es findet einfach fast niemand mehr die Zeit, sich täglich in die Küche zu stellen und in entsprechendem Umfang zu kochen.</p>
<p>Daher: In einem der üblichen Kochkurse für den privaten Bedarf lernt niemand kochen (mehrtägige oder gar ‑wöchige Spezialkurse für ausgelernte Köchinnen und Köche sind damit natürlich nicht gemeint). Trotzdem gehe ich gerne in Kochkurse. Warum eigentlich?</p>
<p><span id="more-60332"></span></p>
<h2>Drei Gründe für Kochkurse</h2>
<p>Billig sind sie ja nicht gerade – unter 100, eher 120 Euro für einen drei- bis vierstündigen Abend spielt sich selten etwas ab. Auf den ersten Blick ist das viel Geld, auch wenn eine kurze Kalkulation dies doch recht schnell relativiert. Neben dem reinen Wareneinsatz für Speisen und Getränke sowie der notwendigen Infrastruktur je nach Gruppengröße auch noch mindestens zwei Menschen für die diversen Hilfstätigkeiten (und für das große Aufräumen im Anschluß).</p>
<ol>
<li>Kochkurse als Ersatz für Restaurantbesuche</li>
<li>Kochkurse als „geschützte Werkstatt“</li>
<li>Kochkurse als Hilfe gegen Fernweh</li>
</ol>
<p>In erster Linie ist ein Kochkurs eine Gelegenheit, mit (im besten Fall) netten und am Kochen interessierten Menschen einen geselligen Abend zu verbringen. Quasi ein Restaurantbesuch mit partieller Eigenverantwortung für die Qualität der Speisen. Die undankbaren und langwierigen Tätigkeiten werden einem meist eh abgenommen. (Nebenbei auch einer der Gründe, warum der Erkenntnisgewinn bei Kochkursen oft bescheiden ist. Zuhause hat man ja auch selten eine Küchenbrigade zur Verfügung.) Gewisse Rezeptschritte fallen aus Zeitgründen sowieso aus (z.B. Fleisch marinieren oder Sauerteig ansetzen) und daß alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer alles ausprobieren, geht sich sowieso selten aus. Mit dem Küchenalltag hat so eine Kurssituation also recht wenig gemein.</p>
<p>Der erste Grund bedarf also, so denke ich, keiner weiteren Erläuterung. Doch was hat es mit dem zweiten und dritten Punkt auf sich? Hier muß ich etwas weiter ausholen.</p>
<hr>
<h2>Unheimliche Ingredienzien</h2>
<p>Kochkurse sind jedenfalls eine gute Möglichkeit, in einem „geschützten“ Umfeld mit unbekannten, ungewöhnlichen oder „unheimlichen“ Zutaten zu experimentieren. Dafür eignen sich natürlich nicht alle Kurse gleichermaßen. Je nach Vorwissen und kulinarischer Sozialisation unterscheidet sich individuell, welche Ingredienzien für jemand unvertraut sind. Bei mir waren es in den letzten beiden Jahren drei Kochkurse, die ich explizit aus diesem Grund besucht habe:</p>
<ul>
<li>„Schalen- und Krustentiere“ (<a href="http://www.diestadtspionin.at/interviews/pernstich.php" target="_blank" rel="noopener">Nathalie Pernstich</a>, <a href="https://babettes.at/" target="_blank" rel="noopener">Babette’s</a>, Dezember 2012)</li>
<li>„Innereien – auf Herz und Niere geprüft!“ (<a href="http://www.bittermann-vinarium.at/adi_bittermann-3477" target="_blank" rel="noopener">Adi Bittermann</a>, <a href="https://kochkurse.ichkoche.at" target="_blank" rel="noopener">ichkoche.at</a>, März 2013)</li>
<li>„Fisch und Meeresfrüchte“ (<a href="https://www.ichkoche.at/aaron-waltl-ichkoche-kochschule-artikel-2979" target="_blank" rel="noopener">Aaron Waltl</a>, ichkoche.at, August 2013)</li>
</ul>
<p>Nicht selbsterklärend genug? OK, dann also hier die <em>Reader’s Digest</em>-Fassung der Kurse.</p>
<h3>Fallbeispiel 1: Schalen- und Krustentiere</h3>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/02/teilnehmerinnen-des-kochkurses-schalen-und-krustentiere-bei-babette-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Teilnehmerinnen des Kochkurses &quot;Schalen- und Krustentiere&quot; bei Babette's">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/02/dramatis-personae-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Im Vordergrund Nathalie Pernstich mit einem Hummer, im Hintergrund Luisa Schrammel">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/02/austern-oeffnen-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Nathalie Pernstich öffnet eine Auster">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/02/luisas-auster-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Luisa Schrammel hat ihre erste Auster geöffnet">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/02/gekochter-hummer-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Ein gekochter Hummer wird aus dem Kochtopf gehoben">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/02/flusskrebse-landen-im-kochtopf-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Lebende Flußkrebse werden in einen Topf mit sprudelnd kochender Court-bouillon geworfen.">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/02/oktopus-zerteilen-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Der Oktopus wird mit dem Messer zerteilt">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/02/hinterleib-eines-eiertragenden-hummerweibchens-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Hinterleib eines eiertragenden Hummerweibchens">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/02/hummerschalen-flambieren-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Hummerschalen werden einem Kupferkessel flambiert">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/02/offener-raviolo-mit-geschmortem-oktopus-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Die offenen Ravioli mit geschmortem Oktopus auf weißen Tellern angerichtet">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/02/meeresfruechtekekse-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Keksausstecher in Form von Meeresfrüchten: Oktopus, Seestern, Hummer, Fisch">
</figure>\n
<p>Es gibt Kochkurse, da sollte man die eigenen Erwartungen besser vorab überprüfen, sonst ergeht es einem wie einer Teilnehmerin, die bei den „Schalen- und Krustentieren“ nach einem Blick auf den Tageseinkauf leicht indigniert in die Runde fragte, ob hier denn etwa Tiere getötet würden? Uh-oh. In der Tat waren alle Austern, die zu öffnen wir lernten, noch am Leben (und wir sind das daher auch bis heute). Auch die Hummer und Flußkrebse kamen nach alter französischer Tradition lebend in den Topf. (<a href="http://cookingissues.com/2012/07/04/how-to-become-a-seafood-anesthesiologist-and-kill-your-4th-of-july-lobster/" target="_blank" rel="noopener">Warum andere Tötungsmethoden wahrscheinlich auch geschmacklich besser sind, hat Dave Arnold vor einiger Zeit in einem <em>Cooking Issues</em>-Beitrag beschrieben.</a>) Nur der Oktopus, der war tiefgefroren. (Also eventuell doch Paul, die Krake. Bei Tiefkühlkost weiß man ja nie so genau …)</p>
<h3>Fallbeispiel 2: Innereien</h3>

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<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/06/kalbsbries-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Rohes Kalbsbries">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/06/vorgekochtes-beuschel-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Eine Scheibe vorgekochtes, gepreßtes Beuschel">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/06/messerrolle-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Messerrolle">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/06/adi-bittermann-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Adi Bittermann erklärt uns die Innereinküche.">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/06/kutteln-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Adi Bittermann schneidet Kutteln">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/06/kutteln-in-sauce-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Kutteln in Sauce">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/06/kalbsbries-mit-spargel-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Kalbsbries mit Spargel">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/06/beuschelpalatschinken-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Beuschelpalatschinken">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/06/rohe-kalbsleber-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="In feine Scheiben geschnittene rohe Kalbsleber auf einem Schneidbrett, daneben ein großes Küchenmesser">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/06/kalbsnieren-werden-arrosiert-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Kalbsnieren werden in der Pfanne arrosiert">
<img decoding="async" width="530" height="298" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/06/adi-bittermann-schneidet-angebratene-kalbsnieren-auf-530x298.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Adi Bittermann schneidet angebratene Kalbsnieren auf">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/06/stierhoden-vakuumiert-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Vakuumierte Stierhoden">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/06/halbierte-stierhoden-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Halbierte Stierhoden">
<img decoding="async" width="530" height="530" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/06/stierhoden-im-wok-530x530.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Stierhoden als Tofu-Ersatz im Wok">
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<p>Ich bin der Meinung, man sollte alles zumindest einmal gegessen haben. Bei manchen Gerichten liegt die Betonung allerdings auf dem <em>einmal</em>. Für alle, die diese <a title="Im Freyenstein zählen die inneren Werte" href="https://mundschenk.at/innereien-freyenstein/">Reise ins Innere eines Tieres</a> noch vor sich haben: Grauslichkeit spielt sich nur im Kopf ab. Abschalten, kosten, und erst hinterher wieder daran denken, was das jetzt eigentlich genau war. Nur weil etwas eine traditionelle Spezialität ist, muß es nicht unbedingt prickelnd schmecken. Umgekehrt verbirgt sich hinter manchem Arme-Leute-Essen (oder, ebenfalls oft gehört: Hundefutter) eine schmackhafte Delikatesse. Grillmeister Adi Bittermann ist in seinem Wirtshaus in Göttlesbrunn auch als Spezialist für die inneren Werte des Tieres bekannt.</p>
<p>Hier also meine persönlichen Notizen: Kalbsniere muß nicht sein. Außer zäh hauptsächlich zäh (was dafür spricht, daß sie ausreichend gewässert war, sonst kann einem da auch ein dezentes <em>pipi de chat</em> entgegenduften). Bries: Dafür würde ich das Kalb auch eigenhändig schlachten. Eindeutig meine liebste Innerei – ich find’s einfach unfaßbar gut. Hirn ist ganz nett, aber nicht extrem geschmacksintensiv. Selbiges gilt für Kutteln. Eh OK, aber den <em>hype</em> darum kann ich nicht nachvollziehen. Schmecken halt nach der jeweiligen Sauce. Stierhoden – der Tofu des Rinds. Sowohl geschmacklich wie von der Konsistenz her. Verzichtbar. Beuschel und Herz, <em>I like</em>. Ordentlich putzen ist halt wichtig, aber das gilt eh für alle Innereien. War da noch was? Ah ja, die Leber. Eine Haßliebe. Mir wird der Geschmack schnell zu penetrant, ein paar Bissen können schon sehr, sehr gut sein, wenn die Leber nicht zu Tode gebraten wurde. Generell ziehe ich die Geflügelvariante vor.</p>
<h3>Fallbeispiel 3: Fisch</h3>

