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		<title>Schlagwortarchiv für &#039;Casa Caria&#039; - Der Mundschenk &amp; Compagnie</title>
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		<description>Was Küche und Keller hergeben.</description>
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	<title>Schlagwortarchiv für &#039;Casa Caria&#039; - Der Mundschenk &amp; Compagnie</title>
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				<title>Der platonische Panettone</title>
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				<pubDate>Mon, 19 Dec 2016 07:00:04 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Markttag]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Mit einem Facebook-Posting von Susi hat alles begonnen. Welcher denn der beste Panettone sei, den man in Wien bekommen könne, wollte sie wissen. Und gab es nicht eh schon den von Katharina Seiser ins Leben gerufenen Wiener Jour Doux? Da müßte doch auch Panettone …? Nein, leider: Punschkrapfen, Maroniherzen, Krapfen, Osterpinzen, Croissants, Topfengolatschen – kein [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/panettone-test-wien/">Der platonische Panettone</a></p>
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											<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einem Facebook-Posting von <a href="https://www.turbohausfrau.at/">Susi</a> hat alles begonnen. Welcher denn der beste Panettone sei, den man in Wien bekommen könne, wollte sie wissen. Und gab es nicht eh schon den von Katharina Seiser ins Leben gerufenen <a href="https://www.esskultur.at/rubrik/jour-doux/">Wiener <em>Jour Doux</em></a>? Da müßte doch auch Panettone …? Nein, leider: Punschkrapfen, Maroniherzen, Krapfen, Osterpinzen, Croissants, Topfengolatschen – kein Panettone.</p>
<p>Empfehlungen gab es natürlich zuhauf, hier gebackene (Kasses) wie importierte (Casa Caria, Crupi). Doch welchen Panettone will man nun wirklich den Liebsten am Weihnachtstag servieren? Ein Vergleichstest mußte her.<span id="more-64767"></span></p>
<p>Wie immer bei solchen Veranstaltungen sind mehr von der Idee begeistert, als es dann zur Verkostung schaffen und so trafen sich dann neben dem Autor dieser Zeilen Susi (<a href="https://www.turbohausfrau.at/2016/12/verkostung-panettone.html">Prostmahlzeit</a>), Nikky (<a href="https://www.kitchenstories.at/">Kitchen Stories</a>), Verena (<a href="https://www.verenakocht.at/2016/12/19/panettone-verkostung-test-panettonerausch/">verenakocht</a>) sowie Dagmar als Panettone-interessierte Nicht-Bloggerin. Gerhard, Susis Ehemann, war uns als neutraler Versuchsleiter behilflich und hat die Proben verblindet.</p>
<h2>Gut erfunden</h2>
<p>Ursprungslegenden zum Panettone gibt es fast eben so viele wie Rezepte, einig sind sie sich nur darüber, daß der Panettone aus Mailand stammt: Er sei vom Küchenjungen Toni erfunden worden, der damit die Weihnachtsfeier des Herzogs Ludovico <em>Il Moro</em> Sforza rettete (<em>pane di Toni</em>); oder vom adeligen Falkner Ughetto, der dem Vater seiner Auserwählten, einem einfachen Bäcker, finanziell unter die Arme greifen konnte; oder aber von der frommen Schwester Ughetta, die über den Verkauf von Panettone die Almosen ihres Klosters finanziert haben soll.</p>
<p>Alles „<em>naturalmente inventata</em>“, „natürlich erfunden“, wie der Journalist und Panettone-Experte <a href="http://www.stanislaoporzio.it/RePa_e_la_sua_corte.html">Stanislao Porzio</a> schreibt. Entstanden ist der Panettone wohl aus &nbsp;großen Weizenbroten für rituelle Zwecke, wie sie in einem Buch aus dem 15. Jahrhundert bezeugt sind. Bis zum späten 19. Jahrhundert finden sich weder Sauerteig noch kandierte Früchte in den überlieferten Rezepten. Seine heutige markante Kuppelform mit der „Bauchbinde“ aus Papier verdankt er der Industrialisierung des Bäckerhandwerks am Beginn des 20. Jahrhunderts. (So etwas wie ein überliefertes Rezept aus Privathaushalten gäbe es gar nicht, denn zuhause einen Panettone zu backen, wäre <a href="https://web.archive.org/web/20210927140926/https://www.itchefs-gvci.com/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=257&amp;Itemid=652">eher „Extremsport“ als ein für Normalsterbliche erreichbares Ziel, meint Porzio</a>.)</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-64919" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/12/panettoneverkostung-530x352.jpg" alt="Verschiedene Panettone bereit für die große Verkostungsrunde" width="530" height="352" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/12/panettoneverkostung-530x352.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/12/panettoneverkostung-300x199.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/12/panettoneverkostung-768x510.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/12/panettoneverkostung-960x638.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/12/panettoneverkostung-1060x704.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/12/panettoneverkostung.jpg 1600w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<h2>Der ideale Panettone</h2>
<p>Doch ist das platonische Ideal eines Panettone beschaffen? Nikky – die in einem früheren Leben Konditorin gelernt hat – konnte sich am Vorabend noch bei Bio-Bäckermeister Fritz Potocnik schlau machen und uns einiges über die Herstellung erzählen: Etwa über das verkehrt herum Aufhängen nach dem Backen, damit der schwere Teig nicht wieder in sich zusammenfällt beim Auskühlen. Strenge Regeln, wie ein Panettone beschaffen zu sein hat, scheint es aber nicht zu geben.</p>
<p>Ausgehend von den historischen Rezepten sollte ein guter Panettone aber jedenfalls folgende Zutaten beinhalten:</p>
<ul>
<li>Sauer- oder Germteig aus Weizenmehl,</li>
<li>Butter,</li>
<li>Eier,</li>
<li>nicht zu viel Zucker,</li>
<li>Rosinen (auch wenn es hierzu am Tisch geteilte Meinungen gab <span class="foo">;-)</span>).</li>
</ul>
<p>Aranzini und Zitronat sind eine relativ späte Ergänzung, gehören heute aber irgendwie dazu. Gewürze (Vanille, wenn natürlich nur echte!), Mandeln und Nüsse können, müssen aber nicht sein. Der Teig soll langfädrig und saftig sein, aber nicht fettig.</p>
<h2>Unsere Kriterien</h2>
<p>Nachdem zwischen Idee und Termin eher spontan entstanden waren, blieb nur wenig Zeit für Recherche und Vorbereitung: Statt wie bei Jour Doux über Probeverkostungen und ausführliche Diskussionen über die Gewichtung haben wir die Bewertungskriterien einfach frei festgelegt:</p>
<ul>
<li>Aussehen,</li>
<li>Geruch,</li>
<li>Geschmack, und</li>
<li>Textur.</li>
</ul>
<p>Bis auf das Aussehen waren jeweils maximal drei Punkte möglich, bei der Optik beschränkten wir uns selbst auf 1,5 Punkte als Höchstwert. Zusätzlich einigten wir uns auf zwei Kriterien für nachträgliche Bonus- und Maluspunkte: bio-zertifizierte Panettone würden zwei Extrapunkte erreichen, die Verwendung von Aromen, die nicht <em>from the named fruit</em> stammen, würde mit einem Punkt Abzug bestraft.</p>
<h2>Die Teilnehmer</h2>
<p class>Der Spagat zwischen Breitenwirksamkeit (Supermarkt-Panettone) und <em>peer group credibility</em> (bio-dynamische Kleinstbäckereien aus der Region) war diesmal insofern einfach, weil viele der üblichen Verdächtigen gar keinen Panettone im Angebot haben: Weder Ströck (inkl. Feierabend) noch Joseph noch Felzl führen den Mailänder Kuchen. Auch vielversprechende Kandidaten wie <a href="https://www.barolista.at/lebensmittel/panettone/">Barolista</a> (ausverkauft) und die <a href="http://www.torten.at/logopages/panettone.html">Bio-Konditorei Hanauer</a> (erste Charge heuer nichts geworden) fielen aus.</p>
