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		<title>Schlagwortarchiv für &#039;Mangalitza&#039; - Der Mundschenk &amp; Compagnie</title>
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		<description>Was Küche und Keller hergeben.</description>
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	<title>Schlagwortarchiv für &#039;Mangalitza&#039; - Der Mundschenk &amp; Compagnie</title>
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				<title>Die Sache mit der Wurst (oder: In Wurst We Trust)</title>
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				<pubDate>Sun, 11 May 2014 20:10:48 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
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									<description><![CDATA[<p>Österreich liebt Wurst – und das nicht erst seit gestern Nacht. Laut einer Erhebung aus dem Jahr 2009 liegt der Monatsverbrauch bei üppigen 1,3 Kilogramm pro Kopf allein zuhause (ohne Gastronomie). Was genau drin ist und wie man denn die Bratwürstel für den Grill eigentlich herstellt, weiß aber kaum jemand. Trotz des zweifelhaften Rufs, hauptsächlich [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/wurst-herstellung/">Die Sache mit der Wurst (oder: In Wurst We Trust)</a></p>
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											<content:encoded><![CDATA[<p>Österreich liebt Wurst – und das nicht erst seit gestern Nacht. Laut einer <a href="https://www.statistik.at/" target="_blank" rel="noopener">Erhebung aus dem Jahr 2009 liegt der Monatsverbrauch bei üppigen 1,3 Kilogramm pro Kopf</a> allein zuhause (ohne Gastronomie). Was genau drin ist und wie man denn die Bratwürstel für den Grill eigentlich herstellt, weiß aber kaum jemand. Trotz des zweifelhaften Rufs, hauptsächlich der Verwertung von Schlachtabfällen zu dienen, gehören Würste zum Besten, was man aus toten Tieren machen kann. Wurstsorten und ‑varianten gibt es unzählige, von der französischen <em>Andouillette</em> bis zur deutschen Zervelatwurst. <a href="https://www.esskultur.at/kulinarisches-abc-wurst-aka-wurst-trust/" target="_blank" rel="noopener">Katharina Seiser listet einige davon in ihrem Wurst-ABC auf</a>.</p>
<p>Jede Wurst beginnt mit einem toten Schwein [Anm.: Außer <a href="http://conchitawurst.com/" target="_blank" rel="noopener">Conchita</a>, falls das wer mißverstanden haben sollte]. Selbst wenn ein anderes Tier den Löwenanteil des Fleisches liefern sollte (was bei Industrieprodukten keineswegs so sein muß), der Speck stammt praktisch immer vom Schwein. Und zwar nicht zu wenig: Eine gute Wurst besteht zu einem Drittel aus Rückenspeck (bei gekutterten Würsten wie Frankfurtern ist der Fettanteil etwas niedriger, aber immer noch mehr als 20 Prozent) – über kulinarische Absonderlichkeiten wie fettfreie Putenbratwürstl wollen wir gnädig den Mantel des Schweigens breiten.</p>
<p>Doch wie kommt die Wurst eigentlich in den Darm? Vor knapp zwei Jahren hatte ich auf der <a href="https://www.biorama.eu/biorama-leser-safari-3/" target="_blank" rel="noopener">Biorama-Lesersafari #3</a> zum <a href="http://web.archive.org/web/20150213011108/http://www.dewiskentale.com/" target="_blank" rel="noopener">Hof von Isabell und Christoph Wiesner „Arche De Wiskenthale“</a> Gelegenheit, die Bratwurstherstellung im Hause Wiesner zu dokumentieren, sozusagen von der Sau weg.</p>
<p>Wer jetzt Gusto bekommen hat: Würste niemals kochen, auch nicht „sieden“. Mehr als 60 °C tun keinem Würstel gut, egal ob Frankfurter oder Bratwurst. Bei dieser Temperatur platzt nichts und dank des Vakuumbeutels braucht es auch keine „Opferwurst“, um das osmotische Gleichgewicht zwischen Kochwasser und Würsteln herzustellen. Die Wurst im Rezeptphoto ist übrigens eine <a href="https://britwurst.com/" target="_blank" rel="noopener">Britwurst von Richard Holmes</a>.</p>

<figure>
<img fetchpriority="high" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/05/enthaartes-totes-mangalitzaschwein-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Ein bereits enthaartes geschlachtetes Mangalitzaschwein">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/05/zerteilen-einer-toten-sau-mit-der-handsaege-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Zerteilen einer toten Sau mit der Handsäge">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/05/mageres-fleisch-und-fett-in-wuerfel-geschnitten-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Mageres Fleisch und Fett in Würfel geschnitten">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/05/fleischwolfscheiben-und-stopfer-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Fleischwolfscheiben und Stopfer in einem Strohkorb">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/05/koerpereinsatz-beim-wolfen-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Eine junge Frau wolft Schweinefleisch in eine große Schüssel">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/05/auffaedeln-des-darms-auf-den-wurstfuellaparat-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Auffädeln des Darms auf den Wurstfüllaparat">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/05/befuellen-des-wurstfuellers-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Christoph Wiesner beim Befüllen des Wurstfüllaparats">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/05/fuellen-von-bratwuersten-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Bratwursterzeugung mit einem Wurstfüller">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/05/wurst-im-entstehen-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Spiralförmig abgelegte Wurst, noch am Wurstfüller befestigt">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/05/katharina-seiser-beim-abbinden-von-bratwuersten-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Ein junger Mann hilft Katharina Seiser beim Abbinden der Bratwürste">
</figure>\n
<p><span id="more-60646"></span></p>
<p><br>
</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/wurst-herstellung/">Die Sache mit der Wurst (oder: In Wurst We Trust)</a></p>
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				<title>Der englische Fasan</title>
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				<pubDate>Sat, 02 Feb 2013 18:18:33 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Festmahl]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Anfang November war es wieder einmal Zeit für ein Festmahl. Der Jagdsaison entsprechend hatten die Weinhauerin und ich uns auf das Motto „Wilder Abend“ geeinigt. Bei der Menüplanung blieben wir ganz traditionell (um nicht zu sagen: kulinarisch reaktionär). Der erste Gang sollte aus einer Pastete oder Terrine bestehen, danach ein Hirschragout mit Spätzle. Als pièce [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/pate-en-croute-de-faisan/">Der englische Fasan</a></p>
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											<content:encoded><![CDATA[<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-4"><img decoding="async" class="wp-image-7755 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/menuekarte-pasteten-150x150.jpg" alt="Menükarte &quot;Pâté en croûte de Faisan mit kandierten Schwarzen Nüssen / Terrine de chevreuil et canard&quot;" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/menuekarte-pasteten-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/menuekarte-pasteten-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="http://gregorjoham.at">Gregor Joham</a></span></figcaption></figure>Anfang November war es wieder einmal Zeit für ein Festmahl. Der Jagdsaison entsprechend hatten <a href="https://mundschenk.at/author/tina/">die Weinhauerin</a> und ich uns auf das Motto „Wilder Abend“ geeinigt. Bei der Menüplanung blieben wir ganz traditionell (um nicht zu sagen: kulinarisch reaktionär). Der erste Gang sollte aus einer Pastete oder Terrine bestehen, danach ein Hirschragout mit Spätzle. Als <em>pièce de résistance</em> dann Rehfilet, rosa gebraten, mit dem ganzen altmodischen Brimborium: Rotweinbirnen, Preiselbeeren, Kroketten, Blaukraut. Und damit auch wirklich niemand ohne zumindest einen Damenspitz nachhause kommt, als Nachspeise besoffene Kapuziner.