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<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/aaron-waltl-erklaert-die-anatomie-eines-pulpo-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Aaron Waltl erklärt die Anatomie eines Pulpo">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/fuenf-frische-fische-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Fünf frische Fische auf einem Küchentuch">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/filetieren-eines-saiblings-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Filetieren eines Saiblings">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/filetieren-eines-steinbutts-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Filetieren eines Steinbutts">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/ceviche-marinieren-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Wolfsbarschfilets werden mit Limettensaft und Chili mariniert">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/ceviche-kleinschneiden-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Die fertig &quot;gegarten&quot; Wolfsbarschfilets werden in mundgerechte Stücke geschnitten">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/gegarter-pulpo-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Ein gekochter Pulpo und verschiedene Gemüsereste in einem Plastiksieb">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/miesmuscheln-mit-weissbrot-und-chilioel-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Miesmuscheln mit Weißbrot und Chiliöl">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/surf-turf-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Spießchen mit Kalbstafelspitz und Garnelen, Marillen-Thymian-Chutney, gegrillter Erdäpfelsalat">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/calamaretti-im-wok-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Calamaretti brutzeln im Wok">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/gebratene-calamaretti-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Gebratene Calamaretti">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/calamaretti-gegrillte-wassermelone-rote-rueben-salat-wasabi-dressing-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Calamaretti, gegrillte Wassermelone, Rote-Rüben-Salat, Wasabi-Dressing">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/saiblings-und-forellenfilet-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Ein Saiblings- und ein Forellenfilet, Thymian, und eine halbe Knoblauchknolle werden in einer Pfanne gebraten">
<img decoding="async" width="530" height="530" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/zitrone-zum-fisch-530x530.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Eine Zitrone wird über zwei gebratenen Fischfilets ausgequetscht.">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/oktopusarme-in-einer-gusseisenpfanne-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Oktopusarme werden in einer Gußeisenpfanne gebraten">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/03/gegrillter-pulpo-pfirsich-mozarella-salat-mojito-pesto-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Gegrillter Pulpo, Pfirsich-Mozarella-Salat, Mojito-Pesto">
</figure>\n
<p>Aaron Waltl legt großen Wert darauf, daß tatsächlich alle Arbeitsschritte im Kurs geübt werden können. „Wir haben noch genug da, alle sollen das einmal ausprobieren können!“, fordert er uns zum Filetieren eines Steinbutts auf. Platz ist im Kochstudio von ichkoche.at glücklicherweise genügend und auch ordentlich scharfe Messer (Wüsthof) gibt es in ausreichender Anzahl. Neben den einheimischen Klassikern Forelle und Saibling wagten wir uns auch an das Filetieren von Plattfischen (der schon erwähnte Steinbutt und, wenn ich mich recht erinnere, auch Scholle).</p>
<p>Erfreulich weltläufig ging es auch weiter: Zusätzlich zum hierorts verbreiteten Braten und Räuchern standen auch „exotischere“ Zubereitungsmethoden wie <em>ceviche</em> (an sich roher Fisch wird dünn aufgeschnitten – meist mit Chili – in Limettensaft mariniert wodurch er eine „gegarte“ Konsistenz erhält, da die Eiweiße aufgrund der Säure des Zitrussafts denaturiert werden) auf dem Lehrplan.</p>
<hr>
<h2>Schnuppern in fremde(n) Küchen</h2>
<p>Einen dritten Grund für beziehungsweise eine dritte Kategorie von besuchenswerten Kochkursen will ich nicht verschweigen: Das Kennenlernen neuer Küchen. Logisch, am besten tut man das in der jeweiligen Weltgegend, aber das kann man sich halt nicht in jeder Lebenssituation (oder für jede Weltgegend) leisten. Außerdem: Mehr als allenfalls ein kurzer Blick in die Küche gelingt im Urlaub selten, oder?</p>
<p>Auch für diesen dritten Aspekt habe ich ein Beispiel aus dem letzten Jahr parat. In den Genuß von <a title="Olivenöl und Thai-​Küche in der Kochwerkstatt 7" href="https://mundschenk.at/olivenoel-thai-kochwerkstatt-7/">Wolfgang Krivanec‘ südostasiatischer Küche</a> bin ich ja schon 2012 gekommen, letztes Jahr war ich dann auch zu einem entsprechenden Kochkurs in die damalige Kochwerkstatt 7 (jetzt: <a href="http://web.archive.org/web/20160313130952/http://www.diepause.at/kochstudio/" target="_blank" rel="noopener">Die Pause</a>) eingeladen. Wolfgang hat mehrere Jahre in Thailand gelebt und gearbeitet, hält aber glücklicherweise wenig von übertriebenem Authenzitätsgetue à la „wenn ich diese spezielle Thai-Gemüsesorte nicht bekomme, muß ich leider das ganze Essen absagen“. Klar also, daß die Currypasten im Thermomix entstehen – der Mörser kommt nur für den Papaya-Salat zum Einsatz.</p>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/06/zutaten-fuer-curry-paste-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Die Zutaten für eine Thai-Curry-Paste: rote und grüne Chili, Ingwer, Galgant, Zitronengras, Knoblauch">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/06/zutaten-fuer-curry-paste-im-thermomix-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Zutaten für Curry-Paste im Thermomix">
<img decoding="async" width="530" height="530" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/06/vietnamesische-fruehlingsrolle-530x530.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Wolfgang Krivanec rollt ein Reisblatt zu einer vietnamesischen Frühlingsrolle.">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/06/wolfgang-krivanec-richtet-an-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Wolfgang Krivanec richtet die vietnamesischen Frühlingsrollen an">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/06/gehackte-erdnuesse-gehoeren-dazu-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Die Vollendung der Frühlingsrolle: gehackte Erdnüsse">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/06/salat-aus-roher-papaya-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Salat aus roher Papaya wird im Mörser gestampft.">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/06/wolfgang-krivanec-hackt-pak-choi-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Wolfgang Krivanec hackt Pak-choi">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/06/thailaendische-fischbaellchen-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Rohe Thailändische Fischbällchen">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/06/fischbaellchen-frittiert-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Fischbällchen mit Reisnudeln">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/06/reis-im-reiskocher-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Reis im Reiskocher">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/06/eine-leichte-curry-sauce-zum-weissen-spargel-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Eine leichte Curry-Sauce zum weißen Spargel">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/06/penang-curry-mit-beiriedschnitte-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Eine Schüssel Panang-Curry mit Beiriedschnitte">
</figure>\n
<p>Aufgrund der relativ kleinen Gruppe (ich finde ja sieben oder acht Menschen ideal – mehr ist nur für die Veranstalterinnen und Veranstalter gut) war genügend Zeit fürs Ausprobieren und Nachfragen. Abgesehen von den wichtigsten Grundlagen der Curry-Pastenbereitung und des Frühlingsrollenfaltens, nahm ich auch einige überraschende Erkenntnisse mit: Wer hätte zum Beispiel gedacht, daß Spargel durchaus eine (leichte) Curry-Sauce verträgt? Und zuviel Fischsauce kann man auch kaum verwenden. Die süß-scharf-sauer-salzige Vielfalt machte jedenfalls Lust auf mehr – und selbst die zarten Reispapierblätter sind schließlich gar nicht so schwer handzuhaben, wie es am Anfang aussieht. (Und falls wer Hunger bekommen hat: Im Juni hat Wolfgang endlich ein eigenes Lokal eröffnet, das <a href="http://www.okra1020.com" target="_blank" rel="noopener">Okra in der kleinen Pfarrgasse im 2. Bezirk</a>. Feine Ramen, Maki und ein Holzofen für allerlei Experimente erwarten die Besucherinnen und Besucher. Reservierung empfohlen.)</p>
<h2>Conclusio</h2>
<p>In einen Kochkurs, um kochen zu lernen? Nimmermehr. Nutzbringend sind Kochkurse genau dann, wenn man die eigene kulinarische Komfortzone verläßt und sich auf neue Zutaten, neue Küchen, neue Geschmackskombinationen einläßt.</p>
<hr>
<p><em>Zum Kurs „Fisch und Meeresfrüchte“ von ichkoche.at und zu Wolfgang Krivanec‘ Thai-Kochkurs war ich als Blogger eingeladen. Alle anderen erwähnten Kochkurse habe ich privat besucht und bezahlt.</em></p>
<p><a href="https://mundschenk.at/nutzen-kochkurse/">„Werden hier etwa Tiere getötet?“</a></p>
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											</item>
											<item>
				<title>Frühstücken wie Gott in Frankreich</title>
				<link>https://mundschenk.at/fruehstueck-mittagessen-brasserie-santner/</link>
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				<pubDate>Sat, 01 Jun 2013 21:02:15 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Lokalbesuch]]></category>
		<category><![CDATA[Brasserie Santner]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Einkaufsbummel in Graz. Vorsichtshalber relativ früh, damit auch das Auto noch ein Platzerl findet. Nachdem heute das größte Kleinformat der Welt sein Stadtfest feierte, mußten wir auf Nummer sicher gehen. Relativ früh (also vor zehn) heißt auch: Vor dem Frühstück. Was liegt also näher, als das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden und das französische [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/fruehstueck-mittagessen-brasserie-santner/">Frühstücken wie Gott in Frankreich</a></p>
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											<content:encoded><![CDATA[<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-5"><img decoding="async" class="wp-image-10567 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/brasserie-santner-von-aussen-150x150.jpg" alt="Die Brasserie Santner von außen" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/brasserie-santner-von-aussen-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/brasserie-santner-von-aussen-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Einkaufsbummel in Graz. Vorsichtshalber relativ früh, damit auch das Auto noch ein Platzerl findet. Nachdem heute das größte Kleinformat der Welt sein Stadtfest feierte, mußten wir auf Nummer sicher gehen. Relativ früh (also vor zehn) heißt auch: Vor dem Frühstück. Was liegt also näher, als das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden und das französische Frühstück in der <a href="http://web.archive.org/web/20160109091227/http://brasserie-santner.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Brasserie Santner</a> auszuprobieren?