<p>Übrig geblieben sind letztlich acht Probanden:</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" id="attachment_64898" class="wp-caption alignleft width-530 size-large icon-2"><img decoding="async" class="wp-image-64898 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/12/proben-bei-der-panettone-verkostung-530x353.jpg" alt="Proben bei der Panettone-Verkostung" width="530" height="353" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/12/proben-bei-der-panettone-verkostung-530x353.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/12/proben-bei-der-panettone-verkostung-300x200.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/12/proben-bei-der-panettone-verkostung-768x512.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/12/proben-bei-der-panettone-verkostung-960x640.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/12/proben-bei-der-panettone-verkostung-1060x707.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/12/proben-bei-der-panettone-verkostung.jpg 1600w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption id="figcaption_attachment_64898" class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span> 1:&nbsp;Martin Auer, 2:&nbsp;Dolce&nbsp;Pensiero, 3:&nbsp;Bonci/Casa&nbsp;Caria, 4:&nbsp;Kurkonditorei&nbsp;Oberlaa, 5:&nbsp;Loison/Merkur, 6:&nbsp;Crupi, 7:&nbsp;Kasses, 8:&nbsp;Brotocnik</figcaption></figure>
<table>
<thead>
<tr style="height: 24px">
<th style="height: 24px">Nr.</th>
<th style="height: 24px">Hersteller (Bezugsquelle)</th>
<th style="height: 24px">Gewicht (g)</th>
<th style="height: 24px">Preis (€)</th>
<th style="height: 24px">Preis/100 g (€)</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr style="height: 24px">
<td style="height: 24px">1</td>
<td style="height: 24px"><a href="https://www.martinauer.at/moment/panettone-originale/">Auer</a></td>
<td style="height: 24px;text-align: right">580 g</td>
<td style="height: 24px;text-align: left">19,50</td>
<td style="height: 24px;text-align: left">&nbsp;3,36</td>
</tr>
<tr style="height: 24px">
<td style="height: 24px">2</td>
<td style="height: 24px"><a href="https://www.facebook.com/login/?next=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Fdolcepensierovienna%2Fphotos%2Fpb.1481325678549819.-2207520000.1480474445.%2F1511574165524970%2F%3Ftype%3D3%26theater">Dolce Pensiero</a></td>
<td style="height: 24px;text-align: right">1080 g</td>
<td style="height: 24px;text-align: left">20,—</td>
<td style="height: 24px;text-align: left">1,85&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 24px">
<td style="height: 24px">3</td>
<td style="height: 24px"><a href="https://pasticceriabonci.it/collections/il-panbriacone">Bonci</a> (Casa Caria)</td>
<td style="height: 24px;text-align: right">830 g</td>
<td style="height: 24px;text-align: left">32,—</td>
<td style="height: 24px;text-align: left">3,86&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 24px">
<td style="height: 24px">4</td>
<td style="height: 24px"><a href="https://oberlaa-wien.at/produkt/panettone-500g-2/">Kurkonditorei Oberlaa</a></td>
<td style="height: 24px;text-align: right">1050 g</td>
<td style="height: 24px;text-align: left">19,20</td>
<td style="height: 24px;text-align: left">1,83&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 24px">
<td style="height: 24px">5</td>
<td style="height: 24px"><a href="https://loison.com/?stringa&amp;id_peso_form&amp;id_linea_in=30&amp;cerca_in=1&amp;id_cat=36&amp;cerca=Cerca">Loison</a> (Merkur)</td>
<td style="height: 24px;text-align: right">780 g</td>
<td style="height: 24px;text-align: left">17,95&nbsp;</td>
<td style="height: 24px;text-align: left">2,30&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 24px">
<td style="height: 24px">6</td>
<td style="height: 24px">„classico“ (<a href="http://web.archive.org/web/20161025115208/http://www.crupi.at/">Crupi</a>)</td>
<td style="height: 24px;text-align: right">1020 g</td>
<td style="height: 24px;text-align: left">12,—&nbsp;</td>
<td style="height: 24px;text-align: left">1,18</td>
</tr>
<tr style="height: 24px">
<td style="height: 24px">7</td>
<td style="height: 24px"><a href="https://www.kasses.at/baeckerei/">Kasses</a></td>
<td style="height: 24px;text-align: right">670 g</td>
<td style="height: 24px;text-align: left">13,50&nbsp;</td>
<td style="height: 24px;text-align: left">2,01</td>
</tr>
<tr style="height: 24px">
<td style="height: 24px">8</td>
<td style="height: 24px"><a href="https://brotocnik.at">Brotocnik</a></td>
<td style="height: 24px;text-align: right">520 g</td>
<td style="height: 24px;text-align: left">—&nbsp;</td>
<td style="height: 24px;text-align: left">—&nbsp;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Die Vergabe der Probennummern erfolgte zufällig (danke noch einmal, Gerhard!) und entspricht nicht der Verkostungsreihenfolge.</p>
<h2>And the winner is …</h2>
<p>Bevor ich nun das virtuell Kuvert öffne, noch ein paar Anmerkungen zur Problematik einer solchen Verkostung. Ja, es ist eine Momentaufnahme. Gerade ein (zumindest hierzulande) strikt saisonales Gebäck kann einmal mißlingen, auch einem Bäckermeister. Anders als Semmeln kauft aber auch niemand jeden Tag einen Panettone, fehlende Konstanz kann also auch durch vielleicht anderntags exzeptionelle Qualität nicht wettgemacht werden. (Noch dazu sieht man in diesem speziellen Fall vor dem Kauf oft nur die aufwendige Verpackung.) Wir haben kurz überlegt, zwei sichtlich mißglückte Exemplare separat nachzuverkosten, uns aber letztlich dagegen entschieden. Viele Nuancen fallen nur im direkten Vergleich auf, um wirklich fair zu sein, hätten wir die gesamte Verkostung wiederholen müssen. Das war aber weder terminlich noch&nbsp;finanziell machbar (die Preise&nbsp;sind teilweise doch sehr beachtlich). Auch unsere Mägen hätten es uns in der Vorweihnachtszeit eher nicht gedankt – der Gusto auf Saures und Pikantes war schon nach einer Runde sehr groß!</p>
<p>Bis auf eine Ausnahme (da ich um die „geheimen Zutaten“ des bei Casa Caria gekauften Panbriacone von Bonci wußte) war für mich die Verkostung tatsächlich völlig verblindet – auch den zweiten von mir gekauften Kuchen (Dolce Pensiero) hätte ich vor dem Aufdecken der Nummern nicht zuordnen können. Ich gehe davon aus, daß es meinen Mitverkosterinnen ähnlich ging,&nbsp;mehr als maximal zwei Bewertungen pro Person sollten also&nbsp;nicht „offen“ gewesen sein.</p>
<p>Zu den weiter oben erwähnten Bonuspunkten für Bio-Produkte: Zum Zeitpunkt der Verkostung waren wir davon überzeugt, zwei Bio-Panettone am Start zu haben. Doch leider, werch ein Illtum. Zwar ist die Grazer Großbäckerei&nbsp;Martin Auer (mit Filiale in 1010) bio-zertifiziert,&nbsp;das gilt aber nur für den Brotbereich. Der Panettone des Waldviertler Bäckers Fritz Potocnik (der sich gerade unter dem Label Brotocnik selbständig gemacht hat) wiederum ist zwar wirklich bio, aber eine Spezialanfertigung für unsere Verkostung, die es zumindest heuer noch nicht im Handel gibt.</p>
<h3>Platz 1: Kurkonditorei Oberlaa</h3>
