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		<title>Senf Archive - Der Mundschenk &amp; Compagnie</title>
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		<description>Was Küche und Keller hergeben.</description>
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	<title>Senf Archive - Der Mundschenk &amp; Compagnie</title>
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				<title>Koscheres Coleslaw</title>
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				<pubDate>Fri, 06 Mar 2015 19:37:00 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Festmahl]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Ganz koscher war nicht alles, was wir vor zwei Wochen serviert haben, trotz des Festmahlthemas „Jüdische Küche“ (Rohmilchkäse ohne tierisches Lab sind ziemlich selten). Dieses Coleslaw nach einem Rezept von Claudia Roden aber schon. Da es ohne Mayonnaise auskommt, paßt es auch wunderbar zum heutigen #tierfreitag. Ein bisserl adaptiert hab ich natürlich schon: Deutlich mehr [&#8230;]</p>
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											<content:encoded><![CDATA[ <p> Ganz koscher war nicht alles, was wir vor zwei Wochen serviert haben, trotz des Festmahlthemas „Jüdische Küche“ (Rohmilchkäse ohne tierisches Lab sind ziemlich selten). Dieses <em>Coleslaw</em> nach einem Rezept von Claudia Roden aber schon. Da es ohne Mayonnaise auskommt, paßt es auch wunderbar zum heutigen <a href="https://www.tierfreitag.com/" target="_blank">#tierfreitag</a>. </p> 
 <p> Ein bisserl adaptiert hab ich natürlich schon: Deutlich mehr Senf (ein Eßlöffel statt eines Teelöffels) und dafür keine Paprikaschote. Oh, und mariniert wird in dieser Küche natürlich mit Vakuumunterstützung (wer kein Vakuumiergerät, dafür aber Zeit hat, kann den Krautsalat aber auch einfach über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen). </p> 
 <p> </p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-5"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-61353" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/02/coleslaw-am-tisch-530x398.jpg" alt="Ein Schüsselchen mit Coleslaw, im Hintergrund ein Teelicht und ein Korken von koscherem Wein" width="530" height="398" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/02/coleslaw-am-tisch-530x398.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/02/coleslaw-am-tisch-300x225.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/02/coleslaw-am-tisch-768x576.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/02/coleslaw-am-tisch-960x720.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/02/coleslaw-am-tisch-1060x795.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2015/02/coleslaw-am-tisch.jpg 1600w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure> <br> 
  
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				<title>Die Sache mit der Wurst (oder: In Wurst We Trust)</title>
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				<pubDate>Sun, 11 May 2014 20:10:48 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Küche]]></category>
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		<category><![CDATA[Arche De Wiskenthale]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Österreich liebt Wurst – und das nicht erst seit gestern Nacht. Laut einer Erhebung aus dem Jahr 2009 liegt der Monatsverbrauch bei üppigen 1,3 Kilogramm pro Kopf allein zuhause (ohne Gastronomie). Was genau drin ist und wie man denn die Bratwürstel für den Grill eigentlich herstellt, weiß aber kaum jemand. Trotz des zweifelhaften Rufs, hauptsächlich [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mundschenk.at/wurst-herstellung/">Die Sache mit der Wurst (oder: In Wurst We Trust)</a> erschien zuerst auf <a href="https://mundschenk.at">Der Mundschenk &amp; Compagnie</a>.</p>
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											<content:encoded><![CDATA[ <p> Österreich liebt Wurst – und das nicht erst seit gestern Nacht. Laut einer <a href="https://www.statistik.at/" target="_blank" rel="noopener">Erhebung aus dem Jahr 2009 liegt der Monatsverbrauch bei üppigen 1,3 Kilogramm pro Kopf</a> allein zuhause (ohne Gastronomie). Was genau drin ist und wie man denn die Bratwürstel für den Grill eigentlich herstellt, weiß aber kaum jemand. Trotz des zweifelhaften Rufs, hauptsächlich der Verwertung von Schlachtabfällen zu dienen, gehören Würste zum Besten, was man aus toten Tieren machen kann. Wurstsorten und ‑varianten gibt es unzählige, von der französischen <em>Andouillette</em> bis zur deutschen Zervelatwurst. <a href="https://www.esskultur.at/kulinarisches-abc-wurst-aka-wurst-trust/" target="_blank" rel="noopener">Katharina Seiser listet einige davon in ihrem Wurst-ABC auf</a>. </p> 
 <p> Jede Wurst beginnt mit einem toten Schwein [Anm.: Außer <a href="http://conchitawurst.com/" target="_blank" rel="noopener">Conchita</a>, falls das wer mißverstanden haben sollte]. Selbst wenn ein anderes Tier den Löwenanteil des Fleisches liefern sollte (was bei Industrieprodukten keineswegs so sein muß), der Speck stammt praktisch immer vom Schwein. Und zwar nicht zu wenig: Eine gute Wurst besteht zu einem Drittel aus Rückenspeck (bei gekutterten Würsten wie Frankfurtern ist der Fettanteil etwas niedriger, aber immer noch mehr als 20 Prozent) – über kulinarische Absonderlichkeiten wie fettfreie Putenbratwürstl wollen wir gnädig den Mantel des Schweigens breiten. </p> 
 <p> Doch wie kommt die Wurst eigentlich in den Darm? Vor knapp zwei Jahren hatte ich auf der <a href="https://www.biorama.eu/biorama-leser-safari-3/" target="_blank" rel="noopener">Biorama-Lesersafari #3</a> zum <a href="http://web.archive.org/web/20150213011108/http://www.dewiskentale.com/" target="_blank" rel="noopener">Hof von Isabell und Christoph Wiesner „Arche De Wiskenthale“</a> Gelegenheit, die Bratwurstherstellung im Hause Wiesner zu dokumentieren, sozusagen von der Sau weg. </p> 
 <p> Wer jetzt Gusto bekommen hat: Würste niemals kochen, auch nicht „sieden“. Mehr als 60 °C tun keinem Würstel gut, egal ob Frankfurter oder Bratwurst. Bei dieser Temperatur platzt nichts und dank des Vakuumbeutels braucht es auch keine „Opferwurst“, um das osmotische Gleichgewicht zwischen Kochwasser und Würsteln herzustellen. Die Wurst im Rezeptphoto ist übrigens eine <a href="https://britwurst.com/" target="_blank" rel="noopener">Britwurst von Richard Holmes</a>. </p> 

<figure>
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2014/05/enthaartes-totes-mangalitzaschwein-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Ein bereits enthaartes geschlachtetes Mangalitzaschwein">
<img decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2014/05/zerteilen-einer-toten-sau-mit-der-handsaege-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Zerteilen einer toten Sau mit der Handsäge">
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<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="707" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2014/05/befuellen-des-wurstfuellers-530x707.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Christoph Wiesner beim Befüllen des Wurstfüllaparats">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2014/05/fuellen-von-bratwuersten-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Bratwursterzeugung mit einem Wurstfüller">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2014/05/wurst-im-entstehen-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Spiralförmig abgelegte Wurst, noch am Wurstfüller befestigt">
<img loading="lazy" decoding="async" width="530" height="398" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/2014/05/katharina-seiser-beim-abbinden-von-bratwuersten-530x398.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Ein junger Mann hilft Katharina Seiser beim Abbinden der Bratwürste">
</figure>\n
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