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		<title>Österreichisch e Rezepte | Der Mundschenk &amp; Cie.</title>
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		<description>Was Küche und Keller hergeben.</description>
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	<title>Österreichisch e Rezepte | Der Mundschenk &amp; Cie.</title>
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				<title>Die Sache mit der Wurst (oder: In Wurst We Trust)</title>
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				<pubDate>Sun, 11 May 2014 20:10:48 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
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									<description><![CDATA[<p>Österreich liebt Wurst – und das nicht erst seit gestern Nacht. Laut einer Erhebung aus dem Jahr 2009 liegt der Monatsverbrauch bei üppigen 1,3 Kilogramm pro Kopf allein zuhause (ohne Gastronomie). Was genau drin ist und wie man denn die Bratwürstel für den Grill eigentlich herstellt, weiß aber kaum jemand. Trotz des zweifelhaften Rufs, hauptsächlich [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/wurst-herstellung/">Die Sache mit der Wurst (oder: In Wurst We Trust)</a></p>
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											<content:encoded><![CDATA[<p>Österreich liebt Wurst – und das nicht erst seit gestern Nacht. Laut einer <a href="https://www.statistik.at/" target="_blank" rel="noopener">Erhebung aus dem Jahr 2009 liegt der Monatsverbrauch bei üppigen 1,3 Kilogramm pro Kopf</a> allein zuhause (ohne Gastronomie). Was genau drin ist und wie man denn die Bratwürstel für den Grill eigentlich herstellt, weiß aber kaum jemand. Trotz des zweifelhaften Rufs, hauptsächlich der Verwertung von Schlachtabfällen zu dienen, gehören Würste zum Besten, was man aus toten Tieren machen kann. Wurstsorten und ‑varianten gibt es unzählige, von der französischen <em>Andouillette</em> bis zur deutschen Zervelatwurst. <a href="https://www.esskultur.at/kulinarisches-abc-wurst-aka-wurst-trust/" target="_blank" rel="noopener">Katharina Seiser listet einige davon in ihrem Wurst-ABC auf</a>.</p>
<p>Jede Wurst beginnt mit einem toten Schwein [Anm.: Außer <a href="http://conchitawurst.com/" target="_blank" rel="noopener">Conchita</a>, falls das wer mißverstanden haben sollte]. Selbst wenn ein anderes Tier den Löwenanteil des Fleisches liefern sollte (was bei Industrieprodukten keineswegs so sein muß), der Speck stammt praktisch immer vom Schwein. Und zwar nicht zu wenig: Eine gute Wurst besteht zu einem Drittel aus Rückenspeck (bei gekutterten Würsten wie Frankfurtern ist der Fettanteil etwas niedriger, aber immer noch mehr als 20 Prozent) – über kulinarische Absonderlichkeiten wie fettfreie Putenbratwürstl wollen wir gnädig den Mantel des Schweigens breiten.</p>
<p>Doch wie kommt die Wurst eigentlich in den Darm? Vor knapp zwei Jahren hatte ich auf der <a href="https://www.biorama.eu/biorama-leser-safari-3/" target="_blank" rel="noopener">Biorama-Lesersafari #3</a> zum <a href="http://web.archive.org/web/20150213011108/http://www.dewiskentale.com/" target="_blank" rel="noopener">Hof von Isabell und Christoph Wiesner „Arche De Wiskenthale“</a> Gelegenheit, die Bratwurstherstellung im Hause Wiesner zu dokumentieren, sozusagen von der Sau weg.</p>
<p>Wer jetzt Gusto bekommen hat: Würste niemals kochen, auch nicht „sieden“. Mehr als 60 °C tun keinem Würstel gut, egal ob Frankfurter oder Bratwurst. Bei dieser Temperatur platzt nichts und dank des Vakuumbeutels braucht es auch keine „Opferwurst“, um das osmotische Gleichgewicht zwischen Kochwasser und Würsteln herzustellen. Die Wurst im Rezeptphoto ist übrigens eine <a href="https://britwurst.com/" target="_blank" rel="noopener">Britwurst von Richard Holmes</a>.</p>

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<img fetchpriority="high" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/05/enthaartes-totes-mangalitzaschwein-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Ein bereits enthaartes geschlachtetes Mangalitzaschwein">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/05/zerteilen-einer-toten-sau-mit-der-handsaege-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Zerteilen einer toten Sau mit der Handsäge">