<p>Überraschend (oder vielleicht auch nicht) waren wir uns bei der Beurteilung des Testsiegers einig: Dreimal die Höchstnote &nbsp;und zweimal zwar etwas weniger, aber immer noch die meisten Punkte reichen heben den Panettone der Kurkonditorei Oberlaa souverän auf den ersten Platz. Schon beim Anschnitt fällt der angenehme Duft nach Zitrusfrüchten und Mandeln auf. Alleinstellungsmerkmal im Test ist neben der Mandel-Zucker-Kruste das wirklich hervorragende Orangeat, das von der Konditorei selbst produziert wird.</p>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="798" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/12/verschiedene-panettone-530x798.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Verschiedene Panettone, im Vordergrund der Panettone der Kurkonditorei Oberlaa">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/12/panettone-kurkonditorei-oberlaa-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Angeschnittener Panettone der Kurkonditorei Oberlaa">
<img decoding="async" width="530" height="352" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/12/mandelkruste-des-panettone-der-kurkonditorei-oberlaa-530x352.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Mandelkruste des Panettone der Kurkonditorei Oberlaa">
</figure>\n
<p>Grundsätzlich verwendet die Kurkonditorei Oberlaa pasteurisierte Eier aus österreichischer Bodenhaltung, für den Vorteig des Panettone finden&nbsp;jedoch ausnahmsweise frische&nbsp;Eier aus ebensolcher zur Anwendung. Die Teigführung ist relativ lang (insgesamt ca. 36 Stunden). Die Zutatenliste umfaßt:&nbsp;Weizenmehl,&nbsp;Butter,&nbsp;Vollei,&nbsp;Zucker,&nbsp;Orangenschalen,&nbsp;Rosinen,&nbsp;Mandeln,&nbsp;Vanilleextrakt,&nbsp;Honig,&nbsp;Dextrin,&nbsp;Malzmehl,&nbsp;Sojamehl,&nbsp;Rapsöl,&nbsp;Glukosesirup,&nbsp;natürliches Orangenaroma,&nbsp;Kakao,&nbsp;Salz,&nbsp;Emulgator: Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren.</p>
<h3>Platz 2: Martin Auer</h3>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-300 size-medium icon-3"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-64899" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/12/panettone-originale-martin-auer-300x400.jpg" alt="Angeschnittener &quot;Panettone Originale&quot; der Grazer Bäckerei Martin Auer" width="300" height="400" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/12/panettone-originale-martin-auer-300x400.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/12/panettone-originale-martin-auer-768x1024.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/12/panettone-originale-martin-auer-530x707.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/12/panettone-originale-martin-auer-960x1280.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/12/panettone-originale-martin-auer-1060x1413.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/12/panettone-originale-martin-auer.jpg 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p>Auch hier verbinden sich Form, Geruch und Geschmack auf harmonische Weise:&nbsp;Feinporiger, saftiger Teig, etwas weniger süß, puristischer sozusagen. Punktemäßig knapp auf Platz 2, aber mit sehr geringem Abstand. Wenn die Eier nicht ebenfalls nur aus österreichischer Bodenhaltung kämen, hätte&nbsp;es auch für den Gesamtsieg gereicht.</p>
<p>Die Zutatenliste am Etikett und in der Mail-Auskunft&nbsp;unterscheiden sich leicht (am Etikett steht kein Gerstenmalz). Die <a href="https://www.martinauer.at/moment/panettone-originale/">Webseite zum „<em>pane di Martin</em>“</a>&nbsp;vermeldet eine fünftägige Teigführung, aber auch den Einsatz von Zitronat, den sowohl die Zutatenliste als auch unsere Verkostung ausschließen:&nbsp;Weizenmehl,&nbsp;Butter,&nbsp;Eigelb,&nbsp;Zucker,&nbsp;Rosinen,&nbsp;Aranzini, Vanillezucker,&nbsp;Honig,&nbsp;Orangenaroma,&nbsp;Salz,&nbsp;Gerstenmalz.</p>
<h3>Bekenntnisse &amp; Erkenntnisse</h3>
<p>Für definitive Schlußfolgerungen mag unsere Datenbasis zu gering sein, das Ergebnis der Verkostung legt jedoch zumindest eine These nahe: Das Gesamterlebnis steht und fällt mit der Qualität der kandierten Zitrusfrüchte. Es dürfte daher auch kein Zufall sein, daß die beiden Testsieger (die alle übrigen punktemäßig weit deklassiert haben) auf Zitronat als Zutat verzichten. Im „besten“ Fall waren die kandierten Zedratzitronenschalen geschmacksneutral, bei manchen Kandidaten schmeckten sie aber richtig grauslich („erdölartig“, „chemisch“).</p>
<p>Nachdem ich kandierte Zitrusfrüchte liebe und auch schon mit Begeisterung&nbsp;<a href="https://mundschenk.at/sonne-und-meer-am-teller-risotto-ai-gamberi-e-cedri/">in rohe und gekochte Zedratzitronen gebissen</a> habe,&nbsp;kann ich dieses Phänomen auch nicht mit einer Abneigung gegen das Produkt an sich erklären. Ist hier eine Zitrusmafia am Werk?&nbsp;Bei den Aranzini war es nicht ganz so schlimm, aber auch hier gab es für uns merkliche Qualitätsunterschiede.</p>
<p>Überraschend für uns war der deutliche Abstand der beiden Erstplatzierten vor dem Feld, wobei die erst&nbsp;Ende November 2016&nbsp;eröffnete kleine <a href="https://www.facebook.com/dolcepensierovienna/"><em>Pasticceria Dolce Pensiero</em></a> von den käuflich zu erwerbenden Panettoni trotz des verbrannten Bodens unseres Exemplars den respektablen dritten Rang erreicht hat (durch den Bio-Bonus hat sich Fritz Potocnik in der Wertung knapp davor geschoben, aber sein Panettone lief zumindest heuer <em>de facto</em> außer Konkurrenz). Mit einer fehlerfreien Probe wäre hier sicher noch ein besseres Ergebnis drin gewesen! (Das am Karton deklarierte „Aroma“ hat sich auf Nachfrage via Facebook erfreulicherweise&nbsp;als „Bourbon-Vanille, geriebene Orangen- und Zitronenschale“ herausgestellt. Sollte man vielleicht gleich so deklarieren, zumindest für notorische Label-Leserinnen &amp; ‑Leser wie mich.)&nbsp;</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" id="attachment_64900" class="wp-caption alignleft width-530 size-large icon-2 icon-4"><img decoding="async" class="wp-image-64900 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/12/panbriacone-von-casa-caria-530x353.jpg" alt="Angeschnittenes Panbriacone mit Olivotto-Creme von Bonci/Casa Caria" width="530" height="353" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/12/panbriacone-von-casa-caria-530x353.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/12/panbriacone-von-casa-caria-300x200.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/12/panbriacone-von-casa-caria-768x512.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/12/panbriacone-von-casa-caria-960x640.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/12/panbriacone-von-casa-caria-1060x706.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2016/12/panbriacone-von-casa-caria.jpg 1600w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption id="figcaption_attachment_64900" class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span> Panbriacone con Olivotto von Bonci (gekauft bei Casa Caria)</figcaption></figure>
<p>Unerwartet auch, daß sowohl die vermeintlich „sichere Bank“, der Panettone von Erich Kasses, als auch der teuerste Kuchen, das bei Casa Caria gekaufte Panbriacone (eine geschützte Marke von Bonci), in der Verkostung durchgefallen sind. Der Kasses-Panettone hatte es sicher eher schwer, weil er der erste in der Verkostung war und uns daher zur Kalibrierung diente. Trotzdem fanden wir ihn recht einhellig eher trocken, wohl durch die eingestreuten Walnüsse auch bitter und insgesamt nicht überzeugend. Vielleicht auch ein mißglücktes Exemplar?&nbsp;Unter anderen Umständen als in einer Verkostungssituation würde das aber möglicherweise nicht oder weit weniger auffallen. (Als Panettone mag das mit Alkohol getränkte und mit Olivencrème gefüllte Panbriacone eine Themenverfehlung sein, ein paar Tage nach der Präsidentschaftswahl hat&nbsp;es zu einem Glas Süßwein aber durchaus geschmeckt.)</p>
