<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	 >
	<channel>
		<title>Rezepte mit Geflügel | Der Mundschenk &amp; Cie.</title>
		<atom:link href="https://mundschenk.at/zutat/gefluegel/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
		<link>https://mundschenk.at/zutat/gefluegel/</link>
		<description>Was Küche und Keller hergeben.</description>
		<lastBuildDate>Sun, 10 Nov 2024 15:52:34 +0000</lastBuildDate>
		<language>de</language>
		<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
		<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>

<image>
	<url>https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/09/mundschenk-at-icon-cropped-150x150.png</url>
	<title>Rezepte mit Geflügel | Der Mundschenk &amp; Cie.</title>
	<link>https://mundschenk.at/zutat/gefluegel/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
											<item>
				<title>Ein vollendetes Abendessen</title>
				<link>https://mundschenk.at/vollendetes-abendessen-foodblogger-innen/</link>
				<comments>https://mundschenk.at/vollendetes-abendessen-foodblogger-innen/#respond</comments>
				<pubDate>Mon, 06 May 2013 20:49:34 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Keller]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Food-Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Foodblog-Dinner]]></category>
		<category><![CDATA[Pastete]]></category>
		<category><![CDATA[Sorbet]]></category>
		<category><![CDATA[sous-vide]]></category>
		<category><![CDATA[Spargel]]></category>
		<category><![CDATA[Steak]]></category>
				<guid isPermaLink="false">http://mundschenk.at/?p=9619</guid>
									<description><![CDATA[<p>Es sollte ein „vollendetes Abendessen“ im Kreise von Kolleginnen und Kollegen aus der Foodblog-Szene werden, ganz wie in der (fast) gleichnamigen Sendung im deutschen Privatfernsehen. Also nicht ganz ganz, die Schlafzimmerschnüffelei des Originals hatten wir gleich von Anfang ausgeklammert. Muß ja nicht gleich das ganze Internet wissen, wie sauber (oder gerade nicht) unsere Küchen sind [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/vollendetes-abendessen-foodblogger-innen/">Ein vollendetes Abendessen</a></p>
]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[<p>Es sollte ein „vollendetes Abendessen“ im Kreise von Kolleginnen und Kollegen aus der Foodblog-Szene werden, ganz wie in der (fast) gleichnamigen Sendung im deutschen Privatfernsehen. Also nicht ganz ganz, die Schlafzimmerschnüffelei des Originals hatten wir gleich von Anfang ausgeklammert. Muß ja nicht gleich das ganze Internet wissen, wie sauber (oder gerade nicht) unsere Küchen sind ;-).</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-2 icon-3 icon-6"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-9659 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/gedeckter-tisch-530x354.jpg" alt="Gedeckter Tisch" width="530" height="354" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/gedeckter-tisch-530x354.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/gedeckter-tisch-300x200.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/gedeckter-tisch-768x512.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/gedeckter-tisch-960x640.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/gedeckter-tisch.jpg 1024w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure><span id="more-9619"></span>
<p><a href="http://web.archive.org/web/20140908041915/http://goldschwarz.at:80/perfektes-dinner-fur-foodblogger-wien/" target="_blank">Ursprünglich</a> hätten es ja fünf Bloggerinnen und Blogger werden sollen, aber als es dann konkret wurde, hat sich das Feld etwas ausgedünnt. Übrig geblieben sind dann <a href="http://web.archive.org/web/20160618191728/http://goldschwarz.at:80/about/" target="_blank">Jürgen von den <s>Foodisten</s> Goldschwarz</a>, <a href="https://chefbabe.at" target="_blank">Barbara von chefbabe.at</a> und die <a href="https://lacapocuoca.at/" target="_blank"><em>capocuoca</em></a>. Ja, und natürlich meine Wenigkeit. Gleich nach dem <a title="Heute essen wir Gemüse" href="https://mundschenk.at/vegetarisches-festmahl/">vegetarischen Festmahl</a> wollte ich ja nicht wieder groß aufkochen, aber was sind schon drei Gänge für vier Personen nach sieben Gängen für 15? Wer nicht wagt … außerdem kann ich nun die kommenden drei Abende ganz entspannt genießen.</p>
<p>Letzten Donnerstag war es dann soweit (und ja, der vorangegangen Tag der Arbeit war bei der Vorbereitung sehr hilfreich). Drei Gänge hatten wir ausgemacht: Vorspeise, Hauptspeise, Dessert. Ganz daran gehalten hab ich mich nicht, weil wozu hat man eine Eismaschine, wenn nicht für solche Gelegenheiten? Das (bis zum Schluß geheim gehaltene) Menü des Abends:</p>
<ul>
<li>Pastetchen vom Rind mit Weinbrandweichseln, schwarzen Nüssen und <em>Sauce Cumberland</em></li>
<li>Grapefruit-Sorbet</li>
<li>Steak mit Kaffeebutter, grünem Spargel und Grapefruit</li>
<li><em>Crème brûlee</em>, mit Tonkabohnen, Orangenzesten und Pomeranzenliqueur aromatisiert</li>
