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		<title>Schlagwortarchiv für &#039;SousVideMagic&#039; - Der Mundschenk &amp; Compagnie</title>
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		<description>Was Küche und Keller hergeben.</description>
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				<title>(M)ein kleiner Sous-vide-Ratgeber: Die Grundlagen</title>
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				<pubDate>Tue, 01 Jul 2014 18:51:39 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
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									<description><![CDATA[<p>Seit mittlerweile drei Jahren koche ich privat nach der Sous-vide-Methode – höchste Zeit für ein paar persönliche Betrachtungen und Tips. Wer diesen Blog liest und die Technik immer noch nicht kennt: Es handelt sich dabei um hochpräzise kontrolliertes Niedrigtemperaturgaren unter Luftabschluß. Üblicherweise erreicht man das durch ein temperaturgeregeltes Wasserbad oder einen Dampfgarer in Verbindung mit [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/sous-vide-ratgeber-grundlagen/">(M)ein kleiner Sous-vide-Ratgeber: Die Grundlagen</a></p>
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											<content:encoded><![CDATA[<p>Seit mittlerweile drei Jahren koche ich privat nach der <em>Sous-vide</em>-Methode – höchste Zeit für ein paar persönliche Betrachtungen und Tips. Wer diesen Blog liest und die Technik immer noch nicht kennt: Es handelt sich dabei um hochpräzise kontrolliertes Niedrigtemperaturgaren unter Luftabschluß. Üblicherweise erreicht man das durch ein temperaturgeregeltes Wasserbad oder einen Dampfgarer in Verbindung mit einer Vakuummaschine. Hört sich sehr <em>nerdy</em> an? Ist es auch. Ohne spezielle Geräte kann man zwar in die Methode hineinschnuppern (Rindslungenbraten eng in Plastikfolie einwickeln, Wasser in einem Topf auf ca. 60 °C erhitzen und das eingewickelte Fleisch eine halbe Stunde darin ziehen lassen, danach auswickeln und anbraten), der eigentliche Vorteil erschließt sich bei solchen improvisierten Garverfahren aber nicht: Durch die genaue Kontrolle der einen Variable (Gartemperatur) ist die zweite Variable (Garzeit) für ein perfektes Ergebnis nicht mehr so kritisch.</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-300 size-medium icon-7"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-60785 size-medium" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/07/julabo-diamond-mit-temperaturfuehler-300x400.jpg" alt="Julabo Diamond mit Temperaturfühler" width="300" height="400" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/07/julabo-diamond-mit-temperaturfuehler-300x400.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/07/julabo-diamond-mit-temperaturfuehler-768x1024.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/07/julabo-diamond-mit-temperaturfuehler-530x707.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/07/julabo-diamond-mit-temperaturfuehler-960x1280.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/07/julabo-diamond-mit-temperaturfuehler-1060x1413.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/07/julabo-diamond-mit-temperaturfuehler.jpg 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Traditionell ist es eher umgekehrt: Außer bei kochendem Wasser wissen wir meist nicht, wie heiß unser Garmedium ist. Und wenn wir es wissen, ist diese Temperatur viel höher, als die, die unser Gargut eigentlich erreichen soll – deshalb ist es auch so kritisch, ob das Frühstücksei direkt aus dem Kühlschrank kommt oder Zimmertemperatur hat. 100 °C ist für ein Hühnerei viel zu viel, aber wie viele Minuten müssen wir es genau im Wasser lassen, bis der Kern gerade cremig ist? Schon 30 Sekunden zu lange in einem zu heißen, nicht kontrollierten Medium und der perfekte Punkt ist verpaßt. Anders <em>sous-vide</em> (ausnahmsweise ohne Vakuumbeutel): Ob <a title="Zurück vom Foodcamp Vienna 2012" href="https://mundschenk.at/foodcamp-vienna-2012-report/">das Ei bei 63,5 °C ein Stunde länger im Wasserbad</a> ist als unbedingt nötig, spielt für das Ergebnis fast keine Rolle (irgendwann dann doch wieder, aber da reden wir von Tagen). Manche Resultate lassen sich mit anderen Zubereitungsmethoden gar nicht erzielen (ein zartes Steak, <em>medium rare</em>, vom Wadschinken oder Ochsenschlepp), viele „nur“ einfacher und konsistenter (perfekt gegartes Roastbeef ohne grauen Rand, saftige Hendlbrust). Ein Gewinn ist <em>sous-vide</em> in beiden Fällen.