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/02/hirschgulasch-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Hirschgulasch mit Spätzle">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/02/reh-mit-rotweinglace-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Reh mit Blaukraut, glasierten Maroni, Portweinbirnen und Kroketten">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/02/besoffener-kapuziner-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Besoffener Kapuziner mit marinierten Waldbeeren und Schlagobers">
</figure>\n
<p><span id="more-7710"></span></p>
<p>Im Detail war es dann etwas komplizierter: Zweimal warmes Fleisch direkt aufeinanderfolgend geht nicht. Also noch ein Sorbet zur Abkühlung des Gaumens. Birne bot sich in diesem Fall an. Nachdem wir eh für das Reh auch noch Rotweinbirnen haben wollten, diente das Kompottrezept aus <a href="https://www.esskultur.at/frisch-aus-der-buchbinderei-oesterreich-vegetarisch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Österreich vegetarisch“</a> gleich als Sorbetbasis (einfach noch ein bißchen länger gekocht, bis die Birnen schön weich waren). Die Sauce des Rehs bestand aus der <em>red wine glaze</em> aus „Modernist Cuisine at Home“, nicht ganz unaufwendig, aber aber nichts im Vergleich zum elaboriertesten Vorhaben des Abends, den Vorspeisen.</p>
<hr>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-5"><img decoding="async" class="wp-image-7719 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/luisa-schrammel-und-nathalie-pernstich-150x150.jpg" alt="Luisa Schrammel und Nathalie Pernstich" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/luisa-schrammel-und-nathalie-pernstich-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/luisa-schrammel-und-nathalie-pernstich-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-3 icon-6"><img decoding="async" class="wp-image-7971 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/01/sophie-laurent-150x150.jpg" alt="Sophie Laurent" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/01/sophie-laurent-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/01/sophie-laurent-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Schon allein deshalb, weil die Vorbereitungen gut zwei Wochen früher mit der Zusammenstellung der richtigen Gewürzmischungen begonnen hatten. Terminlich traf es sich gut, daß das Babette’s‑Team für Ende Oktober den ersten <em>Spice Workshop</em> zum Thema „Wildgewürze“ angesetzt hatte. Anders als die <a title="Häppchenweise bei Babette’s" href="https://mundschenk.at/kochkurs-tapas-mezze-babettes/">Kochkurse</a> fand der Gewürz-<em>Workshop</em> in der Filiale am Hof statt. Nach einer theoretischen Einführung (inklusive einer Einteilung in Gewürzklassen wie „scharf“, „bitter“, „säuerlich“ usw.) konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Lust und Laune mit den zahlreichen vorrätigen Gewürzen experimentieren und zum Beispiel ausprobieren, wie sich Aromen durch Röstung verändern. Auch Mörser standen in ausreichender Zahl bereit. Zu essen und trinken gab es natürlich auch etwas (aber eben anders als in den Kochkursen nicht selbst zubereitet).

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/gewuerze-mit-namenskaertchen-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Gewürze mit Namenskärtchen">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/gewuerze-roesten-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Verschiedene Gewürze werden in der Pfanne trocken geröstet">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/moerser-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Die Gewürzmischung wird um Steinmörser zerkleinert">
</figure>\n
<p>Bei mir kamen dabei zwei unterschiedliche Gewürzmischungen heraus, die ich in der Folge auch für die Pastete und die Terrine verwendet habe. (Die Maßangaben sind nur ungefähr, da wir beim Experimentieren keine Feinwaage zur Verfügung hatten.)</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-7"><img decoding="async" class="wp-image-7717 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/gewuerzmischung-1-150x150.jpg" alt="Meine Pastetengewürzmischung #1" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/gewuerzmischung-1-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/gewuerzmischung-1-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure><strong>Mischung #1:</strong>
<ul>
<li>Kakao (½ TL)</li>
<li>Wacholder (1 TL) [<em>Anm.: steht nicht in meinen Notizen, aber auf den Photos eindeutig zu erkennen</em>]</li>
<li>Piment (1 TL)</li>
<li>Nelken (1 TL)</li>
<li>Zimtblüten (1 TL)</li>
<li>Macis (½ TL)</li>
<li>Senfkörner geröstet (½ TL)</li>
<li>Ingwer getrocknet (½ TL)</li>
<li>Lorbeer (2 Blätter)</li>
</ul>
<p><strong>Mischung #2:</strong></p>
<ul>
<li>Cumin (1 TL)</li>
<li>Korianderkörner (1 TL)</li>
<li>Wilder Kardamom (3 Körner)</li>
<li>Hibiskus (1 Blüte)</li>
<li>Macis (2 Stück)</li>
<li>Orangenschale getrocknet (½ TL)</li>
<li>Paradieskörner (½ TL)</li>
<li>Zimtblüten (½ TL)</li>
<li>Ingwer getrocknet (½ TL)</li>
<li>Vanille (¼ TL)</li>
<li>Rosmarin (½ TL)</li>
<li>Safran (1 ordentliche Prise)</li>
<li>Dunkler Zucker (¼ TL)</li>
</ul>
<hr>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-4 icon-8"><img decoding="async" class="wp-image-7722 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/fasane-verpackt-150x150.jpg" alt="Zwei verpackte Fasane aus Großbritannien" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/fasane-verpackt-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/fasane-verpackt-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Reh und Fasan wurden natürlich sicherheitshalber vorbestellt. Beim Reh habe ich auch noch explizit nach der Herkunft gefragt (Niederösterreich), für die Fasane habe ich die lokale Provenienz einfach vorausgesetzt. Die Photos zeigen es deutlich: ein Irrtum. Obwohl Fasane an sich Laufvögel sind, waren diese beiden Exemplare schon weit geflogen – von Großbritannien bis nach Österreich. Geschmeckt haben sie ja trotzdem, ganz im Sinne des Kochs war diese weite Reise nicht.
<p>Ganz generell zu Fasanen: Viel dran ist nicht an so einem Vogel. Die Haxerl haben ziemlich feste Sehnen (wie schon erwähnt, ein Laufvogel), Fett fehlt dagegen völlig. Pasteten und Terrinen sind daher meiner Meinung nach die ideale Darreichungsform. Um eine reine Fasanenpastete herzustellen, müßten wohl mehr als zwei Fasane daran glauben (drei sollten passen, wenn man es übers Herz bringt, auch eine Brust zu faschieren), mit ein wenig „Füllfleisch“ (Kalb) geht es aber auch so. Beim Zerlegen sollte man immer alle Fleischstücke sorgfältig nach Schrotkugeln abtasten. Abgesehen von möglichen Gesundheitsrisiken (Blei) mag es der Fleischwolf gar nicht, wenn er mit Metallfragmenten traktiert wird.</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-3 icon-9"><img decoding="async" class="wp-image-7723 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/fasane-nackt-150x150.jpg" alt="Zwei Fasane" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/fasane-nackt-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/fasane-nackt-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Mit Schrotflinten geschossene Tiere sind sowieso immer eine Art Überraschungsei – egal wie unversehrt sie von außen aussehen mögen, kann es sein, daß einzelne Muskeln durch Blut schwarz verfärbt sind. Ich schneide solche Stellen immer großzügig weg. Einerseits aus ästhetischen Erwägungen, andererseits auch wegen der Geschmacksbeeinträchtigung durch das im Muskel geronnene Blut. Beim Unteren der beiden abgebildeten Fasane war fast die ganze halbe Brust unbrauchbar. Die Haut habe ich übrigens aus reiner Faulheit ebenfalls entsorgt – ich wollte nicht auch noch Federn zupfen müssen.
<p>Auch wenn die Herkunft der Fasane nicht optimal war: Über den Service der <a href="https://fleischerei-szabo.at/?lang=de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fleischhauerei Szabo</a> kann ich mich wirklich nicht beklagen. Auch ohne Vorbestellung war es kein Problem, Rindsnierenfett für den Pastetenteig zu bekommen. Weil wenn schon <em>old school</em>, dann richtig. Butterschmalz ist nur ein schwacher Abklatsch von „richtigem“ tierischem Fett.</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-2 icon-5 icon-10"><img decoding="async" class="wp-image-7721 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nierenfett-530x310.jpg" alt="Ronald Szabo zeigt woher das Nierenfett stammt." width="530" height="310" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nierenfett-530x310.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nierenfett-300x176.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nierenfett-768x450.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nierenfett-960x562.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nierenfett-1060x621.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nierenfett.jpg 2048w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-11"><img decoding="async" class="wp-image-7732 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nierenfett-ganz-150x150.jpg" alt="Nierenfett ganz" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nierenfett-ganz-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nierenfett-ganz-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Die Verarbeitung dieses recht festen Fetts war dann schon ziemlich ungewohnt. In der Literatur steht, man soll das Fett aus den umgebenden Häutchen herausbrechen. Am Anfang dachte ich, daß mir viel zu viel Bindegewebe in meinen Fettbröckchen blieb, bis ich ein anderes Trumm in die Hand nahm und feststellte, wie sich die besagten Häute wirklich anfühlen. Also: ein paar Fasern im Fett sind normal und stören nicht! Allgemein wird geraten, das Nierenfett nicht vollständig zu zerkleinern, damit der Teig eine schöne blättrige Struktur entwickeln kann. Mein Fett war aber definitiv zu grob gehackt. Im Zweifel würde ich eher für „zu fein“ als für „zu grob“ plädieren, da sonst die Teigbearbeitung mühsam wird.
