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		<title>Schlagwortarchiv für &#039;Schwein&#039; - Der Mundschenk &amp; Compagnie</title>
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		<description>Was Küche und Keller hergeben.</description>
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	<title>Schlagwortarchiv für &#039;Schwein&#039; - Der Mundschenk &amp; Compagnie</title>
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				<title>Der Schweinsbraten zum Feiertag</title>
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				<pubDate>Sun, 27 Oct 2013 19:31:18 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
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<p><a href="https://mundschenk.at/schweinsbraten-sous-vide/">Der Schweinsbraten zum Feiertag</a></p>
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											<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn in Österreich Fleisch auf den Teller kommt (was es sehr oft tut), dann meistens Schwein. So stammten 2011 von den über <a href="https://www.global2000.at/sites/global/files/import/content/fleisch/Sonntagsbraten_Hintergrundpapier4.pdf_me/Sonntagsbraten_Hintergrundpapier4.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">900.000 gegessenen Tonnen Fleisch</a> mehr als 500.000 vom Borstentier. Daß die Schweinehaltung trotz oder vielmehr wegen dieser enormen Mengen zum Grauslichsten gehört, was in der industriellen Landwirtschaft so getrieben wird, wissen vermutlich die wenigsten Konsumentinnen und Konsumenten. Das Standardschwein entstammt einer schnellwachsenden Hybridrasse und wird innerhalb von sechs Monaten mit Sojaschrot und Maissilage auf 100 bis 120 Kilogramm Lebensgewicht abgefüttert. In der Intensivhaltung könnten sich Krankheiten schnell durch ganze Herden verbreiten, daher werden prophylaktisch oft Antibiotika gefüttert. Das ist zwar streng genommen verboten, viele Tierärzte drücken aber beide Augen zu. Wer mag das wirklich essen?</p>
<p>Die Alternative heißt, nur Fleich aus Bio-Freilandhaltung zu kaufen. In den großen Supermarktketten wird man diesbezüglich aber leider nicht fündig. Extensiv wirtschaftende Züchterinnen und Züchter gäbe es wohl, allein, wenn man nicht in der Nähe wohnt, weiß man’s oft einfach nicht. Wer keinen Bio-Bauern mit Freilandschweinen kennt, hatte für ethisch und kulinarisch unbedenklichen Schweinsbraten bis jetzt eher schlechte Karten. Ein unbefriedigender Zustand, fanden auch Miriam Strobach und Gregor Einetter von <a href="https://lefoodink.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Le Foodink</a>. Gemeinsam mit dem <a href="https://bio-schober.at/fleischermeister/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bio-Fleischer Roman Schober</a> aus Gars am Kamp sorgen sie seit Anfang Juli mit ihrem Projekt „<a href="https://www.porcella.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Porcella</a>“ für Abhilfe.</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-2 icon-4 icon-8"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/turopolje-karree-mit-rosmarin-knoblauch-salz-und-schwarzem-pfeffer-530x353.jpg" alt="Turopolje-Karree mit Rosmarin, Knoblauch, Salz und schwarzem Pfeffer" width="530" height="353" class="size-large wp-image-12472" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/turopolje-karree-mit-rosmarin-knoblauch-salz-und-schwarzem-pfeffer-530x353.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/turopolje-karree-mit-rosmarin-knoblauch-salz-und-schwarzem-pfeffer-300x200.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/turopolje-karree-mit-rosmarin-knoblauch-salz-und-schwarzem-pfeffer-768x512.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/turopolje-karree-mit-rosmarin-knoblauch-salz-und-schwarzem-pfeffer-960x640.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/turopolje-karree-mit-rosmarin-knoblauch-salz-und-schwarzem-pfeffer-1060x707.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/10/turopolje-karree-mit-rosmarin-knoblauch-salz-und-schwarzem-pfeffer.jpg 1600w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