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<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/05/befuellen-des-wurstfuellers-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Christoph Wiesner beim Befüllen des Wurstfüllaparats">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/05/fuellen-von-bratwuersten-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Bratwursterzeugung mit einem Wurstfüller">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/05/wurst-im-entstehen-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Spiralförmig abgelegte Wurst, noch am Wurstfüller befestigt">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/05/katharina-seiser-beim-abbinden-von-bratwuersten-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Ein junger Mann hilft Katharina Seiser beim Abbinden der Bratwürste">
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<p><span id="more-60646"></span></p>
<p><br>
</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/wurst-herstellung/">Die Sache mit der Wurst (oder: In Wurst We Trust)</a></p>
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				<title>Falscher Ribiselkuchen (mit echtem Rhabarber)</title>
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				<pubDate>Tue, 25 Jun 2013 17:32:12 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
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									<description><![CDATA[<p>Eine meiner liebsten Kindheitserinnerungen dreht sich um den Ribiselkuchen meiner Mutter. Noch warm vom Blech genascht, ein Traum! Die sommerlichen Temperaturen waren für mich der Anlaß, dieses alte „Familienrezept“ (es stammt der Fama nach aus einem Haushaltslehrbuch meiner Tante, aber ganz genau weiß das niemand mehr) nachzubacken. Leider hat Ribiselsaison noch nicht begonnen, aber bis [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/rhabarberkuchen/">Falscher Ribiselkuchen (mit echtem Rhabarber)</a></p>
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											<content:encoded><![CDATA[<p>Eine meiner liebsten Kindheitserinnerungen dreht sich um den Ribiselkuchen meiner Mutter. Noch warm vom Blech genascht, ein Traum! Die sommerlichen Temperaturen waren für mich der Anlaß, dieses alte „Familienrezept“ (es stammt der Fama nach aus einem Haushaltslehrbuch meiner Tante, aber ganz genau weiß das niemand mehr) nachzubacken.</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-3"><img decoding="async" class="wp-image-11529 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/ein-stueck-rhabarberkuchen-530x353.jpg" alt="Ein Stück Rhabarberkuchen" width="530" height="353" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/ein-stueck-rhabarberkuchen-530x353.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/ein-stueck-rhabarberkuchen-300x200.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/ein-stueck-rhabarberkuchen-768x512.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/ein-stueck-rhabarberkuchen-960x640.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/ein-stueck-rhabarberkuchen-1060x706.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/ein-stueck-rhabarberkuchen.jpg 2048w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p><span id="more-11496"></span></p>
<p>Leider hat Ribiselsaison noch nicht begonnen, aber bis dahin können wir uns mit einem Rhabarberkuchen trösten. Das Rezept ist eh ident, bis auf die Beeren halt. Und weil grad bei Änderungen sind: Schon meine Mutter hat den Zuckeranteil im Teig immer um 50 g reduziert, das habe ich im untenstehenden Rezept übernommen. Beim ersten Versuch mit der originalen Milchmenge ist mir die Masse deutlich zu fest geraten. Sie ließ sich dann fast nicht aufstreichen. Beim zweiten Mal habe ich daher die Milch verdoppelt – zumindest mit meinem Mehl hat die Konsistenz dann perfekt gepaßt. Hier als ein bißchen aufpassen, die Teigmasse soll auch nicht davonrinnen!</p>
<p>PS: Den Kuchen niemals abdecken und nie nicht, unter keinen Umständen in den Kühlschrank stellen! Die <em>Baiser</em>-Schicht verzeiht da gar nichts, wie ich beim ersten Kuchen feststellen mußte. (Eine lediglich aufgelegte Lage Alufolie hat ausgereicht, meine zart krachende Kruste in Gatsch zu verwandeln.)</p>
<p>&nbsp;</p>

<p><a href="https://mundschenk.at/rhabarberkuchen/">Falscher Ribiselkuchen (mit echtem Rhabarber)</a></p>
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				<title>Bis meine Nüsse schwarz werden</title>
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				<pubDate>Wed, 15 Aug 2012 21:23:55 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
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									<description><![CDATA[<p>Tiefschwarz sind sie inzwischen, meine Nüsse. Vor einem Monat waren sie noch grün. Traditionell vor oder um die Johannisnacht (24. Juni) gepflückt, sind grüne Walnüsse die Basis für allerlei wohlschmeckende Zubereitungen. Vin de noix, Nocino und wie die angesetzten Liköre und Schnäpse da alle heißen, sind doch eher nichts für Kinder. Schwarze Nüsse hingegen – [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/schwarze-nuesse/">Bis meine Nüsse schwarz werden</a></p>