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail"><img decoding="async" class="wp-image-8492 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/02/fasanenreste-vakuumiert-150x150.jpg" alt="Reste der Fasanenfarce in kleinen Porzellanförmchen vakuumiert" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/02/fasanenreste-vakuumiert-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/02/fasanenreste-vakuumiert-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Falls sich jemand über die Portionsangabe im Rezept wundert: Wir haben eh 20 Personen verköstigt (bei der Menge ist auch noch genug Farce für zwei <em>sous-vide</em>-Terrinnchen übriggeblieben), aber am Schluß ist’s schon ein bißchen knapp geworden. Eine 24-cm-Kastenform reicht definitiv nicht für 20 Scheiben.
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2"><img decoding="async" class="wp-image-7752 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nuesse-schneiden-150x150.jpg" alt="Schwarze Nüsse werden in feine Scheiben geschnitten" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nuesse-schneiden-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/nuesse-schneiden-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Irgendwie hatte ich mich in Teubners <em>großem Buch der Pasteten</em> bezüglich der Zielkerntemperatur verlesen – statt 65–70 °C empfehlen sie für Pasteten mit Fileteinlage eh passendere „knapp über 60 °C“. Die letzten paar Grad gehen übrigens recht schnell, ich hab die Pastete dann leider erst bei knapp über 70 °C herausgenommen (was wohl teilweise die deutlich weniger rötliche Farbe im Vergleich zur Reh-Enten-Terrine erklärt). Serviert wurde dann jeweils eine Scheibe der Pastete und der Terrine mit meinen <a title="Bis meine Nüsse schwarz werden" href="https://mundschenk.at/schwarze-nuesse/">schwarzen Nüssen vom Vorjahr</a> und gebratenem Kürbis, den die Weinhauerin beisteuerte – aber natürlich erst, nachdem alle die beiden Prachtstücke gebührend im Ganzen bewundern konnten.
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-3"><img decoding="async" class="wp-image-7750 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/pastete-ganz-530x398.jpg" alt="Die Fasanenpastete wird gemeinsam mit der Rehterrine auf einem Tablett präsentiert" width="530" height="398" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/pastete-ganz-530x398.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/pastete-ganz-300x225.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/pastete-ganz-768x576.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/pastete-ganz-960x720.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/pastete-ganz-1060x795.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/pastete-ganz.jpg 2048w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure><br>

<p><a href="https://mundschenk.at/pate-en-croute-de-faisan/">Der englische Fasan</a></p>
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				<title>Zur Dankbarkeit, im Wirtshaus</title>
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				<pubDate>Wed, 05 Dec 2012 21:58:56 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
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									<description><![CDATA[<p>Nach den Schweinen aus der Hölle hatten wir uns eine Stärkung verdient. Zur Wahl standen zwei Lokale: Das Presshaus in Illmitz und das Gasthaus zur Dankbarkeit in Podersdorf. Die Wahl fiel uns nicht leicht – wir hatten in beiden in der Vergangenheit gut gegessen und auch der als Entscheidungshilfe herangezogene Gault-Millau führt beide Lokale mit [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/zur-dankbarkeit-podersdorf/">Zur Dankbarkeit, im Wirtshaus</a></p>
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											<content:encoded><![CDATA[<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-4 icon-8"><img decoding="async" class="wp-image-7490 size-thumbnail" title="Gedeck" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/gedeck-150x150.jpg" alt="Gedeckter Tisch im Gasthaus zur Dankbarkeit in Podersdorf" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/gedeck-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/gedeck-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Nach den <a href="https://mundschenk.at/burgenland-wein-2012/">Schweinen aus der Hölle</a> hatten wir uns eine Stärkung verdient. Zur Wahl standen zwei Lokale: Das <a href="http://www.presshaus.com" target="_blank" rel="noopener">Presshaus in Illmitz</a> und das <a href="https://dankbarkeit.at/" target="_blank" rel="noopener">Gasthaus zur Dankbarkeit</a> in Podersdorf. Die Wahl fiel uns nicht leicht – wir hatten in beiden in der Vergangenheit gut gegessen und auch der als Entscheidungshilfe herangezogene Gault-Millau führt beide Lokale mit identer Punktewertung. Schließlich gab die längere Zeitspanne, die seit unserem letzten Besuch in der Dankbarkeit verstrichen war, den Ausschlag.
<p>Eigentlich hatte ich vor, ein Menü zu bestellen. Manch ein Koch hat das Menü für tot erklärt, aber mir sind viele kleine Häppchen lieber als wenige große Gerichte. Die Dankbarkeit ist leider auch so ein Lokal ohne Menüs. Immerhin gibt es die Möglichkeit, eine kleine Portion der Hauptspeise um zwei Drittel des Vollpreises zu bestellen. Die Antwort des Kellners, wie groß man sich denn so eine „kleine Portion“ vorstellen dürfe, war nicht wahnsinnig hilfreich: „Circa zwei Drittel halt“. Zwei Drittel von was? „Von einer vollen Portion“. Danke, soweit war ich auch schon.</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-3 icon-9"><img decoding="async" class="wp-image-7489 size-thumbnail" title="Vorblatt Speisekarte" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/vorblatt-speisekarte-150x150.jpg" alt="Das Vorblatt der Speisekarte im Gasthaus zur Dankbarkeit bekennt sich zur regionalen Herkunft der Zutaten" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/vorblatt-speisekarte-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/12/vorblatt-speisekarte-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Positiv dagegen, daß sich Patron Josef Lentsch schon im Vorwort der Speisekarte zur regionalen Herkunft der Zutaten bekennt. Nur: Sind wir in der Gastronomie schon soweit, daß „Käse und Milchprodukte […] von der NÖM“ als besonderes Qualitätsmerkmal gelten können? Aber gut, anderswo erhält man auch solche Informationen nicht, die Ehrlichkeit spricht für die Dankbarkeit. Dankbar sind wir über den Gruß aus der Küche, pikantes Paprikawürstel, grüner Kürbiskernaufstrich und wohl die letzten frischen Paradeiser der Saison sind gerade das richtige für den ersten Hunger.
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-2 icon-5 icon-10"><img decoding="async" class="wp-image-5574 size-large" title="Amuse gueule" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/amuse-gueule-530x353.jpg" alt="Amuse gueule: Paprikawürstel, Kürbiskernaufstrich, Paradeiser" width="530" height="353" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/amuse-gueule-530x353.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/amuse-gueule-300x200.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/amuse-gueule-768x512.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/amuse-gueule-960x640.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/amuse-gueule-1060x706.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/amuse-gueule.jpg 2048w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Zügig kommen dann unsere Vorspeisen: Kürbiscremesuppe für den zweiten Herrn am Tisch, eine etwas eigenwillige Paradeiser-„Cremeschnitte“ mit hellgrünen Spinatpüreetupfern (die genaue Bezeichnung war nicht rekonstruierbar, aber die Gärtnerin hatte sich’s etwas anders vorgestellt) und, ganz klassisch, der berühmte Jiddische Hühnerleberaufstrich für mich. Wahnsinnig gut und auch wahnsinnig viel – sollte man nur bestellen, wenn man sonst nicht mehr ißt oder zumindest zu zweit ist.

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/kuerbiscremesuppe-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Kürbiscremesuppe">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/spinat-paradeiser-creme-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Paradeiser-&quot;Cremeschnitte&quot; mit Spinatpüree">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/jiddischer-huehnerleberaufstrich-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Jiddischer Hühnerleberaufstrich mit Brioche">
</figure>\n
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-11"><img decoding="async" class="wp-image-5578 size-thumbnail" title="Mangalitzawürstel mit Paradeiserkraut" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/mangalitzawuerstel-mit-paradeiserkraut-150x150.jpg" alt="Mangalitzawürstel mit Paradeiserkraut" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/mangalitzawuerstel-mit-paradeiserkraut-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/mangalitzawuerstel-mit-paradeiserkraut-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Als nächstes dann mein Zwischengang, passend zum vorangegangen Ausflug. Die Mangalitzawürstel mit Paradeiserkraut waren dann sehr, sehr gut. Schon deftig, aber durch die Fruchtigkeit des Paradeiserkrauts nicht zu sehr. Nicht alle am Tisch wollten kosten. Die Ferkel und so. Bis hierher war der Service aufmerksam und die Speisenfolge (fast zu) zügig gewesen.