<p>Die Abendkarte hatten wir ja schon zweimal zu unserer großen Zufriedenheit durchprobiert (wobei das aktuelle Menü mit Taschenkrebstartare/Flußkrebs/Froschschenkel/Zitronengelée und <em>Côte de bœuf</em>/Rindswangerlragout/<em>beef tartare</em>/gefüllter Erdapfel – die Froschschenkel übrigens aus französischer Zucht, bevor es Proteste hagelt – sehr verlockend klingt, beim nächsten Grazbesuch planen wir einen Abend ein!). Diesmal also das Frühstück.</p>
<p><span id="more-10546"></span></p>
<h2>Ein geplantes Frühstück …</h2>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-3 icon-6"><img decoding="async" class="wp-image-10557 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/brotkorb-und-marmeladen-150x150.jpg" alt="Ein Brotkorb und einige Marmeladen von &quot;Jamsession&quot;" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/brotkorb-und-marmeladen-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/brotkorb-und-marmeladen-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Wir hatten einen Tisch reserviert, aber nach dem Fenstertag wäre das offenkundig nicht nötig gewesen (an regulären Samstagen hingegen schon). Das Gebäck (hausgemachtes <em>Brioche</em> sowie <a href="https://www.hofbaeckerei.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Baguette</em> und <em>Croissants</em> von der Hofbäckerei Edegger-Tax</a>) steht bereits am Tisch, ebenso eine Auswahl Marmeladen von <a href="http://www.jamsession.co.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jamsession</a>. Die Frühstückskarte geht von „schnell“ über „klein“ und „mittel“ bis „groß“, außerdem als Extras gebratenes Gemüse mit Olivenöl und Kräutern oder Joghurt-Topfen-<em>Crème</em> mit frischen Früchten.
<p><em>Le grand</em> für zwölf Euro umfaßt:</p>
<ul>
<li>Tee oder Kaffee,</li>
<li>ein Glas frischgepreßten Orangensaft,</li>
<li>Gebäck mit Butter und einem Gläschen Marmelade,</li>
<li>wahlweise <em>charcuterie</em>, Käse oder Fisch, und</li>
<li>ein <em>œuf en cocotte</em>, Spiegelei mit Speck oder <em>omelette</em> (nach Wunsch gefüllt).</li>
</ul>
<p>Wir entschieden uns naturgemäß für das große Frühstück, mit Käse und <em>œuf en cocotte</em> für <a href="https://mundschenk.at/author/mave/">die Gärtnerin</a>, mit Fisch und <em>omelette</em> mit Gemüse für mich. Serviert wird etappenweise. Unsere Heißgetränke standen nach wenigen Minuten am Tisch, bald gefolgt vom Käse- und Fischteller. Die Eiergerichte sind als letztes dran – an sich eh klar, in fünf Minuten geht sich ein frisches <em>œuf en cocotte</em> einfach nicht aus. Uns hat die Reihenfolge jedenfalls nicht gestört.</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-7"><img decoding="async" class="wp-image-10561 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/fruehstueckskaeseteller-530x353.jpg" alt="Käseteller: Fromage du Curé, Brie affiné, Petit bleu, Abondance mit Fliederblütengelée" width="530" height="353" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/fruehstueckskaeseteller-530x353.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/fruehstueckskaeseteller-300x200.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/fruehstueckskaeseteller-768x512.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/fruehstueckskaeseteller-960x640.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/fruehstueckskaeseteller-1060x706.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/fruehstueckskaeseteller.jpg 2048w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-4 icon-8"><img decoding="async" class="wp-image-10562 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/fischteller-gebeizter-lachs-thunfischaufstrich-raeucherlachs-frischkaese-roellchen-150x150.jpg" alt="Fischteller: gebeizter Lachs, Thunfischaufstrich, Räucherlachs-Frischkäse-Röllchen" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/fischteller-gebeizter-lachs-thunfischaufstrich-raeucherlachs-frischkaese-roellchen-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/fischteller-gebeizter-lachs-thunfischaufstrich-raeucherlachs-frischkaese-roellchen-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Die Käse waren reif, aber nicht „zu arg“ für ein Frühstück. Dreimal Kuh, einmal Ziege, dazu Fliederblütengelée. Interessanterweise war dabei nicht der Blauschimmelkäse, sondern der Hartkäse der kräftigste Vertreter. Der Fischteller beinhaltete hausgebeizten Lachs, Thunfischaufstrich und ein Räucherlachs-Frischkäse-Röllchen. Diese Reihenfolge sollte man auch beim Verzehr einhalten, gegen den kräftig gewürzten Thunfisch und das Räucheraroma hat der gebeizte Lachs einfach kein Leiberl.
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-3 icon-9"><img decoding="async" class="wp-image-10564 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/oeuf-en-cocotte-150x150.jpg" alt width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/oeuf-en-cocotte-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/oeuf-en-cocotte-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-5 icon-10"><img decoding="async" class="wp-image-10563 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/omelette-mit-gemuese-150x150.jpg" alt="Omelette mit Gemüse gefüllt" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/omelette-mit-gemuese-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/omelette-mit-gemuese-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Eine persönliche Geschmacksoffenbarung war für mich die bestellte Eierspeise. Für die Gärtnerin dürfen ja bei keinem Sonntagsfrühstück die zwei weichgekochten Frühstückseier fehlen, aber ich mag Ei generell nur in verarbeiteter Form. Tiramisu, Schnitzelpanier, <em>Meringue</em>, fein gehackt in einer <em>Vinaigrette</em>, OK. Auch gezuckerten Eischnee nehme ich gerne, oder <em>Crème anglaise</em>. Weichgekochte Eier, hartgekochte Eier, Rührei, Eierspeis und was sonst noch an derartigen Gerichten geben mag – bäh! Einzig ein pochiertes Ei <em>en meurette</em> oder ein schön gebratenes Spiegelei findet bei mir für gewöhnlich Gnade. Aber hey, ich will ja alles probieren, auch wenn ich’s aus Prinzip nicht mag. Ekel ist ja grundsätzlich nur kulturelle Prägung. Manchmal erlebt man dabei schöne Überraschungen.
<p>So wie hier: Außen zart angebraten, gut gewürzt mit einer sanften Schärfe, innen crèmig mit fein gewürfeltem, bißfestem Gemüse. Oh ja!</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-11"><img decoding="async" class="wp-image-10566 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/omelette-mit-gemuese-angeschnitten-530x353.jpg" alt="Angeschnittenes Omelette mit Gemüse gefüllt" width="530" height="353" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/omelette-mit-gemuese-angeschnitten-530x353.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/omelette-mit-gemuese-angeschnitten-300x200.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/omelette-mit-gemuese-angeschnitten-768x512.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/omelette-mit-gemuese-angeschnitten-960x640.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/omelette-mit-gemuese-angeschnitten-1060x706.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/omelette-mit-gemuese-angeschnitten.jpg 2048w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Zufällig ist unser Frühstücksbesuch auf den ersten Geburtstag der Brasserie Santner gefallen und nachdem am Vormittag wie schon erwähnt eher wenig los war, lud uns Patron Gernot Santner zur Feier des Tages noch auf ein Glas Crémant ein. (OK, er hat uns auch wiedererkannt – die Kamera ist halt doch auffälliger als angenommen.) Jedenfalls stießen wir auf diesen Anlaß doch gerne an! Und eine gute Gelegenheit, dem Chef ein paar Fragen zu stellen. Unter anderem die nach der Herkunft des Eis, <em>pardon</em>, der Eier (ja, wir klauen schamlos bei Euch, <a href="https://www.diefruehstueckerinnen.at/ueber-uns/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">liebe Frühstückerinnen</a>!).