</ul>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/rindspastete-mit-schwarzen-nuessen-und-sauce-cumberland-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Rindspastete mit schwarzen Nüssen und Sauce Cumberland">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/grapefruit-sorbet-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Grapefruit-Sorbet">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/steak-mit-gruenem-spargel-und-grapefruit-filets-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Steak mit Kaffeebutter, Spargel und Grapefruit">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/05/creme-brulee-mit-neuburger-tba-1995-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Crème brûlée mit Goldenits Neuburger TBA 1995">
</figure>\n
<p>Bin ich mit allem zufrieden? Daß ich mich bei den Fleischportionen verschätzt hatte, war mir ja schon unmittelbar nach dem Zurechtschneiden bewußt, das ließ sich nachträglich leider nicht mehr ändern. Auch die Pastetchen hätte ich wohl besser als eine große Pastete geformt und in Scheiben serviert. Hätte optisch letztlich mehr hergemacht und die Esserinnen und Esser von der Portion her nicht überfordert. (Die Tante Jolesch hat schon gewußt, warum sie bei der Portionierung zurückhaltend war.) Dem Steak hat etwas die Säure gefehlt, die <em>Grapefruit suprêmes</em> waren dazu nicht stark genug. Nächstes Mal also wie im <a href="https://www.chefsteps.com/activities/coffee-butter-steak-and-spinach" target="_blank">Chefsteps-Rezept mit Sauerampfer</a> oder einer <em>Vinaigrette</em>. Sorbet und <em>Crème brûlée</em> waren aber genau so, wie ich sie haben wollte. Zwei von vier, damit kann ich leben. Jürgen hat das <a href="http://web.archive.org/web/20131202132307/http://goldschwarz.at:80/1-tag-perfektes-foodblogger-dinner/" target="_blank">in seinem Bericht</a> interessanterweise sehr ähnlich beschrieben.</p>
<p>Aber nun zum ersten Rezept. Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit!</p>
<p>&nbsp;<br>
</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/vollendetes-abendessen-foodblogger-innen/">Ein vollendetes Abendessen</a></p>
]]></content:encoded>
													<wfw:commentRss>https://mundschenk.at/vollendetes-abendessen-foodblogger-innen/feed/</wfw:commentRss>
				<slash:comments>0</slash:comments>
											</item>
											<item>
				<title>Der englische Fasan</title>
				<link>https://mundschenk.at/pate-en-croute-de-faisan/</link>
				<comments>https://mundschenk.at/pate-en-croute-de-faisan/#respond</comments>
				<pubDate>Sat, 02 Feb 2013 18:18:33 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Festmahl]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Babette's]]></category>
		<category><![CDATA[Druckkochtopf]]></category>
		<category><![CDATA[Fasan]]></category>
		<category><![CDATA[Gewürze]]></category>
		<category><![CDATA[Mangalitza]]></category>
		<category><![CDATA[Pastete]]></category>
		<category><![CDATA[Pistazien]]></category>
		<category><![CDATA[Reh]]></category>
		<category><![CDATA[sous-vide]]></category>
		<category><![CDATA[Terrine]]></category>
		<category><![CDATA[Wilder Abend]]></category>
				<guid isPermaLink="false">https://mundschenk.at/?p=7710</guid>
									<description><![CDATA[<p>Anfang November war es wieder einmal Zeit für ein Festmahl. Der Jagdsaison entsprechend hatten die Weinhauerin und ich uns auf das Motto „Wilder Abend“ geeinigt. Bei der Menüplanung blieben wir ganz traditionell (um nicht zu sagen: kulinarisch reaktionär). Der erste Gang sollte aus einer Pastete oder Terrine bestehen, danach ein Hirschragout mit Spätzle. Als pièce [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/pate-en-croute-de-faisan/">Der englische Fasan</a></p>
]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-11"><img decoding="async" class="wp-image-7755 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/menuekarte-pasteten-150x150.jpg" alt="Menükarte &quot;Pâté en croûte de Faisan mit kandierten Schwarzen Nüssen / Terrine de chevreuil et canard&quot;" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/menuekarte-pasteten-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/menuekarte-pasteten-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="http://gregorjoham.at">Gregor Joham</a></span></figcaption></figure>Anfang November war es wieder einmal Zeit für ein Festmahl. Der Jagdsaison entsprechend hatten <a href="https://mundschenk.at/author/tina/">die Weinhauerin</a> und ich uns auf das Motto „Wilder Abend“ geeinigt. Bei der Menüplanung blieben wir ganz traditionell (um nicht zu sagen: kulinarisch reaktionär). Der erste Gang sollte aus einer Pastete oder Terrine bestehen, danach ein Hirschragout mit Spätzle. Als <em>pièce de résistance</em> dann Rehfilet, rosa gebraten, mit dem ganzen altmodischen Brimborium: Rotweinbirnen, Preiselbeeren, Kroketten, Blaukraut. Und damit auch wirklich niemand ohne zumindest einen Damenspitz nachhause kommt, als Nachspeise besoffene Kapuziner.