<p>Das sollte sich nun ändern. Unser „Fehler“ war vermutlich das einsame Zwischengericht – von dieser Unterbrechung des Rhythmus erholte sich die Servicemannschaft nicht mehr. Obwohl wir mehrmals Getränke nachbestellten, fragte uns niemand, ob wir denn noch etwas zu essen bekommen würden. Nach einer guten halben Stunde fragten wir das erste Mal nach, wie lang es denn noch in etwa dauern würde mit den Hauptspeisen, da einige Mitspeisende doch noch eine länger Fahrt vor sich hätten. Nach Rückfrage in der Küche wurde uns lapidar mitgeteilt, daß es „schon noch ein bißchen“ dauern würde.</p>
<p>Nach weiteren zehn Minuten und einer weiteren Nachfrage kam dann ein bedeutsam aussehender Herr an unseren Tisch (wohl der Patron, vorgestellt hat er sich nicht): Wir sollten doch quasi dankbar sein, diese „Zeit mit der Familie gewonnen“ zu haben und überhaupt müsse man mehr die Seele baumeln lassen können. Auch der Einwand, daß die Fahrt nach Graz halt noch weit wäre und man das gerne bei Tageslicht schaffen würde, konnte ihm kein Wort des Bedauerns über das offenkundige Vergessen unserer Bestellung entlocken.</p>
<p>Insgesamt haben wir dann fast eine Stunde auf die Hauptspeisen gewartet. Auch wenn (bis auf das etwas fade Pastagericht, das einer am Tisch bestellt hatte) die Gerichte ohne Fehl und Tadel waren – ich habe schon bei besserer Stimmung gegessen. Die Qualität der Küche ist halt nicht alles, auch wie man mit bestimmten Situationen umgeht, beeinflußt das Gesamterlebnis entscheidend. Gegen den Wels mit Braterdäpfeln, die Wildente mit Kürbispüree und Serviettenknödel und das Reh mit Linsen und Erdäpfelnockerl war nichts einzuwenden, aber ich kann mich beim besten Willen nicht mehr erinnern, wie sie geschmeckt haben. Hübsch waren sie jedenfalls, das beweisen die Photos.</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" id="attachment_5579" class="wp-caption alignleft width-530 size-large"><img decoding="async" class="wp-image-5579 size-large" title="Wels" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/wels-530x353.jpg" alt="Gebratener Wels auf Braterdäpfeln und Gemüse" width="530" height="353" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/wels-530x353.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/wels-300x200.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/wels-768x512.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/wels-960x640.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/wels-1060x706.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/wels.jpg 2048w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption id="figcaption_attachment_5579" class="wp-caption-text">Wels auf Braterdäpfeln</figcaption></figure>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" id="attachment_5580" class="wp-caption alignleft width-530 size-large icon-2"><img decoding="async" class="wp-image-5580 size-large" title="Wildente mit Kürbispüree und Serviettenknödel" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/wildente-mit-kuerbispueree-und-serviettenknoedel-530x353.jpg" alt="Wildente mit Kürbispüree und Serviettenknödel" width="530" height="353" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/wildente-mit-kuerbispueree-und-serviettenknoedel-530x353.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/wildente-mit-kuerbispueree-und-serviettenknoedel-300x200.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/wildente-mit-kuerbispueree-und-serviettenknoedel-768x512.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/wildente-mit-kuerbispueree-und-serviettenknoedel-960x640.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/wildente-mit-kuerbispueree-und-serviettenknoedel-1060x706.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/wildente-mit-kuerbispueree-und-serviettenknoedel.jpg 2048w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption id="figcaption_attachment_5580" class="wp-caption-text">Wildente mit Kürbispüree und Serviettenknödel</figcaption></figure>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" id="attachment_5581" class="wp-caption alignleft width-530 size-large icon-3"><img decoding="async" class="wp-image-5581 size-large" title="Reh mit Linsen und Erdäpfelnockerl" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/reh-mit-linsen-und-erdaepfelnockerl-530x353.jpg" alt="Gebratenes Reh mit Linsen und Erdäpfelnockerl" width="530" height="353" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/reh-mit-linsen-und-erdaepfelnockerl-530x353.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/reh-mit-linsen-und-erdaepfelnockerl-300x200.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/reh-mit-linsen-und-erdaepfelnockerl-768x512.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/reh-mit-linsen-und-erdaepfelnockerl-960x640.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/reh-mit-linsen-und-erdaepfelnockerl-1060x706.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/reh-mit-linsen-und-erdaepfelnockerl.jpg 2048w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption id="figcaption_attachment_5581" class="wp-caption-text">Reh mit Linsen und Erdäpfelnockerl</figcaption></figure>
<p>Zum Nachtisch teilten wir uns dann noch drei Desserts. Eine <em>mousse au nougat</em> mit marinierten Zwetschken und zweimal Strudel (ich glaube es war Topfen-) mit (Zimt?)-<em>Parfait</em>.</p>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/nougatmousse-mit-eingelegten-zwetschken-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Nougatmousse mit eingelegten Zwetschken">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/strudel-mit-parfait-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Strudel mit Parfait">
</figure>\n
<p>Inklusive zwei Gläsern Wein (OK, es war der teuerste offene Wein) und zweier <em>caffè corretti</em> haben wir zu viert 165,50 Euro bezahlt. Für die Küchenleistung sehr in Ordnung, in der Gesamtbetrachtung wird es nächstes Mal aber doch wieder das Presshaus werden.</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/zur-dankbarkeit-podersdorf/">Zur Dankbarkeit, im Wirtshaus</a></p>
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				<title>Durchs wilde Burgenland</title>
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				<pubDate>Sat, 24 Nov 2012 18:22:56 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
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									<description><![CDATA[<p>Der Seewinkel ist eine eigenwillige Landschaft: brettleben und zumindest aus der Sicht von Stadtmenschen eher spärlich besiedelt. An trüben Herbsttagen kann da leicht das Bedürfnis entstehen, sich zum Schutz vor der vielen Gegend in den eigenen Weinkeller zurückzuziehen. Über den verfügt im Seewinkel glücklicherweise eigentlich jede Familie – und manche wohl auch über mehrere davon. [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/burgenland-wein-2012/">Durchs wilde Burgenland</a></p>
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											<content:encoded><![CDATA[<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-3 icon-9"><img decoding="async" class="wp-image-5551 size-thumbnail" title="Weinreben" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/weinreben-150x150.jpg" alt="Weinreben in der Nähe von Illmitz" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/weinreben-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/weinreben-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-5 icon-10"><img decoding="async" class="wp-image-5915 size-thumbnail" title="Landschaft im Seewinkel" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/landschaft-im-seewinkel-150x150.jpg" alt="Landschaft im Seewinkel" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/landschaft-im-seewinkel-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/landschaft-im-seewinkel-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p>Der Seewinkel ist eine eigenwillige Landschaft: brettleben und zumindest aus der Sicht von Stadtmenschen eher spärlich besiedelt. An trüben Herbsttagen kann da leicht das Bedürfnis entstehen, sich zum Schutz vor der vielen Gegend in den eigenen Weinkeller zurückzuziehen. Über den verfügt im Seewinkel glücklicherweise eigentlich jede Familie – und manche wohl auch über mehrere davon. Natürlich leben nicht alle vom Weinbau, aber so ein bisserl nebenbei … Ein lohnendes Ziel für Rot- wie Süßwein-<em>Afficionados</em>.</p>
<p>Auch die Gärtnerin und ich kommen einmal im Jahr hierher, um unsere Weinvorräte aufzufüllen. Oder besser: um einen ordentlichen Weinkeller erst einmal aufzubauen. Von der in Österreich üblichen Jungweintrinkerei halte ich nämlich gar nichts. Egal ob „Steirischer Junker“ oder, wie dieses Traubenmosterzeugnis hier genannt wird, „Alpha“ – sie können mir alle gestohlen bleiben. (Ganz generell darf Wein gerne länger liegen – im Faß oder in der Flasche, am besten beides. Aus meiner Sicht gilt das nicht nur für die Roten, ich gebe aber gerne zu, daß gut gereifte Weißweine nicht jedermanns Sache sind.)</p>