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail"><img decoding="async" class="wp-image-10573 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/meringue-mit-erdbeeren-unter-cloche-150x150.jpg" alt="Ein Meringuekuchen mit Erdbeeren unter einer Cloche" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/meringue-mit-erdbeeren-unter-cloche-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/meringue-mit-erdbeeren-unter-cloche-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Das mit den Eiern war dann gleich ein bisserl ein umfangreicheres Thema. Vom Konzept her sollten es nämlich eigentlich die bunten <a href="https://web.archive.org/web/20180315193841/http://www.tonis.at/de/produkte/babette.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Babette“-Eier von Toni Hubmann</a> sein. Nur sind die derzeit nicht – oder jedenfalls nicht in ausreichender Menge – verfügbar. Also gibt’s einstweilen in der Brasserie Santner nur die „gewöhnlichen“ Freilandeier von Toni’s. Ein bißchen schade, daß es keine Bio-Eier sind, aber hoffentlich gibt’s bald wieder genügend „Babette“ (zumindest laut „Toni’s“-<em>Homepage</em> gibt’s die nämlich nur in Bio-Qualität)!
<p>Insgesamt haben wir fast eine ganze Stunde verquatscht. Ungeplant fragten wir dann noch, ob wir für ein spätes Mittagessen (es war ja schon knapp nach 12 Uhr) noch einen Tisch bekommen könnten? Kein Problem, meinte Gernot Santner und so verabschiedeten wir uns erst einmal für etwa eineinhalb Stunden ;-).</p>
<h2>… und ein spontanes Mittagessen</h2>
<p>Als wir dann gegen halb zwei ins Lokal zurückkehrten (die Wege in der Grazer Innenstadt sind ja glücklicherweise recht kurz), brummte das Mittagsgeschäft. Ohne unsere kurzfristige Reservierung wären wir eher nicht zu unserem Mittagsmenü gekommen. So aber war ein kleiner Tisch (fast wie in Paris!) schon für uns gedeckt (inkl. Brotkorb, anders als am Abend ohne <em>couvert</em>). Die große Karte wird nur am Abend angeboten, zu Mittag gibt neben einigen Salaten immer die aus aus Frankreich bekannte <em>formule midi</em>, also Suppe, Hauptspeise und Dessert, um (wie wir finden) wohlfeile 11,20 Euro. Zusätzlich hat man beim Tagesteller die Wahl zwischen Fisch oder Fleisch (außer am letzten Freitag im Monat, da wird der Fischgang durch <em>Bouillabaisse</em> ersetzt und ist etwas teurer). Wer keinen so großen Hunger hat, kann sich auch für zwei nach Belieben kombinierte Gänge um knapp unter 10 Euro entscheiden.</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2"><img decoding="async" class="wp-image-10568 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/sellerieschaumsuppe-150x150.jpg" alt="Sellerieschaumsuppe" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/sellerieschaumsuppe-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/sellerieschaumsuppe-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Nachdem uns <em>croque-monsieur</em> nicht so anlachte, entschieden wir uns beide für die Menüvariante mit dem Tagesfisch (Wolfsbarschfilet auf Spargelragout). Angekündigt wurden uns dazu eine Sellerieschaumsuppe und als Nachtisch eine der verfügbaren Tartes. Die Sellerieschaumsuppe kam als ordentliche Schüssel und sehr heiß daher. Nicht <em>fancy</em>, aber sehr gut und nicht (wie in Österreich so oft) durch Obersorgien beschwert.
<p>Die Hauptspeise hatte dann wieder dieses gewisse <em>Je ne sais quoi</em>: Mit Haut knusprig gebratenes Wolfsbarschfilet, ein feines Ragout aus Spargel und Lauch (oder jedenfalls einem Vertreter der <em>allium</em>-Familie) und leicht salzigen grünen Sprossen, die uns später als <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Queller" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Salicorn</em></a> vorgestellt wurden. Alles umspielt von einem wohlschmeckenden Schaum auf Weißweinbasis und begleitet von kleinen krokettenähnlichen Bällchen aus Erdäpfelmasse. (Das zusätzliche Stückchen Seeteufel gehörte wohl nicht zur Standardausstattung und soll daher nicht in die Bewertung einfließen.)</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-3"><img decoding="async" class="wp-image-10574 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/wolfsbarschfilet-und-seeteufel-auf-spargelragout-mit-salicorn-und-kroketten-530x353.jpg" alt="Wolfsbarschfilet (und Seeteufel) auf Spargelragout mit Salicorn und Kroketten" width="530" height="353" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/wolfsbarschfilet-und-seeteufel-auf-spargelragout-mit-salicorn-und-kroketten-530x353.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/wolfsbarschfilet-und-seeteufel-auf-spargelragout-mit-salicorn-und-kroketten-300x200.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/wolfsbarschfilet-und-seeteufel-auf-spargelragout-mit-salicorn-und-kroketten-768x512.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/wolfsbarschfilet-und-seeteufel-auf-spargelragout-mit-salicorn-und-kroketten-960x640.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/wolfsbarschfilet-und-seeteufel-auf-spargelragout-mit-salicorn-und-kroketten-1060x706.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/wolfsbarschfilet-und-seeteufel-auf-spargelragout-mit-salicorn-und-kroketten.jpg 2048w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-4"><img decoding="async" class="wp-image-10570 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/schokoladentarte-mit-erdnussbutter-eis-und-schaum-150x150.jpg" alt="Schokoladentarte mit Erdnussbutter, Eis und ?-Schaum" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/schokoladentarte-mit-erdnussbutter-eis-und-schaum-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/schokoladentarte-mit-erdnussbutter-eis-und-schaum-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Die Nachspeisen hätte es da gar nicht mehr gebraucht, wir wären mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis auch schon so zufrieden gewesen. Nachspeisen? Ja, denn wir erhielten zwei unterschiedliche Tarte-Stücke, einmal (dunkle) Schokolade und einmal Nougat. Wie man auf den Bildern sieht, waren da aber auch noch ein paar andere Komponenten am Teller: Erdnußbutter, ein fruchtiges Himbeereis, Milchschaum … Ja, auch das Mittagsmenü in der Brasserie Santner weiß zu gefallen! Nicht so nobel wie am Abend, aber im besten Sinne preiswert. Das wünschen wir uns noch viele Jahre!
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-5"><img decoding="async" class="wp-image-10571 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/nougattarte-mit-erdnussbutter-eis-und-schaum-530x353.jpg" alt="Nougattarte mit Erdnußbutter, Eis und ?-Schaum" width="530" height="353" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/nougattarte-mit-erdnussbutter-eis-und-schaum-530x353.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/nougattarte-mit-erdnussbutter-eis-und-schaum-300x200.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/nougattarte-mit-erdnussbutter-eis-und-schaum-768x512.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/nougattarte-mit-erdnussbutter-eis-und-schaum-960x640.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/nougattarte-mit-erdnussbutter-eis-und-schaum-1060x706.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/nougattarte-mit-erdnussbutter-eis-und-schaum.jpg 2048w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p><a href="https://mundschenk.at/fruehstueck-mittagessen-brasserie-santner/">Frühstücken wie Gott in Frankreich</a></p>
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				<title>Ein Fest für die Fische: Bouillabaisse</title>
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				<pubDate>Thu, 14 Jun 2012 23:47:29 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
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									<description><![CDATA[<p>Nachdem nun das Schlafdefizit vom letzten Wochenende halbwegs abgebaut ist (und auch meine Wohnung nur noch ganz leicht nach Fisch riecht, obwohl das Fest ja ganz woanders stattgefunden hat), wird es Zeit für einen kurzen&#160;Bericht. Auf eGullet läuft gerade ein hitziger Thread über People who just can’t get a meal ready on time und ich [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/fest-fuer-fische-bouillabaisse/">Ein Fest für die Fische: Bouillabaisse</a></p>
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											<content:encoded><![CDATA[<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-3 icon-6"><img decoding="async" class="wp-image-469 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/22-menuekarte-150x150.jpg" alt="Die Menükarte zum Festmahl" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/22-menuekarte-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/22-menuekarte-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit"></span></figcaption></figure>Nachdem nun das Schlafdefizit vom letzten Wochenende halbwegs abgebaut ist (und auch meine Wohnung nur noch ganz leicht nach Fisch riecht, obwohl das Fest ja ganz woanders stattgefunden hat), wird es Zeit für einen kurzen&nbsp;Bericht. Auf eGullet läuft gerade ein hitziger Thread über <em><a href="https://forums.egullet.org/topic/142948-people-who-just-cant-get-a-meal-ready-on-time/" target="_blank">People who just can’t get a meal ready on time</a></em> und ich überlege, ob das für uns auch gelten würde. Ich meine, nur weil die Nachspeise selten vor Mitternacht serviert wird, sind wir doch nicht unpünktlich?
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-7"><img decoding="async" class="wp-image-450 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/03-fischhaendler-1-150x150.jpg" alt="Abwiegen eines Steinbutts beim Fischhändler" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/03-fischhaendler-1-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/03-fischhaendler-1-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/tina/">Die Weinhauerin</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Die Weinhauerin und ich haben uns letzten Freitag schon zu Mittag getroffen, um Edelfische für den Hauptgang zu besorgen. Angenehmerweise haben uns die Leute von Eishken Estate gleich die ausgesuchten Exemplare (je nachdem) entschuppt oder gehäutet und filetiert. Die Karkassen gab’s dann extra mit, für den <a title="Gone Fishing" href="https://mundschenk.at/fischfond-im-druckkochtopf/">nächsten Versuch</a>. Irgendwann klappt der Fischfond auch <em>sous-vide</em>. Bei mir zuhause haben wir dann die <em>rouille</em> (quasi eine mit Fischfond und Weißbrot gestreckte Knoblauchmayonnaise) und eine Sauce aus gegrilltem Paprika gemacht und die Jakobsmuscheln das erste Mal gegart (im Wasserbad, wie sonst).