<p><span id="more-12469"></span></p>
<p>Neben Rindfleisch vom Waldviertler Blondvieh (und zwar wirkliches Rindfleisch von zwei Jahre alten Tieren, nicht dieses Quasi-Kalb AKA „Jungrind“ mit seinen neun Monaten) gibt es auch Schwein aus Freilandhaltung. Genauer: vom Turopolje-Schwein. Geliefert wird einmal pro Woche in ganz Österreich. Natürlich kann der Preis nicht mit dem Supermarktfleisch mithalten, aber die langsame Aufzucht kostet pro Schwein natürlich mehr als Massentierhaltung. Wenn man den unten beschriebenen Schweinsbraten aber erst einmal probiert hat, weiß man – es zahlt sich aus!</p>
<p><br>
</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/schweinsbraten-sous-vide/">Der Schweinsbraten zum Feiertag</a></p>
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				<title>Sie werden einen größeren Topf brauchen</title>
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				<pubDate>Tue, 05 Jun 2012 20:15:07 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Festmahl]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Eine gute Suppe beginnt mit einem gelungenen Fond, um einen Ausspruch eines immer wieder medial präsenten Expolitikers abzuwandeln. Genauer: Eine gute Fischsuppe beginnt mit einem gelungenen Fischfond. Am kommenden Freitag steigt Teil IV unserer „Kochshow“, angesagt haben sich inklusive des kochenden Duos (die Weinhauerin und meine Wenigkeit) dreizehn Personen. Eine Bouillabaisse mit Wasser kommt nicht [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/fischkarkassen/">Sie werden einen größeren Topf brauchen</a></p>
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											<content:encoded><![CDATA[<p>Eine gute Suppe beginnt mit einem gelungenen Fond, um einen Ausspruch eines immer wieder medial präsenten Expolitikers abzuwandeln. Genauer: Eine gute Fischsuppe beginnt mit einem gelungenen Fischfond.</p>
<p>Am kommenden Freitag steigt Teil IV unserer „Kochshow“, angesagt haben sich inklusive des kochenden Duos (die Weinhauerin und meine Wenigkeit) dreizehn Personen. Eine <em>Bouillabaisse</em> mit Wasser kommt nicht in Frage, also müssen sechs Liter Fischfond her. Ein Anruf bei <a href="https://www.fisch-gruber.at" target="_blank">Fisch Gruber</a> am Naschmarkt: Ja, Weißfischkarkassen seien kein Problem und tiefgefroren in quasi beliebiger Menge vorrätig. Preislich „wie immer“ (was ich nicht weiß, weil ich noch nie welche gekauft habe), „50 Schilling“. Hör ich richtig? „Na 3 Euro 50 halt, pro Kilo“. Da muß ich wohl den Seniorchef am Apparat gehabt haben.</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-2 icon-4 icon-8"><img decoding="async" class="wp-image-302 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/kabeljau-und-seehecht-530x421.jpg" alt="Kopf eines Kabeljaus und eines Seehechts" width="530" height="421" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/kabeljau-und-seehecht-530x421.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/kabeljau-und-seehecht-300x238.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/kabeljau-und-seehecht-768x610.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/kabeljau-und-seehecht-960x762.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/kabeljau-und-seehecht-1060x842.jpg 1060w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Nach der Arbeit dann auf zum Naschmarkt. Der Verkäufer (<a href="https://web.archive.org/web/20130827031712/http://www.fisch-gruber.at/uber-uns/team/" target="_blank"><em>Herr Jean</em>, wie ich der Fisch-Gruber-Homepage entnehme</a>), an den ich mich wende, fragt unvorsichtigerweise nicht gleich nach der Menge. Die tagesfrischen Karkassen bringen nur knapp über eineinhalb Kilo auf die Waage. Also zurück in den Kühlraum. Gemeinsam mit einem Kollegen bringt er dann einen großen Beutel tiefgefrorene Fischköpfe und ‑gräten.