<p>Nachdem des schon ein paar Jahre so läuft, haben wir natürlich schon unsere Lieblingswinzerinnen und ‑winzer (und auch das eine oder andere kulinarische Ziel abseits des Weinanbaus). Allfällige Geheimtips nehmen wir trotzdem gerne entgegen :) Hier also die Höhepunkte der heurigen Tour durch das wilde Burgenland.</p>
<h2>Weingut Schwarzbauer</h2>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-11"><img decoding="async" class="wp-image-5532 size-thumbnail" title="Marmeladen von Michaela Schwarzbauer" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/marmeladen-von-michaela-schwarzbauer-150x150.jpg" alt="Marmeladen von Michaela Schwarzbauer" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/marmeladen-von-michaela-schwarzbauer-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/marmeladen-von-michaela-schwarzbauer-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p>Mit nur 5 Hektar bewirtschafteter Fläche gehört die <a href="https://www.weingut-schwarzbauer.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Familie Schwarzbauer</a> in Illmitz zu den klassischen Nebenerwerbswinzern. Was das Weingut von anderen unterscheidet, ist die „angehängte“ Marmeladeproduktion. Michaela Schwarzbauer stellt in handwerklichen Kleinserien Marmelade her. Neben Klassikern wie Hagebutte, Paprika-Chili und Zwetschke mit <em>Balsamico</em>-Essig probiert sie auch immer wieder ungewöhnlichere Kombinationen aus. Heuer zum Beispiel Mohn-Erdäpfel – quasi Mohnnnudeln im Glasl.</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail"><img decoding="async" class="wp-image-5530 size-thumbnail" title="Pinot noir rosé barrique" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/pinot-noir-rose-barrique-150x150.jpg" alt="Schwarzbauer Pinot noir rosé barrique" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/pinot-noir-rose-barrique-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/pinot-noir-rose-barrique-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p>Seit Sohn Philipp als jüngster Kellermeister in Illmitz mitmischt, sind die Flaschenetiketten deutlich fescher geworden. Der für sein Geld wirklich phantastische <em>Pinot noir</em> hat letztes Jahr zwar um ein Drittel im Preis angezogen, mit 8 Euro ist er aber immer noch sehr leistbar. Auch die neue Rosé-Variante des Blauburgunders wußte zu gefallen. Wenn der Liefertermin nicht zeitkritisch ist, wird auch in Wien zugestellt.</p>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/hagebutten-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Hagebutten im Nationalpark Neusiedlersee">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/meisterbrief-philipp-schwarzbauer-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Meisterbrief als &quot;Weinbau- und Kellerwirtschaftsmeister&quot; von Philipp Schwarzbauer">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/philipp-schwarzbauer-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Philipp Schwarzbauer mit einer Flasche Pinot noir">
</figure>\n
<h2 style="clear: right;">Anita &amp; Richard Goldenits</h2>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2"><img decoding="async" class="wp-image-5556 size-thumbnail" title="Richard und Anita Goldenits" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/richard-und-anita-goldenits-150x150.jpg" alt="Richard und Anita Goldenits im Weinkeller" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/richard-und-anita-goldenits-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/richard-und-anita-goldenits-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p>Eine Empfehlung des Wirts, als wir vor einigen Jahren ausnahmsweise nicht in Illmitz, sondern in Frauenkirchen nächtigten. <a href="https://www.goldenits.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Anita und Richard Goldenits</a> aus Tadten sind wohl so etwas wie ein <em>up-and-coming</em>-Weingut. Noch nicht der ganz große Name (und der entsprechende Preisaufschlag), aber mit großer Professionalität und unbedingtem Willen zur Qualität haben sie sich schon einige Prämierungen erarbeitet und einen entsprechenden Kundenstock auch in der Gastronomie erarbeitet. Moderner Weinbau, aber ohne zweifelhafte Abkürzungen. Die Umstellung auf biologische Landwirtschaft ist mittlerweile fast vollständig abgeschlossen: Alle Weiß- und jahrgangsbedingt knapp die Hälfte der Rotweine stammen aus zertifiziert biologischem Anbau. (EU-weite Vorgaben für eine ökologische Kellereiwirtschaft, die eine Zertifizierung von „Bioweinen“ ermöglichen, wurden erst im März dieses Jahres beschlossen.)</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-3"><img decoding="async" class="wp-image-5552 size-large" title="Goldenits Weinwand" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/goldenits-weinwand-530x391.jpg" alt="Die &quot;Weinwand&quot; im Verkostungsraum des Weinguts Goldenits" width="530" height="391" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/goldenits-weinwand-530x391.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/goldenits-weinwand-300x221.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/goldenits-weinwand-768x567.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/goldenits-weinwand-960x709.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/goldenits-weinwand-1060x783.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/goldenits-weinwand.jpg 2048w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p>Die beiden produzieren ein breites Spektrum an Weinen. Bei den Weißen sticht der trotz seiner Jugend sehr runde <em>Meßwein 2011</em> hervor. Ein Chardonnay, der sowohl die <em>Casual</em>-Weißweintrinkerin wie im Kücheneinsatz erfreuen kann. Auch der (Verkostungsnotiz) „süffige“ <em>Sämling Frizzante</em> (der leichter schmeckt als er mit 11,7 % Vol. ist) fand als „Frühstückswein“ seinen Weg auf meine Einkaufsliste.</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-4"><img decoding="async" class="wp-image-5555 size-thumbnail" title="Best of '09" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/best-of-09-150x150.jpg" alt="Weinglas neben einer Flasche Goldenits Best of '09" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/best-of-09-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/best-of-09-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p>Der Schwerpunkt des Goldenits’schen <em>Œuvres</em> liegt jedoch eindeutig auf den Rotweinen. Hervorhebenswert:</p>
<ul>
<ul>
<li><em>St. Laurent Prädium 2009</em> – „intensive Walderdbeere, Pinot-Stinkerl“</li>
<li><em>Cabernet Sauvignon 2009</em> – „Tannine! Lagern!“</li>
<li><em>Best of ’09</em>, eine Cuvée aus Zweigelt, Syrah und Cabernet Sauvignon. Der Name ist Programm, als Verkostungsnotiz ist nur „Oh ja!“ eingetragen ;-)</li>
</ul>
</ul>
<p>Ein Süßwein, der <em>Chardonnay 2007 Trockenbeerenauslese</em> kam dann auch noch mit. Die Hauszustellung nach Wien ist trotz Ab-Hof-Preis kein Problem.</p>
<h2>Angerhof Tschida</h2>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-5"><img decoding="async" class="wp-image-5559 size-thumbnail" title="IWC-Trophäen" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/iwc-trophaeen-150x150.jpg" alt="Die IWC-Trophäen von Hans Tschida" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/iwc-trophaeen-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/iwc-trophaeen-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p>Nach vier Jahren Abstinenz haben wir auch heuer auch wieder bei einem der beiden „Süßweinkaiser“ von Österreich vorbeigeschaut, beim <a href="https://www.angerhof-tschida.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Angerhof Tschida</a>. Nur ein paar Tage vor unserem Besuch ist Hans Tschida in London zum dritten Mal in Folge als <a href="http://web.archive.org/web/20150506203405/http://www.internationalwinechallenge.com:80/trophy-winners.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Sweet Winemaker of the Year</em></a> ausgezeichnet worden – bis zum Schluß war daher fraglich, ob sich unser Verkostungstermin denn wirklich ausgehen würde. Hat aber dann doch geklappt, die Feierlichkeiten fanden schon einen Tag früher statt.</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-3 icon-6"><img decoding="async" class="wp-image-5562 size-thumbnail" title="Tschida Weinwand II" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/tschida-weinwand-ii-150x150.jpg" alt="&quot;Weinwand&quot; im Verkostungsraum Angerhof Tschida" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/tschida-weinwand-ii-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/tschida-weinwand-ii-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p>Was soll ich über die Tschida’schen Weine schreiben, das nicht eh schon in einer der zahlreichen Weingazetten zu lesen ist? Ein paar durchaus anständige Rotweine haben wir verkostet, vor allem aber Beeren- und Trockenbeerenauslesen auf Weltniveau. Naturgemäß, aber trotzdem leider, auch preislich, ein paar Flascherln haben es aber auch so in meinen Koffer geschafft. (Geliefert wird – jedenfalls für Privatkunden unserer Abnahmemengenklasse – nicht.)</p>