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-4 icon-8"><img decoding="async" class="wp-image-453 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/06-glaeser-150x150.jpg" alt="Weingläser" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/06-glaeser-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/06-glaeser-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit"></span></figcaption></figure><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-3 icon-9"><img decoding="async" class="wp-image-456 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/09-scampi-roh-150x150.jpg" alt="Rohe Scampie auf einem Teller aufgestapelt" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/09-scampi-roh-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/09-scampi-roh-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit"></span></figcaption></figure>Während die dann abkühlen durften bei den noch tiefgefrorenen <em>Scampi</em>, hab ich meine sieben Sachen zusammengepackt und, OK, noch ein bißchen gebloggt. Wir waren aber sicher noch vor fünf an unserer Ziellokation. Laut Einladung war die Kochshow für 18 Uhr angesetzt, aber bis alle da sind und die ersten Gin &amp; Tonics getrunken und die erste Flasche Cava geleert ist … Ja, ich geb’s zu, wesentlich vor sieben werden wir mit der Zubereitung der <em>Scampi</em> nicht begonnen haben. Blanchieren, kalt abschrecken, und dann drei Minuten auf jeder Seite bei hoher Hitze (wirklich hoher Hitze, ich hätte uns als Gastgeber vor lauter Qualm längst rausgeschmissen) gebraten. Aber ohne Pyrolyse halt kein Grillaroma ;-) Den Jakobsmuscheln erging es daneben ähnlich, nur etwas kürzer. Hier wurde im Akkord gearbeitet! Hat sich aber gelohnt :-)
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-2 icon-5 icon-10"><img decoding="async" class="wp-image-463 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/16-scampi-und-jakobsmuschel-530x252.jpg" alt="Scampi und Jakobsmuschel mit Zucchinistreifen angerichtet" width="530" height="252" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/16-scampi-und-jakobsmuschel-530x252.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/16-scampi-und-jakobsmuschel-300x143.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/16-scampi-und-jakobsmuschel-768x366.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/16-scampi-und-jakobsmuschel-960x457.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/16-scampi-und-jakobsmuschel-1060x505.jpg 1060w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit"></span></figcaption></figure><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-11"><img decoding="async" class="wp-image-467 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/20-bouillabaisse-150x150.jpg" alt="Bouillabaisse" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/20-bouillabaisse-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/20-bouillabaisse-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit"></span></figcaption></figure>Bevor wir die <em>Bouillabaisse</em> angehen konnten, war dann erst einmal eine Grobreinigung der Küche angesagt. Die Suppe selbst hatten wir schon vorher angesetzt: zwei Dosen Paradeiser, Fenchel, Lauch, Orangenschalen, brauner und weißer Fischfond und eine halbe Flasche nicht mehr ganz taufrischer Noilly Prat. Dazu reichlich Safran und <em>Piment d’Espelette</em>. Pfeffer und Salz, eh klar. Aber lassen wir das, das Rezept folgt eh noch.
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail"><img decoding="async" class="wp-image-465 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/18-seeteufel-150x150.jpg" alt="Seeteufelfilets werden geschnitten" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/18-seeteufel-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/18-seeteufel-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit"></span></figcaption></figure>Jedenfalls stand der 10-Liter-Topf draußen am Balkon. Glücklicherweise zugedeckt, sonst wäre die Suppe gleich noch mit etwas Regenwasser verdünnt worden! Den Fisch haben wir in drei Etappen (Seeteufel – Steinbutt – Wolfsbarsch/Goldbrasse) garziehen lassen. Gesamtergebnis: acht Liter <em>Bouillabaisse</em>. Sieben davon haben wir aufgegessen, zu dreizehnt. Sehr fein! Kein Wunder, daß die <em>Bouillabaisse</em> eine der wenigen Suppen ist, die <a href="https://www.youtube.com/watch?v=bpka1op9KXk" target="_blank">in Liedern besungen wird</a>.
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-2"><img decoding="async" class="wp-image-468 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/21-bouillabaisse-im-teller-530x353.jpg" alt="Ein Teller Bouillabaisse" width="530" height="353" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/21-bouillabaisse-im-teller-530x353.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/21-bouillabaisse-im-teller-300x200.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/21-bouillabaisse-im-teller-768x512.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/21-bouillabaisse-im-teller-960x640.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/21-bouillabaisse-im-teller-1060x707.jpg 1060w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit"></span></figcaption></figure><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-3"><img decoding="async" class="wp-image-470 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/23-kirschen-150x150.jpg" alt="Kirschen in einer Auflaufform" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/23-kirschen-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/23-kirschen-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit"></span></figcaption></figure>Die Kirschen für den <em>Clafoutis</em> lagen übrigens die ganze Zeit in Kirschwasser, das die Weinhauerin in einem Augenblick tiefer Verwirrtheit entsorgt hat, statt es den durstenden Massen zu überlassen.&nbsp;Das Dessert gab’s wie erwähnt gegen Mitternacht, irgendwann gegen zwei Uhr dürfte dann der Käse serviert worden sein. Photos gibt’s davon aber keine mehr ;-)
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-2 icon-4"><img decoding="async" class="wp-image-471 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/24-clafoutis-mit-eis-530x320.jpg" alt="Kirsch-Clafoutis mit Eis" width="530" height="320" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/24-clafoutis-mit-eis-530x320.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/24-clafoutis-mit-eis-300x181.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/24-clafoutis-mit-eis-768x464.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/24-clafoutis-mit-eis-960x580.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/24-clafoutis-mit-eis-1060x640.jpg 1060w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit"></span></figcaption></figure><em>Alle Bilder mit Ausnahme der Aufnahme des Steinbutts (die stammt von der Weinhauerin) wurden dankenswerterweise von unserem Meisterphotographen&nbsp;<a href="https://gregorjoham.at" target="_blank">Gregor Joham</a> aufgenommen. Die Menükarte wurde von der <a href="https://mundschenk.at/author/mave/">Gärtnerin</a> gestaltet.</em>
<p><br>
</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/fest-fuer-fische-bouillabaisse/">Ein Fest für die Fische: Bouillabaisse</a></p>
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				<title>Gone Fishing</title>
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				<pubDate>Fri, 08 Jun 2012 21:18:24 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Festmahl]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Den folgenden Eintrag habe ich kurz nach 16 Uhr begonnen, aber erst jetzt fertiggestellt. Wir sind mittlerweile nicht mehr vollkommen fahrtauglich, aber wohlgemut bei der Zubereitung des Desserts. Von ca. 8 Litern Bouillabaisse ist bei 13 Esserinnen und Essern ein knapper Liter übrig geblieben. :) So, langsam wird die Zeit knapper: Um 18 Uhr sollen [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/fischfond-im-druckkochtopf/">Gone Fishing</a></p>
]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[<p><em>Den folgenden Eintrag habe ich kurz nach 16 Uhr begonnen, aber erst jetzt fertiggestellt. Wir sind mittlerweile nicht mehr vollkommen fahrtauglich, aber wohlgemut bei der Zubereitung des Desserts. Von ca. 8 Litern Bouillabaisse ist bei 13 Esserinnen und Essern ein knapper Liter übrig geblieben. :)</em></p>
<p>So, langsam wird die Zeit knapper: Um 18 Uhr sollen die Gäste kommen, wir sind aber noch nicht am Ort des Gelages eingetroffen. Im Moment warten wir gerade darauf, daß die <a href="http://web.archive.org/web/20130216033651/http://blog.ideasinfood.com/ideas_in_food/2005/09/twice_cooked_sc.html" target="_blank">zweimal gekochten Jakobsmuscheln</a> nach dem ersten Durchgang im Eisbad auskühlen. Gleichzeitig sollten die Scampi für die Vorspeise auftauen. Naja, ein bißchen Zeit ist ja noch.</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/das-gemuese.jpg"><img decoding="async" class="alignright wp-image-317 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/das-gemuese-150x150.jpg" alt="Fast sechs Kilo Gemüse: Karotten (nicht im Bild), Lauch, Zwiebeln, Knoblauch, und Fenchel" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/das-gemuese-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/das-gemuese-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"></a></p>
<p>Der Fischfond war ein kleines Abenteuer für sich, mit dem Gemüse reden wir ja doch von fast 18 kg Material (Fisch, Gemüse und Flüssigkeit). Den Plan, das Modernist-Cuisine-Rezept (sous-vide) zu kochen, habe ich nach dem Putzen der Fischköpfe aufgegeben. Viel zu scharfzahnig alles, dafür muß ich mir einmal extra dicke Spezialbeutel besorgen. (Vom heutigen Ausflug zu <a href="http://www.eishken.at" target="_blank">Eishken Estate</a> sind aber eh wieder zwei Kilo FIschkarkassen in meinem Tiefkühler gelandet, dem Experiment steht also nichts im Wege.)</p>