<p><span id="more-60764"></span></p>
<p>Was eignet sich als Grundausstattung? Ist ein Maschinenpark um mehrere tausend Euro nötig? Nicht unbedingt. Klar macht’s mit den „großen“ Geräten gleich viel mehr Spaß, aber für die ersten Gehversuche geht’s auch deutlich billiger – ohne, daß man sich für die Zukunft etwas verbaut. An sich braucht man für <em>sous-vide</em> nur zwei Dinge:</p>
<ul>
<li>Luftabschluß und</li>
<li>Temperaturkontrolle.</li>
</ul>
<p>Beiden Aspekten kann man sich auf sehr unterschiedliche Art und Weise nähern. Im folgenden gibt es einen kurzen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten, konkrete Gerätetests und ‑empfehlungen wird es dann im Lauf der nächsten Wochen geben.</p>
<h2>Luftabschluß</h2>
<p>Ein traditionelles <em>confit</em> unterscheidet sich von <em>sous-vide</em> hauptsächlich dadurch, daß die Temperaturkontrolle nicht besonders exakt ist. Ob hingegen der Luftabschluß durch die Bedeckung mit Fett, das Einschweißen in einen Plastikbeutel oder schlicht mittels eines Marmeladeglases erfolgt, ist nicht entscheidend.</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-300 size-medium icon-2 icon-4 icon-8"><img decoding="async" class="wp-image-82 size-medium" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/vakuummaschine-300x400.jpg" alt="Spargelstangen werden vakuumiert" width="300" height="400" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/vakuummaschine-300x400.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/vakuummaschine-768x1024.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/vakuummaschine-530x707.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/05/vakuummaschine.jpg 960w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>In den meisten Fällen ist der Umgang mit einer <strong>Kammervakuumiermaschine</strong> am komfortabelsten, für die allermeisten Anwendungen gelten diese Maschinen als die Königsklasse. Der Nachteil: Man hat ein 50-kg-Trumm in der Gegend herumstehen und mindestens ein- bis zweitausend Euro weniger am Konto. Hier wird in einer festen Kammer (meist mit Sichtglocke) ein Vakuum erzeugt (dadurch bläht sich der Beutel auf, ehe die Luft daraus vollständig entwichen ist). Dadurch ist es möglich, auch Flüssigkeiten zu vakuumieren (innerhalb gewisser Temperaturgrenzen – durch den Unterdruck sinkt nämlich der Siedepunkt, so daß man, wenn die Maschine einen genügend großen Unterdruck erzeugen kann, selbst Eiswasser zum Kochen bringen kann). Die verwendeten Beutel sind üblicherweise glatt („Siegelrandbeutel“) und ziemlich günstig erhältlich (beispielsweise bei Allpax <a href="https://web.archive.org/web/20170713130607/https://www.allpax.de/product_info.php/info/p8678_Siegelrandbeutel-200-x-300-mm.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">1000 Stück 20x30 cm um knapp 62 Euro inkl. MwSt.</a>).