<h2>TschidaChili</h2>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-7"><img decoding="async" class="wp-image-5540 size-thumbnail" title="Jan Tschida" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/jan-tschida-150x150.jpg" alt="Jan Tschida" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/jan-tschida-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/jan-tschida-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p>Ein weiterer Tschida aus Illmitz (allfällige Verwandschaftsbeziehungen sind mir nicht bekannt) versorgte uns mit echt scharfen Sachen. Der 21-jährige Maschinenbaustudent Jan Tschida zieht und verarbeitet nebenbei am Hof seiner Eltern allerlei Chilisorten. Aufmerksam auf ihn wurden wir durch einen Bericht im über das zweite <a href="https://www.derstandard.at/consent/tcf/1345166645079/oesterreichs-scharfmacher?sap=2&amp;_slide=8&amp;_seite=" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Waldviertler Chili-Festival im Online-Standard</a>. Unter seiner Marke <a href="https://www.tschidachili.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer">TschidaChili</a> vertreibt er neben Chilisaucen, ‑pasten und ‑salsas die scharfen Früchte auch in Salz- und Pulverform. Unser Favorit war jedenfalls eindeutig die „Simsala Salsa“ mit gerösteten Paradeisern und Orangen – perfekt zu <em>Nachos</em> oder geröstetem Weißbrot!</p>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/salsa-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Chili-Sauce &quot;Simsalasalsa&quot;">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/heisse-schokolade-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Chili-Sauce &quot;Heiße Schokolade&quot;">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/rote-und-gelbe-chili-sauce-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Rote und gelbe Chili-Sauce">
</figure>\n
<h2>Erich Stekovics</h2>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-4 icon-8"><img decoding="async" class="wp-image-5547 size-thumbnail" title="Paprika im Glas" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/paprika-im-glas-150x150.jpg" alt="Stekovics-Paprika im Glas" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/paprika-im-glas-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/paprika-im-glas-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-3 icon-9"><img decoding="async" class="wp-image-5549 size-thumbnail" title="Knoblauchzöpfe" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/knoblauchzoepfe-150x150.jpg" alt="Vier geflochtene Knoblauchzöpfe" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/knoblauchzoepfe-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/knoblauchzoepfe-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-5 icon-10"><img decoding="async" class="wp-image-5550 size-thumbnail" title="Burgenländischer Knoblauch" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/burgenlaendischer-knoblauch-150x150.jpg" alt="Burgenländischer Knoblauch" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/burgenlaendischer-knoblauch-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/burgenlaendischer-knoblauch-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p><a href="https://www.stekovics.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Erich Stekovics und sein „Paradies der Paradeis“</a> in Frauenkirchen sind mittlerweile wohl allen kulinarisch interessierten Menschen zwischen Sopron und Semmering ein Begriff. Eingelegte Paradeiser, Paprika und andere Spezialitäten (Umurken! „Mieze Schindler“-Marmelade!) gibt es ganzjährig zu kaufen, aber Knoblauch gibt es nur im Herbst. Richtigen österreichischen Knoblauch, der als schmucker Zopf zumindest bis ins Frühjahr hält (zumindest vor drei Jahren war das so, im Jahr darauf leider nicht – für die heurige Ernte hab ich natürlich noch keine aussagekräftigen Erfahrungen). Im Frühjahr könnte man auch Paradeiser- und Chilipflanzen erwerben, dazu hat’s uns aber noch nie rechtzeitig ins Burgenland verschlagen.</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-11"><img decoding="async" class="wp-image-5548 size-thumbnail" title="Paradeiser" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/paradeiser-150x150.jpg" alt="Stekovics-Cocktail-Paradeiser" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/paradeiser-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/paradeiser-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p>Was sich leider ebenfalls noch nie ergeben hat: Die Teilnahme an einer der „Plantagenführungen“. Von Anfang Juli bis Anfang September kann man sich vom Paradeiserkaiser persönlich durch seine Felder führen lassen (und natürlich verkosten). Ohne Reservierung geht allerdings nichts und ganz billig sind die mehrstündigen Ausflüge auch nicht (45 Euro, wobei man 15 Euro als Warengutschein retour erhält). Blöderweise sind wir traditionell immer eine oder zwei Wochen zu spät dran für die Führungen. Letztes Jahr wär sich’s dann fast ausgegangen. Die Gärtnerin und ich hatten Mitte August sogar schon reserviert, aber bei 30 °C im Schatten war die Aussicht auf ein kühles Bad im nahegelegenen Schotterteich dann doch verlockender als eine dreistündige Feldbegehung. Vielleicht klappt es ja nächstes Jahr!</p>
<h2>Meister Karlo und die kleinen Schweinchen</h2>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail"><img decoding="async" class="wp-image-5535 size-thumbnail" title="Auslage der Fleischerei Karlo in Illmitz" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/auslage-der-fleischerei-karlo-in-illmitz-150x150.jpg" alt="Auslage der Fleischerei Karlo in Illmitz" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/auslage-der-fleischerei-karlo-in-illmitz-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/auslage-der-fleischerei-karlo-in-illmitz-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p>Was fehlt noch in diesem kleinen Erlebnisbericht? Ah ja. Die Viehzucht und Fleischproduktion in großem Stil ist hier am Rande der pannonischen Tiefebene nicht das Thema, ein paar feine lokale Spezialitäten gibt es aber schon. Abgesehen von den Martinigansln (für die es Anfang September aber noch ein bißchen früh war), wären da zum Beispiel die Produkte vom Grauen Steppenrind und vom Mangalitzaschwein zu nennen, die die <a href="https://www.fleischerei-karlo.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Traditionsfleischerei Karlo</a> herstellt.</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2"><img decoding="async" class="wp-image-5537 size-thumbnail" title="Fleischtheke" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/fleischtheke-150x150.jpg" alt="Fleischtheke der Fleischerei Karlo" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/fleischtheke-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/fleischtheke-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p>Der Hauptsitz der Fleischerei Karlo liegt in Pamhagen nahe der ungarischen Grenze, wir haben die Filiale in Illmitz besucht. Vorgeschnittene Schnitzel und dergleichen gibt es hier nicht, jede Fleischbestellung wird frisch abgeschnitten von den großen Trümmern, die in der rückwertigen Kühlvitrine hängen. Nachdem wir als Pensionsgäste mit rohem Fleisch nicht so viel anfangen konnten, haben wir uns mehr auf die angebotenen Selch- und Wurstwaren konzentriert. Der Mangalitzaspeck wurde gleich an Ort und Stelle verkostet: Das Fett zergeht förmlich auf der Zunge – eine großartige Jause!</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-3"><img decoding="async" class="wp-image-5536 size-large" title="Mangalitzaspeck" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/mangalitzaspeck-530x353.jpg" alt="Mangalitzaspeck der Fleischerei Karlo" width="530" height="353" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/mangalitzaspeck-530x353.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/mangalitzaspeck-300x200.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/mangalitzaspeck-768x512.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/mangalitzaspeck-960x640.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/mangalitzaspeck-1060x706.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/mangalitzaspeck.jpg 2048w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p>Nur blöd, daß ich den Großeinkauf einen Tag aufgeschoben habe, denn da war vom Karreespeck nur noch das Randstück übrig. Nationalpark‑, Puszta- und andere Würstel gab es aber noch genug, so daß wir eine Woche später eine kleine Verkostung veranstalten konnten.</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-4"><img decoding="async" class="wp-image-5564 size-thumbnail" title="Ortsteil Hölle" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/ortsteil-hoelle-150x150.jpg" alt="Ortsschild &quot;Illmitz Hölle&quot;" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/ortsteil-hoelle-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/ortsteil-hoelle-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p>Zum Abschluß unserer Reise besuchten wir das Freigehege der Nationalpark-Mangalitzaschweine in der Hölle, einem Illmitzer Ortsteil. „Wir mußten durch die Hölle gehen“, wortwörtlich. Mangalitzaschweine sind Fettschweine, wie wir schon am Speckquerschnitt oben sehen konnten. Mit ihrem dichten Fell sind sie besonders gut an die Freilandhaltung angepasst. Aus der Distanz könnten man die Schweine fast für Schafe halten (die „Wolle“ ist beim Angreifen aber deutlich weniger flauschig).</p>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/projekt-mangalizaschwein-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Schild zum &quot;Projekt Mangalizaschwein&quot;">