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/02/hirschgulasch-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Hirschgulasch mit Spätzle">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/02/reh-mit-rotweinglace-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Reh mit Blaukraut, glasierten Maroni, Portweinbirnen und Kroketten">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/02/besoffener-kapuziner-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Besoffener Kapuziner mit marinierten Waldbeeren und Schlagobers">
</figure>\n
<p><span id="more-7710"></span></p>
<p>Im Detail war es dann etwas komplizierter: Zweimal warmes Fleisch direkt aufeinanderfolgend geht nicht. Also noch ein Sorbet zur Abkühlung des Gaumens. Birne bot sich in diesem Fall an. Nachdem wir eh für das Reh auch noch Rotweinbirnen haben wollten, diente das Kompottrezept aus <a href="https://www.esskultur.at/frisch-aus-der-buchbinderei-oesterreich-vegetarisch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Österreich vegetarisch“</a> gleich als Sorbetbasis (einfach noch ein bißchen länger gekocht, bis die Birnen schön weich waren). Die Sauce des Rehs bestand aus der <em>red wine glaze</em> aus „Modernist Cuisine at Home“, nicht ganz unaufwendig, aber aber nichts im Vergleich zum elaboriertesten Vorhaben des Abends, den Vorspeisen.</p>
<hr>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail"><img decoding="async" class="wp-image-7719 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/luisa-schrammel-und-nathalie-pernstich-150x150.jpg" alt="Luisa Schrammel und Nathalie Pernstich" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/luisa-schrammel-und-nathalie-pernstich-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/luisa-schrammel-und-nathalie-pernstich-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2"><img decoding="async" class="wp-image-7971 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/01/sophie-laurent-150x150.jpg" alt="Sophie Laurent" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/01/sophie-laurent-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/01/sophie-laurent-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Schon allein deshalb, weil die Vorbereitungen gut zwei Wochen früher mit der Zusammenstellung der richtigen Gewürzmischungen begonnen hatten. Terminlich traf es sich gut, daß das Babette’s‑Team für Ende Oktober den ersten <em>Spice Workshop</em> zum Thema „Wildgewürze“ angesetzt hatte. Anders als die <a title="Häppchenweise bei Babette’s" href="https://mundschenk.at/kochkurs-tapas-mezze-babettes/">Kochkurse</a> fand der Gewürz-<em>Workshop</em> in der Filiale am Hof statt. Nach einer theoretischen Einführung (inklusive einer Einteilung in Gewürzklassen wie „scharf“, „bitter“, „säuerlich“ usw.) konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Lust und Laune mit den zahlreichen vorrätigen Gewürzen experimentieren und zum Beispiel ausprobieren, wie sich Aromen durch Röstung verändern. Auch Mörser standen in ausreichender Zahl bereit. Zu essen und trinken gab es natürlich auch etwas (aber eben anders als in den Kochkursen nicht selbst zubereitet).