<p>So lang keine Flüssigkeiten involviert sind tut es für die ersten Gehversuche aber auch ein <strong>Vakuumiergerät</strong> um 60 Euro aus dem nächsten Elektronikmarkt. Hier wird entgegen des Namens keinerlei Unterdruck erzeugt, stattdessen saugen die Geräte einfach die Luft aus dem Beutel heraus. Damit das gelingt, muß man sogenannte <em>goffrierte</em> oder <em>Strukturbeutel</em> verwenden. Diese Beutel verfügen über eine Unzahl von feinsten vertikalen Rillen, wodurch auch beim Zusammenpressen des offenen Endes Luft abgesaugt werden kann. Leider wirken diese Rillen auch als Kapillaren für Flüssigkeiten, so daß man von Marinaden besser die Finger lassen sollte. Die Gefahr einer Riesensauerei ist sehr groß, selbst wenn man die Beutel über die Tischkante hängen läßt (die heraufsteigende Flüssigkeit muß dann gegen die Schwerkraft ankämpfen). Sie sind etwas teurer als Siegelrandbeutel. <a href="https://web.archive.org/web/20140209123130/http://www.allpax.de/product_info.php/info/p6183_Vakuumbeutel-20-x-30-cm--100-Stueck-extra-dick--mit-Praegung.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bei Allpax kosten 1000 Stück 20x30 cm derzeit etwas über 82 Euro inkl. MwSt.</a>, früher war der Unterschied sogar noch größer.</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-3 icon-9"><img decoding="async" class="wp-image-60804 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/07/gefrorenes-rindfleisch-in-einem-goffrierten-vakuumbeutel-530x353.jpg" alt="Gefrorenes Rindfleisch in einem goffrierten Vakuumbeutel" width="530" height="353" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/07/gefrorenes-rindfleisch-in-einem-goffrierten-vakuumbeutel-530x353.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/07/gefrorenes-rindfleisch-in-einem-goffrierten-vakuumbeutel-300x200.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/07/gefrorenes-rindfleisch-in-einem-goffrierten-vakuumbeutel-768x512.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/07/gefrorenes-rindfleisch-in-einem-goffrierten-vakuumbeutel-960x640.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/07/gefrorenes-rindfleisch-in-einem-goffrierten-vakuumbeutel-1060x706.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/07/gefrorenes-rindfleisch-in-einem-goffrierten-vakuumbeutel.jpg 1600w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Eine dritte Möglichkeit (und für empfindliches Gargut wie Fisch sogar die beste) ist die Verwendung von <em>ZipLoc</em>-Beuteln mittels des <strong>archimedischen Prinzips</strong>. Dazu wird der mit dem Gargut befüllte <em>ZipLoc</em>-Beutel bis auf ein Eck vollständig verschlossen so in ein Wasserbecken getaucht, daß nur dieses offene Eck herausschaut. Durch den Druck des Wassers wird die im Beutel verbliebene Luft herausgepreßt und wenn man die verbliebene Öffnung vorsichtig verschließt, während der Großteil des Beutels unter Wasser ist, bleibt sie auch draußen. (<a href="http://cookingissues.com/primers/sous-vide/part-ii-low-temperature-cooking-without-a-vacuum/#sectionII3b1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dave Arnold demonstriert die Technik sehr schön auf <em>Cooking Issues</em>.</a>) Schonender geht’s nicht!
<h2>Temperaturkontrolle</h2>
<p>Neben der luftdichten Verpackung des Garguts ist aber seine behutsame und genau kontrollierte Erwärmung ebenso wichtig. Alle dafür verwendbaren Geräte bestehen im Prinzip aus drei Hauptkomponenten: einem Heizelement, einer Temperaturregelung und einem Medium. Bei küchenüblichen Behältnisgrößen ist alles zwischen 1000 und 2000 Watt Heizleistung völlig ausreichend. Eine höhere Heizleistung ist auch nicht immer von Vorteil – zwar reduziert sich dadurch die Vorwärmphase, gleichzeitig wird aber der <em>overshoot</em>, also das Überschreiten der eingestellten Gartemperatur durch zu starkes Aufheizen, fast zwangsläufig größer.</p>