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											<content:encoded><![CDATA[<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-4 icon-8"><img decoding="async" class="wp-image-1074 size-thumbnail" title="Schwarze Nüsse im Glas" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/schwarze-nuesse-im-glas-150x150.jpg" alt="Schwarze Nüsse im Glas" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/schwarze-nuesse-im-glas-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/schwarze-nuesse-im-glas-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p>Tiefschwarz sind sie inzwischen, meine Nüsse. Vor einem Monat waren sie noch grün. Traditionell vor oder um die Johannisnacht (24. Juni) gepflückt, sind grüne Walnüsse die Basis für allerlei wohlschmeckende Zubereitungen. <em>Vin de noix</em>, <em>Nocino</em> und wie die angesetzten Liköre und Schnäpse da alle heißen, sind doch eher nichts für Kinder. Schwarze Nüsse hingegen – auch wenn sie sich im Titel dieses Beitrags nicht so anhören mögen – hingegen schon. Zum Beispiel mit Vanille- oder Nußeis. Doch auch, wer nicht unbedingt zu den Naschkatzen zählt, wird schwarze Nüsse schätzen: Sowohl zu Käse wie zu Pasteten und Wildgerichten passen die eingelegten Walnüsse ganz vorzüglich!</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-3 icon-9"><img decoding="async" class="wp-image-1127 size-thumbnail" title="Nüsse waschen" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/nuesse-waschen-150x150.jpg" alt="Grüne Walnüsse werden in einem Waschbecken gewaschen" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/nuesse-waschen-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/nuesse-waschen-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p>Letztes Jahr habe ich mehr als einen Kilo grüne Nüsse vom Walnußbaum im Garten der Oma der <a href="https://mundschenk.at/author/mave/">Gärtnerin</a> geerntet. Die Verwandlung der grünen in schwarze Nüsse war dann auch eine ziemliche Plackerei. Bevor es ans Kandieren geht, müssen die Nüsse nämlich erst einmal zwei bis drei Wochen gewässert werden. Wässern heißt: täglich zweimal das Wasser wechseln und die Schüssel ordentlich ausschwemmen. Und vorher natürlich jede Nuß mehrfach bis zur Mitte anstechen. Ich verwende dafür eine dieser kleinen dreizackigen Gabeln zum Erdäpfelschälen. Das funktioniert ganz gut. Man muß nur Handschuhe tragen, ordentliche, denn die Gerbsäure der Nüsse färbt nicht nur gut und dauerhaft, sie verätzt auch die Haut.</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-5 icon-10"><img decoding="async" class="wp-image-1067 size-thumbnail" title="Nüsse gestochen" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/nuesse-gestochen-150x150.jpg" alt="Die grünen Walnüsse wurden mit einer Nadel angestochen." width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/nuesse-gestochen-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/nuesse-gestochen-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p>Alle Rezepte verweisen daher zu recht auf Handschuhe. Es sollten aber auch wirklich ordentliche sein. Die von mir letztes Jahr verwendeten billigen Plastikeinweghandschuhe aus dem Drogeriemarkt waren der Beanspruchung nicht gewachsen. Das Resultat: Einen Monat lang Hände wie Stefan Petzner und drei Finger mit offenen Wunden. Diesmal also richtig dicke Sanitärreinigungshandschuhe. Die sind zwar nun auch ein bisserl braun eingefärbt, haben funktionell aber nichts zu wünschen übrig gelassen.</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-11"><img decoding="async" class="wp-image-1071 size-thumbnail" title="Nüsse nach dem Wässern" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/nuesse-nach-dem-waessern-150x150.jpg" alt="Grüne Walnüsse teilweise geschwärzt nach vierzehntägiger Wässerung" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/nuesse-nach-dem-waessern-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/nuesse-nach-dem-waessern-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p>Während der drei Wochen verfärben sich die Nüsse immer stärker, richtig schwarz sind sie danach aber noch lange nicht. Eher bundesheertarnfarbenscheckig. Die richtig dunkle Farbe kommt erst beim Erhitzen. Nachdem ich 2011 mit großem Erfolg die traditionelle Methode ausprobiert hatte, wollte ich dieses Jahr schauen, ob sich der Komfort (beziehungsweise die Geschwindigkeit) durch die Anwendung des <em>sous-vide</em>-Verfahrens steigern ließe.</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" id="attachment_1076" class="wp-caption alignright width-150 size-thumbnail"><img decoding="async" class="wp-image-1076 size-thumbnail" title="Zuckersirup" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/zuckersirup-150x150.jpg" alt="Kochender Zuckersirup" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/zuckersirup-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/zuckersirup-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption id="figcaption_attachment_1076" class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span> Kochender Zuckersirup</figcaption></figure>