<p>Ich habe mich dann für die Variante im Druckkochtopf entschieden. Für die Kochdauer wollte ich mich an <a href="http://web.archive.org/web/20100801084442/http://www.tasteandshare.com:80/video/heston-blumenthal-in-search" target="_blank">Heston Blumenthal</a> orientieren (30 Minuten, auch wenn sein Rezept wesentlich elaborierter war). Die Menge war natürlich selbst für meinen 12-Liter-Topf von Fissler zu viel. Also zwei Etappen. Was ein Glück war, denn den der erste Versuch wurde ein bisserl anders, als geplant. Es sollte ein heller Fond werden. In der Eile muß ich wohl aufs Umrühren vergessen haben (oder es war einfach für die Menge der festen Zutaten zu wenig Flüssigkeit im Topf). Jedenfalls hat sich am Boden eine Kruste angelegt (ein schöner Euphemismus für „angebrannt“ ;-)), die den ganzen Fond tiefbraun gefärbt hat.</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/fischfond-braun.jpg"><img decoding="async" class="alignright wp-image-318 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/fischfond-braun-150x150.jpg" alt="Brauner Fischfond war nicht geplant" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/fischfond-braun-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/fischfond-braun-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"></a></p>
<p>Also die unterste Schicht im Topf lassen und gleich Geschmacksprobe (mit ein bißchen Salz): Intensiver Fischgeschmack, vielleicht eine Spur zu viel Gelatine und eine recht merkbare Sternanisnote. Letzeres könnte an der Pi-mal-Daumen-Teilung der Zutaten liegen. Oder aber die Dosierung der Gewürze im MC-Rezept paßt einfach nicht zur intensiveren Extraktion im Druckkochtopf.</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/fischfond-hell.jpg"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-319 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/fischfond-hell-150x150.jpg" alt="Der fertige Fischfond, wie er hätte werden sollen: hell." width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/fischfond-hell-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/fischfond-hell-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"></a></p>
<p>Für Version 2 daher weniger Sternanis und mehr Wasser. Und das Umrühren beim nochmaligen Aufkochen (nach der Zugabe der Fischkarkassen) nicht vergessen. Sicherheitshalber habe ich auch die Kochzeit noch auf 25 Minuten reduziert und das Gas etwas weiter heruntergeregelt. Das Resultat kann sich sehen und schmecken lassen. Nur für ein Rezept hab ich bei der Teilung der Zutaten leider ein bißchen zu freihändig agiert.</p>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="414" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/jaws-ii-530x414.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Kabeljaukopf beim Wässern">
<img decoding="async" width="530" height="447" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/jaws-iii-530x447.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Wolfsbarschkopf nach dem Wässern">
<img decoding="async" width="530" height="429" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/im-kochtopf-530x429.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Fischfond im Kochtopf">
</figure>\n
<p><a href="https://mundschenk.at/fischfond-im-druckkochtopf/">Gone Fishing</a></p>
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				<title>Sie werden einen größeren Topf brauchen</title>
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				<pubDate>Tue, 05 Jun 2012 20:15:07 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Festmahl]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Markttag]]></category>
		<category><![CDATA[Fisch]]></category>
		<category><![CDATA[Fond]]></category>
		<category><![CDATA[Karkassen]]></category>
		<category><![CDATA[Kochshow]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Eine gute Suppe beginnt mit einem gelungenen Fond, um einen Ausspruch eines immer wieder medial präsenten Expolitikers abzuwandeln. Genauer: Eine gute Fischsuppe beginnt mit einem gelungenen Fischfond. Am kommenden Freitag steigt Teil IV unserer „Kochshow“, angesagt haben sich inklusive des kochenden Duos (die Weinhauerin und meine Wenigkeit) dreizehn Personen. Eine Bouillabaisse mit Wasser kommt nicht [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/fischkarkassen/">Sie werden einen größeren Topf brauchen</a></p>
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											<content:encoded><![CDATA[<p>Eine gute Suppe beginnt mit einem gelungenen Fond, um einen Ausspruch eines immer wieder medial präsenten Expolitikers abzuwandeln. Genauer: Eine gute Fischsuppe beginnt mit einem gelungenen Fischfond.</p>
<p>Am kommenden Freitag steigt Teil IV unserer „Kochshow“, angesagt haben sich inklusive des kochenden Duos (die Weinhauerin und meine Wenigkeit) dreizehn Personen. Eine <em>Bouillabaisse</em> mit Wasser kommt nicht in Frage, also müssen sechs Liter Fischfond her. Ein Anruf bei <a href="https://www.fisch-gruber.at" target="_blank">Fisch Gruber</a> am Naschmarkt: Ja, Weißfischkarkassen seien kein Problem und tiefgefroren in quasi beliebiger Menge vorrätig. Preislich „wie immer“ (was ich nicht weiß, weil ich noch nie welche gekauft habe), „50 Schilling“. Hör ich richtig? „Na 3 Euro 50 halt, pro Kilo“. Da muß ich wohl den Seniorchef am Apparat gehabt haben.</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-11"><img decoding="async" class="wp-image-302 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/kabeljau-und-seehecht-530x421.jpg" alt="Kopf eines Kabeljaus und eines Seehechts" width="530" height="421" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/kabeljau-und-seehecht-530x421.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/kabeljau-und-seehecht-300x238.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/kabeljau-und-seehecht-768x610.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/kabeljau-und-seehecht-960x762.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/kabeljau-und-seehecht-1060x842.jpg 1060w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Nach der Arbeit dann auf zum Naschmarkt. Der Verkäufer (<a href="https://web.archive.org/web/20130827031712/http://www.fisch-gruber.at/uber-uns/team/" target="_blank"><em>Herr Jean</em>, wie ich der Fisch-Gruber-Homepage entnehme</a>), an den ich mich wende, fragt unvorsichtigerweise nicht gleich nach der Menge. Die tagesfrischen Karkassen bringen nur knapp über eineinhalb Kilo auf die Waage. Also zurück in den Kühlraum. Gemeinsam mit einem Kollegen bringt er dann einen großen Beutel tiefgefrorene Fischköpfe und ‑gräten.
<p>Sechseinhalb Kilo sind dann im Volumen doch etwas mehr, als ich mir vorgestellt hatte. Und die Fische etwas größer. Dem Kabeljau am Photo möchte ich als Schwimmer nicht allein begegnen (auch wenn der laut Wikipedia <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kabeljau#Zucht" target="_blank">nichts frißt, was größer als sein Auge ist</a>). Beim Lesen des Wikipedia-Eintrags bekomme ich kurz ein schlechtes Gewissen. Einen stark gefährdeten Fisch wollte ich eigentlich nicht kaufen. Andererseits: Gefangen und gegessen wurde er ja schon – ob ich nun seinen Kopf noch würdig verwerte, oder nicht, hilft der Kabeljaupopulation auch nicht weiter.</p>
<p>Ein Dilemma, das ich heute nicht mehr lösen werde. Eigentlich wollte ich den Fond heute noch herstellen (nach dem Modernist-Cuisine-Rezept), aber die schiere Menge hat mich davon abgehalten. Also ab in den Tiefkühler, natürlich vakuumiert. Zumindest die Kiemenputzerei wollte ich aber noch vorher erledigen. Blöderweise ging das genau bei einem Kopf, einem frischen. Die anderen – insbesondere auch der riesige Kabeljaukopf – waren noch immer steinhart gefroren. Morgen Abend muß dann also alles wieder in den Kühlschrank zum Auftauen. Hoffentlich denk ich dran.</p>
<p>Die Fischgräten sind für die Siegelrandbeutel überraschenderweise ein nicht zu unterschätzendes Problem (mit Knochen konnte ich da leichter umgehen). Alle Beutel haben Löcher. Daher samt Beutel noch einmal in Alufolie gepackt und in einen zweiten Beutel hinein. Ob die jetzt wirklich dicht sind, möchte ich aber nicht wetten. Aber bis Donnerstag wird schon alles halten!</p>
<hr>
<p>Begonnen hat die „Kochshow“ übrigens als Wettbewerb um den besten Tafelspitz. Die Weinhauerin bestand darauf, daß das selbstverständlich ihr traditioneller wäre (nur um dann die Consommé mit Zimt aufzupeppen, von wegen traditionell!). Ich hielt mit moderner Technik dagegen: Kruspelspitz (Tafelspitz war beim Merkur gerade aus, mein Fleischer hatte kurz davor zugesperrt :() 24 Stunden bei 55 °C, die Suppe zweieinhalb Stunden im Druckkochtopf. Die Beilagen und Saucen (im Rohr leider völlig vertrocknete Erdäpfel, Semmel- und Apfelkren) haben wir uns geteilt.</p>
<p>Das Publikum votierte einstimmig für ein Unentschieden und die baldige Fortsetzung mit weiteren Themen. Aufgrund der schweren Proteinüberdosierung beim ersten Versuch (zweimal Consommé und zweimal Rindfleisch an einem Abend war halt doch ein bisserl heftig) mußten wir das Format allerdings etwas mehr ins Kooperative abändern. Die Vor- und Zubereitungsarbeit bei den Episoden „Lamm“ (Linsensuppe, Lamm-<em>Tajine</em>, Lamm-Enten-Pastete mit schwarzen Nüssen, Lammkeule <em>sous-vide</em>) und „Frühlingssauereien“ (Artischocken <em>barigoule</em> mit <em>rilletes de porc</em>, Klachlsuppe, confierter Schweinsbauch mit <em>Teriyaki</em>-Glasur und Frühlingsgemüse, Buchteln mit Vanillesauce und karamellisiertem Speck) haben wir uns also aufgeteilt. Ist auch weniger Streß.</p>
<p>Nun gut, ich muß wohl auch noch die Menüfolge für Freitag verraten (die Weinbegleitung stellt wieder der aus Graz anreisende Mundschenk zusammen):</p>
<ul>
<li>Gegrillter <em>scampo</em> mit Jakobsmuschel und Fenchel</li>
<li><em>Bouillabaisse</em> mit <em>rouille</em> und Kasses-Weißbrot</li>
<li><em>Clafoutis</em></li>
<li>Käse</li>
</ul>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="471" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/fischkarkassen-530x471.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Frische Fischkarkassen">
<img decoding="async" width="530" height="482" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/gefrorene-fischkoepfe-530x482.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Gefrorene Fischköpfe">
<img decoding="async" width="530" height="363" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/kabeljau-vakuumiert-530x363.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Kabeljaukopf im Vakuumbeutel">