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/gewuerze-mit-namenskaertchen-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Gewürze mit Namenskärtchen">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/gewuerze-roesten-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Verschiedene Gewürze werden in der Pfanne trocken geröstet">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/moerser-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Die Gewürzmischung wird um Steinmörser zerkleinert">
</figure>\n
<p>Bei mir kamen dabei zwei unterschiedliche Gewürzmischungen heraus, die ich in der Folge auch für die Pastete und die Terrine verwendet habe. (Die Maßangaben sind nur ungefähr, da wir beim Experimentieren keine Feinwaage zur Verfügung hatten.)</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-3"><img decoding="async" class="wp-image-7717 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/gewuerzmischung-1-150x150.jpg" alt="Meine Pastetengewürzmischung #1" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/gewuerzmischung-1-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/gewuerzmischung-1-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure><strong>Mischung #1:</strong>
<ul>
<li>Kakao (½ TL)</li>
<li>Wacholder (1 TL) [<em>Anm.: steht nicht in meinen Notizen, aber auf den Photos eindeutig zu erkennen</em>]</li>
<li>Piment (1 TL)</li>
<li>Nelken (1 TL)</li>
<li>Zimtblüten (1 TL)</li>
<li>Macis (½ TL)</li>
<li>Senfkörner geröstet (½ TL)</li>
<li>Ingwer getrocknet (½ TL)</li>
<li>Lorbeer (2 Blätter)</li>
</ul>
<p><strong>Mischung #2:</strong></p>
<ul>
<li>Cumin (1 TL)</li>
<li>Korianderkörner (1 TL)</li>
<li>Wilder Kardamom (3 Körner)</li>
<li>Hibiskus (1 Blüte)</li>
<li>Macis (2 Stück)</li>
<li>Orangenschale getrocknet (½ TL)</li>
<li>Paradieskörner (½ TL)</li>
<li>Zimtblüten (½ TL)</li>
<li>Ingwer getrocknet (½ TL)</li>
<li>Vanille (¼ TL)</li>
<li>Rosmarin (½ TL)</li>
<li>Safran (1 ordentliche Prise)</li>
<li>Dunkler Zucker (¼ TL)</li>
</ul>
<hr>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-4"><img decoding="async" class="wp-image-7722 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/fasane-verpackt-150x150.jpg" alt="Zwei verpackte Fasane aus Großbritannien" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/fasane-verpackt-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/fasane-verpackt-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Reh und Fasan wurden natürlich sicherheitshalber vorbestellt. Beim Reh habe ich auch noch explizit nach der Herkunft gefragt (Niederösterreich), für die Fasane habe ich die lokale Provenienz einfach vorausgesetzt. Die Photos zeigen es deutlich: ein Irrtum. Obwohl Fasane an sich Laufvögel sind, waren diese beiden Exemplare schon weit geflogen – von Großbritannien bis nach Österreich. Geschmeckt haben sie ja trotzdem, ganz im Sinne des Kochs war diese weite Reise nicht.
<p>Ganz generell zu Fasanen: Viel dran ist nicht an so einem Vogel. Die Haxerl haben ziemlich feste Sehnen (wie schon erwähnt, ein Laufvogel), Fett fehlt dagegen völlig. Pasteten und Terrinen sind daher meiner Meinung nach die ideale Darreichungsform. Um eine reine Fasanenpastete herzustellen, müßten wohl mehr als zwei Fasane daran glauben (drei sollten passen, wenn man es übers Herz bringt, auch eine Brust zu faschieren), mit ein wenig „Füllfleisch“ (Kalb) geht es aber auch so. Beim Zerlegen sollte man immer alle Fleischstücke sorgfältig nach Schrotkugeln abtasten. Abgesehen von möglichen Gesundheitsrisiken (Blei) mag es der Fleischwolf gar nicht, wenn er mit Metallfragmenten traktiert wird.</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-5"><img decoding="async" class="wp-image-7723 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/fasane-nackt-150x150.jpg" alt="Zwei Fasane" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/fasane-nackt-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/fasane-nackt-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Mit Schrotflinten geschossene Tiere sind sowieso immer eine Art Überraschungsei – egal wie unversehrt sie von außen aussehen mögen, kann es sein, daß einzelne Muskeln durch Blut schwarz verfärbt sind. Ich schneide solche Stellen immer großzügig weg. Einerseits aus ästhetischen Erwägungen, andererseits auch wegen der Geschmacksbeeinträchtigung durch das im Muskel geronnene Blut. Beim Unteren der beiden abgebildeten Fasane war fast die ganze halbe Brust unbrauchbar. Die Haut habe ich übrigens aus reiner Faulheit ebenfalls entsorgt – ich wollte nicht auch noch Federn zupfen müssen.
<p>Auch wenn die Herkunft der Fasane nicht optimal war: Über den Service der <a href="https://fleischerei-szabo.at/?lang=de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fleischhauerei Szabo</a> kann ich mich wirklich nicht beklagen. Auch ohne Vorbestellung war es kein Problem, Rindsnierenfett für den Pastetenteig zu bekommen. Weil wenn schon <em>old school</em>, dann richtig. Butterschmalz ist nur ein schwacher Abklatsch von „richtigem“ tierischem Fett.</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-2 icon-3 icon-6"><img decoding="async" class="wp-image-7721 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nierenfett-530x310.jpg" alt="Ronald Szabo zeigt woher das Nierenfett stammt." width="530" height="310" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nierenfett-530x310.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nierenfett-300x176.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nierenfett-768x450.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nierenfett-960x562.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nierenfett-1060x621.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nierenfett.jpg 2048w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-7"><img decoding="async" class="wp-image-7732 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nierenfett-ganz-150x150.jpg" alt="Nierenfett ganz" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nierenfett-ganz-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nierenfett-ganz-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Die Verarbeitung dieses recht festen Fetts war dann schon ziemlich ungewohnt. In der Literatur steht, man soll das Fett aus den umgebenden Häutchen herausbrechen. Am Anfang dachte ich, daß mir viel zu viel Bindegewebe in meinen Fettbröckchen blieb, bis ich ein anderes Trumm in die Hand nahm und feststellte, wie sich die besagten Häute wirklich anfühlen. Also: ein paar Fasern im Fett sind normal und stören nicht! Allgemein wird geraten, das Nierenfett nicht vollständig zu zerkleinern, damit der Teig eine schöne blättrige Struktur entwickeln kann. Mein Fett war aber definitiv zu grob gehackt. Im Zweifel würde ich eher für „zu fein“ als für „zu grob“ plädieren, da sonst die Teigbearbeitung mühsam wird.