<p>Die kurze Antwort: Es geht, aber weniger aufwendig ist es letztlich nicht. Angesichts der Nebenwirkungen (auf die ich später noch genauer zu sprechen kommen werde) lohnt sich <em>sous-vide</em> hier einfach nicht. Ohne einen Garvorgang sind die Walnüsse schon von der Konsistenz her nicht zu genießen. Das Kandieren allein – also der Austausch von Wasser in den Zellen durch eine Zuckerlösung – macht sie nicht weich genug.</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2"><img decoding="async" class="wp-image-1070 size-thumbnail" title="Fertiger Sirup mit Gewürzen" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/fertiger-sirup-mit-gewuerzen-150x150.jpg" alt="Zuckersirup mit Zitronenschale, Vanilleschoten und Piment" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/fertiger-sirup-mit-gewuerzen-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/fertiger-sirup-mit-gewuerzen-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure><br>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-3"><img decoding="async" class="wp-image-1072 size-thumbnail" title="Nüsse vakuumiert" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/nuesse-vakuumiert-150x150.jpg" alt="Walnüsse mit Sirup vakuumiert" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/nuesse-vakuumiert-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/nuesse-vakuumiert-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p>Ich hätte die Nüsse natürlich auch einfach in Salzwasser blanchieren können, aber darauf habe ich zugunsten einer temperaturkontrollierten Garung verzichtet: ca. 10 Stunden bei 85 Grad waren diesbezüglich prinzipiell auch ausreichen. Versuchen wollte ich eine „Äquilibriumskandierung“ analog zu der in <em>Modernist Cuisine</em> vorgestellten Methode des <em>equilibrium brining</em>. Dazu habe ich Zucker mit etwas Wasser zu einem Sirup verkocht, wobei ich so viel Zucker verwendet habe, daß das Gewicht der Walnüsse und des Wassers gemeinsam nur etwa die Hälfte des Gewichts des Zuckers ausgemacht hat. Die genaue Berechnung war etwas komplizierter, aber das Ziel der Methode war, durch osmotischen Austausch ein Gleichgewicht bei ungefähr 65 Brix (65 Gramm Zucker in 100 Gramm Sirup) zu erreichen. Das entspricht in etwa der üblichen finalen Zuckerkonzentration in kandierten Früchten.</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-4"><img decoding="async" class="wp-image-1628 size-thumbnail" title="Verfärbtes Wasser" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/verfaerbtes-wasser-150x150.jpg" alt="Nach dem Kochen der schwarzen Nüsse ist das Wasser verfärbt" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/verfaerbtes-wasser-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/verfaerbtes-wasser-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p>Dummerweise haben die Nüsse im Wasserbad nicht nur Farbe an den Sirup (normal) abgegeben, sondern auch an das Wasserbad selbst. Es ist ein bei <em>sous-vide</em>-Interessierten bekanntes Phänomen, daß trotz luftdichter Verpackung gewisse Aromen (z.B. Rauch bei Selchfleisch) bei längerer Garung an die Umgebung abgegeben werden können. (Wenn es auf völlige Gasdichtheit ankommt, gibt es spezielle Vakuumbeutel mit Sperrschichten.) Auf die Farbe des Wassers hatte das allerdings bei mir noch nie Auswirkungen. Bis jetzt. Zuerst wollte ich’s ja nicht wirklich glauben, doch auch bei Tageslicht war das Wasser eindeutig braun. Um das Wegschütten bin ich dann natürlich nicht herumgekommen.</p>