<img decoding="async" width="530" height="530" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/ferkel-iii-530x530.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Mangalitzaferkel">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/11/herde-durch-gatter-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Eine Herde Mangalitzaschweine läuft durch das Gatter">
</figure>\n
<p>Nach dieser kurzen Wanderung war es schon fast wieder Zeit für die Heimreise. Vorher konnten wir uns allerdings noch im <a href="https://dankbarkeit.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gasthaus zur Dankbarkeit</a> stärken. Von diesem Lokalbesuch demnächst mehr.</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/burgenland-wein-2012/">Durchs wilde Burgenland</a></p>
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				<title>Das Foodcamp naht</title>
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				<pubDate>Thu, 20 Sep 2012 20:23:31 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Potpourri]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Etwas mehr als eine Woche noch bis zum Foodcamp Vienna 2012. Ein Barcamp zum Themenkreis Essen und Kochen – also genau richtig für mich. Auch wenn ich dafür die eigentlich geplante Spansau auf der Almhütte auslassen muß. (Weil: Das nächste Schwein kommt bestimmt, wer aber weiß, ob es ein nächstes Foodcamp gibt?) Veranstaltet wird das [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/foodcamp-vienna/">Das Foodcamp naht</a></p>
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											<content:encoded><![CDATA[<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-280 size-full icon-7"><img decoding="async" class="wp-image-2983 size-full" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/09/foodcamp-vienna-2012.jpg" alt="Foodcamp Vienna 2012" width="280" height="172"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: www.foodcamp.at</span></figcaption></figure>
<p>Etwas mehr als eine Woche noch bis zum <a href="http://foodcamp.coolinarysociety.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Foodcamp Vienna 2012</a>. Ein Barcamp zum Themenkreis Essen und Kochen – also genau richtig für mich. Auch wenn ich dafür die eigentlich geplante Spansau auf der Almhütte auslassen muß. (Weil: Das nächste Schwein kommt bestimmt, wer aber weiß, ob es ein nächstes Foodcamp gibt?) Veranstaltet wird das Foodcamp Vienna übrigens von Daniela Terbu (<a href="https://www.diefruehstueckerinnen.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Frühstückerinnen</a>) und Nina Mohimi (<del>Foodisten</del><ins><a href="https://web.archive.org/web/20171222195049/http://lemonlove.at:80/">Kitchn Gschichten</a></ins>). Die beiden haben in den letzten Wochen unter anderem unermüdlich und glücklicherweise erfolgreich nach <a href="https://web.archive.org/web/20121020013150/http://poweredby.coolhunterin.at:80/foodcamp/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sponsoren</a> gesucht, sonst wär sich’s mit meiner Anmeldung eh nicht mehr ausgegangen. (Die erste Anmeldeliste mit 30 Plätzen viel zu schnell voll für die vielen <em>food</em>-Interessierten in Wien.) Dafür gibt es jetzt auch eine <em>session</em> zum Thema <em>sous-vide</em> – <a href="http://web.archive.org/web/20121006222213/http://poweredby.coolhunterin.at:80/foodcamp/programm/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">neben viele anderen</a> natürlich.</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-4 icon-8"><img decoding="async" class="wp-image-2999 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/09/zirkulator-150x150.jpg" alt="Polyscience SousVide Professional" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/09/zirkulator-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/09/zirkulator-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p>Eine Woche also noch, um mich auf den Vortrag/Workshop vorzubereiten. Es wird auf jeden Fall einen Praxisteil geben. <em>Onsen</em>-Eier werden dabei vermutlich eine wichtige Rolle spielen, ich möchte aber auch Fleisch und Gemüse unterbringen, wenn es irgendwie geht. Habt ihr noch andere Vorschläge?</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-3 icon-9"><img decoding="async" class="wp-image-3003 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/09/faesser-150x150.jpg" alt="Weinfässer im Weingut Goldenits" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/09/faesser-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/09/faesser-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p>Was hat sich in den letzten Wochen sonst so getan? Die Gärtnerin und ich waren letztes Woche auf Tour durch das wilde Burgenland. Wir haben natürlich nicht nur viele Weinkeller besucht, sondern auch die Mangalitzaschweine im Nationalpark Neusiedlersee, aus denen <a href="https://www.fleischerei-karlo.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Martin Karlo</a> einen ganz hervorragenden Schinken herstellt. (Den werden wir am Samstag zusammen mit einer Reihe anderer Wurst- und Fleischwaren übrigens in größerer Runde verkosten.) Aber das ist eigentlich alles schon Stoff für einen eigenen Eintrag ;-) &nbsp;</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/foodcamp-vienna/">Das Foodcamp naht</a></p>
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				<title>Sie werden einen größeren Topf brauchen</title>
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				<pubDate>Tue, 05 Jun 2012 20:15:07 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Festmahl]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Eine gute Suppe beginnt mit einem gelungenen Fond, um einen Ausspruch eines immer wieder medial präsenten Expolitikers abzuwandeln. Genauer: Eine gute Fischsuppe beginnt mit einem gelungenen Fischfond. Am kommenden Freitag steigt Teil IV unserer „Kochshow“, angesagt haben sich inklusive des kochenden Duos (die Weinhauerin und meine Wenigkeit) dreizehn Personen. Eine Bouillabaisse mit Wasser kommt nicht [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/fischkarkassen/">Sie werden einen größeren Topf brauchen</a></p>
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											<content:encoded><![CDATA[<p>Eine gute Suppe beginnt mit einem gelungenen Fond, um einen Ausspruch eines immer wieder medial präsenten Expolitikers abzuwandeln. Genauer: Eine gute Fischsuppe beginnt mit einem gelungenen Fischfond.</p>
<p>Am kommenden Freitag steigt Teil IV unserer „Kochshow“, angesagt haben sich inklusive des kochenden Duos (die Weinhauerin und meine Wenigkeit) dreizehn Personen. Eine <em>Bouillabaisse</em> mit Wasser kommt nicht in Frage, also müssen sechs Liter Fischfond her. Ein Anruf bei <a href="https://www.fisch-gruber.at" target="_blank">Fisch Gruber</a> am Naschmarkt: Ja, Weißfischkarkassen seien kein Problem und tiefgefroren in quasi beliebiger Menge vorrätig. Preislich „wie immer“ (was ich nicht weiß, weil ich noch nie welche gekauft habe), „50 Schilling“. Hör ich richtig? „Na 3 Euro 50 halt, pro Kilo“. Da muß ich wohl den Seniorchef am Apparat gehabt haben.</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-2 icon-4 icon-8"><img decoding="async" class="wp-image-302 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/kabeljau-und-seehecht-530x421.jpg" alt="Kopf eines Kabeljaus und eines Seehechts" width="530" height="421" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/kabeljau-und-seehecht-530x421.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/kabeljau-und-seehecht-300x238.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/kabeljau-und-seehecht-768x610.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/kabeljau-und-seehecht-960x762.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/kabeljau-und-seehecht-1060x842.jpg 1060w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Nach der Arbeit dann auf zum Naschmarkt. Der Verkäufer (<a href="https://web.archive.org/web/20130827031712/http://www.fisch-gruber.at/uber-uns/team/" target="_blank"><em>Herr Jean</em>, wie ich der Fisch-Gruber-Homepage entnehme</a>), an den ich mich wende, fragt unvorsichtigerweise nicht gleich nach der Menge. Die tagesfrischen Karkassen bringen nur knapp über eineinhalb Kilo auf die Waage. Also zurück in den Kühlraum. Gemeinsam mit einem Kollegen bringt er dann einen großen Beutel tiefgefrorene Fischköpfe und ‑gräten.
