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		<title>Schlagwortarchiv für &#039;Tonic&#039; - Der Mundschenk &amp; Compagnie</title>
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	<title>Schlagwortarchiv für &#039;Tonic&#039; - Der Mundschenk &amp; Compagnie</title>
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				<title>Bitter, nicht süß: Tomr’s Tonic</title>
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				<pubDate>Sun, 19 Jan 2014 14:00:22 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Der Küchenmeister</dc:creator>
						<category><![CDATA[Keller]]></category>
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									<description><![CDATA[<p>Der Gin &#38; Tonic hat eine lange und glorreiche Tradition. Die feineren Details der Zubereitung dieses Erfrischungsgetränks aus den Tagen des British Empire sollen ja schon manche Freundschaft zerstört haben (Limette oder Zitrone? Gurke gar? Häretiker!). In den letzten Jahren sind auch immer mehr craft gins aufgekommen, die den Liebhaberinnen und Liebhabern des Gin &#38; [&#8230;]</p>
<p><a href="https://mundschenk.at/tomrs-tonic/">Bitter, nicht süß: Tomr’s Tonic</a></p>
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											<content:encoded><![CDATA[<p>Der <em>Gin &amp; Tonic</em> hat eine lange und glorreiche Tradition. Die feineren Details der Zubereitung dieses Erfrischungsgetränks aus den Tagen des <em>British Empire</em> sollen ja schon manche Freundschaft zerstört haben (Limette oder Zitrone? Gurke gar? Häretiker!). In den letzten Jahren sind auch immer mehr <em>craft gins</em> aufgekommen, die den Liebhaberinnen und Liebhabern des <em>Gin &amp; Tonic</em> feinere und vor allem unterschiedlichere Aromen und Geschmacksnoten versprechen. Doch was ist mit der mengenmäßig viel wichtigeren Komponente, dem <em>Tonic</em>?</p>
<p></p><figure itemprop="image" itemscope itemtype="https://schema.org/ImageObject" class="media-credit-container wp-caption left width-530 size-large icon-11"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-60106 size-large" src="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/01/tomrs-tonic-530x397.jpg" alt="Ein fast leere Flasche &quot;Tomr's Tonic&quot;-Sirup, eine halbe Zitrone und ein Glas Tonic" width="530" height="397" srcset="https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/01/tomrs-tonic-530x397.jpg 530w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/01/tomrs-tonic-300x225.jpg 300w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/01/tomrs-tonic-768x576.jpg 768w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/01/tomrs-tonic-960x719.jpg 960w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/01/tomrs-tonic-1060x794.jpg 1060w, https://mundschenk.at/wp-content/uploads/sites/6/2014/01/tomrs-tonic.jpg 1600w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px"><figcaption class="wp-caption-text"><span class="media-credit">Bild: <a href="https://mundschenk.at/author/pepe/">Der Küchenmeister</a> | mnd.sc</span></figcaption></figure><span id="more-60094"></span>
<p>Bis vor wenigen Jahren war praktisch nur der Marktführer Schweppes mit seinem <em>Indian Tonic Water</em> erhältlich. Inhaltstoffe: „Wasser, Zucker, Kohlensäure, Säuerungsmittel Citronensäure, natürliches Aroma, Aroma Chinin“. Uhm ja. Obwohl uns G&amp;T‑affine Menschen aus Amerika für diese Zutaten beneiden. <em>High-fructose corn syrup, anyone?</em> Dann kamen langsam Alternativen auf, z.B. von <a href="https://www.thomas-henry.de/produkte/tonic-water/" target="_blank" rel="noopener">Thomas Henry</a>. Schmeckt vielleicht anders, an der Zutatenliste würde man es halt nicht erkennen. (<a href="https://www.esskultur.at/bitter-wenn-bitter-nicht-gleich-bitter-ist/" target="_blank" rel="noopener">Warum auch „natürliche Aromen“ jetzt nicht so der Bringer sind</a>, hat Katharina Seiser vor ein paar Jahren schön zusammengeschrieben.)</p>
<p>Kürzlich saßen wir also zusammen und beklagten den Zustand des Tonic-Markts: Picksüßes Gschlader überall, nirgends ordentliche Zutaten ohne Aromastoffe. Ja, da gäbe es inzwischen schon spannende Produkte in Sirupform, zum Aufspritzen mit Sodawasser, zum Beispiel <a href="https://tomrstonic.com/" target="_blank" rel="noopener"><em>Tomr’s Tonic Syrup</em></a>. Viel Innovation (oder eigentlich: Rückbesinnung), aber halt leider nicht in Europa (oder gar Österreich). Wobei: Nachfragen müßte man da auch erst einmal, was wirklich drin ist, denn leider sind die Zutaten nicht <em>online</em>. Einigen elektronischen Postverkehr mit Tom Richter in NYC später aber dann die Bestätigung – ja, das könnte es sein.</p>