<p>Auch bei der Temperaturregelung gibt es keine essentiellen Unterschiede. Bis auf umfunktionierte Dampfgarer arbeiten alle Geräte mit einem sogenannten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Regler#PID-Regler" target="_blank" rel="noopener noreferrer">PID-Regler</a>. PID steht dabei für <em>proportional integral derivative</em> (und nein, ich verstehe die Mathematik dahinter auch nicht). Als Temperaturfühler wird außer bei sehr billig produzierten Haushaltsgeräten ein <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Widerstandsthermometer" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Platin-Widerstandsthermometer</a> (Pt100 oder Pt1000) verwendet. Nach einer entsprechenden Kalibrierung (meist durch den Hersteller) lassen sich durch diese Regelungskreise Temperaturen sehr exakt einstellen und halten.</p>
<p>Die meisten Unterschiede zwischen verschiedenen <em>Sous-vide</em>-Geräten gibt es beim verwendeten Garmedium. Luft, wie in einem normalen Backrohr, scheidet aufgrund ihrer schlechten Wärmeleitfähigkeit von vornherein aus. Wasser und Wasserdampf sind daher die beiden Medien mit Praxisrelevanz (Ölbäder, wie sie in Laboren üblich sind, haben in Küchen keine Verbreitung gefunden). Wasserbäder halten dabei aufgrund ihrer im Vergleich zum Gargut größeren thermischen Masse konstanter (d.h. der Temperaturabfall beim Einlegen des Garguts fällt geringer aus, ebenso der <em>overshoot</em>). Bei Wasserbädern ist noch wichtig, ob sie über eine Umwälzpumpe verfügen, oder für die Durchmischung des Wassers auf die natürliche Konvektion bauen, denn Geräte mit Pumpe halten die Temperatur gleichmäßiger, da sich weniger leicht lokale <em>hotspots</em> bilden.</p>
<p>Aus meiner Sicht eignen sich <strong>Dampfgarer</strong> nur bedingt für <em>sous-vide</em>. Im kommerziellen Umfeld werden Dampfgarer bzw. Kombidämpfer gerne eingesetzt, weil sie bereits vorhanden sind bzw. waren und das Personal mit der Bedienung vertraut ist. Die Temperaturkonstanz und ‑genauigkeit und die Wärmeübertragung sind jedoch deutlich schlechter als bei Wasserbädern. Bei Haushaltsgeräten läßt sich zudem die Temperatur oft nur in Fünf-Grad-Schritten einstellen. Wer schon einen Dampfgarer hat und erste Gehversuche mit <em>sous-vide</em> machen möchte: <em>Go for it!</em> – Von einer Neuanschaffung für diesen Zweck würde ich aber abraten.</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-2 icon-5 icon-10"><img decoding="async" class="wp-image-10767 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/vakuumierter-spargel-im-aeg-multi-dampfgarer-530x398.jpg" alt="Vakuumierter Spargel im AEG-Multi-Dampfgarer" width="530" height="398" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/vakuumierter-spargel-im-aeg-multi-dampfgarer-530x398.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/vakuumierter-spargel-im-aeg-multi-dampfgarer-300x225.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/vakuumierter-spargel-im-aeg-multi-dampfgarer-768x576.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/vakuumierter-spargel-im-aeg-multi-dampfgarer-960x720.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/vakuumierter-spargel-im-aeg-multi-dampfgarer-1060x795.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2013/06/vakuumierter-spargel-im-aeg-multi-dampfgarer.jpg 2048w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>Für technisch Interessierte gibt es <strong>fertig montierte PID-Regler</strong> wie den <a href="https://web.archive.org/web/20170313063948/https://freshmealssolutions.com/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=73&amp;Itemid=100086" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>SousVideMagic 1500D</em> von <em>Fresh Meals Solutions</em></a> zu kaufen, allerdings meines Wissens nach nur als Direktimport aus den USA. Den Regler kann man mit einem hierzulande wenig verbreiteten <em>slow cooker</em> oder einem Tauchsieder und einem vorhandenen Kochtopf (oder der Badewanne) benützen. Das ist recht preiswert, in der Küche schaut es dann aber halt immer ein bißchen wie in einer Elektronikwerkstatt aus. Man sollte dann auch ungefähr wissen, was man tut, Wasser und spannungsführende Gerätschaften sind ja nicht ganz risikofrei.