<p>Sechseinhalb Kilo sind dann im Volumen doch etwas mehr, als ich mir vorgestellt hatte. Und die Fische etwas größer. Dem Kabeljau am Photo möchte ich als Schwimmer nicht allein begegnen (auch wenn der laut Wikipedia <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kabeljau#Zucht" target="_blank">nichts frißt, was größer als sein Auge ist</a>). Beim Lesen des Wikipedia-Eintrags bekomme ich kurz ein schlechtes Gewissen. Einen stark gefährdeten Fisch wollte ich eigentlich nicht kaufen. Andererseits: Gefangen und gegessen wurde er ja schon – ob ich nun seinen Kopf noch würdig verwerte, oder nicht, hilft der Kabeljaupopulation auch nicht weiter.</p>
<p>Ein Dilemma, das ich heute nicht mehr lösen werde. Eigentlich wollte ich den Fond heute noch herstellen (nach dem Modernist-Cuisine-Rezept), aber die schiere Menge hat mich davon abgehalten. Also ab in den Tiefkühler, natürlich vakuumiert. Zumindest die Kiemenputzerei wollte ich aber noch vorher erledigen. Blöderweise ging das genau bei einem Kopf, einem frischen. Die anderen – insbesondere auch der riesige Kabeljaukopf – waren noch immer steinhart gefroren. Morgen Abend muß dann also alles wieder in den Kühlschrank zum Auftauen. Hoffentlich denk ich dran.</p>
<p>Die Fischgräten sind für die Siegelrandbeutel überraschenderweise ein nicht zu unterschätzendes Problem (mit Knochen konnte ich da leichter umgehen). Alle Beutel haben Löcher. Daher samt Beutel noch einmal in Alufolie gepackt und in einen zweiten Beutel hinein. Ob die jetzt wirklich dicht sind, möchte ich aber nicht wetten. Aber bis Donnerstag wird schon alles halten!</p>
<hr>
<p>Begonnen hat die „Kochshow“ übrigens als Wettbewerb um den besten Tafelspitz. Die Weinhauerin bestand darauf, daß das selbstverständlich ihr traditioneller wäre (nur um dann die Consommé mit Zimt aufzupeppen, von wegen traditionell!). Ich hielt mit moderner Technik dagegen: Kruspelspitz (Tafelspitz war beim Merkur gerade aus, mein Fleischer hatte kurz davor zugesperrt :() 24 Stunden bei 55 °C, die Suppe zweieinhalb Stunden im Druckkochtopf. Die Beilagen und Saucen (im Rohr leider völlig vertrocknete Erdäpfel, Semmel- und Apfelkren) haben wir uns geteilt.</p>
<p>Das Publikum votierte einstimmig für ein Unentschieden und die baldige Fortsetzung mit weiteren Themen. Aufgrund der schweren Proteinüberdosierung beim ersten Versuch (zweimal Consommé und zweimal Rindfleisch an einem Abend war halt doch ein bisserl heftig) mußten wir das Format allerdings etwas mehr ins Kooperative abändern. Die Vor- und Zubereitungsarbeit bei den Episoden „Lamm“ (Linsensuppe, Lamm-<em>Tajine</em>, Lamm-Enten-Pastete mit schwarzen Nüssen, Lammkeule <em>sous-vide</em>) und „Frühlingssauereien“ (Artischocken <em>barigoule</em> mit <em>rilletes de porc</em>, Klachlsuppe, confierter Schweinsbauch mit <em>Teriyaki</em>-Glasur und Frühlingsgemüse, Buchteln mit Vanillesauce und karamellisiertem Speck) haben wir uns also aufgeteilt. Ist auch weniger Streß.</p>
<p>Nun gut, ich muß wohl auch noch die Menüfolge für Freitag verraten (die Weinbegleitung stellt wieder der aus Graz anreisende Mundschenk zusammen):</p>
<ul>
<li>Gegrillter <em>scampo</em> mit Jakobsmuschel und Fenchel</li>
<li><em>Bouillabaisse</em> mit <em>rouille</em> und Kasses-Weißbrot</li>
<li><em>Clafoutis</em></li>
<li>Käse</li>
</ul>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="471" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/fischkarkassen-530x471.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Frische Fischkarkassen">
<img decoding="async" width="530" height="482" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/gefrorene-fischkoepfe-530x482.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Gefrorene Fischköpfe">
<img decoding="async" width="530" height="363" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/kabeljau-vakuumiert-530x363.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Kabeljaukopf im Vakuumbeutel">
</figure>\n
<p><a href="https://mundschenk.at/fischkarkassen/">Sie werden einen größeren Topf brauchen</a></p>
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				<title>China-Kitsch gibt’s anderswo</title>
				<link>https://mundschenk.at/china-kitsch-gibts-anderswo/</link>
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				<pubDate>Mon, 28 May 2012 20:20:57 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Die Gärt­ne­rin</dc:creator>
						<category><![CDATA[Lokalbesuch]]></category>
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		<category><![CDATA[Wok]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>An einem Feiertag auswärts essen zu gehen, ist bekannterweise nicht immer ein leichtes Unterfangen. Oft steht man vor verschlossenen Türen. Sicherheitshalber durchforstete ich also&#160; den Falter-Lokalführer – und stieß auf das ON. Für die BerufswienerInnen vielleicht eh klar, gerade jetzt, wo das neue Kochbuch von ON-Chef Simon Xie Hong stadtauf und -ab besprochen wurde, als [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/china-kitsch-gibts-anderswo/">China-Kitsch gibt’s anderswo</a></p>
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											<content:encoded><![CDATA[<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" id="attachment_190" class="wp-caption alignright width-150 size-thumbnail icon-11"><img decoding="async" class="wp-image-190 size-thumbnail" title="Pak Choi mit Shiitake" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/pak-choi-mit-shiitake-150x150.jpg" alt="Pak Choi mit Shiitake-Pilzen" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/pak-choi-mit-shiitake-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/pak-choi-mit-shiitake-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption id="figcaption_attachment_190" class="wp-caption-text">Pak Choi mit Shiitake</figcaption></figure>
<p>An einem Feiertag auswärts essen zu gehen, ist bekannterweise nicht immer ein leichtes Unterfangen. Oft steht man vor verschlossenen Türen. Sicherheitshalber durchforstete ich also&nbsp; den <a title="Wien, wie es isst" href="https://www.falter.at/lokalfuehrer?term=wien" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Falter-Lokalführer</a> – und stieß auf das <a title="ON" href="https://restaurant-on.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ON</a>. Für die BerufswienerInnen vielleicht eh klar, gerade jetzt, wo das neue Kochbuch von ON-Chef Simon Xie Hong <a href="https://www.derstandard.at/consent/tcf/1336696980802/vienna-chinatown-scharfe-sache---simon-xie-hongs-kochbuch" target="_blank" rel="noopener noreferrer">stadtauf</a> und <a href="https://www.kekinwien.at/essen/09/2012/essen-vienna-chinatown/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">-ab</a> besprochen wurde, als Wochenendbesucherin aber nicht. Die Reservierung für 15 Uhr stellte sich als überflüssig heraus, nachmittags waren nur ein paar Tische besetzt (nicht wenige aber für eine spätere Uhrzeit reserviert). So konnten wir uns einen Tisch aussuchen und setzten uns in den kleinen, aber feinen Gastgarten (noch feiner wäre er freilich bei weniger bewölktem Himmel als heute).</p>
<p>Die Auswahl der Speisen ist umfangreich; Vor- und Hauptspeisen erkennt man auf der Karte allerdings nur an den Preisen, da lediglich zwischen Suppen, kalten und warmen Gerichten unterschieden wird. Scharfe Speisen (die ungefähr ein Drittel der von uns als Hauptspeisen&nbsp; identifizierten Gerichte ausmachen) sind extra gekennzeichnet. Die Entscheidung fiel gar nicht so leicht – schließlich wählte ich als Vorspeise Pak Choi mit Shiitake-Pilzen in Knoblauchsauce und als Hauptspeise Wok-Gemüse mit ausgelösten Shrimps. <a title="Der Küchenmeister" href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der&nbsp;Küchenmeister</a>&nbsp;entschied sich für „mürbe Hühnerleber aus dem Wok“ mit Jungzwiebeln und Chili und Mangalitza-Schwein auf koreanische Art. Dazu bestellten wir den Hauswein „ON solo“ (ein Grüner Veltliner vom Weingut Martha Weber/NÖ – im Internet ungewöhnlicherweise nicht zu finden).</p>
<p>Die Vorspeisen wurden rasch, aber nicht gleichzeitig serviert und enttäuschten nicht. Der Pak Choi war al dente und sehr fein, die Hühnerleber mürb&nbsp; und saftig wie beschrieben. Auch die Wartezeit auf unsere Hauptgerichte dauerte nur kurz (was aber auch an der geringen Anzahl an Gästen gelegen haben mag). Das Gemüse&nbsp; (rote und gelbe Paprika, Zucchini, Brokkoli, Zwiebeln, grüner Spargel, Stangensellerie und Zuckerschoten) war knackig, die Schärfe war ordentlich, aber für mich durchaus noch passend. Auch die Konsistenz des Reises war wie sie sein soll – nämlich auch für StäbchenanfängerInnen wie mich greifbar. Der Küchenmeister war diesbezüglich schon etwas geübter – und geschmeckt haben dürfte es auch ihm. Jedenfalls war sein Teller sehr schnell leer. ;-)</p>
<p>Zum Abschluss des Mahls bestellten wir uns noch je zweierlei Parfait. Kokos stand auf der Karte, war aber leider aus, stattdessen gab es Limette. Dazu wählte ich Minze, <a title="Der Küchenmeister" href="https://mundschenk.at/author/pepe/">der Küchenmeister</a>&nbsp;Grüntee. Auch das Dessert enttäuschte nicht (die Portionen hätten jeweils auch für zwei gereicht). Die Nussbrösel am Parfait hätte man meiner Meinung nach aber auch weglassen können. Der Nana-Minze-Tee, den wir uns noch bestellt hatten, passte dagegen gut dazu.</p>
<p>Erwähnen sollte man noch, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt und die Portionen eher groß sind. Mit entsprechendem Hunger sind aber auch drei Gänge gerade noch schaffbar. Standardmäßig gibt es nur Stäbchen am Tisch, auf Nachfrage gibt’s aber auch Messer und Gabel. Apropos: China-Kitsch à la Glückskekse, Pflaumenwein und Drachen-Deko findet man im ON zum Glück nicht. Wir werden das ON jedenfalls auf die Merkliste der wieder zu besuchenden Lokale setzen!</p>

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