<p>Aber was war mit den Nüssen? Die durften nach dem Bad noch ein bißchen bei Kühlschranktemperaturen abhängen, ehe ich die Gewürze durch frische ersetzt und den Sirup noch einmal aufgekocht habe. Das Zwischenergebnis hatte mich geschmacklich und optisch im Vergleich zur Vorjahresernte nicht überzeugt. Natürlich hatte die auch ein ganzes Jahr mehr Reifungszeit. Wie weit sich hier die <em>sous-vide</em>-Variante angleicht, werde ich nächstes Jahr berichten! Die diesjährigen Nüsse sind wesentlich runzliger, der Wasserverlust durch die Vakuumgarung war also höher als bei der traditionellen Methode. Wobei ich mich dunkel daran erinnern kann, daß die herkömmlich geschwärzten Nüsse am Anfang auch so ausgesehen haben. Ob sich da noch was ändert, sehen wir dann wir dann naturgemäß erst in einem Jahr.</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" id="attachment_1073" class="wp-caption alignleft width-530 size-large icon-5"><img decoding="async" class="wp-image-1073 size-large" title="Schwarze Nüsse außen" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/schwarze-nuesse-aussen-530x398.jpg" alt="Zwei schwarze Nüsse: Oben sous-vide von heuer, unten traditionell vom letzten Jahr" width="530" height="398" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/schwarze-nuesse-aussen-530x398.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/schwarze-nuesse-aussen-300x225.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/schwarze-nuesse-aussen-768x576.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/schwarze-nuesse-aussen-960x720.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/schwarze-nuesse-aussen-1060x795.jpg 1060w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption id="figcaption_attachment_1073" class="wp-caption-text">Oben: eine Sous-vide-Nuß nach einer Woche. Unten: eine traditionell geschwärzte Nuß nach einem Jahr Reifung.</figcaption></figure><br>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-3 icon-6"><img decoding="async" class="wp-image-1075 size-thumbnail" title="Schwarze Nüsse innen" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/schwarze-nuesse-innen-150x150.jpg" alt="Aufgeschnittene schwarze Nüsse: Oben sous-vide von heuer, unten traditionell vom letzten Jahr" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/schwarze-nuesse-innen-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/schwarze-nuesse-innen-300x300.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/schwarze-nuesse-innen-768x768.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/schwarze-nuesse-innen-530x530.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/schwarze-nuesse-innen-960x960.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/schwarze-nuesse-innen-1060x1060.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/08/schwarze-nuesse-innen.jpg 1540w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p>Im Inneren der Nüsse hielten sich die Unterschiede rein optisch in Grenzen, geschmacklich lagen zwischen den zwei Varianten aber ganze Welten: Ohne Reifung können die Nüsse gar nichts. Vielleicht gibt es im Spätherbst in der Wildsaison noch eine Walnußverkostung: Ernte 2011 süß, Ernte 2011 pikant (mit ein bißchen Salz und Chili zusätzlich zu den Gewürzen), Ernte 2012. Wer stellt sich für Doppelverblindung und Dreickstext zur Verfügung?</p>
<p></p>

<p><a href="https://mundschenk.at/schwarze-nuesse/">Bis meine Nüsse schwarz werden</a></p>
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				<title>Weißer Spargel mit brauner Butter</title>
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				<pubDate>Sat, 19 May 2012 21:41:26 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Küche]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Am Heimweg vom gestrigen Sherry-Kauf hat mich an einem Marktstand der Solospargel angelacht. An sich hab ich ja den grünen Spargel lieber (den gab es dann auch beim Geburtstag der Gärtnerin als Beilage zum Pfeffersteak), aber auch weißer Spargel ist etwas Feines. Spargel kaufe ich inzwischen nur noch am Markt, die Supermarktketten mit ihren abgepackten [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/weisser-spargel-mit-brauner-butter/">Weißer Spargel mit brauner Butter</a></p>
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											<content:encoded><![CDATA[<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-3"><img decoding="async" class="wp-image-81 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/spargel-roh-150x150.jpg" alt="Spargel roh" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/spargel-roh-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/spargel-roh-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Am Heimweg vom <a title="Über die Schwierigkeit, guten Sherry zu kaufen" href="https://mundschenk.at/ueber-die-schwierigkeit-guten-sherry-zu-kaufen/">gestrigen Sherry-Kauf</a> hat mich an einem Marktstand der Solospargel angelacht. An sich hab ich ja den grünen Spargel lieber (den gab es dann auch beim Geburtstag der <a title="Über uns" href="https://mundschenk.at/ueber-mundschenk/">Gärtnerin</a> als Beilage zum Pfeffersteak), aber auch weißer Spargel ist etwas Feines.