<p>Genug Gründe für eine weitere Verkostungsrunde gäbe es also. Aber zuerst brauch ich allein vom Schreiben ein Grammelschmalzbrot und ein Essiggurkerl.</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/panettone-test-wien/">Der platonische Panettone</a></p>
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				<title>Sonne und Meer am Teller</title>
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				<pubDate>Fri, 31 Jul 2015 16:00:24 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Küche]]></category>
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		<category><![CDATA[Casa Caria]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Kaum eine Frucht verkörpert für uns so sehr Italien, wie die Zitrone. Ob als Limoncello, als gelato oder im pollo al limone, die gelbe Zitrusfrucht verbreitet selbst an trüben Regentagen italianità – noch mehr aber während der Tropenwochen im Juli. Da traf es sich gut, daß die Gärtnerin einige Tage zuvor bei Casa Caria einkaufen [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/sonne-und-meer-am-teller-risotto-ai-gamberi-e-cedri/">Sonne und Meer am Teller</a></p>
]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum eine Frucht verkörpert für uns so sehr Italien, wie die Zitrone. Ob als <em>Limoncello</em>, als <em>gelato</em> oder im <a href="https://mundschenk.at/secondo-pollo-al-limone/"><em>pollo al limone</em></a>, die gelbe Zitrusfrucht verbreitet selbst an trüben Regentagen <em>italianità</em> – noch mehr aber während der Tropenwochen im Juli. Da traf es sich gut, daß die Gärtnerin einige Tage zuvor bei <em>Casa Caria</em> einkaufen war und zusätzlich zum geplanten Sackerl <em>cipolle rosse di Tropea</em> auch noch ein paar <em>cedri</em> mitgebracht hatte. <em>Cedri</em> oder Zedratzitronen (<em>Citrus medica</em>) sind eine der wenigen natürlich vorkommenden „Ursorten“, während die meisten Zitrusfrüchte Kreuzungen sind. Genutzt wird hauptsächlich die dicke, nicht bittere Schale (Mesokarp bzw. Albedo). Die Sortenvielfalt ist wie bei praktisch allen Zitrusfrüchten schier endlos (unsere sahen innen mehr nach „normaler“ Zitrone aus, mit relativ viel Fruchtfleisch). Ein schnelles Abendessen aus diesen Schätzen? <em lang="it">Sì, sì, subito!</em></p>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/07/zutaten-fuer-risotto-ai-gamberi-e-cedri-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Eine Schüssel mit geriebenem Parmesan, eine Schüssel mit Risotto-Reis, eine rote Zwiebel aus Tropea und eine Cedro auf einem Holzbrett">
<img decoding="async" width="530" height="588" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/07/risotto-ai-gamberi-e-cedri-am-tisch-530x588.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Ein Teller mit Risotto ai gamberi e cedri, bedeckt von Zitronenscheiben und gekrönt mit einer Garnele">
</figure>\n
<p><span id="more-62161"></span></p>
<p>Aber halt, ein bißchen Meer gehört da auch noch dazu! Kein Fischhändler des Vertrauens in der Nähe? Kein Problem, es gibt auch im Tiefkühlregal ordentliche <em>gamberi</em>. (Ja, sie kommen aus Thailand und Vietnam, aber sie sind wirklich gut, die Bio-Garnelen von Yuu’n Mee. Wir müssen ja nicht unbedingt die letzten Bestände der Adria leerfischen, um italienisch zu kochen. Ob und <a href="https://www.keine-rezepte.at/duerfen-wir-garnelen-essen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">welche Garnelen man essen „darf“</a>, hat Lisa von Finespitz letztens sehr umfassend dargestellt, deswegen spar ich mir hier die Wiederholung.)</p>
<hr>
<p><em>Die in diesem Rezept verarbeiteten Garnelen wurden von Yuu’n Mee als Produktproben kostenlos zur Verfügung gestellt.</em><br>
</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/sonne-und-meer-am-teller-risotto-ai-gamberi-e-cedri/">Sonne und Meer am Teller</a></p>
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				<title>Schnitzel jagen für den Garten</title>
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				<pubDate>Tue, 07 Jul 2015 19:14:35 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Markttag]]></category>
		<category><![CDATA[Schaustücke]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Während unsere inhäusigen Kulinarikaktivitäten umzugs- und küchenrenovierungsbedingt noch auf Sparflamme laufen (ja, richtig, deswegen auch die lange Blog-Pause), sorgte die von Sarah Krobath organisierte Vienna Foodie Quest vor drei&#160;Wochen trotz brütender Hitze für ordentlich action in der Stadt. Fünfzehn Teams hatten sich auf Sarahs Einladung hin am Startpunkt „Zum roten Bären“ versammelt, um nach Entgegennahme [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/vienna-foodie-quest-2015/">Schnitzel jagen für den Garten</a></p>
]]></description>
											<content:encoded><![CDATA[<p>Während unsere inhäusigen Kulinarikaktivitäten umzugs- und küchenrenovierungsbedingt noch auf Sparflamme laufen (ja, richtig, deswegen auch die lange Blog-Pause), sorgte die von Sarah Krobath organisierte <em><a href="https://viennafoodiequest.wordpress.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vienna Foodie Quest</a></em> vor drei&nbsp;Wochen trotz brütender Hitze für ordentlich <em>action</em> in der Stadt.</p>
<p>Fünfzehn Teams hatten sich auf Sarahs Einladung hin am Startpunkt <a href="https://www.facebook.com/redredmedved" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Zum roten Bären“</a> versammelt, um nach Entgegennahme eines VFQ-Buttons und der Liste mit den elf Aufgaben zur kulinarischen Schnitzeljagd quer durch Wien aufzubrechen. Die Reihenfolge war uns dabei selbst überlassen, nur die Märkte sollten wir doch bitte vor 13 Uhr besuchen, weil danach …</p>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/06/bene-steinle-im-roten-baeren-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Bene Steinle im Roten Bären">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/06/sarah-krobath-erklaert-die-regeln-der-vienna-foodie-quest-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Sarah Krobath erklärt die Regeln der Vienna Foodie Quest">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/06/roman-sindelar-im-roten-baeren-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Roman Sindelar im Roten Bären">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/06/team-anmeldung-the-plate-runners-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Team-Anmeldung bei der Vienna Foodie Quest 2015 für The Plate Runners">
</figure>\n
<p><span id="more-61440"></span></p>
<p>Nach kurzer Planung ergaben sich für das Team <em lang="en">„The Plate Runners“</em> (bestehend aus <a href="https://www.kitchenstories.at/about-me/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nikky von <em>Kitchen Stories</em></a>, <a href="https://binekocht.at/uber-mich/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bine von <em>bine kocht!</em></a> und mir) <em>in concreto</em> folgende Stationen:</p>
<ol>
<li>Dottore Porchetta am Karmelitermarkt</li>
<li>Pöhl’s am Kutschkermarkt</li>