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-4 icon-8"><img decoding="async" class="wp-image-8492 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/02/fasanenreste-vakuumiert-150x150.jpg" alt="Reste der Fasanenfarce in kleinen Porzellanförmchen vakuumiert" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/02/fasanenreste-vakuumiert-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/02/fasanenreste-vakuumiert-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Falls sich jemand über die Portionsangabe im Rezept wundert: Wir haben eh 20 Personen verköstigt (bei der Menge ist auch noch genug Farce für zwei <em>sous-vide</em>-Terrinnchen übriggeblieben), aber am Schluß ist’s schon ein bißchen knapp geworden. Eine 24-cm-Kastenform reicht definitiv nicht für 20 Scheiben.
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-3 icon-9"><img decoding="async" class="wp-image-7752 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nuesse-schneiden-150x150.jpg" alt="Schwarze Nüsse werden in feine Scheiben geschnitten" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nuesse-schneiden-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nuesse-schneiden-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Irgendwie hatte ich mich in Teubners <em>großem Buch der Pasteten</em> bezüglich der Zielkerntemperatur verlesen – statt 65–70 °C empfehlen sie für Pasteten mit Fileteinlage eh passendere „knapp über 60 °C“. Die letzten paar Grad gehen übrigens recht schnell, ich hab die Pastete dann leider erst bei knapp über 70 °C herausgenommen (was wohl teilweise die deutlich weniger rötliche Farbe im Vergleich zur Reh-Enten-Terrine erklärt). Serviert wurde dann jeweils eine Scheibe der Pastete und der Terrine mit meinen <a title="Bis meine Nüsse schwarz werden" href="https://mundschenk.at/schwarze-nuesse/">schwarzen Nüssen vom Vorjahr</a> und gebratenem Kürbis, den die Weinhauerin beisteuerte – aber natürlich erst, nachdem alle die beiden Prachtstücke gebührend im Ganzen bewundern konnten.
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-2 icon-5 icon-10"><img decoding="async" class="wp-image-7750 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/pastete-ganz-530x398.jpg" alt="Die Fasanenpastete wird gemeinsam mit der Rehterrine auf einem Tablett präsentiert" width="530" height="398" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/pastete-ganz-530x398.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/pastete-ganz-300x225.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/pastete-ganz-768x576.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/pastete-ganz-960x720.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/pastete-ganz-1060x795.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/pastete-ganz.jpg 2048w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure><br>

<p><a href="https://mundschenk.at/pate-en-croute-de-faisan/">Der englische Fasan</a></p>
]]></content:encoded>
													<wfw:commentRss>https://mundschenk.at/pate-en-croute-de-faisan/feed/</wfw:commentRss>
				<slash:comments>0</slash:comments>
											</item>
											<item>
				<title>Secondo: Pollo al limone (und ein bißchen Wein)</title>
				<link>https://mundschenk.at/secondo-pollo-al-limone/</link>
				<comments>https://mundschenk.at/secondo-pollo-al-limone/#comments</comments>
				<pubDate>Sun, 21 Oct 2012 15:21:20 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Mundschenk</dc:creator>
						<category><![CDATA[Festmahl]]></category>
		<category><![CDATA[Keller]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Barbera d'Alba]]></category>
		<category><![CDATA[Hendl]]></category>
		<category><![CDATA[Italienische Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Moscato d'Asti]]></category>
		<category><![CDATA[Roero Arneis]]></category>
		<category><![CDATA[Terra da confine]]></category>
		<category><![CDATA[Vernaccia di San Gimignano]]></category>
		<category><![CDATA[Wein]]></category>
		<category><![CDATA[Zitrus]]></category>
				<guid isPermaLink="false">https://mundschenk.at/?p=3298</guid>
									<description><![CDATA[<p>Die Auswahl der Weinbegleitung war zu diesem Menü etwas anspruchsvoller. Einerseits zeichnen sich alle Speisen durch einen recht starken Eigengeschmack aus und andererseits sollte der Wein auch aus Italien kommen. Zum Vitello tonnato wählten wir einen Vernaccia di San Gimignano von der Fattoria di Pancole, Toskana, aus dem Jahr 2010. Der recht kräftige Geschmack mit [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/secondo-pollo-al-limone/">Secondo: Pollo al limone (und ein bißchen Wein)</a></p>
]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-4 icon-8"><img decoding="async" class="wp-image-4748 size-thumbnail" title="Gedeckter Tisch" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/gedeckter-tisch-150x150.jpg" alt="Festlich gedeckter Tisch mit Weingläsern und Menükarten" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/gedeckter-tisch-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/gedeckter-tisch-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit"></span></figcaption></figure>Die Auswahl der Weinbegleitung war zu diesem Menü etwas anspruchsvoller. Einerseits zeichnen sich alle Speisen durch einen recht starken Eigengeschmack aus und andererseits sollte der Wein auch aus Italien kommen.