</figure>\n
<p><a href="https://mundschenk.at/fischkarkassen/">Sie werden einen größeren Topf brauchen</a></p>
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				<title>Von Wien nach Stambul II</title>
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				<pubDate>Wed, 30 May 2012 23:29:42 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
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									<description><![CDATA[<p>Leider hat es mit der noch aus Istanbul versprochenen Fortsetzung meines kulinarischen Reiseberichts etwas länger gedauert. Eigentlich wollte ich damit ja schon am Sonntag online gehen. Den Aufbereitungs- und Sichtungsaufwand für die Photos (und nicht zuletzt das Aussortieren der vielen völlig unbrauchbaren Aufnahmen) habe ich einfach stark unterschätzt. (OK, die Nachwirkungen einer Hochzeitsfeier haben am [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/istanbul-fisch-2/">Von Wien nach Stambul II</a></p>
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											<content:encoded><![CDATA[<p>Leider hat es mit der noch aus Istanbul versprochenen Fortsetzung meines kulinarischen Reiseberichts etwas länger gedauert. Eigentlich wollte ich damit ja schon am Sonntag online gehen. Den Aufbereitungs- und Sichtungsaufwand für die Photos (und nicht zuletzt das Aussortieren der vielen völlig unbrauchbaren Aufnahmen) habe ich einfach stark unterschätzt. (OK, die Nachwirkungen einer Hochzeitsfeier haben am Sonntag die Arbeitsgeschwindigkeit auch nicht direkt erhöht ;-))</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-2 icon-4 icon-8"><img decoding="async" class="wp-image-171 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/galata-bruecke-530x710.jpg" alt="Angler auf der Istanbuler Galata-Brücke" width="530" height="710" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/galata-bruecke-530x710.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/galata-bruecke-300x402.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/galata-bruecke-768x1028.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/galata-bruecke-960x1285.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/galata-bruecke-1060x1419.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/galata-bruecke.jpg 1936w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p>Wo war ich in <a title="Von Wien nach Stambul" href="https://mundschenk.at/istanbul/">meiner Erzählung</a> stehen geblieben? Ah ja, bei der Suche nach einem Fischlokal in Karaköy (vormals Galata, aber so heißen nur noch die Brücke und der Turm … der Fußballverein zählt nicht wirklich). Eigentlich wollten wir ja nach einem „schönen“ Lokal für unser Abschiedsessen am Donnerstag Ausschau halten, aber an dieser Stelle hat uns mein treuer Gastroführer <a href="http://istanbuleats.com/buy-it/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Istanbul Eats</a> (eine spontane Erwerbung im Museumsshop des Topkapı-Palasts) im Stich gelassen.</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-300 size-medium icon-3 icon-9"><img decoding="async" class="wp-image-173 size-medium" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/tarihi-karakoey-balikcisi-erdgeschoss-300x402.jpg" alt="Usta und Speisekarte im Tarihi Karaköy Balıkçısı" width="300" height="402" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/tarihi-karakoey-balikcisi-erdgeschoss-300x402.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/tarihi-karakoey-balikcisi-erdgeschoss-768x1028.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/tarihi-karakoey-balikcisi-erdgeschoss-530x710.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/tarihi-karakoey-balikcisi-erdgeschoss-960x1285.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/tarihi-karakoey-balikcisi-erdgeschoss-1060x1419.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/tarihi-karakoey-balikcisi-erdgeschoss.jpg 1936w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p>Ja, daß sich Grifin als <em>fine-dining</em>-Schuppen zwar Adresse und Küche mit&nbsp;<a href="http://istanbuleats.com/2010/11/tarihi-karakoy-balikcisi-putting-the-“ust”-back-in-usta/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tarihi Karaköy Balıkçısı</a> (TKB) teilt, steht eh im Eintrag, daß die Verzehrräumlichkeiten (Dachterrasse vs. Halbstock) andere sind, kann man mit etwas gutem Willen vielleicht auch noch herauslesen. Wie man aber als nicht des Türkischen mächtiger Mensch zu einer Reservierung kommen soll, <a href="http://istanbuleats.com/2009/10/grifin-seafood-oasis/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">verrät auch die Web-Version von Istanbul Eats nicht</a>.&nbsp;„Beide“ Lokale verfügen übrigens sogar über eine <a href="http://web.archive.org/web/20141222053500/http://tarihikarakoybalikcisi.com/asp/index.asp" target="_blank" rel="noopener noreferrer">zweisprachige Website</a>, so richtig aktuell ist die aber leider auch nicht.</p>
<p>Fast hätten wir auch TKB trotz Karte im Büchlein und großem Stadtplan nicht gefunden. Das Lokal liegt nämlich in einer kurzen Sackgasse, in der wir gar nicht erst gesucht hätten. Ein freundlicher Passant wies uns aber glücklicherweise den richtigen Weg (manchmal lohnt es sich auch, als hilfloser Tourist erkennbar zu sein). Der Grillmeister (<em>usta</em>) geleitete uns nach einem gedeuteten Dreier (für die Anzahl der Personen) in den oberen Stock.</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-300 size-medium icon-2 icon-5 icon-10"><img decoding="async" class="wp-image-172 size-medium" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/tarihi-karakoey-balikcisi-speisesaal-300x225.jpg" alt="Oberes Stockwerk des Fischlokals Tarihi Karaköy Balıkçısı" width="300" height="225" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/tarihi-karakoey-balikcisi-speisesaal-300x225.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/tarihi-karakoey-balikcisi-speisesaal-768x575.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/tarihi-karakoey-balikcisi-speisesaal-530x397.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/tarihi-karakoey-balikcisi-speisesaal-960x719.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/tarihi-karakoey-balikcisi-speisesaal-1060x794.jpg 1060w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p>Die Decke ist niedrig, aber gerade hoch genug, daß ich noch aufrecht stehen konnte. Die Fenster sind mit Blumentrögen verstellt, an einem Tisch sitzt eine Gruppe von türkischen Geschäftsleuten. Einer &nbsp;von ihnen sollte uns später mit ein paar deutschen Brocken bei der Fischauswahl beraten.</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-300 size-medium icon-11"><img decoding="async" class="wp-image-218 size-medium" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/speisekarte-300x402.jpg" alt="Platte mit rohem Fisch" width="300" height="402" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/speisekarte-300x402.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/speisekarte-768x1028.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/speisekarte-530x710.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/speisekarte-960x1285.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/speisekarte-1060x1419.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/speisekarte.jpg 1936w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p>Kaum hatten wir uns niedergesetzt, da brachte der <em>usta</em> schon die hiesige „Speisekarte“ in Form eines großen Tellers mit rohem Fisch in allerlei Gestalt: Am Spieß, im Ganzen oder als Filet&nbsp;<em>en papillote</em>. Letzteres angeblich ganz große Oper, aufgrund einer etwas unerwarteten Interpretation dieser Zubereitungsart in einem Hotelrestaurant einige Tage zuvor haben wir leider darauf verzichtet. Ich entschied mich für die Fischsuppe und einen Spieß. Insgesamt hatten wir noch einen weiteren Spieß und eine ganze Goldbrasse (übrigens der einzige, bei dem wir uns sicher waren, was wir bestellt hatten).</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail"><img decoding="async" class="wp-image-220 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/fischsuppe-und-brot-150x150.jpg" alt="Fischsuppe und Brot" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/fischsuppe-und-brot-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/fischsuppe-und-brot-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p>Die Suppe war cremig mit kleinen Stückchen (Karotten, Erdäpfel, Fisch), gut gewürzt, aber nicht scharf. Die Fischspieße vom Grill ein Traum, saftig und anders als bei uns nicht übergart. Dazu gab es das mitgegrillte Gemüse und frisches Weißbrot. Wir tranken zu Mittag nur Wasser, ob es auch Wein gegeben hätte, weiß ich nicht genau. Vermutlich aber eher nicht.</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-300 size-medium icon-2"><img decoding="async" class="wp-image-221 size-medium" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/gegrillter-fischspiess-300x312.jpg" alt="Gegrillter Fischspieß" width="300" height="312" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/gegrillter-fischspiess-300x312.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/gegrillter-fischspiess-768x798.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/gegrillter-fischspiess-530x551.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/gegrillter-fischspiess-960x998.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/gegrillter-fischspiess-1060x1102.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/gegrillter-fischspiess.jpg 1936w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p>Die Rechnung sagt übrigens 1 ×&nbsp;<em>Çorba</em> (Suppe), 1 ×&nbsp;<em>Çupra</em> (das ist wohl die Goldbrasse, auch wenn Wikipedia behauptet, die hieße auf Türkisch <em>çipura</em>), 1 ×&nbsp;<em>Dilşiş</em> (Seezunge, wenn ich das englische&nbsp;<em>sole</em> richtig übersetze, könnte aber auch ein anderer Plattfisch gewesen sein. <em>Şiş</em> ist der Spieß), 1 ×&nbsp;<em>Minekop</em> (ich dachte ursprünglich an Rotbarbe, da ich bei der Erklärung das Wort <em>red</em> vernommen hatte; laut Wikipedia handelt es sich aber um den mir bis dato völlig unbekannten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gew%C3%B6hnlicher_Umber" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bartumber</a>). Inklusive Getränke (eine nicht mitgezählte Zahl der in der Türkei beliebten&nbsp;Einwegwasserbecher) belief sich die Rechnung auf 97 TL – nicht einmal 43 Euro.