<p>Spargel kaufe ich inzwischen nur noch am Markt, die Supermarktketten mit ihren abgepackten Bündeln, bei denen die Verpackungen ihr Möglichstes tun, den verräterischen Anschnitt (immer eingetrocknet, oft verschimmelt) zu verbergen. Für einen hungrigen Küchenmeister also ein halber Kilo Spargel. Darfs etwas mehr sein? Ja, knapp über 600 Gramm sind auch OK, danke sehr. Über den Preis reden wir besser nicht, am Naschmarkt letztens war’s aber auch nicht wirklich billiger.</p>
<p><span id="more-77"></span></p>
<p>Spargel natürlich <em>sous-vide</em>, am längsten dauert noch das Aufheizen des Zirkulators. Normalerweise würde ich bei 85 Grad mit dem Wasserkocher nachhelfen, aber da ich noch zu tun hatte, hab ich das diesmal unterlassen. Wenn man wie ich viel <em>sous-vide</em> kocht (und das auch noch für mehrere Gänge und Gäste) wäre ein zweiter Zirkulator wirklich praktisch. Zwei Wasserbäder mit unterschiedlichen Temperaturen würden den Streßpegel oft einmal stark senken. Spargel für eine Person ist da aber glücklicherweise keine Herausforderung an das Werkzeug.</p>
<p>Orientiert habe ich mich am Rezept für grünen Spargel aus <em>Modernist Cuisine</em> (10 Prozent Wasser, 5 Prozent Olivenöl und 1 Prozent Salz, 15 Minuten bei 85 Grad). Als „Sauce“ gab es braune Butter, beim nächsten Mal würde ich aber für weißen Spargel gleich das Olivenöl durch die <em>beurre noisette</em> ersetzen. Schritt für Schritt also:</p>
<ol>
<li>Wasserbad auf <strong>85 Grad</strong> vorheizen.</li>
<li><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-4"><img decoding="async" class="wp-image-83 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/spargel-im-sous-vide-beutel-150x150.jpg" alt="Spargel im Sous-vide-Beutel" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/spargel-im-sous-vide-beutel-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/spargel-im-sous-vide-beutel-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Spargel schälen, in einer Ebene flach liegend mit <strong>zehn Prozent</strong> des Gewichts des geschälten Spargels an <strong>Wasser</strong>, <strong>fünf Prozent Olivenöl</strong> oder (brauner) Butter sowie <strong>ein Prozent Salz&nbsp;</strong>vakuumieren. Nach dem Schälen ist mir ziemlich genau ein halber Kilo übriggeblieben, bei dünneren Spargeln ist der Schalenanteil vermutlich höher. Hier also:&nbsp;50 g Wasser,&nbsp;25 g Olivenöl oder Butter und&nbsp;5 g Salz.</li>
<li>Den eingeschweißten Spargel in das Wasserbad geben und warten, bis die Temperatur wieder auf 85 Grad ist (dauert ein paar Minuten). Die Garzeit startet erst, wenn das Wasserbad wieder aufgeheizt ist! Die 15 Minuten von Myhrvold &amp; Co. beziehen sich auf &nbsp;Spargelstangen mit einem Durchmesser von ca. 1,5 Zentimetern. Da Solospargel fast doppelt so dick ist, war die Zeit etwas zu kurz. Ich hab zwar noch überlegt, noch fünf Minuten zuzuwarten deswegen, aber der Hunger war stärker. Für Solospargel würde ich daher eine <strong>Garzeit von 20 bis 25 Minuten</strong> empfehlen.</li>
<li>Nach Ablauf der Garzeit den Spargel aus dem Wasserbad nehmen, den Beutel vorsichtig an einer Ecke aufschneiden und die Spargelessenz in ein geeignetes Gefäß gießen (für Spargelsuppe oder ‑risotto aufheben). Dann den Spargel anrichten und mit der geklärten braunen Butter nappieren.</li>
</ol>
<p><em>Bon appétit!</em></p>
<p><br>
</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/weisser-spargel-mit-brauner-butter/">Weißer Spargel mit brauner Butter</a></p>
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