<p><em>„We use no a­rtificial ingredients!“</em> schrieb er mir gleich zurück. Neben gefiltertem Wasser enthielte sein Tonic nur Chinarinde, verdampften Zuckerrohrsaft (also das, was in Südamerika als <em>panela</em> bekannt ist), Citronensäure, Zitrusfrüchte und verschiedene Kräuter und Gewürze – bis auf die Citronensäure alles in Bio-Qualität. Oh, und seit kurzem gäbe es einen <a href="http://web.archive.org/web/20160627162130/http://ginobility.de:80/tomrs-tonic-sirup-usa-online-kaufen.html" target="_blank" rel="noopener">Vertrieb in Europa, den deutschen Gin-Spezialisten Ginobility</a>. Die Versandkosten nach Österreich sind leider deutlich höher als nach Deutschland, aber dank einer Sammelbestellung fielen sie dann nicht wirklich ins Gewicht. Bezahlung per <em>PayPal</em> (anders als bei vielen Händlern wurden für diese Zahlungsart keine zusätzlichen Spesen berechnet); feiertagsbedingt kam die Sendung planmäßig in der zweiten Jännerwoche an.</p>
<p>Der erste Eindruck: putzige Fläschchen. Sie wirken doch deutlich kleiner, als ich das erwartet hatte. Die Farbe: ein dunkles Rotbraun, denn ja, <em>Tomr’s Tonic</em> ist unfiltriert. Man möge die Flaschen vor Gebrauch aufschütteln. Ich bin allerdings ehrlich gesagt nicht ganz sicher, wozu das gut sein soll, außer man will das Mundgefühl von türkischem Kaffee erzielen. Die Geschmacksstoffe der Gewürze (neben der Chinarinde schmeckt man sehr deutlich eine Zimtnote heraus) sind ohnehin schon in Lösung und beim Aufspritzen mit Soda führen die feineren Schwebstoffe ohnehin schon zu einem überaus kräftigen Aufschäumen. Weitere Nukleationskeime braucht es da wirklich nicht, die Kohlensäure soll ja möglichst im Getränk bleiben.</p>
<p>Der Erstversuch ohne Eis (ganz im Sinne von Colonel Henderson in <em>The Year of Living Dangerously</em>): ein Teil Tonic-Sirup, zwei Teile Gin, drei Teile Sodawasser. Laut Rezeptur auf der Flasche wären das <em>fluid ounces</em> gewesen (ziemlich genau 3 cl), ich habe etwas großzügig 4 cl substituiert. Gemeinsam mit dem Verzicht auf Eis ist das Ergebnis etwas zu stark (sowohl hinsichtlich des Alkoholgehalts wie des Tonic-Geschmacks), aber durchaus angenehm zu trinken. Mit Schmelzwasser sicher perfekt!</p>
<p>Variante zwei dann ohne Gin, aber mit einer Scheibe Zitrone: 2 cl Tonic-Sirup in einem <em>Highball</em>-Glas, aufgefüllt mit 250 ml Soda. Erfrischend, nicht zu bitter, überhaupt nicht süß. Die Zimtnote ist nicht mehr so dominant, dafür das Glas sofort leer. Mehr davon! Leider sind bei Ginobility nur die kleinen 200-Milliliter-Fläschchen zu bekommen. <a href="https://www.amazon.com/Tomrs-Handcrafted-Tonic-Syrup-Concentrate/dp/B005ELN7JQ/" target="_blank" rel="noopener">In den USA gibt es den Sirup auch in 750-Milliliter-Gebinden</a>, da wäre das Preis-Leistungsverhältnis noch ein bißchen besser. Legt man das auf der Flasche aufgedruckte <em>Gin &amp; Tonic</em>-Rezept zugrunde, reicht ein Flascherl für sechseinhalb <em>Highballs</em> – pro G&amp;T kommt man damit auf Kosten von ungefähr 1,70 Euro für das Tonic (ohne Soda gerechnet). Zum Vergleich: ein 200-Milliliter-Fläschchen <em>Schweppes Indian Tonic Water</em> kommt <em>online</em> auf 1 Euro.</p>
<p>Mindestens siebzig Prozent Preisdifferenz – kann es das wert sein? Wenn man mit der ungewohnten Farbe zurechtkommt, auf jeden Fall. Im direkten Vergleich (das heißt auch ohne Eis und ohne Gin) stellt sich das Industrieprodukt als untrinkbar heraus: Viel zu viel Zucker und ein penetranter Geschmack nach Citronensäure und Aromen. Dafür bin ich jetzt wohl verdorben.</p>
<h2>Nachtrag</h2>
<p><em>Ein sehr <a href="https://web.archive.org/web/20130322005438/http://www.starchefs.com:80/cook/mixology/product/tomrs-tonic-cocktail-ingredient" target="_blank" rel="noopener">lesenswertes Feature zu Tomr’s Tonic</a> gibt es auf StarChefs.com .</em></p>
<p><a href="https://mundschenk.at/tomrs-tonic/">Bitter, nicht süß: Tomr’s Tonic</a></p>
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