<p>Zum <em><a title="Antipasto: Vitello tonnato" href="https://mundschenk.at/vitello-tonnato/">Vitello tonnato</a></em> wählten wir einen <em>Vernaccia di San Gimignano</em> von der <em>Fattoria di Pancole</em>, Toskana, aus dem Jahr 2010. Der recht kräftige Geschmack mit <em>Grapefruit</em>-Noten harmonierte gut mit Fisch und Kapern, hätte aber auch noch eine etwas stärkere Würzung vertragen. Ein weiterer Grund für die Wahl diesen Weines war jedoch auch, daß er geschmacklich noch etwas Spielraum für die weiteren Gänge ließ.</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-3 icon-9"><img decoding="async" class="wp-image-4749 size-thumbnail" title="Weinflaschen" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/weinflaschen-150x150.jpg" alt="Vernaccia di San Gimignano, Roero Arneis, Barbera d'Alba &quot;Sposabella&quot;, Terra da confine" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/weinflaschen-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/weinflaschen-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit"></span></figcaption></figure>Für die nächsten beiden Gänge planten wir drei verschieden Weine mit einem Wechsel von Weiß- auf Rotwein und steigende Kraft. Zunächst einen <em>Roero Arneis</em> 2011 von <em>Ceste</em>, Piemont. Etwas kräftige in Geschmack und Alkoholgehalt als der Vernaccia, paßte er sehr gut zu den <em><a title="Primo: Tagliatelle ai finferli di Carinzia" href="https://mundschenk.at/tagliatelle-ai-finferli/">Tagliatelle ai finferli</a></em>. Nach einer Runde wurde ein <em>Barbera d’Alba „Sposabella“</em>, ebenfalls von <em>Ceste</em>, aus dem Jahr 2010 ausgeschenkt und damit den Wechsel auf Rotwein vollzogen. Der körperreiche Wein und die Eierschwammerln waren eine sehr feine Kombination.
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-5 icon-10"><img decoding="async" class="wp-image-4488 size-thumbnail" title="Zitronenhendl angerichtet Totale" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/zitronenhendl-angerichtet-totale-150x150.jpg" alt="Mehrere Teller mit Zitronenhendl und Polenta" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/zitronenhendl-angerichtet-totale-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/10/zitronenhendl-angerichtet-totale-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit"></span></figcaption></figure>Zum <em><a title="Secondo: Pollo affogato alla Ligure" href="https://mundschenk.at/pollo-affogato-alla-ligure/">Pollo affogato</a></em> wurde zunächst ebenfalls der <em>Barbera</em> ausgeschenkt, der auch mit den Zitronenaromen des <em>Pollo al Limone</em> gut mithielt. (Apropos Zitronenhuhn: Das Weinhauerin-<em>pollo</em> unterscheidet sich doch wesentlich vom <a title="Secondo: Pollo affogato alla Ligure" href="https://mundschenk.at/pollo-affogato-alla-ligure/"><em>sous-vide</em>-Konkurrenzhendl</a>. Ihr Rezept findet Ihr weiter unten.) Zum Abschluß wählten wir aber einen Rotwein aus Umbrien: <em>Terra da confine</em> von <em>Vitalonga</em> aus dem Jahr 2009. Mit den kräftigen Geschmack und dem feinen Holzeinsatz (zwölf Monate in Holz gelagert) war dies der perfekte Wein zum <em>Pollo affogato</em> und dem ersten Verdauen vor dem Dessert.