<li>Leones Gelato in der Langen Gasse</li>
<li>Jumi am anderen Ende der Langen Gasse</li>
<li>Casa Caria in der Schottenfeldgasse</li>
<li>Die Zuckerlwerkstatt in der Herrengasse</li>
<li>Die Buschenschank von Jutta Ambrositsch in Grinzing</li>
</ol>
<p>Die übrigen Aufgaben waren quasi standortunabhängig (eine Marktstandlerin oder einen Marktstandler mit Vornamen kennenlernen, einen Würstelstand dokumentieren etc.). Die exzessive photographische Dokumentation versteht sich in einer netzaffinen Runde eh fast von selbst (<em>Hashtag</em> #vfq15), sicherheitshalber gab es dann aber auch noch von den einzelnen Stationen gestiftete Preise zu gewinnen.</p>
<h2>Markttag</h2>
<p>Unser erster Weg führte uns naheliegenderweise zum Karmelitermarkt, wo <a href="https://web.archive.org/web/20170423021643/http://porchetta.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Paolo Castiglione alias <em>Dottore Porchetta</em></a> schon auf uns wartete. Die ursprüngliche Variante der <em>porchetta</em> ist ein entbeintes ganzes Schwein, das mit Kräutern gefüllt und wieder zusammengebunden am Spieß gebraten wird. Ein Spanferkel <em>on speed</em> quasi, für mich nah dran am ultimativen Schweinsbraten – auch in der <a href="https://blog.porcella.at/2015/04/24/porchetta-partyessen-auf-italienisch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">niederösterreichischen Variante vom Schwäbisch-Hällischen</a>.</p>
<p><a href="https://www.derschweizer.eu/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Andrzej Koch, „der Schweizer“</a> mit dem polnischen Vornamen und dem Faible für exquisiten Käse verschaffte uns im Anschluß nicht nur unser Marktstandler-<em>Selfie</em>, sondern gab uns auch noch den Hinweis, daß es natürlich auch am Karmelitermarkt einen Trinkbrunnen gäbe. Warum der im offiziellen <a href="https://www.wien.gv.at/stadtplan/grafik.aspx?lang=de-AT&amp;bookmark=1vEyRpRdDEZVtAJGrimdRe5RphlnHrluL6YRAQ-b-b" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Brunnenplan der Stadt Wien</a> nicht eingezeichnet ist, weiß vermutlich nur die zuständige Magistratsabteilung.</p>
<p>Eine U‑Bahn und eine Straßenbahn weiter war es dann schon wieder Zeit für eine kleine Stärkung: Bei <a href="https://mayr-delikatessen.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Irene Pöhl’s Käsestand</a> (sic!) &nbsp;am Kutschkermarkt wartete&nbsp;sollten wir verschiedene Brote den richtigen Bäckereien zuordnen. Gut, gar so schwer war das dann doch nicht, waren es doch ausgesucht spezielle Brotsorten. (Wer auch immer behauptet, glutenfreies Brot wäre eh genauso wie „normales“, lügt.)</p>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/06/paolo-castiglione-dottore-porchetta-am-karmelitermarkt-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Paolo Castiglione &quot;Dottore Porchetta&quot; am Karmelitermarkt">
<img decoding="async" width="530" height="397" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/06/porchetta-von-porcella-am-karmeltiermarkt-530x397.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Porchetta von Porcella am Karmeltiermarkt">
<img decoding="async" width="530" height="530" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/06/visitenkarte-von-dottore-porchetta-530x530.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Visitenkarte von Dottore Porchetta">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/06/andrzej-koch-der-schweizer-und-sabine-hallwachs-am-karmeltiermarkt-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Andrzej Koch &quot;Der Schweizer&quot; und Sabine Hallwachs am Karmeltiermarkt">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/06/sabine-hallwachs-und-nikky-wlasak-mit-dem-trinkbrunnen-am-karmeltiermarkt-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Sabine Hallwachs und Nikky Berger mit dem Trinkbrunnen am Karmeltiermarkt">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/06/trinkbrunnen-am-karmelitermarkt-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Trinkbrunnen am Karmelitermarkt">
<img decoding="async" width="530" height="397" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/06/brotverkostung-bei-poehl-am-kutschkermarkt-530x397.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Brotverkostung bei Pöhl's am Kutschkermarkt">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/06/brot-challenge-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Brote von Felzl, Joseph, Waldherr, Kasses und Grimm">
</figure>\n
<h2>Zu lange in der Langen Gasse</h2>
<p>Ohne jetzt mit detaillierten Ausführungen zu unserer Route langweilen zu wollen: Die Lange Gasse heißt nicht umsonst so – besonders wenn man statt 78 die Hausnummer 8 notiert und sie dann bei gefühlten 40 Grad im Schatten gleich zweimal auf- und abgeht. Dafür gab’s im <a href="https://leones.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Leones Gelato</a> ein heiß-kaltes&nbsp;<em>affogato al caffè</em>&nbsp;zur Belebung&nbsp;und für den Rückweg ein Stanitzel Schleckeis als Hitzeschutz (war leider auf halber Strecke aus). Im Vergleich zu anderen kürzlich eröffneten <em>gelaterie</em> ist die Sortenauswahl sehr klassisch (wenn auch, <em>purtroppo</em>, in einer Rezeptur ohne Dotter, denn „leider war davon nur ein Wiener Gastrokritiker begeistert“).</p>
<p>Rückblickend war Käse nach Eis vielleicht nicht die beste Reihenfolge.&nbsp;Überraschung des Tages: die Erdbeerrolle. Nur saisonal erhältlich, aber eine tolle Grundlage für nicht ganz alltägliche Desserts. Und ja, die anderen Käse sind eh auch gut im neuen <a href="https://jumi.lu/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wiener Jumi-Laden</a>. Was ja nicht verwundert, wenn man <a href="https://www.biorama.eu/sarah-krobath-who-the-fuck-is-heidi/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sarahs Buch</a> gelesen hat.</p>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="354" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/06/affogato-di-caffe-im-leones-gelato-530x354.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Affogato di caffè im Leones Gelato">
<img decoding="async" width="530" height="530" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/06/was-vom-affogato-uebrig-blieb-530x530.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Eine ausgetrunkene Kaffeetasse im Leones">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/06/kaeseprobe-bei-jumi-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Käseprobe bei Jumi">
</figure>\n
<h2>Calabria, Wien</h2>
<p>Nach unserem kleinen Abstecher in die kulinarische Schweiz ging es zurück nach Italien. Genauer: Nach Kalabrien. Von dort stammt nämlich Domenico Pugliese, der zusammen mit Brigitte Schmidhuber den Olivenöl- und Feinkostimport <a href="https://www.shop.casacaria.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Casa Caria</a> betreibt. (Seit der Übersiedlung in die Schottenfeldgasse auch mit einem eigenen Ladengeschäft.) Neben wirklich tollen Olivenölen, die wir verkosten durften – das war die #vfq15-Aufgabe – ist die Casa Caria auch eine der wenigen mir bekannten Bezugsquellen für die kalabresische Chili-Streichwurst <em>’nduja</em>. Definitiv immer einen Besuch wert!</p>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/06/domenico-pugliese-und-brigitte-schmidhuber-in-ihrem-geschaeft-casa-caria-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Domenico Pugliese und Brigitte Schmidhuber in ihrem Geschäft Casa Caria">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/06/nduja-und-andere-kalabrische-spezialitaeten-bei-casa-caria-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="'nduja und andere kalabrische Spezialitäten bei Casa Caria">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/06/kalabrische-orangen-bei-casa-caria-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Kalabrische Orangen bei Casa Caria">