</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-300 size-medium icon-3"><img decoding="async" class="wp-image-222 size-medium" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/gegrillte-goldbrasse-300x189.jpg" alt="Gegrillte Goldbrasse" width="300" height="189" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/gegrillte-goldbrasse-300x189.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/gegrillte-goldbrasse-768x485.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/gegrillte-goldbrasse-530x335.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/gegrillte-goldbrasse-960x606.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/gegrillte-goldbrasse-1060x669.jpg 1060w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p>Den Nachmittag verbrachten wir hauptsächlich mit dem photographieren des Stadtpanoramas vom Galataturm aus (übrigens kein billiger Spaß, wie bei fast allen touristischen Sehenswürdigkeiten ist der Eintritt recht saftig). Das Café im Turm ließen wir angesichts seiner astronomischen Preise und der eigentlich nicht so guten Aussicht (die Panoramaplattform läuft außen herum, das Café befindet sich vollständig im Innenraum) aus und tranken unseren <em>çay</em> lieber im <a href="http://web.archive.org/web/20160114214601/http://www.galatakonakcafe.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Konak Café</a>. Genauso touristisch, aber halb so teuer und mit genialer Dachterrasse.</p>
<p>Frisch gestärkt machten wir uns dann auf den Weg zur&nbsp;İstiklal Caddesi, quasi der Mariahilfer Straße von Istanbul. Unser Ziel: MADO, angeblich das beste Eis der Stadt. Sagte zumindest mein Reiseführer (der normale, nicht Istanbul Eats). Türkisches Eis, jedenfalls in der überall zu findenden Variante&nbsp;<em>maraş dondurması</em>,&nbsp;enthält unter anderem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Salep" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Salep</a>, wodurch es eine ganz eigene, kaugummiähnliche Konsistenz bekommen soll. Nachdem ich vor längerer Zeit auf <a href="http://cookingissues.com/2010/03/20/fake-fryable-brulee-able-salep-dondurma-ice-cream-a-legal-recipe/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Cooking Issues einen Beitrag dazu</a> gelesen hatte, wollte ich diese Spezialität natürlich unbedingt ausprobieren.</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-300 size-medium icon-2 icon-4"><img decoding="async" class="wp-image-176 size-medium" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/maras-dondurmasi-verkaeufer-300x402.jpg" alt="Maraş-dondurması-Verkäufer" width="300" height="402" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/maras-dondurmasi-verkaeufer-300x402.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/maras-dondurmasi-verkaeufer-768x1028.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/maras-dondurmasi-verkaeufer-530x710.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/maras-dondurmasi-verkaeufer-960x1285.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/maras-dondurmasi-verkaeufer-1060x1419.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/maras-dondurmasi-verkaeufer.jpg 1936w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p>Nun ja. Das Eis von <a href="http://web.archive.org/web/20150316045507/http://en.mado.com.tr/default.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer">MADO</a> war ganz nett, aber in der Konsistenz nicht wesentlich <em>stretchier</em> als herkömmliches Speiseeis. Die Sorte Mandel war jedenfalls gut, aber sehr zurückhaltend in der Geschmacksintensität. In Erinnerung blieb mir, daß das Mandeleis nicht – wie bei uns oft – nach Marzipan schmeckte. &nbsp;Dafür hätte ich nicht zwei Kilometer hatschen müssen. Aus streng wissenschaftlichem Interesse dann also ein zweiter Versuch: Ein Tüteneis von einem der an jeder Ecke zu findenden Eisverkäufer. Eigentlich hatte ich keinen Gusto mehr auf Eis, aber für die Wissenschaft müssen wir alle Opfer bringen ;-)</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-5"><img decoding="async" class="wp-image-177 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/maras-dondurmasi-150x150.jpg" alt="Maraş dondurması, eine türkische Eisspezialität mit kaugummiähnlicher Konsistenz" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/maras-dondurmasi-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/maras-dondurmasi-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p>Die Konsistenz war hier eindeutig anders. Mit den Zähnen konnte man lustige Formen ziehen. Geschmacklich allerdings erbärmlich, sicher das mieseste Eis, das ich in den letzten paar Jahren gegessen habe (inkl. Eskimo &amp; Co). Der Weg in den nächsten Mistkübel war trotzdem weit. Weil gerade wirklich keiner in der Nähe war. Fazit: Am spannendsten war die Show der Straßeneisverkäufer. Offenbar gibt es dafür irgendwo einen Lehrgang, <a href="https://www.youtube.com/embed/VzFoBF2viRk">der Ablauf ist nämlich immer gleich.</a></p>
<p>So, und nun gute Nacht! Die anderen Tage gibt’s in ein paar Tagen.</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/istanbul-fisch-2/">Von Wien nach Stambul II</a></p>
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				<title>Von Wien nach Stambul</title>
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				<pubDate>Wed, 23 May 2012 21:42:15 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
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									<description><![CDATA[<p>Kurz nach fünf ruft der Muezzin zum ersten Mal. Der Gebetsruf aus den etwas über 2500 lautsprecherverstärkten Kehlen verschmilzt zu einem Tosen, das den Großstadtlärm übertönt. Auch an meinem dritten Tag in Istanbul zeigen sich meine Ohrstöpsel – anders als ich – davon unbeeindruckt. Erst um acht Uhr beginnt mein Tag. Frühstück im Hotel: Die [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/istanbul/">Von Wien nach Stambul</a></p>
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											<content:encoded><![CDATA[<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-224 size-medium icon-11"><img decoding="async" class="wp-image-125" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/blick-ueber-das-goldene-horn-vom-hotelzimmer-aus-300x402.jpg" alt="Blick über das Goldene Horn vom Hotelzimmer aus" width="224" height="300" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/blick-ueber-das-goldene-horn-vom-hotelzimmer-aus-300x402.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/blick-ueber-das-goldene-horn-vom-hotelzimmer-aus.jpg 480w" sizes="(max-width: 224px) 100vw, 224px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Kurz nach fünf ruft der Muezzin zum ersten Mal. Der Gebetsruf aus den etwas über 2500 lautsprecherverstärkten Kehlen verschmilzt zu einem Tosen, das den Großstadtlärm übertönt. Auch an meinem dritten Tag in Istanbul zeigen sich meine Ohrstöpsel – anders als ich – davon unbeeindruckt.
<p>Erst um acht Uhr beginnt mein Tag. Frühstück im Hotel: Die Auswahl zwischen Oliven, verschiedenen (Frisch-)Käsen (inkl. einer Art Liptauer mit Kräutern), <em>Halva</em>&nbsp;und Honigwaben auf der einen Seite respektive den warmgehaltenen internationalen Verirrungen Bratwürstel, ‑erdäpfel und Rührei (keine Eierspeis!) auf der anderen Seite fällt nicht schwer.</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-300 size-medium"><img decoding="async" class="wp-image-141 size-medium" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/gewuerzbasar-300x224.jpg" alt="Offene Gewürze im Basar" width="300" height="224" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/gewuerzbasar-300x224.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/gewuerzbasar-530x396.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/gewuerzbasar.jpg 643w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Danach auf zum Basar. Der große Basar wie erwartet (touristisch), die Gasse der Buchhändler entäuschend (nur noch ein einziges Antiquariat). Danach weiter zur&nbsp;<span dir="auto" style="font-weight: normal;">Süleymaniye-Moschee (sehr schön, eindrucksvoller noch als die Sultan-Ahmet- AKA „Blaue Moschee“) und zum Gewürzbasar. Die nächste Enttäuschung: Hübsch angerichte Berge von (meist gemahlenen) Gewürzen, aber die Auswahl am Naschmarkt ist besser. Sumach, Paprika- und Chiliflocken, „indischer Safran“ (Kurkuma), Ingwer, Za’atar, Sesam, gemahlener Koriander, schwarzer Pfeffer. Viel mehr scheint es nicht zu geben.</span>
<p>Oder doch? Etwas abseits kaufe ich ein Kilogramm geschälte ungesalzene Pistazien – die habe ich in Wien bis jetzt vergeblich gesucht. Hat wer eine Quelle? Bis auf weiteres ist die grüne Einlage für meine Pasteten jedenfalls gesichert.</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-300 size-medium icon-2"><img decoding="async" class="wp-image-143 size-medium" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/gegrillter-fisch-300x224.jpg" alt="Gegrillter Fisch" width="300" height="224" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/gegrillter-fisch-300x224.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/gegrillter-fisch-530x396.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/gegrillter-fisch.jpg 643w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Nach den Basaren über die Galatabrücke nach Karaköy. Auf der Brücke eine ganze Heerschar von Anglern. Hauptsächlich fischen sie Sprotten, die Leinen haben daher oft fünf und mehr Haken. Direkt am Fischmarkt trinken wir nur eine Tasse <em>Çay</em>, zum Mittagessen führt uns <a href="http://istanbuleats.com" target="_blank">istanbuleats</a>&nbsp;zu einem winzigen Lokal zwei Gassen weiter. Ein Highlight!
<p><a title="Von Wien nach Stambul II" href="https://mundschenk.at/istanbul-fisch-2/">(Fortsetzung folgt.)</a></p>
<p><a href="https://mundschenk.at/istanbul/">Von Wien nach Stambul</a></p>
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