<p>Zum <em>Sorbetto all’arancia</em> schließlich reichten wir einen <em>Moscato d’Asti</em> 2011 (wieder aus dem Hause <em>Ceste</em>), der durch seine Süße sehr gut mit den Orangen harmonierte.</p>
<p>&nbsp;<br>
</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/secondo-pollo-al-limone/">Secondo: Pollo al limone (und ein bißchen Wein)</a></p>
]]></content:encoded>
													<wfw:commentRss>https://mundschenk.at/secondo-pollo-al-limone/feed/</wfw:commentRss>
				<slash:comments>4</slash:comments>
											</item>
											<item>
				<title>Secondo: Pollo affogato alla Ligure</title>
				<link>https://mundschenk.at/pollo-affogato-alla-ligure/</link>
				<comments>https://mundschenk.at/pollo-affogato-alla-ligure/#respond</comments>
				<pubDate>Wed, 10 Oct 2012 21:36:44 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Festmahl]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Carluccio]]></category>
		<category><![CDATA[Hendl]]></category>
		<category><![CDATA[Italienische Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Kaninchen]]></category>
		<category><![CDATA[Oliven]]></category>
		<category><![CDATA[sous-vide]]></category>
				<guid isPermaLink="false">https://mundschenk.at/?p=3293</guid>
									<description><![CDATA[<p>Unsere Italienische Reise liegt immer weiter zurück und ich habe immer noch nicht alle Rezepte eingestellt. Ein Beitrag pro Monat ist definitiv zu wenig – außerdem naht schon bald das nächste Festmahl (der Jahreszeit entsprechend mit viel wildem Wild – näheres dazu nächste Woche). So kann’s also nicht weitergehen. Ich gelobe feierlich Besserung! Die Weinhauerin [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/pollo-affogato-alla-ligure/">Secondo: Pollo affogato alla Ligure</a></p>
]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-300 size-medium icon-5"><img decoding="async" class="wp-image-4307 size-medium alignright" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/09/menuekarte-mit-secondi-300x450.jpg" alt="Eine Menükarte mit zwei Secondi: Pollo affogato alle Ligure e Pollo al limone" width="300" height="450" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/09/menuekarte-mit-secondi-300x450.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/09/menuekarte-mit-secondi-768x1152.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/09/menuekarte-mit-secondi-530x795.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/09/menuekarte-mit-secondi-960x1440.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/09/menuekarte-mit-secondi-1060x1590.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/09/menuekarte-mit-secondi.jpg 1365w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="http://gregorjoham.at">Gregor Joham</a></span></figcaption></figure>Unsere <a title="Auch ich in Arkadien!" href="https://mundschenk.at/huehnerfond-druckkochtopf/">Italienische Reise liegt immer weiter zurück</a> und ich habe immer noch nicht alle Rezepte eingestellt. Ein Beitrag pro Monat ist definitiv zu wenig – außerdem naht schon bald das nächste Festmahl (der Jahreszeit entsprechend mit viel wildem Wild – näheres dazu nächste Woche). So kann’s also nicht weitergehen. Ich gelobe feierlich Besserung!
<p>Die Weinhauerin bestand ja darauf, daß wir unbedingt zwei Hauptspeisen bräuchten, so von wegen Wettbewerb und so. Sechs Hühner sind dann aber auch für 20 (bzw. letztlich 18) Menschen zu viel. Zumindest wenn es vorher auch noch <a title="Antipasto: Vitello tonnato" href="https://mundschenk.at/vitello-tonnato/"><em>vitello tonnato</em></a> und <a title="Primo: Tagliatelle ai finferli di Carinzia" href="https://mundschenk.at/tagliatelle-ai-finferli/"><em>tagliatelle ai finferli</em></a> gibt!</p>
<p>Das von ihr vorgeschlagene Zitronenhuhn war mir trotz zahlreicher Internet-Rezepte irgendwie zu unauthentisch (falls ich mich das überhaupt schreiben trauen darf). Also schnell in dem dünnen Band „Fleisch, Geflügel &amp; Wild“ mit den <em>Carluccio’s</em>-Rezepten geblättert. Ah ja, da war ja der Kiniglhas mit Oliven. Kaninchen, Hendl, eh alles einerlei? Nachträglich bedaure ich die Substitution. Hendl ist fad. Zumindest in der Form, in der man es bei uns käuflich erwerben kann (also jung). Zweimal Hendl, angesichts der Gästezahl notgedrungen in ähnlicher Auflaufform und mit derselben Beilagee serviert, kann eigentlich nur <em>overkill</em> sein. Selbst wenn’s allen geschmeckt hat: Meine Menüplanung war schon einmal besser ;-)</p>