</figure>\n
<h2>Innenstadt-Zuckerln</h2>
<p>Ein bisserl hab ich mich gefürchtet vor der vorletzten Station. Zuckerln sind halt nicht so meins. Obwohl, als Photo-Motiv machen sie schon einiges her. Fasziniert war ich von der Technik. Obwohl es leider zu heiß für eine <em>Live</em>-Vorführung war, wurden uns in der <a href="https://www.zuckerlwerkstatt.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zuckerlwerkstatt </a>die Grundzüge der Zuckerlherstellung dank der verfügbaren Videos anschaulich nähergebracht. Damit war dann auch die Funktion des Ziehhakens klar.</p>
<p>(Eigentlich waren wir damit doch mit unseren Aufgaben fertig, oder? Nein, halt, ein Würstelstand-<em>Selfie</em> war ja noch ausständig. Zum Glück lag am Weg zur U‑Bahn ein recht schmuckes, offenbar noch in Bau befindliches, Exemplar.)</p>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/06/zuckerlglas-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Ein Glas voll mit Fruchtzuckerln in der Zuckerlwerkstatt Wien">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/06/zuckerlwerkstatt-wien-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Blackboard der Zuckerlwerkstatt Wien">
<img decoding="async" width="530" height="298" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/06/gezogenes-apfelzuckerl-530x298.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Gezogenes Apfelzuckerl - von groß zu klein in der Zuckerlwerkstatt Wien">
<img decoding="async" width="530" height="530" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/06/nikky-und-bine-und-der-wuerstelstand-530x530.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Nicole Wlasak und Sabine-Caroline Hallwachs vor einem Wiener Würstelstand">
</figure>\n
<h2>Grinzing</h2>
<p>Letztlich wurde es doch nicht die U‑Bahn, irgendwo kurz vor der U‑Bahn entschieden wir uns für ein Taxi. (Eine Rikscha wär zwar wirklich <em>stylish</em> gewesen, aber da hätten wir zu dritt nicht Platz gehabt.)</p>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/06/sarahs-abschlusspraesentation-im-gastgarten-bei-jutta-ambrositsch-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Sarahs Abschlußpräsentation im Gastgarten bei Jutta Ambrositsch">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/06/blick-durch-das-blaetterdach-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Blick durch das Blätterdach bei Jutta Ambrositsch">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/06/himmelfahrt-bei-jutta-ambrositsch-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Himmelfahrt bei Jutta Ambrositsch">
</figure>\n
<p>Ein bisserl dauerte es, bis fast alle Teams ihren Weg in die <a href="https://web.archive.org/web/20160421064401/http://www.jutta-ambrositsch.at:80/buschenschank-mehr" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Buschenschank von Jutta Ambrositsch</a> gefunden hatten (zu viele Verlockungen lagen am Weg), doch dann war es so weit: Die Präsentation der prämierten Photos konnte beginnen. Die Kategorien waren eher <em>ad hoc</em>, nicht alle habe ich mir gemerkt. OK, gelogen. Erinnerlich ist mir nur der Preis für „bestes Gruppenbild“, der ging nämlich an <em>The Plate Runners (</em>in echtes Gemeinschaftswerk übrigens, da hatten alle die Finger an Bines iPad):<em><br>
</em></p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="wp-caption alignleft width-530 size-large icon-3 icon-9"><a href="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/06/the-plate-runners-sieger-selfie.jpg"><img decoding="async" class="size-large wp-image-61481" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/06/the-plate-runners-sieger-selfie-530x530.jpg" alt="Peter Putzer, Nicole Wlasak, Andrezj Koch, Sabine-Caroline Hallwachs (v.l.n.r.)" width="530" height="530" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/06/the-plate-runners-sieger-selfie-530x530.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/06/the-plate-runners-sieger-selfie-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/06/the-plate-runners-sieger-selfie-300x300.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/06/the-plate-runners-sieger-selfie-768x768.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/06/the-plate-runners-sieger-selfie-960x960.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/06/the-plate-runners-sieger-selfie-1060x1060.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2015/06/the-plate-runners-sieger-selfie.jpg 1600w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"></a><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: The Plate Runners</span> Peter, Nikky, Andrzej, Bine (v.l.n.r.)</figcaption></figure>
<p>Fehlt noch was? Ah ja, den guten Zweck der kulinarischen Schnitzeljagd will ich natürlich nicht vorenthalten. Es handelte sich um das <em>Slow-Food</em>-Projekt „<a href="http://slowfood.wien/index.php/20-projekt/51-1000gaerten" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><del>1000</del> 10.000 Gärten in Afrika</a>“. 1000 oder gar 10.000 Gärten sind es aus unseren Spenden zwar nicht geworden, aber <a href="https://viennafoodiequest.wordpress.com/2015/06/22/foodies-in-genuesslicher-mission-die-vienna-foodie-quest-2015/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">immerhin eineinhalb</a>. Bei interesse: Mehr zum<a href="https://www.fondazioneslowfood.com/en/publications/10-000-gardens-in-africa/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> aktuellen Projektstand findet sich auf der Seite der <em>Fondazione Slow Food</em></a>.</p>
<p>Für Interessierte: Dieses Jahr war die <em>Vienna Foodie Quest</em> invite-only – die nächste Runde soll dann aber für alle offen sein. Schon jetzt kann man sich <a href="https://viennafoodiequest.wordpress.com/mitmachen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">für den Newsletter eintragen</a> lassen.</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/vienna-foodie-quest-2015/">Schnitzel jagen für den Garten</a></p>
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				<title>Unter Marmeladingern: Wie die Pomeranzen aufs Brot kommen</title>
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				<pubDate>Sun, 03 Mar 2013 22:02:06 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Keller]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Begonnen hat alles ganz unschuldig. Daß Katharina Seiser die Zitrusexpertin unter den österreichischen Foodbloggerinnen und ‑bloggerin ist, haben wir ja schließlich schon vor ihrem Auftritt bei Andi &#38; Alex gewußt. Als Katharina dann rechtzeitig vor dem Ende der Zitrussaison ihr reich bebildertes Rezept für Pomeranzenmarmelade nach Dan Lepard auf esskultur.at online gestellt hat, mußte ich [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/pomeranzen-marmelade/">Unter Marmeladingern: Wie die Pomeranzen aufs Brot kommen</a></p>