<p>Sechseinhalb Kilo sind dann im Volumen doch etwas mehr, als ich mir vorgestellt hatte. Und die Fische etwas größer. Dem Kabeljau am Photo möchte ich als Schwimmer nicht allein begegnen (auch wenn der laut Wikipedia <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kabeljau#Zucht" target="_blank">nichts frißt, was größer als sein Auge ist</a>). Beim Lesen des Wikipedia-Eintrags bekomme ich kurz ein schlechtes Gewissen. Einen stark gefährdeten Fisch wollte ich eigentlich nicht kaufen. Andererseits: Gefangen und gegessen wurde er ja schon – ob ich nun seinen Kopf noch würdig verwerte, oder nicht, hilft der Kabeljaupopulation auch nicht weiter.</p>
<p>Ein Dilemma, das ich heute nicht mehr lösen werde. Eigentlich wollte ich den Fond heute noch herstellen (nach dem Modernist-Cuisine-Rezept), aber die schiere Menge hat mich davon abgehalten. Also ab in den Tiefkühler, natürlich vakuumiert. Zumindest die Kiemenputzerei wollte ich aber noch vorher erledigen. Blöderweise ging das genau bei einem Kopf, einem frischen. Die anderen – insbesondere auch der riesige Kabeljaukopf – waren noch immer steinhart gefroren. Morgen Abend muß dann also alles wieder in den Kühlschrank zum Auftauen. Hoffentlich denk ich dran.</p>
<p>Die Fischgräten sind für die Siegelrandbeutel überraschenderweise ein nicht zu unterschätzendes Problem (mit Knochen konnte ich da leichter umgehen). Alle Beutel haben Löcher. Daher samt Beutel noch einmal in Alufolie gepackt und in einen zweiten Beutel hinein. Ob die jetzt wirklich dicht sind, möchte ich aber nicht wetten. Aber bis Donnerstag wird schon alles halten!</p>
<hr>
<p>Begonnen hat die „Kochshow“ übrigens als Wettbewerb um den besten Tafelspitz. Die Weinhauerin bestand darauf, daß das selbstverständlich ihr traditioneller wäre (nur um dann die Consommé mit Zimt aufzupeppen, von wegen traditionell!). Ich hielt mit moderner Technik dagegen: Kruspelspitz (Tafelspitz war beim Merkur gerade aus, mein Fleischer hatte kurz davor zugesperrt :() 24 Stunden bei 55 °C, die Suppe zweieinhalb Stunden im Druckkochtopf. Die Beilagen und Saucen (im Rohr leider völlig vertrocknete Erdäpfel, Semmel- und Apfelkren) haben wir uns geteilt.</p>
<p>Das Publikum votierte einstimmig für ein Unentschieden und die baldige Fortsetzung mit weiteren Themen. Aufgrund der schweren Proteinüberdosierung beim ersten Versuch (zweimal Consommé und zweimal Rindfleisch an einem Abend war halt doch ein bisserl heftig) mußten wir das Format allerdings etwas mehr ins Kooperative abändern. Die Vor- und Zubereitungsarbeit bei den Episoden „Lamm“ (Linsensuppe, Lamm-<em>Tajine</em>, Lamm-Enten-Pastete mit schwarzen Nüssen, Lammkeule <em>sous-vide</em>) und „Frühlingssauereien“ (Artischocken <em>barigoule</em> mit <em>rilletes de porc</em>, Klachlsuppe, confierter Schweinsbauch mit <em>Teriyaki</em>-Glasur und Frühlingsgemüse, Buchteln mit Vanillesauce und karamellisiertem Speck) haben wir uns also aufgeteilt. Ist auch weniger Streß.</p>
<p>Nun gut, ich muß wohl auch noch die Menüfolge für Freitag verraten (die Weinbegleitung stellt wieder der aus Graz anreisende Mundschenk zusammen):</p>
<ul>
<li>Gegrillter <em>scampo</em> mit Jakobsmuschel und Fenchel</li>
<li><em>Bouillabaisse</em> mit <em>rouille</em> und Kasses-Weißbrot</li>
<li><em>Clafoutis</em></li>
<li>Käse</li>
</ul>

<figure>
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<img decoding="async" width="530" height="363" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/06/kabeljau-vakuumiert-530x363.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Kabeljaukopf im Vakuumbeutel">
</figure>\n
<p><a href="https://mundschenk.at/fischkarkassen/">Sie werden einen größeren Topf brauchen</a></p>
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