<p><strong>Wasserbäder ohne Pumpe</strong> sind relativ preiswerte „Gesamtlösungen“. Prominentestes Beispiel ist sicher der auch in Europa erhältliche <a href="https://sousvidesupreme.com/products/sousvide-supreme-water-oven-11l-stainless-steel" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Sous Vide Supreme</em></a>. Ihr Vorteil: auf einander abgestimmte Elemente (z.B. Deckel), fast lautloser Betrieb. Der Nachteil ist eine ungleichmäßigere Temperaturverteilung. Insbesondere bei Langzeitgarung und wenn mehrere Dinge gleichzeitig gegart werden sollen, kann sich das negativ auswirken. Und: man kann später nicht auf ein größeres Becken umsteigen, falls man einmal doch ein ganzes Spanferkel zubereiten möchte.</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption right width-300 size-medium icon-11"><img decoding="async" class="wp-image-2999 size-medium" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/09/zirkulator-300x400.jpg" alt="Polyscience SousVide Professional" width="300" height="400" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/09/zirkulator-300x400.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/09/zirkulator-768x1024.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/09/zirkulator-530x707.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/09/zirkulator-960x1280.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/09/zirkulator-1060x1413.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2012/09/zirkulator.jpg 1536w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure><em>Last, but not least</em> wären da noch die schon erwähnten <strong>Einhängethermostate mit Umwälzpumpen</strong> (hier kurz auch Zirkulator genannt, vom englischen <em>immersion circulator</em>). Hier sind Heizelement, Regler und Pumpe integriert; das Wasserbecken kann man sich aussuchen (wobei es zum Teil auch speziell angepaßte isolierte Becken gibt). Optisch schwanken Zirkulatoren zwischen „<a href="https://web.archive.org/web/20201111174258/https://polyscienceculinary.com/collections/sous-vide-circulators/products/sous-vide-professional-chef-series" target="_blank" rel="noopener noreferrer">umfunktioniertes Laborgerät</a>“ und „<a href="http://web.archive.org/web/20150729053851/http://store.anovaculinary.com:80/products/anova" target="_blank" rel="noopener noreferrer">buntes Abflußrohr</a>“. Ersteres ist kein Zufall, die beiden größten und angesehensten Hersteller stammen beide aus dem Laborbereich: <a href="https://www.fusionchef.de/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Julabo</a> (Deutschland) und <a href="https://web.archive.org/web/20221119141548/https://polyscienceculinary.com/collections/sous-vide-circulators" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Polyscience</a> (USA). Etwas überspitzt formuliert: Wer professionell <em>sous-vide</em> betreibt, verwendet einen Zirkulator einer dieser beiden Firmen (oder halt den schon vorhandenen Rational-Ofen).
<h2>Ausblick</h2>
<p>Ich selbst verwende seit Beginn meiner „<em>Sous-vide</em>-Karriere“ das <a href="https://web.archive.org/web/20201111174258/https://polyscienceculinary.com/collections/sous-vide-circulators/products/sous-vide-professional-chef-series" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Sous Vide Professional</em> (nunmehr: <em>Chef Series</em>) von Polyscience</a>. Julabo hat mir nun freundlicherweise für einige Monate ein <a href="https://www.fusionchef.de/de/sous-vide-garer/pearl-sous-vide-garer/pearl-xs" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Pearl XS</em></a> zur Verfügung gestellt. Wie sich dieses Modell in der Praxis bewährt hat? Das und auf welche <em>features</em> es wirklich ankommt, erfahrt ihr nächste Woche im zweiten Teil des <em>Sous-vide</em>-Ratgebers.</p>
<figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large"><img decoding="async" class="wp-image-60771 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/06/3-zirkulatoren-530x298.jpg" alt="Polyscience SousVide Professional, Julabo Diamond, Julabo Pearl" width="530" height="298" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/06/3-zirkulatoren-530x298.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/06/3-zirkulatoren-300x169.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/06/3-zirkulatoren-768x432.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/06/3-zirkulatoren-960x540.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/06/3-zirkulatoren-1060x596.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/06/3-zirkulatoren.jpg 1600w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure>
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