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											<content:encoded><![CDATA[<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-4"><img decoding="async" class="wp-image-9430 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/03/schoenbrunner-pomeranzenmarmelade-nahaufnahme-150x150.jpg" alt="Schönbrunner Pomeranzenmarmelade" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/03/schoenbrunner-pomeranzenmarmelade-nahaufnahme-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/03/schoenbrunner-pomeranzenmarmelade-nahaufnahme-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Begonnen hat alles ganz unschuldig. Daß <a href="https://www.esskultur.at/heureka-schoenbrunner-gold/" target="_blank" rel="noopener">Katharina Seiser <em>die</em> Zitrusexpertin</a> unter den österreichischen Foodbloggerinnen und ‑bloggerin ist, haben wir ja schließlich schon vor ihrem <a href="https://www.esskultur.at/es-ist-nicht-so-wie-es-ausschaut/" target="_blank" rel="noopener">Auftritt bei Andi &amp; Alex</a> gewußt. Als Katharina dann rechtzeitig vor dem Ende der Zitrussaison ihr <a href="https://www.esskultur.at/pomeranzenmarmeladenseminar-zweitaegiges/" target="_blank" rel="noopener">reich bebildertes Rezept für Pomeranzenmarmelade nach Dan Lepard</a> auf esskultur.at online gestellt hat, mußte ich zumindest <em>pro forma</em> nachfragen, ob man auch als Normalsterblicher irgendwie an das „Schönbrunner Gold“ kommen könnte. (An der Theorie, daß die Briten die ganze Ernte aus Spanien aufkaufen, dürfte ja tatsächlich etwas dran sein. Jedenfalls hab ich noch nie in einem Laden Pomeranzen liegen gesehen in Österreich.)
<p><span id="more-9368"></span></p>
<p>An die Möglichkeit, tatsächlich an die begehrten Früchte aus Kaisers Garten zu gelangen, hatte ich dabei nicht ernsthaft gedacht. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Der Zufall (oder die Jahreszeit) wollte, daß Heimo Karner, seines Zeichens oberster Zitrusgärtner in Schönbrunn, dringend Abnehmerinnen und Abnehmer für die aktuelle Pomeranzenernte suchte. Offenbar ist mit 60 Kilogramm rasch verderblichen Frischobstes auch die Aufnahmekapazität der österreichischen Spitzengastronomie überfordert.</p>
<p>An sich wollt ich ja mit zehn Kilogramm gleich groß ins Geschäft einsteigen, aber glücklicherweise hat mich Katharina noch rechtzeitig daran erinnert, daß in ihrem Marmeladenrezept ja noch die doppelte Menge Zucker dazu kommt. Selbst wenn ich nur fünf Kilo davon zu Marmelade verarbeitet hätte, wäre das mit dem Zucker dann doch etwas … überdimensioniert … für den privaten Bedarf gewesen. Sogar wenn man jeden Morgen Bitterorangenmarmelade zum Toast ißt und alle Verwandten, Freundinnen und Freunde zu Ostern, Weihnachten und zum Geburtstag damit beschenkt.</p>
<p>Trotz der knappen Zeit bei der Abholung der Pomeranzen (es kamen schließlich laufend esskultur.at-Leserinnen und ‑Leser vorbei), erlaubte uns Heimo Karner auch noch einen kurzen Blick in eines der Glashäuser. (An dieser Stelle möchte mich noch einmal kurz bedanken, es war wirklich ein absolut spitzenmäßiger Rund-um-Service!) Leider habe ich vergessen, gleich vor Ort nach den einzelnen Sorten zu fragen und auch mit Unterstützung von Katharina Seiser und Robert Gordon ist es uns nicht gelungen, alle Bilder zweifelsfrei zu identifizieren. Sachkundige Hinweise nimmt die Redaktion daher gerne entgegen ;-)</p>

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/02/glashaus-in-schoenbrunn-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Zitrus-Glashaus in Schönbrunn">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/02/zitrusfrucht-i-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Zitrusfrucht in Schönbrunn (möglicherweise panaschierte Blutorange)">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/02/buddhas-hand-i-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Buddha's Hand in Schönbrunn">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/02/zitrusgarten-in-schoenbrunn-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Zitrusgarten in Schönbrunn">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/02/zitrusfrucht-ii-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Zitrusfrucht in Schönbrunn (möglicherweise Zedratzitronen)">
<img decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/02/zitronen-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Zitronen in Schönbrunn (möglicherweise Zagara bianca)">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/02/zitrusfrucht-iv-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt>
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/02/zitrusfrucht-v-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="ZItrusfrucht in Schönbrunn (möglicherweise gehirnförmige Zedratzitrone)">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/02/buddhas-hand-ii-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Buddha's Hand in Schönbrunn">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/02/kumquat-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Kumquat in Schönbrunn">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/02/kaffirlimetten-citrus-hystrix-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Kaffirlimetten in Schönbrunn">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/02/kiste-mit-pomeranzen-und-panaschierten-zitronen-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Kiste mit Pomeranzen und panaschierten Zitronen">
</figure>\n
<p>Am Sonntag kam dann meine Premiere als Marmeladekoch. Im wesentlichen habe ich mich an Katharinas Rezept gehalten, für das Weichkochen der Schalen verließ ich mich aber auf verstärkten Druck. Statt das weiße Mesokarp nach dem Auspressen herauszukratzen, befreite ich die Pomeranzen mittels Mandoline beziehungsweise V‑Hobel von ihrer Orangenhaut. Damit erhält man ganz schnell wunderbar gleichmäßige Orangenstiftchen ohne allzuviel des bitteren Mesokarps. Der Nachteil dieser Technik: Beim Pressen der Früchte muß man ein bißchen aufpassen, sonst zerreißt die verbliebene Hülle zu schnell und es gibt eine große Patzerei.</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-5"><img decoding="async" class="wp-image-9419 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/03/orangenschale-hobeln-530x398.jpg" alt="Die Schale einer Orange wird mit dem V-Hobel in feine Streifen geschnitten" width="530" height="398" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/03/orangenschale-hobeln-530x398.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/03/orangenschale-hobeln-300x225.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/03/orangenschale-hobeln-768x576.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/03/orangenschale-hobeln-960x720.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/03/orangenschale-hobeln-1060x795.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/03/orangenschale-hobeln.jpg 2048w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<figure>
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/03/pomeranzenschalen-gestiftelt-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Fein gestiftelte Pomeranzenschalen">
<img decoding="async" width="530" height="353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/02/aufgeschnittene-pomeranze-ohne-schale-530x353.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Aufgeschnittene Pomeranze ohne Schale">
</figure>\n