<p>Aber nun zum Rezept selbst: Abgesehen von der Mengenskalierung war es mir natürlich ein Anliegen, das Fleisch möglichst saftig zu halten, was bei Hendl traditionell ja oft ein Problem ist. Also <em>sous-vide</em>. Die Brüste hatte ich mir mit Haut, aber ohne Knochen schon vom Fleischer zuschneiden lassen. Bei den Haxerln blieben die Knochen drin (ich hatte ursprünglich vor, sie nach der Garung zu entfernen, aber in der Hitze des Gefechts unterblieb das dann). Im Originalrezept wird zum Stauben der Fleischstücke natürlich Mehl verwendet. Da eine <em>commensale</em> an einer Glutenunverträglichkeit leidet, war der Griff zur Maisstärke obligatorisch. Der Knusprigkeit sollte das aber eh eher zuträglich gewesen sein.</p>
<p><br>
</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/pollo-affogato-alla-ligure/">Secondo: Pollo affogato alla Ligure</a></p>
]]></content:encoded>
													<wfw:commentRss>https://mundschenk.at/pollo-affogato-alla-ligure/feed/</wfw:commentRss>
				<slash:comments>0</slash:comments>
											</item>
											<item>
				<title>Auch ich in Arkadien!</title>
				<link>https://mundschenk.at/huehnerfond-druckkochtopf/</link>
				<comments>https://mundschenk.at/huehnerfond-druckkochtopf/#respond</comments>
				<pubDate>Sun, 22 Jul 2012 21:35:46 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Festmahl]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Druckkochtopf]]></category>
		<category><![CDATA[Fond]]></category>
		<category><![CDATA[Hendl]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Italienische Reise]]></category>
				<guid isPermaLink="false">https://mundschenk.at/?p=786</guid>
									<description><![CDATA[<p>Neunzehn Leute sind diesmal angesagt. Also nächsten Samstag. Auch wenn eventuell noch wer kurzfristig ausfällt: Das ist ein neuer Rekord. Und gleichzeitig das Limit. Mehr Menschen zu verköstigen geht indoor privat einfach nicht (außer, es hat jemand gerade ein passendes Penthouse zu verschenken). Zum Glück bin ich für den Abend nicht allein verantwortlich! Das Motto [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/huehnerfond-druckkochtopf/">Auch ich in Arkadien!</a></p>
]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[<p>Neunzehn Leute sind diesmal angesagt. Also nächsten Samstag. Auch wenn eventuell noch wer kurzfristig ausfällt: Das ist ein neuer Rekord. Und gleichzeitig das Limit. Mehr Menschen zu verköstigen geht <em>indoor</em> privat einfach nicht (außer, es hat jemand gerade ein passendes Penthouse zu verschenken). Zum Glück bin ich für den Abend nicht allein verantwortlich!</p>
<p>Das Motto lautet diesmal „Italienische Reise“ (laut Wetterbericht auch wieder mit den dazu passenden sommerlichen Temperaturen). Die Weinbegleitung hat der <a href="https://mundschenk.at/author/piny/">Mundschenk</a> noch nicht ausgewählt, das Menü steht aber schon fest:</p>
<ul>
<li><em>Vitello tonnato</em> (Piemonte)</li>
<li><em>Tagliatelle ai finferli</em> (Emilia-Romagna)</li>
<li><em>Pollo affogato alla Ligure</em> (Liguria)</li>
<li><em>Sorbetto all’arancia</em> (Sicilia)</li>
<li><em>Formaggi dalle varie regioni italiane</em></li>
</ul>
<p>OK, ich geb’s zu, die strikte Regionalzuordnung ist ein bisserl geschummelt – das <em>pollo</em> wär bei Carluccio eigentlich ein <em>coniglio</em> und in meinem Orangensorbet ist auch ein ganz unsizilianischer Schuß Campari. Aber mit Goethe als literarischem Schirmherren werden wir uns am Samstag vor lauter <em>italianità</em> trotzdem kaum retten können, da bin ich mir sicher. Nur was wird die passende Musikuntermalung? Die Weinhauerin schwankt zwischen schnulzigen Opernarien und schnulzigen Schlagern, ich bin mir bei beidem nicht so sicher. Hat jemand Vorschläge?</p>
<p>Ah ja, ein Rezept hab ich auch noch. Als Vorbereitung für das <em>pollo affogato</em> (also ein ersoffenes bzw. ertränktes Hendl) hab ich vier Hendln vom zukünftigen Fleischhauer meines Vertrauens tranchieren lassen (<a href="https://fleischerei-szabo.at/?lang=de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fleischhauerei Szabo</a>, nachdem mir der Klausberger letztes Jahr vor der Nase zugesperrt hat). Neben 2 kg Brüsten und (ohne Knochen gerechnet) ca. 1,5 kg Ober- und Unterhaxerl blieben da auch etwas über 2 kg Karkassen und Flügerln übrig. Nachdem mein Tiefkühler gerade recht gut belegt ist, habe ich diese Restln gleich zu Hendlfond weiterverarbeitet. Wie fast immer im Druckkochtopf, nach einem etwas vereinfachten Rezept aus Modernist Cuisine.</p>
<p><br>
</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/huehnerfond-druckkochtopf/">Auch ich in Arkadien!</a></p>
]]></content:encoded>
													<wfw:commentRss>https://mundschenk.at/huehnerfond-druckkochtopf/feed/</wfw:commentRss>
				<slash:comments>0</slash:comments>
											</item>
			</channel>
</rss>