<p>Ja und noch einen Unterschied gab es: Statt eines Etamins verwendete ich meine <em>Superbag</em>. (Für irgendetwas muß das Ding ja gut sein.) Das Herausquetschen des Pektingels bleibt aber trotzdem eine elende Plackerei. Gekocht habe ich Schalen und Abfälle (wie bereits <a href="https://www.bbc.co.uk/food/recipes/medium-cut_seville_70291" target="_blank" rel="noopener">von Dan Lepard vorgeschlagen</a>) für 30 Minuten auf Stufe zwei des Druckkochtopfes. Es empfiehlt sich, den Topf gleich anschließend unter kaltem, fließendem Wasser auszukühlen. Wenn die Mesokarpabschnitte zu weich gekocht werden, wird das Orangengelee sonst nämlich trüb.</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-2 icon-3 icon-6"><img decoding="async" class="wp-image-9429 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/03/ausgekochte-schalen-530x707.jpg" alt="Ausgekochte Pomeranzenschalen vor dem Abstreichen des Pektins" width="530" height="707" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/03/ausgekochte-schalen-530x707.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/03/ausgekochte-schalen-300x400.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/03/ausgekochte-schalen-768x1024.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/03/ausgekochte-schalen-960x1280.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/03/ausgekochte-schalen-1060x1413.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/03/ausgekochte-schalen.jpg 1536w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Meinen ersten Versuch führte ich mit eineinhalb Kilo Rohfruchtgewicht durch. Als Anfänger hatte ich natürlich auf die Gelierprobe verzichtet und nur auf Temperatur (das heißt letztlich wohl auf einen bestimmten Feststoffanteil) gekocht. Die 105 °C hatte ich mit einer kalibrierten Thermapen gemessen (natürlich nicht ohne vorher kräftig umzurühren, um lokale <em>hot spots</em> zu vermeiden). Alles sah wunderbar aus, allein – die Marmelade blieb nach dem Auskühlen ziemlich flüssig. Ungefähr wie sehr flüssiger Honig. Auf einer Semmel eh OK, aber für ein Kipferl halt ein bisserl blöd.
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-7"><img decoding="async" class="wp-image-9431 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/03/schoenbrunner-pomeranzenmarmelade-530x707.jpg" alt="Schönbrunner Pomeranzenmarmelade" width="530" height="707" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/03/schoenbrunner-pomeranzenmarmelade-530x707.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/03/schoenbrunner-pomeranzenmarmelade-300x400.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/03/schoenbrunner-pomeranzenmarmelade-768x1024.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/03/schoenbrunner-pomeranzenmarmelade-960x1280.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/03/schoenbrunner-pomeranzenmarmelade-1060x1413.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/03/schoenbrunner-pomeranzenmarmelade.jpg 1536w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<div style="clear: both;"><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-4 icon-8"><img decoding="async" class="wp-image-9437 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/03/pomeranzenmarmelade-charge-2-150x150.jpg" alt="Pomeranzenmarmelade" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/03/pomeranzenmarmelade-charge-2-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/03/pomeranzenmarmelade-charge-2-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure></div>
<p>Für Versuch Nr. 2 habe ich dann das Mesokarp-Wasser-Gemisch separat gekocht und erst hinterher in den <em>Superbag</em> gefüllt. Leider war’s ein bißchen zu lang (ca. 45 Minuten), mit dem oben beschriebenen Resultat. Patzig war ein Hilfsausdruck! Aber geliert hat die Marmelade schön. Ganz ohne Temperaturmessung, dafür mit Gelierprobe. OK, hauptsächlich deshalb, weil ich nicht die ganze Zeit danebengestanden bin und es schon ordentlich gesprudelt hat im Topf („zweites Aufschäumen“ sozusagen). Diese Marmelade ist auch deutlich dunkler geworden, möglicherweise weil der Saftanteil höher war. Vom Ansetzen eines Pomeranzenlikörs waren noch zusätzliche Früchte übrig.</p>
<p>Aufgrund eines <em>Facebook</em>-Tips wurde ich ein paar Tage später dann noch auf ein weiteres Zitrus-<em>Highlight</em> aufmerksam gemacht: Brigitte Schmidhuber und Mimmo Pugliese importieren unter dem <em>Label</em> <a href="https://www.shop.casacaria.com/" target="_blank" rel="noopener"><em>Casa Caria</em></a> allerlei süditalienische Spezialitäten – und in der Saison auch Bergamotten. Die genauen Verwandschaftsverhältnisse lassen sich nicht mehr eruieren, aber Bergamotten dürften aus einer Kreuzung von Zedratzitrone und Pomeranze entstanden sein. Ihr intensiver Duft wird nicht nur in der Parfumindustrie, sondern auch von Schwarzteetrinkerinnen und ‑trinkern geschätzt – Bergamottenöl gibt dem <em>Earl Grey</em> seinen charakteristischen Geschmack.</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-3 icon-9"><img decoding="async" class="wp-image-9444 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/03/bergamotten-530x530.jpg" alt="Mehrere ganze und eine aufgeschnittene Bergamotten" width="530" height="530" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/03/bergamotten-530x530.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/03/bergamotten-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/03/bergamotten-300x300.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/03/bergamotten-768x768.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/03/bergamotten-960x960.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/03/bergamotten-1060x1060.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/03/bergamotten.jpg 2048w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-150 size-thumbnail icon-2 icon-5 icon-10"><img decoding="async" class="wp-image-9448 size-thumbnail" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/03/bergamottenschale-fuer-earl-grey-marmelade-150x150.jpg" alt="Bergamottenschale für Earl-Grey-Marmelade" width="150" height="150" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/03/bergamottenschale-fuer-earl-grey-marmelade-150x150.jpg 150w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/03/bergamottenschale-fuer-earl-grey-marmelade-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Das könnte doch auch als Marmelade funktionieren … Geistesblitz? Schnapsidee? Ich bin immer noch nicht ganz sicher. Die Bergamottenschale schmeckt doch deutlich intensiver alles alle anderen mir bekannten Zitrusschalen. Selbst weich gekocht und in winzige Würfel geschnitten und um die Hälfte reduziert empfinde ich das Draufbeißen in der Earl-Grey-Marmelade nur bedingt als angenehm. Vielleicht würde Pürieren helfen? Momentan erinnert mich die Marmelade jedenfalls mehr an Lipton-Eistee als an <em>Earl Grey</em>. Bergamottenschale ist halt auch nicht gleich Bergamottenöl. Andererseits: Eistee ist ja auch was Feines.
<h2>Marmeladetausch</h2>
<p><em>Apropos, wer mag probieren? Ich biete einen Zitrusmarmeladetausch an. Wenn du deine selbstgemachte Zitrusmarmelade mit einer meiner Kreationen tauschen möchtest, hinterlasse einfach einen Kommentar hier, ich melde mich dann per <em>Mail</em></em>.</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/pomeranzen-marmelade/">Unter Marmeladingern: Wie die Pomeranzen aufs Brot kommen</a></p>
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